Beiträge von Deichgräfin

    Interessant


    Von dem Schriftsteller Tom Liehr habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, Durch Zufall bekam ich den Roman „Die Wahrheit über Metting“ in die Hände. Es werden viele interessante Themen behandelt.


    Den Protagonisten Tom begleiten wir ab seinem 13. Lebensjahr. Seine Eltern betreiben ein Altersheim in der Kleinstadt Metting und leben dort auch. Tom ist Legastheniker und in den 197ßer Jahren ist wird das noch nicht gefördert.


    Seine Schulzeit ist deshalb schwierig und sein Freund wird als Zigeuner betitelt. Das die beiden Außenseiter sind ist schon schlimm, aber die Lehrer sind grenzwertig.


    Mit 18 Jahren verlässt er das Elternhaus und es geht 30 Jahre später weiter. Jetzt ist meine Sympathie gesunken. Es ist gemein, sich so lange nicht mehr bei seinen Eltern zu melden. Er wusste da ja nicht einmal ob sie noch leben.


    Tom Liehr ist ein guter Erzähler, der bei jeder Situation den richtigen Ton trifft.

    Die Geschichte hat mich gut unterhalten und der Autor hat einen neuen Leser gefunden.

    Nebel im Kopf


    Die Schriftstellerin Julia Woolf schreibt angenehm.

    Ihr Roman „Marigolds Töchter“ zeigt für mich ein aktuelles Thema.


    Marigold ist eine Frau, die alles für ihre Familie macht. Sie nimmt ihre Mutter auf und die jüngste Tochter Suze lebt auch noch bei ihnen. Nebenbei besitzt sie noch einen Laden mit Postagentur.

    Sie und ihr Mann sind ein glückliches Paar.

    Plötzlich bemerkt sie, das sie vieles vergisst und Leute nicht erkennt. Sie ist entsetzt und hat Angst.

    Erst als die älteste Tochter Daisyn nach 6 Jahren in Italien, nach Hause kommt, nimmt die Familie das zur Kenntnis.

    Marigold wird immer ängstlicher, denn es wird immer schlimmer, mit dem Nebel im Kopf. Manchmal fühlt sie sich besser, dann wieder schlechter. Ihr Mann Dennis ist ihr Halt.

    Die Töchter erleben die Liebe und sind prima Charaktere.

    Die Autorin beschreibt diese Dinge besonders detailliert. Auch Marigolds Empfindungen hat sie gut eingefangen.

    Lucs vierter Fall

    Baskische Tragödie Luc Verlains vierter Fall aus der Luc Verlain ermittelt Serie.

    Der Autor Alexander Oetker lässt sich da einiges einfallen.

    Es fängt erschreckend an, als ein Junge am Strand einen Beutel findet, er glaubt es ist Puderzucker und probiert davon. Das ist lebensgefährlich.


    Luc Verlain ermittelt und die Spur führt ihn in den Süden des Baskenlandes. Plötzlich ist er verdächtig. Er spürt wie es auf der anderen Seite ist. Er wird dann auch noch erpresst. Man weiß lange nicht, wie er da wieder raus kommen soll.

    Es gibt eine frühere Zeitzone, in dem er sich den Drogenboss zum Feind gemacht hat. Jetzt will er sich rächen,


    Alexander Oetker versteht es, Spannung auf zu bauen. Er lässt die Gegend und gutes Essen einfließen.

    Dieser Regionalkrimi ist gute Unterhaltung.

    Der fünfte Fall ist schon angekündigt.

    Wenn ich dich hole“ ist der Krimidbüt der Schriftstellerin Anja Goerz.

    Der ist ihr echt spannend gelungen.


    Der neunjährige Lewe ist in dem Haus seiner Großmutter allein, nur sein Hund ist bei ihm.

    Seine Mutter und die Großmutter wollten nur einkaufen fahren. Sie sind schon lange weg und er kann die Mutter am Handy nicht erreichen. Da ruft er seinen Vater an, der sitzt auf dem Flughafen Heathrow fest. Wegen schlechtem Wetter fliegt nichts mehr.


    Die Autorin hat seine Empfindungen und Ängste gut eingefangen.


