Beiträge von xania

    Es ist mir schon fast peinlich, nachdem ihr alle so begeistert vom Buch seit, aber im Moment gefällt mir das Buch noch gar nicht.


    Gitelle ist mir äusserst unsympatisch. Ihre rassisstischen Bemerkungen gegenüber den Frauen die Isaac Auntie nennt waren ziemlich abstossend. Sie selbst kommt mit ihrer Familie in ein fremdes Land, da wäre es doch angebracht, den Einwohner mit Respekt zu begegnen, statt auf sie herabzuschauen. Und sowieso: Wie könnte jemand mit ein bisschen Verstand denken, ein kleiner Junge mit roten Haaren und Sommersprossen wäre farbig? Ihren Erziehungsmethoden kann ich auch nicht zustimmen. Mit Gitelle ist irgendetwas in ihrem Heimatdorf passiert. Vielleicht etwas, weswegen sie auch nicht in die Synagoge geht.


    Isaac selbst ist ein mutiger und lieber Wirbelwind, der für ein Hundeleben viel riskiert und sich nicht an der Hautfarbe der Kinder orientiert, um sich Freunde zu suchen.


    Abel mag ich, und ich kann auch verstehen, dass er lieber mit ein paar Männern um sich herum arbeitet, als alleine, selbst wenn sie von seinem Geld profitieren. Ihm ist das Geld unwichtig, er setzt eher auf Wissen und Können. Aber gegenüber seiner Frau kann er sich nicht durchsetzen.

    Zitat

    Original von belladonna
    ... weil ich nicht weiß, wie ich die vom Tierarzt verordnete Schonkost in den Kater reinkriegen soll! :fetch Und wie ich ihm anschließend begreiflich machen soll, dass er ab jetzt auf Diät gesetzt wird, weil er einfach zu fett ist, während seine Schwester ganz normal weiterfressen darf, weiß ich auch nicht... :help


    LG, Bella


    Das muss ich auch bei unserem Kater tun, aber es klappt einfach nicht. Wenn ich die Katze einsperre, damit sie in Ruhe fressen kann, ist die genervt weil sie eingesperrt ist und frisst erst, wenn ich die Tür aufmache. Wenn sie den ganzen Tag draussen war und ich gebe ihr das Futter draussen, dann will sie auf keinen Fall wieder raus um dort zu fressen. Ich habe auch versucht, ihnen einfach die zwei Näpfe hinzustellen, dann frisst der Kater das normale Futter und die dünne Katze das Diätfutter. Es ist immer ein Kampf und es nervt!

    Unser dicker Kater bekommt jetzt ein spezielles Diätfutter. Ihm weniger Normalfutter zu geben hatte nicht geklappt. Mit dem neuen Futter bekommt er seit 2 Wochen nur noch, was er soll und es gibt kein Miauen und er scheint auch nicht zu viel Hunger zu haben.

    Ernst Hoffmann ist Komiker. Die Bühne ist sein Leben und für einen guten Lacher riskiert er vieles. Als Sohn einer jüdischen Frau ist er den Deutschen ein Dorn im Auge und wird verhaftet. Beim Transport sitzt er neben Helena, in die er sich verliebt. Als die Situation zwischen den eng aneinander gedrängten Menschen im Eisenbahnwagen zu eskalieren droht, stellt Enst sich auf zwei Koffer und lenkt die Menschen ab. Er reisst Witze, um die Situation zu beruhigen, vor allem aber um die Frau neben sich zu beeindrucken. Unerwartet schiessen die Soldaten auf den Wagen. Ein paar Menschen sterben.


    Im Lager leben die Gefangenen in ständiger Todesangst. Willkürliche Erschiessungen, grausame Wetten, unmögliche Arbeitsbedingungen und ständiger Hunger nehmen den Menschen jede Hoffnung. Der Barackenälteste Schlomo verlangt gegen einen Brief an Helena, dass Ernst die Menschen mit seinen Witzen ermuntert. Jeden Tag einen Lacher: Humor ist nichts weiter als die strikte Weigerung, der Tragödie das letzte Wort zu überlassen.


