Beiträge von Paradise Lost

    Endlich komm ich zum Schreiben, bin schon seit Donnerstag mit dem Abschnitt durch. Also mal sehen... Es gab ja einige größere Zeitsprünge in dem Abschnitt.

    Ich war beeindruckt, dass der Vorfall im Hotel so eine heilende Wirkung auf Johanna hatte. Sie muss sich ja wirklich bis ins Mark geschämt haben, wenn sie immer noch nicht unter die Leute will. Einerseits freue ich mich für sie, dass sie es geschafft hat ohne Alkohol, andererseits ist ihre selbstgewählte Zurückgezogenheit wohl nichts um das man sie beneiden sollte. Immerhin, sie hat immernoch ihren treuen Freund Boris, der nicht locker lässt und der es nach dem Bruch mit der Familie tatsächlich geschafft hat auf eigenen Beinen zu stehen (wenn man Lorenz mal außen vor lässt). Die Reaktion als Boris Lorenz beinahe Inflagranti erwischte sprach jetzt wieder eine andere Sprache als das, was ich im letzten Abschnitt interpretiert hatte. Habe ich mich wohl getäuscht.


    Dmitri wandelt sich vom glühenden Verfechter zum großen Kritiker der Kaiserin. Tjaaa... es ist natürlich einfacher wenn das Unrecht immer nur den anderen geschieht, aber wenn man dann mal selbst betroffen ist... Offenbar hat Sonja eine gewisse Zuneigung zu ihm gefasst. Es würde ja passen, dass sie als lernbessesene junge Frau sich eher von etwas älteren Männern angezogen fühlt. Auf der anderen Seite, diese kurze Szene ganz am Schluss mit Stephan... Ich warte ja schon die ganze Zeit auf das Auftreten der Frau die "einen gefährlichen Plan gegen die Zarin verfolgt". Sollte das am Ende Sonja sein??? Gut Klappentext und Inhalte müssten nicht unbedingt übereinstimmen wie man ja schon öfter erfahren hat. Ich bin gespannt wie sich das weiterentwickelt. Von Sonjas Mutter hat man jetzt nichts weiter gehört, aber sie "lauert" nach wie vor im Hintergrund, das darf man nicht vergessen.


    Katharina sieht sich gerne als große Wohltäterin. Dadurch fühlt sie sich aber offenbar auch nicht so wirklich an Versprechungen gebunden. Man muss die Leute (seien es jetzt Untergebene oder abgelegte Liebhaber) nur großzügig genug beschenken, dann passt das schon. Und bisher scheint sie ja damit auch ganz gut gefahren zu sein, aber wer würde sich auch trauen der Kaiserin ins Gesicht zu sagen, dass sie sich ihr Zeug in den XXX schieben kann? Es ist schade, weil man als Leser ja ihre Beweggründe kennt. Ich denke Dmitri wäre nicht halb so erzürnt gewesen, hätten sie gesagt: Es tut mir leid, wir haben einen Krieg am Hals und die Kommission tritt seit zwei Jahren auf der Stelle. Ich möchte aber nicht, dass eure Mühen umsonst waren und werde diejenigen von euch die dann noch mitwirken wollen gerne an der neuen Kommission teilhaben lassen, wenn ich sie wieder zusammenrufe. Jaaaa, ich weiß, ein gekröntes Haupt ist seinen Untertanen keine Rechenschaft schuldig, aber wie gesagt, ich glaube in diesem Fall hätte es ihr einen Feind mehr erspart.


    Dieser falsche Zar Peter hat mich ja total überrascht. Mit sowas hab ich nicht gerechnet. In Zeiten ohne Fotografie und Fernsehen braucht man natürlich nur eine etwaige Ähnlichkeit mit irgendeinem Portrait aufweisen, die Kleidung tragen und entsprechende Reden schwingen. Ziemlich blutrünstig das Ganze, aber ich kann die Leibeigenen verstehen. Ein ganzes Leben voller Hass und Gewalt entlädt sich in dieser Wut gegen die Herrschenden und Freien.