    Auch bei Lewe in der Nähe von Niebüll schneit und stürmt es stark, es ist eisig kalt, wie lange nicht.

    Dann hört Lewe Geräusche, er glaubt das jemand im Haus ist.


    Der Roman hat mich ungemein gefesselt. Die Gefahr in der alle stecken waren emotionsvoll. Die Angst um Lewe war groß.


    Der Thriller ist gut geschrieben und ist sehr zu empfehlen.


    ASIN/ISBN: 3423261471

    Klappentext

    Mit 24 Jahren heiratet Edda Victor. Als die Ehe zerbricht, entschließt sie sich zu einer Reise nach Norwegen, um in der Einsamkeit zu sich zu finden. Lappland mit seinen ruhigen Rhythmen verzaubert sie allmählich, bis sie auf einem steilen Schneefeld abrutscht und verletzt liegen bleibt. Eine seltsame Person findet sie und versorgt ihre Wunden. „Such Deine Ahnen“, sagt die Regenpfeiferfrau. „Von ihnen hast Du Deine Lebenskraft und deine Aufgabe bekommen.“ Fortan wird alles, was ihr begegnet, zu einer Fährte, die sie immer tiefer in ihre verdrängte Kindheit hineinführt.


    Meine Meinung

    Such deine Ahnen


    Fluchtträume ist ein wunderbarer Roman von

    Olga Maria Eggart.

    Nach einer missglückten Ehe bricht Edda zu einer mystischen Reise in den Norden Norwegens auf.

    In der Einsamkeit und in der Natur versucht sie sich von dem Gefühl des Makels und ihres Unwertes zu lösen. Sie kann sich nur ab ihrem 6. Lebensjahr erinnern, an das Kinderheim und ihre Ziehmutter.

    Im Kinderheim wurde sie als dumm hingestellt.

    Dadurch fühlte sie sich immer wertlos und ihr Mann nutzte das auch aus.


    Auf ihrer Reise lebt s und beobachtet die Tiere. Nach einem Unfall wird ihr von einer seltsamen Frau geholfen. Die sagt „Suche deine Ahnen“, das soll ihr bei ihrem Genesen helfen.


    Die Autorin schreibt intensiv und mit Gefühl. Man wird in diese Geschichte eingesogen und ist mit auf der Reise.

    Der Roman führt uns das Leben von Kindern, die norwegische Mütter hatten und von deutschen Soldaten abstammten, vor Augen.

    Das Buch ist informativ und unterhaltend. Ich habe es gerne gelesen.




    ASIN/ISBN: 3868588361

    Lesenswert

    Der isländische Schriftsteller Hallgrimur Helgason schreibt über die isländische Mentalität und die Wetterbedingungen. Seine Figuren sind immer etwas bizzar.


    60 Kilo Sonnenschein führt uns in die Armut Islands. Es ist die Geschichte Gesturs, der als Kleinkind seine Eltern verlor, das ist ergreifend. Aber der Autor zeigt auch andere Figuren, deren Leben er mit besonderer Sprache erklärt. Da wird es auch manchmal etwas witzig.

    Nebenbei bekommt man Einblick in den Haifang und was man von ihnen braucht. Der arme Fischerort entwickelt sich .


    Der Autor schreibt sehr literarisch, der Roman liest sich darum nicht ganz so leicht. Man muss dran bleiben. Aber es lohnt sich.

    Unbedingt lesenswert.

    Anne Beaumanoir


    Die Schriftstellerin Anne Weber schreibt den Roman Annette, ein Heldenepos“ .
    Das Leben der
    Anne Beaumanoir wird als Annette erzählt.

    Sie wird 1923 geboren und kommt schon früh in die Résistance. Sie sieht so jung aus, das sie nicht so leicht auffällt.

    Annette ist schon jung in die kommunistische Partei eingetreten.

    Nach dem Krieg kümmert sie sich um die Politik in Algerien. Da wird sie sogar zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt.


    So richtig warm konnte ich mit der Person Annette nicht werden.


    Aber der Schreibstil Anne Webers ist brillant.

    Dadurch blieb ich an der Geschichte dran.

    Für Interessierte zu empfehlen.



    ASIN/ISBN: 3957578450

    Ergreifend

    Die amerikanische Schriftstellerin Mary Beth Keane schreibt spannend und unterhaltsam.


    Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ ist besonders interessant. Es ist eine eine tiefgründige Geschichte.

    Wir erleben das Leben von Kate und Peter von Geburt an. Die Väter sind Polizisten.

    Die Familien Gleesons und Stanhopes wohnen nebeneinander, aber Peters Mutter ist etwas seltsam und will keinen Kontakt.

    Aber Kate und Peter sind so viel wie möglich zusammen. Kates und Peters Geschichte berührt.

    Es passiert viel dramatisches und erschreckendes. Und das Leben hat noch einiges mit allen vor.


    Die Autorin hat die Personen so dargestellt, das man sie gut kennen lernt. Es ist eine Geschichte voller großer Gefühle.

    Der Roman liest sich wunderbar.


    Anleitung zum Weiterleben


    Joachim Hassel will mit seinem Roman

    Sofia Wochentochter“ erreichen, das weniger Jugendliche Selbstmord begehen.


    Johann macht alleine Urlaub und fährt mit seinem Wohnmobil los.

    Gleich am ersten Tag sieht er ein junges Mädchen auf einer Brücke. Im letzten Augenblick kann er sie vom Geländer reißen.


    Er spricht mit der 14jährigen Sofia über ihre Probleme. Er macht ihr Mut und und spricht mit ihr über ihr Trauma und das sie es vielleicht zu schwierig sieht.

    Es ist wichtig das Jugendliche den Mut haben, mit Erwachsenen über alles zu reden. Es ist nicht immer so ausweglos, wie sie denken.


    Joachim Hassel schreibt einfühlsam, mit viel Gefühl. Er hat als Jugendlicher erlebt, das eine Mitschülerin sich das Leben nahm und will mit diesem Buch etwas für die Jugendlichen tun.



    ASIN/ISBN: 1795631457

    Ein Außenseiter

    Der Schweizer Schriftsteller Joachim B. Schmidt lebt seit einigen Jahren aus Island.

    Er meint die Schweiz und Island sind sich ähnlich.


    Der Roman Kalmann ist außergewöhnlich angelegt. Kalmann ist ein Protagonist mit einigen Defiziten. Er ist fast 34 Jahre alt und er schildert seine Geschichte. Er legt Haiköder aus und mach daraus Gammelhai. So etwas wird wirklich in Island gegessen. Der Autor hat es auch schon probiert. Kalman hat schon als Kind seinem Großvater bei der Arbeit geholfen. Kalman erzählt mit einer Naivität, die diesen Roman etwas besonderes gibt. Seine Sichten über die anderen Personen sind auf seine Psyche ausgelegt. Er schildert seine Kindheit als Außenseiter, der zum Held wird.


    Der Autor macht das gekonnt.

    Gutes Debüt

    American Spy ist ein toller Agenten Thriller von der amerikanischen Autorin Lauren Wilkinson.

    Aber nicht nur ein Thriller sondern auch eine Familiengeschichte.


    Die FBI Agentin Marie Mitchell fühlt sich in Gefahr. Gerade ist sie einem Mordversuch entkommen. Da fängt sie an, ihre Lebensgeschichte für ihre Zwillingssöhne und uns Leser auf zu schreiben.


    Interessant sind ihre Kindheitserinnerungen mit ihrer Schwester Helene, die dann zum Militär ging. Sie wohnen bei ihrem Vater in Queens. Die Mutter hatte sie früh verlassen und wohnt auf Martinique.


    Maries Arbeit als Spionin führt sie auch nach

    Burkina Faso, wo sie den Präsidenten Thomas Sankara kennen lernt, der1983 bis 1987 die Macht inne hatte.


    Maries Emotionen wurden von der Autorin sehr gut getroffen. Der Roman konnte mich fesseln. Ein brillantes Debüt.

    Interessant

    Die Französische Schriftstellerin Karine Tuil besticht mit ihrem guten Stil.

    In dem Roman „Menschliche Dinge“ geht es um eine prominente einflussreiche Familie.


    Jean Farel ist ein Fernsehjournalist. Seine Frau Claire ist bekannt für ihr feministisches Engagement . Ihr Sohn Alexandre, kommt vor Gericht.

