Beiträge von Grisel

    Annabeth Albert; Conventionally yours; 1,5; englisch; ebook

    Rebecca Gablé; Das Lächeln der Fortuna; 1; Monatshighlight; Reread

    Charlene Newcomb; Men of the cross; 3; englisch; ebook

    Conn Iggulden; Margaret of Anjou; 2; englisch

    Alexis Hall; Husband material; 2; englisch; ebook

    Tucker Shaw; when you call my name; 1,5; englisch

    Simon James Green; Noah can't even; 2,5; englisch; ebook

    Und da wir schon bei Vergleichsfragen sind, das klingt ein bisschen ähnlich wie "Der Talisman".

    Den ich liebe, von daher klingt das sehr verführerisch. Auf jeden Fall vielen Dank für die Rezension!

    Wundervolle Rezension! Ich habe Runciman vor vielen, vielen Jahren gelesen, als Einstieg in die Geschichte der Kreuzzüge. Nicht nur, dass er sich fantastisch gelesen hat, er ist auch bis heute ein unverzichtbares Nachschlagewerk für wer wann wo und warum gegen wen, nicht zuletzt durch das umfassende Register.


    Zur Frage der Zeitgemäßheit, ja klar, es ist ein Buch seiner Entstehungszeit und manches ist überholt. Von daher, auf jeden Fall Runciman, aber halt nicht nur. Alternativen zur Ergänzung, idealerweise auch aus islamischer Sicht, gibt es ja viele.


    PS: Meine Ausgabe ist mir auch aus komplett anderen Gründen lieb und teuer. Denn als ich das nagelneue Buch nach Hause gebracht habe, habe ich es unklugerweise in der Nähe unseres damaligen Hundes, der noch ein Welpe war, liegen gelassen. Ich wusste gar nicht, dass er sich auch für die Kreuzzüge interessiert, aber er wollte das Buch sogleich, ja, verschlingen! Somit zieren es seine Zähnchenabdrücke bis heute. :D

    Simon James Green; You're the one that I want; 2,5; englisch

    Candace Robb; The service of the dead; 2; englisch; ebook

    Candace Robb; A twisted vengeance; 2,5; englisch; ebook

    Anne O'Brien; The royal game; 2; englisch

    Adam Creed; Suffer the children; 2,5; englisch

    Annabeth Albert; Out of character; 1; englisch; Monatshighlight

    Candace Robb; A murdered peace; 2; englisch; ebook

    Elizabeth Chadwick; Das Herz des Feindes; 3

    Conn Iggulden; Stormbird; 2,5; englisch

    Foreigner-Serie:


    ...



    19. Emergence (2018)

    20. Resurgence (2020)
    21. Divergence (2020)


    22. Defiance (tba)


    Inhalt:

    Bren ist immer noch im gefährlichsten Zug des Planeten, mitten in einer Kampagne Ilisdis, um der Schattengilde die letzte Zuflucht zu nehmen, aber gleichzeitig auch sich selbst im politischen Geschehen zu halten. Oder so!


    Meinung:

    Da ich das Buch im Urlaub gelesen habe, war es mir leider nicht möglich, mein Entzücken sofort in Worte zu fassen, was ein solches Buch eigentlich verdient gehabt hätte. Aber mal sehen, was mir noch einfällt.


    Es ist immer noch höchst komplex bis kompliziert, aber wie begeistert war ich, als sich die Teile zusammengefügt haben! Deshalb also haben wir so viel Zeit mit der Umsiedlung der Menschen von der evakuierten Station verbracht! Die Schattengilde wird nicht auf einmal wieder aus dem Ärmel geschüttelt, sie war nie weg, auch nicht in Cherryhs und speziell Tabinis Hinterkopf! Ah! Verzeih mir, liebste Autorin, das leichte Misstrauen.

    Dazu haben wir auch hier immer wieder nervenzerfetzende Actionsequenzen, eine Art Atevi-Version von Romeo und Julia und, was mich besonders begeistert hat, endlich durften Brens LeibwächterInnen wieder sehr aktiv werden, speziell Banichi glänzt hier.

