Beiträge von Jenks

    • Taschenbuch
    • Verlag: Augsburg : Weltbild, (2012)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3863652967
    • ISBN-13: 978-3863652968


    Zum Inhalt:

    Gladstone, eine Kleinstadt in Tennessee im Jahr 2000. Sheriff Miranda Knight hatte es bisher nur mit kleineren Delikten zu tun. Aber nun wurden zwei tote Teenager gefunden, brutal gefoltert und ermordet. Und Miranda weiß, der Mörder wird nicht aufhören. Die Umstände machen es erforderlich, dass sie das FBI hinzu zieht. Das Team von Noah Bishop ist ein ganz spezielles, denn alle haben paranormale Fähigkeiten, verfügen über telepathische Kräfte und besonders ausgeprägte Sinne. Vor acht Jahren hat Miranda schon einmal mit Bishop zusammen gearbeitet, als ein Serienkiller in Arizona aktiv war. Damals musste Miranda einen schrecklichen Verlust erleiden und ist mit ihrer kleinen Schwester Bonnie, die ebenfalls medial veranlagt ist, untergetaucht. Wird es ihr nun möglich sein, wieder mit Bishop zu arbeiten, um den Mörder zu jagen und ihre Gefühle dabei außer Acht zu lassen?


    Das Buch lag schon sehr lange auf meinem SUB, aber jetzt wurde es endlich mal Zeit, da es auf meiner Liste "20 in 2020" steht.
    Insgesamt hat es mir gut gefallen. Beim Lesen des Klappentextes war mir nicht klar, dass es sich um einen Mysterykrimi handelt mit paranormalen Elementen. Da das nicht für jeden etwas ist, erwähne ich das mal hier. Ich mag solche Geschichten ja und war deswegen positiv überrascht. Warum dann nur 8 Punkte? Ganz einfach, es hätte etwas spannender sein können, denn zwischendurch waren doch ein paar Längen.


    Was man auch berücksichtigen sollte: Das Buch ist 20 Jahre alt und viele Dinge in der Handlung entsprechen gerade in der technischen Entwicklung natürlich nicht dem heutigen Standard. Zwischendurch dachte ich mal, warum wird nicht per GPS nach dem Smartphone eines vermissten Teenagers gesucht. *g* Okay, gab es da ja noch nicht. Aber darüber sollte man einfach hinweg lesen.


    Wie gesagt, hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen und gerade zum Ende hin wird es dann doch spannend, was auch den paranormalen Aspekten zu verdanken ist, wie z. B. ein Ouja-Brett, das immer wieder an den unmöglichsten Stellen auftaucht.


    Miranda Knight ist seit fünf Jahren als Sheriff im Amt und ihr ist es seitdem gelungen, ihre Fähigkeiten gut zu verbergen. Ihr oberstes Gebot ist, ihre Schwester zu beschützen, denn nur noch sie beide sind übrig geblieben. Dass es da schwerfällt Noah Bishop wieder in ihr Leben zu lassen, ist verständlich. Sie gibt sich selbst eine Mitschuld an dem, was damals passiert ist und will eine Wiederholung unter allen Umständen verhindern.


    Noah Bishop hat nie aufgegeben, seit damals nach dem Killer zu suchen. Und auch nach Miranda, die wie vom Erdboden verschluckt war. Als sie nun selbst Kontakt mit dem FBI aufnimmt und spezielle Hilfe anfordert, macht er sich natürlich Hoffnungen. Denn auch er gibt sich die Schuld an den schrecklichen Vorgängen damals in Arizona.


    Bis zum Schluss tappt man im Dunkeln, wer der Täter ist. Es gibt viele Rätsel, die gelöst werden wollen.


    Fazit: Wer Mysterykrimis mag, dem wird "Wenn die Schatten fallen" sicher gefallen.


    8 Eulenpunkte


    ASIN/ISBN: B010IOUF1G
    --> Leider funktioniert keine der ISBN-Nummern

    Bei uns gab es gestern Abend zum Beispiel frisch aufgebackenes Fladenbrot mit einem Frischkäse-Pesto-Aufstrich, Gurke, Paprika, Wurst / Käse, Salat, getrockneten Tomaten.

