Beiträge von Ellemir

    Sorry, dass ich erst jetzt einsteige, aber ich musste noch 2 Bücher zuende lesen, bei denen die Leihdauer ablief.


    Kapitel 1 bis 7


    Die Sprache finde ich immer noch ein wenig holprig, aber ich mag die Geschichte. Der Wiedereinstieg war auch nach längerer Pause möglich, weil der Autor die wichtigsten Punkte noch einmal erwähnt hat. Man hat also eine Gedächtnisstütze. Wie wirkt das eigentlich auf euch, ihr habt ja das erste Buch gerade erst gelesen?


    Die Sache mit den nassen Hosen fand ich auch klasse - besonders den Teil mit der "Haushaltsmagie". Natürlich, warum soll ein Magier seine Hosen von Hand waschen, wenns auch magisch geht. ;)


    Gut gefällt mir auch, dass er hier mehr auf die Dunkelelfen und ihre Kultur eingeht. Natürlich wirken sie auf uns grausam und unverständlich, aber ich habe eine Schwäche für Dunkelelfen (muss wohl die AD&D-Spielerin in mir sein, die an Drizzt hängt).


    Auf jeden Fall werde ich die Reihe weiterlesen.

    So, auch ich bin fertig.


    Das Buch ist wirklich großartig und hat mich dazu inspiriert, einiges über die Grimke-Schwestern nachzulesen. Wirklich faszinierende Frauen, die sicher nicht in Vergessenheit geraten sollten. Dazu hat die Autorin sicher etwas beitragen können.


    Dass Israel seine Entscheidung nicht revidiert hat, hatte ich erwartet (auch wenn ich es schade finde - ich hoffe immer auf Happy Ends). Aber das hat ja bestätigt, dass Sarahs Entscheidung richtig war. Zumindest für Nina hat es ja ein Happy End gegeben, wobei ich da ein wenig überrascht war und gerne mehr darüber erfahren hätte, wie es dazu gekommen ist.


    Interessant fand ich auch den Kompromissvorschlag der Mutter, Handful nach ihrem Tod die Freiheit zu schenken. Ich glaube, das war es nicht, was Mary sich vorgestellt hat. Sie wollte Handful sicher mit erben.


    Ich habe von der Autorin bereits Die Bienenhüterin gelesen (das mir auch sehr gut gefallen hat) und es wird sicher nicht mein letztes von ihr sein.

    Eine Mitfahrgelegenheit würde ich schon brauchen können. Allerdings komme ich 15.28 h - wenn die Bahn keine Verspätung hat - in Hannover an. Ist das nicht zu spät für Dich? Wäre mir nicht so angenehm, wenn Du wegen mir so lange warten müßtest.


    Das ist kein Problem. Zur Erklärung - mein Mann arbeitet direkt neben dem Hauptbahnhof, wir wohnen aber in einer Kleinstadt in der Region. Er nimmt morgens mein Gepäck schon mit und wir treffen uns nach Feierabend am Bahnhof, damit er mich hinbringen kann. Da er aber Gleitzeit hat, ist eine halbe Stunde früher oder später unkompliziert. Wir warten auf dich im Bahnhofscafe - Ausgang Richtung Raschplatz.

    Hmm, ich bin mir nicht ganz sicher, ob er es nicht auch als Ausdruck seiner Vaterliebe und als seine Aufgabe ansehen würde, Sarah beizubringen, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist und welche Ziele und Pläne für sie unrealistisch sind.

    Sky irritiert mich schon ein wenig. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass man in einer Situation wie die auf der Plantage sehr schnell lernt, was man sagen kann und was man besser für sich behält. Ich bin wirklich gespannt, ob sie die Infos über ihren Vater für sich behalten kann.


    Dass Sarah den Antrag von Israel abgelehnt hat, fand ich ziemlich stark von ihr. Ich bin schon sehr gespannt, wie das ganze ausgeht.


    Ach ja, ich und mein Namensgedächtnis. Erst, als die Planungen konkret wurden, wurde mir klar, dass ich von Denmark Vesey schon gehört hatte.

    Ich melde mich auch mal an. Zimmer ist gebucht (2 Nächte, wie immer)


    Die üblichen Angebote gelten auch wieder - wer mir eine Bücherkiste vorabschicken will, damit er nichts im Zug mit sich rumschleppen muss, kann das tun. Natürlich gibt es auch wieder die Mitfahrgelegenheit ab Hauptbahnhof (ca 15 Uhr). Einfach kurz bei mir melden, Adresse für den Bücherversand gibt es per pn.

    Ich habe das Buch auch neulich gelesen und fand es interessant. Natürlich hat sich mir auch gleich der Gedanke an "Der Fluch" aufgedrängt, der ist beim Lesen aber schnell wieder verflogen, es ist schon ein völlig anderes Buch, auch wenn dieses Element in beiden vorkommt.


    Ich habe mich am Ende auch gewundert, dass wir die Ursache nicht erfahren, dann aber zu meiner Überraschung festgestellt - sie fehlt mir auch nicht. Mir ging es eher darum, was der Protagonist aus seiner Situation macht, wie er seine Konflikte mit den Nachbarinnen löst, wie er die Welt (oder doch zumindest Castle Rock) ein wenig besser macht, bevor er geht...


