Beiträge von Bücherdrache

    Das Buch spielt in den Nachkriegsjahren des 2. Weltkrieges, es entspricht also nicht ganz deinen Kriterien - aber vielleicht lohnt sich trotzdem ein Blick *hoff*



    "1946. Der frühere Polizist Douglas Brodie kehrt in seine schottische Heimat zurück, gezeichnet und traumatisiert von den Kriegserlebnissen an der Front.


    Dort erreicht ihn ein Hilferuf: Hugh Donovan, ein Freund aus Kindertagen, sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung. Ihm wird der Mord an einem kleinen Jungen vorgeworfen.


    Hugh beteuert seine Unschuld, aber die erdrückende Beweislast spricht gegen ihn. Gemeinsam mit der Anwältin Samantha stößt Brodie schnell auf Widersprüche. Nicht nur die Glasgower Unterwelt, auch Justiz, Polizei und sogar die Kirche versuchen ihre grausamen Geheimnisse zu verbergen.


    Und als weitere Leichen auftauchen, wird Brodie von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt ..."

    Zitat

    Original von Irri
    Momentan verleihe ich die Seelenwächter-Reihe von Nicole Böhm - aktuell den 3. Hardcover-Sammelband - und es funktioniert gut. Ich bekomme das Buch immer in einer angemessenen Zeit wieder in dem Zustand, in dem ich es verliehen habe.


    Da hast du echt Glück, Irri. Solchen Menschen kann man dann bedenkenlos und gern Bücher ausleihen, weil man sie in guten Händen weiß.


    Ich glaube, dass ein Bücherleser nicht unbedingt zwingend auch ein Bücherfreund sein muss. Für manche Menschen ist ein Buch wohl einfach ein Wegwerfprodukt, das man ab und zu konsumiert und das in dem Moment vergessen ist, in dem man den Buchdeckel zuklappt. Das ist auch okay, das macht halt jeder auf seine Weise. Aber so ein Leser kann vermutlich nicht verstehen, dass andere an ihren Büchern hängen und ihnen auch einen ideellen Wert und/oder eine Bedeutung zumessen.


    Vom materiellen Wert gar nicht zu reden. Ein schönes Hardcover kostet mittlerweile ja durchaus mal über 25 Euro, und wenn das weg ist, ist das schon ärgerlich :fetch

    Zitat

    Original von Xarddam


    Jedenfalls habe ich das Buch damals auch schon als Empfehlung von jemandem bekommen, aber nie gelesen . Viell. ist JETZT der richtige Zeitpunkt.


    Ja - tu's einfach :lesend
    Ich überlege auch gerade, ob ich es demnächst mal wieder herauskrame :gruebel
    Versuch doch einfach eine Leseprobe oder den "Blick ins Buch" bei Amazon, dann siehst du ja, ob es an dich geht und dich packt. Manchmal reichen da schon die ersten paar Absätze :-)
    Es ist auch ein recht dünnes Büchlein, und selbst wenn man es häppchenweise und mit Pausen genießt, braucht man dafür nicht allzu lange.


    Weitere Empfehlungen habe ich gerade nicht, es ist doch schon zu lange her, als dass ich da noch einzelne Bücher herausheben könnte. Einzig vielleicht noch "Billard um halb zehn". Dieses habe ich selbst leider noch nicht gelesen, es ist mir aber schon von mehreren Personen ans Herz gelegt worden, also kann es vermutlich so schlecht nicht sein.


    Viel Spaß noch beim weiteren Vorschläge-Sammeln und beim Aussuchen :-)

    Von Heinrich Böll habe ich in jungen Jahren einiges gelesen, wobei mich außer den beiden schon genannten auch "Haus ohne Hüter", das in der deutschen Nachkriegszeit spielt, sehr beeindruckt hat.


    Was ich auch in guter Erinnerung habe, ist das "Irische Tagebuch", in dem der Autor Eindrücke seiner Irlandreisen schildert. Die liebevolle Art, wie er da Land und Leute beschreibt, mochte ich sehr, und einige Sätze und Passagen aus diesem Buch sind mir selbst nach über dreißig Jahren noch im Gedächtnis. Bölls Sprache ist schon grandios :-)

    Das Buch habe ich vor zwei oder drei Jahren auch gelesen, und ich fand es damals eher mittelmäßig, zwar nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Ich bin mit den Figuren irgendwie nicht richtig warm geworden und von der Handlung ist mir auch kaum noch etwas in Erinnerung geblieben. Bei mir ist es manchmal so, dass ich keinen rechten Zugang zum Buch finde, wenn ich keinen Bezug zu den Figuren aufbauen kann, das war wohl hier der Fall.

