Ich wusste, dass das kommt und habe natürlich beide gemacht. ![]()
Man kann nie zu wenig Kaiserschmarrn haben. ![]()
Ich wusste, dass das kommt und habe natürlich beide gemacht. ![]()
Man kann nie zu wenig Kaiserschmarrn haben. ![]()
Meine Meinung:
Voller Hoffnung, dass so viele das Buch erwähnt haben und toll fanden, ja geradezu großartig fanden, machte ich mich auf und suchte meine Lieblingsbuchhandlung auf und kaufte den ersten Band. Soweit so gut doch dann begann ich das Buch zu lesen und nehme vorweg, dass ich die anderen Bände der Trilogie auch gelesen habe, dennoch merkt man ohne Zweifel das Stieg Larsson früher ein Journalist gewesen ist. Im Prinzip ja eine positive Vorraussetzung, doch für mich wurde der Beruf wohl eher zum Verhängnis, denn der Autor versuchte jedem auftauchenden Charakter Leben einzuhauchen und nach gefühlten 300 Seiten Vangerischre Familienstudie "wer mit wem und vor allem mit wem nicht", wünschte ich mir, dass sie es etwas konservativer gehalten hätten getreu nach dem Muster: Vater, Mutter und zwei Kinder. Ich finde er versucht zuvielen Charakteren, die gar keine Rolle später im Buch spielen Leben einzuhauchen. Einen Charakter Tiefe zu geben ist was wundervolles und feines und ich mag es sehr, wenn die Charaktere Tiefe bekommen, doch in diesem Buch war es so, als ob Herr Larsson jedem Charakter zeichnen wollte und das zerrte an meinen Nerven und langweilte mich, so dass ich mich von Seite zu Seite quälte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir wohl an eine Stelle im Buch, wo der Leser endlich belohnt wurde, weil sowas wie Action aufkam. An für sich ist Action eine tolle Sache und ich habe mich auch gefreut, dass nun etwas passiert, aber ich muss sagen, dass auch dieses bei mir nach hinten losging, denn nachdem mich Stieg Larsson schon in die Schläfrigkeit gequält hatte, holte er nun die große Actionkeule heraus. Ich glaube einzig allein Quentin Tarantino hätte daran seine wahre Freude gehabt, aber für mich war es einfach zu übertrieben, dass nach dieser lethargischen Charakterstudienstimmung zuvor man dann mit brutalster Action zugeballert wird. Auch die Umstände finde ich nicht wirklich passend, ich meine zwischen Gewalt und Gewalt gibt es schon Unterschiede und da überspitzt er nicht nur, sondern übertreibt es auch maßlos, für mich hatte das keinen Bezug, dass es unbedingt so extrem heftig sein musste. Im Endeffekt kann man sagen, das vieles zu stark überzeichnet war: Gewalt, Glück des Ermittlerduos, Figur der Lisbeth und das führte einfach dazu, dass man das Gefühl hatte, dass in dem Buch vieles konstruiert und manches sogar unlogisch war. Schrecklich hingegen war die Figur des Super-Kalle, dem Mann dem alle Frauen vertrauen.
Für mich ist das Buch weit entfernt von einem Top-Buch und ein klarer Hinweis darauf das gehypte Bücher nicht unbedingt meinen Nerv treffen müssen.
Fazit: 1,5 ⭐️
Note: 5 -
über den Autor: Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er war Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine erfolgreichste Romanfigur ist der sizilianische Commissario Montalbano. Insgesamt verfasste Camilleri mehr als 100 Bücher und galt als eine kritische Stimme in der italienischen Gegenwartsliteratur. Andrea Camilleri war verheiratet, hatte drei Töchter und vier Enkel und lebte in Rom. Er starb am 17. Juli 2019 im Alter von 93 Jahren in Rom.
Meine Meinung:
Besser als Band 1
Band 2 "Der Hund aus Terracotta" startet ungewöhnlich, weil ein Mörder um seine Verhaftung bittet und es kommt wie es kommen muss, denn der Mörder wird Opfer eines Mordes.
