Beiträge von Deichgräfin

    Ein Außenseiter

    Der Schweizer Schriftsteller Joachim B. Schmidt lebt seit einigen Jahren aus Island.

    Er meint die Schweiz und Island sind sich ähnlich.


    Der Roman Kalmann ist außergewöhnlich angelegt. Kalmann ist ein Protagonist mit einigen Defiziten. Er ist fast 34 Jahre alt und er schildert seine Geschichte. Er legt Haiköder aus und mach daraus Gammelhai. So etwas wird wirklich in Island gegessen. Der Autor hat es auch schon probiert. Kalman hat schon als Kind seinem Großvater bei der Arbeit geholfen. Kalman erzählt mit einer Naivität, die diesen Roman etwas besonderes gibt. Seine Sichten über die anderen Personen sind auf seine Psyche ausgelegt. Er schildert seine Kindheit als Außenseiter, der zum Held wird.


    Der Autor macht das gekonnt.

    Gutes Debüt

    American Spy ist ein toller Agenten Thriller von der amerikanischen Autorin Lauren Wilkinson.

    Aber nicht nur ein Thriller sondern auch eine Familiengeschichte.


    Die FBI Agentin Marie Mitchell fühlt sich in Gefahr. Gerade ist sie einem Mordversuch entkommen. Da fängt sie an, ihre Lebensgeschichte für ihre Zwillingssöhne und uns Leser auf zu schreiben.


    Interessant sind ihre Kindheitserinnerungen mit ihrer Schwester Helene, die dann zum Militär ging. Sie wohnen bei ihrem Vater in Queens. Die Mutter hatte sie früh verlassen und wohnt auf Martinique.


    Maries Arbeit als Spionin führt sie auch nach

    Burkina Faso, wo sie den Präsidenten Thomas Sankara kennen lernt, der1983 bis 1987 die Macht inne hatte.


    Maries Emotionen wurden von der Autorin sehr gut getroffen. Der Roman konnte mich fesseln. Ein brillantes Debüt.

    Interessant

    Die Französische Schriftstellerin Karine Tuil besticht mit ihrem guten Stil.

    In dem Roman „Menschliche Dinge“ geht es um eine prominente einflussreiche Familie.


    Jean Farel ist ein Fernsehjournalist. Seine Frau Claire ist bekannt für ihr feministisches Engagement . Ihr Sohn Alexandre, kommt vor Gericht.

    Die Autorin beschreibt die Stimmung vor Gericht. Sie brilliert mit den Emotionen Claires und Jeans.


    Ich konnte mit den Protagonisten nicht richtig warm werden.

    Sonnst las es sich ganz interessant.

    Auftakt ins Wirtschaftswunder

    Die Schriftstellerin Stephanie Schuster wohnt in einer Kleinstadt in der Nähe von Starnberg.


    Dort hat sie auch ihre Wunderfrauen Trilogie angesiedelt. Der Auftakt ist!“Die Wunderfrauen – Alles was das Herz begehrt“.

    Es beginnt 1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre. Es geht um vier Frauen, Luise, Helga, Marie und Annabel.

    Luise Dahlmann eröffnet einen Lebensmittelladen. Helga Knaup ist Lernschwester, Marie Wagner ist eine Vertriebene aus Schlesien und Annabel von Thaler ist die Ehefrau eines Arztes.

    Ihrer aller Dasein ist irgendwie verknüpft.

    Diese Wunderjahre verlangen viel Kraft und Arbeit.


    Die Autorin schreibt schwungvoll und fesselnd diese Zeit sehr authentisch. Sie lässt ihre Protagonistin abwechselnd deren verschiedene Sichtweisen erzählen.


    Der Roman ist spannend. Das Ende ist die turbulente Fußballweltmeisterschaftsfeier

    Es gibt dann noch eine kleine Leseprobe des zweiten Teil, den ich jetzt nicht verpassen darf.

