Beiträge von xania

    Zitat

    Original von Alice Thierry
    Weshalb ist gerade heute Weltbuchtag?


    Hat das einen historischen Bezug?


    Geraden gefunden:


    Der 23. April ist der Todestag Shakespeares und Cervantes. Darum hat die UNESCO diesen Tag zum Welttag des Buches erklärt.

    Ich mache ungefähr je nach Buch alle 10 Seiten das Buch zu, sehe mir den Deckel und den Rücken an, streichele ein bisschen drüber und denke dabei über das Gelesene nach.


    Wenn ich ein neues Buch auspacke, rieche ich immer dran.

    Leseproben lese ich gerne durch. Im Buchhandel einfach so lesen habe ich noch nie gemacht, da kann ich mich nicht konzentrieren.


    Ich schaue vielleicht nach ob es nicht miniklein geschrieben ist oder ganz ohne Dialoge ist , aber ich kaufe sowieso keine Bücher mehr spontan in einer Buchhandlung.

    Die wilde Gabe - Ursula K. LeGuin
    294 Seiten
    Piper


    Über die Autorin:
    Ursula K. Le Guin, geboren 1929 in Kalifornien, ist die unbestrittene Großmeisterin der Fantasy-Literatur und wurde für ihre Romane und Erzählungen mit über vierzig Preisen ausgezeichnet. Ihr legendärer »Erdsee«-Zyklus, in viele Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft, wird heute in einem Atemzug mit Tolkiens »Herr der Ringe« genannt.


    Kurzbeschreibung:
    In einem abgelegenen Hochland verfügen die Menschen über unheimliche magische Begabungen. So auch der junge Orrec, der andere mit seinem Blick töten kann. Orrec hat seine Fähigkeiten jedoch nicht unter Kontrolle. Er wird zu einer unberechenbaren Gefahr für seine Familie und seine Feinde. Ihm bleibt nur, das Rätsel der Gabe zu entschlüsseln. Und als eines Tages ein mysteriöser Fremder im Dorf auftaucht, stoßen Orrec und seine Gefährtin Gyr auf eine erschreckende Wahrheit ...


    Meine Meinung:
    "Die wilde Gabe" ist nur am Rande ein Fantasy-Roman. Es handelt hauptsächlich um einen blinden Jungen namens Orrec. Die Autorin beschreibt mit einem einmaligen Talent die Welt Orrecs, seine Probleme, seine Gefühle, seine Eltern und Freunde.


    Das Buch ist wirklich fesselnd, auch wenn es weder Action noch Spannung gibt, es fasziniert auf eine andere Art.


    Ich bin begeistert von diesem Buch, schade nur dass es so kurz ist.

    Ich stöbere wie verrückt hier im Forum und lese massenweise Rezensionen.


    "Spontan" kaufe ich nur noch Bücher bei Amazon, wo mich die Geschichte anspricht und wo es ein paar zufriedene Leser gibt.


    In der Buchhandlung habe ich ewig nichts mehr gekauft, wenn ich da ein Buch sehe, präge ich es mir ein und schaue nach was andere davon denken. (und kaufe dann wieder bei Amazon, arme Buchhändler)

    Ich schlage nichts nach, egal in welcher Sprache. Das würde mir die Freude am Lesen verderben, wenn ich wie in der Schule Wörter nachschlagen muss.
    Ich kann mich nicht erinnern, dadurch irgendeine wichtige Handlung eines Buches verpasst oder nicht verstanden zu haben.

    Ich werde in nächster Zeit keine Bücher in Briefform mehr kaufen/leihen. Nachdem ich letzten Monat E-mail an alle abgebrochen habe und diesen Monat Für immer vielleicht, bin ich sicher dass das nicht mein Stil ist. Für mich ist die Briefform zu abgehackt und es macht mich nervös.

    Wenn es geht kaufe ich mir immer nur Taschenbücher, Gebundene Bücher kaufe ich mir nie.


    Gebundene sind fast dreimal so teuer, haben einen nervigen Umschlag und sind auch noch viel schwerer. Ausserdem kaufe ich die Bücher sowieso nur um sie zu lesen und nicht um damit meine Wohnung zu dekorieren.

    Zitat

    Original von pink-coco
    Ich finde so etwas toll, aber ich würde kein Herrenloses Buch mitnehmen. Wer sagt mir denn, ob es wirklich ein Buch ist, dass man finden soll und mitnehmen & lesen kann!


    Auf den meisten Bookcrossing-Büchern ist ein Aufkleber "Nimm mich mit", "Freies Buch", "Bookcrossing-Buch" oder ähnlich.

    Eigentlich finde ich deren Methode um Rezensionen zu bekommen ziemlich komisch.


    Die Rezension muss so schnell wie möglich gemacht werden, weil man sonst weniger Glück hat noch ein Paket zu bekommen, man rezensiert nur einen Auszug aus einem Buch (den man nicht mal unbedingt liest) und danach machen sie mit diesen "Rezensionen" Werbung auf den Büchern als wäre das eine vollwertige Buchempfehlung.

    Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung, um was es bei "Les Misérables" geht. Wir mussten uns im Französischen mit anderen "klassischen" Werken so lange herumquälen, dass mir die Neugier auf alle anderen Klassiker vergangen ist.
    Einfach nur den Inhalt eines Buches zu kennen, nur um zu wissen um was es geht bringt nichts. Ich finde nicht dass das Allgemeinbildung ist, sondern eher, dass man so Allgemeinbildung vortäuscht.


    Allgemeinbildung ist in letzter Zeit ziemlich modern, aber ich sehe den Zweck nicht ein. Wenn mir Fussball, klassische Musik oder klassische Literatur egal sind, werde ich mich nicht in diese Themen hineinarbeiten, nur um irgendwann mal in einem Gespräch damit angeben zu können. Dafür ist mir meine Zeit zu schade, die stecke ich lieber in Sachen die mich wirklich interessieren.


    Also ich finde nicht, dass man Klassiker der Weltliteratur kennen sollte.

    Vor ein paar Monaten hatte ich meinem Sub ziemlich abgebaut. Dann hatte ich plötzlich nur noch 5 Bücher die mich überhaupt nicht mehr interessiert haben.


    Jetzt passe ich auf, dass der Sub immer schön gross ist :grin

    Das Buch ist angenehm und leicht zu lesen, es hat mir sehr gut gefallen.


    Ich hatte mir allerdings ein etwas anderes Buch erwartet, als ich es gekauft habe. Das wird als erster Satz bei Amazon erwähnt, im Buch ist es aber eher nebensächlich:


    Zitat

    Ein ganz besonderer Zauber geht von den Frauen der Familie Belle aus: Schon Vorfahrin Musette konnte das zukünftige Leben eines Neugeborenen voraussagen, indem sie ihre Hand auf sein Herz legte.