Beiträge von Chroi

    Ja, Luzie ist keine strahlende Heldin, die alles richtig macht, sondern zwischendrin auch mal richtigen Sch ... baut. Natürlich wäre es viel fairer gewesen, mit der einen Beziehung erst abzuschließen und sich dann in die nächste zu stürzen, aber das hat sie eben nicht getan ... und nun muss sie die Konsequenzen tragen ...


    in einer Zeit, die politisch so wirr und bedrohlich ist, spielen auch Gefühle manchmal verrückt ...

    Ich finde irgendwie gehört es auch dazu, mal nicht so klug zu handeln. Das verleiht den Figuren Ecken und Kanten und hebt sie irgendwie hervor. Ich glaube auch, dass es für Luzie gewissermaßen wichtig war, diesen "Fehler" zu begehen, auch wenn mir Bela nach wie vor Leid tut, der aber vielleicht auch zu einem gewissen Teil selber Schuld an seiner Lage war.

    Ich hinke weiter hinterher, konnte aber glücklicherweise am Wochenende einige Seiten weglesen, sodass ich diesen Abschnitt fast in einem Rutsch lesen konnte. Ich mag das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich wissen will, wie es mit allen weitergeht. Ich hoffe, dass ich in der Woche den letzten Abschnitt auch noch lesen kann.

    Auch wenn mir die Abschnitte um Luzie richtig zu Herzen gehen und sehr traurig sind, ist sie mir doch nach wie vor näher als Paulina. Es ist zwar gut, dass der Leser immer wieder in die Gegenwart mitgenommen wird, und man ein paar Verschnaufpausen von dem schrecklichen Geschehen bekommt. Trotzdem lese ich die Geschichte von Luzie einfach lieber als die von Paulina

    Ja, das geht mir auch so. Zwar ist mir Paulina durchaus nicht unsympathisch, doch um Luzie passiert einfach so viel unfassbares, dass man irgendwie immer wissen will, wie es mit ihr weitergeht. Mir passiert es da schon, dass ich ungeduldig auf den nächsten Tagebucheintrag warte, einfach weil ich mehr von ihr lesen möchte, auch wenn ihr natürlich viele grausame Dinge zustoßen.

    Ein Teil meiner Vermutungen stimmt: Peter wurde wird von Wagner ausgequetscht und er verfolgt ihn zu Liesels und Luzies Versteck. Beide werden gefangen genommen, gequält, misshandelt und müssen Schreckliches erleben.

    Ich hatte ja die Befürchtung, dass Wagner darauf verfällt, den kleinen Peter in irgendeiner Art und Weise zu quälen, um herauszufinden, wo er Luzie finden kann. Doch wie sich herausstellt, braucht er das gar nicht. Peter kommt gar nicht auf die Idee, dass man ihm folgen könnte und führt Wagner so direkt zu Luzie und Liesl. Für mich war diese Stelle nicht nur wegen Luzie und Liesl schrecklich, ich habe mir auch Gedanken um den kleinen Jungen gemacht, der nichts böses wollte, und doch so ein Unglück heraufbeschworen hat.


    Auch bei Paulina tut sich einiges. Sie wird freier, offener, sie verliebt sich in Tamas. Nicht einfach das Ganze, weil da ja auch noch Moritz ist, der sich scheinbar auch sehr in sie verguckt hat.

    Ich finde es schön, dass die beiden zueinander finden. Was mir allerdings gar nicht gefallen hat, war Moritz Reaktion. Irgendwie kaufe ich ihm nicht ab, dass er sich nur darum sorgt, das Tamàs nichts langfristiges will. Für mich kam es - wie wohl auch für Paulina - eifersüchtig rüber. Das hätte man sonst sicher auch klüger lösen können.


    Als ich die Erklärung im letzten Abschnitt gelesen habe, habe ich mich daran erinnert, dass es ja schon Mal zur Sprache kam.

    Ich bin noch nicht beim letzten Abschnitt, bedanke mich aber auch noch mal bei Gucci für die Erinnerung zu der früheren Seite, ich hatte das in der Tat auch nicht mehr im Kopf :-)


    Ein kleiner Schreibfehler ist mir noch aufgefallen, auf S. 272 ist im vorletzten Abschnitt vom Kreissaal die Rede, es müsste allerdings der Kreißsaal sein.