In diesem Roman wird Montalbano mit einem komplexen Mordfall konfrontiert, der nicht nur seine kriminalistische Fähigkeit herausfordert, sondern auch tiefe Einblicke in das Leben auf Sizilien gibt. Sein Schreibstil ist geprägt von lebendigen Dialogen und einer liebevollen Detailtreue zur sizilianischen Kultur. Er kombiniert Krimi-Elemente mit einem tiefen Verständnis für das soziale Gefüge und die kulinarischen Traditionen der Region. Kommissar Montalbano futtert sich deswegen auch in diesem sizilianischen Krimi durchs Buch (Rezepte sind hinten tatsächlich aufgelistet).
Insgesamt finde ich diesen zweiten Teil geringfügig besser als Band 1, aber es bleibt auch weiter viel Luft nach oben. Störend sind besonders die vielen Charaktere und die ganzen ablenkenden Nebenhandlungen. Wenn Band 3 mir noch zufällig in die Hände fällt lese ich natürlich weiter, aber insgesamt habe ich die Serie schon mehr oder weniger ad Acta gelegt. Irgendwie ist der sizilianische Lokalkolorit zwar ganz nett, aber trotzdem hakt es bei mir gewaltig mit dem Inhalt. Die Art und Weise des Erzählens erschöpft mich mehr als das ich von der Storyline gefesselt bin.
Fazit: ⭐️⭐️⭐️
Note: 3
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ASIN/ISBN: 3404180909 |
9. Kapitel: Melchett bei Miss Marple. So viel geschrieben zuvor und doch bin ich jetzt dumm wie ein Esel, obwohl Esel ja eigentlich klug sein sollen. Also wenn es so ist wie Miss Marple es sagt, dann habe ich das Gefühl, dass mehrere beteiligt waren bzw. wussten was passiert und deswegen gegenseitig Geschichten erzählen, dass keiner auf die eine Wahrheit kommt. Auf jedenfall ist es sehr verworren. Wenn es einer von denen jetzt wäre, dann wären auch alle in der Nähe gewesen. Ich bin echt überfordert und brauche wohl noch ein paar mehr Informationen und Seiten. 😇
8. Kapitel: Das Buch wird immer interessanter und verworrener, weil man einfach nicht weiß wer lügt und wer die Wahrheit sagt, aber trotzdem kann man ja versuchen mit Vermutungen Licht ins Dunkel zu bringen. Auf jedenfall kommt Lawrence ins straucheln als er Fragen zum Mord beantworten soll. Es wird vermutet, dass Lawrence Lucius früher umgebracht hat. Könnte natürlich sein, aber wirkt nicht so und dann müsste man bei Mary nachfragen und sie hat ja nur Lawrence gehört.
Anne ruft nach Beistand und gesteht den Mord ebenfalls. Das wäre zwar mehr nachvollziehbar, aber irgendwie decken Sie sich gegenseitig mit Lügen. Also entweder sind die beiden unglaublich clever oder unglaublich dämlich. Eigentlich haben ihn nämlich alle möglichen Leute gehasst und daher könnte es ja theoretisch auch ein gemeinschaftlicher Mord gewesen sein, nur das man sich durch falsche Geständnisse gegenseitig deckt. Das wäre echt verwegen. Der Butler wird ordentlich ausgequetscht, aber bestätigt nur den Streit zwischen Lucius und Lawrence über das Porträt und Lawrence ging nicht in Wut. Passt also nicht wirklich zu der Aussage von Lawrence. Ansonsten hat Lucius noch einige getroffen, aber man erfährt nix näheres über Dennis, Dr. Stone und Mrs Lestrange. Absurderweise kommt dann auch Anne Protheroe um die Ecke mit einem Geständnis und behauptet ebenfalls den Mord an ihren Mann begangen zu haben. Sie bestätigt das Wissen, dass er den Mord gestanden hat und nennt Lawrence verliebt, edel und töricht. Allerdings soll er gewusst haben, dass sie den Mord begangen hat. Ich wette ja irgendwie, dass er das gleiche behauptet ![]()
Anne wirkt suizidal und wird durch Dr. Haydock beaufsichtigt. Anne will mit der Pistole ihres Mannes aus der Kommode ihren Mann erschossen haben. Dumm allerdings ist, dass Anne in diesem Punkt gelogen hat im Bezug auf die Pistole, denn ihr Mann besaß nämlich keine.
