Beiträge von Jenks

    Hallo Zusammen!

    Ich melde mich aus dem Urlaub. Heute geht hier schon den ganzen Tag ein schöner Landregen runter, aber das macht nichts. Ich mache es mir zuhause gemütlich. Und am Donnerstag geht es dann für vier Tage nach London...eine Mini-Hochzeitsreise. Wir haben nämlich letzte Woche standesamtlich geheiratet. :grin Nur mein Schatz und ich, der Standesbeamte und eine Fotografin, im Pilsumer Leuchtturm, den man ja auch als Otto-Turm kennt. Es war ein sooo schöner Tag. Und erst hinterher haben wir dann Freunde, Familie und Arbeitskollegen informiert. Alle waren natürlich überrascht, aber alle haben es super aufgenommen und gesagt, so hätten wir es genau richtig gemacht. :)

    Wenn die Tür halb offen steht, ein Flüstern zu dir rüberweht...

    Nach dem Tod seiner Frau zieht Tom Kennedy mit seinem sechsjährigen Sohn Jake nach Featherbank, um ganz neu anzufangen. Aber der beschauliche Vorort hat eine dunkle Vergangenheit, denn hier wurden vor zwanzig Jahren fünf Jungs entführt, vier davon wurden ermordet aufgefunden, der fünfte ist bis heute verschwunden. Der Mörder, genannt der Kinderflüsterer, sitzt im Gefängnis und die alten Geschichten interessieren Tom auch nicht.
    Aber dann verschwindet wieder ein Junge und Tom beginnt doch, sich Sorgen zu machen, weil Jake plötzlich behauptet, ein Flüstern vor seinem Fenster zu hören. Und ihm kommen Gerüchte zu Ohren, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt haben soll. Ist dieser wieder aktiv?

    "Der Kinderflüsterer" habe ich als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal erhalten. Vielen Dank noch mal dafür, auch an den Verlag.

    Die Meinungen über das Buch gehen ja doch sehr auseinander, wie ich festgestellt habe. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich habe mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt. Ein Thriller ist es sicher nicht, aber ich glaube, das soll es auch gar nicht sein. Es ist ein Roman, der zugleich spannend und emotional geschrieben ist. Es geht zwar um den Kinderflüsterer, die Morde an den Kindern, aber auch um das schwierige Verhältnis von Tom zu seinem Sohn und ebenso um das von Tom zu seinem Vater.

    Ähnlich wie fast immer bei Stephen King, spielt auch "Der Kinderflüsterer" in einer Kleinstadt und auch hier geht es um ein Kind, das in Gefahr gerät. Auch gibt es einen Hauch von Mystery, durch die Figur des kleinen Mädchens und durch Jakes Bemerkung am Ende des Buches. Ich würde aber trotzdem keine Vergleiche ziehen, denn Alex North hat keinen Horror geschrieben, sondern einen fesselnden psychologischen Spannungsroman mit interessanten Hauptfiguren. Besonders der sensible Jake ist North gut gelungen und von Anfang an habe ich mit ihm gefühlt. Auch Toms Situation konnte ich gut nachvollziehen. Er vermisst seine Frau und muss gleichzeitig für seinen Sohn da sein, denn schließlich vermisst er auch seine Mutter.

    Fazit: "Der Kinderflüsterer" ist ein flüssig zu lesender, spannender Roman mit einem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat.

    Ich verschwinde wieder, meine Waschmaschine sendet Signale, mein Göttergatte hat die Fensterbank im Wohnzimmer abgeräumt und wollte Fenster putzen (es mussten ja nur 62 Orchideen versetzt werden), hat aber auf halber Strecke die Segel gestrichen. Ich hab ihm die ganze Zeit schon gesagt, das kann keiner alleine, die Orchis sind zum Teil so verdreht gewachsen, die müssen wir mit 4 Händen von der Fensterbank nehmen und irgendwo hinstellen, wo sie nicht umkippen... nein, er weiss ja alles bessser, jetzt hab ich den Salat bzw. ein vollkommen chaotisches Wohnzimmer.


