Beiträge von Chroi

    Bei mir hat sich auch endlich wieder etwas getan. Die letzten Wochenenden habe ich genutzt, um bei wunderbarem Wetter auf dem Balkon zu lesen. Damit konnte ich (endlich) den "Palast der Meere" beenden, der mir wieder wunderbar gefallen hat. Gablé zu lesen hat für mich irgendwie immer etwas von "nach Hause kommen".

    Außerdem habe ich den letzten Teil der Krosann-Saga gelesen und die Reihe damit also auch beendet. Alles in allem fand ich die Reihe nicht schlecht, nicht herausragend, sprachlich sicher erst einmal gewöhnungsbedürftig. Sie hat mich insgesamt aber gut unterhalten.

    Für mich geht es jetzt direkt weiter mit Peter V. Bretts "Das Leuchten der Magie".

    Hallo zusammen und einen schönen Sonntag!

    Ich komme momentan leider nur noch am Wochenende dazu, hier mal in Ruhe reinzuschauen und zu schreiben. Da mein Laptop immer noch kaputt ist, komme ich unter der Woche kaum dazu, da ich dann einfach zu faul bin, noch einmal meinen Rechnet anzuschmeißen. Ich hoffe, dass das etwas anderes wäre, wenn ich dabei gemütlich auf der Couch sitzen bleiben könnte.


    Vaiana Herzlichen Glückwunsch zu deiner Prüfung! :korken

    Larissa Lass dich nicht zu viel ärgern, das ist deine Freizeit in der Tat nicht Wert! :knuddel1


    Buchtechnisch bin ich im Moment mal wieder in Waringham unterwegs, beim letzten Teil "Der Palast der Meere".

    Ich bin gerade in den letzten Zügen beim "Palast". Mir fehlen noch ca. 60 Seiten und er hat mir (wieder) sehr gut gefallen. Irgendwie sind die Gablé-Romane für mich immer wie nach Hause kommen. Einfach schön und flüssig zu lesen. :-)

    Ansonsten habe ich letzte Woche noch "Wächter des Tages" beendet. Irgendwie habe ich mich da doch recht schwer mit getan, vor allem die erste der drei Geschichten konnte mich so gar nicht mitreißen, obwohl es schon irgendwie spannend ist, wie die Geschichten immer zusammen hängen. Die Reihe will ich aber auf jeden Fall noch weiter verfolgen.

    Im Anschluss daran habe ich jetzt aber als Ebook zunächst "Altes Land" von Dörte Hansen angefangen. Ich weiß noch nicht so ganz, was ich damit anfangen soll. Auch hier bin ich noch nicht so ganz überzeugt, aber ich bin auch noch ziemlich am Anfang und lasse mich gerne eines besseren belehren. :-)


    Für heute steht außer Wählen gehen und vielleicht mal durchs Bad wischen nicht mehr viel auf dem Plan. Die Sonne hat sich leider schon versteckt, also wird nicht mehr viel aus meinem Sonnenbad auf dem Balkon. Aber vielleicht hüpfe ich nachher einfach noch in die Badewanne. Mal schauen.

    Euch noch einen schönen Sonntag!

    Ihr solltet euch auf jeden Fall informieren, ob es irgendwelche Besonderheiten für das Mitführen von Hunden gibt. Ich weiß, dass in manchen Ländern das Mitführen (nicht Tragen!) von Maulkörben Pflicht ist. Wie das da mit Norwegen aussieht weiß ich nicht. Genauso kann es sein, dass es irgendwelche Vorschriften gibt, was das Mitführen von Hunden im Auto angeht. Wie du schon schreibst, könnte eine Transportbox Pflicht sein, oder es reicht, den Hund mit einem entsprechenden Geschirr zu sichern. Da müsstest du dich auf jeden Fall noch mal genauer informieren.

