Beiträge von Grisel

    C.J. Cherryh; Defender; 1,5; englisch; Reread; Mini-Leserunde

    Jan Foxall; The stain of treason; 2; englisch

    C.J. Cherryh; Explorer, 1,5; englisch; Reread; Mini-Leserunde

    Louis L'Amour; Sackett; 3; englisch; ebook

    Louis L'Amour; Mojave Crossing; 2,5; englisch; ebook

    Sharon Kay Penman; The land beyond the sea; 1; englisch; Monatshighlight

    Harlan Coben; Win; 2; englisch

    Jan Foxall; The wrath of the gods; 1,5; englisch

    Spotify hatte ich mal ausprobiert, ohne Premium hat es einfach nur genervt...:lache

    So haben sie mich gekriegt bei Spotify, mit der mörderisch nervigen Werbung. Am allerschlimmsten fand ich die Eigenwerbung, ich habe die Stimme von der Frau schon so gehasst!

    Ich bin ein altmodisches Mädchen und kaufe und höre immer noch CDs. Liegt nicht nur am Wunsch, das Ding tatsächlich zu besitzen, man weiß ja, dass die Künstler an Streams praktisch nichts verdienen. Klar streame ich auch, manches wird ja gar nicht mehr gepresst, aber da greife ich bei jungen Künstlern oder echten Indies auch gern zum Kauf-Download (Amazon, mit Bandcamp bin ich noch nicht so vertraut). Spotify ist eher zum Erkunden und aus Bequemlichkeit, bei Sachen, die ich ohnehin besitze. Aber wenn ich was finde, was mir wirklich gut gefällt, dann kaufe ich.

    Ich mache das seit vielen Jahren und möchte das echt nicht mehr missen, dass ich mir jeden Morgen eine meiner CDs schnappe und die dann bei den morgendlichen Tätigkeiten höre. Und wenn ich nicht fertig werde, weil ich zu schnell bin, höre ich sie dann abends fertig oder setze am Tag darauf fort. Irgendwie höre ich so, wegen der Morgenroutine, am aufmerksamsten.


    Für unterwegs, Urlaub vor allem oder Fitnesscenter, habe ich immer noch meinen MP3-Player.

    "Defender" ist halt das klassische Zwischenbuch, obwohl ich es gerade erst gelesen habe, könnte ich jetzt auch nicht mehr so wirklich sagen, was da alles passiert ist. :D Die "großen" Ereignisse waren halt der Tod von Ramirez und dass Bren gekränkt ist, weil Ramirez und Tabini heimlich über Jolanda statt über ihn verhandelt haben und dazu die Bombe, dass "Reunion" durchaus nicht unbewohnt zurückgelassen wurde. Oh, und Jase ist immer noch Captain! Und wir lernen Cajeiri kennen. Ich liebe Cajeiri. Und Sabin vs. Ilisidi ist exquisit! Wo hat man das schon, dass zwei der wichtigsten Figuren zwei formidable, stahlharte ältere Damen sind.

    Und es hat sich komplett von selbst gelesen.


    So wie ich das verstanden habe, reisen sie jetzt dorthin, weil sie keine andere Wahl haben. Ramirez hat es der Mannschaft versprochen, die dort noch teilweise verloren geglaubte Verwandte haben und sie wollen sicherstellen, dass die feindlichen Aliens, die die Station beschädigt haben, idealerweise nie in ihrem System auftauchen, also die Spuren auf "Reunion" vernichtet werden müssen.


    Viel Spaß mit "Explorer"!

    Ich glaube, dann wirst Du von "Defender" nicht enttäuscht sein.


    Und ja, Jase' steilen Karrieresprung habe ich auch nicht kommen sehen, eben genauso wenig, wie er selbst! Für die Atevi ist das natürlich eine gute Sache, jemand in der Führungsriege zu haben, der sie kennt und versteht, aber es ist auch klar, dass Jase wenig begeistert ist. Aber offenbar kommt da aus der Crew kein Widerspruch, weil Jase und Jolanda durch ihre mystische Abstammung von den "Helden" einen speziellen Status haben. Nur dass Jase halt so gar keine Ahnung vom captaining hat, weil er darauf nicht vorbereitet wurde.


    Jase hat hier zwar hauptsächlich durch Abwesenheit geglänzt, aber das fand ich eben so spannend, weil man überhaupt nicht weiß, was passiert ist und dann, bamm, erfahren wir, dass er mitten in eine Meuterei verwickelt ist.


