Beiträge von Gucci

    Vorhin, aus dem Öffentlichen Bücherschrank mitgenommen; Mädelsabend von Anne Gesthuysen

    ASIN/ISBN: 3462051504

    Oma und Enkelin – zwei starke Frauen vom Niederrhein und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben?

    Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus – und eine junge Mutter ringt um eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Keine zehn Pferde werden sie hier wegbringen. Als ihre Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben am Niederrhein, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Von der Liebe und kuriosen Hochzeitsbräuchen, von Karnevalstraditionen und Anti-AKW-Treckerfahrten. Von den Herausforderungen einer Jahrzehnte währenden Ehe, von patriarchalen Machtstrukturen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Humorvoll, warmherzig und feinfühlig spürt sie der Frage nach, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Eindrücklich zeigt sie, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück.

    Im Juli gelesen:
    Gayle Forman; Manchmal musst du einfach leben; 1

    Cordula Gravensteiner; Obstblütenträume, 3


    Lese gerade

    Gayle Forman; Wenn ich bleibe


    Danach z. B.:

    Gayle Forman; Nur diese eine Nacht

    Anna Jonas; Hotel Hohenstein/ Drachenfels

    Corina Bomann; Die Frauen vom Löwenhof

    Gloria Goldreich; Die Tochter des Malers

    Lilli Beck; Wie der Wind und das Meer

    Jojo Moyes; Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Bei mir ging es weiter mit einem Buch von

    Gayle Forman - Wenn ich bleibe

    ASIN/ISBN: 3442384044

    Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben – oder ihrer großen Liebe zur klassischen Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert? Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht schließlich vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen? Lieben oder sterben?

    Ich habe ja auch einen alternativen Postversender, die Citipost, für einen Teil der Karten genutzt, da habe ich ähnliche Erfahrungen wie Du jetzt auch gemacht. Aber auch bei meinen mit der Deutschen Bundespost versendeten Karten hat es unterschiedlich lang gedauert. Man muss aber auch bedenken, dass nicht jede Eule täglich online geht und es so auch zu zeitverzögerten Empfangsmeldungen kommt.


    Allerdings "rechnet" keiner am Tag xy mit den Kartengrüssen, so ist es doch egal, wann sie eintreffen. Nur der Absender muss geduldig sein.

    Als ich vor einigen Tagen im Öffentlichen Bücherschrank dies Buch entdeckte, musste ich doch mal wieder an Sina Beerwalds Buch denken, an das ich nach neun Jahren aber nicht mehr wirklich eine Erinnerung habe.

    Die Ärztin aus Quedlinburg. Das Leben der Dorothea Christiane von Erxleben

    ASIN/ISBN: 3861220067

    "Die Bemühung, den Verstand zu schärfen, deutlich und gründlich zu denken, kann der Ausübung der häuslichen Verrichtungen nicht nachteilig sein, ja es ist eine studierende Frau desto geschickter, die Pflichten einer guten Hauswirtin und Ehegattin zu erfüllen, je gelehrter sie ist." Wer ahnt heute noch den Sprengstoff, den diese Worte für die Zeit bedeuteten, in der sie geschrieben wurden? Doch ihre Verfasserin, Dorothea Christiane Erxleben, beließ es nicht bei Worten. Alles andere als ein verbiesterter Blaustrumpf, promovierte die hübsche Quedlinburgerin im Jahr 1754 als erste Frau in Deutschland zum Doktor. Die Ärztin, Mutter und Pfarrfrau lebte ihre dreifache Berufung bis zur letzten Konsequenz. Lassen Sie sich berühren vom kräftigen Farbenspiel eines Lebensbildes, das Licht und Schatten, Tragik und Triumphe einer Epoche größter Umwälzungen widerspiegelt.

    Meine Mutter hat gestern ihre Marmeladenbestände gesichtet und ich weiß auch, was ich noch an Sorten im Keller habe - es ist noch sehr viel da, eigentlich dürften wir dieses Jahr keine zusätzliche kochen. Also werde ich gleich meine leeren Gläser und den Gelierzucker wieder zurückräumen und die nächsten Wochen Marmelade zum Frühstück essen. Durchs Homeoffice frühstücke ich zwar endlich mal, doch eben Müsli.

    Ich hab das Buch jetzt auch beendet – habe mich jetzt nicht mehr an irgendwelchen Satzlängen gestört. ;)


    Paulas Pech im dritten Abschnitt, mit dem nicht versicherten Fahrzeug und dem so hohen Schaden war eine Katastrophe – hier im vierten Abschnitt stellt sich die Versicherungsleistung bei dem Sturmschaden als großes Glück im Unglück heraus. Bestimmt wäre eine Erneuerung des Daches auch in den nächsten Jahren ein Thema gewesen und da wäre sie wohl im sechsstelligen Bereich belastet worden. Oft ist die Entsorgung des Asbestes ebenso teuer wie das neue Dach. Also sie soll froh sein, dass der Sturmschaden so großzügig von der Versicherung reguliert wird und das Thema „kaputter Riegel“ verschwiegen wird.