    Jetzt freue ich mich schon auf den letzten Leserundenabschnitt und bin sehr gespannt, wie sich alles auflöst und die Fäden zueinander finden.

    Erebos war mein erstes Buch von Ursula Poznanski und hat mich begeistert. Kennt ihr die Eleria - Trilogie und Saeculum auch. Die fand ich auch super !!!

    Für mich war es auch mein erstes :-) Den ersten Teil von Eleria habe ich hier noch im Regal stehen, der wartet noch darauf, gelesen zu werden. Da ich dieses Jahr aber endlich mal ein paar Reihen abschließen wollte und weniger anfangen, wird er wohl noch etwas warten müssen. Saeculum habe ich noch auf der WL stehen. Dafür bin ich ganz begeistert von der Kaspary-und-Wenninger-Reihe.

    Stimmt, der Preis ist schon ordentlich, aber es soll eine besondere Ausgabe. Ich warte ab, ob es überhaupt etwas für mich ist, ist ja noch etwas hin.

    Ich bin halt generell eher der TB-Leser, da warte ich auch gerne mal länger auf die Bücher. Außerdem finde ich es im Regal schöner, wenn die Ausgaben zusammenpassen und nicht ein Buch größer oder kleiner als die anderen ist.

    Die 20€ für das HC finde ich dann aber wirklich noch recht human für ein HC, da gibt es ja echt schon andere Hausnummern.

    ginger ale Auch von mir noch alles Liebe nachträglich zum Geburtstag! :blume


    Guten Morgen, alle zusammen! :-)

    Bei mir ist es diesen Monat etwas stressiger geworden, deswegen habe ich leider noch weniger Zeit mich hier bei euch zu melden als zuvor. Anfang des Monats hat mein Job angefangen und ich muss mich erst einmal einfinden. Auf der Arbeit sind alle sehr nett und ich fühle mich glücklicherweise auch noch nicht überfordert, die Einarbeitung geht in moderatem Tempo voran. Trotzdem muss ich mich natürlich auch erst einmal daran gewöhnen, insbesondere auch an die Autofahrten. Jetzt kann ich leider nicht mehr lesen, wie ich es früher immer im Zug getan habe. Das merke ich schon stark, da ich mit meinen Büchern momentan so gar nicht voran komme, dafür mache ich aber gute Fortschritte mit meinen Hörbüchern, da habe ich früher dann umso mehr Zeit für gebraucht. Jetzt schaue ich nebenbei mal noch nach für mich passenden Alternativen für Hörbuchquellen: Ich muss mir unbedingt mal das Angebot meiner Onleihe anschauen, bei amazon prime und spotify gibt es ja glaube ich auch welche. Ich muss mich da einfach mal durchwühlen.


    Momentan höre ich "Weißer Tod" von Robert Galbraith aka Joanne K. Rowling und bin wieder sehr begeistert. Ich lese bzw. höre einfach gerne von Rowling und Dietmar Wunder liest auch einfach genial.

    Ansonsten lese ich momentan noch drei Bücher parallel, merke aber dass ich das in Zukunft vermeiden sollte, da ich momentan noch nicht einmal wirklich die Zeit für ein Buch habe. So konzentriere ich mich erst einmal auf das Leserundenbuch "Die Fliedertochter" von Teresa Simon, wo ich schon hemmungslos hinterherhinke. Zwischendurch lese ich noch in "Der Palast der Meere" von Rebecca Gablé, welches ich wieder sehr gerne lese. Das nutze ich momentan eher als Ersatzlektüre wenn ich gerade einen Leserundenabschnitt beendet habe, aber noch nichts dazu geschrieben habe. Wenn ich in der Mittagspause auf der Arbeit mal ein paar Seiten lese, lese ich in meinem eBook "Wächter des Tages" von Sergej Lukianenko. Das Buch kommt dementsprechend am meisten zu kurz, es kann mich bis jetzt aber auch noch nicht wirklich packen. Irgendwie habe ich bis jetzt S. 137/400 noch nicht das Gefühl, dass wirklich viel passiert.