    Edit: Doch nochwas vergessen. Der kleine Zarewitsch ist ja nun inzwischen auch schon 18 Jahre alt. Seine Mutter glaubt er hätte noch nicht den Ehrgeiz zum Regieren, könnte aber von anderen Ehrgeizlingen benutzt werden um sie zu stürzen, was natürlich nur zu wahr ist. Und da sie in seiner Erziehung offenbar keine große Rolle gespielt hat, kann sie auch nicht auf starke emotionale Bande hoffen. Die möglichen Krisenherde um sie herum mehren sich.

    Denn Sonja, ist für ihr Alter ungewöhnlich und hochintelligent. Aber es bereitet mir Sorgen, wie sie sich sonst entwickelt, eine richtige kleine Rebellin ist sie, auch versteht es sie ihren Kopf durchsetzen. Katharina lässt ihrer Ziehtochter viel Zuviel durchgehen, das kann kein gutes Ende nehmen.

    Das befürchte ich auch. Noch ist sie ein goldiges kleines Ding mit drolligen, manchmal anstrengenden Anwandlungen. Aber wenn sie älter wird und weiter so freimütig spricht und damit in der Öffentlichkeit die Position und den Regierungsstil der Zarin in Frage stellt fürchte ich auch um ihre Sicherheit. Selbst wenn Katharina selbst ihr nichts antun könnte, einer ihrer Günstlige wird ihr die schreckliche Entscheidung sicher gern in vorauseilendem Gehorsam abnehmen...

    Okay, das war unerwartet. Sonjas Mutter ist also eine ehemalige Leibeigene mit extremen psychischen Problemen. Dann schließe ich jetzt mal an dieser Stelle aus, dass die Kammerzofe der Zarin die Mutter kannte, wenn dann allerhöchstens noch den Vater... Vielleicht war es ja sogar der dahingemordete Zar? :gruebel Bin gespannt wie das sich jetzt entwickelt.

    Sonja muss auf's Internat und hat schon sehr genaue Vorstellungen davon was sie will und wie die Welt sein sollte. Ich hab übrigens sehr gelacht über "Wie viele Dinge es doch gibt, die man nicht braucht." Da hab ich bestimmt auch das eine oder andere rumstehen. ^^;


    Dass Boris' und Johannas Wege sich kreuzen würden war mir relativ schnell klar, zwei empfindsame Künsterseelen. Ich hatte erst gedacht, dass er ihr richtig gut tut, aus ihrer eigenen Sicht heraus wirkte es so, als ob sie sich jetzt sehr viel mehr zusammenreisst und jetzt doch praktisch nüchtern bleiben kann... und dann bekommt man es aus seiner Sicht zu sehen und merkt, okay, sie trinkt vielleicht nicht mehr so viel, dass sie am Mittag schon schwankt, aber offenbar noch mehr als genug, dass es ihm in seiner Anbetung für sie trotzdem noch auffällt. Für ihn ist natürlich allein Stephan schuld an Johannas Alkoholsucht. Ich denke ganz so einfach ist es nicht. Es gibt Faktoren, die es schwerer machen davon loszukommen bzw. leichter eine Entschuldigung zu finden. Aber letzten Endes kann man es in ihrem Fall sicher nicht NUR auf die äußeren Umstände schieben.

    Und ich bin mir nicht sicher, ob die Sache mit der Dozenten-Stelle so gut funktionieren wird. Ob sich die jungen russischen Männer von einer Frau etwas sagen lassen werden...?