    Bücher verleihen, das ist ja, als würde man seine Kinder außer Haus geben und nicht wissen, ob man sie wiederkriegt :cry


    Im Grunde ist es schon richtig, dass ein Buch möglichst viele Leser haben sollte und es eine gute Sache ist, wenn es in die Welt hinauszieht. Aber ich bin ein ganz schrecklicher Büchersammler, -hamsterer und -horter, und finde das Verleihen von Haus aus einfach schlimm. Wie Marion das hier ein paar Posts weiter oben so treffend schrieb: "Never leave this house", genauso halte ich das inzwischen auch mit dem Großteil meiner Bücher. Schon der Gedanke, dass da im Regal eine Lücke klafft, waaah .... :yikes


    Eigentlich freue ich mich, wenn jemand sich für ein Buch interessiert, das mir gefallen hat, und es lesen möchte, aber nach inzwischen wirklich vielen schlechten Erfahrungen, gebe ich prinzipiell keine Bücher mehr her. Viele kriegt man nicht mehr zurück, und so viel Geld habe ich leider nicht, dass ich auch noch den Bücherkonsum anderer finanziere. (Reicht schon mein eigener :lache). Nur meine Nichte bekommt noch welche, da weiß ich, dass ich meine Schätzchen heil wiedersehe.


    Beim Verleihen habe ich auch schon üble Sachen erlebt und Bücher zerfleddert und ramponiert zurückbekommen, oder vollgekritzelt, oder mit Leuchtmarker-Anstreichungen und Post It-Zetteln versehen. Oder einfach gar nicht mehr zurückbekommen, meistens das. Oft wird man ja auch noch blöd angeredet, wenn man nachfragt und seine Bücher wiederhaben will :rolleyes


    Am besten war da eine frühere Freundin, die oft fragte, ob ich ihr beim nächsten Besuch dieses oder jenes Buch mitbringen kann, das ich gelesen oder mal erwähnt hatte. Sobald sie die Bücher dann erstmal hatte, wurden sie sofort ins Regal eingeräumt und dauerhaft in ihren eigenen Buchbestand integriert, und man sah sie nie wieder, wenn man sie ihr nicht förmlich mit Gewalt wieder entriss. Jedesmal, wenn ich fragte "Hast du das inzwischen gelesen? Kann ich das wieder mitnehmen?" rief sie in absolutem Erstaunen "Ach! Das gehört DIR? Bist du sicher? Ich dachte, das sei meins." Die wandte den Spruch "Never leave this house" nicht nur auf eigene, sondern auch auf fremde Bücher an. Obwohl sie natürlich genau wusste, wem das Buch gehört.

    In seinem Buch verhandelt Jess Jochimsen die merkwürdigen Probleme der twenty-goes-thirties. Seine Geschichten spielen im Niemandsland zwischen angehender Spießigkeit und Rock'n'Roll, irgendwo zwischen Kinderkriegen und nicht erwachsen werden wollen. Er erzählt von der zerstörerischen Schwärmerei für Nena, von der panischen Angst vor Soda-Streamern und vor Karl-Heinz Köpke, von faschistischen Musikinstrumenten, vom alles entscheidenden Fußballspiel gegen die 6b, von der Langeweile und der Liebe, vom Füße-Föhnen und vom Opa, der, nachdem er ›Bambi‹ im Kino gesehen hatte, ein Reh tot fuhr.

    Zitat

    Original von Zimööönchen
    Du kannst dich dann sicher auch gerne den anderen Frankeneulen anschließen :wave


    Das würde ich sehr, sehr gerne tun, aber ich weiß nicht, ob ich alter, menschenscheuer Drache mich das dann auch traue. Es würde mich jedenfalls einiges an Mut kosten ... andererseits wäre ich schön blöd, wenn ich mir die Chance, so nette Eulen kennenzulernen, entgehen lassen würde. Also werde ich mich bis zum nächsten Termin fleißig im Forum beteiligen und alle noch ein bisschen kennenlernen, dann ist die Scheu vielleicht nicht mehr gar so groß. Auf jeden Fall freu ich mich riesig über das Angebot und wenn ich kann, werde ich's wagen :-)

    Es ist angerichtet - Der dritte Fall für den Eberhofer Franz!


