Beiträge von levita

    Und ich bin ganz neidisch auf levita , was gäbe ich darum all meine gelesenen Bücher parat zu haben.

    Seit dem 6. Lebensjahr, das ist bemerkens- und beneidenswert.

    Danke! :)Ich kam selbst dazu, aber meine Eltern haben meine Leseleidenschaft positiv beeinflusst und mich in allen Bereichen unterstützt. Ich wollte eine Art BücherTagebuch führen, deswegen habe ich mit den Notizen angefangen. Und so ist es dann geblieben. Als ich BookCook kaufte, so ein Verwaltungsprogramm für Bücher, was war ich froh, alle Daten zu haben. Die habe ich nach und nach eingetragen. Jetzt mache ich das alles im BookCook.

    Unbedingt. Seit meinem 6 Lebensjahr notiere ich mir die gelesen Bücher, schreibe Wunschlisten und kurze Informationen zu den gelesenen Büchern. Damals in Notizheften, inzwischen per Verwaltungsprogramm.

    Kurzbeschreibung:
    Der Ermittler soll in einem großen Unternehmen aufklären, warum sich auffallend viele Angestellte dort das Leben genommen haben. Doch von Anfang an läuft es nicht gut mit seiner Untersuchung. Viel zu spät trifft er im Unternehmen ein und wird vom Pförtner nicht mehr vorgelassen. In Regen und Schnee kämpft er sich durch menschenleere Straßen und findet schließlich nur ein dubioses kleines Hotel. Im Unternehmen stößt er in den Gesprächen mit Mitarbeitern nur auf Angst und Gehorsam. Nichts lässt sich klären, in der Sache kommt er keinen Schritt voran. Zunehmend empfindet er seine Arbeit als Qual. Der Ermittler weiß nicht, wem er trauen kann. Es fällt ihm immer schwerer, Vorkommnisse einzuordnen. Er, der mit festen Grundsätzen und einem eindeutigen Auftrag ankam, zweifelt immer mehr an sich selbst. Ein verstörender Roman über die Heimatlosigkeit der Menschen in der modernen Arbeitswelt.

    Kurzbeschreibung


    Jeder kennt die Gedanken, die uns im Alltag blockieren: »Das schaffe ich nicht!«, »Mir hilft ja keiner!«, »Ich kann ja eh nichts ändern!«, »Die anderen sind schuld!«. Solches Jammern ist zwar manchmal naheliegend, hält uns aber leider davon ab, unsere Potenziale zu nutzen und unsere Pläne in die Tat umzusetzen. Doch das muss nicht sein: Tief im Inneren verfügt jeder über die nötigen Fähigkeiten und Ressourcen, um seine Wünsche Realität werden zu lassen. Auf humorvolle Weise nimmt Mathias Fischedick zusammen mit dem Leser den Jammerlappen unter die Lupe, der sich in jedem von uns versteckt, und zeigt, wie wir uns aus der Negativspirale befreien können, um glücklicher und erfolgreicher durchs Leben zu gehen.

    Kurzbeschreibung
    Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde. Was aber, wenn das Leben im Silo nicht das ist, was es zu sein scheint? Was, wenn der Blick nach draußen nicht durch eine Scheibe, sondern auf einen Bildschirm fällt? – Dann wird Neugier lebensgefährlich. Selbst für Juliette Nichols, die für die Sicherheit im Silo verantwortlich ist ...
    Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen, was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält. Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat … Hugh Howeys verstörende Zukunftsvision ist rasanter Thriller und faszinierender Gesellschaftsroman in einem. »Silo« handelt von Lüge und Manipulation, Loyalität, Menschlichkeit und der großen Tragik unhinterfragter Regeln.

    Der Roman "Der glücklose Therapeut" wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten David Winter, einen Psychologen, erzählt. Er berichtet über seine Arbeit, seine Klienten, vor allem Barry Long, der im späterem Verlauf des Romans eine der zentralen Rollen übernimmt, über seine Frau Alex und Tochter Sam.


    Die Erzählung wechselt zwischen zwei Ebenen: privaten und beruflichen, was ich sehr gelungen fand. So kam keine Langeweile auf, und das Interesse an dem Leben des Hauptprotagonisten blieb erhalten. Ich hatte keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden. Doch ich kann mir vorstellen, dass man gewisse Affinität zu der Thematik haben sollte, um den Roman zu mögen.


