Beiträge von Annabas

    Gunna Wendt - Maria Callas: Musik ist, was ich am meisten liebe

    Romanbiografie


    Maria Callas ist auch heute noch eine der berühmtesten Opernsängerinnen der Welt. Gunna Wendt hat ihre Biografie auch wie eine Oper gegliedert:

    Sie beginnt mit einem Vorspiel, es folgen drei Akte, unterbrochen von zwei Intermezzo-Kapiteln.


    Ich bin ein großer Callas-Fan und wollte schon lange eine Biografie von ihr lesen. Über ein Interview im Radio mit der Autorin bin ich auf dieses Buch gestoßen. Mit gerade mal etwas über 200 Seiten ist es nicht besonders lang und hier ahnt man auch schon die Schwäche des Buches: Insbesondere Akt 1 und Akt 3 lesen sich wie eine Aneinanderreihung von Daten - Umzug hier, Umzug da, Auftritt hier, Auftritt da, Empfang hier, Party dort. Ich hatte mir mehr über die Frau Maria Callas und ihre Interpretationen ihrer Rollen versprochen. Die Autorin zeigt aber auch die widersprüchlichen Angaben im Leben Maria Callas auf. Auf der einen Seite hat sie selbst aktiv an ihrer eigenen Legende gestrickt, auf der anderen Seite haben viele andere Personen die Freundschaft und/oder Begegnungen mit der Sängerin genutzt, um die Legenden ihrer Leben zu bauen. Was davon nun die Wahrheit ist, werden wir wohl nie erfahren.


    Akt 2 und die beiden Intermezzo-Kapitel haben mir aber wirklich gut gefallen. Es geht hier viel stärker um den Inhalt der stärksten Rollen Maria Callas: Violetta, Norma, Tosca. Die Autorin zeigt auf, wie die Interpretationen der Sängerin bis heute die Darstellungen beeinflussen und wie Maria Callas die Oper den Menschen wieder näher gebracht hat.


    Was man auf keinen Fall machen sollte: Das Buch lesen, ohne Musikaufnahmen der Callas zu hören. Ich habe während der Lesetage immer wieder Callas-CDs gehört - wer keine hat, findet auf youtube genügend Material. Zusammen mit den Gesangsaufnahmen kann man das Gelesene und auch das Charisma, das bis heute nachwirkt, viel besser verstehen.


    Und natürlich bin ich schon wieder angefixt für den Kauf weiterer Callas-Opern-Gesamtaufnahmen.


    ASIN/ISBN: 3451068249

    Gestern damit angefangen: Ursula Neeb - Der Teufel vom Hunsrück

    Aber so richtig hat es mich noch nicht gepackt.


    Im Jahre 1581 bricht der Gelehrte Martin Molitor zu einer Reise nach Trier auf. Seine Schwester Sybille ist voller Sorge. Es ist kein Geheimnis, dass ein Serienmörder an der Mosel sein Unwesen treibt und viele Wanderer nicht zurückkehren. Als ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden und Martin verschollen bleibt, bricht Sybille gegen die Widerstände ihrer Familie auf und will die Wahrheit ergründen. Sie trifft auf den Schriftenhändler Sebastian Wildgruber und verliebt sich unsterblich in ihn. Gemeinsam mit Sebastian beginnt Sybille, das grausame Rätsel um den Teufel vom Hunsrück zu entwirren.

    Clarissa Hagenmeyer - Happy Painting


    Jahrelang bemüht man sich, um am Ende festzustellen, dass wohl doch kein Van Gogh mehr aus einem wird. Bei der ganzen Mühe vergisst man das Wichtigste am Malen: den Spaß! Clarissa Hagenmeyer bringt die Freude wieder zurück in das Leben. Mit ihrer einfachen 4-Schritte-Technik lernt man im Grundlagenbuch Happy Painting spielend leicht, Aquarellfarben, Fineliner und Farbstifte zu kombinieren. Es gibt kein Ziel, wie ein Bild am Ende aussehen muss, sodass es auch kein Scheitern geben kann. Der Spaß an Farben und einer künstlerischen Tätigkeit stehen im Vordergrund.


