Beiträge von Sidonie

    Kapitel 10 bis 13

    wie Woodville-Gentle mit der ganzen Sache zusammenhängt, bin ich nämlich wirklich ins Schleudern gekommen und habe das erst so verstanden, dass dieser der erste Meister gewesen wäre.

    Nee, also der erste war er definitiv nicht. Wo ich mir wie gesagt aber nicht sicher bin, ist die Frage, ob Woodville-Gentle seinerseits weitere Schüler hat(te). Vielleicht erfährt man das irgendwann noch.



    Das wäre eine Möglichkeit ... wow, auf was du alles aufpasst

    Je weiter ich lese, desto langsamer lese ich, weil ich bei fast jedem Satz das Gefühl habe, dass das darin Gesagte nochmal irgendwann wichtig werden könnte ... :lache



    Ich habe ja schon ein Stück weitergelesen, und in den nächsten Kapiteln wird das alles jetzt doch ein wenig verzwickt, so dass man wirklich sehr aufmerksam lesen muss, um alles Wichtige zu behalten.

    Oh je :lache

    Gestern Abend habe ich das aber auch so empfunden, als ich eigentlich weiterlesen wollte. Da habe ich schnell gemerkt, dass mir nach dem langen Tag die Konzentration fehlt, um der Story folgen zu können, und habe dann auch bald aufgegeben. Diese Bücher muss man wirklich mit voller Aufmerksamkeit lesen, im Halbschlaf nebenbei geht das gar nicht. Die Straßennamen aufzuschreiben ist eine gute Idee! :-] Ansonsten mache ich mir eh schon recht viele Notizen, um nicht den Faden zu verlieren.

    Mich würde ja wirklich sehr interessieren, wie Aaronovitch selbst den Überblick behält, zumal sich einige Handlungsstränge ja über mehrere Bände hinziehen. Ob er wohl sämtliche Wände seines Arbeitszimmers, so vorhanden, mit Mindmaps und Zeitleisten zugepflastert hat? ;-)

    Danke baro , diesen Thread hier hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

    Also, bei Bujold würde ich jederzeit mitlesen und es eilt mir gar nicht – ich kann auch warten, bis ihr alle Cherryhs und sonstigen Leseprojekte beendet habt. :)

    Kapitel 10 bis 13


    Thema Schneechaos: Rouge , warst du wohl von dem krassen bayerischen Schneewetter betroffen? :wow Die Bilder in den Nachrichten waren wirklich beeindruckend! Bücherdrache , in London hat Schnee m. W. tatsächlich Seltenheitswert, und da sehen die Winter dank des Golfstroms eher so aus wie bei uns der Herbst. Darum beneide ich die Südengländer wirklich, ich mag Schnee und Eis und Winter nämlich gar nicht.

    Dass gefühlte drei Schneeflocken ausreichen, um den Straßenverkehr ins Chaos zu stürzen, gibt es aber ja auch in Deutschland mancherorts. ;-)


    Überhaupt sind es besonders dieseThemen, die sich wie ein roter Faden durch die Bücher ziehen, diemir immer viel Spaß machen. So wie hier in diesem Band der Schneeals Running Gag, und in allen Bänden das Schwadronieren des Autorsüber Londoner Bausünden. Genauso lustig finde ich immer PetersErklärungen zum Polizeidienst, das kommt auch in jedem Buch mehrfachvor. Das beginnt immer mit Sätzen wie "Bei der MetropolitanPolice läuft das folgendermaßen ab …" oder mit "Wennunsereins schnell wohin muss, dann …" oder "Wenn wirVerdächtige befragen, dann …." und darauf folgt dann einewitzige Beschreibung von Polizei-Interna - diese Stellen lese ich auchimmer besonders gerne. Der Autor versteht sich wirklich gut darauf, dasamüsant zu beschreiben und den ganzen Polizeikram liebevoll auf dieSchippe zu nehmen.

