Beiträge von ginger ale

    Obwohl das Wasser in meiner Stadt in Ordnung ist lt. Wasserwerk (die Werte findet man im Netz), trinke ich täglich ungefähr 1 Flasche Extaler Wasser, da dieses viel Kalzium enthält. Da ich es in Glaspfandflaschen hole, ist das halbwegs vertretbar (naja, der Transport bedeutet natürlich CO²-Belastung). Da ich seit kurzem wieder Vegetarierin bin und dem Klima zuliebe auch noch bewusst weniger Milchprodukte esse, muss ich irgendwoher das ganze Kalzium bekommen. Von zu viel Erdnüssen werd ich fett, andere Kalziumspender hab ich mir noch nicht rausgesucht. Ich hatte bei einer Knochendichteuntersuchung vor einigen Jahren schon eine Vorstufe der Osteoporose. Noch normal, aber hart an der Kante.

    Für Tee, Kaffee und zum Kochen nehm ich Leitungswasser.


    Ist hier jemand Veganer*in?

    Wenn ja, nehme ich gern Tipps zu Kalzium in Lebensmitteln entgegen.:)

    Ja, jeder tut das, was sie/er kann... so mache ich das auch. Allerdings habe ich mich darauf eingelassen, bei den Fridays for Future in diversen Diskussionsgruppen mitzulesen und manchmal auch was beizutragen... ich habe ja recht viel Zeit.

    Dabei wird mir das ganze Ausmaß immer klarer. Ja, eine/r alleine kann nicht die Welt retten, aber es hilft auch nicht, das, was ich tun kann, vor mir herzuschieben.

    Wir haben eigentlich gar keine Zeit mehr... wir können nur noch versuchen, die Katastrophe einzudämmen... das gehet mir doch sehr nahe.

    Also habe ich heute meinen Stromanbieter gewechselt, hoffe das klappt noch für dieses Jahr. Ich dachte, dass wird viel teurer, aber ist gar nicht so.

    Bürgerwerke.de hat sämtliche wichtigen Siegel, sorgt tatsächlich für den Ausbau der Erneuerbaren, kein Greenwashing, hat das bei Ökotest mit sehr gut abgeschnitten...

    und wenn ich es schaffe, noch mehr beim Heizen einzusparen (schwer im Altbau), dann werde ich bald auf das100%ige Ökgas umsteigen können.

    Puh, das erleichtert mich sehr... hatte ein echt schlechtes Gewissen, denn Vattenfall hat ja nicht gerade einen guten Ruf... aber wenn das Geld knapp ist, geht halt nicht alles.



    Was ich bisher nicht schaffe, obwohl ich möchte, ist, mich wieder auf vegetarische bis vegane Ernährung umzustellen. Da ich einen hochempfindlichen Magen habe, der auf Pfeffer auch in nur kleine Mengen heftig reagiert, erst recht auf Chili und andere scharfe Gewürze, fallen für mich 95% der Veggie-Aufstriche schon mal flach.

    Veganer Käse schmeckt "uuuaarrgg", Tfu und andere Sojaprodukte schmecken mir nicht, auch dann nicht, wenn andere davon schwärmen...

    Also bleib ich auf Biokäse und genau einem vegane Aufstrich hängen, der nicht scharf und auch nicht essigsauer ist. Das ist soo langweilig (Geld für teure Biokäsesorten hab ich auch nicht). Da kann ich dann oft nicht widerstehen und hol mir ein paar Scheiben Schinken auf dem Markt (artgerechte Haltung) oder ein bisschen Salami im Bioladen (natürlich in Plastik verpackt!).

    Und Bio-Würstchen... iwie find ich Linsensuppe oder Kartoffelmöhrensuppe ohne Würstchen doch ziemlich langweilig, egal wie super gewürzt...
    Naja, in den recht kleinen Mengen ist es vielleicht nicht so schlimm.

    Das mit dem Plastik sparen geht auch nur, wenn endlich die Supermärkte mitziehen. Das teuere Bioladen-Gemüse kann ich mir auch nicht immer leisten.


    Immerhin fahre ich nur noch sehr wenig mit dem Auto, das ich mir mit dem Sohn teile, der auch nur ganz wenig fährt. Und wenn wir gemeinsam zu meinem anderen Sohn fahren, nehmen wir jetzt immer 2 oder 3 Mitfahrer mit. Das ist auch viel spannender.

