Beiträge von Darcy

    So, nachdem ich überall von der "Wanderhure" gelesen hab, hab ich sie mir letzte Woche auch ertauscht und gleich angefangen zu lesen. Ich hab noch ca. 70 Seiten vor mir, aber ich denke, für ein kleines Urteil reicht es schon.
    Das Buch ist wirklich flüssig geschrieben und läßt sich leicht lesen. Es ist mal interessant, eine etwas andere Art von Hauptperson zu haben als immer diese sittsamen Mädels ;-). Manchmal sind mir aber der Zufälle etwas zuviel.
    Aber was solls, es ist ein klassischer und unterhaltsamer Plot und man erfährt einiges über das Leben in der Zeit.


    Allerdings werde ich mir bestimmt kein Nachfolgeband zulegen. Ein Buch über Marie reicht mir. Das sie dann nochmehr schreckliches und unglaubliches erleben soll (wie der Klappentext zu "Das Vermächtnis der Wanderhure" androht), ist mir dann doch zu viel und zu konstruiert. Mir wärs genug, wenn Marie und ihr Michel den Rest ihres Lebens ruhig irgendwo verbringen können - "And they lived happily ever after" ;-)

    Ich habe mich damals gefragt, warum der Autor eine Frau als Hauptperson wählte. Das ist mir völlig schleierhaft.
    Wenn ich ein Buch schreiben würde, würde ich niemals aus der Sicht eines Mannes schreiben. Smilla war sehr unweiblich. Vielleicht war das gewollt, aber der Sinn erschloss sich mir auch nicht.
    Als einziges haben mir die Beschreibungen über das Eis gefallen. Ich lese gerne so etwas, ich mag auch Romane, die im ewigen Eis spielen. Das ist für mich abenteuerlich, da ich Kälte, Winter und Schnee real furchtbar finde.


    Btw: ich mochte das Buch auch nicht. Sowas von Unspannend. Wenn der Roman und das Thema an so vielen Lesern vorbei geht, erscheint mir irgendwas verkehrt.

    Das Buch steht auch auf meiner Wunschliste, allerdings mit einem Fragezeichen. Denn ich fand die beiden ersten Bücher der Autorin nur mittelprächtig. Unterhaltsam, aber nichts besonderes.
    Aber deine Rezi macht mir Mut, das Buch im Auge zu behalten.

    "Die stumme Bruderschaft" von Julia Navarro.


    Ich frage mich, wo die Lobeshymnen über das Buch herkommen. Es ist trivial geschrieben und völlig Spannungsfrei. Dauernd erzählt die Autorin, wie intelligent (und natürlich auch schön) ihre Hauptperson ist, aber beweisen tut sie es nicht.
    Von der Geschichte hätte ich mir auch mehr versprochen. Ich hab noch 150 Seiten. Danach vertausch ich es gleich bei Tauschticket wieder, denke ich.

    Ui, soviel Smilla-Hasser hier. Da reih ich mich gleich ein. Was für ein Schmarrn! Ich dachte, ich wäre die einzige, die das Buch für mißraten hält.


    Aber es wundert mich, das noch keiner "Der Zorn" von Denis Marquet hier angeführt hat. Das ist wirklich ganz übel geschrieben und die Story ist sowas von krude!


    Ebenso schlecht fand ich:


    - "Die Straße der Sterne" von Brigitte Riebe. Historie auf Groschenroman-Format


    - "Die Pestburg" von Ralf Günther. Schlicht langweilig*gähn*


    - "Per Anhalter durch die Galaxis". Viele lustige Ideen ergeben noch keine Geschichte


    - Terry Pratchetts Romane. Das geht nicht an mich.


    - "Der Engelspapst" von Jörg Kastner. Das war einfach so trivial und unspannend geschrieben...die Handlungen der Personen sind völlig unglaubwürdig. Dabei ist die Idee garnicht schlecht, aber die Ausführung war schlicht öde.



    Das jemand "Herr der Ringe" nicht lesen kann, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe es auch in meiner Jugend gelesen und war völlig hin und weg. Aufgrund der Filme wollte ich meine Erinnerungen auffrischen und hab mich echt durchgequält. Der eigene Geschmack verändert sich anscheiend auch im Laufe der Jahre. Das Silmarillion halte ich schlicht für unlesebar.

    Es ist wirklich ein schlechtes Buch. Vor allem auch schlecht geschrieben. Auf jeder Seite kommen mindestens 3 Sätze, die unvollendet bleiben und in Pünktchen auslaufen. Das nervt nach einer Weile enorm.
    Wer die Thematik reizvoll findet, sollte "Der Schwarm" lesen.

    Ich finde es nicht weiter tragisch, meine Kontodaten anzugeben. Ich mache das seid Jahren, lasse entweder über die Kreditkarte oder per Lastschrift einziehen. Das kann man dann noch 6 Wochen nach Abbuchung zurückrufen. Aber das hab ich noch nie machen müssen.