    Vielleicht kann ich heute Abend noch mal ein paar Seiten lesen, vorher werde ich erst einmal zu meiner Schwester fahren, damit wir ein bisschen die Geburtstage meiner Eltern und meiner Tante planen können. Habt einen schönen entspannten Sonntag!

    So, ich hinke auch mal hinterher. Leider komme ich momentan auch nicht so wirklich voran mit dem Lesen, was aber absolut nicht an dem Buch liegt. Insbesondere dieser letzte Abschnitt hat mich wirklich gefesselt, obwohl oder gerade weil er zum Teil auch so grausam war. Aber irgendwie kommt mir momentan immer wieder was dazwischen und des Abends bin ich einfach nur noch müde...

    So langsam kommt auch Licht in die Geschichte mit dem gefundenen Brief, ich würde darauf tippen, dass Paulina Lilles (seltsamer Name ) Tochter ist und Simone sie aufgenommen hat, weil es mit eigenen Kindern nicht geklappt hat.

    Über den Namen bin ich auch gestolpert, musste dabei aber an Lille und Löwe denken. :-) Ich vermute mal, dass es sich um einen Spitznamen handelt, evtl. sogar von einer Person, die wir schon kennen gelernt haben. Das wäre ja nun eine gute Möglichkeit, das Geheimnis für uns Leser noch etwas aufrecht zu erhalten.


    Puh, in diesem Abschnitt passiert ja richtig viel. Und die Geschichte um Luzie wird immer trauriger und tragischer. Ich hatte ja so gehofft, dass sie es schafft, ihr "Würmchen" zu beschützen. Aber irgendwie war mir auch klar, dass sich der Hass von diesem Mistkerl Wagner mal entladen muss. Die Vorstellung, wie er die hilflose Luzie zusammenschlägt finde ich einfach nur ekelerregend. Und das sie dabei ihr Baby verliert ist einfach nur traurig. Und Bela wird in ein KZ transportiert. Ich gehe mal davon aus, dass er da nicht mehr lebend raus kommt. Also das ist alles schon sehr düster und depremierend.

    Ich kann dir hier nur in allen Punkten zustimmen. Wagner kann "endlich" zeigen, was er wirklich von Juden hält und auch danach handeln. Für ihn wäre es wahrscheinlich weniger schlimm gewesen, wenn er gewusst hätte, das Luzie eine Jüdin ist - da war es wahrscheinlich viel schlimmer für sein Ego von einer Frau zugunsten eines Judens abgewiesen zu werden... So fühlt er sich zurückgestellt und lässt sie seinen ganzen Hass spüren, der durch die Zurückweisung sicher nicht weniger geworden ist.

    Die Fahrt im Riesenrad, der Rausch mit Robert. Der enttäuschte Bela.

    Da muss ich sagen, dass mir Bela schon leid getan hat. Natürlich hat er sich in der Zeit davor ziemlich gehen lassen, aber seine Freundin mit dem Bruder zusammen auf dem Wohnzimmerboden zu finden, das hat er meiner Meinung nach nicht verdient. Und dann schaffen es die beiden noch nicht einmal sich vernünftig miteinander auszusprechen. Irgendwie geht plötzlich alles drauf und drunter und die Ereignisse überschlagen sich.

    Leider zerstreitet sich Luzie dann auch noch mit Richard und steht jetzt mehr oder weniger alleine da.


    Weil in diesem Abschnitt so häufig die Rede davon war, habe ich mal nach dem Denkmal gesucht, welches Paulina sich hier anschaut: wikipedia Irgendwie hatte ich mir das Denkmal doch ein wenig anders vorgestellt, ich hatte es eher als Skulptur und weniger als Mahnmal verstanden und hatte dementsprechend auch ganz andere Dimensionen im Kopf. Nichtsdestotrotz hat dieses Denkmal selbst auf den Fotos schon eine ganz eigene Ausstrahlung, die irgendwie zum Nachdenken anregt, finde ich.


    Ein heitereres Thema war hingegen der Besuch im Demel. Da würde ich auch schon gerne einmal Torten essen gehen. Das hört sich alles sehr vielversprechend an, dazu eine heiße Schokolade, oder das Eis.... Irgendwann schaffe ich es bestimmt mal nach Wien. :-)


    Ich bin schon gespannt, wie es mit den beiden Frauen weitergeht und drücke die Daumen, dass Luzie alles gut übersteht. Insbesondere hoffe ich, dass ihr Geheimnis selber eine Jüdin zu sein, sicher ist.

