Beiträge von Totenleserin

    Momentan höre ich von Camilla Läckberg die Meerjungfrau.
    Ich hänge aber schon ein Weile an dem Hörbuch, da ich nicht dauernd während meiner Autofahrt zur Arbeit nur dieses Hörbuch hören möchte. Ich möchte auch mal ein schönes Liedchen mitsingen. :-)

    Kurzbeschreibung:


    Julius Winsome hat den Schuss gehört. Zumindest glaubt er das, denn in den Wäldern von Maine ist kurz vor Winteranbruch Jagdsaison – es hätte also auch jeder andere Schuss gewesen sein können. Sein geliebter Pitbullterrier Hobbes jedenfalls schafft es gerade noch, sich 500 Meter zu ihm hin zu schleppen, bevor er an der aus nächster Nähe kaltblütig in seinen Rücken gefeuerten Schrotflintenladung zugrunde geht. Kurzerhand nimmt Winsome, der in der Einsamkeit mit seinen geerbten Büchern und den antiquierten Worten Shakespeares lebt, sein ebenfalls geerbtes Scharfschützengewehr und macht seinerseits Jagd auf die Jäger. Drei von ihnen erlegt er sofort – auch wenn keiner von ihnen mehr sagen kann, ob er tatsächlich Hobbes’ Mörder war.


    „Als ich wieder in der Hütte war und das Feuer schürte, spürte ich zum ersten Mal, dass er mir fehlte, und dieses Gefühl versetzte meinem Herz einen schrecklichen Schlag, denn auf einmal begriff ich die wahre Bedeutung des Wortes ‚tot’. Es bedeutet, dass niemand sieht, wie man lebt und was man tut.“ Es sind melancholische, tieftraurige und psychologisch raffinierte Passagen wie diese, die den stillen, kalten und dennoch herzerwärmenden Roman Winter in Maine des irischen Autors Gerard Donovan zu einem Meisterwerk werden lassen. Von Einsamkeit handelt das Buch, von zerstörtem Glück und Liebe zur Kreatur, aber auch von grausamer Rache und der Verzweiflung eines Mörders, der dank der Ich-Perspektive zur Identifikationsfigur des Lesers wird. So eindringlich hat man von diesen menschlichen Schicksalsthemen Shakespeare’schen Ausmaßes lange nicht mehr gelesen.

    Ich habe das Buch erst vor kurzem gelesen. Das witzige ist, dass ich zu erst "Sein letzter Fall" und einige Zeit später "das grobmaschige Netz" gelesen habe. Dennoch muss ich sagen, dass es ein gutes Buch war. Klar sind die Verfilmungen um einiges besser, aber dennoch ist dies ein Buch, was ich innerhalb von 2 Tage durchgelesen hatte. Nicht unbedingt, weil mich die Story so gefesselt hat, sondern vielmehr, weil ich wissen wollte, ob ich mit meiner Theorie über den Täter richtig liege. Und ich lag richtig. :-)

    Ich hatte diesen Titel in der Handlung auch schon oft in der Hand. Zum Glück habe ich mich bis jetzt immer dagegen entschieden. Wenn deine Meinung darüber schon nicht soooo gut ist. Ich fand das Cover immer sehr ansprechend, aber wenn der Inhalt nicht stimmt, dann bringt es mir natürlich nichts.


    Danke also für deine Rezi.

    Ok, dann werde ich wohl doch lieber mit dem seichteren "Die Ketzerbraut" anfangen. Wozu ich mich nun doch aufgerafft habe es zu kaufen. Und zwar heute. :chen


    Vielen Dank für deine schnellen Antworten Tanzmaus.


    Hast du sonst noch einen Iny Lorentz Tipp?

    Was 5 Bände gibt es mittlerweile schon von der Wanderhure? Oh man.
    Ok, dann bin ich ja zufrieden, wenn es ein Einzelband ist. Ich habe es schon auf meine WL gesetzt. Aber ich denke, es muss noch bis Ende des Monats warten mit dem Kauf. :-)


    Wieso denkst du, ist "Die Rose von Asturien" so anspruchsvoll? Wie gesagt, ich bin Neuling, was Iny Lorentz betrifft.

    Also ich nutze auch sehr gern die Magnetlesezeichen. Sie sind klein und praktisch. Aber da ich mir meine meisten Bücher direkt in der Handlung kaufe, gibt es immer ein LZ dazu. :welle Und somit habe ich immer in jedem Buch (welches ich noch nicht gelesen habe) ein LZ drin. :kuh

    Mittlerweile ist ja das TB erschienen und ich muss heute eh noch in meine Buchhandlung des Vertrauens meine Bestellung abholen und nun überlege ich mir, ob ich mir "Die Ketzerbraut" hole.
    Dies ist doch ein eigenständiges Buch oder gehört das zu einer Reihe? Ich habe bislang noch kein Buch des Autorenpaares gelesen. Ist dieses Buch ein guter Einstieg?

    Ich habe das TB gelesen. Ich fand den Klappentext sehr spannend und habe es auch aus diesem Grund gekauft. Jedoch hat es mich nicht soooo vom Hocker gerissen. Es war ein gutes Buch, aber mehr auch nicht. Es war weder sehr gut noch überragend. Es war aber auch nicht schlecht oder langweilig. Ich nenne es mal zufriedenstellend. Aber noch ein Buch würde ich von dem Autor nicht kaufen.

    Ich suche nach einem Buch, was ich bis zum 20. Januar noch lesen kann, da ich ab dann an einer Leserunde teilnehme. Ich gehe ein wenig meine Bücher im Regal und im Schrank durch und schaue immer nach euren Rezis. Man man, von dem Buch seit ihr ja fast ausahmslos begeistert. Eignet sich dieses um es bis zu dem Datum gelesen zu haben? Ich habe die TB-Ausgabe und ich wollte etwas leichtes lesen, was einen etwas zum träumen bringt. Und so, wie ich euren Rezis das entnehmen kann, trifft das auf dieses Buch voll zu!? :schaf

    Ich habe das Buch auch gelesen und fand es sehr angenehm. Es war nicht unbedingt herausragend und eines, was ich nochmal lesen würde, aber im Großen und Ganzen hat es bestanden. :-)


    Ich finde einfach, dass die Liebe ein wenig untergeht und vom Titel her habe ich mir persönlich ein wenig mehr erhofft. Auch die Mutter von Nadine, welche ja verhindert, dass die beiden ein Paar werden, wird nur kurz in den Mittelpunkt gerückt. Schade! Auch Nadine selbst empfinde ich als schwache Gestalt in dem Buch. Das Hauptaugenmerk liegt hier eindeutig bei Riley. Klar ist das Thema Krieg nicht unbeachtet zu lassen, aber da es meiner Meinung nach eigentlich um die Liebe gehen soll, finde ich es sehr sehr schade, dass es der Autorin nicht recht gelungen ist, die Liebe umzusetzen.


    Ich würde mal sagen, ein gutes Durchschnittsbuch. Aber nicht geeignet um es nochmals zu lesen.