    ASIN/ISBN: 3747400957

    Die Tauschbörse hat wieder geliefert:

    Katja Behling, Anke Manigold - Die Malweiber: Unerschrockene Künstlerinnen im 1900


    Großes Selbstbewusstsein und erhebliche Widerstandskraft musste eine junge Frau um 1900 aufbringen, wollte sie ihren künstlerischen Ambitionen folgen. Die Akademien waren ihr verschlossen und private Malschulen kostspielig. Dennoch wählten zahlreiche Frauen den beschwerlichen Weg und hielten, wenn auch oft als »Malweiber« verspottet, unbeirrt an ihren künstlerischen Zielen fest.

    Dieses Buch stellt die großartigen Kunstwerke und mutigen Lebenswege berühmter Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker, Clara Rilke-Westhoff, Gabriele Münter oder Käthe Kollwitz und vieler anderer, gänzlich unbekannter »Malweiber« vor, die bislang von Kunsthistorikern gerne »übersehen« wurden.


    ASIN/ISBN: 3458359257

    Sirmione, Lago di Garda, Juni 2003. Im Palazzo Civico, seit kurzem Palazzo Callas genannt, ist die Ausstellung "Callas sempre Callas!" zu sehen. Damit ehrt die Stadt ihre berühmte Bewohnerin - sie besaß dort zusammen mit ihrem Ehemann Giovanni Battista Meneghini ein Haus - zu ihrem achtzigsten Geburtstag.


    Ich war gerade draußen und habe geschaut, ob ich was von der heutigen Halbschatten-Mondfinsternis sehen kann. Leider nein, der Himmel hier ist bedeckt und es regnet. Schade!


    Dann werde ich jetzt mit meinem neuen Buch, einer Biografie über Maria Callas, anfangen und dazu ihre "Madame Butterfly" hören.


    Ich wünsche uns allen ein schönes Lesewochenende!

    Robert Harris – Imperium (erster Teil der Cicero-Trilogie)

    Übersetzt von Wolfgang Müller


    Inhalt:


    Ciceros Privatsekretär Tiro erzählt in diesem Buch den Aufstieg seines Herrn vom einfachen Anwalt zum römischen Konsul.


    Eine Karriere in der Politik ist Ciceros sehnlichster Wunsch. Doch als Anwalt ohne Einfluss und Hinterbänkler im Senat fehlen ihm das nötige Geld und die passenden Verbindungen. Der Fall des vom sizilischen Statthalter ausgeraubten Bürgers Sthenius kommt genau zur richtigen Zeit. Cicero nutzt das Verfahren, um einerseits die Korruption anzuprangern und sich dadurch beim römischen Volk beliebt zu machen, und andererseits kann er seinem Erzrivalen, den Anwalt Hortensius, endlich in einem spektakulären Prozess die Stirn bieten. Aber natürlich läuft nicht alles so, wie Cicero es sich wünscht – es müssen Koalitionen geschlossen werden, Gefälligkeiten werden eingefordert und versprochen. Das Karussell der Macht lässt Cicero nicht mehr frei. Und dann setzt er sich auch noch in den Kopf, sich um das höchste Amt, nämlich das eines römischen Konsuls zu bewerben …


    Die Geschichte spielt in der Zeit von 79 v. Chr. bis 64 v. Chr.


    Meine Meinung:


    Ich habe schon lange nicht mehr ein so dickes Buch in so kurzer Zeit gelesen. Besonders die erste Hälfte, in der es um den Prozess des Bürgers Sthenius geht, hat mich gefesselt. Den zweiten Teil, in dem es überwiegend um die Wahl zum Konsul geht, fand ich teilweise etwas langatmig, aber immer noch spannend genug, dass ich nicht abbrechen wollte.


    Wenn ich die Grundaussage des Buches beschreiben müsste, würde ich sagen „ein redlicher Mensch kommt nicht weit“ oder „Macht korrumpiert“. Die Hauptfigur Cicero ist mit ihrem Ehrgeiz, ganz nach oben zu kommen, nicht unbedingt sympathisch, trotzdem leidet man mit ihr mit, wenn sie Rückschläge erleidet und freut sich über einen Etappensieg. Die Erzählstimme, Ciceros treuer Privatsekretär Tiro, bringt dem Leser die Figur nahe und trotzdem bleibt eine gewisse Distanz bestehen, durch die man sich ein eigenes Urteil über die Machenschaften bilden kann.


