Beiträge von baro

    Ich habe das Buch heute durchgelesen. Ging sehr zügig, habe erst am Sonntag angefangen.


    Es hat mir sehr gut gefallen. Die Grundidee dahinter ist faszinierend, zum einen sehr weit hergeholt, aber zum anderen auch realistisch genug geschildert das sie gut vorstellbar ist. Die Hauptcharaktere waren alle auf ihre Art sympatisch, auch wenn ich Brett für eine 13jährige zu souverän fand. Aber wenn irgendwelche Agenten die super tollsten Fähigkeiten haben meckert man ja auch nicht, das gehört halt einfach dazu. Glaube Umber hat es jedem der das Buch liest angetan, aber mit so einem Charakter hat man ja auch sehr viele Möglichkeiten.


    Empfehlenswertes Buch, vor allem da ich es als Mängelexemplar gekauft habe. Genauso wie Das Ende aller Tage ;)

    Die Kathedrale des Meeres hat mir irgendwie gar nicht gefallen, ich glaube der Grund war das mir der Schreibstil gar nicht passte, man war immer recht weit weg von den Charakteren weg wenn ich das richtig im Kopf habe. Aber es geht auch wie bei Säulen der Erde um nen Kathedralenbau, von daher könnte das hier gut passen.

    Michael Kind ist ein amerikanischer Rabbi, und um ihn handelt das Buch. Kann man sich bei dem Titel auch denken :-)
    Das Buch beginnt eigentlich fast mit dem Ende, zumindest chronologisch. Es wird in die Familie des Rabbis eingeführt. Durch zahlreiche, teilweise sehr lange, Rückblenden wird erzählt, wie Michael so geworden ist wie er ist, wo seine Eltern herkommen, wie er auf seine Frau gestoßen ist, etc. Dabei gibt es auch Rückblenden, die nur um beispielsweise seine Frau gehen, Michael Kind steht nicht im gesamten Buch im Mittelpunkt. Zeitlich eingrenzen lässt sich das Buch grob von 1920-1960, (und ich hatte auch daher große Probleme mit dem einsortieren ins richtige Forum. Ist es noch historisch? Oder wohin sollte es sonst. Bei Bedarf gerne verschieben. ) Dadurch, das unser Rabbi nie lange an einem Ort geblieben ist, sondern seine Gemeinden meist nach relativ kurzer Zeit aus den verschiedensten Gründen verlässt, wird das Bild der Zeit von verschiedenen Gruppen gezeichnet. Zwischen Stadt und entlegener Berglandschaft, wo er zwischen den einzelnen Höfen hin- und herreist, ist alles dabei.


    Ich lese nicht oft Erzählungen, sie sind nicht so ganz mein Fall. Hin und wieder greife ich aber doch zu einer, da ich gut geschriebene Erzählungen dann doch sehr gerne mag. Diese hier ist ein Mittelding für mich. Der Rabbi ist auf jeden Fall interessant und gut zu lesen, aber er hat es nie geschafft mich zu fesseln. Die Grundidee hinter dem Buch finde ich sehr gut, die Umsetzung an sich auch, die Charaktere waren nicht alltäglich, daher wundert es mich etwas, das es mich nicht fesselte. Aber so ist es nunmal. Gelesen habe ich es dennoch gerne, aber es wird nicht stark in meiner Erinnerung bleiben denke ich.

    Bella Indigo entführt den Leser in ein Lodon des 19. Jahrhunderts (1865), mitten in den Winter.Man wird zusammen mit Hauptprotagnoist Charles Lenox direkt in einen Mordfall geworfen. Charles Lenox, jüngerer von zwei Brüdern einer Aristrokatenfamilie hat keine Arbeit, keine politische Laufbahn und schlägt sich seine Zeit mit Reisen, Clubbesuchen, historischen Untersuchungen um. Ein "ausgefallenes" Hobby hat er zusätzlich, er ist Amateurdetektiv, und natürliche in guter, immerhin geht es um ihn.
    Er ist gut mit seiner Nachbarin Lady Jane befreundet, und von ihr erhält er die Nachricht das eine ihrer ehemaligen Dienerinnen tot aufgefunden wurde. Für unseren Hobbydetektiv ist schnell klar, das es sich um Mord handelt und nicht um Selbstmord, was sein Gegenpart bei Scotland Yard, Exeter, annimmt. Also ermittelt Lenox auf eigene Faust, unterstüzt von Lady Jane, seinem Butler Graham und seinem Freund und ehemaligem Chirurgen Thomas McConnel.