    Bei Lorenz Hermann hab ich ein ähnliches Gefühl wie Stephan selbst, dass dieser gerne nur das sieht was in sein Weltbild passt. Die Zarin will Schulen eröffnen? Pffff, das sagt sie doch nur so. Und selbst wenn, dann passt bestimmt trotzdem was nicht. Mit solchen Menschen ist es schwierig ein Einvernehmen oder auch nur einen Kompromis zu erzielen. Dass er schwul ist, hätte ich jetzt bisher nicht gemerkt, bei Boris lag der Verdacht ursprünglich schon näher (wie Lorenz sagt, die Signale *g*). Die Frage ist wirklich, ob Boris sich nicht vielleicht doch etwas angezogen gefühlt hat, zumindest war die körperliche Reaktion erst mal recht eindeutig. Und wenn er sich tatsächlich für ihn "entscheiden" sollte, wie wird Johanna das verkraften? Noch sieht sie ihn ja nur als guten Freund bzw. glaubt nicht, dass er mehr in ihr sehen könnte als die Malerin, aber was wenn sich das ändert? Oder Lorenz ist so stinksauer, dass er die beiden vernichten will, indem er sie verrät wenn er etwas von einem Verhältnis erfährt.


    Grigoris Aktion ging fürs erste nach hinten los. Zum Glück ist Katharina nicht so sauer, dass sie Stephan gleich irgendwo einkerkern lässt. Stattdessen will sie ihn mit Argumenten und Taten überzeugen. :wow Leute gibts...

    Als kleine Anmerkung hier noch, ich hätte gerne ein paar mehr von den Gesprächen bzw. Diskussionen zwischen Katharina und Stephan mitbekommen. Vielleicht kommt ja noch mehr, aber wollte ich nur gesagt haben.


    Und wieder ein schönes Voltaire-Zitat: Es gibt viele Könige, aber nur einen Voltaire! :lacht



    Ich habe den ersten Abschnitt inzwischen auch beendet und bin sehr gut in das Buch gestartet. Der Schreibstil ist schön "süffig" und lässt sich wunderbar wegschmökern.

    Das vorangestellte Zitat von Voltaire hat mir sehr gut gefallen, wahre Worte die durch die Zeiten zu uns klingen.

    Die Karten auf den Innenseiten der Buchdeckel sind schon mal sehr hilfreich, bei der Ankunft der Gruppe in St. Petersburg zum Ende des Abschnitts habe ich gleich mal die Anordnung der Inseln und wichtigsten Örtlichkeiten nachgeschlagen. Sehr nützlich war aber vor allem auch die Zeittafel noch vor Beginn der Handlung, da wir Katharina ja erst nach "vollbrachter Tat" so richtig kennenlernen, war es für jemanden wie mich der von den genauen Details ihrer Geschichte keine große Ahnung hat praktisch unverzichtbar.

    Das war schon wirklich eine seltsame Ehe, wo sowohl Ehemann als auch aktuelle Regentin damit einverstanden waren ein Kuckuckskind zum Thronfolger zu machen. Hat mich ehrlichgesagt sehr gewundert, dass man dann nicht lieber ein Kind von Peters Geliebter genommen hat (falls sie welche hatte), da dies ja zumindest die "Gene" von Peter dem Großen gehabt hätte. :gruebel


    Der gute Emilio den man zu Beginn im Loch im Wald kennenlernt (im Übrigen tatsächlich eine praktische Idee für den Winter wenn man sich das unter den Umständen so überlegt) scheint von Eltern abzustammen, die im ersten Band eine Rolle gespielt haben könnten vermute ich (die ich diesen ja wie erwähnt noch nicht gelesen habe), zumindest wirkt es auf mich so.


    Um Sonjas Herkunft gibt es doch bestimmt noch irgendein Geheimnis. Weiß vielleicht die Kammerzofe der Zarin etwas? Zumindest verfinstert sich ihr Gesicht praktisch im ersten Moment als sie das Kind sieht. Hat sie jemandes Züge in ihr wiedererkannt oder geht es einfach nur darum, dass sie befürchtet, dieses Kind könnte zuviel Aufmerksamkeit und Zuneigung der Zarin auf sich ziehen?


