Beiträge von Dieter Neumann

    Dass der alte Mann, wahrscheinlich mit Hauptschulabschluss, nicht wusste, wie man gegen die untergeschobene Vaterschaft vorgehen kann und seinen Sohn schlicht enterbt, ist logisch.

    Nochmals meine Auffassung dazu, und hier ist es ja kein "spoiling" mehr, das xexos zu Recht angeprangert hat, als ich es sinngemäß schon im vorherigen Abschnitt schrieb - und dann wieder gelöscht habe:


    So wird die Geschichte erzählt: Enno erfährt / erlebt am Donnerstag die Homosexualität seines Sohnes. Da hält er ihn noch für den eigenen Sohn, also will er sein Testament ändern, um Karsten zu enterben. Der sofort gewünschte Besuch beim Notar ist aber wegen dessen Terminkalender nicht möglich, sondern es wird ein Termin am Montagvormittag vereinbart. Erst am Freitagnachmittag erfährt Enno von seiner Frau, dass Karsten gar nicht sein Sohn ist. Dass er mit diesem Wissen nun die Möglichkeit hatte, seine Vaterschaft gerichtlich annullieren zu lassen, und dass ihm der Notar beim Termin am Montag ganz sicher diesen und weitere juristische Wege aufgezeigt hätte, spielt überhaupt keine Rolle, denn da lag Enno schon tot im Feld. :grabrede


    Das mit der Erbschaft hakte lediglich ein wenig (...)


    Insofern verstehe ich diesen Einwand nicht ganz, lieber xexos. Aber vielleicht habe ich etwas übersehen. Egal, ich denke, das Ganze ist für die Geschichte eh nicht übermäßig bedeutsam. :wave

    Aber E-Book und Buch scheinen tatsächlich anders aufgeteilt.

    Ich hab das nochmal überprüft, liebe Schubi. Tatsächlich ist die Seitenaufteilung bei beiden Versionen unterschiedlich, jedoch sind selbstverständlich die KAPITEL (und was jeweils darinsteht) völlig identisch. Wer sich also an die vorgegebene Kapiteleinteilung der vier Abschnitte der Leserunde hält, ist immer auf genau demselben Stand - egal ob Holzbuch oder Ebook. :wave

    Seid ihr euch sicher, dass dies alles für die Geschichte, die erzählt wird, tatsächlich eine Rolle spielt? :gruebel


    (Rest nachträglich gestrichen, weil sonst gespoilert würde).

    Danke für den Hinweis, xexos, und nochmals Entschuldigung! =O

    Danke für diesen tollen Krimi, Dieter. Nicht nur weil er in meiner Heimat spielt, sondern weil deine Protogonisten so besonders sind und man mit ihnen fühlt, als würde man sie persönlich kennen.

    Das sind schöne Worte, die ebenfalls wohlig die Seele des Schreiberlings salben. :knuddel1

    Danke dafür, liebe dieUnkaputtbare (eine etwas gewöhnungsbedürftige Anrede, die dein Nick nun mal mit sich bringt =O).

    Faszinierend, wie Dieter es hier schafft, auf so wenig Seiten so viel Nähe zu den Figuren aufzubauen, dass man mit ihnen mitfühlt und -leidet.

    Danke, liebe Ellemir, das tut gut. Und ganz ehrlich: Die wachsende Beliebtheit dieser Reihe auf dem Buchmarkt ist schon sehr erfreulich, aber die richtig schönen, die besonderen Momente für den Autor, die unter die Haut gehen, sind die, in denen er so einen Satz über seine Arbeit lesen darf. Ganz sicher. :knuddel1

    Der Graue hatte endlich seinen großen Auftritt, mei, der hatte mir wirklich gefehlt! Herrlich wie er die Herren vom LKA herumkommandiert. Und die gehorchen auch noch! :chen Naturgewalt trifft es wirklich gut. Für mich immer wieder der (heimliche) Star der Reihe. ^^

    Ganz ehrlich - für mich auch. Daher bleibt er dem Team auch erhalten. Das, was er sich jetzt als Pensionär an "Ungewöhlichem" leisten kann, bietet noch viele schöne Möglichkeiten ... :)

    Auch Simon und Frau Sörensen haben zum Glück nochmal einen Auftritt, sonst wären sie schon ein bisschen spärlich gewesen in diesem Buch.

    Ja, ist ja gut - ich habe euch verstanden! :rofl Dann kriegen sie beim nächsten Mal eben mehr Raum, versprochen! Man muss schließlich auf seine Leser hören ... 8)

    Womit dann mein "Lieblingsfeind" Dierksen wohl das Land bekommt, das er will.:rolleyes

    Wer weiß das schon? Vielleicht ist Rina ja schlau genug, ihr Erbe für sich zu behalten. Aber das wäre dann was für den Fortsetzungsroman, den ich bestimmt nicht schreiben werde ... :lache


    ... oder vielleicht kann ja in Helenes nächstem Fall doch noch mal ein kleiner Schlenker nach Estoft gemacht werden ... :gruebel :)

    Im Anschluss habe ich mir die Erbfolge überlegt. Karsten erbte von Enno. Nach Karstens Tod, ging das Erbe an Elke. Aber Mörder können nicht erben, sagte Helene irgendwo im Buch. Also ist Rina sofort Erbin. :gruebel

    Da hab ich noch nicht drüber nachgedacht, aber du hast natürlich recht. "Sofort" wird das wahrscheinlich nicht passieren bei all dem Behörden- und Ämtergedöns, das dafür notwendig sein wird, aber Rina ist jetzt die Erbin, ganz klar.

    Ihn und Frau Sörensen hab ich auch vermisst.

    Sagt mal, ihr Lieben, welches Buch lest ihr denn da eigentlich? :gruebel

    Auch Frau Sörensen kommt bereits in Kapitel 7 vor, begleitet Helene dann die ganze Zeit, z. B. auf die Dienststelle und aufs Boot, und ich gebe ihr wieder viel Raum in der Nebenhandlung, was auch in der heute erschienen Rezension im Flensburger Tageblatt lobend erwähnt wird (s. Anhang).

    Ich bin etwas ratlos, wieso ihr Simon und die Hündin "vermisst".

    Aber wo bleibt Simon?

    Der tritt bereits in Kapitel 7 zum ersten Mal auf - und dann immer wieder. Jetzt, am Ende des dritten Abschnitts der Leserunde (also bis Kapitel 25), müsstest du ihm schon mehrmals begegnet sein, teilweise sogar in langen Passagen. Es sei denn, du hast versehentlich ein anderes Buch gelesen ... :/