    Und überhaupt - Castle Rock. Ich liebe Castle Rock als Setting. Nachhausekommen trifft es da ganz gut ;-)

    Klar hat man immer etwas zu verlieren - im Zweifelsfall das Leben. Aber die Fallhöhe ist einfach eine andere, wenn man zur Oberschicht gehört, ausreichend materielle Besitztümer für ein komfortables Leben und politisches Mitspracherecht hat. Ist halt immer eine Abwägung - ist die mögliche Verbesserung das Risiko wert, alles zu verlieren?


    Ich glaube nicht, dass er erwartet hat, dass Sarah es eh nicht rafft. Er hat ihr ihren Wunsch erfüllt, solange es nicht mit Risiken verbunden war. Aber da Sarah offensichtlich Pläne hatte, die mit einem Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit verbunden sein könnten, war ihm das Risiko für das Ansehen der Familie zu hoch.

    Handful schätzt sie schon richtig ein. Sarah ist gefangen, nicht wie sie selbst , sondern im Geist. Ketten tragen beide junge Frauen. Die der Einen sind offensichtlich, die der Anderen verstecken sich im Inneren. Ich kann nicht sagen, welche schlimmer sind.

    Das war für mich die wichtigste Aussage in dem Absatz. Und auch ich bin mir nicht sicher, welche Ketten schlimmer sind. Beide Frauen tun mir leid.


    Nina kann ich noch nicht richtig fassen. Bisher würde ich ihre Art auf ihr Alter schieben.

    Und wie lLumos schreibt, sicher fehlte ihm der Mut. Naja, ist halt unbequem. Ich weiß auch nicht, warum ich in der Hinsicht immer so stark reagiere. obwohl, ja, doch. Vielleicht weil ich im Geiste so rebellisch bin, immer noch.;)

    Ich denke, dass es schwieriger wird, sich gegen das Establishment zu stellen, je höher die eigene Position, je größer die Fallhöhe ist. Ausgelebte Rebellion geht ja mit dem Verlust der eigenen Stellung in der Gesellschaft einher. Ich denke, er hat Sarah so viel Bildung ermöglicht (durch das Lesen von Büchern, dadurch, dass er den Unterricht durch den Bruder am Anfang toleriert hat), wie er konnte, ohne seine eigene Position zu gefährden. Die Verbote hinterher waren wohl

    Rebellion ist halt am einfachsten, wenn man sowieso nichts zu verlieren hat. Und auch der Wunsch nach Veränderung entsteht wohl hauptsächlich, wenn man mit seiner Stellung unzufrieden ist.

    Und die Menschen damals schrieben auch geprägt von der Zeit, in der sie lebten. Eine heute geschriebene Offenbarung sähe sicher ganz anders aus. Man muss nicht immer für alles, was Menschen verzapfen, Gott verantwortlich machen;)

    Das kann ich so nur unterschreiben.


    Mir ist auch bewusst, dass es in ihrer Heimatstadt Quäker gibt. Aber ob sie mit ihnen in Kontakt käme? Zufällig sicher nicht - sie hat ja nur Umgang mit ihren eigenen Kreisen. Sie müsste schon über die Quäker Bescheid wissen und sie aktiv aufsuchen. Und da ist wieder das Problem, dass ihr Kommen und Gehen ja überwacht wird. Sicher nicht unmöglich, aber schwierig.

    Auch ich danke für die Warnung - ich wollte schon Google anschmeißen. Spar ich mir dann auf und mache es erst, wenn das Buch ausgelesen ist.;)


    Ich halte die Mutter für ziemlich unglücklich und verbittert. In der Szene in Abschnitt 1 kam es so rüber, als würde sie mit ihrer Härte versuchen, Sarah ihr eigenes Unglück zu ersparen. Funktioniert natürlich nicht.


    Auch ich habe gleich an die Quäker gedacht - aber wie soll sie mit Quäkern in Kontakt kommen? Ihre Möglichkeiten sind da ja schon sehr beschränkt. Und der Weg von einer Anglikanerin bis zur Quäkerin ist schon sehr weit.


    Die Szene, wie sie ihren Wert herausfindet, hat mich auch sehr berührt. Besonders, dass am Ende der Liste die alte Sklavin steht, die quasi abgeschrieben ist. Nach einem ganzen Leben als Sklavin für andere noch einen Wert von 1 Dollar - das ist wirklich kaum erträglich.

    Ich hab den ersten Abschnitt auch durch und bin ebenso wie ihr sehr beeindruckt von dem Buch. Zwei kleine Mädchen, in grundverschiedenen Positionen, aber doch beide nicht frei.


    Mir hat besonders gut gefallen, dass mit der grausamen Rolle der Mutter gebrochen wurde und sie in Sarahs Zimmer kam, um mit ihr zu reden, nachdem ihr Vater und die Brüder sie wegen ihres Berufswunsches verspottet haben. Da hat sie mir für einen Moment auch ein wenig leid getan. Natürlich ist ihre grausame Art schwer erträglich - aber man hat für einen Moment hinter ihre Fassade geblickt und das kleine Mädchen gesehen, das sich ihr Leben auch anders vorgestellt hat.