    Und während ich das hier tippe, fällt mir noch etwas anderes ein, was mich an diesem Buch begeistert hat, nämlich neue spannende Details darüber, wie komplex die Bindung eines aishids an deren Lord ist, speziell am Beginn. Als Bren Nomari, dem vermutlichen nächsten Lord der Ajuri, hilfreich erklärt, dass ihm ein Mitglied seines eigenen Aishids einst versprochen hat, ihn zu erschießen, wenn er sich noch mal so dämlich dabei anstellt, sich beschützen, staunt Nomari nicht schlecht, als Banichi das aufgreift und hilfreich erkärt, warum seine Partnerin diese Drohung einst ausgesprochen hat. Ja, wir erinnern uns, auch Brens aishid hatte einst so seine Probleme mit ihm!

    Dazu dann noch die Probleme mit Aushebelung von man'chi, wenn die Familien oder Partner von Leibwächtern als Geiseln gehalten werden.

    Parallel dazu führt Cajeiri daheim einige tatsächlich nicht minder nervenzerfetzende ... Unterhaltungen mit seinen Eltern, die ihn - und uns - auch manches mit neuen Augen sehen lassen.


    Viel Sinn gibt das hier wohl nicht, aber es begeistert mich einfach, dass mir Cherryh immer noch so viel neues über ihre Welt zu erzählen hat. Daher hat dieses Buch nach längerer Zeit wieder mal die Höchstnote bekommen.

    Anne O'Brien; The queen's choice; 2; englisch

    J.P. Reedman; The other Margaret Beaufort; 1; englisch; ebook

    Candace Robb; The riverwoman's dragon; 2; englisch

    Kevin van Whye; Nate plus one; 2; englisch

    Anna Belfrage; His Castilian hawk; 1; englisch

    Anna Belfrage; The Castilian pomegranate; 2; englisch

    C.J. Cherryh; Divergence; 1; englisch; Monatshighlight

    Joseph Wambaugh; Hollywood station; 2; englisch

    Sara Douglass; The crippled angel; 3; englisch

    Sabrina Qunaj; Der erste König; 2

    Richard Morgan; The dark defiles; 2,5; englisch

    Richard Llewellyn; Up, into the singing mountain; 3,5; englisch


    Ich war ab Ms. Belfrage auf Urlaub. ^^

    Paul Rudnick; Playing the palace; 2; englisch; ebook

    David Pilling; Revenge; 2,5; englisch

    David Pilling; Loyalty; 2,5; englisch

    David Pilling; Sacrifice; 3; englisch

    David Pilling; The rise & fall of Dafydd ap Gruffudd; 2; englisch; ebook

    Simon Scarrow; The honour of Rome; 2,5; englisch

    Alison Cochrun; The charm offensive; 2,5; englisch

    Rebecca Gablé; Der Palast der Meere; 2; Reread

    Emily Skrutskie; Vows of empire; 3; englisch; ebook

    Simon James Green; Heartbreak boys; 2; englisch

    Viola Alvarez - Das Herz des Königs --- Marke, Tristan & Isolde

    Viola Alvarez - Die Nebel des Morgens --- Hagen (Nibelungen)


    Kai Meyer - Der Rattenzauber --- Rattenfänger von Hameln


    Mary Renault - Der König muss sterben + Der Stier aus dem Meer --- Theseus


    Trojanischer Krieg ist ein Dauerbrenner, allein davon müsste es eine Menge geben. Da habe ich zuletzt zB gelesen


    Madeline Miller - (Ich bin) Circe --- selbsterklärend ^^

    Pat Barker - Die Stille der Frauen/The silence of the girls --- Briseis, Achilles und der Trojanische Krieg


    Und quasi ein Genre für sich sind auch die Romane aus dem Umfeld der Artussage.

    Das war ein typischer Cherryh-Moment - es passiert etwas, was wir als Menschen eh nicht nachvollziehen können, aber es wird ja durch die Brille eines Menschen gesehen. So bleibt es geheimnisvoll, warum und wie, aber die Auswirkungen sind da, und die können wir zu einem gewissen Grad nachvollziehen und uns die eigenen Gedanken dazu machen. Es wurde ja auch nichts erklärt oder hingeführt - es passiert. Das sollten sich so viel mehr Autor:innen trauen!

    Das Thema Cajeiri und Leibwächter und man'chi wird in der nächsten Trilogie noch eine wichtige Rolle spielen und das auch sehr spannend, weil wir so auch ein bisschen mehr darüber erfahren, wie dieser Prozess funktioniert und wie es denen damit ergeht, die es an den Anführer abgeben. Und das lernen wir mit Cajeiri gemeinsam.