    Dadurch dass uns Cherryh immer nur das verrät, was Bren erfährt, bleibt vieles unklar. Tatsächlich erfahren wir in "Defender" noch etwas mehr über diese Hintergründe. Und die Sache wird, natürlich, noch komplizierter. :D


    Was ich nicht ganz kapiert habe, war Kaplans Rolle in all dem. Jase erwähnt dann ja am Ende, dass Kaplan Ramirez auch eine Weile beschützt hat und einer von Kaplans Freunden leugnet zwar, Jase vorher gekannt zu haben, aber irgendwie würde es Sinn ergeben, dass da schon zumindest eine Bekanntschaft war, auch wenn man die weiteren Entwicklungen zwischen Jase und Kaplan und seinen Freunden bedenkt. Das siehst Du dann früh im nächsten Band.


    Ich fand das am Ende sehr schön, wie die Crew auf Ilisidi reagiert, voller Ehrfurcht und dass dieses Prinzip, dass die Alten Frauen, die Großmütter, eine ganz spezielle Stellung haben, kulturübergreifend ist.


    Und was Bren und seine Security betrifft, das ist für mich immer eine ganz besondere Freude, ihnen dabei zuzulesen. Die sind weit gekommen, wenn man die etwas misstrauischen Anfänge bedenkt.

    So ein Käse! :D


    Ist witzig, ich hätte schwören können, dass wir das schon in Buch 3 erfahren haben, dass Banichi Jagos Vater ist. Aber sein Erstaunen ist super und eigentlich macht es die Situation noch peinlicher. Aber ja, es zeigt auch, wie unterschiedlich die Atevi sind, ein menschlicher Vater hätte mit dem schlampigen Verhältnis seiner Tochter mit dem Boss vielleicht ein Problem, Banichi findet es witzig. Wobei er das ja auch "missbraucht", weil Bren dann ja merkt, dass Jago zu ihm gekommen ist, um ihn abzulenken, damit er nicht merkt, dass sich Banichi rausgeschlichen hat. Aber gut, dass das hier kein Drama auslöst.


    Ich kann mich erinnern, damals beim ersten Mal fand ich das unglaublich spannend, eben gerade, dass man nicht weiß, was hier los ist, wo Jase abgeblieben ist. Ich hätte mir ja immer gern ein bis mehrere Bücher aus Jase's Sicht gewünscht, für diese Ereignisse, aber generell, um das Leben auf der Phoenix besser kennen zu lernen, so sehen und erfahren wir konsequent nur das, was Bren sieht. Ist aber auch mal was anderes, jeder andere Autor hätte ab hier spätestens die POV gesplittet. Aber gerade die Ungewissheit macht es eben so spannend und wir können uns besser mit Bren identifizieren.


    Jetzt hat Bren ja mit Sabin und damit einem dritten Captain Kontakt, es wird verzwickter. Hier könnte er so gut mit Käse zusammenarbeiten. Aber aus Guild Perspektive verständlich, dass das unterbunden wird.


    Du gewinnst den Preis für das schönste Autocorrect des Tages, eine Tasse Tee. :D


    Ich konnte heute im Bus schön lesen, auch keine Selbstverständlichkeit. Ich bin nun bei Kapitel 19, S. 302.


    Stimmt, das ist eine gute Szene, als Bren die Krise kriegt, weil er ein bisschen gar viel Verantwortung übernommen hat.


    Die Art, wie er mit dem armen Kaplan umgeht, die fand ich auch gut, zeigt sehr schön beide Seiten Brens, der Paidhi auf buchstäblich weltenentscheidender Mission, der sich nichts gefallen lässt, weil er sich das nicht leisten kann, dass die mit ihm Schlitten fahren. Aber dann sehen wir auch wieder, dass er an sich ein Netter ist, dem klar ist, dass Kaplan gar nicht anders kann, weil er seine Befehle hat und ist deutlich freundlicher zu ihm. Ich markiere für mich, dass Kaplan auch noch ein junger Mann ist, das hatte ich nicht mehr so im Gedächtnis.


    Ja, sehr gemütlich klingt das nicht auf der Station. Und man sieht auch, was für ein extrem eingeschränktes Leben die Mannschaft dort und wohl auch auf dem Schiff führt, kaum Freizeitaktivitäten, kein Luxus, schlechtes Essen, ... Und da finde ich es immer wieder interessant, wie Bren nun nachträglich versteht, warum Jase auf dem Planeten und der komplett anderen Welt am Anfang total ausgefreakt ist, weil es ihm nun zumindest teilweise auch so geht. Nur dass Bren halt nicht allein unter Fremden ist.