    Auf jeden Fall solltet ihr genügend Pausen einplanen, damit sich euer kleiner Freund (und ihr ;-) ) zwischendurch die Beine vertreten kann. Falls ihr mit der Fähre fahren wollt, denkt auf jeden Fall daran, ihm eine Decke und etwas zu trinken/fressen mitzunehmen. Die Metalldecks der Fähren sind nicht unbedingt gemütlich und unter Deck dürfen die Vierbeiner oft nicht.


    Edit: Unser Vierbeiner ist zwar normalerweise sehr aufgeweckt, sobald er aber im Auto ist, fängt er sofort an zu schlafen und hat sich dann nur bemerkbar gemacht, wenn er mal raus musste oder fressen/trinken wollte. Er war aber bei den Fahrten auch immer mit einem Geschirr zwischen meiner Schwester und mir auf der Rückbank angeschnallt. Da wurde er dann zwischendurch auch immer mal wieder geherzt.

    Irgendwie hat er immer gemerkt, wenn wir im Urlaub fahren wollten. Er saß dann immer als erstes im Auto, so als hätte er Angst, wir könnten ihn vergessen. :)

    Ich komme momentan nur sehr langsam voran. Ich habe jetzt ewig für den zweiten Lukianenko gebraucht, dafür komme ich jetzt wieder schneller mit dem Gablé voran und merke einfach wieder, wie gerne ich ihre Bücher lese.

    Ich habe mir jetzt den Vision 4 HD bestellt (+ eine Hülle, die tap2flip unterstützen soll). Ich bin gespannt, wie er mir gefällt.

    Dann wünsche ich viel Spaß mit dem neuen Lesegefährten :-)

    Ich habe auch endlich noch einmal ein Buch beendet. Eines werde ich noch beenden und mir dann endlich den letzten Teil der Krosann-Saga gönnen.


    1. Ann Leckie; Das Imperium

    2. J.R. Ward; Black Dagger - Racheengel

    3. J.R. Ward; Black Dagger - Blinder König

    4. Sam Feuerbach; Die Krosann-Saga: Die Myrnengöttin

    5. J.R. Ward; Black Dagger - Vampirseele

    6. J.R. Ward; Black Dagger - Mondschwur

    7. Sam Feuerbach; Die Krosann-Saga: Der Seelenspeer

    8. Ursula Poznanski; Schatten

    9. Sergej Lukianenko; Wächter des Tages

    Ich arbeite immer noch an meinem "Wächter des Tages" und an "Der Palast der Meere". Eines der beiden Bücher war eigentlich für März, das andere für April geplant... Naja hat leider mit der Lesezeit nicht mehr so ganz geklappt.


    Wobei ich beim Fasten viele alte Schätzchen befreit habe, aber halt zum ersten Mal

    Das ist doch auch mal schön. Außerdem fühlt sich so ein Sub-Abbau doch auch mal wirklich gut an :-)

    Das mit dem smartLight ((automatische) Regelung der Farbtemperatur) haben wohl außer dem tolino page alle aktuellen Tolino-Modelle. Ich habe mir meinen mittlerweile standardmäßig auf ziemlich gelbes Licht eingestellt. Tagsüber mache ich das Licht aber auch meist aus, da hat es für mich eher keinen Mehrwert, sondern zehrt eher an der Batterie.

    Ich weiß nicht, ob ihr schon die tolle Übersicht über die verschiedenen Tolino-Modelle gesehen habt. Da könnt ihr mal in Ruhe schauen, welcher Reader welche Features hat und was für euch dann passend wäre.

    Brigitte Riebe Wie ich deinen Antworten in den Threads schon entnommen habe, warst du wirklich schon selber in Wien. Hast du extra für die Vorbereitung auf diesen Roman noch einmal eine Reise dorthin gemacht? Kannst du da irgendwelche Ecken besonders empfehlen?

    Nachdem ich schon seit langem mal ein Buch von Teresa Simon lesen wollte, habe ich hier die Gelegenheit genutzt, das Buch mit den Eulen in einer gemütlichen Runde und sogar mit Autorenbegleitung zu lesen. Leider ist mir jedoch einiges dazwischengekommen, sodass ich diesem wunderbaren Buch nicht so viel Aufmerksamkeit und Zeit schenken konnte, wie es eigentlich verdient hätte.


