Beiträge von Irri

    Ich lese jetzt "Visitation Street" von Ivy Pochoda und verspreche mir einen "hochspannenden Thriller".


    "Red Hook, Brooklyn/New York: ein Arbeiterviertel kurz vor der Gentrifizierung.

    Es ist Sommer. Die Hitze drückt.

    Aus Langeweile beschließen die beiden Teenager June und Val, auf einem Schlauchboot aufs Meer hinauszupaddeln. In der Schwärze der Nacht gehen sie verloren, und nur Val überlebt. Das tragische Ereignis geht nicht spurlos an den Bewohnern des Viertels vorbei. Unter ihnen Cree, ein schwarzer Jugendlicher, der vermutlich schuldlos zum Hauptverdächtigen der Polizei wird, Fadi, ein aufstrebender Bodega-Besitzer, der aus der Trauersituation Profit schlagen will, und Jonathan, ein gescheiterter Musiker, der mit den Sünden seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

    In einer überaus atmosphärischen Sprache erzählt Ivy Pochoda von der menschlichen Zerbrechlichkeit und Widerstandskraft, von zerbrochenen Träumen und einem dunklen Geheimnis, das Visitation Street bis zur letzten Seite zum hoch spannenden Thriller macht."


    ASIN/ISBN: 3747201164

    Der Sommer ist die Party der anderen.

    Er gehört den Hipstern, die man in ausgelatschten Sneakers und farbbespritzten Jeans neuerdings aus der Bar ein paar Häuser weiter kommen sieht.

    Er gehört den puerto-ricanischen Familien mit ihren Aluschalen voll Fleisch, ihren Holzkohlegrills, von denen Rauchsäulen aufsteigen, er gehört sogar den alten Männern, die vor dem Veteranentreffen VFW sitzen und das Viertel an sich vorüberziehen lassen.


    Morjen ihr Lieben


    "Dem Tod verpflichtet" habe ich jetzt beendet. Mark Franley gehört ab jetzt zu meinen Lieblingsautoren.

    Das sind Thriller, wie sie sein sollen - habe nix dran auszusetzen.


    Thriller-Maus , ich schicke Dir heute 3 Bücher über Hermes zurück.


    Jetzt lese ich "Visitation Street" von Ivy Pochoda - bin gespannt:


    "Red Hook, Brooklyn/New York: ein Arbeiterviertel kurz vor der Gentrifizierung.

    Es ist Sommer. Die Hitze drückt. Aus Langeweile beschließen die beiden Teenager June und Val, auf einem Schlauchboot aufs Meer hinauszupaddeln. In der Schwärze der Nacht gehen sie verloren, und nur Val überlebt. Das tragische Ereignis geht nicht spurlos an den Bewohnern des Viertels vorbei. Unter ihnen Cree, ein schwarzer Jugendlicher, der vermutlich schuldlos zum Hauptverdächtigen der Polizei wird, Fadi, ein aufstrebender Bodega-Besitzer, der aus der Trauersituation Profit schlagen will, und Jonathan, ein gescheiterter Musiker, der mit den Sünden seiner Vergangenheit zu kämpfen hat.

    In einer überaus atmosphärischen Sprache erzählt Ivy Pochoda von der menschlichen Zerbrechlichkeit und Widerstandskraft, von zerbrochenen Träumen und einem dunklen Geheimnis, das Visitation Street bis zur letzten Seite zum hoch spannenden Thriller macht."


    Wenn es mir gefällt, kaufe ich vielleicht ihr nächstes Buch.

    Ja, habe ich schon eine Weile unter Beobachtung. Gibt es ja jetzt auch als Taschenbuch und werde ich mir irgendwann holen.


    Mir ist aufgefallen, dass jetzt oft bei Büchern die Bezeichnung "Klebebindung (Taschenbuch)" steht.

    Komisches Wort.


    "Dem Tod verpflichtet" von Mark Franley kann ich kaum aus der Hand legen. Die Zusammenhänge scheinen ja ziemlich komplex zu sein.


    Habt einen schönen Sonntag. Bei mir ist's erfreulich kühl und windig.

    Meine Meinung:


    Der Fremde, der mit seinem (immer geduldigen) Maultier in dem Hochtal in den Alpen ankommt, lässt/nimmt sich viel Zeit, um die Dorfbewohner an ihn zu gewöhnen. Lange liefen seine "Vorbereitungen" (mit subtilen Hinweisen) auf die dann stattfindenden Ereignisse in der seit Jahrzehnten total abgeschotteten Gemeinschaft, die dann schonungslos auf den Leser/die Leserin einprasseln.


    Zum Verständnis erfährt man in Rückblicken nun auch die Hintergründe, die dazu führten.


    Im Endeffekt fand ich es jetzt nicht spektakulär oder wahnsinnig überraschend - eher heftig und ziemlich brutal. Mein Verdacht für den Grund hat sich bestätigt, allerdings war er schlimmer und perfider als gedacht.

    Und es ist wie immer, dass sich Menschen mit schlimmen Zuständen arrangieren, sie in ihr Leben integrieren, bis der oder die EINE kommt und sich wehrt - allerdings muss man natürlich auch die Mittel dafür haben.