    Es war sehr erfrischend, lag nicht zu schwer im Magen und auf die kalorienreichen Saucen wie im Döner und das salzige Fleisch wurde auch verzichtet.

    Also quasi als Sommervariante des Döners :grin

    Ich hätte da auch eine Idee für einen schnellen Nudelsalat, der nicht durchziehen muss:

    • Nudeln kochen (Menge nach Belieben), man kann auch Tortellini aus der Kühlung nehmen, die brauchen ja nur 2 Minuten im heißen Wasser ziehen. Abkühlen lassen oder lange mit kaltem Wasser abschrecken.
    • Sylter Salatdressing (Menge nach Geschmack)
    • Cocktail- oder Cherrytomaten halbieren
    • Mozzarella (am besten die Minikugeln)
    • abschmecken mit Pfeffer und Salz
    • Alles durch rühren. Fertig!

    Sehr lecker, auch im Winter! :grin

    Als Anna ihre Oma Johanna in Lüdinghausen besucht, erhält diese überraschend einen Brief aus dem Jahre 1941. Es handelt sich um verlorengegangene Feldpost, ursprünglich abgeschickt von der Insel Jersey, und diese ist an Johannas Mutter Martha in Ahrenshoop adressiert. Der Brief beginnt mit den Worten "Geliebte Martha, von dir zu lesen,

    gibt mir unendlich viel Kraft" und Absender ist ein Johannes. Annas Urgroßvater hieß allerdings Friedrich. Gemeinsam mit ihrer Oma beginnt sie zu forschen und fährt schließlich an die Ostsee nach Ahrenshoop, um einem alten Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Dabei ergeben sich auch für ihr eigenes Leben ganz neue Perspektiven.


    "Der Krieg ist wie das Meer. Was er sich einmal geholt hat, gibt er nicht immer wieder zurück." Ein Satz, der mir im Gedächtnis geblieben ist.


    Erzählt wird in der Ich-Form von Anna, der Urenkelin von Martha. Zusammen mit ihrer Oma, Marthas Tochter, deckt sie Geheimnisse aus der Vergangenheit auf, die ihre bisherigen Familienverhältnisse stark durcheinander wirbeln.


    Anna ist emotional noch ziemlich angeschlagen, denn vor einem Jahr starb ihre beste Freundin Mona bei einem Autounfall, als sie gerade auf dem Weg zu Anna war. Und seit kurzem läuft es in ihrer Beziehung zu Jens auch nicht mehr gut.

    Kurz nach Mona starb auch Annas Großvater, Johannas Mann. Aber Johanna ist eine starke Frau und dankbar für die vielen Jahre, die sie mit ihm hatte. Seit seinem Tod widmet sie sich noch intensiver ihren Bienen und der Tätigkeit als Imkerin.


    "Honigduft und Meeresbrise" hat mir sehr gut gefallen, es ist ein richtiges Wohlfühlbuch, besonders gut geeignet für den Sommer. Anne Barns gelingt es mal wieder, dass man von Beginn an in ihre Geschichte eintaucht.

    Es geht um Familie, Freundschaft, Liebe, Trauer und auch den Mut, neu anzufangen.

    Die Beschreibungen und der Schreibstil sind wie immer sehr lebendig und anschaulich. Sowohl die Gegend rund um Ahrenshoop an der Ostsee als auch Lüdinghausen konnte ich direkt vor mir sehen. Das kann auch daran liegen, dass ich Lüdinghausen kenne und selbst schon in der Altstadt und an der Burg Vischering war. ;-)

    Die Figuren sind liebevoll und mit Tiefe gezeichnet, was sie sehr authentisch macht. Neben Anna und Johanna gibt es noch Peggy, eine alte Freundin von Anna, Monas Ex-Freund Timo und Annas Freund Jens.

    Die Geschichte hat emotionale, aber auch witzige Momente und es wird nie langweilig, da immer wieder etwas Neues passiert.


    Und am Ende gibt es auch wieder leckere Rezepte. Das Vanilleeis mit Honig habe ich am Wochenende ausprobiert. Sehr lecker! Den Honigkuchen werde ich auch noch testen. :-)

    • Taschenbuch: 320 Seiten
    • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 2. (15. März 2019)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3746634326
    • ISBN-13: 978-3746634326


    Klappentext:

    Der Duft der Rosen am Meer.

