Beiträge von Paradise Lost

    Hab das Buch am Samstag von einer Bekannten geschenkt bekommen (bzw. durfte es mir aus ihrem Gelesen-Stapel mitnehmen). Leider kann ich natürlich deshalb auch nichts weiter zu Inhalt und Qualität sagen. Scheinbar ist das Buch auch nur noch gebraucht zu bekommen. Wollte es aber der Vollständigkeit halber mal mit aufführen. Gelesen habe ich auch noch keinen Indien-Roman, aber dieser und "Palast der Winde" stehen jetzt in meinem RUB. ^^


    Rückentext:
    Die Welt von heute mit ihren Problemen versinkt und macht dem Indien des 18. Jahrhunderts Platz - dem Indien der unermesslich Reichen und der unendlich Armen, seinen Gerüchen und seiner Göttern; seiner Grausamkeit und seinen Bräuchen.
    Und inmitten dieser tropisch-sinnlichen Welt macht ein europäischer Abenteurer sein Glück, gewinnt die Liebe einer schönen Hindu Prinzessin und wird ein großer Mann - ein "Nabob".



    Grüße, Para :wave

    Parallel zu "Blut und Gold" habe ich jetzt für die Arbeit "Das Parfum" von Patrick Süskind angefangen (wird im Zug und in den Pausen gelesen). Hab ich ja am Samstag geschenkt bekommen. Bis jetzt finde ich es eigentlich sehr interessant, weil detailliert beschrieben. Sogar schmunzeln musste ich schon. Duziduzi... Menschen ändern sich wohl nie. :lache


    1. Absatz des Buches (in Ermangelung eines anständigen Klappentextes):
    Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden. Er hieß Jean-Baptiste Grenouille, und wenn sein Name im Gegensatz zu den Namen anderer genialer Scheusale, wie etwa de Sades, Saint-Justs, Fouchés, Bonapartes usw., heute in Vergessenheit geraten ist, so sicher nicht deshalb, weil Grenouille diesen berühmteren Finstermännern an Selbstüberhebung, Menschenverachtung, Immoralität, kurz an Gottlosigkeit nachgestanden hätte, sondern weil sich sein Genie und sein einziger Ehrgeiz auf ein Gebiet beschränkte, welches in der Geschichte keine Spuren hinterläßt: auf das flüchtige Reich der Gerüche.

    Nachdem ich "Das Schwert in der Stille" nun durch habe, folgt jetzt ein krasser Stilwechsel. *g* Mein neuester Band aus der Reihe "Chroniken der Vampire". Und auf den bin ich schon sehr gespannt, denn Marius Romanus gehörte bisher immer zu meinen Lieblingen der Reihe, zusammen mit Armand.


    Rückentext:
    Über zweitausend Jahre ist der Vampir Marius alt, als er seine Lebensgeschichte erzählt – eine faszinierende Reise durch die Menschheitsgeschichte, die von Ägypten ins Byzantinische Reich, durch das Mittelalter und die Renaissance bis in die heutige Zeit führt. Aber was Marius auch erlebt, nichts kann die Erinnerung an seine große Liebe Pandora auslöschen. Als er sie endlich findet, glaubt sich Marius am Ziel seiner Träume. Doch Pandora leidet an einer rätselhaften Krankheit …


    Wie ich sehe gibts hier noch keine Rezension für das Buch (oder ich bin nur blind und sehs nicht *g*). Die folgt sobald ich fertig bin.

    So, nun habe ich den ersten Band auch endlich durch. Ist wirklich eine schöne Geschichte bisher, wirkt sehr authentisch (obwohls ja eigentlich in einer Fantasywelt spielt ;-) ). Die Gewalt ist vielleicht für ein Jugendbuch ein bisschen drastisch dargestellt (Kopf ab und so), allerdings orientiert sich die Autorin eben stark am japanischen, und wer wie ich Manga liest weiß, dass das nun mal ein bestimmter Stil ist, der zu dieser Art Geschichten dazugehört. Das Buch ließ sich schön locker runterlesen, ich muss allerdings sagen, dass mich die Spannung erst im letzten drittel gepackt hat, ab da wo die gesamte Truppe in Inuyama eintrifft.