    Jaaaaa, diese Kommentare finde ich auch total klasse! :anbet In diesem Abschnitt z. B. die Anmerkung, dass in Filmen die Polizisten immer ganz lässig das Blaulicht aufs Autodach packen und ungehindert durch den Großstadtverkehr düsen, dass sie in Wahrheit aber von anderen Fahrern ausgebremst werden und das Blaulicht vom Dach rutscht. :lache

    Und die humorvollen, witzigen Szenen kommen auch nicht zu kurz. Da war ja bis jetzt einiges dabei, wo ich laut auflachen musste. Mein Mann schaut mich immer ganz komisch an, wenn ich beim Lesen plötzlich kichern muss. Das kennt er gar nicht von mir, normal lese ich ja nicht so viel lustige Bücher.

    Mir geht es dann auch oft so, dass ich laut lachen muss. :-)

    Lustige Bücher lese ich ansonsten auch nicht oft, und dass ich richtig lachen muss, kenne ich sonst nur von Terry Pratchetts Büchern.


    Jetzt geht es also auf diesen geheimenMarkt in Brixton, den ich ja schon ein wenig bizarr finde. Nur die Personen, dieich eigentlich erwartet hätte, sind natürlich nicht aufgetaucht.Als Peter und Lesley durch diese schmuddelige Kellerwohnung müssenund auf der anderen Seite dann ins Freie zu dieser Anhäufung vonMarktständen, Tischen und Gerüsten kommen, musste ich lachen - dasist doch schon wieder eine Anspielung auf Harry Potter, oder nicht?Winkelgasse? Eingang durch den Tropfenden Kessel?

    Ah! :licht Diese Anspielung war mir gar nicht aufgefallen, aber jetzt, wo du's sagst!



    Der erste Magier war also dieserGeoffrey Wheatcroft, der vor mehreren Jahrzehnten (30er Jahre?) inOxford erst Theologie gelehrt und sich später dann mit der MagieIsaac Newtons befasst hat. Der hat dann Schüler um sich geschart unddie Little Crocodiles gegründet, ein Zusammenschluss vonMagiebegabten, getarnt als Dining Club. Und einer von Wheatcroftsdamaligen Schülern ist dann unser Mr. Woodville-Gentle? Der selbstwiederum einen Schüler hatte, der sich aber leider der dunklen Seiteder Macht verschrieben hat, nämlich den gesichtslosen Magier, derPeter im letzten Buch oben auf dem Dach angegriffen hat? Ist das sokorrekt oder bringe ich da etwas durcheinander?

    Jahreszahlen habe ich mir nicht gemerkt, aber ansonsten habe ich das Ganze auch so verstanden wie du. Wheatcroft hat unter der Tarnung des Clubs der Little Crocodiles (heißen die in der deutschen Ausgabe wohl auch so?) weitere Magiere unterrichtet, darunter diesen Woodville-Gentle. Ob der wiederum andere unterrichtet(e), da bin ich mir gerade nicht sicher.


    Inzwischen wäre es auch an der Zeit, dass die Ermittlungen mal ein wenig vorankommen.


    Die Ermittlungen gestalten sich wirklich etwas zäh, wenn das so weitergeht, lösen Peter und seine Kollegen diesen Fall nie. :grin

    Auf diesem Markt treffen Lesley und Peter auf Effra, die einen Sklaven(?) als Begleitung hat. (Der heißt Oberon, da denke ich gleich an Shakespeare.) Was ist dem mit diesem Typ, der ist doch bestimmt nicht weiter wichtig, oder? Die Spur mit der Marktverkäuferin Hyacinth bezüglich der Statuette führt allerdings nur wieder zurück zu Kevin Nolan – das dreht sich alles ein bisschen im Kreis, habe ich den Eindruck. :/


    Und dann folgt dieser Knall, als eineDämonenfalle ausgelöst wird … puh, da hatte ich einen Moment langwirklich Angst um Nightingale. Zum Glück ist dem nichts passiert. Soganz verstehe ich ja nicht, wie diese Dinger funktionieren oderwelche Schäden die nun genau bewirken, aber wahrscheinlich muss mandas auch nicht näher verstehen und es reicht zu wissen, dass siegefährlich sind.

