Beiträge von Grisel

    Ich mochte die Serie auch sehr gern und finde es schade, dass sie vorbei ist. Wobei die letzten Folgen jetzt auch nicht mehr so gut waren. Aber manche waren wirklich super und, ja, viele interessante Gedankenansätze bei all diesen Gesprächen, die lieber geführt hat, statt zu arbeiten. ^^

    Außerdem, Schotty war einfach grenzenlos sympathisch und bei manchen Folgen habe ich mich scheckig gelacht!

    Wir könnten ja mal "Cyteen" für September ins Auge fassen und dann weitersehen, ob wir eine Pause brauchen oder "Regenesis" anschließen wollen. Die werden mich beide lange beschäftigen, das sehe ich schon! Ich habe keine Leserunden geplant, aber Anfang Oktober erscheint der neue Cornwell und der wird dann sofort gelesen werden wollen. Ich hatte auch auf den aktuellen James S.A. Corey (Expanse) im Nichtmordwaffenformat (Riesen-Paperback) für Herbst gehofft, aber der kommt offenbar erst 2020. ;(

    Ansonsten habe ich erstmal keine heißersehnten Bücher im Auge, die keinen Aufschub dulden.

    Es gibt sehr viele durchschnittliche King-Verfilmungen. Als Teenie hab ich gern die schrottigen "The Stand", "Stark" und "Thinner" geguckt. Nach heutigen Standards bestimmt nicht mehr genießbar, aber ich fand sie cool.


    Hab noch nicht alles gesehen, aber "The Green Mile" wird wohl mein Favorit bleiben. <3


    Puls kommt heute Abend im Fernsehen, mal schauen, wie lange ich durchhalte. :grin

    Super, danke für den Hinweis, ist schon programmiert. :) Gelesen habe ich das auch noch nicht.


    Ach ja, es soll ja angeblich auch eine Verfilmung von "Die Augen des Drachen" geben. Darauf wäre ich auch gespannt, das Buch hatte ich auch sehr gern. Und, apropos Lieblings-Kings, ob sich mal wer an "Der Talisman" traut?

    Tim Curry war einfach genial, absolut perfekte Besetzung für Pennywise! Wobei die alte Verfilmung sonst nicht so viel Eindruck bei mir hinterlassen hat. Teil 1 der neuen fand ich echt nicht schlecht und die Trennung in Kinder und Erwachsene ist ein ganz interessanter Ansatz. Was ich sehr fies fand, ist dass sie im Film Szenen dazu erfunden haben, da denkt man, man wäre "sicher" als Buchleser und dann wird man erst recht ausgefreakt durch unerwartete Szenen! :yikes

    Ich schaue nämlich eigentlich keine Horrorfilme mehr (schon gar nicht allein!), aber bei "Es" habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich bin jedenfalls schon gespannt auf Teil 2.


    Bei "The Stand" bin ich voll bei Dir, da hat die alte Verfilmung auch Null Eindruck hinterlassen und vor allem der Cast war sehr fragwürdig. Ich kann mich vor allem an den hässlichen Proleten erinnern, der Flagg gespielt hat. Ne, der muss charismatisch sein!


    Trotzdem liebe ich das Buch!

    Ich weiß nicht, ob es der schlechteste ist, aber eine sehr schlechte Verfilmung war "The dark tower", was ewig schade ist, denn die Besetzung wäre eigentlich super gewesen, Idris Elba als Roland und Matthew McConaughey als Mann in schwarz. Ich weiß nicht, was da schiefgelaufen ist, aber es hatte mit dem Buch außer den Namen und der vagen Handlung kaum noch was zu tun. Ja klar, das ist praktisch unverfilmbar, aber dann lasse ich es eben bleiben! Schade, sehr schade.


    Ich korrigiere mich, die schlechteste war zweifellos "Under the dome". Ich habe das Buch nicht gelesen, aber eine dermaßen hirnverbrannte, absurde Serie habe ich auch noch nie gesehen. Auch sehr schade, denn die Geschichte hätte Potential gehabt. So hat es mich bislang davon abgehalten, das Buch zu lesen. Und das sage ich als King-Fan!


