Beiträge von killerbinchen

    Seit der "wilden Reise durch die Nacht" bin ich von Käpt´n Blaubär bis hin zum "Labyrinth der Träumenden Bücher" ein treuer Fan (gewesen). Lange schon warten wir auf die Fortsetzung des letztgenannten... dachte, ich könnte mir die Wartezeit mit der Prinzessin Insomnia versüßen und mal wieder einen Ausflug nach Zamonien machen.


    Keine Frage; das Buch hat natürlich seine Moers-Momente. Und die ersten 50 Seiten fand ich super, war begeistert! Ich habe sogar die kreative Wortschöpfung eigens auswendig gelernt! Auch die Aufmachung fand ich sehr schön, das machte es abwechslungsreich, viele bunte Farben, angenehm für mein Auge (aber die Zeichnungen selber fand ich nicht so ansprechend).


    Leider fand ich die Reise selbst, also die eigentliche Geschichte, nun sehr zäh. Ich habe zwei Wochen gebraucht, bin immer wieder zu anderen Büchern abgeschweift und es fiel mir jedes mal schwer, zu dem Buch zurückzukehren.


    Das Ende war schön, aber der Weg dahin so beschwerlich als Leser.

    Schade. Sehr, sehr schade.

    Ich habe die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben, dass das Orm bald wieder fließt und noch eine Fortsetzung der Träumenden Bücher kommt. Ob ich zwischendurch zu anderen neuen Büchern des Autors greifen werde, bleibt mehr als fraglich.


    Mehr als 6 Punkte sind leider nicht drin.

    Dass das mit dem „Mütter wollen ihre Kinder schützen“ kommt, war mir klar. Nun, das ist ja auch unser Job... Für mich war der Schmerz damals, dieses Buch zu lesen, wie mir selbst ein großes Stück Haut abzureißen, da war ich aber schon älter.

    Ich habe beschlossen, es noch mal in Vergessenheit geraten zu lassen und das Buch für sie vielleicht ab 12 freizugeben.


    Danke für eure Antworten!!

    Mirjam Oldenhave; Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende; 3,5; Leserunde

    Klaus Hagerup; Das Mädchen, das die Bücher retten wollte; 1,4

    Dave Eggers; Bis an die Grenze; 2

    Manuela Inusa; Der kleine Teeladen zum Glück; 2,3; ebook

    Sarah-Kate Lynch; Cantucci-Herzen brechen nicht; 2,1

    Susanne Fröhlich; Verzogen; 2,3

    Manuela Inusa; Die Chocolaterie der Träume; 2,3; ebook


    Ich kriege einfach kein Monatshighlight hin. :/

    Moin!


    Svenni will unbedingt Das Tagebuch der Anne Frank lesen... meint ihr, das ist mit 10 noch zu früh? Ich habe erst mit 12 mit solchen Büchern angefangen, den zweiten WK betreffend, meine ich.

    Ich hätte sie eigentlich gern noch ein paar Jahre "unbelastet", ist das vielleicht unrealistisch?

    Meine letzten beiden Filme, die mir richtig gut gefallen haben und die ich unter "Filmperlen" ablege, sind:


    The Danish Girl (mit Eddie Redmayne, der Film ging mir richtig nahe)


    &


    Ruby Sparks: Meine fabelhafte Freundin (mit Zoe Kazan, von der ich echt ein Fan bin).


    Außerdem fallen mir noch ein:


    Captain Fantastic (Mit Viggo Mortensen)

    Space Pirate Captain Harlow

    Sky (mit Diane Kruger)

    Wild - Der große Trip (mit Reese Witherspoon)

    Bisher konnte ich alle diesjährig gelesenen Bücher hier verwursten.


    Das Buch mit einem Titel bestehend aus nur einem Wort ist bei mir "Verzogen" von Susanne Fröhlich.

    Und die Bücher mit den sich ähnelnden Covern habe ich aus der Reihe Valerie-Lane von Manuela Inusa gelesen. Ich liebe diese bunten Bilder.