    Ich


    Vielen Dank für diese Tipps. Ich hatte auch schon damit geliebäugelt, vllt Seife herzustellen, doch nun weiß ich, dass ich das erst einmal nicht möchte. :)


    Ich finde es schon schwierig genug, mir meine eigenen Cremes (bzw. Salben herzustellen) und dabei immer darauf zu achten, dass es nicht zu viel wird, da nicht soo lange haltbar.


    Morgen werde ich das erste Mal zu einem Rührtreffen gehen und dort lernen Handbars und Cremepralinen (oder sowas) herzustellen. Wenn die Atmo dort okay sein sollte, geh ich da noch öfter hin, um zu gucken, wie sie das mit reinigern, Geschirrspülmitteln etc. macht.


    Mein selbstgemachtes Waschmittel aus scharfer grüner Olivenseife - nicht überfettet, gekauft im Lose-Laden, zwar teuer (etwa 8 € für das Stück, aber da man nur jeweils wenig braucht, insgesamt billiger als gekaufte Ököwaschmittel) und Soda benutze ich gerne und oft. Ist auch für Feinwäsche und Wollsachen geeignet. Wenn ich nur weiße Wäsche in der Maschine habe, gebe ich einen Teelöffel Natron dazu. Wenn mal Sachen dabei sind mit hartnäckigen Flecken, behandele ich diese vorher mit Gallseife und/oder benutze ein wenig Waschpulver von ecover.

    Auch wenn die Wäsche mal komisch riecht, weil ich vergessen habe, sie aus der Maschine zu nehmen, benutze ich einmalig das fertige Waschpulver. Da das aber selten vorkommt, wird diese 1 Packung Waschpulver voraussichtlich 3 - 4 Jahre halten.

    Schöne Ostertage wünsche auch ich euch!

    Unser karibisches Familienessen gestern war sehr schön,lebhaft, interessant und lecker.

    Heute läuft nichts Besonderes und ich genieße das Chatten, Surfen, bisschen rumpuzzeln hier und da, kochen, lesen vielleicht nachher noch...

    Ich esse gerade meine erste selbstgekochte Linsensuppe seit etwa 25 Jahren und bin hin und weg.

    Angeregt wurde ich dazu durch eine Film in der Arte-Mediathek mit dem schlichten Titel "Linsen", den ich mir vorgestern Nacht vor dem Ins-Bett-Gehen angesehen habe.

    Sowas von interessant! Ich wusste bisher nicht, dass Linsen ein so vollwertiges Lebensmittel sind.

    In dem Film geht es nicht nur um die Linsen an sich, sondern um viele unterschiedliche Aspekte des Anbaus in armen Ländern unter den veränderten Klimabedingungen jetzt und in der Zukunft. Hauptpunkt ist der, dass es möglich ist bzw. wäre, mithilfe von robusten und neu angepassten Linsensorten die Weltbevölkerung vor Hunger zu bewahren und mehr oder weitgehend vollwertig ernähren zu können.

    Sehr schön war dabei zu sehen, dass vor allem auch Frauen in Afrika und Indien nicht nur davon profitieren, sondern auch eine Menge zum Gelingen beitragen, indem sie Männern zeigen, wie man's macht.

    Sehr vielseitiger, durchaus kritischer und zugleich ermutigender Film.

    Danke für die Geburtstagsgrüße, die habe ich soeben entdeckt.

    Ist ja witzig, dass ihr mir hier gratuliert, wo ich so gut wie nie mitmische. :):wave :danke

    Ich wünsche allen schöne Osterfeiertage mit leckerem Essen, Sonne, guten Büchern...

    Moin,

    heute war ich mit Enkelkind, Sohn und Freundin im Spaßbad, dann ein langweiliger Termin, danach nochmal mit Enkelin und der anderen Oma Eis essen und Spielplatz... jetzt bin ich platt.


    sternschnuppe

    Jipp, Trommeln ist einfach so.... einmal damit begonnen, konnte ich nicht mehr aufhören.