    Das Kruschtelzimmer war mir bis dato auch kein Begriff, die anderen hier genannten Begriffe aber schon. Ich habe mich übrigens auch sehr über das Plumeau gefreut. Schon erstaunlich, wie man sich über so ein kleines Wort freuen kann. Hier würde ich auch nicht ausschließen, dass ich es eher aus dem Platt kenne.

    Ich meine bei uns in der Mayersche gibt es auch Tolino-Exemplare, die man sich Mal für einen Tag oder so ausleihen kann, um besser testen zu können, ob man damit zurecht kommt. Alternativ kann man auch Mal in der Bibliothek schauen oder nachfragen, die haben auch schon Mal Test-Geräte da und können im Zweifel sicher auch bei der Einrichtung der Onleihe helfen.

    Ich habe heute morgen auf dem schön sonnigen Balkon auch den zweiten Abschnitt geschafft. Leider komme ich momentan nicht so viel zum Lesen, wie ich eigentlich geplant hatte, was aber definitiv nicht am Buch liegt.


    Schön fand ich in diesem Kapitel, dass wir auch wieder mehr über Paulina erfahren. Sie hat zwar schon zuvor einmal erwähnt, dass sie "Träume" macht, aber was man sich darunter vorstellen kann, war bis jetzt ja noch nicht so ganz klar. Besonders gefällt mir bis jetzt auch, dass wir die Vergangenheit quasi mit ihr zusammen entdecken und somit mehr oder weniger auf dem selben Wissensstand wie sie sind.

    Paulina scheint sich ja in Wien ziemlich wohl zu fühlen und kann nun auch wunderbar die Schritte von Luzie nachvollziehen, wobei wir nebenbei auch noch etwas von Wien zu lesen bekommen.

    Jetzt hat sich Bruno wieder bei ihr gemeldet. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sie zu ihm zurückkehrt, sondern denke eher, dass sich da vielleicht mit Tamás etwas anbahnt. Ich bin gespannt.

    Und was ist wohl mit Antonia los, dass sie so gar nicht ans Telefon geht?

    Ja, Antonia macht mir auch etwas Sorgen. Hieß es nicht im ersten Abschnitt, dass sie schon Probleme mit dem Herzen hatte? Hoffentlich geht es ihr gut und sie ist nur verhindert. Ich hoffe, dass Paulina bald eine Möglichkeit findet, sich nach ihr zu erkundigen.

    Und Paulinas Mama hat auch einen Auftritt, irgendwie scheint sie wohl doch nicht ihre leibliche Mama zu sein. Ich bin mal gespannt, was sich da noch ergibt.

    Das kann natürlich gut sein und würde sich auch mit dem Brief aus dem Prolog decken. Ich bin mal gespannt, wer Lille genau ist, oder ob wir sie nicht vielleicht unter anderem Namen schon kennen. Möglich ist da für mich momentan noch so viel, dass ich mich gar nicht richtig festlegen mag. :-)

    Und ihre Großeltern in Berlin haben es auch richtig schwer. Ich würde mir wünschen, dass Luzie und ihre Großeltern noch mal zusammen treffen, aber irgendwie befürchte ich auch da etwas Schlimmes.

    Ja, so langsam bahnt sich in Berlin die Katastrophe an. Die Praxis werden sie wohl für einen Apfel und ein Ei (wenn überhaupt) verkaufen müssen. Davon können sie sich wahrscheinlich keine Flucht aus Deutschland leisten - zumal die beiden ja auch nicht mehr die Jüngsten sind. Falls ihnen etwas passiert, wird die Situation für Luzie wahrscheinlich noch einmal schwerer, weil sie nicht da sein kann. Luzie scheint sich ja jetzt schon von ihrer Vergangenheit bedrängt zu fühlen, die ja auch Einfluss auf ihre Beziehung zu Bela hat. Hat sie vielleicht doch den falschen gewählt, indem sie sich für Bela und nicht für Richard entschieden hat? Bela scheint mittlerweile auf jeden Fall in einem tiefen Loch zu sein, da frage ich mich, ob er es noch einmal daraus schafft.

