Beiträge von breumel

    Na, indem ich Dich zitiert habe. Den Unsinn hattest Du geschrieben. "KKHs sind überlastet und deswegen müssen Maßnahmen überdacht werden." waren Deine Worte.

    Wie interpretierst du in Angies Aussage hinein dass sie oder ich glauben würden, die Infizierten würden von alleine verschwinden? Nur weil wir der Meinung sind dass einige Maßnahmen zu überdenken wären? Die Schulen sind auch überlastet weil so viele Lehrer sich als Risikogruppe gemeldet haben, da werden die Möglichkeiten auch überdacht!

    Überlastete Krankenhäuser sehe ich hier derzeit nur dort wo schon vorher Personalmangel herrschte, aber das heißt nicht das man nicht verschiedene Strategien durchdenken sollte. Und nicht an jeder Überlastung ist Corona schuld.

    Genau. Und deswegen schlagt ihr beiden ja nun auch vor, die Maßnahmen zu überdenken und bestenfalls sogar aufzuheben, weil ja dann auch diese ganzen Infizierten wie von Zauberhand verschwinden.


    Ich finde diese Gedankengänge wirklich beeindruckend. :thumbup:

    Willst du es jetzt absichtlich missverstehen? Die Maßnahmen müssen in Relation zu den Auswirkungen gesetzt werden, die sie auf andere Bereiche des Lebens haben! Wenn es nur um Corona geht wäre ein Lockdown am sinnvollsten. Aber das Leben besteht nicht nur aus Corona. Ein Sterben ganzer Wirtschaftszweige ist genauso wenig hinnehmbar wie die Coronakranken. Und andere Krankheiten können genauso kritisch sein und dürfen nicht als Bedrohung zweiter Klasse angesehen werden. Krebsvorsorge ist genauso wichtig wie die Corona Schutzmaßnahmen.

    Dies kam aber nicht von mir, sondern von Angie Voon und wurde von mehreren Eulen bereits widerlegt. Von mir kam "das Nebel", "das Auto" und "das Bremsen". und da passt "das Inspektion" so gar nicht zu.

    Das ganze... Und komplett widerlegt wurde es nicht. Ich kenne durchaus Menschen, deren Untersuchungstermine verschoben wurden. Da ist es rein statistisch unabdingbar, dass in einigen Fällen Erkrankungen erst später erkannt wurden als es bei normalem Ablauf der Fall gewesen wäre. Und es gibt nun einmal Krankheiten bei denen auch wenige Wochen einen Unterschied machen.

    Aus meiner Sicht die völlig falsche Schlussfolgerung. Die Krankenhäuser beschäftigen sich mit Corona und verschieben Behandlungen -> genau das ist doch der Grund, Infektionszahlen möglichst klein zu halten. Das klappt aber nicht ohne Maßnahmen. Dann könntest Du auch mit dem Auto auf eine Nebelwand zufahren und auf das Bremsen verzichten.

    Für mich ist das eher als würden die Inspektionen verschoben um neue Nebelscheinwerfer zu entwickeln...

    Gestern und heute im Auto gehört, absolut grandios - britischer Humor, Sozialkritik und eine wunderbare Liebesgeschichte mit Protagonisten Ü50. Hervorragend gelesen und nicht schnulzig!


    Mrs. Alis unpassende Leidenschaft


    ASIN/ISBN: 3839893917

    Sidonie Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Man konnte rausgehen, ja, aber es gab nichts wo man hingehen konnte weil alles geschlossen war. Außer spazieren zu gehen (was nicht meins ist) war einfach nichts möglich.

    Und mit den Hausarrest meine ich die Reisebeschränkungen falls sie kommen/bleiben/nicht gekippt werden. Da würde ich es nicht einsehen, wenn ich wegen eines Coronaausbruchs in 50km Entfernung nicht aus dem Landkreis fahren dürfte.

    Du hast doch geschrieben, dass du sonst depressiv wirst.

    Nein, ich werde depressiv wenn ich ständig nur für die Gemeinschaft auf alles verzichten soll. Wir sind dieses Jahr nicht in den Urlaub gefahren und werden es auch nicht mehr. Wir haben aber auch einen großen Garten. Was mich viel stärker getroffen hat war im Lockdown dass alles dicht war - man konnte ja gar nicht rausgehen. Und wenn Kinos, Restaurants, Theater, Hotels, Freizeitparks, Eventstätten etc. pleite gehen finde ich das ganz furchtbar, nicht nur für die direkt Betroffenen.

    Wie schrecklich muss denn ein Zuhause sein, wenn man es nicht mal ein Jahr ohne Urlaub aushält und davon depressiv wird? Wir haben unseren Urlaub in Niedersachsen für nächste Woche storniert.


    Der Egoismus, den viele momentan an den Tag legen, zeigt ganz deutlich, dass es ohne Zwang nicht funktionieren wird. Die Rücksicht auf andere ist vielen völlig abhanden gekommen.

    Warum muss das Zuhause schrecklich sein? Das Risiko im innerdeutschen Urlaub ist auch nicht größer als wenn jemand Zuhause bleibt.

    Und fast alle tragen brav Masken. Nachdem die den Träger selbst kaum schützt, ist das doch Rücksicht auf andere!


    Genauso wie ihr euch über den meiner Meinung nach gesunden Egoismus aufregt, rege Ich mich über die Forderung nach Zwang und noch mehr Rücksichtnahme auf. Erzwungene Rücksicht muss irgendwann zu Ablehnung führen, wenn die Maßnahmen nicht sinnvoll erscheinen!

    Klar ist die Einstellung auch egoistisch, aber da stehe ich zu. Immer nur an andere und die Gemeinschaft zu denken macht auf Dauer depressiv, so ein bisschen Egoismus ist sinnvoll und tut gut. Ich trage die Maske obwohl ich sie nicht mag, wasche ständig intensiv die Hände, halte Abstand und lebe mit den ganzen Beschränkungen. Aber es gibt einen Punkt ab dem es mir zu weit geht, weil ich es für unsinnig halte, und der ist mit diesem kreisweiten Hausarrest erreicht. Den will ich nicht, auch nicht "der Gesellschaft zuliebe", weil ich ihn für völlig überzogen und nicht angemessen halte. Dann bin ich eben egoistisch, wenn Egoismus hier bedeutet, selbst entscheiden zu wollen!

    Deine Maßnahmen sind also weiterhin Daumen drücken und “toi toi toi“ rufen? “Das wird schon“. Und das, nachdem bekannt ist dass sich ganz viele Leute an nichts halten? Und wo Du nicht mal annähernd in der Lage bist, das Risiko einzuschätzen?

    Ja, bevor ich zu Zwangsmaßnahmen greife ist mir das lieber. Ich ziehe das Risiko der Unterdrückung vor.