Die Frage ist jetzt sind die beiden dumm oder clever?
Wer profitiert vom Tod von Lucius?
Wer profitiert davon das Lawrence und Anne den Mord zugegeben haben?
Wer hat Kenntnis von kompromittierenden Geheimnissen?
Also aus den Bauch heraus könnte man den Pfarrer durchaus benennen. ![]()
7. Kapitel: Ich muss mega viel nachdenken und überlege ständig wie das gelaufen sein könnte und wer letztendlich Zeit hatte, den Colonel zu erschießen.
Zumindest mochte Colonel Melchett den Protheroe auch nicht und kommt deswegen auch in die Liste auch wenn es sich komisch anfühlt. Auf jedenfall ist er echt komisch / humorvoll als er meint: "Redding ist ohne Rücksicht auf die Gefühle der Menschen."
(als Mörder)
Redding gesteht den Mord und das ist irgendwie völlig absurd, weil warum gesteht man ein Mord, obwohl man noch gar nicht verdächtig ist? Das wäre nur dann logisch, wenn Redding erpresst wird.
Irgendwie tun sich Slack und Melchett nicht viel was Zeugenbefragungen angeht, dass ist mehr so das abhorchen der Gerüchteküche ohne ein wirkliches Ziel zu verfolgen, was sie ja auch nicht machen, weil Redding schon gestanden hat.
Auf jedenfall muss ich selber mal recherchieren, ob der Pfarrer damals üblicherweise als Verteidiger fungieren musste.
Ansonsten erfahren wir, dass Haydock die Kugel gefunden hat. Kaliber 25. Mich würde es nicht wundern, wenn es auch Mauser ist, aber das bedeutet dann trotzdem, dass der / die Mörder gewusst hat, dass Redding eine solche Waffe besitzt. Hat er natürlich dummerweise umherposaunt, aber trotzdem musste der Mörder bei Redding einbrechen um die Waffe zu stehlen und sie wieder bei ihm zu deponieren. Oder er hat eine identische Waffe gekauft (wie waren damals die Standards bei der Sicherheit?)
Dann geht’s um den Schuss. Und jetzt bin ich verwirrt, weil ich nämlich von einer Pistole ausgehe und nicht von einem Gewehr. Gewehr und Wald passt für mich gar nicht. Der Typ wurde am Schreibtisch erschossen. Also war der Mörder auch im Zimmer bzw. am / im Fenster (wie hoch ist das Fenster?) … also Schalldämpfer oder etwas in der Art (Kissen)
Das Fenster im Arbeitszimmer war offen. Ohne Schalldämpfer hören das alle Nachbarn. Eine Pistole ist effektiv auf ca. 25 Meter. Da muss man allerdings schon echt gut sein um auf diese Entfernung ein tödlichen Kopftreffer zu bekommen. Wenn wir allerdings davon ausgehen, dass Redding und Protheroe gestritten haben, dann ist das wenig glaubwürdig oder hat sich irgendjemand mit dem Rücken zugewandt mit einem Menschen gestritten? Theoretisch natürlich möglich, aber unwahrscheinlich, es sei denn er hat denjenigen die Waffe an den Kopf gehalten.