    Nachdem ihr Mann sie verlassen hat, sucht die Landschaftsarchitektin Isabel einen Neuanfang. Aus der Enge Wiens zieht es sie an die Ostsee, wo sie dem Künstler Alex beim Wiederaufbau eines prächtigen Schlossgartens helfen soll. Schnell stellt sie fest, dass der Garten ein Geheimnis birgt: Er scheint die Kopie eines legendären Rosariums aus dem zwanzigsten Jahrhundert zu sein. Isabel begibt sich auf eine Spurensuche, die sie bis an den Rand der Karpaten bringt – und auf die Fährte einer außergewöhnlichen Frau. Sie entdeckt eine die Zeiten überdauernde Liebe und kommt ihrem eigenen Glück ein ganzes Stück näher ...


    Zum Buch:

    Nach zwölf Jahren Ehe hat Isabel durch die Scheidung nicht nur ihren Mann verloren, sondern auch ihr Zuhause und ihre Stellung in der gemeinsamen Firma. Aber sie wagt einen Neuanfang und geht von Wien an die Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. In einer Anzeige wird eine Landschaftsarchitektin für ein altes Gut gesucht. Der neue Besitzer, Künstler Alex, möchte den Schlossgarten nach altem Vorbild wieder aufbauen. Bei ihrer Anreise ist Isabel erst einmal geschockt angesichts des schlechten Zustands und zweifelt, dass sie diese Aufgabe meistern wird. Aber aufgeben ist nicht und schließlich entdeckt sie, dass der Garten anscheinend eine Kopie eines berühmten Rosariums aus dem 20. Jahrhunderts ist. Ihre Recherchen und Spurensuche führt sie schließlich bis an den Rand der Karpaten, wo eine außergewöhnliche Frau bereits vor 100 Jahren ihre Liebe zu den Rosen entdeckte und diese Leidenschaft trotz aller Widrigkeiten der damaligen Zeiten auslebte.


    Zitat

    Gott schenkt uns Erinnerungen, damit wir im Winter Rosen haben

    (Baltisches Sprichwort)


    "Der Rosengarten am Meer" ist mein zweiter Roman von Nele Jacobsen und er spielt auf zwei Zeitebenen.


    In der Gegenwart begleiten wir Isabel bei ihrer Reise von Wien an die Ostsee und ihrer neuen Aufgabe, einen historischen Rosengarten wieder zum Leben zu erwecken. Dabei entdeckt sie auch ihre eigenen Stärken und mit den Herausforderungen wächst auch ihr Selbstvertrauen, das ihr Mann in den letzten Jahren ziemlich klein gehalten hat.


    In der Vergangenheit lernen wir Marie Henriette Chotek kennen, die man auch die "Rosengräfin" nannte. Marie ist eine starke Frau, die sich nicht um Konventionen schert und lieber in ihrem Rosengarten in der Erde "wühlt", als sich mit Stickarbeiten zu beschäftigten oder ihre kostbare Zeit auf Gesellschaften zu vergeuden. Dafür verzichtet sie auch auf Familienglück, denn für sie sind ihre Rosen so etwas wie ihre Kinder.


    Auch dieses Buch der Autorin hat mir gut gefallen und mich unterhalten. Durch den Wechsel in der Erzählperspektive bleibt es durchweg spannend. Der bildhafte Schreibstil lässt sowohl das Rosarium in Ungarn, als auch den Garten an der Ostsee vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden.


    Die Rosengräfin Marie Henriette Chotek gab es übrigens wirklich und er Roman ist ihr gewidmet. Sie lebte von 1863 bis 1946 in Ungarn bzw. der späteren Tschechoslowakei auf Schloss Unterkrupa. Sie war eine Kusine zweiten Grades von Sophie, die mit ihrem späteren Ehemann Franz-Ferdinand 1914 beim Attentat in Sarajewo erschossen wurde.

    Es gibt heute zwei Rosenarten, die nach ihr benannt wurden: Comtesse Maria Henrietta und Rosengräfin Marie Henriette.


    ASIN/ISBN: 3746634326

    Hallo Zusammen! Eine neue Woche ist da. :wave

    Und ich habe heute ein neues Buch begonnen, bin aber erst knapp 25 Seiten weit gekommen. Aber es liest sich schon gut an.