    In "Die Fliedertochter" beschreibt Teresa Simon die Leben zweier Frauen: Luzie lebt im Berlin des Jahres 1936 und muss jedoch vor Joseph Goebbels fliehen, der ein Auge auf sie geworfen hat, ohne jedoch zu ahnen, dass Luzie Jüdin ist. So reist Luzie nach Wien, wo sie von ihrer Tante und deren Mann als "verschwundene" Tochter aufgenommen wird.

    Auf der anderen Seite lernen wir Paulina kennen, die für eine gute Freundin der Familie nach Wien reist, um dort das Geheimnis um ein altes Tagebuch zu lüften.


    Obwohl die beiden Frauen in so unterschiedlichen Zeiten leben, merkt man schnell, dass sie sich von ihrem Wesen her sehr ähneln. Beide sind starke Frauen, die sich nicht so schnell unterkriegen lassen und sie nehmen das Leben zunächst einmal optimistisch und versuchen das Beste daraus zu machen. Doch ihre Schicksale unterscheiden sich stark. Während Luzie mit den immer stärkeren Auswirkungen des Nationalsozialismus zu kämpfen hat, wandelt Paulina auf den Spuren der Vergangenheit und findet kaum noch eine freie Minute, in der sie sich nicht mit dem Tagebuch beschäftigt.


    Hier fand ich besonders schön, dass auch wir als Leser aus diesem Tagebuch lesen dürfen, dass diese Textpassagen jedoch in einer anderen Schriftart gehalten sind und sich so von dem "normalen" Text mit dern "normalen" Erzählperspektive abheben. So kann man diesen Perspektivwechseln sehr gut folgen und weiß auch direkt, worauf man sich einstellen muss. Zudem haben alle Textpassagen eine Überschrift, die aus dem jeweiligen Ort und der Zeit der Handlung bestehen, wodurch man immer einen recht guten Überblick über das aktuelle Geschehen hat.


    Wirklich gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen Wiens - sowohl heute als auch damals. Paulina macht immer wieder Streifzüge durch die Stadt und so lernt man einige Ecken Wiens gut kennen, darunter auch einige Mahnmale, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Nach der Lektüre dieses Buches habe ich nun wirklich Lust, einmal nach Wien zu reisen, durch die Stadt zu schlendern und natürlich im Demel ein Stück Torte mit heißer Schokolade zu essen.


    Zu dem historischen Hintergrund will ich auch noch ein paar Worte verlieren. Zwar ist wohl jedem bewusst, wie schlimm der Nationalsozialismus in Deutschland war und welche Auswirkungen er hat(te), doch mir persönlich war gar nicht klar, dass auch Österreich so starkt unter diesen Auswirkungen zu leiden hatte, dass auch dort Juden verschleppt wurden... Irgendwie hört der Geschichtsunterricht an dieser Stelle gefühlt immer an den Grenzen Deutschlands auf, was doch irgendwie schade ist, denn auch andere Länder hatten darunter zu leiden. In diesem Sinne geht ein Dank von mir an die Autorin, dass sie mich auf diese Tatsache aufmerksam gemacht hat.


    Alles in allem hat dieses Buch wirklich viel zu bieten: Man erfährt von Einzelschicksalen, ohne dass dabei jedoch zu sehr in die grausamen Details eingegangen wird, man lernt auch die Versuche kennen, einzelnen zu helfen - ich sage nur Bruder Franz - man erfährt auch, wie man heutzutage in Wien mit dieser schrecklichen Vergangenheit umgeht, bzw. wie diese gewürdigt wird.


    Insgesamt würde ich dem Buch 8/10 Eulenpunkte für diesen bewegenden Ausflug in die Vergangenheit Wiens geben.