    Ich habe den Eindruck, dass die besten King-Verfilmungen die sind, die auf den realistischen Büchern beruhen, wie "Misery", "Stand by me", "Shawshank Redemption" und (nur ganz leicht übersinnlich angehaucht) "The green mile". Letzterer ist vielleicht sogar der beste. Ich fand den Film - wie schon das Buch - so tief unter die Haut gehend, ich will den nie wieder sehen!

    Aber diese Geschichten lohnen sich verfilmend vielleicht deshalb mehr, weil die DarstellerInnen da punkten können und es keine Monster etc. gibt, auf denen der Fokus liegt.

    Gut, ist dann wahrscheinlich Geschmackssache, wie man seine Filme mag.

    Ja, es ist vor allem die emotionale Reife, die dem 12jährigen Jeremy eben noch abgeht, wo ihm Fletcher zumindest ein bisschen voraus ist. Aber für jemanden mit seiner zerrütteten Kindheit, gibt Fletcher schon einen ziemlich guten großen Bruder/Cousin ab. Er ist verständnisvoll, aber er verhätschelt ihn auch nicht und die Botschaft, als sie den Stock noch für verloren halten, vergessen wir es, aber vergessen wir es auch nicht, lernen wir daraus!


    Ich dachte/hoffte halt, dass James Robert noch mehr Zeit bleibt, weil er ja gesagt hat, er wird nun rein als Botschafter arbeiten. Aber wir werden ja noch viel von ihm sehen, denn in "Alliance Rising" treffen wir ihn als blutjungen Captain (ich war zuerst zeitlich verwirrt und dachte, das wäre JR) und hoffentlich auch noch in den Fortsetzungen.


    Na sehr gut, dann machen wir das so. "Cyteen" und "Regenesis" werden uns dann eine Weile beschäftigen, aber "Cyteen" ist zwar mörderisch anstrengend, aber auch grandios und "Regenesis" hat mich zwar ein bisschen gequält, aber das lag ... Na, darüber reden wir, wenn es soweit ist. ;) "40.000 in Gehenna" hat bei mir wenig Eindruck hinterlassen, aber zu zweit wird das sicher auch mehr Spaß machen.


    Da wir bei der "Foreigner"-Serie nunmehr schon bei, warte, Band 19 waren zuletzt, da gibt es also viel für Dich zu lesen. :P

    Das ist aber auch eine Serie, wo man alles hat, die Beziehungen, wenn auch vor allem Mensch - Atevi und eine Menge Politik und Intrigen. Und nach wie vor kein Ende in Sicht!

    Und irgendwann muss ich Dir auch unbedingt "Chanur" vorstellen. Diese Reihe liebe ich auch heiß und innig.

    Umso besser, wenn Du das als Cherryh-Meerschweinchen im Selbsttest nun so erlebt hast. ^^

    Aber Du hast schon Recht, es gibt einem eine sehr gute Basis und zeigt einem auch schon, was man bei ihr zu erwarten hat, man muss arbeiten, aber die Belohnung ist fantastisch.

    Ohja, solche Lesestunden genieße ich auch, paradiesisch!

    Das meinte ich damit zuletzt, dass man zwar nie daraufgekommen wäre, dass es Jeremy war, aber dass es rückblickend eigentlich Sinn gibt, weil es wirklich undenkbar war, dass jemand vom Schiff sowas unehrenhaftes tut, deshalb sind ja alle so geschockt. Und der arme Jeremy hatte es doch nur gut gemeint und hatte dann zu viel Angst vor der Schande, um es zu beichten und wie Fletcher richtig bemerkt, je länger man dann wartet mit der Beichte, umso schlimmer wird es. Armer Jeremy. Ich vermute mal, deshalb wird er auch nicht bestraft, weil das schlechte Gewissen und die Scham Strafe genug sind. Finde ich dann auch nett, wie die beiden Jungs sich versöhnen und dass sich Fletcher ein bisschen ärgert, dass Jeremy derjenige ist, der schmollt. Aber er ist halt erst 12. Und dass Fletcher erkennt, dass Jeremy trotzdem nicht schuld daran ist, dass er Chad beschuldigt hat und generell auch nicht unbedingt ideal reagiert hat und er sich bemüht, Frieden mit den Senior Juniors zu schließen, die ihm dann ja auch entgegenkommen.