Zitat«Jedenfalls wäre keine Zeit für einen Streit gewesen», sagte ich und dachte an Miss Marples Worte. «Um sich anzuschleichen, zu schießen, die Uhrzeiger auf 6.22 zurückzustellen und wieder zu gehen hätte er die ganze Zeit gebraucht, die er im Haus war. Ich werde nie sein Gesicht vergessen, als ich ihn am Gartentor traf, oder die Art, wie er sagte: ‹Sie wollen Protheroe sehen – oh, Sie werden ihn sehen!›
Wenn man dies zu Grunde nimmt ist man trotzdem reichlich irritiert. Wieso diese letzte Behauptung? Dieser Satz irritiert mich ehrlicherweise auch aktuell, weil ich davon ausgehe, dass er den Protheroe schon Tod gesehen hat.
Wenn er es tatsächlich war, hätte er ja auch fliehen können?
ZitatSchon das hätte mich misstrauisch machen sollen im Hinblick auf das, was angeblich gerade vor ein paar Minuten geschehen war.» Haydock starrte mich an. «Was soll das heißen – was gerade geschehen war? Wann glauben Sie, dass Redding ihn erschossen hat?» «Ein paar Minuten bevor ich nach Hause kam.»
Tja hier komme ich natürlich auch noch nicht weiter, weil wenn mehr Zeit zur Verfügung war, dann hätte Redding ihn nur tot sehen können, dass wiederum würde für mich bedeuten, dass Mary irgendwas verheimlicht. Wäre natürlich interessant, Mary das mit dem Wecker weiß, aber ich vermute mal sehr stark, dass es tatsächlich so ist. Kurzum sagt Haydock, dass Redding lügt und er nicht der Täter sein kann, was natürlich reichlich unklug wäre, wenn er selber der Täter wäre.
Eigentlich bin ich noch genauso schlau oder dumm wie vorher, deswegen lese ich das nächste Kapitel auch noch. ![]()
Meine Meinung:
Das Cover ist düster und dunkel und man sieht ein abgeschiedenes Haus mit etwas Licht im Eingangsbereich. Mir persönlich gefällt das Cover und ich könnte mir vorstellen in einem solchen oder besser gesagt ähnlichen Haus zu wohnen. Das Cover regt meine Fantasie zumindest an. Ehrlicherweise finde ich bei dem Buch kein richtiges Thema außer, dass der Autor es sehr spannend umgesetzt hat. Es beginnt rasant und bleibt rasant und man ist permanent am rätseln wie alles miteinander verbunden ist. Am Ende hat der Autor alles richtig gemacht und Figuren erschaffen die man mag und Figuren erschaffen, die man nicht wirklich mag. Ob jetzt alle Charaktere authentisch agieren und handeln vermag ich nicht zu beurteilen, weil einige Charaktere in Extremsituation reagieren und ich denke, dass da keiner so richtig was zu sagen kann, was richtig wäre und was letztendlich falsch wäre, obwohl man aber man merkt, dass viele seiner Charaktere Ecken und Eigenheiten besitzen und auch das macht dieses Buch zu einem sehr lesens- und empfehlenswertem Erlebnis.
Fazit: 4,5 ⭐️
Note: 1 -
Oh, wie ich sehe, wird hier sehr gewissenhaft ermittelt.
Definitiv. Ich habe mir die Karten rausgefischt. 100 % ist es natürlich nicht, aber man kann schon damit arbeiten.
Oh oh oh ...
*nimmt sich einen Stuhl und kuckt betreten. Und brav. Und unschuldig. Und summt leise ein Ave Maria. Und schiebt nach Klinikleitungsdeeskalationsplan Gamma-Delta die ganz große Schale mit den Pralinen in die Mitte
*sucht Pralinen mit Nüssen
*Snickers würden auch gehen, sind sogar billiger
*Kaiserschmarrn wäre auch hervorragend jetzt
*gebackene Banane mit gerösteten Nüssen / Mandeln und mit Honig überzogen
*Waffeln mit Eis und heißen Kirschen / Himbeeren
*Obstsalat mit Nusseiss
*schmuggelt die 3 Bücher noch schnell rein
Und deswegen sind wir ALLE hier.