    Oje, ja, solche Situationen kenne ich. Das ist manchmal echt nervig. Vor allen Dingen, wenn sie es nur "gut meinen". :rolleyes


    Ich schicke dir ein Päckchen Kraft, die scheinst du im Moment am meisten zu benötigen.

    Nachdem Agnes' Mann und Tochter bei einem Brand ums Leben kamen, kauft sie sich ein Häuschen im kleinen Ort Mariaseeon südlich von München. Aber auch hier kommt sie nicht zur Ruhe, denn der fünfjährige Jakob ist spurlos entschwunden, anscheinend entführt. Bei einer ihrer Joggingrunden findet dann ausgerechnet Agnes den Jungen, nackt im Wald auf einem Holzsstoß. Der Münchener Hauptkommissar Konstantin Dühnfort übernimmt den Fall. Dann wird eine Leiche gefunden und eine weitere Frau verschwindet. Und alles deutet auf religiös motivierte Taten hin.


    "Der Sünde Sold" ist der erste Teil der Krimireihe von Inge Löhning um Hauptkommissar Konstantin Dühnfort.

    Ich habe schon viele gute Kritiken zum Buch gelesen und gehört und es stand auch schon viele Jahre auf meiner Wunschliste. Beim letzten Büchermarkt fiel mir dann "Der Sünde Sold" in die Hände und es musste natürlich mit.

    Aber möglicherweise habe ich schon zu viele Krimis und Thriller gelesen und bin verwöhnt. Im Grunde war das Buch zwar gut, aber zwischendurch hatte es für mich doch einige Längen und richtige Spannung wollte manchmal nicht aufkommen. Auch hatte ich sehr schnell einen Verdacht, wer der Täter sein muss und so war es dann auch.
    Und ich hatte das Gefühl, dass alles schon öfter gelesen zu haben. Es gibt nichts wirklich Neues. Was bei Krimis natürlich auch nicht einfach ist.

    Die Hauptfiguren waren mir durchaus sympathisch. Agnes hat sehr viel durchgemacht und ich kann verstehen, dass sie endlich zur Ruhe kommen möchte. Und auch ihre Schuldgefühle sind in einer solchen Situation normal.
    Dühnfort ist sein Job sehr wichtig, er ist eigentlich für ihn mehr als das und er setzt alles dran, den Täter zu kriegen.

    Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, aus der von Dühnfort, aus der von Agnes und aus der des Täters. Natürlich ohne zu sagen, wer er ist. Man erfährt aus seiner Vergangenheit, wie es soweit kam, also quasi seinen "Werdegang" und auch hier ist es eigentlich das Übliche.

    Vielleicht werde ich die Reihe weiter verfolgen und vielleicht gefallen mir die weiteren Teile ja besser. Aber für "Der Sünde Sold" kann ich leider nicht die volle Punktzahl vergeben und vergebe 7 Eulenpunkte.


    ASIN/ISBN: 3548613578

    Oh, da bin ich ja beruhigt und ich dachte schon ich habe so eine große SuB (Stabel ungelesener Bücher)


    Jenks die Eulen am Sidbord sind ja süß, ich liebe auch Eulen.<3

    Ja, die musste ich damals einfach haben

    Sieht schön aus Cindy und sehr gemütlich. Stelle mir das sehr heimelig vor, wenn dann im Herbst der Regen auf das Dachfenster prasselt. :)


    Ich habe auch erst eine Leseecke, seitdem wir vor eineinhalb Jahren in unser Häuschen gezogen sind. Vorher habe ich immer auf der Couch im Wohnzimmer gelesen oder auf dem Balkon.

    Nun liegen bei und Esszimmer und Wohnzimmer nebeneinander mit einem Durchbruch und das halbe Esszimmer wurde nun mein Lesezimmer, mit einigen Bücherregalen und natürlich einem Sessel mit einem ausrangierten Nachtschränkchen als Tisch und Ablage. Dort mache ich es mir dann gemütlich. Oder im Sommer draußen auf der Terrasse. Und dann stehen noch im 1. OG im Arbeitszimmer jede Menge Regale mit Büchern.


    Ich hoffe, das mit dem Foto klappt. Also das war kurz nach dem Einzug. Rechts steht vor der Heizung jetzt mein Sessel und inzwischen gibt es auch Bilder, Gardinen, einen Teppich, Deko usw.