    Mir haben ganz besonders die Ausführungen über das berufliche Leben des Protagonisten gefallen, sein Alltag als Psychologe, seine Gespräche mit dem älteren Doktor Helprin, der einst sein Mentor war, seine Suche nach Lösungen in dem Fall von Barry Long, der wie es sich herausstellte an einer schwerwiegenderen Diagnose litt, als David zunächst annahm.


    Anfangs erschien mir der Hauptprotagonist eher desinteressiert, sowohl beruflich, als auch privat, was letztendlich zu den unerfreulichen Ereignissen in seiner Familie führte, doch im weiteren Verlauf, änderte sich David Winter allmählich. Ich fand es interessant und spannend den Entwicklungsprozess der Protagonisten zu beobachten.


    Mir hat der Roman gut gefallen. Keine Geschichte voller Action, doch eine gute psychologische Studie der Charaktere, vor allem natürlich des Hauptprotagonisten. Der gemäßigte, wenig emotionale, eher nüchterne Erzählstil hat mir in diesem Fall überraschenderweise zugesagt. Stellenweise ist der Roman zu fachlich, doch wenn die Leser an dem Thema interessiert sind, könnte das Buch eine gute Unterhaltung bieten. Ich fand die Geschichte absolut lesenswert, nachdem ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören, obwohl das Buch ganz sicher kein Pagetruner im herkömmlichen Sinne ist.

    Wenn man bei diesem Roman von der Werbetrommel: "Nichts für schwache Nerven" absieht und nicht mit dieser Erwartung an den Thriller ran geht, wird man mit einem durchaus unterhaltsamen und gut geschriebenen Roman belohnt. Die Geschichte ist gut ausgedacht, hat viele überraschende Wendungen, lässt eine Menge Fragen während des Lesens offen, was natürlich den Leser dazu drängt, die Antworten zu erfahren. Nach meinem Geschmack hat sich dieser Zustand des Nichtwissens und offenen Fragen ein wenig zu lange hingezogen. Die Handlung hätte sich nach meinem Gefühl, etwas eher anfangen rascher zu entwickeln. Der Autorin ist es meiner Meinung der Aufbau des Spannungsbogen nicht sehr gut gelungen. Allerdings im letzten Teil des Romans, wo sich endlich alles zusammen fügte, hat die Geschichte so richtig Fahrt genommen und wurde deutlich spannender.


    Was ich sehr gut fand, war die finstere, zum Teil mysteriöse Atmosphäre des Romans. Die subtile Eindeutung des Grusel: Stimmen in der Nacht, Flüstern, offene Fenster, Bewegungen, Schatten... lauter Andeutungen, die leichte Gänsehaut hier und da bescherten. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es nicht wirklich was Greifbares in dem Roman gab, wovon man sich fürchten konnte, aber abends wollte ich das Buch dann doch nicht lesen ;-)
    Die Gesamtstimmung war irgendwie düster.


    Mir hat es durchaus Spaß gemacht "Seelen im Eis" zu lesen, doch aufbauschen auf "ein Thriller, der nichts für schwache Nerven ist" - würde ich das Buch nicht. Damit haben die Werbetrommel diesem guten Buch keinen Gefallen getan.
    Fazit: wenn man von den hohen Erwartungen Abstand nimmt und das Buch ganz unbefangen liest, hat man einen wirklich guten Roman in der Hand.

    Seitenzahl: 364


    Autorenportrait:
    (http://www.katja-brandis.de/biografie)


    wurde 1970 geboren, wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und studierte dort Amerikanistik, Germanistik und Anglistik. Sie begann schon als Kind Geschichten zu schreiben, die oft in fernen Welten spielten, und produzierte als Jugendliche stapelweise Manuskripte. Nachdem sie viele Jahre lang im “stillen Kämmerlein” geschrieben hatte, trat sie während des Studiums dem Frankfurter Schrifttellerkreis bei, der das Entstehen ihres ersten Romans Der Verrat der Feuer-Gilde begleitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und Sohn in der Nähe von München und arbeitet als freie Autorin und Lektorin.



