Beiträge von Chroi

    ... vom Homeoffice.

    Wenn ich mal fünf Minuten nichts mache, habe ich ein schlechtes Gewissen. Obwohl man im Büro auch nicht immer produktiv ist. Ich fühle mich abgeschnitten und manchmal einsam. Meine Kollegen (die Kaffeepausen) fehlen mir. Tagsüber bin ich allein, weil meine bessere Hälfte auch arbeitet. Seit Wochen und Monaten sehe ich die gleichen Wände von morgens bis abends, rede mit der KAffeemaschine, habe zu wenig Bewegung und verliere mich im Nirgendwo.

    :knuddel1Ich kann dich da völlig verstehen. Irgendwie ist es immer noch etwas anderes mit den Kollegen am Schreibtisch direkt gegenüber zu sprechen, oder bei einem Kollegen am Büro vorbeizugehen, um Mal etwas zu quatschen, als diesen anzurufen. Das macht man irgendwie nicht, weil man doch irgendwie das Gefühl hat, man könnte den anderen stören und müsste doch eigentlich arbeiten.

    Mir fehlen vor allem unsere schönen gemütlichen Mittagspausen. Da haben wir auch immer viel gequatscht. Ich habe zwar die Möglichkeit ins Büro zu fahren und mache das auch einmal die Woche, aber dort darf ich auch nur alleine in einem Raum sitzen, wo ich Zuhause immerhin meinen Mann sitzen habe. Viele Kollegen kommen auch gar nicht mehr zur Arbeit, oder eben an anderen Tagen als ich. Diejenigen, die normalerweise mit in meinem Büro sitzen habe ich seit mittlerweile fast einem Jahr nicht mehr persönlich gesehen. Das ist schon irgendwie sehr seltsam.


    Mir hilft es mittlerweile nebenbei Musik zu hören, das könnte ich vorher irgendwie nicht. Nun ist es zumindest nicht mehr so still und ich kann mich dadurch doch besser konzentrieren.

    Da müsste ich Grad erst Mal nach den Pranken des Löwen schauen. Da man das ja auch als Erweiterung zu Gloomhaven spielen kann, wird das generelle Spielprinzip ja schon dasselbe sein. Wenn es euch gefällt, könnte man ja immer noch Gloomhaven (oder dann Frosthaven) kaufen, die sind ja preislich auch nicht ohne.

    Dass ihr nicht noch mehr Legacy/Kampagnenspiele anfangen wollt, kann ich völlig verstehen. Pandemie Legacy 2 hatten wir auch mit meiner Schwester und ihrem Mann gespielt, Gloomhaven haben wir aber gezielt nur zu zweit begonnen, da wir eben nicht immer schauen wollten, da einen Termin für zu machen. Die einzelnen Runden dauern da ja auch im Zweispieler-Spiel gerne Mal zwei bis drei Stunden, ich vermute mit mehreren eher länger, somit spielt man eben auch nicht Mal eben so mehrere Partien hintereinander. Aber man hat theoretisch die Möglichkeit mit mehreren Gruppen parallel zu spielen oder die Gruppenzusammensetzung zu ändern.

    Wir sind jetzt auch erst einmal froh damit durch zu sein. Das nächste Kampagnenspiel liegt zwar schon bereit (Herr der Träume) aber so eilig haben wir es damit momentan noch nicht.

    2. Spielen :-] es gibt mittlerweile auch wirklich viele schöne Spiele, die man zu zweit oder auch Mal alleine spielen kann.


    Edith: schöne Idee Batcat vielleicht findet man so ja auch noch ein paar Anregungen, an die man sonst - aus welchen Gründen auch immer - nicht gedacht hätte.

    Mein Mann hat auch eine Liste unserer gespielten Partien und Ergebnisse, allerdings wird diese Liste bei uns traditionsgemäß in Essen-Jahren angelegt. Also von einer "Spiel Essen"- Messe zur nächsten :grin Deswegen kann ich hier nicht wirklich mit Zahlen aufwarten, aber zumindest Mal ein paar Worte dazu schreiben.


    Bei uns hat es dieses Jahr auch mit dem Spielen eher durchwachsen gut funktioniert, dafür lag privat zu viel an, insbesondere der Umzug hat natürlich einiges an Spielzeit geklaut.

    Spieleabende mit meiner Schwester oder unseren Freunden haben dieses Jahr so gut wie keine stattgefunden und wenn, dann eben nur im Sommer.