    Das ganze ist recht unterhaltsam geschrieben und ich fühlte mich sofort pudelwohl in der gemütlichen Atmosphäre. Ich war auch recht froh das Lenox immer durch den Schnee und Regen stapfen musste und ich im warmen saß und meinen Tee trinken konnte. Das war es dann aber auch mit Lob. Von Spannung hat Charles Finch scheinbar noch nie etwas gehört, jedenfalls hat er keine eingebaut. Die Charaktere werden schön eingeführt, aber eine wirkliche Entwicklung findet nicht statt. Zwischendurch wird ein wenig Historie der Charaktere eingebaut, damit sie wenigstens etwas handfester werden. Doch so schlimm, wie es sich eventuell anhört, war es dann doch nicht. Gut und fix lesbar, war es seichte Unterhaltung, und die ist doch auch schön. Wenn man einen historischen Krimi sucht, den man ohne viel Nachdenken lesen kann und einfach nur abgelenkt sein will, wäre Bella Indigo sicherlich eine gute Wahl. Wenn man einen historischen Roman sucht, in den man richtig in die Zeit eintauchen kann und mit den Charakteren mitfiebert, sollte man es mit einem anderem Werk versuchen.

    Zitat

    Original von Skarla


    Kommt ja nicht drauf an, wie lange man dabei ist, sondern dass man seinen Spass dabei hat...
    Ich werd meinen Lappy jetzt auch langsam ausmachen, aber noch 'ne Weile so weiterlesen. Vielleicht pack ich mein Buch auch noch. Mal sehen...
    Dir eine Gute Nacht... und liebe Grüße :wave


    Ja klar kommts nicht drauf an wie lange man dabei ist, war mehr ne Memo an mich selbst das ganze als Leseabend zu sehen und nicht als Nacht :grin

    So, bin jetzt durch. Glaub hab noch nie nen Krimi gelesen wo nach der Aufklärung des Falles noch so viel kam :lache


    Bin zwar noch nicht kaputt und würd noch einige Zeit durchhalten, aber jetzt mit nem neuen Buch anfangen brauche ich auch nicht. Dann geh ich doch jetzt lieber ins Bett und bin dafür morgen evtl ne Stunden länger auf


    Allen die noch dabei sind weiterhin gutes Durchhaltevermögen und viel Spaß. Mir haben die beiden lesenächte super gefallen, auch wenns beide male bei mir ja nicht soo spät geworden ist.

    So, noch gut 90 Seiten und vor kurzem gabs den zweiten Mord. Allerdings war er schon im Klappentext erwähnt, daher hätte ich doch früher damit gerechnet. Aber es gibt halt manchmal echte Experten unter den Klappentextschreibern...


    Werd jetzt mal ne kurze Musikpause machen und mich dann dem Rest widmen.

    Ich hab von Serno bisher nur die Hitzkammer (oder unter welchem Titel es halt am Anfang rauskam, wurd der nicht mindestens einmal geändert?) und der Balsamträger gelesen, haben mir beide recht gut gefallen. Da ja so viele die Medica von Bologna gerade lesen, sollte ich mir das nächstes Jahr mal zulegen? Wenns in Richtung der beiden genannten ist dann würds mir denke ich gefallen.


    Ich bin bei meinem Buch jetzt knapp über der Hälfte. Ist nach wie vor ganz nett geschrieben, aber von Spannung hat der werte Autor wohl noch nicht das meiste gehört :D Aber für nen gemütlichen Abend wenns draußen ungemütlich ist genau das richtige. Ich mach mir jetzt noch ne Kanne Wildkirschtee und dann gehts weiter.


    Achja, und was ich nicht verstehe, könnt ihr wirklich gleichzeitig TV anhaben und lesen. Ich meine wenn ich lese ist mir auch relativ egal was um mich rum passiert, da kann ruhig auch Radio oder TV laufen, nur achte ich dann auch 0 da drauf. Klappt das gut dann zu den Beiträgen die ihr sehen wollt das mitzubekommen und Ton anzumachen? Find ic ja irgendwie faszinierend :gruebel

    Na da sind ja schon viele von euch fleissig dabei. Ich werd jetzt erst einsteigen. Habe übern Tag verteilt zwar auch schon etwas gelesen, aber nicht viel. Aber Bella Indigo liest sich recht zügig, denke das sollte ich heute abend gut schaffen. Auf nach London :-)

    Ich denke das geht allen so, die relativ viel lesen. Auch, das es nicht unbedingt am Buch liegt sondern auch an die Leseumstände, so wie hier schon geschrieben.


    Beispielsweise "Stimmen" von Greg Bear. Ich habe mir das mal irgendwann gekauft, weiß auch noch relativ genau wann ich es gelesen habe. War zwischen meinem ersten und zweitem Semester in den Ferien, da ich da hin und wieder mit dem Zug in meine Studienstadt gefahren bin da ich ne neue Wohnung haben wollte. Habe es dann im dritten oder viertem Semester auf nem Grabbeltisch bei Thalia gesehen und hatte keine Ahnung mehr das ich es schon kenne. Als Mängelexemplar natürlich mitgenommen und dann irgendwann als ich wieder ganz zu hause war gemerkt das ich es schon im Regal stehen hatte. Hatte es aber auch noch nicht gelesen. Aber schon erschreckend, das mir das nach so kurzer Zeit beim Kauf nicht aufgefallen ist.

