Beiträge von chiara

    Was soll man zum Inhalt eines Buches schreiben, das „Tiere essen“ heißt? Denn besser als mit diesen beiden Worten kann man ihn gar nicht beschreiben. Doch was eigentlich ziemlich harmlos klingt, hat es in sich. Dass das Buch ein Bekenntnis zum Vegetarismus ist, kann man sich denken. Aber die Art und Weise wie der gemeine Fleischesser „konvertiert“ wird, ist absolut nichts für schwache Nerven bzw. Mägen.


    Für die meisten von uns gehört Fleisch zum Leben und wir essen es oft mindestens einmal die Woche. Doch kaum jemand macht sich über die Herkunft unseres liebsten Nahrungsmittels Gedanken oder warum wir bei der Zubereitung bestimmte Dinge beachten müssen. Manches nehmen wir als gegeben hin, z.B. dass man Geflügelfleisch besonders gut durchbraten muss, damit alle schädlichen Keime beseitigt werden. Aber wer hat sich schon mal gefragt, warum dies der Fall ist? Ist diese Fleischsorte wirklich so empfindlich? Die Wahrheit ist erschreckend und wird fast jeden Liebhaber von Geflügelfleisch zum Umdenken bewegen ...


    Wie bereits erwähnt ist das Buch nichts für schwache Nerven oder Mägen. Denn die Zustände auf den Schlachthöfen und Tierfarmen sind einfach nur krass und haben mit artgerechter Haltung absolut nichts mehr zu tun. Viele Fakten, die Jonathan Safran Foer beschreibt, will man eigentlich gar nicht wissen. Aber auf der anderen Seite ist für den aufgeklärten Bürger notwendig sie zu erfahren. Natürlich behandelt das Buch die Zustände in den USA. Doch irgendwann fragt man sich notwendigerweise, wie die Situation in Deutschland aussieht. Bestimmt besser oder ist dies nur Wunschdenken?


    Das Buch ist gut geschrieben und Jonathan Safran Foer hat sich bei seiner Recherche sehr viel Mühe gegeben – keine Frage. Das Buch ist sicherlich kein reines Plädoyer für den Vegetarismus. Denn der Autor gibt sich Mühe alle Seiten zu beleuchten, so kommen neben der Industrie sowohl die Bauern als auch die Gegner der Massentierhaltung zu Wort. Es gibt also kein reines Schwarz oder Weiß. Doch was bleibt am Ende? Eines kann ich auf jeden Fall sagen: wer plant weiterhin unbesorgt und mit Genuss Fleisch zu essen, sollte dieses Buch nicht lesen. Denn nach der Lektüre dieses Buches geht man nicht mehr so einfach zur Fleischtheke und man fragt sich zwangsläufig: war die Unwissenheit nicht besser?

    Hallo zusammen,


    gestern Abend habe ich nicht mehr sehr viel gelesen. Obwohl ich länger durchgehalten habe als erwartet, sind es doch nicht mehr so viele Seiten geworden. Gleich werde ich erst einmal Mittagessen und danach geht es weiter. Zur Zeit bin ich bei Seite 134 und habe noch einiges vor mir. Immerhin ist der zweite Band von Eragon knapp 800 Seiten dick. ;-)

    Zitat

    Original von Dazzled


    Ich mag den eigentlich sehr gerne, allerdings lasse ich ihn auch um die 12 Minuten ziehen. :-)
    Dann schmeckt man auch mehr die Gewürze, finde ich. Den Roitee und Honeybush schmeckt man meiner Meinung nach jetzt auch nicht soooo deutlich raus, aber lecker finde ich ihn trotzdem.


    Danke für den Tipp. Das werde ich einmal versuchen. :-)

    Ich sortiere meine Bücher nach HC und TB. Die gelesen Bücher sind nach Autoren sortiert und die ungelesenen liegen in zwei Rattan-Körben. Allerdings ist die Sortierung bei den Autoren etwas chaotisch. Solange es keine Reihe ist, stehen die Bücher in alphabetischer und bei einer Serie in chronologischen Reihenfolge.

    Nachdem ich eine Zeit lang viel im Internet bei amazon bestellt habe, gehe ich nun wieder mehr in die Buchhandlungen. Am liebsten in so kleine Geschäfte, wo man in Ruhe stöbern kann. Auch wenn ich dort häufiger ein Buch bestellen muss, weil sie es nicht auf Lager haben, bevorzuge ich diese Buchhandlungen. In den großen Ketten fühle ich mich oft von dem Angebot erschlagen und obwohl sie alles haben, was ich suche, finde ich nicht alle Titel auf Anhieb.


