Beiträge von Patricia_k34

    Cluny Brown, die junge, wilde Stieftochter eines Klempners ist mir eine durchwegs sympathische junge Dame.


    Was macht sie so besonders? Hierfür sollte man wissen, dass dieser Roman bereits in 40er Jahren erschien. Unter diesem Hintergrund muss man sagen, dass Cluny ziemlich taff ist, sich Handlungen traut, die weder ihr noch ihrem Stand angemessen sind. So geht sie z.B. alleine ins Ritz und trinkt einen Tee. Für uns heute normal, aber damals?


    Als sie dann ihren Onkel, der gleichzeitig ihr Stiefvater ist, vertritt, reicht es ihm und seiner Schwester. Sie sind der Meinung, dass Cluny außer Haus in Stellung gehen muss. Die beiden suchen für sie eine Stelle als Haushälterin in einem vornehmen Haus in England.


    Aber auch da kann sie sich nicht immer anpassen, ob gewollt oder ungewollt, das sei einmal dahingestellt.


    Zur gleichen Zeit erscheint in diesem Haus der Freund des Sohnes, ein angeblich polnischer Professor. Ob und wie die beiden sich verstehen, möchte ich hier nicht verraten.


    Ich fand das Buch amüsant, kurzweilig und richtig nett - Punktabzug gibt es dafür, dass Cluny nicht durchwegs unanpassbar war.


    8/10 Eulenpunkte

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Auch die zwei Zeitebenen waren gut gewählt. Ein Besuch in Weimar hat mir vor einigen Jahren das Bauhaus näher gebracht und da kommt mein Kritikpunkt, denn über Martha's Zeit am Bauhaus hätte ich gerne noch mehr erfahren.


    Viele Details über Marthas Lebensgeschichte erfährt man erst am Ende des Buches und da gebündelt.


    Nichts destotrotz eine sehr interessante Geschichte, die mich sehr berührt hat. 8/10 Eulenpunkte

    Jetzt habe ich das Buch seit ca. 2 Wochen zu Ende gelesen und bin mir auch jetzt nicht ganz sicher wie ich es bewerten soll. Ich habe mindestens 6 Wochen für dieses Buch benötigt und zwischen Wow und "ich ertrage es nicht mehr", waren alle Gefühlsrichtungen dabei.


    Ein junger Missionar aus Deutschland reist nach Asien, um dort die Menschen zu bekehren. Interessant fand ich die Länder, die bereist wurden. Außerdem begegnet er einigen Leuten auf dieser missionarischen Reise, deren Erlebnisse der Autor ebenfalls erzählen lässt.


    Und da war mein erstes Problem: Es gab mehrere Ich-Erzähler und ich brauchte immer eine Weile, bis ich erkannte, wer denn gerade an der Reihe ist. Dies förderte meinen Lesegenuss nicht unbedingt. Außerdem schockierte mich die Härte, mit der der Autor die Erlebnisse schildert, auch wenn mich eigentlich der Titel vorwarnen hätte müssen. Gott der Barbaren, es geht wirklich barbarisch zu in dem Buch. Ich will gar nicht daran zweifeln, dass hier nicht die Realität abgebildet wurde, aber für mich war es einfach des Guten zu viel.


    Es war allerdings nicht alles schlecht. Der Autor kann erzählen, hat sicherlich gut recherchiert, kennt sich auf dem Gebiet aus und schafft es gut zu beschreiben. Leider konnten mich die Beschreibungen nicht 500+ Seiten lang begeistern, da hätte mir ein Bruchteil davon gereicht.


    Das Buch wird mir trotzdem lange in Erinnerung bleiben, auf Grund der Härte und der Menge an barbarischen Handlungen in der asiatischen Welt.


    6/10 Eulenpunkte

    ... Kennt jemand die Jugendherberge??? ist die ok? Dann würden wir unseren Besuch so legen, dass er für einen der Termine passen würde. Außer die im August, da ist Geburtstag.

    Die Jugendherberge in Nürnberg wurde vor einigen Jahren groß renoviert und die Bilder, die ich gesehen habe, waren einfach toll. Ich würde mich nur rechtzeitig drum kümmern.


    Ach ja, ich habe mich auch schon eingetragen :-)

    Ein zögerndes Blau - Claudia Sammer


    ISBN-Nummer

    • Gebundene Ausgabe: 220 Seiten
    • Verlag: Braumüller Verlag (1. Februar 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3992002306
    • ISBN-13: 978-3992002306

    Kurzbeschreibung lt. Amazon:


    Ein Leben zwischen zwei Namen, zwei Sprachen, zwei Identitäten. Kann man alles verlieren, ohne ein anderer Mensch zu werden?

    Zwei Kinder, Leon und Teres, stranden in den Wirren eines Krieges in einem fremden Land. Sie bleiben fremd unter Fremden, deren Sprache sie nicht sprechen, und erhalten von der Bauernfamilie, die sie aufnimmt, neue Namen und einen neuen, nie zuvor gedachten Lebensweg. Während Teres ein Leben lang mit Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen ringt, kämpft Leon für ein besseres Leben, bis auch er an seine Grenzen stößt und sich dem Zwiespalt und der Verleugnung stellen muss. Es ist die Geschichte zweier Menschen, die jenseits aller Selbstverständlichkeiten lernen müssen, ihr Leben neu zu denken.


    Über den Autor und weitere Mitwirkende

    Claudia Sammer, geboren 1970 in Graz, studierte Rechtswissenschaften und Literarisches Schreiben. Nach beruflichen Stationen in Wien und Mailand lebt sie mit ihrer Familie in Graz. Ersten Gedichtveröffentlichungen in Anthologien folgt nun mit Ein zögerndes Blau ihr Romandebüt.


    Meine Meinung:


    Eigentlich ein kurzes Buch, dennoch saß ich ewig daran und ich konnte mich auch nicht so ganz damit anfreunden. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der in Kriegsjahren bei der Flucht von seiner Familie getrennt wurde. Ähnlich ging es einem kleinen Mädchen, die dann Schutz bei ihm sucht. Die beiden schlagen sich durch, bis sie von einer Familie aufgenommen werden.


    Diese Geschichte war sehr interessant und auch sprachlich gelungen. Allerdings werden auch andere Geschichten erzählt. Der ständige Perspektivenwechsel war für mich undurchschaubar. Nie wusste ich, von wem das jeweilige Kapitel handelt, so dass mein Lesefluss ziemlich gestört wurde. Ich fragte mich auch oft, ob die Namen zeitgemäß sind.


    Fazit: Die Hauptgeschichte war interessant, die vielen Nebenschauplätze machten es schwer für mich dem roten Faden zu folgen.


    Danke xexos für die tolle Beschreibung. :knuddel1

    Mir geht es außerdem um die Bildrechte. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, ich darf die Cover nicht einfach kopieren, aber vielleicht gibt es ja jemanden, der sich da mit auskennt und mir Info geben kann.