    Gestern habe ich noch von Nele Jacobsen "Der Rosengarten am Meer" beendet, das hat mir auch gut gefallen. :-]

    Im Moment habe ich wohl meine Sommerbücherphase. :grin


    ASIN/ISBN: 374570004X

    Tante Li, es waren wohl zwei. Es ist aber halb so wild. Gleich gekühlt und Gel draufgeschmiert.

    Der Schreck für die armen Hummeln war sicher größer.

    Ich dachte immer, Hummeln stechen gar nicht. :gruebel Sie "beißen" höchstens... Oder gibt es da auch verschiedene Sorten?


    Das Glühwürmchenbuch möchte ich auch noch unbedingt lesen. :-]


    Ich habe gerade "Ein Sommer im Rosenhaus" von Nele Jacobsen gelesen und kann es auch empfehlen. Außerdem wartet noch "Das Meer in deinem Namen" von Patricia Koelle auf mich. :-]


    Rouge Bei euch wäre es Kanada gewesen, bei uns Schottland. Auch sehr schade, aber wir hatten zum Glück noch nichts gebucht. Dafür waren wir auch in Ostfriesland und hatten traumhaftes Wetter.

    "Kirschkuchen am Meer" habe ich scho gelesen und es hat mir sehr gut gefallen.


    Ansonsten kann ich auch die Bücher von Tanja Janz empfehlen, die in St. Peter Ording spielen. Oder wer Krimis mag, die Ostseereihe von Eva Almstädt.


    Im letzten Jahr hat mir dieses gut gefallen:

    ASIN/ISBN: 978-3404175369

    Bath im Jahr 1919. Frances und Bronwyn, genannt Wyn, sind acht Jahre alt und beste Freundinnen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Nicht nur den Charakter betreffend, auch die familiären Verhältnisse sind vollkommen anders. Während Frances ein wohl behütetes Zuhause hat, kommt Wyn aus einer sozial schwachen Familie mit einem jähzornigen Vater. Gemeinsam erkunden sie die Gegend und stoßen im alten, verlassenen Leprakrankenhaus schließlich auf den Kriegsflüchtling Johannes. Der junge Mann wird ihr gemeinsames Geheimnis.

    Eines Tages verschwindet Wyn plötzlich und im alten Leprakrankenhaus findet man Blutspuren und einen Teil ihrer Kleidung. Schnell wird ein Schuldiger gefunden und hingerichtet.

    Über 20 Jahre später, nach einem Bombenangriff auf Bath im Jahr 1942, werden die Ereignisse von damals wieder aufgewühlt. Während Frances den sechsjährigen Davy sucht, auf den sie manchmal aufpasst, wird das Skelett eines Mädchens gefunden. Es ist Wyn und Frances ist fest entschlossen, herauszufinden, was damals passiert ist. Bei ihrer Suche nach Davy wird ihr klar, dass sie die damaligen Ereignisse verdrängt hat und sie ist sich sicher, Wyns Mörder zu kennen. Aber kann sie es auch ertragen, sich daran zu erinnern?


    "Die Schuld jenes Sommers" habe ich über das Bloggerportal bekommen und es ist mein zweites Buch von Katherine Webb.

    Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, allerdings war sie zwischendurch auch etwas langatmig oder lang gezogen. Ob damit beabsichtigt war, mehr Spannung zu erzeugen, weiß ich nicht, aber falls ja, hat es nicht ganz geklappt ;-)


    Berührt hat mich das Schicksal der beiden Mädchen auf jeden Fall, sowohl von Frances, die jahrelang ein schreckliches Geheimnis verdrängt und damit gelebt hat, als auch von Wyn, die ein nur so kurzes Leben leben durfte.


    Die Beschreibungen der damaligen Zeit, sowohl 1919 als auch 1942 ist sehr lebendig und authentisch. Die durch Bomben zerstörte Stadt Bath konnte ich mir gut vorstellen, vielleicht auch, weil ich selbst schon zwei mal dort war. Gefallen hat mir auch Frances' Einstellung. An einer Stelle wird auf die Deutschen geschimpft, weil sie die Stadt bombardiert haben. Und Frances entgegnet, dass die Engländer auch nicht viel besser wären, man solle doch nur mal an Lübeck denken.


