Meine Meinung:
Der vielleicht größte Unterschied zu den Filmen (mit M. Rutherford) ist, dass im Band 1 der Serie um Miss Marple sie eher eine Nebenprotagonistin darstellt, denn der Hauptprotagonist ist für mich der Ich-Erzähler Reverend Leonard "Len" Clement. Ich musste mich da etwas warmlesen, weil ich schon mehr Miss Marple erwartete und auch mehr lustige und bissige Dialoge mit der Polizei herbeisehnte, doch ich fand trotzdem ins Buch, weil der klassische Krimi, der klassische Mord zum selber miträtseln einlud. Man hat ein idyllisches Dörfchen und viele unterschiedliche Personen mit schrulligen Eigenheiten und man hat als kleine Hilfe 3 Karten (1 x St. Mary Mead, 1 x Umriss des Pfarrhauses und 1 x das Arbeitszimmer), wo man theoretisch mit Hilfe einer Kopie sich gewisse Dinge vermerken kann wenn man denn fleißig mit ermitteln möchte. Das Buch lädt zum Knobeln ein und man kann allerhand in Erfahrung bringen und ist doch erstaunt auf die komplette Auflösung. Von Anfang bis Ende ist der Krimiklassiker genial durchdacht und Miss Marple zu Recht ein Krimi-Klassiker der seinesgleichen sucht. Ich habe in der Leserunde, die es hier schon gab hinterher gelesen und war begeistert.
Fazit: 🌟🌟🌟🌟🌟
Note: 1 +