Beiträge von Moorteufel

    Mittlerweile sollten alle Leserunden-Teilnehmer*innen beim Finale angekommen sein. Ich hoffe, ihr hattet Spaß und Spannung mit Tenbrink und Bertram. Ich freu mich schon auf eure Rezensionen, die ihr natürlich auch gern in weiteren Foren und auf anderen Plattformen/Onlineshops streuen dürft ;-)

    Mit den Münsterland-Krimis wird es voraussichtlich im Sommer 2019 weitergehen. Mit dem Verlag bin ich gerade in Vertragsverhandlungen, und es sieht so aus, als dürften Tenbrink und Bertram (samt Locke) weiter ermitteln ... :-)

    Und Locke muss auf jeden Fall dabei bleiben - er tut Tenbrink sehr gut und ist eine Bereicherung.

    Das T & B - Team gefällt mir mit jedem Band besser.

    Locke bleibt auf jeden Fall dabei. Allerdings wird es zu einigen Komplikationen und Verwicklungen wegen des Hundes kommen. Und die lassen sich nicht so einfach wie im Cafe in Holland beseitigen, wo Jan Bonnema einfach behauptete, Locke wäre ein Polizeihund ;-)

    Mir war auch nicht klar, warum Michaela und ihr Freund aus Magdeburg bei Bertram aufgetaucht sind, da es ja mit dem Fall an sich nichts zu tun hatte.....vielleicht ein Übergang zu Band 3?:gruebel

    Die Geschichte um Michaela und Raiko ist ganz bewusst offen gelassen (sie waren auf der Flucht vor Ronny, und Raiko hatte vor, im Grenzgebiet im Drogenmarkt mitzumischen), aber weil ja die Geschichte von Ronny Kruse und Maik Bertram noch nicht "fertsch" ist, werden im dritten Teil weitere Details hinzukommen und das Bild vervollständigen ...

    Meine Mutter ist ja Friesin und spricht auch noch Platt. Als wir damals im Münsterland gewohnt haben, habe ich immer gedacht, sie müsse das Münsteraner Platt doch verstehen, aber das scheint doch noch etwas anders zu sein..

    Das Münsterländer Platt ist schon was ganz Eigenes! Ich verstehe es, aber kann es selbst nicht sprechen, ohne dass es irgendwie falsch klingt. Als ich in der Grundschule war, hatte ich Mitschüler, die tatsächlich nur Platt sprachen und für die Hochdeutsch die erste Fremdsprache war. Heute sieht es ganz anders aus, das Münsterländer Platt stirbt ganz allmählich aus ...

    Ich musste lachen, als klar wurde, dass mit Kreta und Greta dasselbe gemeint war. Es gibt auch hierzulande Gegenden, deren BewohnerInnen kein K aussprechen können. Ich erinnere mich an die Radiosprecherin, die uns was vom "Greisvergehr" erzählte. Nachdem meine Phantasie Purzelbäume geschlagen hatte, entdeckte ich, dass "Kreisverkehr" gemeint war.:rofl

    Wobei die Aussprache in diesem Fall eher etwas mit dem undeutlichen Wispern einer Sterbenden zu tun hat ...

    Der Begriff "Totenbauer" ist ja jetzt klar. Nun ist das nächste und größere Rätsel, warum der Roman so heißt...

    Im Münsterland (jedenfalls in bäuerlichen Gegenden) ist der Begriff "Totenbauer" überhaupt kein Rätsel. Bei einer Lesung bekam ich lediglich wissendes Kopfnicken als Reaktion: "Dodenbuer is dat up Platt! Dat kennt wi!" ;-)

    Ein unfassbar spannender Lesegenuss der Extraklasse, ich musste mich zügeln, sonst hätte ich es in einem Stück gelesen. Ich hoffe auf mehr von Tenbrink und Bertram !


    <3

    Na, das war ja Lektüre in Rekordzeit. Freut mich, dass dir der Roman so gut gefallen hat. Der nächste Münsterland-Krimi ist in Planung und hat den Arbeitstitel "Landwehr". Sobald ich Genaueres weiß, werde ich es hier posten. Und natürlich gibt's dann auch wieder eine Leserunde :-)

    Das find ich total irre, Locke gefällt mir auch gar nicht, Götz ist einfach viel besser. Bin ja grad durch mit dem Buch und hoffe im nächsten Band spielt dieser Pudel wieder mit:lache

    Das ist der Plan! Locke ist entweder mit Tenbrink unterwegs oder beim dicken Hölscher im Büro, der sich als Pudelexperte entpuppen wird. Aber eigentlich gehört der Hund ja der Tochter Maria ... Nun ja, lasst euch überraschen ;-)

    Besonders lustig fand ich in diesem Abschnitt die Geschichte mit Conchita Wurst und dem Pudel Götz. Krimi kann ja zwischenzeitlich auch mal sehr lustig sein.