    Eine CD haben wir noch nie aufgenommen, wir sind eine Amateurgruppe, alle außer mir beruflich im Vollstress. Wenn du mal gucken und hören willst, was wir so trommeln, dann guck bei youtube:

    Afrikamarkt Steinhude - Uli Meinholz.

    Uli ist die Gründerin und Trommellehrerin der Trommelschule ILU und wir spielen dort mit Leuten aus allen halbwegs fortgeschrittenen Gruppen incl. der Sambagruppe.


    Wenn du dir ne gute CD besorgen magst, empfehle ich

    "Africa Djolé Live, The Concert in Berlin '78

    Damit hat bei mir alles angefangen. Die muss man einfach laut hören.

    Auch sehr gut ist: Guem et Zaka - Best of Percussion


    Ich glaube, die beiden alten Schätzchen muss ich mir die Tage auch mal wieder auflegen... Sonnenschein und dann geht's ab.:)



    Susannah

    Auf der Speisekarte stehen Unmengen Gerichte, sortiert nach Ländern bzw. lnseln.

    Ich war dort bisher erst ein einziges Mal und hatte Hähnchen an Kokos-Irgendwas-Sauce mit Bandnudeln, also nicht sooo exotisch.

    Die anderen hatten alle möglichen exotischen Gerichte, vegetarisch, Fisch, Fleisch...doch ich könnte jetzt nicht sagen, was genau das alles war.

    Wenn du neugierig bist, kannst du im www unter Tremendo Hannover mal schauen.


    Vaiana

    Ja, von Wetterkopfweh kann ich auch ein Lied singen... fast täglich im März und auch sehr oft im April, bisher... ich bin immer ganz verwundert, wenn ich mal einen ganzen.Tag lang KEIN Kopfweh hab.

    Trotzdem mag ich den Frühling lieber als den Sommer...wegen des frischen Grüns, der kühlen Nächte und auch wegen des Aufatmens nach dem langen Winter. Ich liebe dieses Alles-ist-neu, wenn die Bäume ihre Knospen aufspringen lassen, wenn die ersten grünen Blätter erscheinen, wenn diese jeden Tag ein bisschen größer sind... das tut so gut!

    Moin zusammen,


    vielen lieben Dank für die Glückwünsche. :danke

    Es ist schon toll,

    hier reinzuschauen und zu sehen, dass ihr an mich gedacht habt. Ich war mit meinem Sohn in einer neueröffneten Pizzeria und anschließend noch ne Stunde PC-Mucken gemeinsam angucken und klären...das war eines seiner Gebu-Geschenke.

    Die eigentliche Feier startet am Ostersamstag, da geh ich mit Schwester, Söhnen, deren Frauen und Enkelkind im karibischen Restaurant essen.

    Die Kids wollen mir gemeinsam eine Musikstream-Flat für ein ganzes Jahr schenken...zum Ausprobieren und Herumhören ....echt ne schöne Idee. Bin zwar mit meiner ziemlich großen CD-Sammlung ganz zufrieden, aber fürs Walken und auch sonst unterwegs ist es bestimmt super mit der riesigen Auswahl bei Spotify oder so. Bin gespannt.


    Chroi

    Ja, das ist echt ne Umstellung,

    täglich mit dem Auto fahren zu müssen. Und immer dann, wenn alle anderen auch fahren, dieses aggressive Gedrängel...

    Hoffentlich hast du nicht so eine nervtötende Strecke zu fahren.

    Und vor allem: Alles Gute für deinen neuen Job!

    Toll, dass die Einarbeitung langsam genug vonstatten geht.


    Susannah

    Freut mich, dass deine Leseflaute vorüber ist. Auch wenn Leseflauten ja eigentlich ganz okay sind, so freut mensch sich ja doch, wenn sie vorüber sind....



    lesen

    Ich komme kaum dazu hier reinzuschauen, da ich wieder mehr lese als gewöhnlich und zugleich den Frühling genieße.


    Gerade hab ich "Sog" von Yrsa Sigurdardottir beendet. Es war zu spannend um abzubrechen, doch waren die Morde übelst... sehr "kreativ", aua. Und dabei teils auch noch sowas von eklig! Und das ausgiebigst ausgearbeitet. Eigentlich meide ich diese Art Thriller, wo es nur geht, will solche Bilder nicht inim Kopf beherbergen...