    Die Autorin beschreibt die Stimmung vor Gericht. Sie brilliert mit den Emotionen Claires und Jeans.


    Ich konnte mit den Protagonisten nicht richtig warm werden.

    Sonnst las es sich ganz interessant.

    Auftakt ins Wirtschaftswunder

    Die Schriftstellerin Stephanie Schuster wohnt in einer Kleinstadt in der Nähe von Starnberg.


    Dort hat sie auch ihre Wunderfrauen Trilogie angesiedelt. Der Auftakt ist!“Die Wunderfrauen – Alles was das Herz begehrt“.

    Es beginnt 1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre. Es geht um vier Frauen, Luise, Helga, Marie und Annabel.

    Luise Dahlmann eröffnet einen Lebensmittelladen. Helga Knaup ist Lernschwester, Marie Wagner ist eine Vertriebene aus Schlesien und Annabel von Thaler ist die Ehefrau eines Arztes.

    Ihrer aller Dasein ist irgendwie verknüpft.

    Diese Wunderjahre verlangen viel Kraft und Arbeit.


    Die Autorin schreibt schwungvoll und fesselnd diese Zeit sehr authentisch. Sie lässt ihre Protagonistin abwechselnd deren verschiedene Sichtweisen erzählen.


    Der Roman ist spannend. Das Ende ist die turbulente Fußballweltmeisterschaftsfeier

    Es gibt dann noch eine kleine Leseprobe des zweiten Teil, den ich jetzt nicht verpassen darf.

    Schicksalhaft


    Alte Sorten ist ein Roman von Ewald Arenz, der von zwei Frauen , Sally und Liss erzählt.


    Als Liss mit ihrem Trecker festsitzt, kommt die verdrießliche, mit der Welt und Allen erzürnt des Weges. Sie hilft Liss, dafür bietet die ihr an, die Nacht auf ihrem Hof zu verbringen.

    Der Roman wird von beiden Sichten erzählt.

    Liss hat eine schwere Vergangenheit und ist sehr ruhig.

    Sally ist noch Schülerin mit vielen Problemen.

    Sie hilft Liss. Die baut Wein an, hat Bienen und einen Wald. Für eine Person ist die Arbeit etwas viel. Für Sally ist alles neu.

    Der Autor schildert diese Geschichte leise und einfühlsam.

    Die Schicksale der Beiden sind verschieden, aber gerade dadurch stimmt es bei ihnen.

    Mir gefällt der Roman gut.




    Kindheitserinnerungen

    Erri de Luca ist ein italienischer Schriftsteller, den ich schon einige Male gerne gelesen habe.


    Der Roman „Das Licht der frühen Jahre“ ist eine starke Geschichte, poetisch und warmherzig erzählt. Dieses kure Buch ist einfach und komplex zugleich.


    Ein Mann erinnert sich beim Betrachten von Fotos, an seine Kindheit. Seine Eltern hatten durch den Krieg alles verloren und lebten in einer ärmeren Gegend.

    Der Mann war als Junge ein Stotterer, dadurch hatte er es in der Schule schwer.


    In seinen Erinnerungen geht er mit seinen Eltern ins Gericht. Als kleiner Junge hat er nicht verstanden, das die Eltern auch Probleme haben.


    Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, man kann die Situation gut verstehen.

    Es ist eine berührender Roman.

    Südtiroler Tragödie

    Der italienische Schriftsteller Marco Balzano erzählt in seinem Roman „Ich bleibe hier“ von Familien aus einem Dorf in Südtirol. Die Einwohner sprechen deutsch und fühlen sich nach Österreich zugehörig.

    Ab 1939 können sie nach Deutschland ziehen. Die dagebliebenen Familien werden mal von den Faschisten, dann von den Nazis drangsaliert.

    Daneben kämpfen sie noch gegen den Bau eines Stausees.


    Die Protagonistin Trina erzählt die Geschichte des Dorfes. Sie ist Lehrerin, mal darf sie nicht arbeiten, weil die einen es verbieten, dann wieder die anderen. Weil sie italienisch sprechen kann, muss sie immer übersetzen.


    Der Autor schreibt mit einfühlsamer Sprache.

    So lässt er uns den Kampf gegen den Stausee genau mitverfolgen.

