Beiträge von Grisel

    Hi!


    Aus der Filmbesprechung:


    Zitat

    ... und die schöne Helena, die ganz modern zu ihrem Paris, dem einzigen Überlebenden der Männerriege ...


    Wie bitte???
    Seit wann überlebt Paris, und seit wann ist er der einzige???


    Bye,


    Grisel

    Hi Oryx!


    Ist zwar kein Sachbuch, aber ein großartiges Buch ist Gustav Schwabs "Die schönsten Sagen des klassischen Altertums". Da ist alles drinnen, von der Erschaffung der Welt, der Entstehung der Götter, über alle Sagen - Herakles, Theseus, Perseus, ... - eben Trojanischer Krieg, Odyssee, und endet mit Aeneas.


    Ein herrliches Buch, mit dem ich quasi meine Kindheit verbracht und mehrmals gelesen habe.


    Bye,


    Grisel

    Hi!


    Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich "Shogun" vor Jahren mal nur bis zur Hälfte geschafft habe, obwohl ich ich sowohl die Verfilmung als auch Clavell an sich sehr mag.
    Liegt wohl daran, daß mich japanische Geschichte einfach nicht so reizt. Aber irgendwann werde ich es sicher noch mal versuchen.


    Die drei "Noble House"-Romane mag ich sehr, in dem Fall auch "Gai Jin", und "Rattenkönig" ist eines meiner Lieblingsbücher.


    Bye,


    Grisel

    Hi Iris!


    Danke, das wird ja immer besser. Uh, was ist das für ein herrliches Mannsbild!


    Zitat

    Ich hätte ihm ja gelegentlich eine dieser perfekten archaischen Zöpfchenfrisuren angetan ...


    Besser als die Löckchen wäre es wohl allemal. Aber ist ja wurst.


    Zitat

    Pitt macht sich langsam.


    Ich hoffe, ich trete den Pitt-Fans damit nicht zu nahe, aber ich finde den Mann eigentlich - rein äußerlich - nicht besonders auffällig. Wirklich gefallen hat er mir bisher eigentlich nur als ewig trauriger Vampir (Interview with a vampire).


    Zitat

    Aber Orlando ist einfach ein lieb schauender Junge - allerdings die perfekte Besetzung für den homerischen Paris. :grin


    Das stimmt! Er ist gut besetzt.


    Bin auch gespannt, wie Bean Odysseus spielt. Die "Intellektuellen" sind ja nicht so seine Paraderolle. Allerdings ist Odysseus ja auch ein guter Kämpfer, da kann er wieder Schwert schwingen. :-)


    Bye,


    Grisel

    Hi Iris!


    Wie sagt man so schön, "you made my day", vor allem mit dem ersten Bild. :anbet
    Unglückliche Frisur, aber einen schönen Menschen kann halt nichts entstellen ... :]


    Grizzly :
    Alles Geschmackssache, aber auch für mich können sich die Brad Pitts und Orlando Blooms dieser Welt neben so einem Mann verstecken.


    Bye,


    Grisel

    Hi Jeanne!


    Zitat

    Original von Jeanne
    Ein Film? :wow
    Speziell zu Cornwells Büchern oder allgemeiner über Artus?


    Nein, der Film beruht nicht auf Cornwells Büchern. Viele Informationen habe ich auch noch nicht darüber gefunden, aber es scheint auch hier eine "realistische" Version zu sein, also ohne Fantasy-Elemente. Sieht auf jeden Fall interessant aus.


    Bye,


    Grisel

    Hi Iris!


    Zitat

    Nein, auch ich schätze es überhaupt nicht, wenn der Gegenspieler so billig dargestellt ist - und obendrein ist die Kombination aus "böse", "hässlich" und obendrein "verkrüppelt" dermaßen billig, da fehlt nur noch "dummdreist"!


    Vor allem war es ärgerlich, weil ich weiß, daß er es besser kann. ZB ist der Erzbösewicht der Sharpe-Serie so abscheulich und widerlich - man muß ihn einfach lieben! Also, er kann großartige Bösewichter erschaffen, nur hat er sich bei Mordred keine Mühe gegeben, denke ich.
    Und dann hat mich auch irritiert, daß der schon als Kleinkind so widerlich ist, und vom guten Helden, der sein Erzieher ist, verabscheut wird. Und dann wundert sich einer, daß er ein sauböser Erwachsener wird???


