Beiträge von rienchen

    Huch, das sehe ich ja jetzt erst! :wow
    Wie es aussieht, hat's das Bäumchen bei dir viel besser als bei mir :wave


    Batcat : diese Ausgabe hatten meine Eltern auch, ich hab's geliebt und auch schon Erbanspruch angemeldet :grin

    Huhu Draper?


    Na? Wie geht's Dir, alles gut?

    Ich musste gerade an Dich denken. Weil, ich gehe so mit Kibi ( Corona- Hund, ein Cavalier King Charles Spanien) durch den Garten und da sehe ich, dass Pflaumi ganz viele Früchte ( naja, das ist etwas übertrieben, ich schätze mal, so zwei gute Hände voll) trägt! Cool, oder? 😍


    Ich freue mich da ja voll drüber. Das war eine lustige Aktion damals. 


    Ich mache gleich mal Bilder. Liebe Grüße!

    Ich gucke gerade auf Netflix die erste und bisher einzige "Staffel" von Oatsstudios.


    Wobei es sich dabei um unabhängige, miteinander unverbundene, sehr befremdliche, dystopische, gruselige, fiese, eklige Science-Fiction Kurz Episoden handelt. Die längste umfasst gute zwanzig, die kürzeste drei Minuten.


    Die Atmosphäre und die Besatzung ist durchweg grandios. Sehr düster und sehr skurril. Außergewöhnlich in jedem Fall. Nix für schwache Nerven, aber wer zB "Black Mirror" mag, der könnte hier mal gucken 👀

    Ne, Stranger Things werde ich mir nicht mehr geben. Staffel 1 fand ich großartig, Staffel 2 etwas schwächer, aber gut. Durch Staffel 3 habe ich mich eher durchgequält und war mir häufig nicht sicher, ob ich lachen oder weinen soll. Die haben mich eindeutig verloren.


    Ich freue mich auf die dritte Staffel der Umbrella Academy

    Ich mag bei Stranger Things diese coole 80er Jahre/ Stand By Me Nostalgie, das alles hat eine schöne Atmosphäre. Ist nun nix Tiefgründiges etc, aber ich finde die Kids toll und lasse mich gerne in diese Welt einlullen. 🙂


    Außerdem freue ich mich wie bekloppt auf die letzte Staffel von Better Call Saul, die Serie mag ich ja noch lieber als Breaking Bad. Und "El Camino" fand ich auch großartig.

    Ne, Stranger Things werde ich mir nicht mehr geben. Staffel 1 fand ich großartig, Staffel 2 etwas schwächer, aber gut. Durch Staffel 3 habe ich mich eher durchgequält und war mir häufig nicht sicher, ob ich lachen oder weinen soll. Die haben mich eindeutig verloren.


    Ich freue mich auf die dritte Staffel der Umbrella Academy

    Ich mag bei Stranger Things diese coole 80er Jahre/ Stand By Me Nostalgie, das alles hat eine schöne Atmosphäre. Ist nun nix Tiefgründiges etc, aber ich finde die Kids toll und lasse mich gerne in diese Welt einlullen. 🙂


    Außerdem freue ich mich wie bekloppt auf die letzte Staffel von Better Call Saul, die Serie mag ich ja noch lieber als Breaking Bad. Und "El Camino" fand ich auch großartig.

    rienchen Hast du Upload (Prime) geschaut? Die Serie finde ich richtig gut, nur zu kurz... Die zweite Staffel von Locke&Key (Netflix) muss ich noch anschauen, aber da war die erste auch spannend. Die Netflix Klassiker wie Stranger Things oder Umbrella Academy hast du ja bestimmst schon gesehen.


    Im Moment breche ich irgendwie mehr Serien ab, als ich zu Ende schaue... Zum Glück geht es mir mit Büchern dieses Jahr genau andersrum.

    Upload hab ich irgendwann in der Mitte abgebrochen. War okay, aber naja. Mehr auch nicht. Locke & Key haben wir mal alle zusammen als Familie in den Ferien geschaut - teilweise ganz schön spooky 


    Stranger Things freue ich mich auf die neue Staffel!