    Wer hat Palomino Molero umgebracht? ist mein erstes Buch von Mario Vargas Llosa, ein Autor vor dem ich vor der Nobelpreisverleihung (bzw. Bekanntgabe, an wen sie verliehen werden...) gar nichts gehört habe. Gelesen habe ich es dann auch nur, da ich neu in Freiburg bin und sich da ne Gruppe gebildet hat die Leserunden abhalten will und sich hin und wieder in ner Kneipe trifft um drüber zu reden. Das nur vorab, da ich normal nicht der typische Leser der "anspruchsvollen" Literatur bin, ich will im Normalfall nur gut unterhalten werden (was sich natürlich nicht ausschließt).


    Aber gut unterhalten wurde ich von diesem Krimi auf jeden Fall. Er liest sich sehr schnell und ist auch recht dünn, so das ich ihn auf einer etwas längeren Zugfahrt lesen konnte und daher am Stück gelesen habe. Ich kenne mich mit den peruanischen Verhältnissen nicht aus, denke aber sie wurden sehr realistisch gezeichnet. Und das ist eine große Stärke des Romans, ich hatte immer das Gefühl, das es sich nicht um einen Roman handelt, sondern um etwas, das zu der Zeit wirklich so geschehen ist. Die Charaktere fande ich sehr interessant, ich hatte nie das Gefühl das es einen Charakter gab, weil es ihn klischeemäßig geben musste, weder von der "Guten" noch der "Bösen" Seite.


    Es wird für mich kein Buch sein, das ich in großartiger Erinnerung behalte, alleine vom Genre her, jedoch war es auf jeden Fall sehr gut zu lesen und ich denke, ich werde nächstes Jahr nochmal was von Llosa lesen. Jeder, der gerne Krimis liest oder in fremde Länder eintauchen möchte und die Atmosphäre mal lesen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.

    Ich habe gestern im Bett auch nicht mehr lange durchgehalten, 1 Kapitel noch. Denke heute abend bin ich auch wieder dabei. Würd zwar auch gerne auf nen Konzert, aber der Geldbeutel sagt ne. Und da ich eh noch genug Bücher habe ;) Hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Problem ist nur das man auf immer mehr interessante Werke stößt :grin

    Bei mir wirds auch langsam schwierig mit dem konzentriert lesen. Gut für das Buch muss man auch nicht so konzentriert sein, ist bis jetzt recht seichte Popcornlektüre, aber die Charaktere wurden recht gut eingeführt und es ist schön das der Hauptprotagonist sich bei Regenwetter in der Bibliothek vorm Kamin gemütlich machen will ;) Ich werd gleich im Bett noch etwas weiterlesen und verabschiede mich mal. Viel Spaß noch allen die noch dabei sind.

    Lag grad schon im Bett und hab nen Album durchgehört. War schon schwierig wieder aufzustehen, aber gute Vorsätze muss man ja halten. Also jetzt wieder was warmes zu trinken machen und ab in den Sessel und mal schauen wie ich mich so in Lodon einlebe ;)

    So, habe der Rabbi jetzt durch. War schön zu lesen, vor allem da ich seit langem keine Erzählungen mehr gelesen habe, sondern immer was mit mehr Action oder Fantasy oder sonst was anderes. Aber das reicht jetzt für die nächste Zeit auch erstmal wieder ;)


    Werd jetzt erstmal ein wenig Pause machen, mal sehen wie ich die Zeit totschlage, und dann noch mit Bella Indigo anfangen. Hat mir von euch ja keiner die Entscheidung abgenommen :p

    Zitat

    Original von NaliA
    :roflIch komme gar nicht zum lesen :fetch



    Ich will aber jetzt weiterlesen,schließlich möchte ich heute weit kommen mensch,ich brauch Koffein ,dass ichs heute lange durchhalte :rofl
    Das heißt entweder Kaffee oder Cola hmh..Kaffee bringt mehr aber ich bin mit meinen 18 Jahren immernoch nicht so wirklich auf den Geschmack gekommen(bähh :chen)aber das musss sein sonst schlafe ich ein und das wäre sooo ärgerlich! :schlaeger


    Das mit dem Kaffeegeschmack kiegt nicht am Alter. Zumindest hats mich mit 23 noch nicht erwischt und mein Burder trinkt schon Ewigkeiten^^

    Bin jetzt bein letzten Teil angekommen, noch ca. 40-50 Seiten. Der Rabbi hat grad sein zweites Kind bekommen und seine xte Gemeinde abgegeben. Der weiß auch nie was er will :D Jetzt grad mal kurze Pause, erstmal nen leckeren Kirschtee zur Abwechslung un dann gehts zum Endspurt.


    Ich muss aber ehrlich sagen das mir kein Buch von den hier genannten was sagt...nihtmal das hier so gelobte Panem