    Der Anfang war ganz nett zu lesen, aber nicht so wirklich außergewöhnlich. Was ich mir vor allem etwas ausführlicher gewünscht hätte, wäre die Ausbildung von Takeo durch Kenji. Alle diese übernatürlichen Fähigkeiten sind plötzlich über Nacht da, so scheint es aufgrund der raschen Entwicklung. Aber da seine Ausbildung im nächsten Band ja weitergeht, wird es da vielleicht wieder gut gemacht. Was ich an einigen Stellen auch etwas gewöhnungsbedürftig fand, war die Anrede "Sir" in dieser japanischen Umgebung. Ich finde, da hätte der Übersetzer ruhig die deutsche Variante "Herr" hernehmen dürfen, oder mit den japanischen Anhängen -dono, -san etc. gearbeitet. Lord und Lady hat eigentlich gepasst.


    Der Schluss hat's mir wie gesagt angetan und deshalb werde ich mir auch bestimmt bald Band 2 holen. ^^

    Das find ich jetzt aber gar nicht schön. :cry
    Und sowas erfahr ich erst über 10 Jahre nachdem ich das Buch, das erste Mal gelesen habe. ^^; Und dann auch noch so teuer. Sowas ärgerliches! Naja... vielleicht lässt sich bei ebay oder sonstwo was billiger auftreiben. *hoff*


    Wie kann man aus so einem Buch nur Szenen rausschneiden?! :fetch

    Mein Nickname kommt von dem Buch "Das verlorene Paradies" von John Milton (man rate den Originaltitel *g*), das ich vor ein paar Jahren gelesen habe und das mich sehr beeindruckt hat. Es auf englisch zu lesen hab ich mich bisher allerdings noch nicht getraut, es ist schon im deutschen nicht ganz einfach (vor allem wegen den zum Teil sehr häufigen Bezügen auf zeitgenössisches Geschehen).


    Auf das Buch gekommen bin ich damals übrigens über den Film "Im Auftrag des Teufels" mit Al Pacino und Keanu Reeves. ^^

    Wie die deutsche Fassung ist gekürzt??? :wow


    Macht mich nicht fertig Leute. ^^; Muss ich glatt später mal im Buch nachgucken, wenn ich zu Hause bin. Hatte mich gerade entschlossen es mal wieder zu lesen, weil ich es einfach herrlich fand (Eeeeeerik! :cry ), aber wenn da wirklich was gekürzt ist mach ich die Zweitlesung wohl wirklich am Besten gleich auf englisch. *das prüfen muss*

    Hiyanha : Ging mir ähnlich. Ich hab die Verfilmung zum Anlass genommen endlich mal das Original von Gaston Leroux zu lesen und seitdem juckts mich in den Fingern wieder an Eriks Biographie zu gehen. :grin


    Definitiv ein Buch, das es wert ist mehrfach gelesen zu werden. *nicknicknick* Dafür kann man auch den ungelesenen Stapel mal kurzfristig ignorieren. *wegschliess* Gut, in diesem Fall mach ich wirklich eine Ausnahme von meiner Regel. Mal sehen... vielleicht nächste Woche oder so, nach meinem aktuellen Buch damit anfangen.

    Ich hab auch das Glück von vielen Lesern umgeben zu sein. Meine Mutter schwärmt z.B. für Irland-Romane von Maeve Binchy und alles von Barbara Wood, mein Vater hats mehr mit Historienromanen, vor allem die in denen es um Heiler geht wie "Der Medicus" (aber ja keine Frau als Hauptrolle! :rolleyes ). Kürzlich hat er sich "Die Säulen der Erde" zugelegt.


    Mein Patenkind (7) nimmt schon seit er klein ist Bücher mit ins Bett wie Plüschtiere, sogar wenn er bei Freunden schläft. Am liebsten natürlich die, die ihm seine Patin geschenkt hat. :grin


    Meine 3 besten Freundinnen lesen auch sehr viel, wobei eine wegen ihres Studiums jetzt nicht mehr so viel liest und sich mehr aufs Schreiben konzentriert (Fantasy-Romane). Mit der zweiten tausche ich mich regelmässig aus, weil wir einen relativ ähnlichen Geschmack haben. Sie hat mir kürzlich die Harry Dresden-Reihe empfohlen, ich meinte, wenn dir das gefällt versuch doch mal Anita Blake. Mit der dritten hab ich sogar mal eine kleine Lesung gemacht. *g* Sie hat mich mit ihrem Exemplar von "Tod und Teufel" besucht und wir haben unsere Lieblingsszenen mit verteilten Rollen gelesen bzw. fast schon gespielt. Was ein Spaß. ^^


    Mir tut jeder leid, der nicht begreifen kann, wie Bücher das Leben bereichern, aber man kann ja niemanden zu seinem Glück zwingen.


