Beiträge von Susannah

    Gerade die Begegnung mit Ummon fand ich allerdings wahnsinnig schwierig zu lesen. Da kam ich mit meiner Konzentration schon arg an meine Grenze da noch durchzusteigen.

    Das ging mir auch so - aber das ist okay, vielleicht ergibt sowas Sinn, wenn ich das Buch irgendwann ein zweites Mal lesen werde (was ich mit Sicherheit tun werde). Die Vorstellung, dass der HI, die die künstliche Intelligenz geschaffen hat, auch ein "wild" entstandener Gott gegenüber steht, gespeist von den Menschen, aber im Moment unvollständig - das ist ja Stoff für ganze Doktorarbeiten!


    Die Welt des Core hat mich auch sehr beeindruckt - und obwohl das eigentlich weit über meine Vorstellungskraft hinaus geht, kann ich mir eine sehr gute Vorstellung davon machen bzw. habe ein sehr genaues Bild im Kopf. Simmons lässt ohnehin beeindruckende Bilder in meinem Kopf entstehen. Auch das Labyrinth, in dem Paul Duré über die Leichen steigt, dem Shrike begegnet (das ihn von der Kruziform befreit) und auf die Welt der katholischen Kirche geführt wird.


    Auch was im Zentrum der Macht passiert finde ich unheimlich spannend - werden die Welten der ersten Angriffswelle geopfert? Und nimmt man die Kollateralschäden dieser besonderen Waffen in Kauf?

    Ich habe das Shrike immer eher als Erfüllungsgehilfen von wem auch immer gesehen, nicht als eigene Persönlichkeit mit Plan, Ziel und Willen.

    Das ist aktuell auch meine Tendenz. Aber es gibt für alle Varianten gute Argumente.

    Oh nein

    Ich denke, du musst einfach noch Geduld haben und maches, was offen ist, obwohl man schon lange und gespannt auf Informationen wartet, erstmal hinnehmen

    Ist ja nicht schlimm, ist auch keine Frustration bei mir oder so. Ich bin nur so neugierig und komme nicht so zum Lesen, wie ich will :lache

    Wow, das Ende des Kapitels hat mich wieder sehr berührt. Sols Geschichte war schon im ersten Buch die, die mich mit am meisten angefasst hat, und das ist jetzt noch mehr so. Ich habe keine Ahnung, warum das Shrike tatsächlich um Rachel "bittet" - es streckt ja die Arme zu ihm aus, damit er derjenige ist, der Rachel hineinlegen muss. Ist das eine bewusste Entscheidung des Shrike?


    A propos: Ich frage mich schon die ganze Zeit, inwiefern das Shrike überhaupt eigenes Bewusstsein hat, ob es eigene Persönlichkeit hat und Herr seiner Entscheidungen ist. Ist es nur Mittel zum Zweck?


    Kassad stellt sich dem Shrike, Brawne ist mit ihrem Johnny in den Datensphären unterwegs, der Konsul vermeintlich tot. Wobei ich sehr gespannt darauf bin, was zwischen dem Absturz über dem Fluss und der vermeintlichen Ankunft des Raumschiffs passiert.


    Und dann ist da noch Het Masteen, dessen Verbindung mit dem Shrike-Kult mir ebenfalls unklar ist.


    Ich hoffe nur, dass ich am Ende des Ganzen auch Antworten bekomme, im Moment habe ich ein leichtes Überforderungsgefühl.

    Die veränderte Erzählweise über die Pilger ist mir auch sofort aufgefallen. Ich denke, dass das damit zusammenhängt, dass Johnny Schlafmittel genommen hat, weil er nicht für Gladstone träumen wollte.

    Spannend - der Wechsel in der Schreibe ist mir aufgefallen, den Kniff, dass es mit Johnnys Schlafmittel zu tun haben könnte, kam mir nicht.


    Wieder ein sehr eindrucksvoller Abschnitt. Die Kruziform bringt nicht Hoyt zurück, sondern Duré; Martin Silenus will sein Gedicht vollenden und begegnet dem Shrike, das ihn mit zum Baum nimmt. Kassad begegnet seiner Moneta und stellt sich auf einen Zweikampf mit dem Shrike ein. Interessant fand ich hier vor allem, dass Moneta nicht mit dem Shrike identisch ist, sondern ist eine Art Begleiterin. Und Moneta erwähnt auch, dass das Shrike in der Zukunft geschaffen worden ist.


    Letztlich ganz viel Details, seltsamer Input, aber noch kein Gesamtbild.