    Auch Frances' Verzweiflung bei der Suche nach Davy ist nachvollziehbar. Sie kann nicht aufgeben, dieses Mal muss sie das verschwundene Kind finden. Auch wenn jeder ihr sagt, sie war damals selbst noch ein Kind und konnte nichts dafür, kann sie sich einfach nicht verzeihen, was mit Wyn passiert.


    "Die Schuld jenes Sommers" ist für mich ein Roman, der insgesamt zwar gut geschrieben ist, aber leider nicht durchgehend die Spannung halten konnte. Trotzdem hat er mir ein paar schöne Lesestunden beschert.

    Die gelernte Botanikerin Sandra ist 46 Jahre alt und seit zwei Jahren Witwe. Nachdem ihr Sohn bereits nach München gegangen ist, zieht nun auch Tochter Tine für ein Studium in die USA. Da entdeckt Sandra auf der Seite einer Immobilienfirma zufällig, dass das alte Gärtnerhaus auf Usedom, das sie und ihr Mann bei Urlauben immer bewundert haben, zum Verkauf steht. Zusammen mit dem riesigen Rosengarten. Zeit für einen Neuanfang, denkt sich Sandra, packt ihr Hab und Gut und zieht von Hamburg nach Bantekow. Leider ist sowohl das Häuschen als auch der verwilderte Garten in einem schlechteren Zustand als befürchtet. Sandra wird klar, ohne Hilfe wird sie die zahlreichen, pflegebedürftigen Rosen nicht wieder zu ihrer alten Pracht zurückführen können. Sie engagiert den englischen Rosenexperten Julian Baker, der sofort begeistert zusagt. Zu begeistert, wie Sandra findet, denn warum sollte jemand, der in London die Rosen in den Englischen Parks pflegt, so darauf aus sein, in die ostdeutsche Provinz zu reisen, um eine private Rosenzucht aufzupäppeln? Und tatsächlich scheint es da ein altes Familiengeheimnis zu geben.


    Ein wirklich wunderbares Buch, das ich sehr gerne gelesen haben und fast traurig war, als ich es beendet hatte. Schon das Cover ist wunderschön, man hört fast die Wellen rauschen und die Möwen kreischen.


    Sandra war mir gleich sympathisch. Eine Frau, die trotz einiger Rückschläge immer wieder auf die Füße fällt und sich durchbeißt. Sie will ihren Traum von der Rosenschule unbedingt wahr machen und gibt nicht auf.

    Julian mochte ich eigentlich auch, auch wenn er anfangs ja mit anderen Absichten nach Usedom kam. Aber er interessiert sich für seine Familie und seine Vorfahren und sowas finde ich immer sympathisch.


    Wer mit diesem Buch eine kitschige Liebesgeschichte erwartet, der wird sicher enttäuscht sein, denn das ist es nicht. Es geht eher darum, dass man seine Träume nicht aufgeben sollte und wenn sich einem eine Chance bietet, zugreifen und einfach mal mutig sein sollte. Und natürlich geht es auch um Rosen, deren Pflege und Aufzucht. Das fand ich besonders interessant, denn ich hatte keine Ahnung, wie viele verschiedene Rosensorten es gibt.


    Bei mir hat das Buch auf jeden Fall das Interesse geweckt, mich mehr mit Rosen zu beschäftigen und mich in unserem Garten auch mehr um sie zu kümmern. Denn schließlich ist die Rose die Königin der Blumen und sollte auch so behandelt werden. 😊


    Ach ja, am Ende des Buches gibt es auch ein paar interessante Rezepte, z. B. eine Rosentorte.


    ASIN/ISBN: 3746632625

    • Taschenbuch: 464 Seiten
    • Verlag: Penguin Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (13. Januar 2020)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3328103899
    • ISBN-13: 978-3328103899
    • Originaltitel: Jar of Hearts


    Klappentext:


    Zitat

    Der Mörder hinterlässt grausame Botschaften. Und du weißt, sie gelten dir.