    Zitat

    Ich muss zugeben, genau diese Charakterisierung Mordreds führte dazu, dass ich Cornwell nach dem Durchblättern nicht gekauft habe.


    Auch ein Mordred-Fan?
    GSD gibt es ja auch einige Versionen, wo es anders ist.


    Zitat

    Aber wenn du sagst, der Winterkönig sei großartig, will ich ihm wenigstens damit eine Chance geben! :grin


    Das war wirklich sehr gut. Die anderen eigentlich auch, eben abgesehen von der für mich zu unsubtilen Charakterisierung. Es ging schrittweise, vom ersten war ich hin und weg, beim zweiten war es eine Art "Haßliebe", und das dritte habe ich jahrelang liegen lassen.


    Zitat

    Edit: Errr ... dass man bei Artus-Büchern, die doch per se in den Bereich der Legenden und damit der Fantasy gehören, historische Unkorrektheiten bemängelt, amüsiert mich ein wenig ... :chen


    Naja, da man weiß, in welchen Zeitabschnitt die Geschichte ungefähr gehört, kann man sich orientieren. Ich kenne mich da allerdings nicht aus.
    Aber ich hatte auch schon mal eine Version (Hanratty - Das Buch Mordred), da hat es kurz vor der römischen Invasion gespielt. Insofern stimmt schon, daß die schriftstellerische Freiheit hier sehr weit ist.


    Zitat

    Warten wir doch mal den Film ab!


    Ach ja, da kommt ja auch einer!


    Sei auch Du gegrüßt! :-)


    Bye,


    Grisel

    Hi!


    Artus-Trilogie von B. Cornwell:

    Zitat

    Original von Doc Hollywood
    Nein, aber Du hast mich neugierig gemacht und deswegen habe ich mich mal bei Amazon umgeguckt. Sieht interessant aus, auch wenn ein Amazon-Rezensent sich an einigen historischen Unkorrektheiten stört... ;)


    Ich habe die Trilogie gelesen, und habe ein ziemlich gespaltenes Verhältnis dazu. Rein objektiv ist sie sehr gut, und durch die "realistische" Annäherung - ohne Magie, Ritterturniere, etc. - schon mal prinzipiell interessant. Den "Winterkönig" fand ich großartig.


    Mein Problem waren die Charakterdarstellungen in den späteren Büchern. Blöderweise ist ausgerechnet Mordred meine Lieblingsfigur in den Artusgeschichten. Und das kann manchmal kritisch sein ... Ich habe im Prinzip kein Problem damit, daß er in den meisten Artus-Versionen der Bösewicht ist, aber bei Cornwell war mir die Darstellung zu unsubtil. Denn er ist verkrüppelt, häßlich und einfach nur böse - und das schon als Kleinkind! Das war mir zu schwarz-weiß.
    Aber das ist ein eher persönliches Problem meinerseits.


    Ansonsten gehört Cornwell zu meinen Lieblingsschriftstellern, da ich seine "Sharpe"-Serie (Napoleonische Kriege) liebe, und jetzt gerade Teil 3 seiner "Starbuck"-Serie (US-Bürgerkrieg) lese.


    Bye,


    Grisel

    Hi!


    Bin zwar nicht Historikus, aber ich kann ein paar anfügen.


    - Orlando und sein Bruder sind Bastarde, aber der Bruder wird als Tempelritter aufgenommen. Da muß er gute Beziehungen gehabt haben, denn das war eigentlich nicht möglich.
    Und obwohl Orlando Servient ist, wird er gelegentlich als Tempelritter bezeichnet.


    - sehr schmerzhaft war die Tatsache, daß Heine immer von Maltesern statt Johannitern oder Hospitalitern schreibt. Malta hat dieser Orden 1530 übernommen. Ungefähr genauso sinnvoll wäre es, einen Engländer 1500 Amerikaner zu nennen, nur weil seine Nachkommen 1800 nach Amerika auswandern ...


    - Faszinierend auch die Tatsache, daß der Templermeister von Jerusalem auf dem Krak des Chevaliers residiert. Da hätten die Johanniter aber was dagegen gehabt, die Festung gehörte nämlich ihnen.