    Zu deinem neuen Roman: Bei den Edelweißpiraten klingelt bei mir wirklich etwas, ohne dass ich das genauer einordnen könnte. Ich meine zumindest im Geschichtsbuch mal etwas davon gelesen zu haben, meine mich auch daran zu erinnern, dass meine Schwester in der Schule mal ein Buch zu dem Thema lesen musste. Da könnte ich aber nicht einmal mehr sagen, welches es war.

    Am Freitag habe ich schon die letzten Seiten dieses Buches lesen können, nur war das Wochenende (leider) so vollgestopft, dass ich gar nicht dazu gekommen bin, hier bei den Eulen vorbeizuschauen, geschweige denn etwas zu diesem Abschnitt zu schreiben.


    Gerade diesen letzten Abschnitt empfand auch ich als ungeheuer emotional. Auf der einen Seite hat man die vielen Schrecknisse, auf der anderen Seite erfährt man mehr über Paulinas Vergangenheit bzw. über Luzie und wie die beiden Geschichten zusammenhängen. Diesen Zusammenhang fand ich sehr gut gelöst, ich persönlich habe relativ lange gebraucht, um die Verwandschaft der beiden zu verstehen, was mir sehr gut gefallen hat, da so die Geschichte nicht zu vorhersehbar war.


    Besonders schlimm war für mich auch der letzte Brief des Opas und die Nachricht, dass dieser gestorben ist. Da hatte ich wirklich auch einen Kloß im Hals und brauchte erst einmal einen Moment Pause. Ein Gänsehautmoment der anderen Art war Goebbels Hassrede mit der berühmten Frage "Wollt ihr den totalen Krieg?" Da habe ich direkt Tonbandaufnahmen zu im Ohr und sehe die Bilder der jubelnden Menge vor mir.


    Richard ist wohl tatsächlich nicht mehr aus dem Krieg gekommen, er hätte sich doch sicher bei Peters Familie gemeldet.

    Ich hatte auch bis zuletzt noch die Hoffnung, dass Richard vielleicht unter den wenigen ist, die überlebt haben und gefangen genommen wurden. Aber auch ich vermute, dass er sich wohl auf die ein oder andere Weise gemeldet hätte, allein schon, um Luzie zu finden. So wird er wohl wirklich im Krieg gefallen sein. Es ist einfach schrecklich, was der Krieg aus so vielen guten Menschen gemacht hat.


    Wie gut, dass Bruder Franz wenigstens zwischen allen Botschafter war.

    Bruder Franz ist wirklich ein Lichtblick in diesen düsteren Zeiten. Er versucht immer noch seiner Aufgabe gerecht zu werden, predigt weiterhin und ist gerne bereit Luzie zu helfen, auch wenn das für ihn durchaus gefährlich werden könnte. So hat er auch ein offenes Ohr für die Juden im Altersheim und kann nicht einfach zusehen, wie diese dort zugrunde gehen. Für mich ist er ein sehr sympathischer Mann und ich hoffe, dass er den Krieg überlebt hat.

    Natürlich war mir klar, dass die Judenverfolgung auch in Österreich gewütet hat, aber wie schlimm es wirklich war, habe ich hier gelernt.

    Das geht mir genauso. Aus dem Geschichtsunterricht ist einem irgendwie immer nur Deutschland bekannt oder bewusst. Mir war bis zu dieser Lektüre gar nicht bewusst, dass es in Österreich auch so schlimm gewesen ist, obwohl das schon irgendwie Sinn macht, nachdem Österreich als Ostmark dem Deutschen Reich einverleibt wurde. So hatte ich zu Beginn wirklich noch gehofft, dass Luzie in Wien vor dem Nationalsozialismus halbwegs sicher sein würde, habe mich da aber wohl gründlich getäuscht.


    Zum Schluss auch von mir noch eine kleine Korrektur: Auf S. 437 steht in Zeile 6: "Unzählige Tote und Schwerletzte." Das müsste noch in Schwerverletzte geändert werden.