    Ja, das macht sie so so gut, gerade in ihrem Lieblings-Thema, der Mensch als das Alien. Keine allwissende Erzählerin. Und, fällt mir gerade ein, vielleicht ist es auch deshalb einfacher für sie selbst geworden, aus Cajeiris Sicht statt zB Tabini oder Jago zu schreiben, weil Cajeiri eben durch den menschlichen Kontakt verändert wurde und Menschen besser versteht, als wohl jeder andere Ateva vor ihm.


    Und das eben auch, was auch sehr interessant war und mir erst diesmal aufgefallen ist, weil er in der Phase der Sozialisierung unter gleichaltrigen Menschen statt Atevi war. Also, wie ein kleines Vögelchen, dass statt auf die Mutter auf einen menschlichen Pfleger geprägt wird. Deshalb ist die Sehnsucht nach seinen menschlichen Freunden für ihn auch so stark ausgeprägt. Zumindest habe ich das diesmal so gelesen.

    ... das kann ich dir leider nicht beantworten, die 18 Staffel läuft aktuell noch und das Finale ist noch etwas entfernt... zumindestens für die Free TV Gucker.

    Außer man bezahlt die Amazonen ^^, dort habe ich Staffel 18 gekauft und bin gerade durch.


    Habe gerade nachgelesen, Staffel 17 Folge 14 ist da eine gestellte Weiche für diese Entwicklung. Spoiler für diese Folge und Staffelfinale 18, aber nur "Japril" betreffend.

    C. J. Cherryh; Destroyer; 1,5; englisch; Reread

    Alison Weir; Katherine Swynford; 2; englisch; ebook

    C. J. Cherryh; Deliverer; 1; englisch; Reread

    Sabine Ebert; Preis der Macht; 2

    F. Guccini/L. Macchiavelli; Die Spur der Wölfe; 3

    Samantha Wilcoxson; The last Lancastrian; 1; ebook

    Mercedes Rochelle; The accursed king; 1; englisch; Monatshighlight

    Timo Bader; Das Vermächtnis der Staufer; 3,5


    Insgesamt enthält das Buch und insgesamt die Trilogie genug Stoff für ein paar weitere Bücher, aber ich verstehe, dass Cherryh sich bei Foreigner immer einen sehr engen Fokus setzt und den genau erzählt. Aber ich will natürlich schon wissen, was ist in Mospheira in den zwei Jahren geschehen, wie sattelfest sitzt Shawn an der Macht. Wie waren die zwei Jahre auf der Station, warum hat Ogun das GPS installiert und runter gesendet ohne Absprache, wie ist die Politik da oben. Wie wurden die 4000 Neuankömmlinge versorgt, wie sah es da politisch aus am Anfang. Fragen über Fragen, und ich denke, auf viele bekommen wir keine oder nur kurze Antworten, da in der nächsten Trilogie die nächsten Probleme auftauchen. Ob die Kyo wohl dann auftauchen? Insgesamt hatte Jase ein wenig zu wenig Storytime, da hoffe ich wieder auf mehr, egal, wie.

    Ja, viele dieser Fragen werden in den - vielen! - Folge-Trilogien behandelt, außerdem haben unsere Freunde zwar den Tag gerettet, aber da sind noch viele, viele Baustellen, u.a. die Assassinen-Gilde. Ich fand das übrigens auch sehr schön subtil, wie wir und Bren nach und nach ein bisschen mehr über Algini erfahren und somit über die Gilde.


    Cajeiri zur zweiten POV-Figur zu machen war ein Geniestreich. Ich wusste nicht mehr, in welchem Buch das passiert und habe sehnsüchtig darauf gewartet. Nicht nur, dass es den Fokus der Geschichte ausweitet und wir nun auch die Atevi-Seite genauer betrachten, ist Cajeiri einfach unwiderstehlich liebenswert. Das gefährliche L-Wort! Aber Bren liebt seine Atevi-Familie ja auch, also dürfen wir das auch.

    Ich finde vor allem, dass Cherryh Cajeiri als (Atevi-)Kind wunderbar getroffen hat. Er ist mutig und sehr intelligent und wurde speziell von Ilisidi sorgsam erzogen, aber er ist durchaus auch ein Fratz hin und wieder, aber ohne uns als LeserInnen dabei auf die Nerven zu gehen.

    Es wird ja immer wieder betont, dass er seinem Vater Tabini so ähnlich ist, der ebenfalls von Ilisidi erzogen wurde. Da ist mir mal die Theorie gekommen, dass wir durch Cajeiri praktisch auch Tabinis Lebensweg ein bisschen besser kennen lernen. Nur mit dem Unterschied, dass Cajeiri mit einem komplett anderen Verständnis von Menschen aufwächst.