    Das gefällt mir generell, dass Cherryh auf sowas achtet, normalerweise ist in SF-Geschichten der Übergang von Schiff zu Planet und umgekehrt immer ganz einfach. Dass das mit der körperlichen Prägung nicht so einfach ist, das kenne ich auch nur von ihr. Bei "The Expanse" spielt es auch noch eine Rolle, da geht es mehr um die Schwerkraft, die man gewöhnt ist.


    Ach ja, das fand ich auch sehr interessant, als Banichi sagt, dass Tabini um seinen Tod ansuchen würde, wenn er Bren allein, unbewacht, losgehen lassen würde. Das war kein Witz. Aber natürlich fällt es Brens Leibwächtern im Traum nicht ein, ihn allein zu lassen.

    Ich bin gestern Abend noch bis S 236 gekommen, also ziemlich genau so weit wie du.

    Fast exakt so weit, ich stehe auf S. 234! :D Mal sehen, ob heute abend noch ein bisschen was geht, ehe ich zu müde werde.


    Ich habe den Part sehr genossen, wo Brens Team sich ans "Einrichten" macht und fand das auch insofern sehr spannend, weil er klar stellt, dass das alles, diese Entourage, mit der er da unterwegs ist, für die Kultur der Atevi unglaublich wichtig ist, selbst wenn es für die Menschen affektiert wirkt.


    Auch das Gespräch mit den zwei Captains fand ich sehr interessant und zunächst sieht ja alles fantastisch aus, bis Bren jetzt auf einmal das Gefühl hat, kalt gestellt zu sein. Und so langsam macht ihn das ja auch nervös, dass Jase für ihn unerreichbar ist ...


    Aber dann sind da wieder so Szenen, für die ich Cherryh auch liebe, als sich Bren über die unangenehme Stimme des Mann an der Kommunikation ärgert und sich denkt, natürlich arbeitet so einer an den Comms. ^^


    Und weil das Leben auf dem Planeten auch weitergeht, wieder die unangehme Erinnerung, wie schwierig Brens Stellung für seine Familie ist, da nun auch sein Bruder die Schnauze voll hat, weil seine Ehe darunter leidet.

    Ich glaube, das hat Jase schon gegen Ende des vorigen Buches mitbekommen, war da nicht irgend eine Szene, wo sie unterwegs sind und Banichi Jase fröhlich mitnimmt, damit Bren und Jago allein sein können? Der alte Kuppler. :D Aber spätestens nach 3 Jahren engem Zusammenleben weiß Jase das sicher, denn mittlerweile haben sie ja ein sehr enges und auf Vertrauen basierendes Verhältnis. Was es umso schmerzhafter macht, dass sich das nun rasch ändern kann, wenn Jase nun nicht mehr "manchi" zu Tabini hat, sondern zu Ramirez zurück wechselt bzw. zu seinem Schiff. Und das alles eben sehr rasch und ohne Vorwarnung.


    Ach ja, apropos, da habe ich auch aufgehorcht, bei der Unterhaltung von Bren und Ilisidi, als sie ihn nach dem Liebesleben seiner Mutter fragt und er sich denkt, das gefällt ihr, sexuell aktive ältere Damen und bei ihr selber spielt sicher Cenedi eine Rolle ... Oh! Gut für die beiden! :) War vorher vielleicht mal angedeutet, aber ich glaube, so klar wurde es vorher nicht angesprochen.


    Ich glaube, mein Problem war da einfach ein Luxusproblem, weil das hier alles extrem schnell geht, zuerst ist Bren im Flugzeug mit den vorzeitig verschickten Mospheira-Leuten und da wird viel gequatscht und dann noch mal in Shejidan und schwupps, schon sind wir fast im Shuttle. Das war schon sehr viel neues auf einmal.

    Ich bin gestern genau bis Seite 100 (von 448) gekommen, Ende von Kapitel 6. Ich bin noch nicht ganz angekommen in dem Buch, trotz der ersten Freude, Bren und dann die anderen wieder zu treffen. Ist interessant, normalerweise mag ich Cherryhs Dialoge sehr gern und finde sie nervenzerfetzender als so manche Actionszenen anderer AutorInnen, hier hatte mir das alles bislang ein bisschen zu sehr was von Info-Dump. Was aber, zu ihrer Verteidigung, natürlich daher kommt, dass wir, wie Du sagst, erst mal 3 Jahre aufholen müssen und sie uns (bzw. Tabini Bren) mitten rein in einen neuen politischen Murks wirft und auch gleich mal einen Haufen neuer Leute einführt.