    Paula ist mir unsympathisch geblieben und ich bin sehr froh, dass sie von Lisa und Co. in Bezug auf ihr Verhalten Theo gegenüber ordentlich auf den Pott gesetzt wurde. Klar war die Sturmnacht eine emotionale Schlittenfahrt und für sie stand fest, dass sie jetzt alles verlieren wird. Trotzdem, sie hat erst spät ihr Unrecht erkannt und muss blind gewesen sein, dass sie nicht erkannt hat, dass Theo in den letzten Wochen nach seinem Feierabend quasi rund um die Uhr und ohne Bezahlung bei allem geholfen hat und sie unterstützt hat. Als Paula nach der halsbrecherischen Planenaktion auf dem Dach so austickt, war ich nur froh, dass sie kein Geld von Theo angenommen hat.


    Es ist ja schön, dass Theo wieder aus Kanada zurückgekehrt ist, ich vermute, Mariele oder jemand anderes haben ihm erzählt, dass Paula ihr Unrecht eingesehen hat und ihn richtig liebt, aber besser hätte ich gefunden, wenn er nicht gleich wieder bei ihr auf dem Hof gestanden hätte.


    Hoffentlich kommt Paula in eine bessere Balance durch Bruder Jakob an ihrer Seite und mit Theos Unterstützung. Es kann immer wieder Extremsituationen geben, doch muss sie schon mal am Thema Geduld arbeiten. Auch dieses "Theo war 1,5 Tage plötzlich nicht erreichbar und ich bin eifersüchtig, misstrauisch" – hat sie irgendwann mal daran gedacht, dass er auch Probleme haben könnte und es Dinge gibt, die er mit sich ausmachen muss? So viel zum Thema „Offene Beziehung“.

    Was ein Kätzchen zur falschen Zeit am falschen Ort anrichten kann – lesen wir in diesem Abschnitt. Was für ein Mist! Ist das ein hoher Schaden an der Landmaschine. Durch Besuche auf der Eurotier und Fachlektüre aus dem Agrarbereich habe ich diese Prachtmaschinen vor mir. Erschreckend, wie diese Maschine so schnell auf der Seite liegend zum Stehen kommt. Pech, doch verständlich warum es keine Kaskoversicherung gibt. Diese Nachricht ist für jeden Betroffenen eine Katastrophe.


    Ich verstehe vollkommen, dass Paula von Theo nicht das angebotene Geld annimmt. Das ist sehr nett von ihm und zeigt, wie er auch an ihr hängt und möchte, dass all der Einsatz nicht umsonst/ für die Bank ist.


    Der Vater ist immer noch gekränkt, dass seine einzige Prinzessin nicht den Weg einschlägt, beruflich und in der Partnerschaft, den er sich wünscht/ durch Studium finanziert hat. Paula und ihr Vater sind Trotzköpfe, aber Paula kommt eben auch eben mal so zwischen zwei Kanzleiterminen spontan bei ihm vorbei. Ein gemeinsames Gespräch mit den Eltern zuhause, hätte mehr Chancen auf Verständnis gehabt. Aber natürlich hätte auch Paulas Vater nach Paulas Besuch vor seinem Schreibtisch die Gelegenheit ergreifen müssen, auf seine Tochter zuzugehen. Immerhin scheint seine Ehefrau, obwohl sie nie berufstätig war, über eigenes Geld zu verfügen, was mich sehr wundert. Sie bietet ihre Finanzen an und hilft tatkräftig auf dem Hof. Wirkungsvoll gegenüber Tochter und Gatten, dass sie länger wegbleibt. Eine emanzipierte Gattin!

    Liegt es an meinem Ebook Format, meine Seiten sind voller Absätze. Aber wirklich voll. Oft ist es nur ein Satz, dann kommt ein Absatz. Die fehlenden Kapitel stören mich nicht, aber die vielen Absätze sind echt heavy, vor allem so mitten im Gespräch. Sagt Paula einen Satz, Absatz, dann spricht Theo einen Satz, Absatz...

    Zeilenschaltungen nach jeder wörtlichen Rede gibt es im Buch, aber ohne Zeilendurchschuss/ Absatz. Erst auf S. 19 ist der erste Absatz im Buch = die erste leere Zeile. ;)

    Kannst Du Dich noch an den Grund dafür erinnern?