    In dem Buch zB, auch wenn es Sinn ergibt, hätte ich die "Actioneinlage" am Ende eigentlich nicht mehr gebraucht. Wobei es auch ein schöner Moment ist, als Fletcher, als sie aus dem Tunnel auftauchen, ganz automatisch mit dem Namen SEINES Schiffs um Hilfe ruft.

    Ja, das verstehe ich auch so, das ist quasi das letzte Puzzlestück, damit er Downbelow hinter sich lassen und sein Leben auf der Finity nun akzeptieren kann und sich nun auch um eine Ausbildung dort kümmern will.

    Die Szene gegen Ende, als er nochmal bei seinen Juniors nachschaut und sich bei Jeremy denkt, dass ein 12jähriger nun mal nicht unbedingt "ich liebe dich" sagt, aber es in seinen Taten eindeutig ist, die ist auch allerliebst.


    Das war halt schon ein gewisser Schock, als James Robert sagt, dass rejuv bei ihm nicht mehr anschlägt, er nun also wohl langsam - sehr langsam hoffentlich - an Altersschwäche sterben wird. Und JR wächst ja offenbar schnell rein in den neuen Job. Finde ich auch schön, mit welcher grenzenlosen Arroganz er und die anderen Spacer am Ende der Polizei begegnen.


    Ich werde jetzt eine Weile Cherryh-Pause machen, um auch mal wieder was anderes zu lesen. Aber wenn Du wieder Lust auf eine hast, schrei! Es macht wirklich riesigen Spaß, sie mit Dir zu beplaudern. Wie man merkt, an diesem Textschwall. :D

    Stimmt, da verrät er, dass er eben doch erst 17 (Stations-)Jahre alt ist. Im Sinne von das Verschlepptwerden auf die Finity verhindern, war es natürlich clever, das Davonrennen, denn er konnte tatsächlich erwarten, dass sie eben nicht auf ihn warten. Aber man sieht ja, wie streng die Regeln für das Leben auf dem Planeten unter den Hisa ist - ob die nun gut oder schlecht sind - und da hat er gegen eine Menge verstoßen, ganz zu schweigen von der Gefährdung der anderen Menschen, vor allem der, die ihn gesucht haben. Aber es war natürlich eine Verzweiflungstat. Von daher ist es umso schöner natürlich, dass er so nach und nach doch sein Zuhause auf der Finity findet, denn zurück kann er eigentlich nicht. Die clevere Satin hat das erkannt.


    Interessant in Bezug auf Elene Quen fand ich noch eine Unterhaltung, ich glaube, Madelaine und James Robert? Dass Madelaine ziemlich wütend auf Elene ist, weil sie Francesca, ihre Enkelin, wie sie meint, im Stich gelassen hat, statt ihr als andere gestrandete Spacerin die Hand zu reichen. Da wäre es natürlich interessant, die andere Seite zu hören. Oder Elene war einfach zu beschäftigt mit der Station, um sich darum zu kümmern? Oder wusste einfach nicht, wie Francesca leidet?

    Entschuldige, dann bin ich vorsichtiger! In gewisser Weise hat Fletcher ja auch ein paar Brücken abgebrochen, denn obwohl ihm Elene versprochen hat, sich dafür einzusetzten, dass er in das Programm zurück kann, wenn es mit der Finity nicht klappt, ist es ja absolut nicht sicher, dass er noch mal eine Chance bekäme, denn sein Davolaufen war schon eine ziemlich blöde Aktion, auch wenn man es verstehen kann, aus seiner Sicht. Von daher ist es schon gut, dass er so langsam begreift, dass sein Platz doch auf dem Schiff ist.

    Und ja, das ist schon ein gewisser Schock, dass er Patch und Melody in gewisser Weise geschadet hat, auch wenn das so ziemlich das letzte war, was er wollte.

    Falls Du schon so weit bist, die Auflösung des verschwundenen Stabes macht dann insofern Sinn, als sowas in der Tat eine schockierende Tat für eine so an sich enge Gemeinschaft ist, selbst wenn Fletcher noch nicht ganz dazu gehört.

    Es ist ein bisschen frustrierend, wie jedes Mal, wenn Fletcher dem näher gekommen ist, sich mit seinem Schicksal abzufinden und es sogar zu begrüßen, irgendwas passiert, was ihn zurückwirft, zuerst die unglücklich verlaufende "Willkommenszeremonie" und dann eben das mit dem Stock. Aber dann ... Na, ich warte sicherheitshalber.