    Gestern habe ich mir die Kurzserie "Unorthodox" auf Netflix angesehen. Und von mir bekommt sie einen Daumen hoch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unorthodox_(Miniserie) ich war nicht enttäuscht.
    Die Hauptdarstellerin erinnerte mich manches mal an "die Thalbach"
    Die in Amerika spielenden Szenen basieren lose auf dem 2012 erschienenen Buch Unorthodox von Deborah Feldmann in dem sie Erlebnisse ihrer Kindheit und Jugend beschreibt. Der Handlungsstrang in Berlin ist hingegen fiktiv.

    Grandiose Serie in meinen Augen, wollte ich unbedingt noch mal mit meinen Teenagern gucken.

    Ich hab mir "Archiv 81" angeguckt auf Netflix.


    Ganz ehrlich - was für ein doofer Scheiß. 🙄


    Jetzt gucke ich nach dem wunderbaren "After Life", was viel, viel zu schnell vorbei ging, "Peaky Blinders". Und was mir gerade einfällt als Tipp, ich glaube das war in der ARD Mediathek...


    Beforeigners



    Richtig coole Serie und mal wohltuend anders. Große Empfehlung!

    Ich könnte doch Dein Nischenfreund sein.


    Es war der erste richtige Frühlingstag in der Stadt gewesen, die Nacht klirrend kalt und klar, aber schon morgens war der Himmel so blau und die Vögel verhielten sich, wie das nur zu dieser Jahreszeit der Fall sein konnte. Die Sonne erwärmte bis mittags alles von minus eins auf zwanzig Grad. In den Straßencafés und Restaurants blinzelten sich die Menschen hinter ihren Sonnenbrillen an, mit bleichen Gesichtern und mit über Stühlen verteilten, dunklen Winterjacken, die fehl am Platz wirkten, wie Ascheflecken auf einem buntem Bild, aber man konnte ja schließlich nie wissen. In der Luft hing der unausweichliche Klang von Aperol Spritz in Gläsern. „Halt die Fresse, Du Fotze“, schrie unten irgendwo jemand, dann ein kurzer Pfiff. Schließlich Gelächter, dann beißende Stille, bis der Aperol wieder alles übertönte.


    Ich sah auf die große Linde im Hof, noch kahl, aber erste Knospen trieben schon an. Noch zwei Tage Sonne und dann ein bisschen Regen, und die würden so schnell austreiben, als wäre das ihre einzige Bestimmung im Kreislauf des ewigen Lebens. Was anscheinend auch stimmte. Im Geäst führten seit Stunden zwei große Tauben flatternd und gurrend Konversation. Die machen einfach, dachte ich. Die reden nicht, die machen. Weil die das auch müssen, das mit dem Machen. Würden die nicht einfach machen, hätte das weitreichende Folgen.


    Marc stand auf dem Balkon, ich saß im Zimmer davor auf einem Stuhl ihm zugewandt, weil wenn eine Person auf dem Balkon stand, dann war dieser voll. „Französischer Balkon, très chick, nannte das die Maklerin damals. Er zog an seiner Zigarette und beobachtete die Linde in ihrem Dasein. Nischenfreund. Das ausgesprochene Wort schwebte immer noch in der Luft und hing zwischen uns wie der Rauch seiner Zigarette in einer seit drei Monaten nicht gelüfteten, fensterlosen Kellerkneipe. Es kräuselte sich und bildete kleine Wölkchen.

    Nischenfreund. Ich atmete den Begriff passiv ein, schmeckte ihn auf der Zunge und inhalierte, bis ich ihn schließlich wieder in die Luft entließ.

    Die Tauben flatterten nun noch aufgeregter herum, gurrten immer lauter und schließlich ließ sich eine von ihnen schimpfend fallen und flog davon, während die andere sich gurrend aufplusterte. „Blöde Viecher“, sagte Marc. Schlaue Vögel, dachte ich. Ich kaute weiter auf dem Nischenfreund herum und zerlegte ihn in seine Einzelteile. Was sollte das überhaupt sein?