    Gespannt bin ich darauf, ob das Shrike über Lamia, in dessen Kopf es eindringt, Kontakt zu Severn aufnimmt bzw. ob Severn spürt, dass das Shrike mit Lamia verbunden wird. Als beschrieben wird, dass sich das Shrike an ihrem Kopf zu schaffen macht, war das mein erster Gedanke.


    Und dann ist da noch Gladstones Verrat - bin gespannt, wie konkret der aussieht. Verrät sie den Core an die Ousters, damit die Menschheit nicht endgültig der KI unterliegt...


    Fragen über Fragen.

    Was mich hier ein bisschen irritiert, ist, dass sie ansonsten sehr um- oder weitsichtig zu agieren scheint, aber hier bedingungslos den Force-Leuten vertraut. Was wenn einer von ihnen ein Verräter ist und Hyperion nur DAS Ablenkungsmanöver schlechtin. Niemand weiß doch wirklich, was die Ousters über den Konsul erfahren haben und mit wem sie sonst noch Kontakt hatten. Warum soll nur der Konsul ein Spion sein?

    Das gibt mir auch zu denken, seit ich die Szene gelesen habe. Als sie den jungen Commander befragt und sich von ihm quasi die gegenteilige Meinung geben lässt (und meines Erachtens hat sie ihn nur deswegen gefragt) war ich überzeugt, dass sie sich ihm anschließt und der Truppenverschiebung widerspricht.


    Ist das schon vorbeugend für den Fall, dass der Feldzug scheitert und nach einer*m Verantwortlichen gesucht wird? Wollte sie dadurch klarmachen, wie eindeutig die Meinung der Militärs war, die sogar den jungen Commander so massiv in den Senkel stellen? Sollte er quasi die skeptische Nachfrage stellen, die sie normalerweise geäußert hätte? Aber irgendwie wirkt das nicht rund auf mich.


    Aber wer weiß, ob Gladstone selbst einen militärischen Erfolg von FORCE gegen die Ousters wünscht. Hat sie vielleicht eigene Interessen in diesem Konflikt, eventuell auch bezogen auf das Shrike? Dass sie Severn alleine und nach Ende der ganzen offiziellen Anlässe befragt, macht mich stutzig. Ich kalkuliere als mögliche Option mittlerweile auch ein, dass sie die Hegemonie verrät.


    Severns Besuch auf Hyperion fand ich auch sehr spannend. Eine ziemlich trostlose und bedrückende Stimmung in dieser scheinbar dem Untergang geweihten Stadt. Hat sehr apokalyptische Züge, fand ich.

    Und doch ist es für mich so ein ganz anderes Leseerlebnis. Waren es bei Hyperion lange, ausufernde Geschichten, die alle so unterschiedlich waren, ist es jetzt eine Abfolge kurzer Abschnitte, die alle zusammenhängen, eine stringente Story, alles in einer Zeitlinie. Und mit diesem Stilwechsel ist auch die Geschwindigkeit des Buches enorm angestiegen. Was ist in diesem Abschnitt alles passiert, Wahnsinn. Und Simmons scheut sich auch nicht, neue Figuren

    Das war auch mein Eindruck - es ist viel mehr Dynamik in der eigentlichen Rahmenhandlung.


    Wir haben hier zum einen einen weiteren Cybriden, eine weitere DNA-Inkarnation von John Keats, der sich im Zentrum der Macht bewegt, aber nach eigener Aussage unter der Wahrheitsdroge niemandem dient. Die Frau, die ihn in die Falle lockt, und ihre Mitstreiter gehören offenbar zu einer oppositionellen / umstürzlerischen Gruppe, die mit dieser ehemaligen Rebellion zu tun hat (wie war der Name des Generals noch?). Gladstone hat also nicht nur mit den Oysters zu tun. Ich mag ja auch diese politischen Handlungsstränge mit den militärischen Einflüssen. Die Beschreibung, wie in der Hauptstadt über Holos die Schlacht quasi "live" verfolgt wird, war sehr bedrückend für mich.


    Gleichzeitig gibt es den ersten Toten unter den Pilgern (vorausgesetzt, Het Masteen lebt noch) - Hoyt wird offenbar vom Shrike getötet, auch wenn offen ist, wie das mit der Wiedererweckung weitergeht und wie sich die zwei Kruziforme auswirken. Ob die Pilger überhaupt so lange überleben?


    Ich bin gespannt, wie die Solidarität innerhalb der Gruppe sich weiterentwickelt. Jeder hat ja letzten Endes eigene Interessen (Kassad z. B) und ich könnte mir vorstellen, dass die angedeuteten Konflikte sich in dieser Stresssituation vertiefen und gegebenenfalls eskalieren. Und ich traue dem Shrike auch zu, dass es diese Konflikte zu schüren versteht.