    *überlegt gerade ob sie sich nicht endlich das T-Shirt mit der Aufschrift "Booksucker" machen lässt*

    Also zuerst mal muss ich sagen... ich bin baff. Ich hatte absolut keine Ahnung das ein Mensch wie Saddam Hussein etwas anderes als eine selbstbeweihräuchernde Biographie verfassen könnte. Ein Märchen. Unglaublich. :wow


    Aber irgendwie... ich kanns mir wirklich nicht vorstellen. Nach einem schweren arbeitsreichen Tag (paar Regime-Gegner hingerichtet, Minderheiten unterdrückt, und Massenvernichtungswaffen gekauft/verkauft) setzt sich Saddam abends an den Schreibtisch und schreibt ein MÄRCHEN??? "Es war einmal vor langer Zeit in Bagdad..."?


    Wer steht denn dafür ein, dass er das WIRKLICH selbst geschrieben hat? Ganz ehrlich, ich hab da erhebliche Zweifel. Wenn dem so wäre, wäre das Buch sicher interessant auf der einen Seite (aus den schon genannten Gründen, auch ein Hannibal Lecter hat schließlich seine Faszination), aber auf der anderen Seite... wer kriegt eigentlich das Geld vom Verkauf? In die Tasche schustern will ich DEM nämlich nichts!

    Aaaalso meine Hauptquellen wären:


    - Amazon
    - Weltbild
    - Hugendubel
    - Jokers
    - Bertelsmann-Club
    - Buchläden (einer bei mir direkt um die Ecke von der Arbeit, ein "Geniges" in der Stadt)
    - Real (gibts manchmal günstig Mängelexemplare)


    Und ansonsten überall wo sichs anbietet und wo sie billig sind. :grin

    Ich hab leider auch einen so riesigen RUB, dass ich praktisch nicht zum zweimal lesen komme. Spontan fällt mir nur Dracula ein (weil es ewig lange her war, dass ich es gelesen hatte und mal wieder vergleichen wollte was eigentlich im Original stand und was von der Filmindustrie alles dazugedichtet wurde) und "Die Moorgeister". Bei den Moorgeistern lag es daran, dass ich das Buch als Kind von meiner besten Freundin ausgeliehen hatte und es liebte! (vor allem das Gedicht "Der Knabe im Moor" von Annette von Droste Hülshoff, das war so schön schaurig). Und vor 2 Jahren hab ich es dann mal zum Geburtstag gekriegt nachdem ich es mir nun schon seit gut... 15 Jahren wünsche (weiss gar nicht mehr warum ich es nicht einfach selber gekauft hab ^^; ). Dann habe ich es selbstverständlich nochmal gelesen. Ist wirklich ein niedliches Buch. Irgendwann fahr ich auch mal irgendwohin wo's ein Moor gibt!


    Ansonsten ist es so, dass ich Bücher, die ich wirklich gerne habe, dann einfach nochmal in die Hand nehme und durchblättere. Wenn ich zu einer Szene komme die mir beim ersten Lesen besonders gut gefallen hat, lese ich die auch nochmal im ganzen, aber für das komplette Buch reicht mir die Zeit leider nicht. *seufz*

    Die einzigen Büchercharts die ich hin und wieder verfolge sind die, die im Weltbild-Katalog aufgeführt sind (ich glaub Focus und noch irgendwas) und die bei Amazon. Aber das eigentlich nur so zur Information, nicht als Kaufanreiz.


    Ich bin z.B. schon mal von Grund auf skeptisch, wenn der Name des Autors auf dem Buch 3x so groß geschrieben ist wie der eigentliche Titel. Das schreit dann so nach "Kauf das! Der is berühmt! Du willst doch mitreden können!" Sicher hab ich auch einige Bücher gelesen und gemocht, die auf den Bestsellerlisten stehen/standen (Der Schwarm, Illuminati), aber aus den gleichen Gründen wie die meisten anderen. Der Text/das Thema hat mich interessiert oder jemand hat es mir empfohlen. Meist hab ich es dann auch gelesen bevor es in die Charts kam.


    Manchmal gehe ich auch zum Spaß meine Empfehlungsliste bei Amazon durch, und falls etwas interessant klingt, wird es erst mal näher in Augenschein genommen und nicht blind gekauft. Ich schätze, das liegt wohl wirklich daran, dass wir Büchereulen so viel Geld in Bücher investieren, dass wir es uns schon ein paar Mal überlegen ob es ein Buch wirklich wert ist gekauft zu werden. Otto Normalleser geht da vielleicht wirklich eher nach großen Pappaufstellern und dem was grad im Kino läuft. Außerdem ist es immer wieder ein schönes Gefühl eine kleine "unbekannte" Perle im Buchladen zu entdecken und dieses Wissen dann mit Freunden zu teilen.