    Trotzdem musste ich diesen zu Ende lesen. Der war von der Onleihe, übrigens. Gleich 2 Thriller dieser Autorin gleichzeitig.

    Gestern hab ich dann in "Todesschiff" nur mal so reingeschaut... .nur nch 8 Tage Zeit... und habe mich sofort wieder festgelesen... gegen meinen Willen, sozusagen. :lache

    Spannung - das kann sie wirklich, diese Yrsa S. aus Island


    Ansonsten läuft hier einiges

    in Sachen Spielegruppen. Nette Leute meistens, jedesmal ne andere Zusammensetzung der Gruppe, je nachdem, wer gerade Zeit hat, und ich lerne so viele neue sowie auch etwas ältere Spiele kennen, dass ich nur staunen kann.

    Als wir neulich zu viert - als Frauenquartett - draußen spielen waren, sind wir anschließend noch Eis essen gegangen, dann ein Spaziergang zum Hafen und dabei hatten wir die ganze Zeit richtig Spaß. Hab schon lange nicht mehr soooo viel gelacht.

    Ist schon klasse, was so alles passiert, wenn frau Leute aus der Nachbarschaft kennenlernt.

    Manchmal wird frau auch versetzt... so wie gestern. Sollte ne Skatgruppe sein... ich wollte mal sehen, ob ich das noch kann... doch waren alle krank... und ich Schaf hatte die PN nicht bemerkt und saß also da allein im Café herum. Bin nach 10 Min. gegangen. Hab stattdessen eine Walkrunde gemacht, somit ist die leckere Pizza Carciofi wieder halbwegs abgearbeitet, die ich mir nachmittags gemeinsam mit einer Freundin genehmigt hatte.


    So, das war's erstmal für heute. Muss nachher zu meiner Versicherung, abends dann wieder trommeln... der Son Montuno (Kuba) ist schwer zu lernen, aber wenn es mal gut läuft, klingt es wirklich toll. Ich glaube, ich übe gleich ne Runde...

    Ich wünsch euch ne schöne Woche, viel Spaß und gute Bücher oder Hörbücher, Puzzles, Musik, nette Kolleg-innen....

    Susannah : Danke, ja, stimmt, es gehört schon etwas Mut dazu, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. ;)

    Ohne Job hat der Tag ganz schön viele Stunden. Und wenn frau sich nicht langweilen will, bleibt ihr ja nichts anderes übrig, als rauszugehen und irgendetwas zu tun. :)

    In einer halben Stunde ist Spieletreff draußen im Café am Fluß... freu mich schon.

    Bevor ich mich in die Sonne lege, kopiere ich das hier mal schnell rüber (aus der Sommerchallenge), hab das Buch innerhalb vn zwei Tagen gelesen.


    Tilli, Michela - Der Tag, als ich die Schönste war.

    Originaltitel: Ogni giorno come fossi bambina, (Italien)


    Ein schönes Buch! Der Anfang ist ganz schön depri, doch dann... hui! Der Roman es ist viel tiefsinniger und interessanter, als mich der Titel erwarten ließ. Hatte es mir ausgeliehen von meiner Schwester... Eine 17-Jährige, deren Leben nur im Internet stattfindet, die Bücher leist und rezensiert... und eine 80-Jährige, die sich mit ihrer Jugendliebe glühende Liebesbriefe schreibt, werden auf ungewollte Art und Weise gute Freundinnen. Und schließlich brechen sie auf nach Süditalien, in dem Heimatort Argentinas, in den sie sich seit ewig langer Zeit nicht zurückgetraut hatte...

    Ein Roman, der realistisch und sensibel ist bezüglich des Alltags, wenn jemand sehr alt ist, ebenso sensibel und klar bezüglich der Situation junger Mädchen, die nicht den stereotypen Schlankheitsidealen entsprechen und sich eingeschüchtert verkriechen und nur noch im www leben.

    Und wie schön, dass dieses Buch Mut macht und mich am Ende zufrieden zurückgelassen hat.


    Erst im Nachhinein fiel mir ein, dass das Buch ja ganz prima zu der Kategorie 6.2. passt, weil es komplett in Italien spielt, toll!