    Und das erklärt vielleicht auch, warum Tabini oft erstaunlich verständnisvoll ist, was die Missetaten seines Sohnes betrifft.


    Eines der absoluten Higlights dieser Trilogie war für mich in "Destroyer", als Cajeiri Antaro und Jegari trifft, die wohl auch zu ihrer eigenen Überraschung man'chi für ihn entwickeln und daher buchstäblich an seiner Seite bleiben müssen. Und man freut sich für Cajeiri, der doch seine menschlichen "Associates" - nicht Freunde! - so schmerzlich vermisst, dass er nun nicht mehr allein ist und doch langsam beginnt, sich wie ein junger Ateva zu fühlen und zu reagieren.


    Ja, das mit den Titeln ist wohl auch eine Art Witz, der ein bisschen außer Kontrolle geraten ist und macht das Unterscheiden der Bücher nicht einfacher!

    Für mich zur Orientierung, wie weit bist du denn vorangeschritten?

    Ich habe gestern mit Band 8 begonnen. Ich hatte zu Ostern überraschend viel Lesezeit und habe dann nur noch ein weiteres Buch dazwischengeschoben, da ich bis vor meinem Urlaub in knapp 2 Wochen mit allem fertig sein möchte. Aber keine Sorge, ich kriege das schon hin, das im Kopf richtig zu sortieren. Sag mir bitte einfach immer, in welchem Kapitel Du gerade bist, dann kann ich nachblättern, denn das Buch liegt noch hier bei mir.


    Ja, die Dialoge sind auf jeden Fall eine ihrer Stärken, bei ihr finde ich die manchmal fesselnder, als Actionszenen bei anderen. Ich finde das allerliebst, wie Bren onkelhaft immer wieder Sorge hat, ob auch Rücksicht auf Cajeiris Alter genommen wird und vergisst dabei wohl, dass Ilisidi schon Tabini großgezogen hat, dem sein Sohn sehr ähnlich ist offenbar. Aber natürlich mit komplett neuen Eindrücken, Weltraum, Menschen und kyo!


    Ohja, das fand ich auch sehr interessant, die Schuldgefühle Brens, ob er es irgendwie hätte verhindern können und finde auch, dass er da zu hart mit sich ins Gericht geht, denn die Ankunft der Phoenix hat schließlich alles verändert. Aber ich finde es auch spannend, dass die Welt eben nicht statisch ist und gezeigt wird, welche Folgen solche massiven sozialen Umwälzungen haben können, zB über neue Industrien, wo sich dann andere Regionen vernachlässigt fühlen.

    Jetzt gibt es erst mal eine Reihe anderer Probleme zu lösen, aber das wird tatsächlich irgendwann in der Zukunft eine Rolle spielen. Und es macht Cajeiri zu etwas ganz besonderem, dass er mangels anderer junger Atevi diese Bindung - bloß nicht Freundschaft sagen! ^^ - zu Menschen hat. Das ist wohl ein Nebeneffekt, den Tabini, als er ihn entsendet hat, vielleicht nicht bedacht hat. Oder doch? Ich weiß das selber gar nicht mehr!

    Dankenswerterweise beginnt sie dieses Buch nicht mit einem etwas trockenen Rekapitulieren, denn, wie Du sagst, man ist eh schnell wieder in der Geschichte drin.

    Ich fand es faszinierend, wie schnell sich die Probleme ändern, zuerst ist Cajeiris kulturkomplexer 8. Geburtstag das größte Problem, aber das verschwindet rasch, zumindest für die Erwachsenen, als sie sehen, in welches Schlamassel sie zurückkehren. Damit hatten sie nicht gerechnet! Waren die Umwälzungen der letzten Jahre doch zuviel?


    Und die Phoenix bringt ja genug an eigenen Problemen mit, die geflüchteten Reunioners und dazu die Drohung durch die kyo, die ihren Waffenstillstand (Frieden?) mit den Atevi, repräsentiert von Tabinis Vertretern, und den Menschen abgeschlossen haben.


    Zum Thema Aufhänger, in späteren Sub-Trilogien geht mir das manchmal ab, da fühlt es sich, bei aller Liebe, ein bisschen künstlich verlängert an, aber soweit sind wir hier noch nicht, hier geht es jetzt erst mal rund!