    Ich kaufe inzwischen hauptsächlich bei amazon Marketplace. Ich hab die Bücher, auf die ich ein Auge hab, auf meiner Wunschliste. Da steht dann auch der Gebrauchtpreis. Ich warte halt ab, irgendwann ist es dann mal so günstig, das es sich mit dem hohen Porto auch lohnt. Ich gebe i. d. R. nicht mehr aus als die Hälfte des Ladenpreises (inkl. Porto).
    Ich habe schon sehr gute und preiswerte Bücher bei amazon erstanden. Nur ein oder zwei mal war das Buch arg mitgenommen.
    Ich bin nur mit einem PC-Spiel mal reingefallen. Das konnte ich nicht installieren, weil die Reg.-Nr. nicht mehr angenommen wurde X( . Aber da hab ich mir dann auch helfen können.


    Bei ebay kauf ich eher andere Dinge als Bücher. Dinge, die ich nicht woanders bekomme. Mich stört das bieten und abwarten. Oft vergess ich auch den Endtermin. Das ist nicht so das richtige für mich.


    Booklooker dagegen finde ich sehr teuer. Gebrauchte Bücher kosten ja fast so viel wie neu.

    Inhalt:
    In einem sonderbaren alten Hotel in New York verbirgt sich das einzige verbliebene dreidimensionale Labyrinth des mysteriösen Baumeisters T.L. Ein junger Deutscher, der die gleichen Initialen trägt und dessen Familie mit T.L. verbunden zu sein scheint, reist dorthin, um das Haus zu sehen. Dabei trifft er auf den Eigentümer, der viel zu wissen scheint über den Mann aber wenig sagt, eine junge verhuschte Bewohnerin des Hotels und einen Obdachlosen. Die vier machen sich auf, dem Geheimnis um den Baumeister auf die Spur zu kommen. Ihr Weg führt sie nach Deutschland und in die Geburtstadt T.L.s, Odessa.



    Das Buch ist mir schon vor einer Weile ins Auge gestochen. Die Geschichte las sich interessant, alle Kritiker waren voll des Lobes.
    Ich habe ca. ein Viertel des Buchs gelesen und muss leider feststellen, das ich mit dem Stil nicht klar komme. Das Buch ist wunderschön geschrieben, schöne gezwirbelte Sätze und blumige Wendungen. Aber leider auf Kosten des Verständnisses und dem Fortgang der Geschichte. Ich bin mit dem verträumten Stil etwas überfordert. Meine Gedanken wandern während des Lesens traumwandlerisch ab. Und manchmal weiss ich schlicht nicht, von wem da gerade die Rede ist.
    Gestern fand ich ein Zitat aus der Süddeutschen Zeitung: "Trojaspiel" ist wie eine Muschel, die man sich ans Ohr halte - was man zu hören bekommt, ist ein verheißungsvolles Rauschen, keine eindeutige Geschichte."
    Leider bevorzuge ich Geschichten der bloßen Verheißung darauf.
    Aber ich werde tapfer weiterlesen und sehen, was mich noch erwartet.

    Obwohl ich nicht gerade ein Fantasy-Fan bin, gibts immer wieder Ausnahmen.


    Eine ganz große positive ist auf jeden Fall die Reihe "Das Lied von Eis und Feuer".


    Die Geschichte ist ähnlich wie ein historischer Roman angelegt. Der Autor erzählt immer wieder aus der Perspektive einer anderen Person. Und dabei entwickelt er sehr einprägsame und individuelle Charaktere. Manche Figuren führt er zu Anfang ein und schreibt erst ab dem 2. oder 3. Band aus deren Blickwinkel. So bekommt man plötzlich eine ganz andere Sicht auf die Figur und auf die Geschichte.
    Mich hat sein Stil sehr beeindruckt.

    Ich fand das Buch überhaupt nicht "zu" wissenschaftlich. Endlich wurde mal alles richtig erklärt. Und nicht nur huschhusch*istjallessowiesonurausgedacht* beschrieben.
    Natürlich muss man ein wenig Interesse für die Materie mitbringen.
    Ich fand es jedenfalls interessant und spannend. Und der Schluß war zwar ein wenig phantastisch, aber durchaus in Ordnung.

    Der Bereich der wirklich guten historischen Romane scheint klein zu sein.
    Meine Best Of bisher:


    1. "Die Säulen der Erde" von Ken Follett.
    2. "Der Name der Rose" von Umberto Ecco
    3. "Die Königin und die Hure" von Ellen James
    4. "Wie ein Lamm unter Löwen" von Tilman Röhrig
    5. "Der König der purpurnen Stadt" von Rebecca Gablé

    Danke für die nette Begrüßungen :knuddel1


    Habdichlieb : zum Glück kaufe ich fast ausschließlich gebrauchte Bücher und Tauschticket hab ich auch gerade entdeckt :-]

    Siehe unten
    Ist ziemlich spannend und gefällt mir nach dem 1. Drittel sehr gut.


    "Die purpurnen Flüsse" sollen zwar besser sein, aber das Buch hatte das Pech, das ich zuerst den Film kannte. Ich tu mich schwer, ein Buch zu lesen, wenn ich den dazugehörigen Film schon kenne.

    Ich weiss nicht. Irgendwie bin ich immer und überall die einzige, die das Buch schlecht fand :-(
    Die Geschichte fängt gut an, aber irgendwie führt das ganze zu nichts, der Hauptdarsteller ist eine Heulsuse und die Zufälle fliegen ihm nur so zu.
    Ich hab das Buch wohl in schlechter Stimmung gelesen...