    Für 6.2 ... das überwiegend in einem Land spielt, dessen Name
    mit einem I beginnt (Indien, Indonesien, Iran, Irak, Irland, Island, Italien,
    Iowa...) trage ich ein:

    Tilli, Michela - Der Tag, als ich die Schönste war.

    Originaltitel: Ogni giorno come fossi bambina, (Italien)

    Ein schönes Buch! Der Anfang ist ein bisschen depri, doch dann... und der Roman ist tiefsinniger und interessanter, als mich der Titel erwarten ließ. Hatte es mir ausgeliehen von meiner Schwester... Erst im Nachhinein fiel mir ein, dass das Buch ja ganz prima zu der Kategorie 6.2. passt, weil es komplett in Italien spielt, toll!


    Jetzt hab ich 38 von 48 Kategorien erfüllt, das sieht ja schon ganz gut aus.

    Moin,


    ich schau heute auch mal wieder hier rein und sage HALLO.


    Endlich habe ich mal "Alle sieben Wellen" gelesen, das stand schon so lange in meinem Regal. War schön... auch wenn ich "Gut gegen Nordwind" schon fast vollständig vergessen hatte.


    Hier ein paar Zeilen zu meinem aktuellen Roman "Kind aller Länder" von Irmgard Keun, erstmals erschienen 1938.

    Mutter und Tochter leben (im Jahr 1938) im Exil, immer in großen Hotels in Belgien, Niederlande, Frankreich, Italien... während der Vater, ein Autor, der aus Deutschland flüchten musste, ständig unterwegs ist, um neue Auftraggeber zu finden bzw. Geld aufzutreiben. Er trifft sich immer wieder für ein paar Tage mit seiner Frau und Tochter. Aus Angst, dass der Vater die Hotelrechnungen nicht zahlen kann, essen die beiden sehr oft nur 1 Mahlzeit pro Tag. Sie müssen immer nach einigen Wochen der Monaten umziehen, da ihre Visa immer nur für eine gewisse Zeit gültig sind.
    Das aufregende Leben im Exil ist aus der Sicht der zehnjährigen Tochter geschrieben. Das hinterlässt mich immer wieder mit einem besonderen Gefühl, das schwer zu beschreiben ist. Dieses kluge Mädchen bringt manches so klar auf den Punkt, wie es kaum ein Erwachsener sagen oder schreiben könnte. Es ist ja sehr schwierig, als Erwachsene/r den Ton eines Kindes nachzuenpfinden und zu treffen... hier ist das nach meinem Empfindenin weiten Teilen sehr gut gelungen. Die Beschreibungen des Lebens im Exil wirken sehr authentisch, es ist zu spüren, dass die Autorin weiß, wovon sie erzählt. Sie hat selbst jahrelang im Exil leben müssen.


    Am Ende des Buches erfährt man einiges über das Leben und Werk der mutigen, originellen und modernen Autorin Irmgard Keun, und das ist echt bewegend.

    6.13 - ...in dem jmd. versucht, eine Diät zu machen bzw. diese tatsächlich durchführt

    Hier nehme ich "Kind aller Länder" von Irmgard Keun.

    Mutter und Tochter leben (im Jahr 1938) im Exil, immer in großen Hotels in Belgien, Niederlande, Frankreich, Italien... während der Vater, ein Autor, der aus Deutschland flüchten musste, unterwegs ist, um neue Auftraggeber zu finden bzw. Geld aufzutreiben. Aus Angst, dass der Vater die Hotelrechnung seiner Frau und Tochter nicht zahlen kann, essen die beiden sehr oft nur 1 Mahlzeit pro Tag. Dies könnte man - wenn man es den Begriff Diät sehr weit fasst, als Diät (aus Kostengründen) auslegen, auch wenn das etwas makaber ist, denn im Grunde handelt es sich natürlich eher um eien Art des Hungerns... andererseits könnten die beiden in billigen Pensionen leben und hätten dann vllt. mehr Geld für Lebensmittel übrig... also eine bewusste Entscheidung.

    Da ich seit dem Sommer 2018 kein einziges Buch gelesen habe, in dem jmd. eine Diät aus den üblichen Gründen macht, d.h. um gesünder oder schlanker zu werden, nehm ich jetzt dieses Buch dafür.