    Danke Jenks


    Ich hab dem Verkäufer gesagt, ohne Unterlagen, ohne Besichtigung - kein Termin von mir wegen des Geldes. Erst wenn ich mir alles ansehen konnte, die Unterlagen eingereicht habe und dann die Bestätigung der Finanzierung habe, dann erst machen wir den Notartermin. Voraussetzung ist aber: Das er dann schon aus dem Haus raus ist!


    Ich glaube, diese Ansage fand er nicht so gut. Ist mir aber egal. Er hat seinen Bungalow, was für mich verständlich ist, nicht mehr neu vermietet, weil er selber einziehen will, weil: es ist ja alles ebenerdig, er hatte einen Schlaganfall, daher ist Treppensteigen nicht mehr so der Brüller bzw. in dem Bungalow wäre im 1. OG eine kleine Wohnung, in die eine Pflegerin einziehen kann. Alles ist für mich nachvollziehbar, aber auch er muss mal so langsam ein bisschen in Bewegung kommen und nicht bis Mitte nächsten Jahres alles verzögern....

    Na, also entweder will er verkaufen oder nicht. Und wenn ja, dann muss er auch raus, klar. Und ein Haus kaufen ohne genaue Besichtigung usw., das geht ja gar nicht. Wer würde denn sowas machen?


    Ich drücke die Daumen, dass bald alles klappt und ihr - hoffentlich - euer Traumhäuschen habt und zur Ruhe kommt.


    Cindy Schön, dich zu lesen :)

    Für Simon wird ein Alptraum wahr, als seine Tochter Paige von einem Tag auf den anderen verschwindet. Hinterlassen hat sie eine Botschaft, in der sie klar macht, dass sie nicht gefunden werden will. Panisch begibt sich Simon auf die Suche, und als er Paige im Central Park tatsächlich entdeckt, erkennt er seine Tochter nicht wieder. Denn diese junge Frau ist völlig verstört und voller Angst. Sie flieht vor ihm, und Simon hat nur eine Chance, wenn er sie retten will: Er muss ihr in die dunkle und gefährliche Welt folgen, in deren Sog sie verloren ging. Und was er dort entdeckt, reißt ihn und seine gesamte Familie in einen Abgrund …


    Die Greenes sind eigentlich eine ganz normale Familie, Simon und seine Frau haben gute Jobs, es geht ihnen finanziell gut, die beiden älteren Kinder gehen aufs College, die jüngste in die Highschool. Aber dann gerät Paige, die älteste Tochter, auf die schiefe Bahn und nach mehreren Vorfällen aufgrund ihrer Drogensucht, verschwindet sich spurlos. Doch Simon kann sie nicht aufgeben und sucht heimlich nach ihr, obwohl er seiner Frau versprochen hat, es nicht zu tun. Als er Paige schließlich findet, erkennt er sie kaum wieder, sie ist völlig abgemagert und will nichts mit ihm zu tun haben. Es kommt zu einem unschönen Zwischenfall, aber Simon gibt trotzdem nicht auf.

    Was die Familie Greene hier durchmacht, ist sicher einer der größten Albträume überhaupt. Alleine, dass ein Kind in die Drogensucht abrutscht, ist schon schlimm genug. Aber durch gewisse Umstände zieht das Drama hier noch weitere Kreise.

    In erster Linie wird das Ganze aus der Sicht von Simon erzählt. Dann gibt es aber noch den Part von Elena Ramirez, einer Privatdetektivin, sowie des Profikillers Ash. Anfangs fragt man sich, wie das alles zusammenhängt, aber nach und nach werden die Handlungsfäden dann zusammengeführt und Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen. So wie man es auch von Harlan Coben gewohnt ist.

    Die Spannung steigert sich zwischendurch immer mal wieder und es gibt auch ein paar witzige und emotionale Momente. Allerdings hatte das Ganze für mich auch ein paar Längen, deswegen gibt es nur 8 Eulenpunkte.

    Fazit: Ein routiniert geschriebener Krimi, der mich auf alle Fälle gut unterhalten hat.