    Später bekommen auch die Deutschen und der Lagerführer Wind von diesen Auftritten. Ernst Hoffmannn soll vor SS-Leuten auftritt. Er weigert sich zuerst, doch als er damit das Leben von Helena retten kann, willigt er ein.


    Das Buch ist sehr gut geschrieben und leichtverständlich. Dadurch können keine Missverständnisse aufkommen. Die grausame Lage wird so deutlich beschrieben, dass sie nur sehr schwer zu ertragen ist. Der Autor hat gewissenhaft recherchiert und ergibt ein exaktes, schreckliches Bild vom Lagerleben. Bei der Beschreibung der Duschen und der Krematorien musste ich das Buch immer wieder aus der Hand legen. Es ist schockierend, was Menschen einander antun können.


    Wer ein hurmorvolles Buch erwartet, liegt falsch. Der Humor dient dazu, den Gefangenen ihr Leben erträglicher zu machen und nicht zur Unterhaltung des Lesers. Genauso wenig sollte man eine Liebesgeschichte erwarten.


    "Das Lachen und der Tod" ist eine grausame, heftige und wichtige Geschichte, die sich wie die Autobiographe eines KZ-Überlebenden liesst. Ich habe das Buch nicht gerne gelesen, dafür ist es auch nicht gedacht. Das Buch informiert, es kämpft gegen das Vergessen und deshalb gibt es meine Leseempfehlung.

    Ich habe schlechte Erfahrung beim HNO gemacht. Es entzündet dauernd und man hat mir gesagt beim Piercer/Tätowierer wäre besser gewesen, weil der nicht schiesst, sonder sticht.


    Ich würde den Duschkopf abmontieren. Vielleicht wurden Arbeiten an der Leitung gemacht und kleine Steinchen verstopfen. Oder jemand hat einen Filter zum Wassersparen eingebaut.

    Ich krame mal diesen alten Thread hervor, weil ich mich grad über diesen Klappentext gewundert habe. Entweder Google war bei der Übersetzung dabei, oder ziemlich viel Alkohol.


    Klappentext - Die Lebenden reparieren
    Nach einem Autounfall diagnostizieren die Ärzte den klinischen Tod eines jungen Manns. Zugleich stellen fest, dass er sich zum Organspender eignet. Die Konsequenzen einer Entscheidung zur Transplantation verfolgt der Phantasie und Gefühle aufregende Roman von Maylis de Kerangal über einen Zeitraum von 24 Stunden. Wie verhalten sich Ärzte und die Familien in solchen Situationen auf Leben und Tod? Wie verkraften Menschen überhaupt solche unerwartbaren, unausweichlichen Chancen und das gleichzeitige Ende aller Chancen? Maylis de Kerangal präsentiert die Abfolge dieser 24 Stunden in einer rasanten Folge von emotional aufrührenden Szenen und deskriptivem Reportagestil. Und so stellt sich beim Leser Betroffenheit ein. Die sieben renommierten Auszeichnungen, die dieser Roman in Frankreich erhalten hat, sind ein Beleg für solche Wirkung.

    Leider konnte mich das Buch "Die sieben Schwestern" nicht überzeugen, es war mir zu banal und auch zu langweilig.
    Eigentlich hätte man das ganze Buch auf weniger als 100 Seiten kürzen können, ohne Inhalt zu verlieren. Immer wieder hatte ich den Eindruck, dass Seiten aufgefüllt werden mussten. Auf vielen Seiten passierte überhaupt nichts und wenn dann endlich jemand handelte, fand ich es übereilt und unlogisch. Sympathisch wurden mir die verschiedenen Personen das ganze Buch über nicht. Es geht um reiche, verwöhnte Menschen, die sich ihr Leben lang nie fragten, woher das Geld kam und die auch noch als Erwachsene hauptsächlich sich selbst und ihr eigenes Wohlbefinden im Kopf haben.