    Vor vierzehn Jahren kehrte Geos beste Freundin Angela nach einer Party nicht nach Hause zurück. Nun wird ihre zerstückelte Leiche gefunden. Für die Polizei ist schnell klar: Angela ist das Opfer des berüchtigten Serienmörders Calvin James. Doch für Geo ist Calvin nicht nur ein Serienmörder. Für sie ist er ihre erste große Liebe. Seit vierzehn Jahren weiß sie, was in dieser einen Nacht geschah, und vierzehn Jahre lang hat sie niemandem davon erzählt. Doch dann werden weitere Frauen ermordet, auf dieselbe Weise wie damals Angela. Der Mörder hinterlässt am Tatort eindeutige Botschaften. Und diese Botschaften gelten Geo ...


    Zum Buch:

    Vor vierzehn Jahren verschwand Georginas, genannt Geo, beste Freundin Angela spurlos. Als jetzt ihre zerstückelte Leiche gefunden wird, steht für die Polizei fest, dass sie ein Opfer des Serienkillers Calvin James wurde. Aber nur Geo weiß wirklich, was damals in der Nacht passiert ist. Und seit vierzehn Jahren hat sie geschwiegen, denn für Geo ist Calvin ihre erste große Liebe gewesen. Als sie nun eine fünfjährige Haftstrafe absitzt, werden weitere Frauen ermordet. Und sie erfährt, dass Calvin aus dem Gefängnis abgehauen ist. Am Tatort werden Botschaften gefunden. Ist Calvin nun hinter Geo her?


    Das Buch ist in fünf Teile gegliedert, die fünf Stufen der Trauer: Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression und Akzeptanz.

    Überwiegend wird aus Geos Sicht erzählt, manchmal auch aus der des Polizisten Kaiser, der in ihrer Teenagerzeit mit Geo und Angela gut befreundet war. Ein ungewöhnlicher Vorname, an den ich mich erst mal gewöhnen musste. *g*


    Meine Meinung:
    Der größte Teil spielt in der Gegenwart, aber zwischendurch erfährt man durch Rückblenden, was genau in der Nacht vor 19 Jahren von Angelas Tod passiert ist und wie alles zusammenhängt. Es gibt immer wieder Wendungen und Überraschungen und der Spannungsbogen wird dadurch immer weiter aufgebaut. Zum Schluss konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich unbedingt das Ende erfahren wollte.


    Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht zu lesen und auch die einzelnen Kapitel sind in der Länge genau passend.

    Die Figuren sind gut ausgearbeitet und facettenreich, nicht einfach nur "gut" oder "böse".


    Fazit: Ein spannender Thriller, der meine Erwartungen erfüllt hat, auch wenn er ein wenig verhalten anfängt.


    Und was für viele Leser vielleicht auch interessant ist: Es ist ein Einzelband und die Handlung in sich abgeschlossen, kein Teil einer Serie.


    ASIN/ISBN: 3328103899

    • Taschenbuch: 496 Seiten
    • Verlag: Penguin Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (10. Februar 2020)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3328103848
    • ISBN-13: 978-3328103844
    • Originaltitel: The Tattoo Thief



    Zum Buch:

    Brighton, Südengland. Die Tattookünstlerin Marni Mullins findet in einer Mülltonne eine blutige Leiche. Am liebsten möchte sie den schrecklichen Anblick sofort wieder vergessen, denn sie möchte mit der Polizei nichts zu tun haben. Aber nach einem zweiten Mord bitte Detective Francis Sullivan sie um Hilfe. Der Killer schneidet den Opfern Tattoos vom Leib und kaum einer kennt die Szene so gut wie Marni. Aber durch ihre Recherchen bringt sie sich auch selbst in Gefahr.


    Meine Meinung:

    Der Tattoosammler ist ein solider Thriller, der mich gut unterhalten hat. Positiv fand ich, dass er mal nicht in den USA spielte, sondern in Brighton in England. Dort war ich bereits zwei Mal und konnte mir die Tatorte dadurch noch besser vorstellen.


    Auch interessant fand ich die Einblicke in die Tattooszene.


    Marni hat schon einiges erlebt, das sie geprägt hat und sie lässt sich nicht unterkriegen. Auch Francis will seinen ersten großen Mordfall nicht in den Sand setzen und verbeißt sich regelrecht darin. Auch von seinem Vorgesetzten lässt er sich nicht alles bieten. Und er weiß auch, dass sein Sergeant Rory Mackay sich übergangen fühlt und eigentlich auf seinen Posten spekuliert hat.