    Ein blutiger Schweinskopf im Bett von Richter Moratschek führt Franz Eberhofer auf die Spur eines gefährlichen Psychopathen. Hannibal Lecter ist ein Dreck gegen Dr. Küstner, der in Niederkaltenkirchen sein Unwesen treibt.

    Natascha, Ende zwanzig und ziemlich dick, fristet ihr Dasein in einer angesagten Eventagentur. Doch dann erfüllt sich für die Münchnerin ein Traum: Durch einen Blitzschlag tauscht sie den Körper mit ihrer schlanken, attraktiven - und ziemlich verhassten - Kollegin Li. Aller Gewichtsprobleme entledigt macht sich Natascha auf, endlich ihren charmanten Chef Wim zu erobern. Der sich als Problem erweist. Genauso wie die Aufgabe, die neu gewonnene Traumfigur zu hegen und zu pflegen. Aber auch Li fühlt sich in ihrer neuen Haut alles andere als wohl. Bis sie merkt, dass es nicht nur auf Äußerlichkeiten ankommt …

    Jaufré Montalban, provenzalischer Ritter und Gefolgsmann des einäugigen Fürsten Raimund von Toulouse, ist einer jener vierzigtausend Männer, die im Jahre 1096 aufbrachen, um das Heilige Land von den „Ungläubigen“ zu befreien. Vierzehn Jahre später ist er Kastellan der größten Christenfestung in den Kreuzfahrerstaaten. Der ewigen Schlachten und Kriegsgreuel jedoch überdrüssig, angewidert von der Machtgier der Fürsten und dem Glaubenswahn der Priester, sehnt er sich nach seiner stillen Heimat. Als seine schöne armenische Gefährtin gewaltsam ums Leben kommt, hält ihn nichts mehr im Heiligen Land. Begleitet von Hamid, dem langjährigen arabischen Freund, und seiner elfjährigen Tochter Adela kehrt er heim, um für immer die Waffen an den Nagel zu hängen. Doch auch auf der Familienfeste Rocafort findet der seit Langem Totgeglaubte keinen Frieden. Weder sein halbwüchsiger Sohn noch seine Gemahlin Berta wollen etwas von ihm wissen, der in all den Jahren nie ein Lebenszeichen gesandt hatte. Zudem ist die schöne Berta im Begriff, einen anderen zu heiraten - der nun zum tödlichen Gegenspieler wird. Obwohl er dem Schwert abgeschworen hat, muss Jaufré wieder kämpfen, um Land und Leben ... und um Berta, für die er unerwartet eine tiefe Leidenschaft entwickelt.

    Paradise Lost


    Awww, das klingt alles soo verlockend - vor allem klingt es, als müsste ich da eine Schubkarre mitnehmen :grin
    Blöd nur, dass ich diese ganzen tollen Veranstaltungen jetzt haarscharf verpasst habe, das war alles schon Anfang Oktober bzw letztes Wochenende. Aber ich werde ganz sicher zu einer der nächsten gehen, davon können mich nun keine zehn Pferde mehr abhalten. Ich danke dir sehr für die ganzen Infos :anbet :knuddel


    Und zum Thema:
    ... weil die halbe Arbeitswoche schon um ist und heute abend noch Zeit zum Lesen ist :-]

    Zimööönchen & Paradise Lost


    Herzlichen Dank euch beiden - das klingt ja echt toll! :-]
    Von diesen Veranstaltungen in N habe ich tatsächlich noch nie gehört, obwohl ich immer wieder mal nach Schlagworten wie "Bücherbörse" oder "gebrauchte Bücher" speziell in Nbg und Umland google. Die Seiten hab ich mir eben angeguckt und ich freu mich gerade total, dass ich das jetzt durch euch entdeckt habe!


    Wie funktioniert das mit dem Tauschen denn? Bringt man da einfach eine beliebige Anzahl Bücher mit? Und tauscht man dann 1:1, also Buch gegen Buch?


    (Ha! Das ist hier im Thread noch nicht mal off topic, weil ich freu mich ja gerade :chen )

    Der Münchner Geheimagent Alfons Dirnberger soll den politisch heiklen Diebstahl einer Vase aus dem Ägyptischen Museum aufklären - und gerät in Konflikt mit (u.a.) einem Kamelmistsyndikat, dem Oktoberfest, diversen Damen, einem Computerbubi, Parallelwelten, Mumien, der Polizei und sich selbst. So etwas kann einem leicht über den Kopf wachsen. Und wer zum Teufel ist TETAPHRATE?