    Für Simon wird ein Alptraum wahr, als seine Tochter Paige von einem Tag auf den anderen verschwindet. Hinterlassen hat sie eine Botschaft, in der sie klar macht, dass sie nicht gefunden werden will. Panisch begibt sich Simon auf die Suche, und als er Paige im Central Park tatsächlich entdeckt, erkennt er seine Tochter nicht wieder. Denn diese junge Frau ist völlig verstört und voller Angst. Sie flieht vor ihm, und Simon hat nur eine Chance, wenn er sie retten will: Er muss ihr in die dunkle und gefährliche Welt folgen, in deren Sog sie verloren ging. Und was er dort entdeckt, reißt ihn und seine gesamte Familie in einen Abgrund …


    Die Greenes sind eigentlich eine ganz normale Familie, Simon und seine Frau haben gute Jobs, es geht ihnen finanziell gut, die beiden älteren Kinder gehen aufs College, die jüngste in die Highschool. Aber dann gerät Paige, die älteste Tochter, auf die schiefe Bahn und nach mehreren Vorfällen aufgrund ihrer Drogensucht, verschwindet sich spurlos. Doch Simon kann sie nicht aufgeben und sucht heimlich nach ihr, obwohl er seiner Frau versprochen hat, es nicht zu tun. Als er Paige schließlich findet, erkennt er sie kaum wieder, sie ist völlig abgemagert und will nichts mit ihm zu tun haben. Es kommt zu einem unschönen Zwischenfall, aber Simon gibt trotzdem nicht auf.

    Was die Familie Greene hier durchmacht, ist sicher einer der größten Albträume überhaupt. Alleine, dass ein Kind in die Drogensucht abrutscht, ist schon schlimm genug. Aber durch gewisse Umstände zieht das Drama hier noch weitere Kreise.

    In erster Linie wird das Ganze aus der Sicht von Simon erzählt. Dann gibt es aber noch den Part von Elena Ramirez, einer Privatdetektivin, sowie des Profikillers Ash. Anfangs fragt man sich, wie das alles zusammenhängt, aber nach und nach werden die Handlungsfäden dann zusammengeführt und Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen. So wie man es auch von Harlan Coben gewohnt ist.

    Die Spannung steigert sich zwischendurch immer mal wieder und es gibt auch ein paar witzige und emotionale Momente. Allerdings hatte das Ganze für mich auch ein paar Längen, deswegen gibt es nur 8 Eulenpunkte.

    Fazit: Ein routiniert geschriebener Krimi, der mich auf alle Fälle gut unterhalten hat.


    ich wünschte, ich wäre schon so weit wie Cindy . Meine Leseecke einrichten, meine Zeit wieder anders einteilen, mal wieder "die Seele baumeln" lassen.


    Aber das dauert noch gefühlt ewig, bis ich da wieder bin. Da meine SchwieMu ja gefallen, operiert, Reha, wieder gefallen und wieder operiert wurde (in den letzten 6 Wochen bzw. vorgestern), mein Erzeuger immer noch rumsteht und stalkt (jetzt mit neuem Auto, damit er nicht mehr so auffällig ist) unsere Suche nach dem neuen ZuHause einfach nur Kaugummi-Charakter hat (der Verkäufer ist Ü80, kommt irgendwie nicht in den Quark mit dem Umbau seines eigenen Bungalows, mit der Herausgabe der Unterlagen, mit der Möglichkeit, uns mal ins Haus zu lassen, damit wir uns umsehen können....). Mein Nervenkostüm dreht gerade Monsterrad,

    Oje, das hört sich ja alles gar nicht schön aus.


    Aber das mit dem Verzögern beim neuen Zuhause kenne ich auch. Es war alles in trockenen Tüchern beim Notar usw., aber der Verkäufer wohnte auch noch voll im Haus und hatte zu dem Zeitpunkt noch keine andere Wohnung. Das war auch ziemlich nervenzerreißend, weil wir ja auch unsere Wohnung kündigen wollten. Ich schicke mal ein großes Paket Durchhaltevermögen und Nervennahrung.