    Bei den Spielen, die wir gespielt haben, ist Gloomhaven auf jeden Fall ganz oben mit dabei. Wir haben es zu zweit gespielt und haben die ersten Partien auch sehr begeistert gespielt. Es macht auch bis zum Ende Spaß immer neue Charaktere und Fähigkeiten kennenzulernen, allerdings wurden die Quest/Aufgaben irgendwann doch immer wieder wiederholt. Jetzt sind wir aber soweit damit durch und können uns dem nächsten Kampagnenspiel widmen.


    Da wir ja immer versuchen jedes neue Spiel mindestens drei Mal zu spielen, damit sich die Regeln auf Dauer besser einprägen, sticht sonst nicht wirklich ein Spiel an der Anzahl gespielter Partien hervor.

    Paleo fällt mir gerade noch ein, da haben wir alle vorgeschlagen Kombinationen der Kartensets ausprobiert. Von dem Spiel waren wir insgesamt auch sehr angetan.


    Bei Kickstarter haben wir auch schon einiges mitfinanziert, da steht jetzt aber leider auch einiges aus, da auch die Produktion und Lieferung der Spiele durch die Pandemie natürlich verzögert. Ich muss aber auch sagen, dass es da einiges gibt, was Schlucht überproduziert wird. Da ist ein Spiel schon schlecht, wenn es keine Miniaturen hat, oder ein schlechtes Spiel wird sehr gehypt, weil es mit Zich Miniaturen aufwarten kann. Man muss sich eben auch da gut informieren, was man für sein Geld bekommt.


    Ansonsten haben wir dieses Jahr auch einiges an Equipment dazu bekommen. Spielematten finden wir gerade für Kartenspiele sehr praktisch, da sich die Karten dadurch leichter vom Tisch aufnehmen lassen. Und Spiele-Inlays sind auch einige dazugekommen, um den Aufbau und das Wegpacken der Spiele zu vereinfachen. Das oben bereits angesprochene Gloomhaven könnte ich mir ohne Inlay zB gar nicht vorstellen.

    Buch Nummer zwei kann ich auch direkt eintragen. Es ist zwar kein direktes historisches Buch, wurde aber 1934 erstveröffentlicht, deswegen werde ich Drei Männer im Schnee von Erich Kästner im Bereich 1919 - 1945 einordnen.


    ASIN/ISBN: 3038820164


    Man merkt dem Buch schon an, dass es schon älter ist, doch für mich funktioniert es auch heute noch sehr gut, was mich doch etwas gewundert hat. Für mich war es mein erstes Kästner-Buch überhaupt.

    Ich kann gleich das nächste Buch eintragen. Eigentlich war ich mir bei Drei Männer im Schnee von Erich Kästner von vornherein sicher, in welche Kategorie ich es eintragen will (selbe Jahreszeit), doch dann hat einer der Protagonisten doch tatsächlich eine Postkarte verschickt:


    "Er steuerte auf die Portiersloge zu und hielt eine Postkarte in der Hand." (S. 62)


    und dann:


    ""Tatsächlich!" rief Hagedorn, ging hinaus, warf die Karte an seine Mutter ein, kam zufrieden zurück und blieb neben dem andern stehen." (S. 63)


    Somit erfüllt das Buch für mich die Postkarten-Kategorie :-)


    7.35 … in dem eine Postkarte verschickt wird.


    ASIN/ISBN: 3038820164

    Das stimmt. Ich muss wirklich sagen, dass ich sehr überrascht von mir bin, wie viele Bücher ich derzeit lese und in letzter Zeit gelesen habe, die ab 1900 spielen. Das hätte ich von mir nicht gedacht, da ich vom Studium und beruflich viel viel älter unterweg bin und früher immer gesagt habe: Geschichtlich und kunstgeschichtlich fällt bei mir mit dem Dreikaiserjahr der Geschmacks- bzw. Interessenvorhang :lache

    Die Krimis der guten Agatha zählen da jetzt mal nicht dazu. Aber vor einigen Jahren habe ich wirklich wesentlich mehr Historische Romane und Historische Krimis, die zum Beispiel im Mittelalter spielen, gelesen.

    Und ich freue mich auch sehr auf die Empfehlungen und Inspirationen hier :lesend:danke

    Ich habe auch das Gefühl, dass es in den letzten Jahren auch viel mehr Bücher aus der Zeit ab 1900 gab, als früher. Na klar ist das gerade für die neuere Geschichte logisch, denn sie muss ja erst einmal passieren, um darüber schreiben zu können. Aber gefühlt kamen früher mehr historische Romane, die grob im Mittelalter spielen und weniger die zum Ersten/Zweiten Weltkrieg spielen. Ob das wirklich so ist, ist natürlich eine ganz andere Frage. Dann werden diese Bücher aber momentan auf jeden Fall besser vermarktet als zuvor.