    Aber, wir kennen sie ja, es braucht Geduld und das war auch eines der Bücher, wo ich dann irgendwann extrem atemlos war beim Lesen. Ich habe nur sehr vage Erinnerungen, immerhin habe ich es 2004 gelesen. Na dann schauen wir mal, was unsere Freunde und die neuen Bekannten auf der Station erwartet.


    Was ich schon mal sehr interessant fand ist das Verhältnis zwischen Bren und Jase, dass es Bren komplett ausfreakt, Jase zu verlieren und der auch nicht so happy darüber ist, widergespiegelt durch den vermutlich selbst verursachten brutalen Haarschnitt. Für Jase ist das natürlich eine schwere Situation, weil er nun, wie er andeutet, wieder in sein altes Leben und seine alten Loyalitäten zurück kehrt, speziell zum First Captain Ramirez, sowas ähnliches wie ein Vater für ihn.

    Lass dir Zeit. Gestern habe ich nur 16 Seiten geschafft. Es war eine Mischung aus einem Besuch bei lieben Freunden und Häh, was passiert da und wer ist das. :grin

    Ich habe es zu gerade mal 3 Seiten geschafft, das war mehr so ein Fall von zwanghaft noch das nächste Buch beginnen vor dem Schlafengehen. Aber ja, das hat geradezu was von nach Hause kommen. :)

    Jetzt bin ich nur gespannt, Cherryh hat ja die liebenswürdige Eigenschaft, ein bisschen Zeit mit Rekapitulieren zu verbringen, ehe wir loslegen. Mal sehen, ob das hier auch so ist. Aber es ist einfach schon mal schön, wieder bei Bren zu sein. Bren, der gerade damit beschäftigt ist, Barb zu entflüchten!

    Heute ist ja der letzte Januar ;)


    Die Querbeetrunde fängt am 10. Februar an. Das Buch hat rund 350 Seiten, ich denke das ich damit bei meiner momentanen Lesegeschwindigkeit nicht allzu lange brauche. Also können wir gerne so um den 20. Februar rum anfangen wenn es bei dir passt. Wenn es dir besser passt können wir aber auch erst Ende Februar oder im März anfangen. Bis Mai habe ich dann glücklicherweise gar nichts mehr geplant, da sollte eine Subtrilogie ja super reinpassen. Ich freue mich schon :)

    20. Februar passt mir gut, das gibt genug Vorlaufzeit zum Einplanen. Freue mich auch!

    Sylvie von Frankenberg & Katrin von Glasow; Der vierte König; 3

    Chasten Buttigieg; I have something to tell you; 1; englisch

    Tom Bonniface-Webb; Oasis; 3; englisch

    Harlan Coben; Caught; 2; englisch

    Pete Buttigieg; Shortest way home; 1; englisch; Monatshighlight

    Elizabeth Chadwick; The greatest knight; 2; englisch

    Dieter Berg; Die Anjou-Plantagenets; 2,5

    Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Thread, weil mir einerseits selber das Statistik basteln ungeheuren Spaß macht, aber auch, weil ich es spannend finde, wie unterschiedlich die von uns allen sind, worauf andere achten.

    :)


    Science-Fiction

    Aber auch die Foreigner-Serie von C J Cherryh sind richtig gut und haben mir viel Freude gemacht, und da bin ich ja noch ganz am Anfang der bisher 21 veröffentlichten Bände - bis Band 15 habe ich auf jeden Fall alle im Regal und freue mich, sie zusammen mit Grisel zu erleben.

    Detto :bluemchen


    Bei mir war Science Fiction das "erfolgreichste" Genre, mit der besten Durchschnittsbewertung und das liegt zweifellos an den Rereads, Cherryh gemeinsam mit Dir und Lowachee.

    Louis L'Amour; Lando; 2,5; englisch; E-Book

    Joe Biden; Promises to keep; 2,5; englisch

    Jan Ove Ekeberg; Kriegerjahre; 2

    Neumayer Gabi; Die dunkle Seite des Dackels; 2,5; E-Book

    Christina Lauren; Autoboyography; 2; englisch

    Jonathan Coe; The Rotter's club; 2; englisch

    Simon Scarrow; The emperor's exile; 2,5; englisch

    Rebeeca Gablé; Teufelskrone; 1; Monatshighlight

    Gretchen Cornwall; The secret dossier of a knight templar; 4; englisch