Ich hab mich nur verlaufen. Ich suche die Bibliothek oder eine Buchhandlung und gar keine Klinik. ![]()
6. Kapitel: Ich traue mich gar nicht zu schreiben, weil in den kommenden Kapiteln alles schlimmer wird und man anfängt alles und jeden zu verdächtigen, aber Slack ist ein totaler Unsympath, schade das man ihn nicht deswegen schon verhaften kann.
Die Uhr bleibt auf jedenfall ein Knackpunkt und ich bin ja dann schon halb raus beim ermitteln, weil Zahlen sind nicht meine Welt. Dennis war also auf einer Tennis-Party … mit 16 und um 18 Uhr … also heutzutage wäre diese Aussage ultraverdächtig, aber mein Bauchgefühl sagt Nein, reicht aber noch nicht für eine Streichung von meiner Verdächtigenliste. Das Verhalten von Lettice finde ich hingegen komisch, warum will man wissen wer verdächtigt wird? Dennis ist Hobby-Detektiv und findet einen Fußabdruck. Das finde ich dann doch interessant genug und hoffe, dass Miss Marple dem später auch nachgeht. Mary verkündet außerdem, dass Lawrence Redding verhaftet wurde. Lawrence hat sich selbst gestellt und seine Mauser auf den Tisch gelegt und gesagt, dass er es war. Ich hab mal gelesen, dass das früher öfter passiert ist, weil vor allem junge Leute zu einem Geständnis gezwungen wurden. Gib es zu und dann ist es endlich vorbei mit dem Verhör. Aber Lawrence kam von selbst. Eine Erpressung wäre natürlich auch möglich. Interessanterweise wusste Lawrence von der Uhrumstellung und sehe es wie Griselda:
Griselda schrieb:«Nein, wenn du einen Mord begehst, achtest du genau auf solche Sachen.»
Miss Marple schrieb:«Nein, meine Liebe. Das meine ich ganz und gar nicht. Ich möchte wetten, jeder denkt, es ist jemand anders. Deshalb ist es so wichtig, Beweise zu haben. Ich zum Beispiel bin ganz überzeugt, dass ich weiß, wer es war. Aber ich muss zugeben, dass ich nicht den Schatten eines Beweises habe. Ich weiß, man muss sehr vorsichtig sein mit dem, was man in solchen Zeiten sagt – Verleumdung, heißt es nicht so? Ich habe beschlossen, höchst vorsichtig mit Kommissar Slack umzugehen. Er hat mir ausrichten lassen, dass er mich heute Morgen aufsuchen will, aber jetzt hat er gerade angerufen und gesagt, es wäre doch nicht nötig.»
Ich liebe Miss Marple so sehr. ![]()
ZitatMir scheint, wenn ein junger Mann sich zu der großen Niedertracht entschlossen hätte, einen Mitmenschen umzubringen, dann würde er hinterher nicht verwirrt wirken. Es wäre eine vorbedachte und kaltblütige Tat, und obwohl der Mörder ein wenig aufgeregt sein könnte und vielleicht einen kleinen Fehler machen würde, halte ich es für unwahrscheinlich, dass er so aufgewühlt wäre, wie Sie es beschreiben. Es ist schwer, sich in eine solche Lage zu versetzen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich selbst in einen solchen Zustand geriete.»
Eine begründete Vermutung meinerseits greift Miss Marple auf. Ich bin so stolz auf mich. ![]()
ZitatColonel wurde in den Hinterkopf geschossen
Das wiederum irritiert mich zumindest, weil ich ein paar Kommentare gelesen habe wegen des Schusses aus dem Wald, weil Colonel am Schreibtisch saß und die Notiz schrieb, dann kann er nicht vom Wald her erschossen worden sein. Das ist gänzlich unmöglich. Er hätte am Fenster stehen müssen und der Schreibtisch ist nicht dort wo ein Fenster in der Nähe ist. Wenn etwas anders umgestellt worden wäre, dann hätten das mehrere erkannt. Da komme ich definitiv nicht voran. Wie hoch ist das Fenster? Kommt man da rein und raus? Die Fußspuren im Blumenbeet, sind die bei bzw. unter dem Fenster? Aber wenn er am Schreibtisch erschossen wurde und nur da das Blut ist, dann passt das auch nicht wirklich zusammen?