    Die Funktionsweise dieser Fallen habe ich ebenfalls nicht verstanden. Dafür ist mir aufgefallen, dass die Fallen häufig Runen aufweisen. Bei Runen muss ich dann wieder an Frau Teng und ihren Assistenten Robert denken, weil Nightingale doch mal erwähnte, dass die Daoisten gerne Runen bei ihren Zaubersprüchen nutzen. Vielleicht steckt also dieses Duo aus Taiwan hinter der Dämonenfalle?

    Tut mir leid, dass ich mich jetzt erst wieder melde, an diesem Wochenende habe ich leider nicht so viel Zeit.


    Bis Kapitel 10


    Mir geht es wie euch; ich finde diesen Band auch als weniger verworren als die bisherigen.

    Ich habe es so verstanden, dass diese FBI-Agentin eigentlich schon zusammen mit einem Londoner Polizisten ermitteln sollte. Aber sie ist ihm wohl entwischt und wollte lieber alleine auf eigene Faust etwas unternehmen. Es gibt doch diesen Kontaktbeamten Knittredge, der ruft ja auch Peter verzweifelt an und frägt ob er die Agentin gesehen hat, weil er ja eigentlich auf sie aufpassen sollte. Und Peter ermahnt dann die Agentin, sich wieder bei Knittridge zu melden.

    Stimmt, so herum wird ein Schuh draus. :-)


    Ein wenig verwundert mich es ja schon, dass Peter da nicht mehr nachfrägt, warum Zach solchen Ärger mit den Nolan-Brüdern hat und warum sie ihn verprügeln wollen. Das nimmt er einfach so hin, ohne sich mehr Gedanken darüber zu machen. Da hätte ich jetzt schon noch mal nachgehakt.

    Peter nimmt Vieles einfach so hin, ohne nachzufragen oder sich wenigstens darüber zu wundern. Im echten Leben dürfte er bestimmt keine Ermittlungsarbeiten ausführen, sondern müsste tatsächlich irgendeinen langweiligen Bürojob machen. :chen



    Sogar Zauberer aus Taiwan halten sich in London auf. Ich frage mich schon, warum die beiden ausgerechnet bei dieser Kunstausstellung aufgetaucht sind. Haben sie wohl eine Verbindung zu dem Künstler und damit evt. zu dem Mordfall?

    Dieses Duo fand ich auch äußerst seltsam und verdächtig.


    Ich habe das Gefühl, dass er sich von einer ganzen Menge Büchern und Filmen hat inspirieren lassen und das jetzt alles zwischen den Zeilen durch den Kakao zieht. Aber bei ihm wirkt das nicht so, als hätte er sich an den Ideen anderer bedient, sondern eher wie eine Hommage an all diese bekannten Vorbilder und Vorlagen, die ihm vielleicht besonders gefallen. Ich finde es in jedem Fall witzig, immer wieder solche kleinen Seitenhiebe zu entdecken

    Als "durch den Kakao ziehen" empfinde ich das weniger, sondern wirklich als Hommage, wie du auch schreibst, oder als lustige Eastereggs. Mich freut es auch immer, so eine Anspielung zu finden, leider erkenne ich immer "nur" welche, die sich auf Harry Potter und Tolkien beziehen. ;-)

    Ein bißchen irritierend finde ich, dass Peter die Aufgaben, die Nightingale ihm gibt, ausführt, ohne diese zu hinterfragen bzw. sich mit einer Andeutung oder einer kaum aussagekräftigen Antwort zufrieden gibt.

    Das hat mich anfangs auch sehr gewundert. Ich habe mir das dann damit erklärt, dass Peter bewusst ist, dass er überhaupt keine Ahnung von Magie hat und Nightingale dagegen davon jede Menge, und Peter Nightingale deswegen einfach vertraut. Aber Peter verhält sich davon abgesehen häufiger mal nicht sonderlich logisch. ;-)

    Nightingale ist wirklich mysteriös. Ich mag ihn ja sehr, und Molly erst recht.