    Ich gebe zu, ich hatte zwischendurch eine Vermutung, was den Täter angeht und diese wurde dann auch bestätigt. Aber wahrscheinlich habe ich einfach schon zu viele Thriller gelesen ;-) Machte aber nichts, trotzdem war die Geschichte spannend und gut erzählt. Nur ein paar kleinere Durchhänger gab es zwischendurch.


    Fazit: Spannung und gute Unterhaltung in einem gut geschriebenen Thriller.


    ASIN/ISBN: 3328103848

    Hallo ins Eulennest! :wave

    Noch vier Tage und der Rest von heute, dann habe ich zwei Wochen Urlaub. :freude Ick freu mir!

    Lesetechnisch habe ich gestern "Liebe mich, töte mich" beendet. Ein spannender Thriller von Jennifer Hillier. Heute früh habe ich mit "Opferfluss" von Lorenz Stassen begonnen.


    Kommt gut durch die Woche!

    Zum Buch:

    "Grabesgrund" ist der siebte Teil der englischen Krimireihe mit Ruth Galloway. Auch dieses Mal ist es wieder ein ungewöhnlicher Fall, bei dem Detective Harry Nelson ihre Hilfe braucht. Bei Bauarbeiten auf den so genannten "Geisterfelder" stößt ein Baggerfahrer auf das Kampfflugzeug und erlebt den Schock seines Lebens, als ihn durch das Fenster zwei tote Augen ansehen. Ruth ist sich allerdings sicher, dass Fred Blackstock nicht in diesem Flugzeug gestorben sein kann, dafür ist die Leiche zu gut erhalten nach all den Jahren. Nun gilt es also, die Umstände seines Todes herauszufinden, was nicht einfach ist, denn die Familie Blackstock hält zusammen.


    Die Ghostfields in Norfolk sind die Flugfelder, von denen die englischen Kampfflugzeuge im Zweiten Weltkrieg ihre Angriffe starteten. Es gibt heute noch einige stillgelegte Flugplätze dort, mehr Infos dazu findet man im Nachwort der Autorin.


    Meine Meinung:

    Auch diese Geschichte hat mir wieder gut gefallen und mich bestens unterhalten, sowohl der Kriminalfall, als auch das Privatleben von Ruth und Nelson. Letzteres nimmt aber nicht zu viel Raum ein und gehört für mich auch zur Entwicklung der Charaktere dazu.


    Es gibt ein Wiedersehen mit einem Charakter aus "Engelskinder" und natürlich ist auch Druide Cathbad wieder mit von der Partie.

    Auch zum Schmunzeln gab es wieder einige Momente, z. B. wenn Ruth sich mal wieder für eine schlechte Mutter hält.


    Man kann das Buch sicher auch einzeln lesen, aber dann würden einem die Weiterentwicklungen der Personen, insbesondere Ruth, entgehen.

    magister wigbold Wir waren kurz vor dem Kontaktverboot im Zoom an einem Tag mit eher durchwachsenem Wetter. Es war fast leer. Die Seehunde haben sich sichtlich gelangweilt. Es gibt da einen Glastunnel, in dem man unter dem Becken durchlaufen kann, da hat einer der Seehunde Spaß gehabt auf uns zu zu schwimmen und der Hand zu folgen, das war richtig klasse. Wir haben bestimmt zehn Minuten mit ihm gespielt, bis wir weiter wollten.


    Solange unsere Nutztierhaltung immer noch zulässt, dass Millionen Hühner in Käfighaltung sind, Schweine in Hochhäusern nie das Sonnenlicht sehen und Kühe im Stall nie auf die Wiese kommen, habe ich keinerlei schlechtes Gewissen beim Zoobesuch. Die Gehege sind heutzutage groß, die Pfleger bemühen sich sehr, die Tiere zu beschäftigen und das Futter ist artgerecht.

    Der Zoom in Gelsenkirchen ist wirklich toll gemacht für einen Zoo. Und ich habe auch kein schlechtes Gewissen, dorthin zu gehen. Was passiert denn ohne Besucher? Der Zoo geht irgendwann pleite. Und die Tiere? Müssen dann vielleicht getötet werden. Das will auch keiner, oder?

    Aber das ist ein anderes Thema.