    Ich bin keine Historikerin, also weiß ich nicht, ob die historischen Begebenheiten und Personen akkurat beschrieben sind. Mein Wissen über das römische Reich stammt zum größten Teil aus dem Buch „Ich, Claudius“, diversen Asterix-Heften und der TV-Serie „Rom“. Aber der Autor lässt ein lebhaftes und farbiges Bild von Rom im Kopf des Lesers entstehen, und ich meine, es könnte zumindest so zugegangen sein. Das genügt mir.


    Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

    Gunna Wendt - Maria Callas: Musik ist, was ich am meisten liebe


    Keine Sängerin der Musikgeschichte hat die Menschen so bewegt wie Maria Callas. Ihr Gesang zog das Publikum in den Bann und übte eine fast magische Wirkung aus.

    Doch wer war Maria Callas jenseits der Bühne? Gunna Wendt gelingt es, hinter der großen Bühnengöttin das Mädchen Maria zu entdecken und ihre Entwicklung vom unglücklichen Emigrantenkind bis zur umjubelten Operndiva darzustellen. Hinter dem Klischee von der egozentrischen Diva erkennt sie eine geniale, aber zutiefst unsichere Künstlerin, die auch ihr Leben als große Inszenierung gestaltete.


    ASIN/ISBN: 3451068249

    75 000 Steinchen 90x67 cm groß.

    Wow! 8|

    Ich habe mich auch schon in ein größeres Motiv verguckt, aber das gibt's erst, wenn ich das kleinere fertig und dann auch noch Lust auf mehr habe.

    Danke für dein Angebot, ich komme sicher darauf zurück. :wave

    Hallo zusammen,


    juhu, heute wurde meine Diamond-Painting-Vorlage geliefert - das wird mein erster Versuch. Ich bin gespannt! Ein bisschen unsicher bin ich, ob meine Augen da so gut mitmachen werden, die Steine sind doch recht winzig. Notfalls muss ich öfters mal Pause machen. Oder ich muss mir doch mal eine Standlupe zulegen.


    Ich habe die Vorlage über Junghanswolle.de bestellt, die großen Preisunterschiede im Internet haben mich verwirrt - nicht dass ich nur eine Vorlage ohne Steinchen und Zubehör bekomme. So ganz habe ich da noch nicht durchgeblickt.


    Aber hier mein Motiv, ich freu mich schon aufs Wochenende: klick

    Der Arbeitsalltag hat mich wieder :cry Ich will nicht! Die zwei Wochen waren so herrlich entspannend.

    Ich bin auch schon wieder voll abgenervt von der Arbeit. Manche Kollegen kommen mir vor, als hätten sie ihr Gehirn nach den vielen Feiertagen noch nicht so richtig gebootet. :rolleyes


    Umso besser, dass ich mit "Imperium" von Robert Harris ein super spannendes Buch habe - ich bin zu fast drei Vierteln durch und wünsche mir jetzt schon, es wäre länger.


    Euch allen einen schönen Abend! :lesend

    Mein Name ist Tiro. Ich war sechsunddreißig Jahre lang Privatsekretär des römischen Staatsmannes Cicero - eine anfangs aufregende, dann überraschende, später mühsame und schließlich äußerst gefährliche Aufgabe. Ich glaube, dass Cicero während dieser Jahre mehr Zeit mit mir verbrachte als mit jedem anderen Menschen, seine Familie eingeschlossen.


    Ertauscht:

    Ursula Neeb - Der Teufel vom Hunsrück


    Im Jahre 1581 bricht der Gelehrte Martin Molitor zu einer Reise nach Trier auf. Seine Schwester Sybille ist voller Sorge. Es ist kein Geheimnis, dass ein Serienmörder an der Mosel sein Unwesen treibt und viele Wanderer nicht zurückkehren. Als ihre schlimmsten Befürchtungen wahr werden und Martin verschollen bleibt, bricht Sybille gegen die Widerstände ihrer Familie auf und will die Wahrheit ergründen. Sie trifft auf den Schriftenhändler Sebastian Wildgruber und verliebt sich unsterblich in ihn. Gemeinsam mit Sebastian beginnt Sybille, das grausame Rätsel um den Teufel vom Hunsrück zu entwirren.