    Ich dachte an Silberfischchen, diese komischen, kleinen, grauschwarzen Wesen mit den überproportional langen Fühlern am Kopf, von denen ich keine Ahnung hatte, was genau das eigentlich für Tiere waren. Oder Spinnen, Insekten? Für was waren die gut, welche Bestimmung wurde ihnen zuteil, standen die in irgendeiner Nahrungskette am oberen oder am unteren Ende? Vielleicht war solch ein Silberfischchen sogar das Rinderfilet einer gemeinen Kellerassel? Oder ein Knäckebrot ohne Butter und Belag für eine Amsel? Zuletzt war mir eins dieser unergründlichen Geschöpfe begegnet, ich betrachtete nach einer durchzechten Clubnacht mittags im Spiegel die Linien und Falten unter meinen Augen, die sich langsam häuslich eingerichtet hatten in meinem Gesicht und wie selbstverständlich dazugehörten, während sie vor noch nicht allzu langer Zeit noch Gäste auf der Durchfahrt gewesen waren. Das Fischchen huschte wie aus dem Nichts auftauchend in eine Ritze hinter des Fliesenvorsprunges, als kenne es alle geheimen, nie entdeckten Gänge meines Badezimmers in- und auswendig. Backstage All Areas. Vorher schien es in meine Richtung zu blicken und „ich weiß mehr als Du“ zu rufen, mit seinen allwissenden Fühlern am Ende seines feingliedrigen Körpers.


    Nischenfreund. Marc schnippte seine Kippe vom Balkon. Das Blond seiner Haare leuchtete in der Abendsonne noch mehr als sonst, ein Lichtstrahl verfing sich in einer seiner Locken und drehte Pirouetten. „Pass doch auf, Du Penner“. Von unten. Stille, Vögel. Im Fernsehen entblößte gerade eine Frau ihre Brüste, warum, das weiß ich nicht mehr.


    In welche dunkle Nische meines Badezimmers würde schon jemand wirklich gut hineinpassen? Welche Wesen hausten in den Nischen meiner Küchenkammer, in den Ritzen meines Dielenbodens, in den Fugen auf dem Dachboden unter Staub und Spinnenweben?


    „Was ist jetzt?“ Marc drehte sich wütend um und sah mir direkt in die Augen, die Wucht seiner Bewegung ließ mich mit dem Stuhl fast nach hinten kippen. Ich sprang auf und hielt mich am Geländer fest, Marc hinter mir. Französischer Balkon. Es wurde langsam kalt, die Sonne ging unter, neben der aufgeplusterten Taube näherte sich die zweite wieder an. Die Luft schmeckte nach Rauch aus den Kleingartenkolonien am Stadtrand, Knoblauch mit Basilikum und Olivenöl, Abgasen und Dosenbier. Buona sera, schöne Signora, säuselte es aus dem italienischen Lokal von unten.


    Ich musste lachen. „Meine Güte, Du bist doch kein Silberfischchen“, sagte ich. „Komm, wir gehen was trinken. Hab' Bock auf Aperol Spritz.“

    Ich habe gestern die ersten zwei Folgen "After Life" (Netflix, seit 2019) gesehen, von und mit dem großartigen Ricky Gervais, der "The Office" erfand, woraus hierzulande "Stromberg" wurde. Er spielt den Kleinstadtjournalisten Tony, der für ein belangloses Anzeigenblatt arbeitet, und nach dem Tod seiner Frau in ein tiefes Loch stürzt. Als er beschließt, sich umzubringen, wovon ihn dann doch der Hund abhält, wird die Option des jederzeitigen Selbstmords zu einer Art Superkraft - Tony ist plötzlich alles egal, und er hat vor nichts und niemandem mehr Angst. Aber er nervt sein Umfeld zu Tode, das ihn zu einem guten Menschen machen will.
    Bislang gibt es zwei Ministaffeln (jeweils sechs Folgen), die dritte ist in Arbeit.


    Sehr britisch, recht schwarzhumorig, politisch vollständig unkorrekt. Und Ricky Gervais geht sowieso immer.

    Ah, okay!


    Schön zusammengefasst. ;)


    Ich habe diese Serie regelrecht lieb. Das ging mir bei Fleabag und Six Feet Under auch so.

    Squid Game habe ich natürlich auch gesehen und ich finde die Serie wirklich "gut", im Sinne von... Einfach widerlich auf den Punkt gebracht.


    Kennt hier eigentlich wer After Life?


    Hat mir auch sehr gut gefallen. Tolle Schauspieler, gut gemacht, schöne Geschichte, wunderbar englisch. Ganz großartiger Spagat zwischen Tragik und Komik, das mag ich immer sehr.

    "Stand By Me" neu interpretiert. Ich habe alles vor mir gesehen und mich erinnert gefühlt. Ich war euphancholisch, sozusagen. ;)


    Ein schönes Buch. Warmherzig und melancholisch, wie ein Sommergewitter nach länger Hitzezeit.