    Da "Cantucciherzen brechen nicht" teils in Amerika und teils in Italien spielt, die Hauptsprache jedoch amerikanisches Englisch ist und die entzückenden alten italienischen Witwen aus Montevedova einen herrlichen Akzent in ihrem Englisch vorweisen können, habe ich dieses Buch auf B3 gesetzt.


    Ein Bingo ist bei mir aber leider noch lange nicht in Sicht.


    Jedoch Glückwünsche Richtung Belladonna :feiern


    So ein Mist...

    Ich gucke noch.

    Finde aber nach wie vor FTWD oder Z Nation eigentlich interessanter.

    Bei TWD schicken sie Leute raus, um nach einem zu suchen, dann müssen zwei los, um die Suchenden zu suchen, während die ersten wieder zurückkommen, um dann wieder die Suchenden Suchenden zu suchen... Das finde ich ein bisschen unglücklich.d

    Auch dass so gut wie nichts erklärt wird, nervt. Mich jedenfalls. Ganz zu schweigen vom Bauernopfer... Unnötig.

    Ach, an Wunstorf ist nichts schrecklich, aber bei uns in Garbsen war Wunstorf immer der Ersatzbegriff für (sorry, altes Wort) Irrenanstalt. Deswegen passte die Örtlichkeit in mein Klischeebild aus der Kindheit, wobei diese ja eher außerhalb von Wunstorf war, also die Örtlichkeit.

    Ich fand das Haus nicht „gut“, sondern skurril. Die beschriebenen Szenen mit den Tieren waren nicht schön, muteten aber ein wenig skandinavisch an...

    In meiner anhaltenden Alaska-Sucht konnte ich natürlich an diesem Buch nicht vorbeigehen. Es war mein erster "Eggers".


    Am Anfang fand ich den Schreibstil etwas holzig, holperig, wie auch immer.

    Dann jedoch habe ich diesen feinen Nebensatz-Humor entdeckt, den ich so liebe. Dave Eggers hat keine Angst, die Menschen so zu beschreiben, wie sie sind, und tut dies mit ziemlich spitzer Zunge. Also, spitzer Feder...

    Wir begleiten Josie, Zahnärztin, die mit ihren zwei Kindern vor schlimmen Begebenheiten in ihrem Leben und aus ihrem Leben nach Alaska flieht und dort nur nach einem sehr groben Plan mit einem alten Wohnmobil durch die Gegend dingelt, ab und zu mal etwas zu früh zu tief ins Glas schaut und auch sonst eigentlich nur mit viel Glück die große Alaska-Sause überlebt.

    Die Wälder Alaskas sind trocken und brennen, das Feuer scheint sie zu verfolgen, sowie die Sorgen sie von innen heraus zu zerfressen drohen. Josie, knapp 40, trifft Entscheidungen, die man nicht immer nachvollziehen kann, schon gar nicht, wenn man selber Mutter von zwei Kindern in ähnlichem Alter ist. Und doch findet man sich immer wieder in ihr wieder, z. B. wenn sie ihren Kindern dabei zuschaut, wie sie im Fluss spielen, und dabei einfach nur gedankenlos glücklich sind, und dann ist sie auch glücklich und man verzeiht ihr irgendwie.


    Nicht so glasklar wie Boyle, nicht verschwurbelt wie Irving, hat Dave Eggers eine ganz eigene Art, zu erzählen. Trotz der Tragödien habe ich oft gelacht.

    Und das ist es, was nicht nur das Leben ausmacht, sondern für mich eben auch gute Bücher.


    Punktemäßig liege ich da gleich mit Voltaire: eine 8.

    Musik und Spontankauf habe ich erledigt.

    In Dave Eggers "Bis an die Grenze" wird einmal heftig Musik gemacht. Aber wenn mir noch ein anderes mit Musik begegnet, muss ich Dave Eggers auf die "Tattoos" schieben.




    Der Spontankauf war dieses:

    978-3961770229