    Katharina selbst ist im Moment noch eine sehr ambivalente Figur. Einerseits, gibt es im Volk ja offenbar große Zustimmung für sie, sie will Russland in die Moderne, die Aufklärung, führen, weiß aber gleichzeitig, dass die spezielel Beschaffenheit Russlands dabei berücksichtigt werden muss und man nicht einfach von heute auf morgen das System über den Haufen werfen kann ohne einen guten Plan für ein neues zu haben. Sie hat trotzdem Zuneigung für das einfache Volk, ist mitleidig und hilfsbereit zu Emilio und Sonja.

    Andererseits ist hier jemand, der offenbar auch nicht davor zurückschreckt den eigenen Gatten kaltblütig von ihren Günstlingen ermorden zu lassen, das muss ein Gewissen ja auch erstmal verkraften. Worum ging es ihr dabei? Macht? Unabhängigkeit? Tatsächlich ein Gefühl, dass sie Russland (das ja nichtmal ihre Heimt war) vor diesem Zaren "beschützen" musste?

    Bin gespannt ob man zu den genauen Hintergründen von ihr noch etwas mehr erfährt.


    Stephan Mervier (spricht man seinen Namen eigentlich deutsch oder französisch aus? Ich würde zwar deutsch vermuten, aber der Nachname lässt sich auf französisch auch sehr schön aussprechen) ist erstmal nicht sehr glücklich mit seiner Aufgabe, ebenso mit dem ersten Empfang bei der Zarin. Allerdings ist er als Diplomat wohl wirklich nicht die beste Wahl, er denkt er kann sich halbwegs beherrschen und sowohl Katharina als auch Grigori fällt sofort auf, was ihm nicht passt. :rofl Na das kann ja noch was werden... Aber gut, als Philosoph muss man ja auch nicht unbedingt diplomatisch sein. Mal sehen, welche Debatten sich zwischen den beiden entspinnen werden.


    Seine Frau Johanna ist auch eine interessante Figur. Sie scheint mit gelegentlichen Depressionen zu kämpfen, die sie dann in Alkohol ertränkt. Für einen Künstler jetzt nicht ganz unüblich, wenn man sich das so überlegt, für eine Frau, die allerdings immer wieder neu um ihre Anerkennung kämpfen muss, kann sich das noch als sehr fatal erweisen. Immerhin scheint es ihr nun in Russland doch sehr viel besser zu gefallen als zuerst befürchtet, vielleicht schafft es ja jetzt erstmal eine Zeitlang, den Alkohol nicht mehr zu brauchen. Ich finde sie aber wie oben schon erwähnt eine interessante Figur, auf deren weiteren Weg ich mich jetzt schon freue. Auch wenn ich befürchte, dass er vermutlich nicht so positiv sein wird, wie erhofft. ...

    Ich hab ja so ein Stückchen schwieriges Schattenbeet das ich seit letztem Jahr "bestümpern" darf (wohne zur Miete und davor hatten sich die Eigentümer selbst um alles gekümmert). Ohne Ahnung aber mit viel Spaß an der Sache und dieses Jahr sind auch tatsächlich alle Stauden aus dem letzten Jahr wiedergekommen, was ich schon als Riesenerfolg sehe. :)

    Ja das mit dem Re-Read hab ich mir auch gedacht. :lache Ich hab ja den letzten noch nicht mal ganz beendet, ich glaube da war ich zuletzt irgendwo in Band 3 kurz vor dem Ende.

    Aber zuerst muss ich noch "Fire & Blood" lesen, das habe ich schon angefangen und teile es mir schöööön in kleine Häppchen ein. Man weiß ja nicht für wie lange es halten muss. Winter is coming... *hüstel*

    Und zuletzt noch dieser Spontankauf. Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt bald lesen will!


    Die Schlange von Essex - Sarah Perry

    Ein fesselndes Kräftemessen zwischen einer Naturforscherin und einem Mann Gottes im viktorianischen England.