    Ansonsten kaufe ich noch regelmäßig im Buchclub, wenn sie interessante Bücher zu vernünftigen Preisen haben. ;-)

    Der Bookseat sieht wirklich viel praktischer aus als die Leselotte. Um letztere bin ich schon lange immer mal wieder herumgeschlichen, aber ich kann mich mit den Haltebändern einfach nicht anfreunden. Aber der Bookseat scheint eine sehr gute Alternative zu sein.

    Gerade aus der Folie befreit und fürs Lesen bereitgelegt ;-)


    Kurzbeschreibung:
    Geschunden, aber siegreich ist Eragon aus seiner ersten Schlacht gegen den mächtigen Tyrannen Galbatorix hervorgegangen. Er ist zum Helden vieler Elfen, Zwerge und Varden geworden, doch nicht alle sind ihm wohlgesinnt. Die Kräuterfrau Angela hat einen Verräter prophezeit, der aus Eragons eigener Familie stammen soll. Eragon ist sich sicher: Der einzig lebende Verwandte ist sein Cousin Roran – aber niemals würde dieser sich gegen ihn wenden! Doch die Prophezeiung spricht: »So wird es kommen, selbst wenn du es zu verhindern suchst.«

    Laut Verlag erscheint es erst am 19.03.. Allerdings scheinen schon viele Vorabexemplare vom Verlag verschickt worden sein und die Rezis sind überwiegend positiv.


    Kurzbeschreibung:
    Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…

    Zitat

    Original von Totenleserin
    Ich finde es immer wieder sehr erstaundlich, was man so in den Buchhandlungen erlebt. :-) Am schönsten finde ich es immer, wenn man neben einer Verkäuferin mit einem Kunden steht und der Kunde ein bestimmtes Buch sucht, aber den Autorennamen falsch ausspricht und die Verkäuferin steht da und man sieht regelrecht die Fragezeichen überm Kopf. Es gab auch schon mal eine Situation, da habe ich gewusst wen der Kunde meint und habe es der Verkäuferin dann mitgeteilt. :-) Aber der Kunde hat es ihr nicht übel genommen. Ich meine, manche Namen sind aber auch schwer auszusprechen. :rolleyes


    [...]


    Solange es die Verkäuferin dem Kunden nicht krumm nimmt, dass er den Namen nicht kennt. Mir ist es in einer Buchhandlung schon passiert, dass die Verkäuferin demonstrativ mit den Augen gerollt hat, als mir der Name des Autors nicht mehr einfiel. Das fand ich schon ziemlich heftig. Ich kann sie zwar irgendwo verstehen, weil sie nun mehr recherchieren musste. Aber als Verkäuferin sollte man doch seine Mimik etwas mehr unter Kontrolle haben oder darauf achten, dass der Kunde nicht alles mitbekommt.

    Zitat

    Original von Tilia Salix
    chiara, hast du ihn vielleicht nicht lange genug ziehen lassen? Der kann gut 5 bis 7 Minuten ziehen. Ich kenne den auch, und fand ihn eigentlich recht kräftig im Geschmack


    Ich habe ihn sogar 10 Minuten ziehen lassen, daher wunderte es mich, dass er nicht so kräftig schmeckt. Aber vielleicht war die Tasse etwas zu groß - keine Ahnung.

    Vielen herzlichen Dank für die vielen Willkommensgrüße. :-)


    Dass mein SuB schrumpft, glaube ich auch nicht. Aber ich finde diese "Nebenwirkung" gar nicht so schlimm, wenn ich dafür auf tolle Bücher stoße, die ich sonst nie entdeckt hätte. :lache

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mir das Buch nie gekauft hätte, wenn nicht so viele Menschen davon geschwärmt hätten. Als ich mir das Buch angeschaut habe, dachte nur: jetzt verfolgen mich die Casting-Shows schon in die Buchhandlung. Man hatte mir zwar gesagt, dass ich mich von dem Cover und dem Titel nicht täuschen lassen darf. Aber so ganz konnte ich meine Vorurteile nicht überwinden. Nun weiß ich es besser: obwohl das Buch so harmlos aussieht, hat es es in sich. Denn so locker flockig liest man „Das Lied der Träumerin“ nicht durch.