    Gerade in der ZDF Mediathek entdeckt Die Springflut Staffel 2. Wird gleich geschaut. Staffel 1 gefiel mir, wobei ich die Bücher besser finde :-)

    Ja, das schauen wir auch, bzw. wir haben den ersten Film der 2. Staffel am Montag geschaut. Fand ich jetzt nicht ganz so spannend wie die erste Staffel, aber vielleicht kommt das noch.

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    • Taschenbuch: 352 Seiten
    • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 2. (24. Juli 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 359670426X
    • ISBN-13: 978-3596704262



    Zitat

    Linda Castillo wurde in Dayton/Ohio geboren und arbeitete lange Jahre als Finanzmanagerin, bevor sie mit dem Schreiben anfing. Ihre Thriller, die in einer Amisch-Gemeinde in Ohio spielen, sind internationale Bestseller, die immer auch auf der SPIEGEL-ONLINE-Bestenliste zu finden sind. Die Autorin lebt mit ihrem Mann auf einer Ranch in Texas.


    Zum Buch:

    Spät am Abend erhält Polizeichefin Kate Burkholder den Anruf, dass die Scheune der amischen Familie Gingerich in Flammen steht. Dort angekommen erfährt sie von den Eltern, dass der älteste Sohn Daniel vermisst wird. Schließlich findet man seine völlig verkohlte Leiche in den Trümmern der Scheune und es stellt sich heraus, dass jemand ihn dort eingeschlossen und bei lebendigem Leibe verbrennen lassen hat. Zunächst erzählt bei den Befragungen jeder, wie nett, gutmütig und tüchtig Daniel war. Aber nach und nach entdeckt Kate auch eine dunkle Seite, die er wohlweislich zu verbergen versucht hat. Schließlich gibt es mehr als genug Verdächtige, aber wer hat den jungen Mann wirklich so sehr gehasst, dass er ihn in die Scheune gelockt und auf diese grausame Art umgebracht hat?

    Meine Meinung:
    "Brennendes Grab" ist der zehnte Teil der Thriller Reihe um die ehemals amische Polizistin Kate Burkholder. Und auch dieser hat mir wieder richtig gut gefallen.

    Wieder einmal wird deutlich, wie schwierig der Spagat für Kate ist zwischen ihrer alten Welt, ihrer Familie, den Traditionen der Amischen und ihrem jetzigen Leben und Job als Polizeichefin von Painters Mill.
    Besonders dieser Fall macht ihr zu schaffen, denn er erinnert sie an ihre eigenen Erlebnisse als Teenager. Und es fällt ihr zwischendurch schwer, das Ganze professionell und objektiv zu betrachten. Aber genau diese Szenen machen Kate menschlicher und fast wünscht man sich einen anderen Ausgang des Falls.

    Von Anfang bis Ende bleibt es spannend und die Suche nach dem Täter gibt immer wieder Rätsel auf. Auch dieses Mal lernt man wieder viel über die "Gesetze" der Amischen und deren Traditionen und das macht das Ganze noch mal dramatischer und sorgt für Emotionen. Ich habe mich gefragt, wie man als Mutter so handeln und dann damit weiterleben kann, einfach weil es "Gottes Plan ist".

    Auch das Privatleben von Kate und John Tomasetti spielt wieder eine Rolle, aber ich finde, dieser Teil nimmt nie zu viel Platz ein und ich finde es auch wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte. Deswegen würde ich allen, die die Reihe lesen möchten, empfehlen, diese chronologisch ab Band 1 zu lesen.

    Fazit: Ein weiterer gelungener Teil der Reihe und ich freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.


    10 Eulenpunkte


    Ferien? Schule? Wat is dat denn? :lache Selbst bis zum Urlaub muss ich noch drei Wochen warten. :cry


    Ich winke mal kurz rein. :wave Ich lese gerade den letzten Harlan Coben "Suche mich nicht". Spannend, muss ich schon sagen. Davor war "Brennendes Grab" von Linda Castillo dran. Auch wieder klasse.


    Schönen Mittwoch euch noch.