    Hach, ist das wieder spannend <3

    Ich fange morgen mit Tribute von Panem #0 an :)

    Oh, das hab ich als nächstes Hörbuch eingeplant. Ich bin schon arg gespannt drauf. Vielleicht magst du hier ja vermelden, wie es dir gefällt :)


    Guten Morgen zusammen :wave


    Ist das Wetter bei euch auch so seltsam instabil die letzten Tage? Mir macht das ein bisschen zu schaffen, mein Kreislauf und meine allgemeine Stimmung scheinen das nicht sonderlich zu mögen. Naja, heute noch einmal ordentlich was wegarbeiten und dann morgen den hiesigen Feiertag genießen. Und dann ist das Wochenende ja schon wieder fast erreicht.


    Falls ich heute in der Mittagspause zum Lesen komme, geht's auf S.477 mit "Sturz von Hyperion" weiter - der Einstieg in Band 2 hat mir direkt wieder gut gefallen, auch wenn ich jede Menge Fragezeichen im Gesicht habe :lache Und bei meinem Hörbuch habe ich jetzt die Hälfte, und ich muss echt sagen: Mit etwas mehr Tiefgang in der Charakterzeichnung geht mir die dominante Liebesgeschichte in Episode II gar nicht mehr so sehr auf den Zeiger. Meine Lieblingsgeschichte im StarWars-Universum wird es zwar nicht mehr, aber wenn es nicht auf wenige Szenen im Film zusammenkomprimiert ist, ist es wenigstens für mich nachvollziehbarer. Und auch ansonsten gibt's schöne Erweiterungen der Filmszenen, die auch ein bisschen Hintergrundwissen vermitteln.


    Einen schönen Mittwoch euch allen :wave

    Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es verschiedene Antriebe:

    - die Farcasterprotale, wo man ganz schnell von einem zum anderen Planeten kommt - allerdings sind nicht alle Welten damit ausgestattet;

    - den Hawking-Antrieb, den man dann nutzen muss, wenn man per Farcaster nicht hinkommt, der aber viel Zeitschuld auflaufen lässt und

    - den ultralangsamen Schnarchantrieb, mit dem Martin Silenius unterwegs war.

    So richtig?

    Danke nochmal fürs Zusammenfassen, die Übersicht kommt mir gerade recht, weil ich gestern mit Band 2 begonnen habe :grin

    Ich kann meine Gefühle dazu ganz schwer beschreiben, auf der einen Seite war es ja wirklich eine leseswerte (um das Wort "schön" bewusst zu vermeiden) Geschichte, auf der anderen Seite sehr von Trauer und Verlust geprägt. Wobei mir die Eltern dabei am meisten leidtaten - sie sind gefangen in einen nicht-enden-wollenden Albtraum. Da mag ich gar nicht länger drüber nachdenken.

    Ja, ich habe diesen Abschnitt auch als sehr emotional in Erinnerung. Ich habe ihn in einem Rutsch gelesen und war danach emotional auch ziemlich angeschlagen bzw. geschlaucht.

    Tilia Salix Wenn du bekloppt sein solltest, dann sind wir es alle hier miteinander auch :lache


    Guten Morgen zusammen :wave


    Ich hoffe, euch geht's allen gut und ihr seid gut durch die Woche gekommen. Meine Arbeitswoche ist ja dank des Urlaubs am Dienstag / Mittwoch sehr überschaubar, aber heute hab ich nochmal Einiges vor der Brust, bevor ich ins Wochenende starte. Aber ich fühle mich gut damit, von daher ist das kein Problem. Das Wochenende wird eher ruhig - eventuell besuche ich am Sonntag meine beste Freundin zum Grillen, ansonsten muss ich das Wochenende definitiv mal zum Putzen nutzen :peitsch


    Gestern Abend habe ich in "Wolfshunger" rund 50 Seiten gelesen und es gefällt mir immer noch sehr gut. Mit dem Stil und der Figurenzeichnung von Philip Kerr bin ich ja mittlerweile hinlänglich vertraut, da weiß ich, dass ich sie mag. Falls ich heute zum Lesen komme, geht's da weiter.


    Einen schönen Freitag euch allen :wave

    Auf seine Art zeigt uns Simmons hier, dass es nicht unbedingt erstrebenswert ist, unsterblich zu sein. Man verliert den Bezug zur Realität und dämmert irgendwann nur noch vor sich hin.