    Kurzbeschreibung:
    (Quelle: Buchcover/Verlag)


    Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe. Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilme und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens …


    Meine Meinung:


    Jan, der Hauptprotagonist des Romans, ist ein 16-jähriger Junge, der bei seiner Mutter aufwächst. Er hat zwar einen Kontakt zu seinem Vater, doch man merkt es ihm an, dass er ihn sehr vermisst in seinem Leben. André ist "Vulkanjäger" oder besser gesagt, Vukanologe. Er ist berühmt, dreht Dokumentarfilme über die Vulkane der Welt. Diesmal ergibt es sich, dass er seinen Sohn fragt, ob dieser ihn nach Neapel, zum Vesuv, begleiten möchte . Das wird eine Reise ins Abenteuer, nicht nur, dass Jan ein Mädchen Giulia kennenlernt und sich verliebt, auch die Arbeit mit seinem Vater ist mehr als aufregend.
    Dass der Vesuv, einer der gefährlichsten Vulkanen der Welt ist, und das Unternehmen mit seinem Vater ganz und gar nicht ungefährlich ist, merkt Jan erst später...


    Der Jan als Hauptcharakter des Romans hat mir gut gefallen, ich fand den Jungen authentisch wirkend und sympathisch, eben so wie ein 16-jähriger sein kann. Andere Hauptprotagonisten blieben eher blass, doch da sie kaum eine wichtige Rolle in dem Roman übernahmen, fand ich es nicht weiter schlimm. Der Roman lässt sich gut lesen: in einer einfachen, gut verständlichen, eher sachlichen Art erzählt die Autorin die Geschichte. Sehr gut gefallen hat mir, wie das Wissen über Vulkane in den Roman eingeflochten wurde: Interessante neue Erkenntnisse und Informationen, die vielleicht nicht jeder kennt, der sich nicht explizit mit den Vulkanen beschäftigt hat. Am Ende des Romans gibt es auch noch einen Glossar.
    Mir hat die Abenteuergeschichte recht gut gefallen. Eine gute abenteuerreiche Unterhaltung mit einer Priese Wissen vermengt, auf einem Niveau, das den jungen Lesern angepasst ist.

    Mir hat dieser Roman so gut gefallen.
    Eine Geschichte, die berührt. Der 14-jährige Donald Delpe ist krank, er hat Krebs. Er lässt alle Behandlungen über sich ergehen, doch Hoffnung - Hoffnung an eine Heilung hat er wohl nicht. Er ist wütend, wütend auf das was passiert ist, wütend darauf, dass er es nicht ändern kann, wütend, dass seine Eltern wegen seiner Erkrankung, leiden müssen. Seine Gefühle versucht er in einem Comic zu verarbeiten. Und er ist talentiert, Comics schreiben und zeichnen kann er gut. Das ist auch das Einzige im seinem momentanen Zustand, was er gut kann. Der Charakter seiner Zeichnungen und Comicsgeschichten ist ein Held, ein Superheld - und Donald führt die Geschichte seines Superhero zu einem Ende, wie er sich diese eben vorstellt.


    "Superhero" ist ein emotionales Buch. Es bleibt in Erinnerung, es bewegt, lässt nachdenklich werden, lässt mit den Charakteren des Romans fühlen. Die Erzählart ist besonders und auffällig: die eigentliche Handlung um den Hauptprotagonisten Donald vermischt sich mit seinen Comic-Aufzeichnungen. Alle Kapitel tragen als Titel den Ort des momentanen Geschehens und die Zeitangaben, was das Gefühl mitten drin in der Geschichte zu sein, noch verstärkt. Der Roman zieht alle emotionale Register bei dem Leser. Stellenweise ist die witzig, wütend, traurig, verzweifelt, nachdenklich, menschlich. Ich muss gestehen, dass mich die Story of a Superhero sehr bewegt hat, die letzten Seiten zu lesen, war eine Herausforderung. Eine gute Geschichte, die in Erinnerung bleibt.

    Erschienen bei: Plöttner Verlag
    Seitenzahl: 284


    Autorenportrait:
    (Quelle: Buchcover/Verlag)


    Birgit Rabisch, geb. 1953 in Hamburg, studierte Soziologie und Germanistik, unterrichtete zwanzig Jahre Deutsch als Fremdsprache und lebt heute als Autorin in Hamburg. Sie hat zehn Bücher veröffentlicht, darunter den Liebesroman »Möglichkeit der Liebe« (1998), den Science-Fiction-Roman »Unter Markenmenschen« (2002), die Biografie ihrer Großmutter »Die Schwarze Rosa« (2005) den Familien- und Wissenschaftsroman »Warten auf den Anruf« (2009) und zuletzt den Roman »Blind Copy - Das bin nicht ich!« (2013). Ihr utopischer Roman »Duplik Jonas 7« (1992/2012: 17.Auflage) avancierte zum Bestseller und Standardwerk für den Schulunterricht zum Thema Gentechnologie.