ZitatLettice hätte nie gedacht, dass jemand ihren Vater morden würde, obwohl es viele gern tun wollten einschließlich Lettice. Sucht ihre gelbe Baskenmütze welche im Arbeitszimmer liegt
Mit der Baskenmütze kann ich noch gar nichts anfangen. Spricht aber eigentlich dafür, dass sie nicht unbedingt eine Mörderin ist. Wer tötet ein Menschen und setzt dann die Baskenmütze ab und lässt sie am Tatort. Vor allem weiß sie ja, dass diese im Arbeitszimmer liegt.
Mein Hirn ist schon Matsch. ![]()
Das LW begleitet mich jetzt bei meiner Ermittlung. Ich suche schließlich einen Mörder. ![]()
Agatha Christie schrieb:«Es ist mir ein Rätsel», sagte ich, «wie sich die Menschen hier ernähren. Sie müssen ihre Mahlzeiten im Stehen am Fenster essen, damit ihnen auch bestimmt nichts entgeht.»
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ASIN/ISBN: B00L38CC3Q |
Grundlos sind wir alle nicht hier
Ich bin nur zum gucken da. Anregungen. Möbel. Gemütlichkeit. Ansonsten bin ich frei wie Vogel.
Ob es hier wohl auch eine geschlossene Abteilung gibt? Einen Keller? Geheimnisse?
5. Kapitel: Das Kapitel ist natürlich das ersehnte Kapitel. Der Pfarrer trifft ein völlig verwirrten, blassen Lawrence, welcher nachdenken muss und eilig entschwindet. Mary sagt, dass Protheroe und Lawrence im Arbeitszimmer sind und das dieser auch erst kürzlich erschienen sei. Das einzig sichere ist erstmal, dass
Colonel Protheroe ist tot. Erschossen! ![]()
Kein Selbstmord, denn die Waffe fehlt. Vermutet wird eine Mauser 25 und der Pfarrer erinnert sich, dass Lawrence eine besitzt.
Dr. Haydock vermutet, dass Protheroe etwas länger als eine halbe Stunde tot ist … dann hätte Mary gelogen oder aber Dr. Haydock hat gelogen oder den Wecker manipuliert ohne zu wissen, dass der Wecker falsch ging?
Slack erscheint findet umgekippten Wecker und Notizzettel und benimmt sich äußerst seltsam.
Griselda kehrt zurück und erzählt ihrem Mann, dass der Wecker immer eine Viertelstunde vor geht (hätte somit auch Kenntnis über den Wecker). Es wäre dann eigentlich 18:05 Uhr (habe es mal digital geschrieben wegen der Abendsonne) gewesen und der Protheroe wahrscheinlich noch gar nicht im Haus.
Tja, viele wollten sein Tod und viele waren in der Nähe, aber noch ist vieles unklar. Vermutungen habe ich genug und je mehr ich ausspreche desto wahrscheinlicher ist, dass irgendeine Aussage auch zutrifft. ![]()
Also wenn ich davon ausgehe, dass wieder mit Täuschung gearbeitet wird, schließe ich den Pfarrer (Clement) aus, denn es wird ja aktuell aus seiner Sicht erzählt, aber theoretisch wäre es ja naheliegend, weil er die Leiche gefunden hat und auch gesagt hat, dass die Welt ohne ihn besser wäre. Am verdächtigsten ist natürlich Lawrence und ich gehe auch davon aus, dass er die Leiche gesehen hat, aber ist man dann total weggetreten und entgeistert, wenn man der Täter ist und jemanden umgebracht hat? Möglich, aber ich streiche Lawrence auch erstmal von der Liste. Ich aktualisiere natürlich meine Vermutungen im Laufe der Kapitel, aber bis hierhin sind Mary, Griselda und Dr. Haydock verdächtig. ![]()
Weisheit: Man soll das LW nicht mit vollem Mund sprechen. ![]()