    Deswegen liebe ich diese Leserunde - alleine kommt man einfach nicht auf all diese möglichen Assoziationen, die ihr so präsentiert. Ich habe bei der Geschichte von Paul Duré an vieles gedacht, aber dass dieser Dämmerzustand der Bikura etwas mit dieser andauernden Wiedergeburt zu tun hat, der Gedanke kam mir so explizit nicht.


    Ich find's schön, dass die LR offenbar ein bisschen länger wird, da kann man auch noch wunderbar diskutieren, auch wenn man schon weiter in der Geschichte ist.

    Hallo zusammen :wave


    Ist ja etwas ruhiger hier geworden. Aber ich bin im Moment auch nicht so kommunikativ wie sonst :lache Und das Wochenende habe ich bisher zum Lesen genutzt. Das erste Buch "Hyperion" in diesem Doppelband habe ich eben beendet und bin wirklich begeistert, ein ganz besonderes Buch. Ich habe nicht alles verstanden, aber ich habe so fas Gefühl, das ist dem Autor auch ein Anliegen gewesen. Und es gibt viel Stoff für moralische, ethische Diskussionen und Überlegungen.


    Ich werde den zweiten Band "Sturz von Hyperion" gleich anschließend lesen, aber ein paar Tage befasse ich mich mit "Wolfshunger". Die nächsten Tage werde ich allerdings eher weniger lesen, denn die nächsten drei Tage bin ich bei lieben Freunden zu Besuch, die am Dienstag heiraten und deren Liebe ich bezeugen darf <3


    Einen schönen Sonntag euch allen :wave

    Interessantes Ende - und gemein von Simmons, uns da so warten zu lassen :lache Ich werde auch weiterlesen. Aber nicht sofort, habe ja immer noch ein Zweitbuch und werde das in den nächsten Tagen weiterlesen. Ich muss mich erstmal ein bisschen von Hyperion erholen und mir Gedanken machen, wie es weitergeht.


    Die Liebesgeschichte zwischen Siri und dem Großvater des Konsuls hat mich nicht sonderlich gepackt, aber die Geschichte ihrer Rebellion fand ich faszinierend, und darüber hätte ich gerne ein bisschen mehr gelesen. Diese moralischen und ethischen Fragen, die immer mit Eroberung einhergehen, faszinieren mich. Wir haben zwar formell das Kolonialzeitalter formell hinter uns, spüren aber seine Auswirkungen bis heute und sind in unserem Westen nach wie vor der Überzeugung, anderen unseren Lebensstil aufdrücken zu müssen.


    Deswegen kann ich auch gut nachvollziehen, dass der Konsul die Hegemonie verrät. Ich kann mir gut vorstellen, dass er so auch versucht, mit den eigenen Schuldgefühlen umzugehen.

    Ich denke, dass er gar nicht voraus gedacht, sondern in dem Moment nur an seine Rache gedacht hat.

    Deshalb kann ich mich deiner Meinung hier nur anschließen.

    Auch das Zusammenwachsen der Pilger durch ihre Geschichten hat mir gut gefallen. Wie es für sie ausgeht, erfahren wir aber erst im nächsten Buch.

    Ja, das gefiel mir auch sehr. Auch die nach und nach auftretende thematische Berührung zwischen den Geschichten gefiel mir gut, das ist einfach unheimlich intelligent alles in allem. Auch wenn ich nicht alles verstanden habe, gibt mir die Geschichte doch unheimlich viel.

    Ich habe jetzt auch endlich diesen Abschnitt gelesen, die Woche war ziemlich voll. Ihr habt ja schon einige sehr interessante Gedanken zu, von denen ich mir mal einige herausgreife.

    Zum Schluss hat mich dieser Abschnitt doch noch sehr gepackt, dieser lange Weg die Stufen zum Tempel des Shrike hinauf. Das war, bei allem Blitzen und Knallen und Gewalt großes Kino, auch ohne bewegte Bilder!

    Ja, das fand ich auch sehr beeindruckend. Vor meinem geistigen Auge lief diese Szene in Zeitlupe ab, von der Seite auf Lamia und Johnny gefilmt, während rund um sie die Hölle tobt und auch die Angreifer immer näher kommen.

    Ich fand diesen Abschnitt sehr informativ und interessant, da er in die politische Ebene und noch mehr die organisatorische Ebene mit den AI, dem Web (Netz auf Deutsch?), also den zusammenhängenden Welten,eindringt.