    Der Erzähl-/Schreibstil ist sehr eindringlich, ausführlich, atmosphärisch, aber auch echt gewöhnungsbedürfig und damit ziemlich anstrengend, aber und bildhaft, so dass mein Kopfkino gut bedient war, baute die Spannung immer mehr auf.

    Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet.


    Ich habe mich nur gefragt:


    Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen


    ASIN/ISBN: 3548283683

    Morjen ihr Lieben


    Bin gespannt, wie Dein Fazi ist, aida2008 . Ich will jeden Monat einen Band lesen (sind ja zum Glück nicht so viele). Der zweite steht also schon in den Startlöchern, um an Dich zu gehen. :wave

    Agatha Raisin funktioniert für mich ausschließlich mit der Verfilmung, eben weil die Schauspielerin nicht auf die Buchfigur passt - kann ich immer gucken.


    "Das finstere Tal" habe ich beendet. Mein Fazit bleibt s. o.

    Im Endeffekt jetzt nicht spektakulär oder wahnsinnig überraschend - eher heftig. Mein Verdacht für den Grund hat sich bestätigt, allerdings war er schlimmer als gedacht.

    Und es ist wie immer, dass sich Menschen mit schlimmen Zuständen arrangieren, sie in ihr Leben integrieren, bis der oder die EINE kommt und sich wehrt - allerdings muss man natürlich auch die Mittel dafür haben.


    Ich will das Buch weggeben - wer also Interesse hat...


    Jetzt lese ich die Leihgabe von Thriller-Maus : den 1. Hattinger-Köstner-Band "Dem Tod verpflichtet"

    Der Anfang ist schon Mal super.

    Ja, ich kenne den Film natürlich auch. Als Kind habe ich ihn gerne gesehen, und er ist Kult geworden.

    Aber irgendwann mochte ich ihn trotzdem nicht mehr sehen, da er mir zuu kitschig geworden ist.

    Morjen ihr Lieben


    "Das finstere Tal" beeindruckt mich inzwischen wirklich. Bis S. 170 liefen die "Vorbereitungen" (mit subtilen Hinweisen) auf die danach stattfindenden Ereignisse in der seit Jahrzehnten dort total abgeschotteten Gemeinschaft, die dann schonungslos auf den armen Leser/die arme Leserin einprasseln.

    Zum Verständnis erfährt man nun auch die Hintergründe, die dazu führen.

    Der Erzähl-/Schreibstil ist sehr bildhaft und nicht einfach.


    Kl. Sohn & P. fliege morgen auf die Kanaren-Insel "La Gomera", da müssen wir zeitig aufstehen, um sie zum Flughafen zu fahren.

    Als der Fremde mit seinem Maultier das Hochtal erreichte, lag in der Luft schon der Geruch des ersten Schnees. Der Atem des Mannes und des Tieres malte klare Wolken in die kalte Luft, und er ging schwer - die beiden hatten den felsigen Anstieg hart genommen, um vor dem Mittag ihr Ziel zu erreichen.

    In dem kleinen Dorf, das sie unten hinter sich gelassen hatten, war die Sonne noch über einem Herbsttag aufgegangen, den die letzte Erinnerung an die Wärme des Sommers in den Spinnweben hing.


    Ich lese jetzt "Das finstere Tal" von Thomas Willmann. Gefällt mir bisher sehr gut, hat allerdings einen etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil.


    "Die Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, kurz vor Winterbeginn. Ein Fremder kommt in ein einsam gelegenes Hochtal. Er sei Maler und suche Quartier. Die Bewohner sind misstrauisch, lassen sich aber von seinem Gold überzeugen.

    Der erste Schnee schneidet das Tal von der Außenwelt ab. Das Leben im Dorf kommt zur Ruhe, man hat sich an den Fremden gewöhnt. Doch dann gibt es den ersten Toten, bald darauf einen zweiten.

    Eine dramatische Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung nimmt ihren Lauf."


    ASIN/ISBN: 3548283683

    Irri

    Das hält sich bei uns gerade in Grenzen wir haben den ganzen Gehweg dafür mit Ahornblüten voll....

    Bei mir stehen noch viele Linden. Ansich ja schön, wenn sie nicht so dicht an den Parkplätzen stehen würden. Sobald es mit der Blüte losgeht, hat man mindestens 3 - 4 Monate nur klebriges Zeug auf dem Auto.


    Thriller-Maus , ich hänge auch bei einigen meiner Reihen hinterher. ;)

    Das ist auch mit ein Grund, warum ich meinen Buchbestand so drastisch reduziere.

    Und ich bin froh, Leihbücher zu haben, die ich nach dem Lesen wegschicken kann.


    Tante Dimity habe ich beendet. War wieder super mit einigen überraschenden Wendungen und dem immer hilfsbereiten Zusammenhalt unter den Dorfbewohnern.


    Vom Alt-SuB befreit habe ich "Das finstere Tal" von Thomas Willmann. Es gefällt mir bisher sehr gut, allerdings ist der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, fast so wie bei Harry Dresden, an den ich mich aber da schon so langsam gewöhnt habe.