    Der Roman ist einfach großartig.

    Zwischen Historie und Fiktion


    Die Autorin Ann - Sophie Kaiser beschreibt in ihrem Roman „Unter den Linden 6“ den Kampf von drei Frauen um Bildung.


    1907 treffen sich Lisa, Hedwig und Anni. Sie sind sehr verschieden, werden aber gute Freundinnen. Abwechselnd erfahren wir von der Jeweiligen von ihre Erlebnissen,Gedanken., Wünschen und Träumen


    Lisa ist die Wissenschaftlerin Lisa Meitner.

    Sie kommt aus Wien um bei Max Bkanck zu studieren, aber Frauen werden von den Professoren abgelehnt.


    Hedwig will Geschichte studieren und muss sich von ihren Professoren einige Erniedrigungen geschehen lassen.


    Anni ist ein Dienstmädchen, das neugierig und mit dem Wunsch mehr zu lernen durchs Leben geht.


    Die Autorin schreibt diese Geschichte authentisch und mit politischem Hintergrund.

    Ich war gefesselt und habe mit den Protagonisten gefiebert. Besonders Interessant ist das Nachwort der Autorin.

    Der Roman ist ein Stück der Zeitgeschichte Anfang des 20. Jahrhunderts, der sehr unterhaltend ist.

    Sophias Kampf

    Corina Bomanann zweiter Roman der

    Die Farbe der Schönheit Trilogie geht weiter mit Sophias Träume.

    Es ist 1932 in New York.

    Sophia träumt immer noch davon selber Cremes und Puder herzustellen. Aber als sie bei Elizabeth Arden anfängt, soll sie Kunden bedienen.

    Dann träumt sie immer noch von ihrem Sohn, der vielleicht noch in Frankreich lebt.


    Elizabeth Arden wird ziemlich schwierig dargestellt. Mit ihr ist es nicht einfach. Zwar macht Sophia bei ihr Karriere, aber nicht in dem Bereich, in dem sie gerne arbeiten möchte.

    Ihre Mitarbeiter haben keine freie Entscheidungen zu treffen.


    Sophias Vater kommt auch noch mal ins Spiel.

    Sie hat es wirklich nicht leicht.


    Das Ende kommt plötzlich und ist offen, da braucht man noch den nächsten Teil.


    Corina Bomanns Schreibstil ist wie immer angenehm und gut lesbar.

    Emigrantenschicksale

    Die amerikanische Schriftstellerin Jeanine Cummins beschreibt in ihrem Roman „American Dirt“ Das Schicksal der Mutter Lydia und ihres achtjährigen Sohn Luca.

    Lydia ist Buchhändlerin in Accapulco , ihr Mann ist Journalist.

    Plötzlich wird ihre ganze Familie von einem Drogenkartell ausgemetzelt, nur Lydia und Luca überleben und sind in Gefahr. Eine gefährliche Flucht durch Mexiko nach den USA beginnt.


    Die Autorin lässt dieses Geschichte mit all ihrem Drama schockieren und berühren. Man zittert mit den Migranten und denkt an die vielen aktuellen Menschen, die auf der Flucht sind. Man hört ja immer wieder wie das Kartell in Mexiko wütet. Es werden immer wieder Massengräber gefunden.


    Dieser Roman hat mich gefesselt und gerührt.

    Die junge Martine

    Von dem Schriftsteller Gregoire Delacourt habe ich schon einen Roman gelesen, in dem mir seine gekonntes Frauenverstehung auffiel.

    Der Roman „Die Frau, die nicht alterte“ ist wieder gut geschrieben, aber so richtig konnte ich die Protagonistin Martine nicht verstehen.

    Gut sie sieht nicht älter wie 30, aber ein paar Alterserscheinungen gab es ja doch. Das Problem ihres Mannes damit war unlogisch., er soll sich doch freuen, das er eine junge Frau hat.

    Man kann oft das Alter nicht so richtig schätzen. Es gibt immer Personen die jünger oder älter aussehen.


    Der Autor hat sich ein interessantes Thema, einfallen lassen und gekonnt erzählt.

    Auch wenn ich nicht alles nach vollziehen kann, ist es eine tolle witzige Geschichte. Das Lesen des Romans macht Spaß.