    Auch wenn ich mich jetzt in diesem Thread wahrscheinlich unbeliebt mache. Für mich ist "Ansichten eines Clowns" so in etwa das schlimmste Buch, das ich mir vorstellen kann. Wurde damals auch in der Schule (FOS) dazu gezwungen, die Klasse hat nach den ersten 100 Seiten fast revoltiert. ^^; Sicher ist die Hauptfigur seiner Zeit gegenüber kritisch und das ist gut so, was mir aber gar nicht passt ist dieses Odeur von Selbstmitleid, das den Herrn umgibt und in dem er praktisch versinkt. Ich habe einfach Schwierigkeiten mit Büchern, in denen mir die Hauptfigur absolut unsympathisch ist. Aber was sag ich Hauptfigur. Sympathische Figuren findet man eigentlich in dem ganzen Buch keine. Muss das unbedingt so sein bei den Klassikern? Ich hoffe doch nicht (Faust hab ich ja geliebt, aber mit Nachkriegsliteratur kann ich so gar nix anfangen). Für mich auf jeden Fall ein Grund nie wieder was von Böll anzufassen. Vielleicht ist es auch nur zu hoch für mich, das will ich jetzt mal gar nicht ausschließen. Wollte nur einfach auch mal meine Meinung kundtun. Als Kontrastprogramm sozusagen. Nehmts mir nicht übel.


    Grüße,
    Para

    Huiuiuiui... alle die über 1000 Bücher besitzen: Erstmal meinen Respekt gezollt! Da bin ich ja echt noch ein Kücken dagegen. Ich hacke meine Schätze gerade in eine Datenbank um endlich mal eine Übersicht zu bekommen (auch über das Ausmaß des RUBs). Aktueller Stand in der DB ist 486 aber am Ende werden es wohl über 600 sein. *schätz*
    Bilder von meinen Regalen gibt es hier:
    http://killerflo.blog.de/2006/…_vor_teil_2_bucher~717663


    Mich würde mal interessieren. Wie behaltet Ihr den Überblick? Macht Ihr ne Exceltabelle, ne Datenbank, gibts dafür vielleicht Extrasoftware oder habt ihr einfach nur ein gutes Gedächtnis?


    Prinzipiell natürlich richtig. Vermutlich hätte mir das Buch auch besser gefallen, wenn ich mit einer anderen Erwartung rangegangen wäre. Denn gut ist es, da gibt es nichts dran zu rütteln. Vielleicht hätte ich "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" auch nicht parallel dazu lesen sollen, da fiel dann er Unterschied natürlich noch stärker auf. Werde mir aber in Zukunft bestimmt auch noch mal die anderen Bücher von Mr. Bryson durchsehen. ^^


    Grüße, Para

    Also ich hatte bisher das Glück, dass ich nur ein Buch gelesen habe das ich wirklich so schlecht fand, dass ich ernsthaft überlegt habe es abzubrechen, und das war "Das achte Opfer" von Andreas Franz. Schuld war ein dummer Kompromiss. Eine Freundin und ich wollten mal wieder ein Buch parallel lesen. Ich wollte "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach, sie wollte "Die Waldgräfin" von Dagmar Trodler. Und weil "Das achte Opfer" grad bei Amazon billig war, haben wir uns eben auf das geeinigt. Ich hab mich tapfer durchgekämpt, sie hat irgendwann nach der Hälfte aufgehört.


    Allgemein tendiere ich eher dazu Bücher zu Ende zu lesen, man kann ja nie wissen was noch kommt, dass einen vielleicht überrascht. Außerdem täts mir dann um die Zeit leid, die ich schon in das Buch investiert hab. Also Augen zu und durch! *g* Aber wie gesagt, hatte ich zum Glück bisher erst einmal so einen Fall. (ein Schulbuch ausgenommen).

    Also mein Maximum waren mal 4 Bücher gleichzeitig, 3 Romane und 1 Sachbuch, aber da wurde es schon ganz schön schwierig. Vor allem weil in einem der Romane lauter Ägyptische Namen waren und ich vor lauter Nefers und Hoteps und Ras irgendwann gar nicht mehr gewußt hab wer jetzt wer war. ^^;


    Meistens lese ich nur 2 Bücher parallel. Eines für zu Hause und eines, das ich auf dem Weg in die Arbeit im Zug und in den Pausen lese. Manchmal noch ein Sachbuch nebenher, aber das zählt ja fast nicht.