    London im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist in den Küstenort Aldwinter. Dort geht das Gerücht um, der mythische Lindwurm von Essex sei zurückgekehrt und fordere Menschenleben. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der Thesen Charles Darwins gerät Cora mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zueinander hingezogen. Doch William ist nicht nur Pfarrer, sondern außerdem verheiratet ...


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    Da hab ich heute schon ein bisschen drin rumgeblättert und finde den Stil und die enthaltenen Comic-Zeichnungen schon mal ziemlich genial. :lache


    no idea. keine ahnung! - Daniel Whiteson, Jorge Cham

    Das Wissen der Menschheit über das Universum ist voller Löcher. Dabei handelt es sich nicht um kleine Lücken, sondern um riesige Krater in unserem Verständnis davon, wie das Weltall funktioniert. Jorge Cham und Daniel Whiteson haben eine witzige, leicht verständliche und dabei höchst fundierte Form gefunden, uns zu erklären, was wir über das Universum alles nicht wissen.


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    Wenn man sich auf wissenschaftliche Art und Weise mit religiösen Themen beschäftigt, stößt man ja immer wieder auf Mr. Dawkins und sein Werk, daher wollte ich es schon lange mal selber lesen und gestern durfte es dann mitkommen.


    Der Gotteswahn - Richard Dawkins

    Eine furiose Streitschrift wider die Religion

    Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott keine Grundlage für das Verständnis der Welt sein kann. Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugend Position bezieht - klug und bei aller Schärfe humorvoll.


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    Ich mag die Romane von Tana French sehr, sie haben einfach eine ganz eigene, düstere Stimmung und einen tollen Erzählstil.


    Der dunkle Garten - Tana French

    Ein Überfall heute.

    Ein Toter von damals.

    Tausend Fragen für immer.


    Toby Hennessy, 28, führt ein unbeschwertes Leben in Dublin. Bis er eines Nachts in seiner Wohnung brutal zusammengeschlagen wird. Toby überlebt nur knapp, kann sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Er flüchtet sich ins "Efeuhaus" - das alte Anwesen der Familie, wo er sich um seinen sterbenden Onkel Hugo kümmern soll. Doch der dunkle Garten des Hauses birgt ein schreckliches Geheimnis.


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    Don Carlos / Wilhelm Tell - Friedrich Schiller

    Die spanische Schreckensherrschaft über die reformierten Niederlande im 16. Jahrhundert. Was Frieden heißt, gleicht der Ruhe eines Friedhofs. Kronprinz Don Carlos und sein Freund Marquis von Posa unterwerfen sich nicht widerspruchslos. Für ihre revolutionären Ideen müssen sie jedoch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen...

    Durch ein Minenfeld aus Intrigen bahnt sich die Vision von der "Gedankenfreiheit" ihren Weg, aber sie hat einen gewaltigen Gegner: den zynischen Pragmatismus der Macht. "Don Carlos", wie "Wilhelm Tell" eines der großen historischen Dramen, zählt zu den Initialtexten der Weimarer Klassik.

    Mit den Beiträgen zu beiden Werken aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon.


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    Verwandtschaft ist ein Knochenjob - Kai Jäger

    Meet the Family - Einse Reise zu unseren Ursprüngen


    Wussten Sie, dass Dinosaurier gar nicht ausgestorben sind? Oder dass Seeigel näher mit uns verwandt sind als Insekten? Warum kauen wir eigentlich, wie wir kauen, und weshalb haben wir Haare auf dem Kopf?

    Antworten auf solche Fragen liefern uns Fossilien und die, die sie suchen: Paläontologen. Kai Jäger ist einer von ihnen und nimmt uns mit auf eine Reise zu unseren Ursprüngen. Von der Libelle im Bernstein bis zu fliegenden Dinosauriern: Fossilien erzählen uns die faszinierende Geschichte des Lebens auf der Erde. Wir können viel von ihnen lernen - auch über uns selbst.


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