    Lesenswert sind sie alle, und ich finde super, dass die in ihrer Qualität auch nicht nachlassen - auch der dritte Band ist genauso witzig wie die Vorgänger, fast sogar noch besser

    Ich habe sogar den ersten Band als den schlechtesten empfunden (im Vergleich zum 2. und 3. natürlich), da hat Aaronovitch noch geübt. :chen  Lily_Bart , wenn dir der erste Band gefällt, wirst du die Reihe bestimmt komplett lesen wollen. :-)

    Kapitel 8 bis 10

    Ich denke, dass die vielleicht nur nach London geschickt wurde, um zu verhindern, dass dieser wichtige und ach so hochmoralische Senator durch den Mord an seinem Sohn und die folgenden Ermittlungen in ein schlechtes Licht gerät. Dass sie den Ermittlern im Bedarfsfall einen Maulkorb verpassen kann und schlechte Presse verhindert. Keine Ahnung, wie weit ihre Kompetenzen da reichen.

    Das ist natürlich gut möglich. Ich traue ihr aber nicht so recht – ich kann gar nicht mal genau sagen, woran es liegt, aber bei ihr habe ich immer ein komisches Gefühl. Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein und bin mittlerweile schon komplett paranoid geworden, was Nebenfiguren von Aaronovitch angeht. :lache



    Vielleicht lernen wir den Senator ja noch kennen, denn es hieß ja, dass Gallaghers Eltern angereist sind und Zach vor die Tür gesetzt haben.

    Stimmt, das hatte ich schon wieder verdrängt, dass die Eltern von James jetzt vor Ort sind. Die werden bestimmt noch befragt (sonst zweifle ich ernsthaft an der Arbeit der Londoner Polizei 8o).



    Oder er meint wirklich nur die Gebrüder Nolan, die hinter ihm her sind.

    Aber warum sollten die ein Grund dafür sein, dass sich Zach nicht traut, mit der U-Bahn zu fahren? :/

    Vielleicht sind hinter Zach auch gleich mehrere Parteien her, kommt mir gerade: Vielleicht hat er mit den Nolan-Brüdern irgendwelche krummen Dinger gedreht, mit Drogen oder gestohlenen Waren, und gleichzeitig wird er, aus welchen Gründen auch immer, von den bösen Zauberern verfolgt.


    Hier gibt's einige Filmszenen mit dem besagten Mitbewohner aus "Notting Hill",

    Hahaha, danke für den Link. Der ist echt so "Typ Zach" ... und erinnert mich obendrein total an einen ehemaligen Kollegen und Kumpel ... :grin

    Kapitel 8 bis 10


    Diese Szene in dem Baustellenhaus kann ich irgendwie gar nicht richtig einordnen. :/ Da findet Peter wieder ein Vestigium, aber diesmal wieder ein anderes, mit Klaviermusik. Vielleicht wäre es sinnvoll, neben einer Personenliste auch eine Liste der Vestigia anzulegen? :lache Da habe ich auch schon den Überblick verloren.

    Die Bezeichnung nazareth habe ich auch zum ersten Mal gehört, das ist wohl britischer (Polizei-) Slang.


    Zur FBI-Agentin:

    Und auch die Funktion und Arbeitsweise der FBI-Agentin finde ich nicht ganz nachvollziehbar. Auch wenn es um amerikanische Staatsbürger geht - lässt man solche Agenten tatsächlich ohne Begleitung der Londoner Polizei und auf eigene Faust an solchen Fällen herumpfuschen und Verdächtige verfolgen? Diese ganze Szene war zwar witzig, aber so ganz schlüssig fand ich die jetzt nicht.

    Jepp, das empfinde ich auch als nicht komplett logisch, aber ich nehme das jetzt einfach mal so hin. Was ich von dieser Reynolds halten soll, weiß ich sowieso noch nicht. Ebenso rätselhaft finde ich diesen Simon Kettridge. Vor dem scheint die Reynolds aber großen Respekt zu haben. Vielleicht gar nicht so schlecht, so hat Peter wenigstens etwas gegen sie in der Hand. ;-)


    Peters Besuch in der Tate Modern fand ich auch total schräg. Ich habe mich auch gefragt, ob Fleet nur zufällig da ist oder nicht (oder ob Aaronovitch einfach gerne immer mal Flussgötter in die Geschichte einbaut :grin). Daran, dass ihr Hund vielleicht gar kein Hund ist, habe ich allerdings nicht gedacht, Bücherdrache , witzige Idee!