    Sollte ich noch ein anderes finden, das besser passt, kann ich dieses Buch auf 6.4. umsetzen, denn auch Früchte (z.B. Mirabellen, Äpfel u.a. spielen für das immer hungrige Mädchen immer wieder eine Rolle, allerdings nur am Rande).

    Das Buch ist übrigens lesenswert, wenn man sich mit Exilliteratur beschäftigen mag. Das aufregende Leben im Exil ist aus der Sicht einer Zehnjährigen geschrieben. Das hinterlässt mich immer wieder mit einem besonderen Gefühl, das schwer zu beschreiben ist, denn dieses kluge Mädchen bringt manches so klar auf den Punkt, wie es kaum ein Erwachsener könnte. Es ist ja immer schwierig, als ERwachsene den Ton eines Kindes nachzuenpfinden und zu treffen... hier ist das nach meinem Empfindenin weiten Teilen sehr gut gelungen.

    Am Ende des Buches erfährt man einiges über das Leben und Werk der mutigen, originellen und modernen Autorin Irmgard Keun.

    Ich habe auch verschiedene Haarseifen ausprobiert, sowas kann man sich ja ganz gut bei Tauschticket bestellen. Das geht notfalls auch, aber so richtig begeistert bin ich von den meisten nicht. Mein flüssiges Shampoo verbrauche ich auch noch, benutze es allerdings nur ab und an. Ich hatte sicherheitshalber 4 Flaschen bei DM auf Vorrat gekauft, bevor ich mir über zu viel Plastik ernsthaft Gedanken gemacht hatte. Wäre ja blöd, das wegzuschmeißen.

    Das feste Haarshampoo von DM soll aus dem Programm genommen worden sein, weil die Rezeptur verändert werden soll. Schade. Sowohl ich als auch eine Freundin haben damit so gute Erfahrungen gemacht. Und auch hier waren ja viele recht begeistert. Ob sie es ohne Palmöl versuchen wollen? Oder ohne Papierverpackung? Bin gespannt.

    Das wäre natürlich zu begrüßen... aber wer weiß, ob es dann noch genauso toll die Haare wäscht.

    Das ist leider bei DM immer wieder der Fall... ausgerechnet die Produkte, die ich richtig gut fined, verschwinden nach einiger Zeit aus dem Programm. Leider weiß ich ja nie, wann und kann mir keine größeren Vorräte anlegen.

    Das feste Shampoo, das im Lose-Laden angeboten wird, ist doppelt so teuer.

    Da mag ich es nicht ausprobieren. Hab angefragt, ob sie nicht kleine Stücke als Proben verkaufen wollen.

    Vielleicht klappt das ja, das muss erst im Team beraten werden.

    Seitdem ich einen Laden entdeckt habe, in dem es Sheabutter, Mandelöl und vieles mehr zu erträglichen Preisen in Bio-Qualität gibt, stelle ich mir ab und zu Lippenpflegebalsam, Deo und jetzt auch Körpercreme für sehr trockene Haut selbst her. Das Ausprobieren macht richtig Spaß. Und es ist so toll zu wissen, dass ich mir keine -zig Alkoholarten, kein Palmöl und undurchschaubare chemische Zusätze auf die Haut schmiere und keine Plastiktuben übrig bleiben. Ich verwende leere Gläschen und Gläser, die ich gesammelt habe und desinfiziere sie mit Alkohol. Gegen Keimbildung nehme ich ein paar Tropfen äth. Öl und ein paar Tropfen Alkohol (z.B. Cognac, der hier noch rumsteht).


    Rezepte kann ich noch nicht weitergeben, dazu muss ich mir erst angewöhnen, alles genau auszuwiegen. Beim nächsten Mal klappt das bestimmt.

    Ich wasche seit Wochen meine gesamte Wäsche mit meinem selbstgemachten einfachen Flüssigwaschmittel, hergestellt nach Rezept bei DIY aus grüner (scharfer) Olivenseife (statt Kernseife), Soda und heißem Wasser. Klappt prima, schäumt nicht wild herum in der Waschmaschine, die Wäsche ist sauber... nur einen Fettfleck musste ich mal nachbehandeln. Habe mir Gallseife zur Vorbehandlung hartnäckiger Flecken gekauft.


    Für weiße Wäsche füge ich noch ein oder zwei Teelöffel Natriumpulver dazu.