    - Und im Nachwort schreibt Heine, daß 36 Templer während der Vernichtung unter der Folter starben, und der Rest auf dem Scheiterhaufen, was ebenfalls falsch ist. Ich habe keine Ahnung, wieviele unter der Folter starben, vielleicht waren es sogar genau 36, aber es ist bestimmt nicht wahr, daß alle anderen verbrannt wurden.


    Trotzdem fand ich das Buch unterhaltsam, aber sowas sollte einfach nicht passieren. Finde ich.


    Bye,


    Grisel

    Hi!


    Ich führe zwei Listen, eine über die gelesenen, und eine über die in meinem Besitz. Beide im Excel.


    Bei den gelesenen:
    Autor/Titel/Originaltitel/Art/Genre/besonders oder nicht (erstere mit einem X gekennzeichnet)/Jahr


    Bei den eigenen steht das X für gelesen, und statt dem Jahr steht, ob und wenn ja in welcher Kiste es liegt ...


    Zahlen:
    gelesene: 1214 (minus die in der Kindheit und frühen Jugend gelesene und alle die ich vergessen habe, als ich die Liste begonnen habe, das war 1996)


    in meinem Besitz: 803


    davon ungelesen mit der Chance irgendwann in diesem Leben gelesen zu werden: 126


    Bye,


    Grisel (liebt Listen und Statistiken)

    Hi!


    Ich arbeite noch an meinem "Leseselbstbewußtsein", da mich die verächtlichen Blicke von "Lesesnobs" auf meine Lektüre manchmal doch sehr ärgern. Wie heißt es so schön, "don't judge a book by its cover".


    Bye,


    Grisel

    Hi Snoopy!


    Zitat

    Original von Snoopy
    Hat jemand von euch Dreamcatcher gelesen oder gesehen?


    Sowohl als auch. Das Buch war OK, auch so ein Fall, wo ich mich einfach nicht mehr losreißen konnte.
    Von der Thematik her einerseits ungewöhnlich - SF schreibt er ja weniger -, aber durch das Grundthema der 4 Jugendfreunde mit Rückblicken auch wieder klassisch.
    Apropos. Es spielt in der Nähe von Derry, und da gab es etwas, so eine Art Gruß an sein Buch "Es", da ist es mir kalt den Rücken runtergelaufen ...


    Den Film fand ich prinzipiell nicht schlecht, aber ich denke, dazu sollte man das Buch kennen, sonst gibt das ganze gar keinen Sinn. Was wohl auch der Grund war, warum wir nur zu dritt im Kino waren, meine auch King-verrückte Freundin und ich, und ein Dritter ...
    Nicht unbedingt ein Film den man gesehen haben muß, aber mit interessanter Besetzung, Morgan Freeman, Tom Sizemore und Donny Wahlberg (NKOTB!!!). Erstaunlicherweise war letzterer gar nicht mal so schlecht.


    Bye,


    Grisel

    Hi Snoopy!


    Zitat

    Original von Snoopy
    Ich hatte mir von das Schwarze Haus auch mehr versprochen. Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe aber nicht das! Ich konnte es aber nicht weg legen, ich musste es zu ende lesen!


    Siehst Du, so ging es mir u.a. mit "Atlantis".


    Mir hat "Das schwarze Haus" irrsinnig gut gefallen. Klar war es nicht ganz das, was man sich als Fortsetzung des "Talisman" erwartet hatte, aber ich habe mich trotzdem gefreut, Jack wieder zu treffen. Und auch sonst fand ich das Buch sehr interessant und spannend.
    Und natürlich die Turmparallele.


    Bye,


    Grisel

    Hi!


    Unter den Anti-Favoriten habe ich noch
    Atlantis
    vergessen.


    Das Buch fand ich total sinnlos. Ich fand, er hätte sich entscheiden sollen, entweder ein Roman, oder Kurzgeschichten. So war es für mich nicht Fisch und nicht Fleisch. Wirklich interessant fand ich nur die erste Geschichte, und auch die nur wegen dem Bezug auf den "Dunklen Turm".
    Trotzdem habe ich es in Rekordtempo verschlungen, wie alle Kings, weil ich mich einfach nicht losreißen konnte. Ich glaube, darum lese ich ihn so gerne, er hat eine Art Stil, die mich zumindest dazu zwingt, weiterzulesen, selbst wenn streckenweise nichts nennenswertes passiert. Faszinierend.


    Bye,


    Grisel

    Hi!