    Für mich lag es lange Jahre unberührt herum, weil ich gar nicht so viel über Indien wissen wollte. Dann habe ich es mal angelesen und bald wieder sein gelassen, weil mich die Zeitsprünge nicht mitgenommen haben.

    Nein, ich musste mich einfach mal wieder von Büchern trennen und hab dann für mich entschieden, dass es bei mir jetzt schon zulange Platz weggenommen hat. Hoffentlich aus dem Öffentl. Bücherschrank von jemandem bald mitgenommen wird, der es auch liest.

    Normalerweise bin ich auch ein Freund langer Sätze, guter Beschreibungen. Grundsätzlich ziehe ich die Langsatz-Erzähl-Schreibe vor, statt vielen kurzen und nüchternen Sätzen. Doch bei diesem Buch mache ich für mich den kleinen Störfaktor aus, gerade bei den "..., und..." & ". Und...."-Konstrukten. Ich hake mehr im Text fest und merke, dass ich langsamer vorankomme als sonst. Ganz komisch und weil man das Buch in einer LR liest, fasst man sein pers. Unbehagen eben in Worte.

    Ich bin auch sehr positiv überrascht und beruhigt, dass es doch noch Verlage gibt, die ein gues Auge auf Rechtschreibung haben und darauf Wert legen. Habe auch in den letzten Jahren häufig gelitten, weil sich bei manchen Büchern die Fehler nur so häuften, da ich nicht über Fehler hinweglesen kann. Ich kann und will nicht meinen beruflich geschulten Blick privat ausschalten.


    Mich wundert aber. dass Ullstein nicht mal ein paar Absätze eingefügt hat - wirkt auf mich so, als wenn man Papier sparen wollte.

    Mir gefällt, dass nun Paulas Mutter auf dem Hof angekommen ist UND ihrer Tochter versichert, dass sie hinter ihr steht und bestärkt ihren Weg zu gehen. Das ist für Paula wichtig. Auch hat mir sehr gut gefallen, dass es in Aachen in der Kneipe üblich und erlaubt ist, sein Essen mitzubringen. Wirklich schöne Idee und der Inhalt von Theos Korb wird verlockend beschrieben. Da möchte man auch mitessen.


    Jetzt weiß ich auch mehr zu Theo und es ist auch mal gut, in einem Roman zu lesen, dass eine Mutter ohne ein Wort ihre Familie verlässt und welche Auswikungen dies hat. Was für ein doofer Zeitpunkt, ausgerechnet zum ersten Kuß holt Theo der Anruf ein, seinen Vater mal wieder aus der Kneipe abzuholen. Das nennt man wirklich Leben.

    Der Roman und ich tun uns ansonsten etwas schwer miteinander, der Text wirkt in manchen Bereichen auf mich sperrig. Es liegt teilweise an den m. E. nach sehr vielen langen Sätzen, unterteilt von Kommas. Mir fallen Sätze auf, in denen ein Komma gesetzt wird und dann geht es mit "und" weiter. Da fände ich einen neuen kürzeren Satz durchaus manchmal ratsamer. Dies bremst mich im Lesefluss, wie ich auch kein Freund von Sätzen bin, die mit "Und" anfangen.


    Paula ist mir auch immer noch nicht ans Herz gewachsen, - Theo schon- sondern zuweilen nervt sie mich. Gerade jetzt bei ihrem Date, als sie auf kurze Fragen von Theo, viele Sätze antwortet, die sich für mich emotionslos, wie auswendig gelernt, anhören. Keine Ahnung, warum ich gerade so kritisch bin!


    Hinzu kommt zwischenzeitlich Verwirrung, wie z.B. auf S. 111, als Paula hofft, ihre Freundin Lisa hätte Zeit auf eine Kaffeepause. Mein Gedanke war "ganz schön spät für Kaffee" und meine, sie will sich mit Lisa abends noch treffen. S. 113 sind für mich die Vorbereitungen fürs Ausgehen beschrieben, bis ich das Wort Nachcreme lese, S. 114 klingelt Paulas Handy und erst eine Seite später, steht endlich mal der Name der Anruferin: Lisa!

    Letztes Jahr hatte ich mal Banane-Banane-Rhabarber-Marmelade gekocht, die kam aber nicht so gut an.

    Ich liebe dagegen Rhabarber-Feigen-Bananen-Marmelade. Banane ist sonst nicht mein Ding, schon als Kleinkind nicht. Das Rezept müsste ich raussuchen, meine es kommt nur eine Banane rein.


    Gerade vorhin hatten wir auch das Thema Marmeladekochen, so dass ich auch bald mal loslegen werde mit Himbeeren, Kirschen und der o.g. Wenn die wilden Brombeeren dieses Jahr gut tragen, dann auch später davon.