Beiträge von killerbinchen

    Einigermaßen viel gelesen, aber vieles nicht abgeschlossen und leider wieder kein echtes Highlight.


    Isabel Allende; Eva Luna; 2

    Manuela Inusa; Der zauberhafte Trödelladen; 2; ebook
    E. M. Delafield; Tagebuch einer Lady auf dem Lande; 2,5

    Rachel Gibson; Ein Rezept für die Liebe; 3,8

    Zsuzsa Bank: Der Schwimmer; 2,8

    Thomas Meyer; Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse; 2

    J. M. Coetzee; Leben und Zeit des Michael K.; 2,7

    Ben Aaronovitch; Ein Wispern unter Baker Street; 2,8

    Dieses Buch ist wohl aufgrund meines Interesses für Überleben in der Wildnis bzw. Wildnis an sich auf meiner Leseliste gelandet.


    Wie es sich für zeitgenössische Literatur gehört, ist das Buch einigermaßen anstrengend zu lesen. Aber ich finde, es lohnt sich.


    Man begleitet den Michael K. von Geburt an durch sein trauriges Leben. Er findet wirklich nur selten Glücksmomente, und diese auch ausschließlich allein, in der Wildnis. Alles andere ist nur Pflicht und Aushalten.


    Im Gegensatz zu meinen Vorrednerinnen bin ich schon der Meinung, dass man Michael bis zu seinem Tod begleitet. Aber er schwebt wohl irgendwie darüber hinaus, und das passt auch zu ihm. Wenn er es selber nicht bemerkt, merkt es der Leser vielleicht auch nicht unbedingt.


    Und wieder im Gegensatz zu redator und glass hat mir der Einschub im Ich -Erzählstil aus Sicht eines San-Offiziers gar nicht gefallen. Viel zu lang und unnötig. Einzig die Aussage, es sei besser gewesen, dieser „Michaels“ wäre am besten gar nicht geboren worden mit seiner Hasenscharte und seinem tumben Verstand lässt einen innerlich protestieren, da die wenigen Glücksmomente ja trotzdem vorhanden waren!


    Ich hatte den Eindruck, J.M. Coetzee hat mit Michael K. das Land selbst skizziert.



    Von mir bekommt das Buch 7,5 Punkte für den Einblick in Irrungen und Wirrungen in Zeiten der Kriegszustände in Südafrika - aus dem Blickwinkel eines „Taugenichts“.

    Die zweihundertvierundachtzig Seiten fühlten sich an wie sechshundert, und trotz vorhandener Lesezeit habe ich gefühlt ewig dafür gebraucht.

    Zwischendurch wollte ich das Buch schon aus dem Fenster werfen, zumal ich finde, dass die Autorin sich in der Mitte in der Geschichte um Virag total verzettelt hat.

    Aber ich wollte verdammt nochmal herausfinden, warum dieser Roman nun so viele Preise gewonnen hat.

    Es fiel mir sehr schwer, mich zeitlich in dem Buch zurechtzufinden, denn politische Ereignisse werden nicht erwähnt, eher „nur“ die Stimmung im Volk, es kommt dazu, dass die Geschichte Ungarns sehr kompliziert ist und meine Kenntnisse darum eher rudimentär vorhanden sind :/

    Die Geschichte an sich ist natürlich berührend und traurig - wieviele Mütter verlassen schon ihre Kinder? Was macht das aus den Kindern, wenn dann auch noch der Vater kein großes Interesse an ihnen zeigt? Ist hier eine glückliche Kindheit überhaupt noch möglich?

    Und hier zeigt uns die Autorin: Ja, ist es. Und das wird für mich vordergründig auch im Hinterkopf bleiben (oh Mann...), wenn ich an dieses Buch zurückdenken werde. Schwimmen, Spielen mit dem Geschwister, Trauben essen, Eis essen, nicht zur Schule müssen, ziemlich viel Freiheit - die in heutigen Augen an fast totale Vernachlässigung Grenzen würde, wenn... ja, wenn da nicht all diese mehr oder weniger liebevollen Frauen im Leben der Kinder auftauchen würden.

    Leider ist es natürlich trotzdem so, dass einem diese Freiheit auch oder wahrscheinlich zum Verhängnis werden kann, wenn da niemand ist, der sie eingrenzt. Und die Gedanken an die Mutter (über die ich gern mehr erfahren hätte) kann man als Kind wohl, vor allem, wenn sie abhanden gekommen ist, niemals abstellen.


    Die Männer in diesem Buch kann man übrigens alle in der Pfeife rauchen.


    7,5 Punkte gebe ich, aber ich schätze, ich werde kein Buch dieser Autorin mehr lesen.

    Ich lese auch gerade erst das zweite von der Liste, den "Klang des Schnees". Obwohl es viele kanadische Preise gewonnen hat, ist es ein bisschen dröge.

    Wir haben ja noch fast ein halbes Jahr Zeit :wave

    Hm, tja, ich habe es irgendwie geschafft, mich in verschiedenen Bücher zu verlieren... zum einen hatte ich Lust auf Alaska und auch auf einen Klassiker. Also habe ich das verbunden und zu "Ruf der Wildnis" von Jack London gegriffen.

    Vorher hatte ich aber schon "Das Flüstern der Nacht" von Peter V. Brett angefangen; das hat jedoch 1000 Seiten und ist für unterwegs sehr unhandlich. Also habe ich noch Eva Luna von Isabel Allende aus dem SUB geholt.

    Narziss und Goldmund von Hermann Hesse lasse ich jetzt mal außen vor, weil das ein Langzeitprojekt ist. Aber so wie es aussieht, werden die anderen da oben das wohl auch :/

    Na ja, es winken 3 Wochen Urlaub, da schaffe ich bestimmt auch mal wieder was.