    Ja, diese Hintergründe fand ich auch sehr spannend. Auch, dass sich die KI vor einiger Zeit separiert hat, über den Core aber noch mit der Hegemonie zusammenarbeitet und auch innerhalb der KI verschiedene Fraktionen vorherrschen. Und das passt für mich total gut zu @Saiyas Überlegung, dass das Shrike von einer der Fraktionen aus der Zukunft geschickt / geschaffen wurde (so habe ich jedenfalls verstanden). Haben wir das Shrike größer und mächtiger und unabhängiger eingeschätzt, als es war?


    Das Gespräch zwischen Lamina und Gladstone hat mir Einiges zum Nachdenken gegeben. Mal schauen, vielleicht gibt da der nächste Abschnitt / das zweite Buch noch mehr Input zu.

    Unter anderem, und für mich total überraschend : der Krieg mit den Ousters wird nicht durch das Shrike gewollt oder provoziert, sondern durch die Hegemoniemächte um die KI unter Druck zu setzen Hyperion ins Netz aufzunehmen.

    Ja, da war ich auch ziemlich baff.


    Interessant fand ich noch den Aspekt, dass Lamia schwanger ist - ein Cybrid kann also auch ein Kind zeugen. Wäre interessant zu wissen, was die väterliche DNA beinhaltet. Nur das, was reinkarniert wurde, also die rekonstruierte DNA von Keats? Oder auch etwas vom Cybriden Johnny? Und wie vermengt sich das eventuell mit den von Johnny überlassenen Informationen?

    Booklooker Das ist auch so eine richtige SUB-Leiche bei mir, ich glaube, dass liegt hier schon über 10 Jahre. Vielleicht sollte ich mich wirklich mal damit befassen.


    Guten Morgen zusammen :wave


    Bin ich die Einzige, die im Moment noch auf Höchstniveau läuft? Ich hatte es gestern mit meinem Chef davon, dem es ähnlich geht. Irgendwie kann ich nicht volle Leistung abrufen, bin nicht so konzentriert wie sonst. Ja, da spielt bei mir auch das Wetter Auf-und-Ab mit rein, aber auch die Corona-Lage, denke ich.


    Immerhin lesen kann ich. Bei "Hyperion" bin ich jetzt auf S.302 angekommen und es fesselt mich nach wie vor ungemein. Eine wirklich tolle Geschichte. Bei "Wolfshunger" habe ich noch nicht so viel gelesen, aber auch hier gefällt mir der Anfang schon recht gut.


    Einen schönen Dienstag euch allen :wave

    Interessant ist dabei aber die Frage, wie das "überwacht" werden soll, ob ein Wunsch vorliegt. Ich denke nicht, dass der Wunsch der Shrike-Kirche mitgeteilt werden muss. Sonst müsste Kassad sich einen Alternativwunsch ausdenken, ich glaube nicht die fänden Jagen und Töten des Shrike einen angemessenen Wunsch.

    Ich glaube, ob die Kirche das annimmt, ist nur die eine Frage. Die Frage ist, inwiefern es für das Shrike eine Rolle spielt.

    Wow, was für ein berührender Abschnitt. Gegen Ende musste ich tatsächlich ein paar Tränen verdrücken, und bei Büchern passiert mir das eher selten. Aber Simmons erzählt diese Familiengeschichte so rührend und zärtlich, dass es mir schier das Herz zusammenzieht bei dem Unglück, das die Familie Weintraub heimsucht. Und so empfinde ich es tatsächlich, als Heimsuchung. Inklusive aller Begleiterscheinungen wie der abbrechenden Kontakte zu Familie und Freunden oder die Reportermeute.


    Ich teile die durchklingende kritische Haltung von Simmons gegenüber der Geschichte um Abrahams Opfer des eigenen Sohnes - die Geschichte hat mir schon als Kind ein ganz ungutes Gefühl gegeben, und das hat sich bis heute nicht geändert. Allgemein scheint mir Simmons Religionen in ihrer extremen / fanatischen Form sehr kritisch gegenüber zu stehen, das betrifft ja auch die Kirche des Shrike, die mir immer mehr wie ein Endzeitkult vorkommen.


    Ich bin eurer Meinung, dass Rachel die eigentliche Pilgerin ist und jetzt zurückkehrt. Aber wie kann sie ihren eigenen Wunsch aussprechen, wenn sie erst wenige Wochen alt ist? Kann ihr Vater das für sie übernehmen? Wird das Shrike das akzeptieren, falls sie überhaupt so weit kommen?


    Berührend fand ich auch, dass die Geschichte keinen an Bord kalt lässt. Diese so unterschiedlichen Menschen wachsen langsam von einer reinen Zweckgemeinschaft zu einer echten Gemeinschaft zusammen, finde ich.