    Natürlich blieben viele Fragen offen, es wird noch zig Bände zu dieser Familie geben. Die weiteren Bände werde ich aber nicht lesen.

    Zitat

    Original von Prombär
    Dieses Mädel schaut übrigens einer Schauspielerin ähnlich, aber ich komm nicht drauf, wem. Ideen? :gruebel


    Kirsten Dunst ?


    Die meisten sind sehr ruhig und zurückhaltend, deshalb brauchen sie Erica unbedingt noch, bis die anderen sich trauen den Mund vor der Kamera aufzumachen.

    Klappentext


    Von ihnen gibt es Hunderte: blitzgescheite junge Frauen, frisch von der Uni und mit dem festen Vorsatz, in der Welt der Bücher Fuß zu fassen. Joanna Rakoff war eine von ihnen. 1996 kommt sie nach New York, um die literarische Szene zu erobern. Doch zunächst landet sie in einer Agentur für Autoren und wird mit einem Büroalltag konfrontiert, der sie in eine längst vergangen geglaubte Zeit katapultiert. Joanna lernt erst das Staunen kennen, dann einen kauzigen Kultautor – und schließlich sich selber.



    Meine Meinung
    Joanna bekommt nach ihrem Studium einen Arbeitsplatz als Assistentin in einer Literaturagentur. Als Sekretärin, sagt ihr Vater, wogegen Joanna sich wehrt und am Anfang sogar behauptet, Manuskripte zu lesen, um nicht zuzugeben, dass sie doch nur die Arbeit einer Sekretärin macht.
    Ihre Agentur vertritt Salinger, Jerry, wie er in der Agentur genannt wird. Er soll auf keinen Fall gestört werden, nie soll Joanna seine Daten herausrücken, ihn nie selbst belästigen und seinen Anruf einfach nur weiterleiten. Salinger bekommt haufenweise Post von Lesern, die er nicht haben möchte und die Joanna durchlesen und beantworten muss. Sie soll immer wieder einen Standardbrief als Antwort tippen, auf einer Schreibmachine, weil die Agentur im Jahre 1996 wegen einer seltsamen Nostalgie immer noch ganz ohne Computer arbeitet. Joanna liebt diese Briefe, sie liest sie gerne und weicht immer öfter vom Standardbrief ab. Salinger selbst trifft sie nur ein einziges Mal, hat ihn allerdings öfter am Telefon und hat das Gefühl ihn zu kennen.


    Nach und nach, während Joanna mehr Arbeiten zugewiesen bekommt, erfährt auch der Leser mehr über die Arbeit in dieser Agentur, was allerdings auf keinen Fall gleichgesetzt werden kann mit der Arbeit von Agenturen im Allgemeinen. Wahrscheinlich gibt es keine zweite Agentur, die arbeitet wie diese.


    Sehr gut gefallen hat mir Joannas Begeisterung für Bücher. Sie liest ganze Wochenenden durch und interessiert sich zunehmend für die Autoren ihrer Agentur. Neben Salinger gibt es noch einen "anderen Klienten", dessen Werke beschrieben werden, der aber nie namentlich genannt wird.


    Auch das Privatleben von Joanna wird erzählt, ihre komischen, wohlhabenden Eltern, die sie aus irgendeinem Grunde nicht unterstützen und ihr auch noch Schulden aufladen, ihr Zusammenleben mit dem mürrischen Don in einer düsteren Wohnung ohne Heizung und ohne Spülbecken, ihr Sparen am Essen, ihre langsame Entfernung von ihrer besten Freundin, sie selbst die sich verändert.


    Der Anfang des Buches ist sehr leicht zu lesen, vielleicht schon leicht oberflächlich aber je weiter man liest, desto tiefgründiger und besser wird das Buch. Es ist ein Buch über die Begeisterung zum Lesen, zu Literatur. Ich war beeindruckt und wünsche diesem Buch noch viele weitere Leser.