    Michel, fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse, lebt auf dem Hof Katthult in Lönneberga, das ist ein Dorf in Småland in Südschweden. Mit seinen runden blauen Augen und dem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten - wenn er schläft. Aber wenn er nicht schläft, dann hat er mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände "Michel in der Suppenschüssel", "Michel muss mehr Männchen machen" und "Michel bringt die Welt in Ordnung".

    Osman ist ein unbescholtener Bürger Anfang fünfzig. Er hat fünf Kinder, arbeitet als Fabrikschlosser und träumt davon, eines Tages einen Gemüseladen zu besitzen. Außer daß er mit der »zweitgrößten Nervensäge des Mittleren Orients« verheiratet ist und gelegentlich mit Skinheads über den Unterschied zwischen »Türken« und »Kanaken« diskutieren muß, hat er keine Probleme. Bis eines Tages ein Brief von der Ausländerbehörde eintrifft: Er soll abgeschoben werden.


    Das ist natürlich absurd schließlich ist er vor mehr als dreißig Jahren als Gastarbeiter in die Bundesrepublik gekommen und sollte demnächst die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Aber Frau Kottzmeyer-Göbelsberg von der Ausländerbehörde kann ihm nur bestätigen, daß er laut Akte innerhalb einer Woche das Land zu verlassen habe. Jetzt ist jedes Mittel recht: Scheinehe, Barrikade vor der Wohnung, Bestechungsversuche. Aber selbst Massendemonstrationen und die Besetzung eines Atomkraftwerks bleiben ohne Wirkung.


    Mit unerschöpflicher Komik treibt der Autor das Geschehen von einem grotesken Höhepunkt zum nächsten. Schriller, witziger und politisch unkorrekter kann man mit dem brisanten Thema »Deutschland und seine Ausländer« nicht umgehen.

    Urkomisch: Der neue Roman von Sebastian Niedlich! Mephistopheles auf Freiersfüßen – Bestsellerautor Sebastian Niedlich schickt den Teufel auf Partnersuche!


    Bei Gott in Ungnade gefallen, weil Mephy einst versuchte, einen himmlischen Betriebsrat zu gründen, wurde der Fürst der Finsternis strafversetzt und kümmert sich seitdem um das ordnungsgemäße und formvollendete Quälen der verdammten Seelen. Trotz Schwefelduft und Überstunden ist Mephy hochmotiviert bei der Sache, doch so langsam wird ihm klar, dass es im Leben noch etwas anderes geben muss als immer nur Arbeit. Eine Frau muss her, und zwar schnell!


    Mephy bekommt von seinem Chef 66 Tage Sonderurlaub in irdischen Gefilden, um eine schöne Sterbliche zu finden. Dort angekommen, merkt er schnell, dass Partnersuche inzwischen die Hölle auf Erden ist … Sebastian Niedlich erzählt von teuflischen Dates und Bungee-Haien, kleinen Gemeinheiten und großen Gefühlen – beste Unterhaltung ist garantiert!

    Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ!


    Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?


    Schmunzeln und lachen, weinen und sich trotzdem wohlfühlen: DER TOD UND ANDERE HÖHEPUNKTE MEINES LEBENS ist eine schwarze Komödie mit Herz, die man so schnell nicht vergessen wird.

    Einige Gelblinge kann ich auch noch beisteuern:


    Johan Andersson – seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten nur noch »Mörder-Anders« genannt – ist frisch aus dem Knast entlassen und braucht einen neuen Job sowie neue Freunde. Da kommt ihm die Begegnung mit der geschäftstüchtigen Pfarrerin Johanna Kjellander, die wegen ihrer atheistischen Gesinnung arbeitslos geworden ist, gerade recht. Zusammen mit dem Hotel-Rezeptionisten Per Persson gründen sie eine »Körperverletzungsagentur« mit Mörder-Anders in der Rolle des Auftragsschlägers. Die Nachfrage läuft blendend. Bis Mörder-Anders nach dem höheren Sinn des Ganzen fragt, sich plötzlich für Gott interessiert und friedfertig werden will. Doch Stockholms Gangsterbosse haben mit ihm noch eine Rechnung offen und nehmen Mörder-Anders und seine Freunde gründlich in die Zange …


    Augenzwinkernd und respektlos nimmt Jonas Jonasson die menschliche Profitgier aufs Korn und hat mit Anders einen unvergesslichen Anti-Helden erschaffen.