    Mich hat das Buch wirklich sehr beeindruckt. Tanya Stewner hat Angelina so glaubhaft und natürlich beschrieben, dass ich mich unweigerlich fragte, ob die Autorin nicht selbst eine Träumerin ist. Denn kann man solch eine positive Lebenseinstellung so absolut glaubhaft vermitteln, wenn man sie nicht selbst kennt? Ich habe da meine Zweifel. Angelina hat mich fasziniert. Mit ihren knapp 20 Jahren hat sie so einen starken Glauben an sich selbst und ihre Fähigkeiten. Das finde ich absolut bewundernswert. Manche Menschen kaufen sich Ratgeber, die ihnen zu solch einer Lebensweise verhelfen sollen und dieser jungen Frau liegt der Optimismus quasi im Blut. Während des Lesens habe ich mehr als einmal gedacht: du solltest auch viel optimistischer durchs Leben gehen.


    Was mir ebenfalls sehr gut an diesem Buch gefallen hat, ist Tanya Stewners Schreibstil. Ohne großes Einlesen nimmt einen die Geschichte gefangen und lässt den Leser zu einem Teil von Angelinas Leben werden. Mehr als einmal hatte ich das Gefühl mit ihr in einem Raum zu stehen und zuzuschauen, wie sie beispielsweise durch das Wohnzimmer tanzt oder einfach nur singt. Auf einzigartige Weise vermittelt die Tanya Stewner dem Leser Angelinas Sicht auf die Welt und lässt ihn teilhaben am Leben dieser beeindruckenden jungen Frau.


    Es ist ein Roman über den Mut seinen Träumen zu folgen und sich nicht durch die Steine auf dem Weg zum Ziel verunsichern zu lassen. Doch das Buch regt auch zum Nachdenken an: über sich selbst, das Leben im Allgemeinen und die eigene Lebenseinstellung im Besonderen. Am Ende stellte sich mir vor allem die Frage: kann ich von Angelina noch etwas lernen? Am Ende lässt mich das Buch mit dem harmlosen Titel und dem kindlichen anmutenden Cover ruhelos zurück. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet. „Das Lied der Träumerin“ ist wirklich ein einzigartiger Roman, der nicht nur etwas für Jugendliche ist. Eine klare Leseempfehlung.

    Dem positiven Feedback kann ich mich nur anschließen. Schon nach wenigen Seiten hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen. Anfangs fand ich es noch etwas gewöhnungsbedürftig, dass der Tod so eine große Rolle spielt. Aber das war wirklich nur zu Beginn. Später habe ich das Buch regelrecht verschlungen.


    Es ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, und ich werde es bald auf jeden Fall noch einmal zur Hand nehmen.

    Nachdem ich über Jahrzehnte hinweg immer die gleiche Brillenstärke hatte, fangen meine Augen an sich zu verändern. Vor fünf Jahren fing es an und es scheint munter weiter zu gehen - allerdings nur an einem Augen. Bald ist wohl wieder eine neue Brille fällig. Eigentlich hatte ich damit schon im letzten Jahr gerechnet. Aber die Augenärztin meinte, dass die Veränderung so minimal sei, dass dafür noch keine neue Brille her muss.


    Da eine Kollegin so begeistert von der Swich it ist, werde ich mich da auf jeden Fall einmal schlau machen. Ich finde das Prinzip sehr gut und man hat auf jeden Fall mehr Abwechslung auf der Nase. ;-)

    Da ich schon mal gerne Chai Latte trinke, hatte ich mir von Alnatura Sweet Chai gekauft. Allerdings kann ich den nicht wirklich weiter empfehlen. Irgendwie schmeckt man kaum den Tee, obwohl ich nicht viel Milch in der Tasse hatte. Ich werde es demnächst einmal mit zwei Beutel in der Tasse probieren. Vielleicht schmeckt der Tee dann besser und nicht mehr so dünn.