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    Zitat


    Türkisblaues Wasser, raue Steilküsten, kilometerlange Sandstrände – der Sommer in St Trenyan/Cornwall hat einiges zu bieten. Leider ist Demi viel zu beschäftigt, um ihn zu genießen. Sie arbeitet als Kellnerin in einem kleinen Strandcafé, um sich und ihren Hund Mitch über die Runden zu bringen.

    Dann verliert sie ihren Job – und trifft Cal. Er hat ein Anwesen in der Nähe einer idyllischen Bucht geerbt. Das alte, baufällige Haus und das vernachlässigte Gelände will er in eine Ferienanlage umwandeln, und er braucht dringend Unterstützung. Auf einmal hat Demi wieder Arbeit. Und während sie gärtnert, Wände verputzt und Dachziegel anbringt, träumt sie von ihrem eigenen kleinen Café. Aber auch ihr neuer Chef beschäftigt sie – obwohl der es ihr nicht gerade leicht macht. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Wenn nur Cals Exfreundin nicht wäre, für die er noch Gefühle zu hegen scheint. Als Cal erkennt, was Demi ihm bedeutet, ist es fast zu spät …


    Zitat
    • Taschenbuch: 398 Seiten
    • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (18. Mai 2017)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 9783832164072
    • ISBN-13: 978-3832164072
    • ASIN: 3832164073
    • Originaltitel: Summer at the Cornish Café


    Meine Meinung:

    St. Trenyan in Cornwall. Es ist Ostern in dem Touristenort an der englischen Küste und Kellnerin Demi hat in einem kleinen Strandcafé alle Hände voll zu tun. Nach einem Zwischenfall verliert sie dann ihren Job und ihre Wohnung und steht plötzlich mit Hund Mitch auf der Straße. Das Jobangebot von Cal Penwith erscheint ihr da wie ein Geschenk des Himmels. Er hat eine Ferienanlage direkt an der Küste geerbt und will diese wieder eröffnen. Bis dahin ist allerdings noch jede Menge zu tun. Demi, die sich für harte Arbeit nicht zu schade ist, packt kräftig mit an. Außerdem darf sie mit Mitch in einem der Feriencottages wohnen und hat so seit langem endlich wieder ein richtiges Zuhause. Außerdem mag sie ihren neuen Chef. Aber Cal hält sie auf Abstand und will auch nicht darüber sprechen, was ihm in den letzten zwei Jahren bei einer medizinischen Hilfsorganisation im Nahen Osten passiert ist. Demi stürzt sich in die Arbeit und langsam scheint auch ihr Traum nach einem eigenen Café direkt an der Küste Gestalt anzunehmen.


    Ein Roman, der in Cornwall spielt, noch dazu nahe bei Lands End, den musste ich natürlich lesen. Ich war zwei Mal dort und einfach nur begeistert von diesem Landstrich in Südengland.
    Mir hat die Geschichte gut gefallen, denn sie ist kein typischer Liebesroman, was ja nicht so mein Fall ist. Kein großer Herzschmerzschnulzenschmalz. *g*
    Demi ist eine junge Frau, die trotz einiger Rückschläge nicht so schnell aufgibt und für ihren Traum kämpft. Sie war mir gleich sympathisch, schon deshalb, weil sie und ihr Hund Mitch ein so tolles Team sind. Sie würde ihn nie im Stich lassen und umgekehrt genauso.

    Der Schreibstil ist locker und oft recht witzig. Sehr schön fand ich die landschaftlichen Beschreibungen der Orte und auch der Küste selbst. Da kriegt man gleich Fernweh und hört das Meer rauschen.

    Geschrieben ist das Ganze überwiegend aus der Sicht von Demi, manchmal auch aus der von Cal.

    Neben den beiden gibt es noch eine Reihe von Figuren, die kleinere, aber nicht unwichtige Rollen spielen, wie z. B. Polly, die Demi anfangs skeptisch gegenüber steht. Aber sie hat auch ein gutes Herz.

    Ein schönes Buch für zwischendurch, dessen Ende zwar nicht überrascht, aber für den Sommer und im Urlaub durchaus lesenswert.

    Und am Ende gibt es noch ein paar interessante Rezepte, die Demi für ihr Café ausprobiert, wie z. B. die berühmte Cornish Pasty.