    Diese Frau Teng und ihr Assistenten Robert sind mir aber mal so gar nicht geheuer, diese Unterhaltung war irgendwie echt grotesk. Und die Kunstwerke, die so ein starkes Vestigium ausstrahlen (und wieder eines, das ganz anders ist als die zuvor erwähnten), samt Künstler werfen auch etliche Fragen auf.


    Und dann bittet Zach Peter um Hilfe, weil "sie" hinter ihm her sind, und er traut sich auch nicht, mit der U-Bahn zu fahren. Offenbar weiß er von irgendetwas oder irgendjemand Bösem, das bzw. der im Untergrund sein Unwesen treibt. :/

    Die Szenen mit Zach im Folly fand ich auch witzig, vor allem sein Entsetzen über Molly. Molly finde ich ja einfach Zucker – da kommt jemand Wildfremdes ins Folly, und sie richtet gleich mal seine Sachen ordentlich her. :love: Ich will mehr Molly in den Büchern!


    Bei dieser Aktion hat mich aber doch gewundert, dass Peter gar nicht nachfragt, wieso die eine Schlägerei angefangen haben und was Zach überhaupt mitten in der Nacht dort zu suchen hatte.

    Da kam dem Peter bestimmt die ganze Aktion mit Frau Reynolds dazwischen – als er sie zu Boden gehen lässt und sie dann mit ihm in den Dönerladen geht. Peter lässt sich bekanntlich gerne ablenken, wahrscheinlich hat er die Schlägerei darüber schon wieder vergessen.

    Von ihr erfährt man aber immerhin noch, dass James während seiner College-Zeit wegen Drogenbesitzes aufgefallen ist. Vielleicht ist er zusammen mit Zach in irgendeine dumme Geschichte geraten? :/


    Merkwürdig in Bezug auf Zach fand ich auch, dass er, nachdem er die Adresse des Marktes besorgt hat, das Folly so überstürzt verlässt. Sind Fairys tatsächlich so sprunghaft? Das wäre ja mal eine Erklärung.


    Dann gibt es noch den Bericht aus der Forensik: Die Scherbe war tatsächlich die Mordwaffe, und an ihr befindet sich neben dem Blut von James auch noch das Blut einer zweiten Person. Wo ist denn nur der Rest der zur Scherbe gehörigen Schale?

    Irgendwie kommen die Ermittlungen nicht so recht voran, weder hier noch bei der Sache mit den Krokodilen. Dafür legt Aaronovitch ganz viele Spuren für uns aus. :lache


    Bei Filmen bin ich leider raus, da kenne ich mich gar nicht aus.

    (Immer noch) Kapitel 4 bis 7


    Nein, sorry, war meine Schuld ... ich hatte das einfach mit dem nächsten Kapitel vermischt, das ich zum Zeitpunkt des Postens schon gelesen hatte.

    Ist doch überhaupt nicht Schlimm! Du hast ja auch gar nichts Weltbewegendes verraten. :knuddel1

    Aber das macht gar nichts, finde ich, denn das Herumrätseln und Spekulieren ist es ja gerade, was auch so viel Spaß macht. Ich finde das genial, jeder hier hat irgendwelche absonderlichen Ideen und Verdächtige beizutragen, das macht die Sache so spannend und lustig .... das würde ich hier in den Runden nicht missen wollen

    :writeDie Bücher sind auch wirklich gut geeignet für das gemeinsame Lesen, finde ich.


    Was Zach angestellt hat, erfahren wir sicher noch, das wird Aaronovitch nicht unaufgelöst lassen (oder wir reimen es uns wieder selbst zusammen *gg*). Dass er irgendwas ausgefressen hat, glaube ich auch, aber wie gesagt, nichts richtig Schlimmes. Was er mit den Nolan-Brüdern zu schaffen hat(te), würde mich auch interessieren, und du hast Recht, seine Reaktion auf James' Ermorderung ist tatsächlich irgendwie seltsam. :/


    Mehr kann ich gerade nicht beitragen, ich muss nachher erstmal ein bisschen weiterlesen. Gestern Abend konnte ich die nötige Konzentration dafür leider nicht mehr aufbringen.