    Ich habe gerade einen wunderbaren Begriff /wunderbares Wort "gelernt": Sternenflüstern


    Das ist eine Form des Wetters, vor allem in den Polarregionen und Sibirien, und bezeichnet den Zustand, wenn es so kalt ist, dass der Atem gefriert und leise zu Boden rieselt.

    Hach

    :grin Das Phänomen habe ich damals schon aus einem Lustigen Taschenbuch gelernt, kann mich aber nicht erinnern, dass es da auch so bezeichnet wurde... Da war der Rauch einer Meerschaumpfeife gefroren. :-]

    Eine der wenigen Szenen, an die ich mich noch erinnern kann.

    Ich darf nur Rahmspinat machen... Blattspinat, der in der Familie meines Freundes nur als "Wolle" bekannt ist - da er angeblich auch so schmeckt - darf ich alleine essen. Dann aber gerne mit Tomaten und Lachs als Lasagne :schleck


    Bei uns gibt es heute Kartoffelpürree mit Sauerkraut und Kasseler.

    Ich habe den Abschnitt auch durch. Am Montag habe ich schon einen Großteil des Abschnitts gelesen, die letzten Seiten aber erst gestern Abend lesen können. Ich bin sehr gut in das Buch und die beiden Geschichten reingekommen.


    Die Aufmachung des Buches gefällt mir schon mal sehr gut. Insbesondere, dass die Tagebucheinträge/Briefe in einer anderen Schrift gehalten sind, gefällt mir sehr gut. So sieht man gut, wann zwischen Tagebuch und Erzähler gewechselt wird. Beim Durchblättern des Buches habe ich auch schon die Rezepte im hinteren Teil des Buches entdeckt. Das Rezept für den Guglhupf ist ja auch auf dem Lesezeichen schon abgedruckt. Hört sich auf jeden Fall schon mal sehr lecker an.


    Die Beschreibung von Wien finde ich sehr schön, da bekommt man richtig Lust Wien einmal zu bereisen und eins der Kaffeehäuser zu besuchen. Auch wenn wir beide keinen Kaffee trinken, gibt's ja immer noch heiße Schokolade :-)


    Luzies Übungen für das Theater und ihre ersten Besuche dort fand ich sehr interessant. Insbesondere auch, die Anfänge von Zarah Leander, die ich immerhin noch dem Namen nach kenne. Ich finde es immer toll, wenn bekannte Persönlichkeiten ihre Auftritte in Romanen haben, wenn auch nur am Rande.


    Um ihre Großeltern in Berlin mache ich mir allerdings viele Sorgen. Denen steht ja als Juden eine schwere Zeit bevor und ich hoffe mal, dass sie vielleicht auch noch rechtzeitig fliehen können.

    Ja, ich hoffe auch, dass die beiden alles gut überstehen. Ich hatte ja schon Befürchtungen, als die Vandalierer da waren. Die beiden sind ja nun auch nicht mehr die Jüngsten, das macht es mit Sicherheit nicht einfacher für sie.


    Die Schneekugel von Wien kommt ja schon mal in beiden Geschichten vor. Ich vermute mal, es ist die identische Schneekugel, von der hier die Rede ist.

    Ja, da bin ich auch gespannt, was es damit auf sich hat. Ob wohl Paulina von dem Geheimfach im Boden der Schneekugel weiß? Vielleicht ist da ja noch etwas drin versteckt, was den Zusammenhang zwischen den beiden Geschichten erklärt.


    Und ich bin gespannt, was es mit dem Brief auf sich hat, den Paulina mit 11 gefunden hat.

    Oh ja, da bin ich auch drauf gespannt. Der war ja auch recht dramatisch.


    Auf S. 59 ist mir noch etwas aufgefallen. Da geht es um Luzies letzten Abend in Berlin. Direkt in der ersten Zeile auf dieser Seite heißt es: "Ins Bett zu gehen, lohnte sich nicht, denn der Zug nach Berlin via Prag verließ den Anhalter Bahnhof schon sehr früh am Morgen." Ich vermute, dass sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen hat, sonst macht der Satz für mich irgendwie einfach keinen Sinn.