    Vielen Dank Euch allen für das Willkommen! Eines weiß ich schon mal, Ihr seid ein freundliches Forum!!!
    :]


    Bye,


    Grisel

    Hi Idgie!


    Ohja, das kenne ich. Wie Du sagst ist es vor allem Musik, die man parallel gehört hat, und die die entsprechenden Assoziationen hervorruft.
    Ganz stark ist das bei mir bei einigen REM-Liedern und Marion Zimmer Bradleys "Darkover"-Serie, oder den "psychedelischen" Rolling-Stones-Liedern (zB "2000 light years from home") und "Der Talisman" von Stephen King.


    Bye,


    Grisel

    Hi Leute!


    Vielen Dank für den netten Empfang!!!


    Batcat:
    Ich bin Stammgast auf dem Literaturschock-Forum, wo Morgana, denke ich, mal für ihr Forum geworben hat, also habe ich hier immer wieder mal reingeschaut. Bis ich gefangen wurde. :-)


    Jaleh:
    Bei mir trifft der hohe historische Anspruch vor allem auf die mittelalterlichen (Schwerpunkt 12. und 13. Jhdt.) Romane zu, da ich dort, dank "erlesenem" Hintergrundwissen einigermaßen sicher sagen kann, was richtig ist, und was falsch. Wenn nicht, weiß ich meistens zumindest, wo ich nachschauen kann.
    Und wenn ein Autor Geld von mir haben will, damit ich sein Buch lesen kann, erwarte ich, daß er mindestens so viel über das Thema weiß wie ich, wenn nicht mehr.


    Aber deshalb habe ich genau das gleiche Problem wie Du mit anderen Epochen, wo ich mich weniger auskenne. Und weil ich mich da weniger bis gar nicht auskenne, möchte die Gewißheit haben, daß ich den Informationen des Autors einigermaßen vertrauen kann.
    Deshalb schätze ich Autoren, die im Nachwort erwähnen, was sie geändert haben.
    Denn, das darf man nie vergessen, ohne schriftstellerische Freiheit keine historischen Romane. Und das wäre eine Katastrophe.


    Bye,


    Grisel

    Hi Snoopy!



    Wie schön, daß Desp/Reg so gut sein sollen, da habe ich ja was, auf das ich mich freuen kann.


    Ich mag auch den "Dunklen Turm" am liebsten. "Glas" hat sogar "The Stand" als meinen Lieblings-King abgelöst.


    Andere Favoriten sind:
    Talisman
    Die Augen des Drachen
    Black House (Das schwarze Haus)
    Es


    Nicht so besonders mag ich
    Cujo
    Christine
    Carrie
    Insomnia


    Alle anderen sind irgendwo dazwischen.


    Soweit ich weiß, ist "On writing" das gleiche wie "Das Leben und Schreiben" - das mir übrigens sehr gut gefallen hat.


    Bye,


    Grisel

    Ich sollte mich wohl auch mal vorstellen.
    Bin Wienerin, 27 Jahre alt und Studentin. Allerdings nicht mehr lange, hoffentlich ...


    Da mich Eure sehr interessante Disussion über historische Romane angelockt hat, ist wohl offensichtlich, daß das mein bevorzugtes Genre ist, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Mittelalter. An meiner MA-Fixierung ist Peter Berling schuld, der auch meine unumstrittene Nr. 1 ist.
    Ich lese aber auch gerne Fantasy, Sciene Fiction, und was einem sonst noch so über den Weg läuft. Und Sachbücher, auch hier vor allem solche über mittelalterliche Themen.


    Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, ich lese auch gerne englische Bücher. Ursprünglich zwangsweise, Serieneinstellungen, größeres Angebot, ..., in der Zwischenzeit aber auch aus Vergnügen.


    Bye,


    Grisel

    Hi Fritzi!


    Zitat

    Original von Fritzi
    Mensch, da fehlen Dir ja glatt zwei der meiner Meinung nach besten Romane von ihm.....


    Desperation/Regulator ist allein schon von der Idee, 1 Geschichte aus zwei Positionen heraus zu schreiben, cool...


    Keine Sorge, ich besitze beide und werde sie auch irgendwann lesen. Aber da ich jetzt schon mehrmals das Gerücht gehört habe, daß King plant, mit dem Schreiben aufzuhören, hebe ich sie mir auf, quasi als Vorrat, falls es wirklich eines Tages soweit ist.


    Bye,


    Grisel