    James Robert sagt ja später, dass er sich den Luxus gönnt, seinen Nachfolger noch in Aktion zu sehen. JR scheint ja nicht nur sein Großneffe zu sein und sein Protegé, sondern auch das, was einem Sohn am nächsten kommt.

    (Das wirft mich ein bisschen zurück zu "Tripoint", wo Tom beklagt, dass Mischa, der Bruder seiner Mutter, nie

    versucht hat, ihm ein Onkel/Vater zu sein.)


    Ich fand das clever gemacht, wie man während der Sprünge so nach und nach herausfindet, was passiert ist, als er davongerannt war, wie er Satin getroffen hat und ihre Botschaft an ihn, inkl. der schmerzhaften Wahrheit über ihn und seine hisa-Pflegeeltern.

    Es ist ja im Prinzip auch fast sowas wie die Fortsetzung von "Downbelow Station", den Frieden, den sie dort eingeläutet haben, nun auch langfristig funktionieren zu lassen, ohne dass sich nun Union über den Handel bei ihnen einschleicht und die kleinen Schiffe verdrängt und gleichzeitig Mazian & Co durch die Unterbindung des Schwarzmarktes unschädlich zu machen. Wobei hier auch James Roberts Gedanke interessant ist, dass Mazian da, wo er jetzt ist, irgendwo, eigentlich nützlich ist, als Drohung gegen Union. Der muss allerdings auch schon steinalt sein.

    Und natürlich haben wir mit Satin, Elene Quen und Wes/James Robert hier noch mal 3 der sehr wichtigen Personen aus DS. Ich mag auch beides, die politischen Parts finde ich faszinierend, wie es ihr gelingt, diese sehr komplexen Situationen zu konstruieren und uns und ihre Figuren da durchzumanövrieren. Meistens hat man bei ihr auch beides, mal mehr vom einen, mal mehr von anderen.


    Bei der von Dir angesprochenen Szene fand ich vor allem Jeremys Reaktion sehr nett, der sich freut. Ich habe diese Idee, dass der Körper durch viel FTL-Reisen langsamer altert, auch schon anderswo gelesen, keine Ahnung, wer das zuerst aufgebracht hat. Ganz überhirnen tue ich es nicht, aber ich glaube denen das einfach so. Und es schafft eben auch interessante Situationen. Aber auch Probleme, denn Bianca altert nun schneller als er. Oder Melody und Patch.


    Das mit dem Arzt war auch witzig, als er Fletchers sekundäre Geschlechtsmerkmale diskutiert, vor allen anderen. :D

    Ja, wie Du sagst, es ist eine ganz eigene Welt, das ganze ja auch sehr militärisch angehaucht, weil natürlich erwartet wird, dass sich alle an die Regeln halten und der Old Man, der Captain, ist quasi Gott. Für Fletcher, der da nicht reingeboren wurde und gegen seinen Willen dort ist, ist das natürlich besonders schwer.

    Ich finde es interessant, dass wir ja genauso oft in JRs Kopf sind, wie in dem von Fletcher, da ist es schon interessant, wie unterschiedlich sie das sehen, wie das unglückliche erste Zusammentreffen, wo sich JR später ärgert, weil er das besser hätte machen können, aber der Zeitpunkt ist halt auch sehr unglücklich, weil sie alle eigentlich ganz andere Sorgen haben. Dass sie Jeremy haben ist da wirklich ein Glücksfall, weil dem nicht mal der grummelige Fletcher widerstehen kann, weil er einfach ein lieber Junge ist.

    Ich habe sie im Lauf des Buches alle 3 sehr ins Herz geschlossen, Fletcher, Jeremy und JR. Und James Robert ist natürlich eine sehr interessante Figur. Wer weiß, vielleicht hatte er ja mal eine Phase, wo er Wes genannt werden wollte. ^^ Stören tut mich sowas auch nicht.


    Das Buch ist nun wieder anders von der Struktur, so ein bisschen eine Mischung. Fletchers Parts gehen mehr oder weniger leicht zu lesen, bei den politischen muss man sich schon mehr konzentrieren. Finde ich aber auch sehr interessant, das Konzept, Friede durch Handelsabkommen.