    Kurzbeschreibung:
    (Quelle: Buchcover/Verlag)


    Mai 1970: Die Schülerin Rena verliebt sich in den 25-jährigen Hauke. Nach einer Radtour kommt es am Abend zum ersten Kuss. 25 Jahre später haben sie zwei Kinder. Das Leben hat seine Spuren hinterlassen, doch sind sie zusammen glücklich. Hauke wünscht sich ein gemeinsames Grab und das Epitaph WIE LIEBLICH DU BIST, DU LIEBE IN WOHLLÜSTEN. Ein Jahr nach seinem Tod kämpft Rena noch immer mit der Friedhofsverwaltung und sich selbst.


    Birgit Rabisch schafft es, ein ungeschöntes Bild einer fesselnden und bedingungslosen Liebe durch alle Höhen und Tiefen, die das Leben bietet, zu zeichnen. Es ist die Liebesgeschichte der Astronomin Rena Reese und des Schriftstellers Hauke Petersen vom Kennenlernen bis zum Tod, durch alle vier »Liebeszeiten«: Frühling, Sommer, Herbst und Winter


    Meine Meinung:


    Auch wenn der Roman "Die vier Liebeszeiten" an die wahre Begebenheiten und Charaktere nur ansatzweise angelehnt ist, vermittelt dieses Buch sehr stark den Eindruck, dass es sehr persönlich ist. Zumindest auf mich wirkte die Geschichte sehr persönlich, was ich der Autorin hoch anrechne, denn dadurch wirkten all die Gefühle, Gedanken und Emotionen der Protagonisten, erstaunlich authentisch, bewegend, ehrlich und eindringlich.


    Obwohl es in Grunde genommen ein Liebesroman ist, doch es so zu bezeichnen wäre untertrieben und der Geschichte nicht gerecht: es ist viel mehr...


    In dem Roman wird die Lebensgeschichte der Astronomin Rena (Renate) Ressa und ihren Partner, einem Schriftsteller Namens Hauke Petersen erzählt. Von Anfang bis zu Ende: sie lernten sich kennen, lernten sich lieben, lernten miteinander zu leben und mussten auch lernen mit dem Abschied von einender zu leben. Die Allegorie zu den Jahreszeiten passte in diesem Roman hervorragend dazu. Treffend, stellenweise poetisch, stellenweise ergreifend beschreibt die Autorin den Weg ihrer Protagonisten durch all die Jahres-, oder besser gesagt Lebenszeiten: Sommer, Frühling, Herbst und Winter.


    Es war ein Genuss die Protagonisten in ihrem Miteinader zu erleben: wie sie sich den Herausforderungen stellten, wie sie die schöne Momente miteinander genossen, wie die Kinder zu Welt kamen und erwachsen wurden... Mir persönlich hat die Art und Weise wie Rena und Hauke miteinander umgingen, sehr imponiert: ohne aufgesetzten himmelhochjauchzenden Gefühlen, sondern beständig, solide, tiefgründig und zuverlässig... bis zu dem letzten Tag ihres gemeinsamen Lebens.


    Eine berührende und ehrliche Geschichte, die nicht nur mit ihrer fließenden Erzählart überzeugt, sondern auch mit Charakteren, die den Leser emotional berühren.


    Ein Lieblingszitat aus dem Roman, das sehr treffend die Beziehung zwischen Rena und Hauke beschreibt, möchte ich an dieser Stelle noch gerne einfügen:


    "Hauke und ich haben keine 35 Jahre währende Dauerbeziehung, wir leben eine 35-jährige Liebe, eine Liebe, die wie ein Jahr verschiedene Zeiten durchläuft. Den Frühling und den Sommer haben wir wohl schon hinter uns, aber auch der Herbst hat seine köstlichen Seiten, nur vor dem Winter fürchte ich mich. Wann fängt der an?"