    Im Buch stand ja, dass Aaronovitch unter anderem für die Fernsehserie Dr. Who geschrieben hat, von daher bewegt er sich sicher auch in dem Genre TV und Film. Da gibt es sicher viele Sachen, die er als kleine "Seitenhiebe" in seine Bücher einbauen kann. Mal sehen, was ich noch so entdecke.

    Oh, das war mir gar nicht bewusst. Ich muss zugeben, dass ich mich meistens gar nicht groß mit den Infos zu den AutorInnen beschäftige, sondern mich gleich auf das Buch selbst stürze. Das erklärt aber auf jeden Fall die eine oder andere Anspielung. :)



    Er baut auch immer Seitenhiebe auf die Baubranche und die Londoner Stadtplaner ein, das kam bis jetzt auch schon in jedem Band vor. Da zieht er dann über Bausünden und Gentrifizierung, hässliche Betonklötze und die Londoner Hochhäuser her. Diese Stellen finde ich grandios, da schreibt er sich immer regelrecht in Rage, aber dabei so bissig und wortwitzig, dass es eine wahre Freude ist, das zu lesen

    Jaaa, diese Kommentare finde ich auch immer zum Schießen. :lache Die machen die Beschreibungen auch wirklich lesenswert!



    auf keine Fall so schnell wie der Ferrari Bücherdrache

    Naja, jetzt wird der Drachenflug vielleicht ein bisschen ausgebremst – das neue Prinzessinnenkrönchen ist ja alles andere als aerodynamisch! :grin

    Ich hüpfe nur mal kurz rein, um mich zu entschuldigen ... ich habe gestern in meinem Beitrag zu Kapitel 4-7 schon zu weit vorgegriffen. Das Haus im Umbau und die Handlung drumherum, das ich erwähne, tauchen nämlich erst im 8. Kapitel auf.

    :lache Und ich war gestern so neben der Kappe, dass ich mir nur dachte, ich hätte da mal wieder gründlich was überlesen ...


    Ferrari mit Bremsproblem sozusagen

    Da ist dann wohl ein Boxenstopp erforderlich :grin

    Das sind diese Markthändler in New Covent Garden, die Peter nach den Keramikteilen befragen will. Als er Zach auffordert, mit reinzukommen, weigert der sich und meint, er hätte dort Hausverbot, weil es im letzten Jahr ein bisschen Ärger gab.

    Hm, das passt ja zu deinen Gedanken, dass er in irgenwelche krummen Geschäfte geraten ist, um sich Geld dazu zu verdienen. Fände ich auf jeden Fall plausibel.


    Vielleicht ist die ganze Zach-Geschichte auch wieder nur so eine Nebelkerze, die Peter – und uns! – verwirren und vom eigentlichen Mordfall ablenken soll. Dem Herrn Aaronovitch traue ich mittlerweile alles zu. :grin

    Das mit den Anspielungen auf Harry Potter habe ich in der Zwischenzeit auch gemerkt (Lesley zu Peter: "Wo ist Voldemort?") und bin gespannt, was da noch auf mich zukommt.

    Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass Aaronovitch ganz viele Anspielungen auf alles Mögliche in die Bücher einbaut ... von denen mir die meisten wahrscheinlich entgehen. :lache


    Es sei dir übrigens empfohlen, eine Liste mit den Namen der vielen Personen anzulegen. Da kommen ganz schön viele zusammen, und etliche werden auch später wieder genannt – da verliert man leicht den Überblick bzw. kann sich nicht mehr erinnern, wer Person XY überhaupt war. :S

    Kapitel 4 bis 7

    Du hast ja interessante Theorien, Bücherdrache !


    Zachary fand ich bislang nicht verdächtig, ich bin davon ausgegangen, dass er einfach nur nervös ist, weil er vermutlich zum ersten Mal mit der Polizei in Berührung kommt und Schiss hat, dass die ihm einen Strick aus seinen Drogengeschichten dreht.


    dass er mit der Antwort gezögert hat, als Peter ihn nach der kleinen Statuette auf dem Kaminsims fragt, lässt schon den Verdacht aufkomen, dass mit dem etwas nicht stimmt.

