Beiträge von Ellemir

    Ich muss zugeben, ich bin kurz davor, das Buch abzubrechen. Die Idee finde ich witzig, die Umsetzung geht meilenweit an meinem Humor vorbei - was per se erstmal keine Wertung sein soll, Humor ist ja extrem subjektiv (es soll ja auch tatsächlich Menschen geben, die die Monty Pythons nicht komisch finden).


    Es fing tatsächlich ganz akzeptabel an - der Außeneinsatz mit Todesfolge war für mich als ehemaligen Star Trek Fan tatsächlich recht witzig. Aber das gab sich schnell, als die hölzernen Dialoge beim Warten auf das Shuttle einsetzten. Ja, Parodie kann ohne vielschichtige Charaktere funktionieren. Aber wenn ich mehr genervt mit den Augen rolle, weil mich der Schreibstil nervt, als mich auf den Humor einzulassen, läuft was falsch. Ich lese heute erst einmal eins meiner anderen Bücher weiter und entscheide morgen, ob ich hier weiterlesen will.

    Ich reise auch wieder mit.


    1. Hamburg

    2. Berlin

    3. Bremen

    4. Schleswig Holstein

    5. Niedersachsen


    Melanie Metzenthin: Mehr als die Ehre


    6. Mecklenburg-Vorpommern

    7. Brandenburg

    8. Nordrhein-Westfalen


    Petra Schier: Verschwörung im Zeughaus

    Marie Adams: Das Haus der Hebammen - Carolas Chance


    9. Hessen

    10. Baden-Württemberg

    11. Sachsen-Anhalt

    12. Sachsen

    13. Thüringen

    14. Bayern

    15. Rheinland-Pfalz

    16. Saarland

    So, ich habe mal meine Reise begonnen. Wie erwartet ist die Zeit von 1919 bis 1945 massiv überrepräsentiert:


    ASIN/ISBN: 3946990622

    ASIN/ISBN: 2496703945

    ASIN/ISBN: 3453471350

    ASIN/ISBN: B00DW70HWO


    Aber auch Punkt 3: 1348 bis 1485 habe ich einmal erledigen können


    ASIN/ISBN: B00COD6V9K


    Punkt 7 (nach Napoleon bis 1900) habe ich hiermit erfüllt:


    ASIN/ISBN: 3458682031


    Auch zwischen 1970 und 1989 habe ich mich bewegt


    ASIN/ISBN: 0571368689


    Und in den 90ern spielten folgende Bücher:


    ASIN/ISBN: 3257240228


    ASIN/ISBN: 3734110386


    Ein guter Start, mal sehen, was noch so kommt

    Ich bin jetzt auch durch und muss sagen, das Buch war wieder einmal beeindruckend. Ich finde es toll, dass du jede Figur tatsächlich so entwickelst, dass man nachvollziehen kann, wie sie denkt und handelt.


    Ich freue mich schon auf die nächste Leserunde, eine Rezension folgt irgendwann in der nächsten Woche.

    Ich habe eine Karte bekommen, die ich nicht zuordnen kann. Das Motiv sind zwei Wellensittiche, die miteinander schnäbeln, der Text ist ausgedruckt und aufgeklebt, allerdings ohne Unterschrift. Es kann sein, dass sie schon ein paar Tage länger hier liegt, mein Mann hat sie in seiner ct gefunden, wo sie wohl im Briefkasten reingerutscht ist.


    Danke an die unbekannte Versenderin für die niedlichen Wellensittiche und die lieben Neujahrswünsche.

    Ich habe jahrelang Kinder mit Trisomie 21 als Mandanten betreut, wenn die Krankenkasse den neuen Rollstuhl oder andere Hilfsmittel oder Behandlungen nicht bezahlen wollten. Bildet ihr euch wirklich ein der Gedanke über die Vernichtung lebensunwerten Lebens sei aus unserer Gesellschaft verschwunden?

