Beiträge von Hoffis

    Ich habs ja uch mit dem Schwermut der skaninavischen Thriller. Doch immer wieder muss ich einen in die Hand nehmen.


    Die Geschichte ist aufgebaut in kurze Handlungsstränge, die den Leser gezielt verwirren. Doch nach so 150 Seiten entwickeln sich Zusammenhänge, die einen dann auch fesseln.


    Eine Reihe von Selbstmorde lassen einen in eine Jugendsszene einsteigen, die schon richtig erschreckend ist. Der Ermittler Jens Hurtig stellt viele Gemeinsamkeiten mit diversen Morde fest. Mir persönlich hat der Roman besser gefallen, als die Bergmann-Trilogie.


    Im großen und ganzen lesbar, aber nicht gerade ein Highlight der Krimiliteratur.

    Hier kommt es zur finalen Auflosung....
    Isaak hatte ich auch schon vorher im Verdacht. Daß er das 3. Kind ist, hätte ich nicht gedacht.
    Das nun Jens sterben musste, fand ich schade.


    Aber für mich war die Lösung auch stimmig.

    Ich bin mir nicht sicher, aber Øystein und Simon sind zum Verwechseln. Ob nun im Buch, oder beim Leser, weis ich nicht.


    Isaak wird mir auch nun immer komischer. Verdächtig vor allem die vielen Dinge, die er zum Malen verarbeitet. Irgendwie erinnert mich das an die Kompositionen von Hunger.

    Zitat

    Original von SupaWeibi
    Das Hurtig so ausrasten kann und diesen Typen (Øystein?) auf dem Klo beim Konzert so vermöbelt hätte ich nicht gedacht. Das kam so unvorbereitet.
    Zumindest kam er nun an die Info das man Hunger über ein Postfach kontaktieren kann.


    Die Selbstmordwelle weckt in Hurtig Erinnerungen an die eigene Geschehnisse. Das lässt schon einen seine Berufung vergessen. Erschütternder für mich war erst danach die Szene, als er den ganzen Jugendlichen beim Ritzen zuschaute...

    Dieser Abschnitt ist noch genauso schräg. Einzig die Abschnitte mit Jens Hurtig sind ein wenig der rote Faden.
    Dass es regelrechte Selbstmord-Epedemien gibt, hab ich bis jetzt noch nicht gewußt.
    Extrem finde ich doch diese Subkulturen, die die Jugendliche anzieht, wie das Licht die Motten.

    Tja, ich hab die erste Seiten auch so meine Schwierigkeiten gehabt. Die kurzen Abschnitte, schräge Handlungen ...


    Die psychischen Störungung bei Jugendlichen sind mir auch soweit bekannt, und es werden schon eine Vielfalt aufgezählt.


    Da wären mal Alkohol, Medikamente und Drogen. Dann die Depressionen bis hin zum Suizid, und dann noch das Borderline, auch umgangsprachlich das "Ritzen".


    Naja, dann mal weiter zum Lesen...

    Tja, bei den Mördereulen wäre ich auch dabei...


    Meine Auswahl wäre


    Koontz
    Ivo Pala - Gift
    Don Winslow - Tage der Toten


    Wissenschaftsthriller gehen bei mir auch immer,


    Aber ein paar Regional-Krimis fehlen auch in der Auswahl. :wave

    Heute noch anfangen:


    Kurzbeschreibung:


    Eine Welle bizarrer Selbstmorde erschüttert Schweden. An den unterschiedlichsten Orten im Land nehmen sich Jugendliche auf ungewöhnliche, grausame Weise das Leben, und sie alle haben eines gemeinsam: Sie hören die düstere Musik eines Interpreten namens "Hunger" auf alten Musikkassetten, während sie sich umbringen. Zur gleichen Zeit wird in Stockholm der erste von mehreren einflussreichen Männern ermordet. Als Kommissar Jens Hurtig ihn mit den Selbstmorden in Verbindung bringt, zeigt sich das ganze schreckliche Ausmaß des Falls ...

    Ich habe das Buch im Urlaub im Buchleihregal des Hotels entdeckt, und gedacht "Must Have!!!"


    Zuerst hat ihn meine GGin gelesen und war hell auf begeistert. Nachdem ich Mörderkind fertig hatte, hab ich ihn sofort gelesen.....


    Von mir uneingeschränkt 10 Points!

    Ich habe das Buch in den Urlaub mitgenommen.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten ins Buch zu kommen, ist es doch Spannend geworden!


    Mir sind die Dünfort-Krimis, aber ich war gut unterhalten.


    8 Punkte

    Ich war sehr überrascht, über diesen Erstlingsroman. Über die Handlung brauch ich mich nicht mehr auslassen, ich empfehle hier: Einfach Lesen!


    Obwohl ich schräge, kranke Ermittler nicht mag, und auch meine Probleme mit skandinafische Krimi/Triller habe, war ich sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 8 Punkte.

    Ich habe das Buch mit derLeserunde gelesen und angenehm überrascht.


    Die Gestaltung des Buches hat mir gut gefallen und die Karte, das Personenregister ist beim lesen sehr hilfreich gewesen. Besonders überrascht war ich, daß ein amerikanischer Filmmensch ein deutsch/europäischen historischen Roman schreibt.


    Da mich diese Zeit besonders interessiert, war ich erstaunt, über das viele Hintergrundwissen, das er ins Buch einfließen hat lassen.


    Es handelt in der Haupstsache von zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein können.
    Da ist die 17jährige Kristina, die als barmherziger Samariter unterwegs ist, und dem kriegerischen Lud, die in einer kriegerischen Handlung im Bömischen zusammen treffen.


    Diese Geschichte wird Umantelt von Bauernkriege, Reformationen und die Lebensumstände der Bevölkerung allgemein.


    Ende Juli war ich in einem historischen Theaterstück, das um die selbe Zeit gehandelt hat. In einem Vorspann hat einer der Schauspieler die Historie drumrum erklärt, und die war exakt die gleiche.


    Für den historisch interessierten Leser absolut ein Muss!


    Ich vergebe hier 9 Punkte...

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden - Kathy Reichs


    Tory Brennan ermittelt


    Die vierzehnjährige Tory Brennan ist die Nichte der berühmten forensischen Anthropologin Tempe Brennan. Mit ihr teilt sie zwei Dinge: den Instinkt für Verbrechen – und den unbedingten Willen, diese aufzuklären ...


    Auf einer einsamen Insel findet Tory die vergrabenen Knochen eines vor etwa 30 Jahren verstorbenen jungen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, erweist sich als gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um die damals sechzehnjährige Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren des Verbrechens reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus vorgenommen werden. Tory und ihre Freunde infizieren sich mit dem Virus – und erlangen dadurch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, die ihnen bei ihren Recherchen zugute kommt. Denn der Mörder von Katherine Heaton tut alles dafür, dass das Verbrechen nicht ans Tageslicht gebracht wird …

    gelesen im Mai:


    Daniel H. Wilson - Das Implantat


    aktuell:


    Kathy Reichs - VIRALS - Tote können nicht mehr reden


    Die Nächsten:


    Shining - Stephen King
    Im Dunkeln der Schuld - Rita Hampp
    Der Flügelschlag des Todes - Sissel Jo Gazan
    Passagier 23 - Sbastian Fitzek
    Herzblut - Volker Klüpfel und Michael Kobr
    Grimmbart - Volker Klüpfel und Michael Kobr