    Nachdem ich den ersten Teil "Die Stadt der verschwundenen Kinder" gelesen habe, warte ich nun sehnsüchtig darauf, dass die Geschichte um Gaia endlich weitergeht. Zum Glück erscheint das Buch Mitte Februar. ;-)


    Kurzbeschreibung:
    Die sechzehnjährige Gaia Stone, eine junge Hebamme, muss aus ihrer Heimat fliehen, mit nichts als den Kleidern am Leib und ihrer neugeborenen Schwester im Arm. Alles wurde ihr genommen – sind doch ihre Eltern ermordet und die Liebe ihres Lebens verhaftet worden, und die zerstörte Welt, in der sie lebt, straft unbarmherzig jede Schwäche. Als ein Fremder sie mitten im Ödland vor dem Verdursten bewahrt, scheint sie zunächst gerettet. Doch das Dorf des Fremden nimmt Gaia erst die Schwester und dann auch noch die Freiheit. Verzweifelt und entmutigt gibt sie beinahe auf. Schließlich besinnt sich Gaia jedoch darauf, dass vor allem anderen das Leben zählt – und sie stellt sich ihrem Schicksal, ihrer Verantwortung für ihre Schwester und einer neuen, zarten Liebe …

    Kurzbeschreibung:
    Burnout wird ein immer wichtigeres Phänomen in Wirtschaft und Gesellschaft, die Kosten belaufen sich auf Milliardenbeträge. Bisher gilt Burnout als Problem des Einzelnen, doch der steht in Wahrheit am Ende einer Kette von Fehlentwicklungen: das inhumane Prinzip Multitasking, die Entgrenzung des Arbeitslebens, die Illusion des Zeitmanagements, schlecht ausgebildete Chefs und fragwürdige Werte.
    Burnout geht alle an: Führungskräfte und Unternehmenslenker, die Auswege suchen aus der Weiter-so-Mentalität und nicht zuletzt den 'normalen' Arbeitnehmer.
    Das Buch analysiert die unternehmerischen und gesellschaftlichen Missstände und zeigt, wie wir eine menschlichere und damit letztlich produktivere Arbeitswelt schaffen können.


    über den Autor:
    Markus Väth ein Diplom-Psychologe, der Inhaber einer Beratungsfirma ist. Er beschäftigt sich vor allem mit Changemanagement und Business Coaching


    Eigene Meinung:
    In den vergangenen Wochen und Monaten geisterte immer wieder das Thema Burnout durch die Medien. Es wurden viele Menschen vorgestellt, die durch diverse Belastungen „ausgebrannt“ waren. Doch wie diese Personen letztlich dorthin gekommen sind, erwähnten die Medien nur sehr verallgemeinert. Aber kann man dieses Phänomen wirklich so pauschalisieren kann? Sind die Hintergründe des Burnout nicht doch komplexer? Viele Fragen schwirrten mir durch den Kopf und auf der Suche nach Antworten, bin ich letztlich bei diesem Buch gelandet.


    Der Titel dieses Buches klingt natürlich sehr dramatisch: „Feierabend hab ich, wenn ich tot bin“. Bei mir hat er seinen Zweck erfüllt, denn er hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Aber jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich gestehen, dass es eine hervorragende Kurzzusammenfassung ist. Denn wer kennt nicht einen Kollegen oder eine Kollegin, der/die aus dem Urlaub auf dienstliche Mails antwortet? Oder das berühmt und berüchtigte Multitasking, das mittlerweile jeder Mitarbeiter beherrschen muss. Was aber nur die wenigstens wissen ist: auch ein PC nicht in der Lage ist mehrere Prozesse gleichzeitig zu bearbeiten. Aufgrund der hohen Rechnergeschwindigkeit sieht es zwar so aus, als wäre es möglich. Doch auch ein PC kann nur eine Aufgabe nach der anderen erledigen. Leider ist dies bis in die Arbeitswelt noch nicht vorgedrungen.


    Ich bin von diesem Buch ziemlich überrascht. Ich hatte befürchtet, dass eine Art medizinischer Ratgeber ist, mit einer Sammlung von Symptomen, anhand derer man einen Burnout erkennt, und den dazugehörigen Strategien, wie man ihnen entgegenwirkt. Doch Markus Väth schlägt diese Richtung fast gar nicht ein. Er geht viel tiefer in die Materie und erklärt, warum das Phänomen Burnout in unserer Gesellschaft immer akuter wird. Es ist interessant zu lesen wie sich unser Arbeitsumfeld in den letzten Jahren immer weiter verändert. Obwohl ich bereits einige Jahre gearbeitet habe, ist mir dieser Wandel bisher nie so bewusst gewesen. So begünstigen viele verschiedene Faktoren einen Burnout und am Ende wird einem schnell klar: das Thema ist viel komplexer als es von den Medien dargestellt wird.


    Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich näher mit dem Phänomen Burnout auseinandersetzen möchte, dabei aber nicht mit medizinischen Fachbegriffen zugeschüttet werden möchte. Auf einfach Art und Weise erklärt Markus Väth welche Faktoren zu einem Burnout beitragen.