Beiträge von killerbinchen

    Das Buch wurde bei Booktube im letzten Jahr sehr oft in die Kamera gehalten und da kann man schon manchmal skeptisch werden oder die Lust/Vorfreude verlieren; aber: das Lesen hat sich für mich sehr gelohnt. Eine kurze Inhaltsangabe hat für mich immer gereicht, ganze Rezensionen habe ich mir nie angehört oder gelesen, und das war auch gut so.

    Sobald ich das Buch zur Hand genommen habe, haben mich Schreibstil und Geschichte sofort in den Bann gezogen, ich habe nichts mehr mitgekriegt und musste bei jeder Unterbrechung regelrecht wieder auftauchen.

    Den Blick auf den „Wilden Westen“ aus der Sicht der Geschwister Sam und Lucy war für mich absolut faszinierend. Was macht ein Zuhause aus?

    Auch die Geschichte der Eltern fand ich sehr spannend.

    Man kann gar nicht alles aufzählen, was man gut oder berührend fand, sonst würde man zu sehr spoilern.


    Von mir jedenfalls sehr gute 8,5 Punkte.

    Lustigerweise hat mir meine Tochter am Freitag im Thalia von Heartstopper vorgeschärmt, sie findet die Serie so toll und hätte gerne auch die Bücher dazu.

    Abends habe ich dann den aktuellen Podcast gehört und was wird empfohlen? Heartstopper :-)

    Ich fühlte mich auch mal total "up to date", da ich die Serie mit meiner Großen (13) schon geschaut habe. :lache

    Gespickt mit Fakten aus genannten Quellen zu Geschlechtervergleichen in Südkorea wie Einkommen, Einstellungsquote etc. pp. erzählt ein Therapeut das Leben der wahrscheinlich hunderttausenden Koreannerinnen gleichenden Kim Jiyoung.

    Beim Therapeuten gelandet ist sie aufgrund einer vermuteten Persönlichkeitsspaltung in Folge einer nicht behandelten Wochenbettdepression. Für mich stand es sinnbildlich dafür, dass aus der Protagonistin die vielen Einfluss nehmen wollenden Stimmen sprechen (Schwiegermutter, Mutter, Ehemann, nicht zuletzt die Gesellschaft selbst), gegen die sie nicht mehr ankommt.


    Das Buch ist auch eher ein Bericht darüber, wie eine Generation mit neuen Gesellschaftsstrukturen umgeht, die der eigenen Erziehung entgegenstehen und aus deren Fesseln sich so manche befreien kann, viele andere aber nicht. Und wie wenig wert Frauen in Asien immer noch sind, selbst in einem sich in popkultureller Hinsicht an den Westen anlehnenden Land.


    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfinde es auch für unsere nachkommende Generation als wichtig, dieses zu kennen.


    Aber :achtungironie hier ist vielleicht doch eine Triggerwarnung für Männer angebracht, immerhin bekommt ein Junge eine Kopfnuss!!


    8,5 Punkte

    Hast du schon mal bei Andrea Wintermädchen reingeschaut? Sie hat so ein schönes Format, "Mein Mann kauft mir Bücher" und dann noch "Rate my Bücherregal" (da interessieren mich zwar eher die Ansichten der Bücherregale selber, die die Zuschauerinnen einschicken, als die "Bewertungen" von Andrea, aber es ist trotzdem witzig).

    Hervé le Tellier; Die Anomalie; 2; ebook

    Janet Evanovich; Küsse sich, wer kann; 2,5

    Madeline Miller; Ich bin Circe; 1,6; Monatshighlight

    Amy Timberlake; Dachs und Stinktier; 2,5

    Camilla Bruce; Pepper-Man; 2

    Ines Thorn; Die Macht der Worte; 2,7

    Emma Stonex; Die Leuchtturmwärter; 2; ebook

    killerbinchen ich weiß nicht, ob dieses Buch zu dem zählt, was du suchst oder ob du es vielleicht schon kennst, aber "Der Verdacht" von Ashley Audrain war für mich sehr beklemmend, bedrückend und auch traurig.


    ASIN/ISBN: 3328601449

    Ja, genau, das würde da auch reinpassen. (Ich habe es schon gehört.)

    Ich glaube, breumel hat schon recht und die Bücher fallen wohl unter "Drama".

    Hatte mich nur interessiert, ob es da auch einen anderen Ausdruck für gibt, denn der Begriff Cosy Crime ist auch ewig an mir vorbeigegangen.

    Okay, kleines Beispiel:


    J. K. Rowling, Ein plötzlicher Todesfall


    ASIN/ISBN: 3548285287


    oder


    Emma Stonex, Die Leuchtturmwärter


    ASIN/ISBN: 3103970374


    Diese werden ja einfach nur als "Roman" bezeichnet, aber es fühlt sich nicht so an.


    Im krassen Gegensatz dazu gibt es ja z. B. die Louise Penny-Bücher, die unter Krimis laufen, aber trotzdem diese "hyggelige" Atmosphäre haben, so dass sie als Wohlfühlromane durchgehen, eben die Cosy-Crime.

    Ich würd ja sagen, Festa Verlag...

    :schnellweg

    Da musste ich erstmal nachsehen - aber nein, von denen kenne ich nichts. Ist das eine Bildungslücke? Ach nee, mir reicht das eine Heyne-Hardcore auf dem SUB.


    Ich meinte Bücher, in denen es Tote gibt, evtl. auch Mörder, aber ohne Ermittlung/Ermittler und durch die menschlichen Abgründe erzählt.

    Das ganze ohne Witzigkeit, nette Cafes und rote Bäume.

    Dafür bedrückend und traurig.

    In die Plauderecke hätte ich das auch nicht geschoben.

    Aber ein monatlicher Thread, wo man über seine gelesenen Bücher quatscht, hat mir eigentlich schon immer gefehlt.

    Vermutlich ist das aber im " Ich lese gerade" auch ausreichend für die meisten. Wobei der halt sehr unübersichtlich ist.

    War ja auch nur ein Gedanke, der mir aufgrund der niedrigen Beteiligungszahlen so durch den Kopf ging. :wave