    Den Pudel Götz gibt es tatsächlich, allerdings haben wir ihn nicht Locke genannt. Und beim Gassigehen mit dem Wollknäuel sind mir einige der Szenen und Dialoge rund um den Pudel eingefallen.

    Meine Lieblingsszene war die in Tenbrinks verwahrlostem Pachtgarten. Wunderbar beschrieben und sehr stimmungsvoll.

    Ich merke gerade, wieviel Autobiografisches in den Roman eingeflossen ist. Der Pudel Götz gehört dazu, aber auch der Garten samt Laube. Und die Knochenmühle habe ich mir auch nicht ausgedacht: als Schüler musste ich jeden Morgen im Schulbus an der Knochenmühle vorbeifahren, da hieß es dann: Luftanhalten, sonst konnte einem schlecht werden ...

    Aber eine kleine Rechnung geht wohl nicht auf. Im zweiten Teil, Kapitel 11 erzählt Torsten Gausling, dass er mit zehn Jahren zu den Gauslings kam. Sein Bruder Peter ist neun Jahre jünger als Torsten, war aber bereits auf der Welt, als Torsten zur Familie dazukam. Ist das ein Fehler oder ein Hinweis für die Auflösung? :/

    Torsten war zehn Jahre alt, als er zu den Gauslings kam. Sein Bruder Peter, der neun Jahre jünger ist, war damals also ein Jahr alt und war von den Gauslings als Säugling adoptiert worden. Eigentlich kein Fehler, oder?

    Ich mag Bertram wieder sehr. Mir gefällt, wie gebildet er ist und wie er spricht. Nun, eine Romanfigur kann nur das, was ihr Schöpfer auch kann. Und deshalb ist das ein Kompliment an Tom Finnek. Ich finde es schön, wenn in einen zeitgenössischen Roman fast vergessene Schätze unserer Sprache eingebaut werden. Auch wenn der gute Bertram dafür milden Spott erntet. Ich hoffe, er lässt sich davon nicht beirren.

    Bertram schwankt immer ein wenig zwischen Eitelkeit und Understatement. Er sieht gut aus und kleidet sich sportlich, versucht aber, immer etwas ungepflegt auszusehen (was von Tenbrink natürlich längst durchschaut wurde). Andererseits ist er sehr intelligent und weiß sehr viel, versucht aber, nicht als Besserwisser oder Klugscheißer zu erscheinen (was ihm nicht immer gelingt). Vielleicht kommt er auch deshalb mit Tenbrink so gut aus, weil sie in beiden Feldern keine Konkurrenten sind: Tenbrink schert sich nicht um sein Aussehen oder seine Wirkung auf die Frauen, und bei seiner Arbeit folgt er nicht immer dem Verstand, sondern seinem Bauchgefühl. Tenbrink und Bertram ergänzen sich eben wie ein altes Ehepaar ;)

    Hallo zusammen,

    ich freu mich wirklich sehr, dass es auch zum zweiten Fall von Tenbrink und Bertram eine Leserunde bei den Büchereulen gibt. Vorab schon mal ein paar Anmerkungen aus dem Autoren-Nähkästchen: den Ort auf Kreta kenne ich aus eigener Urlaubs-Erfahrung, allerdings habe ich verschiedene Dörfer an der Nordwestküste zu einem neuen Ort montiert: Sucht also nicht bei Google nach Horrorpolis! :) (Meine Frau war übrigens gar nicht erfreut, dass ich unseren Urlaubsort so "verschandelt" habe)

    Auch das ehemalige Krankenhaus, das nun ein Seniorenheim ist, ist mir aus eigener Erfahrung bekannt: Dort wurde ich geboren. Und im zarten Alter von 5 würde mir dort der Blinddarm entfernt (mit Nonnen als Schwestern, wie es sich für ein katholisches Krankenhaus gehört). Das Gemäuer hatte damals für mich etwas Unheimliches an sich. Kein Wunder, dass ich das Krankenhaus für einen Krimi verwendet habe.

    Allerdings ist der Ort Oldenhook eine Erfindung meinerseits ;)