    Vielleicht hat er sie auch einfach nur geklaut?

    (Ich trau dem Zach nichts richtig Böses zu, wie man merkt. :lache)

    Ich vermute allmählich, dass der irgendwo reingerutscht ist, vielleicht in einen magischen Zirkel oder etwas in der Richtung.

    Dass er da nur irgendwie reingerutscht ist, kann ich mir auch gut vorstellen. Vielleicht hängt das diesmal auch zumindest in Teilen mit den Kleinen Krokodilen zusammen, die kann man auch als eine Art magischer Zirkel bezeichnen. :/


    dessen Ausstellung Gallagher besuchen wollte, da war von einer Installation die Rede, bei der Teile mit Pferdemist überzogen wurden ... das hat mich an den Gestank dieser Vestigia denken lassen, die anfangs mal erwähnt werden und sehr nach Sch... rochen.

    Hm. Pferdemist stinkt jetzt aber nicht so arg schlimm, wie sich die Beschreibung vom Vestigia las, da hatte ich eher an Gülle gedacht. :lache Aber kann schon sein, dass da ein Zusammenhang besteht, wenn Aaronovitch den Mist explizit erwähnt.



    Möchte nicht wissen, wie viele solcher Anspielungen ich schon überlesen habe, wahrscheinlich Dutzende...

    Oh, da sagst du was! Da entgehen einem bestimmt viele Anspielungen; eigentlich bräuchte es eine kommentierte Ausgabe der Bücher. ;-)

    Das war nicht so schwer. Ich war mir ziemlich sicher, dass er im ersten Band schon auftauchte, und dass das bei einem Einsatz war.

    Das hatte ich so überhaupt gar nicht mehr auf dem Schirm. :rolleyes Jetzt schreib ich mir diesen Namen aber auch auf!


    Davon habe ich immerhin eines gelesen, nämlich "Jonathan Strange & Mr Norrell", eines auf dem SuB (von Gail Carriger) und eine Reihe mal irgendwann auf meiner Merkliste notiert ("Burton & Swinburne").

    Bücherdrache

    Wie hast du den Caffrey denn so schnell gefunden? :wow Hast du das ganze erste Buch nochmal quergelesen? Respekt!


    Ist das nicht schlimm? Das ist erst ein paar Wochen her und schon hat man drei Viertel des Inhalts schon wieder vergessen *seufz

    Da geht es mir wie Rouge – an die Geschichte selbst kann ich mich erinnern, aber diese unzähligen Namen ... Caffrey hatte ich da wohl in die Kategorie "unwichtige Nebenfigur" eingeordnet und gleich mal wieder vergessen.


    Zimööönchen

    Da hast du ja viele Beispiele genannt. :anbet Die meisten davon sagen mir nichts – ich lese aber auch hauptsächlich High/Epic Fantasy.

    Figuren aus verschiedenen Serien, die sich gegenseitig in den Büchern begegnen, fände ich auch cool. :grin

    Vielleicht hat es aber doch irgendwas mit einer Geisteskrankheit zu tun? Diese amerikanische FBI Agentin, scheint ja sehr erpicht darauf zu sein, eine Art Geisteskrankheit in dieser Familie abzustreiten. Das macht das Ganze für mich schon wieder recht verdächtig. Wenn sie so darauf pocht, dass es auf keinen Fall etwas mit einer Geisteskrankheit zu tun hat, dann steckt da bestimmt noch mehr dahinter.

    Hm, das klingt natürlich auch wieder plausibel. James' Vater ist ja auch irgendein hohes Tier in den USA, da möchte man vermutlich vermeiden, dass solche Krankheiten, so sie denn vorliegen, nicht in die Öffentlichkeit getragen werden.

    Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht! Heute Abend wird weitergelesen. :)

    Kennt ihr die Fantasy - Bücher von Christoph Marzi? Lycidas und die Folgebände? Klick Die spielen ja auch in London, bzw. in der phantastischen Stadt unter London.. Ich mag diese Bücher unheimlich gerne. Aber ich weiß, dass die Meinungen darüber auch sehr gespalten sind. Wir hatten zu den Büchern hier bei der Büchereule auch ganz tolle Leserunden.