    Ich versuche mich hier auch mal wieder. Im letzten Jahr habe ich kaum historische Romane gelesen, ich hoffe, dass es dieses Jahr wieder ein paar mehr werden.


    01. Griechisch-römische Antike und frühes Mittelalter (500 v. Chr. – 814 n. Chr.)

    02. spätes Mittelalter (842 n. Chr. – 1348 n. Chr.)

    03. 1348 bis 1485 ( Tudor Regierungsbeginn)

    04. Tudor Zeit bis Anfang Stuart Zeit (1485 n. Chr. – 1603 n. Chr.)

    - Philippa Gregory; Die Schwester der Königin

    05. Stuart 1603 - bis ca. 1714

    06. 1715 - Ende Napoleon ca. 1814 - 1821

    07. nach Napoleon Bonaparte bis 1900

    08. 1900 -1918

    09. 1919 -1945

    - Erich Kästner; Drei Männer im Schnee

    10. 1946 -1969

    11. 1970 -1989

    12. 1990 - heute

    13. Zukunft

    14. Zeitreise / mehrere Zeitebenen


    Das erste Buch habe ich auch direkt schon eingtragen. "Die Schwester der Königin" von Philippa Gregory behandelt das Leben von Mary Boleyn, der Schwester der bekannteren Anne Boleyn, die es ja sogar zur Königin gebracht hat. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, ich konnte noch mal richtig schön abtauchen, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte hatte.

    Ein neues Buch von Steffen Kopetzky


    ASIN/ISBN: 3737101124


    Im Jahr 1962, als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Es ist eine heikle Mission: Im Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef will die Fabrik um jeden Preis offenhalten, keine zwanzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist man weltweit gut im Geschäft. Ganz andere Pläne hegt Vera Rither: Die Alleinerbin studiert in Paris, bewundert Simone de Beauvoir und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie Nikolaos, der als Betriebsarzt durch die tief verschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. So unterschiedlich die beiden auch sind, der kretische Arzt, der als Kind die Gräuel der deutschen Besatzung miterlebt hat, und die schwerreiche Vollwaise: Sie entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und das Virus nimmt sich, was es kriegen kann.

    Steffen Kopetzky erzählt von einer Liebe im Ausnahmezustand und von der jungen, vom rasanten Wirtschaftswachstum geprägten Bundesrepublik – und verwandelt ein Kapitel deutscher Geschichte in packende Literatur.

    Der Autor sagt mir noch nichts, aber die Beschreibung hört sich sehr interessant an und Monschau ist so ein schöner Ort. Ich habe mir das Buch mal auf der Wunschliste notiert.

    ... weil ich heute einen richtig schönen Tag hatte. Zuerst habe ich meinen Mann endlich mal zu einem kleinen Spaziergang bewegen können, da haben wir uns noch Brötchen mitgebracht und danach gemütlich gefrühstückt. Anschließend haben wir noch mal "Terraforming Mars" gespielt, das hat noch mal richtig Spaß gemacht, das haben wir schon ewig nicht mehr hervorgekramt. Anschließend habe ich meine Zeit noch genutzt und habe ein kleines Wohnzimmer Workout mit anschließender kurzer Yoga-Session gemacht und jetzt haben wir Burger zum Abendessen bestellt. Da mein Mann später Football schauen wird, werden wir danach vielleicht noch eine Kleinigkeit spielen, ansonsten werde ich den Tag aber lesend verbringen und vielleicht sogar mein aktuelles Buch beenden können. :-]

    Nachdem ich mir heute noch mal einen Überblick über meine Bestände verschafft habe und auch Bücher von meiner To-Read-Lieste gestrichen habe, komme ich auf 51 physische Bücher und 13 Ebooks, also einer Gesamtzahl von 64. Dafür, dass ich eigentlich seit einer gefühlten Ewigkeit daran arbeite, mal unter 50 zu kommen, bin ich doch noch (für meine Verhältnisse) weit davon entfernt.

    Momentan bin ich aber noch total motiviert, endlich mal ein bisschen was abzubauen, da ich so viele schöne Bücher hier habe, die am liebsten alle als erstes gelesen werden wollen, sodass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll :-)

    So, ich habe den Anreiz meine Ebooks mal einzutragen direkt mal genutzt und meine Listen auf den aktuellen Stand gebracht. Damit kann ich mir jetzt aussuchen, ob ich ein EBook oder ein physisches Buch ausgelost bekommen möchte und kann so spontan entscheiden, was gerade besser passt. Dabei habe ich wirklich ein paar Schätzchen auf dem Ebook-Sub gefunden, die ich so gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. So ein bisschen aufräumen lohnt sich halt ab und an ;-)