    Nein, leider gebe ich mich dieser Illusion nicht hin. Ich habe mehr als einmal Bemerkungen wie "so etwas muss man heute doch wirklich nicht mehr bekommen" mitgehört, die an eine Mutter gerichtet waren, deren Kind Trisomie 21 hat. Das ist kein anderes Gedankengut.


    Und nur, damit mich da jetzt niemand falsch versteht - ich will keine Frau verurteilen, die aus welchen Gründen auch immer abtreiben lässt, ich werde nur äußerst stinkig, wenn Außenstehende der Meinung sind, beurteilen zu dürfen, welche Kinder es wert sind, auf die Welt zu kommen, und welche nicht.

    Ich bin jetzt auch mit diesem Abschnitt durch.


    Ich muss sagen, ich fand die Sache mit dem Tagebuch gut gelöst; ich bin aber auch eine Leserin, die immer die Beweggründe aller Figuren verstehen will. Und da sind mir gerade die Täter wichtig, die Figuren, die von den üblichen Moralvorstellungen unserer Gesellschaft abweichen. Zugegeben, in einem Roman, der in der Nazizeit spielt, sind das einige. Ich finde, dir ist das hier sehr gut gelungen, ohne dass es nach dem klassischen Klischee der schweren Kindheit klingt, das ich in einigen Romanen völlig überstrapaziert finde.


    Eure Diskussion darum, ob eine schwere Kindheit Verbrechen erklären/entschuldigen kann, finde ich hochinteressant. Danke für deine ausführliche Erklärung MelanieM , da geht die Rechtslage tatsächlich mit meinem Rechtsempfinden konform.

    Das ist in der Tat eine wichtige Frage, zumal in Romanen ja oft so getan wird, als Zweisamkeit und die große Liebe das Ziel aller Dinge. Dabei gibt es ja auch viele andere Lebensentwürfe.

    Das stimmt - meine eben schon einmal erwähnte Großmutter hat nach ihrer Scheidung noch etwa 30 glückliche Lebensjahre ohne Partner gehabt, in unseren Bekanntenkreis haben wir auch Leute, die kein Interesse an Beziehungen haben, aber mit ihrem Leben absolut zufrieden sind.


    Ich denke, das Einlassen auf eine neue Beziehung wird mit zunehmenden Alter nicht einfacher und gerade, wenn man es seit langer Zeit gewohnt ist, alle persönlichen Entscheidungen allein zu treffen, stelle ich es mir extrem problematisch vor.

    Ich habe am Wochenende auch den zweiten Abschnitt abgeschlossen und hoffe, heute den dritten zu schaffen.


    Genau wie viele andere hier habe ich mich sehr über das Wiedersehen mit Fräulein Wermut gefreut. Ich mag Figuren mit Ecken und Kanten, die aus der Masse hervorstechen - und das tut sie definitiv.


    Ich finde es toll, dass ich aus deinen Büchern noch einiges lernen kann, auch wenn ich schon einige Regalmeter Bücher, die während des zweiten Weltkrieges spielen, gelesen habe (und mit einer inzwischen leider verstorbenen Großmutter gesegnet war, die bereitwillig auch über diese Zeit ihres Lebens geredet hat). Die Reisemarken kannte ich zum Beispiel auch noch nicht.


    Inhaltlich kann ich tatsächlich nichts hinzufügen - auch ich bin noch unsicher, welche Rolle Gustav spielt, wie sich der Polizist entwickeln wird und wie die Bewohner des Gutes es schaffen, aus dieser brenzligen Situation herauszukommen.


    Unabhängig davon, was für ein Mensch Gustav tatsächlich ist, habe ich echte Bedenken, ob Friederike tatsächlich nach so langer Zeit ohne Partner in der Lage ist, sich auf eine Beziehung einzulassen. Gerade, da sie eine sehr unabhängige und entschlossen handelnde Frau ist, was in der Zeit nicht unbedingt dem weiblichen Ideal entsprach. Ich bin gespannt.