    Dieses kleine Büchlein habe ich gestern in einem Rutsch gelesen.

    Natürlich würde der Autor, der selber mehr als zehntausend Bücher sein Eigen nennt, mich mit meinen mickrigen Viertausend nicht so richtig ernst nehmen - aber dennoch fand ich mich seine Gedanken und Empfindungen abnickend immer wieder.

    Natürlich darf das Buch in meiner Sammlung "Bücher über Bücher" seinen Platz einnehmen. Jedoch ist es sicher für Nicht-Bibliophile nicht so sehr spannend.

    Auch habe ich hier das Kapitel Kunst-Bände größtenteils übersprungen.

    Immerhin hat er es aber geschafft, mir klarzumachen, dass ich a) nicht allein bin, b) gut daran getan habe, meine Sammlung mit 18 Jahren schon zu beginnen und c) dass ich eigentlich am Ende meiner (räumlichen) Kapazitäten angekommen bin :/

    Der Zusammenhang erschließt sich mir noch nicht so recht , hilfst Du mir ? Ich möchte gerne mitschmunzeln. :/

    LG und ein frohes Pfingstfest, das unsere Verständigungsbrücke stärken möge. :prost

    Bokorm, die Bücherwürmin

    Ähm, ja klar. Also hier geht es ja darum, alte (mutmaßliche) Schätze aus dem SUB zu ziehen, sie aufzustapeln und über das Jahr hinweg zu lesen. Deswegen heißt das Alt-SUB-Abbau. Bücherfasten ist ein anderer Thread. Und da geht es ja auch eher um die Symbolik.

    Natürlich ist es interessant, dass du nach Lust und Laune liest, aber dann kannst du deinen Beitrag auch gleich kopieren und in all die anderen Lese-Aktionen einfügen, verstehst du? Ist nicht böse gemeint, aber deine Worte hören sich so selbstverherrlichend an (und passten einfach auch nicht in diesen Thread).

    Ich dachte, mit meinem Schmunzler fällt es dir vielleicht auf.

    Ich musste ein bisschen schmunzeln, weil ich bei deinem Beitrag immer an den kleinen Buchverkäufer aus "Notting Hill" denken muss, der Anna Scott erzählt, dass er sie in "Ghost" ganz toll fand. ^^

    Ich lese keine Klappentexte, aber wenn da tatsächlich stand, dass dieses Buch ein Pageturner ist, dann...

    kann ich mich dieser Aussage nur anschließen. Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und dafür Kinder und Haus sehr gern vernachlässigt.

    Manchmal etwas abstrus im Storyverlauf und etwas zu straff konstruiert habe ich darüber schon den Kopf geschüttelt, aber alles in allem ist mir der "Susan-Effekt" doch 8,5 Punkte wert. Es war spannend und intelligent, aber auch mit einem normalen IQ kann man allem folgen. ;)

    1. Thomas Wharton; Der Klang des Schnees
    2. Helen Dunmore; Der Duft des Schnees
    3. Sabine Annuscheit; Bevor es dunkel wird
    4. Morag Prunty; In Liebe, deine Tessa
    5. Imre Kertesz; Kaddisch für ein nicht geborenes Kind
    6. Peter Mayle; Hotel Pastis
    7. Isabel Allende; Fortunas Tochter
    8. Vigdis Hjorth; Drei Frauen und ein Todesfall
    9. Dean Koontz; Drachentränen
    10. Shari Low; Märchenprinz auf Abruf
    11. Gilbert Adair; Liebestod auf Long Island gelesen 05/19
    12. Paulo Coelho; Der Dämon und Fräulein Prym


    Auch endlich eins geschafft. Es war intelligent geschrieben, aber irgendwie seltsam. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil es ziemlich dünn ist, ansonsten hat mich die Story vom abgehalfterten englischen Schriftsteller, der sich im "besten Alter" in einen amerikanischen Schauspiel-Jüngling verliebt und diesen stalkt, nicht sonderlich interessiert.

    Welcome back!


    Mann, als du noch ein Kind warst vor diesen zehn Jahren, da war ich noch jung.

    Jetzt bist du jung und ich bin mittlerweile alt.

    *pustetdiegrauenFedernausdemEulennest*


    Viel Spaß hier!


    Und offtopic:


    Zitat

    Johanna

    Ist eben so, und wenn ich mich recht erinnere, hat Hamburg das auch zu einer Stadt. Allerdings weiß mein beklagenswert schlechtes Gedächtnis nicht mehr, welche es ist...

    Hamburger mögen Bremer sehr gern - und umgekehrt ;)

    Ja, haben wir gesehen...

    Meinetwegen hätte die vorletzte Folge gern das Staffelfinale sein dürfen.

    Na ja, ich war noch nie so "ungespannt " auf den Herbst. Für mich ist das Ding irgendwie vor die Wand gefahren. :unverstanden

    Von diesem Buch war ich zuerst nicht so wahnsinnig begeistert. Der Anfang liest sich zäh, ich habe mich ständig gefragt, ob ich wirklich einen soziopathischen Charakter durch seine Geschichte begleiten möchte. Auch als die zweite Figur dazukam, musste ich mich noch zum Weiterlesen zwingen.

    Nachher wurde die Geschichte dann aber doch spannend und ich habe es auch zu Ende gelesen, um zu schauen, was sich der Autor noch traut, und es gibt tatsächlich ein paar Überraschungen.

    Insgesamt war es nachher keine Bestseller-Leistung, aber durchaus solide und schlüssig erzählt.


    7 Punkte.