    Den Lycidas habe ich vor Jahren gelesen, die nächsten beiden Folgebände stehen noch ungelesen hier. Lycidas hat mir, wenn ich mich richtig erinnere, damals gut gefallen ... Warum ich die anderen Bücher nicht auch gelesen habe, kann ich gar nicht sagen. :S

    Bei London fällt mir spontan noch die Bartimaeus-Trilogie von Jonathan Stroud ein, die liebe ich ja sehr.


    Bei dem Herrn Caffrey hab ich auch gleich noch mal ins Buch geschaut. Der ist wohl Brandschutzinspektor und ehemaliger Fallschirmjäger, aber mir sagt der Name auch mal so gar nichts. Dass der, wie Bücherdrache sagt, schon im 1. Band vorgekommen ist, weiß ich schon wieder nicht mehr.


    <Kapitel 4>

    Ich überlege auch schon die ganze Zeit, was es wohl mit dieser blassen Frau auf sich hat, deren Gesicht James Gallagher gemalt hatte. Da muss ich wieder an die blasse Dame aus dem Soho-Band denken. Vielleicht besteht da ja auch irgendeine Verbindung?

    Kapitel 4 bis 7


    In diesen Kapitel stürzen sich Peter und seine KollegInnen eifrig in die Ermittlungen, aber sonderlich viele Erkenntnisse gewinnen sie nicht dabei und tappen noch ganz schön im Dunkeln. Das haben sie mit mir gemeinsam :grin – ich kann mir auch noch überhaupt keinen Reim auf die ganzen Geschichten machen.


    Zachary, der Mitbewohner von James Gallagher, gilt nicht mehr als verdächtig, und auch sonst gibt es bis dahin keine Verdächtigen. Zachary ist irgendwie witzig, so eine Ansammlung von Studenten-Klischees. :lache


    Von James' Tutor erfährt Peter, dass der Kunststil von James zuletzt deutlich düsterer wurde, aber laut der FBI-Tante litt James nicht an einer psychischen Erkrankung. Ich glaube auch nicht an den Selbstmord eines Depressiven, allein schon, weil das viel zu langweilig und un-magisch wäre. ^^

    Weitere interessante Details aus diesem Gespräch:

    – James zeigte urplötzlich Interesse an Keramik.

    – Er hatte den Besuch einer Ausstellung des Künstlers Ryan Carroll geplant.

    – Eines seiner letzten Bilder zeigt das Gesicht einer blassen Frau.


    Lauter interessante Spuren, ich würde die ja alle mal verfolgen. :-]

    Peter beschäftigt sich zunächst mit der Keramik-Sache. Das ist schon sehr mysteriös: Der Typ vom Marktstand weiß, dass er die Schale von Nolan & Sons gekauft hat, und dieser Kevin Nolan erinnert sich, dass er sie in einer Kneipe eingetauscht hatte (muss da eigentlich noch jemand an Hagrid denken, der sich in der Kneipe das Drachei eingehandelt hatte? :lache). Wieso können die sich alle so gut an diese Schale erinnern? Das muss ja ein Unikat sein. :/ Der Markthändler sagt auch, dass die Schale unzerbrechlich sei – entweder ist er falsch informiert oder die Tatwaffe war ein anderes Keramikteil. Und dann fällt Peter noch ein, dass auf James' Kaminsims eine Figur aus demselben Material stand. Ich kann mir auf diese ganzen Fakten noch gar keinen Reim machen.


    Und beim anderen Erzählstrang findet Peter bei diesem Albert Woodville-Gentle keinerlei Hinweise auf Magie. Diesem Albert und seiner Helferin traue ich trotzdem nicht über den Weg, die kommen mir irgendwie seltsam vor. Aber sehr sympathisch fand ich, dass Alberts Wohnung komplett mit Bücherregalen vollgestopft ist!


    Hoffentlich mischt Nightingale bald noch etwas mehr mit, den vermisse ich ein bisschen.