    Schicksalhaft


    Alte Sorten ist ein Roman von Ewald Arenz, der von zwei Frauen , Sally und Liss erzählt.


    Als Liss mit ihrem Trecker festsitzt, kommt die verdrießliche, mit der Welt und Allen erzürnt des Weges. Sie hilft Liss, dafür bietet die ihr an, die Nacht auf ihrem Hof zu verbringen.

    Der Roman wird von beiden Sichten erzählt.

    Liss hat eine schwere Vergangenheit und ist sehr ruhig.

    Sally ist noch Schülerin mit vielen Problemen.

    Sie hilft Liss. Die baut Wein an, hat Bienen und einen Wald. Für eine Person ist die Arbeit etwas viel. Für Sally ist alles neu.

    Der Autor schildert diese Geschichte leise und einfühlsam.

    Die Schicksale der Beiden sind verschieden, aber gerade dadurch stimmt es bei ihnen.

    Mir gefällt der Roman gut.




    Kindheitserinnerungen

    Erri de Luca ist ein italienischer Schriftsteller, den ich schon einige Male gerne gelesen habe.


    Der Roman „Das Licht der frühen Jahre“ ist eine starke Geschichte, poetisch und warmherzig erzählt. Dieses kure Buch ist einfach und komplex zugleich.


    Ein Mann erinnert sich beim Betrachten von Fotos, an seine Kindheit. Seine Eltern hatten durch den Krieg alles verloren und lebten in einer ärmeren Gegend.

    Der Mann war als Junge ein Stotterer, dadurch hatte er es in der Schule schwer.


    In seinen Erinnerungen geht er mit seinen Eltern ins Gericht. Als kleiner Junge hat er nicht verstanden, das die Eltern auch Probleme haben.


    Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, man kann die Situation gut verstehen.

    Es ist eine berührender Roman.

    Südtiroler Tragödie

    Der italienische Schriftsteller Marco Balzano erzählt in seinem Roman „Ich bleibe hier“ von Familien aus einem Dorf in Südtirol. Die Einwohner sprechen deutsch und fühlen sich nach Österreich zugehörig.

    Ab 1939 können sie nach Deutschland ziehen. Die dagebliebenen Familien werden mal von den Faschisten, dann von den Nazis drangsaliert.

    Daneben kämpfen sie noch gegen den Bau eines Stausees.


    Die Protagonistin Trina erzählt die Geschichte des Dorfes. Sie ist Lehrerin, mal darf sie nicht arbeiten, weil die einen es verbieten, dann wieder die anderen. Weil sie italienisch sprechen kann, muss sie immer übersetzen.


    Der Autor schreibt mit einfühlsamer Sprache.

    So lässt er uns den Kampf gegen den Stausee genau mitverfolgen.

    Der Roman ist einfach großartig.

    Zwischen Historie und Fiktion


    Die Autorin Ann - Sophie Kaiser beschreibt in ihrem Roman „Unter den Linden 6“ den Kampf von drei Frauen um Bildung.


    1907 treffen sich Lisa, Hedwig und Anni. Sie sind sehr verschieden, werden aber gute Freundinnen. Abwechselnd erfahren wir von der Jeweiligen von ihre Erlebnissen,Gedanken., Wünschen und Träumen


    Lisa ist die Wissenschaftlerin Lisa Meitner.

    Sie kommt aus Wien um bei Max Bkanck zu studieren, aber Frauen werden von den Professoren abgelehnt.


    Hedwig will Geschichte studieren und muss sich von ihren Professoren einige Erniedrigungen geschehen lassen.


    Anni ist ein Dienstmädchen, das neugierig und mit dem Wunsch mehr zu lernen durchs Leben geht.


    Die Autorin schreibt diese Geschichte authentisch und mit politischem Hintergrund.

    Ich war gefesselt und habe mit den Protagonisten gefiebert. Besonders Interessant ist das Nachwort der Autorin.

    Der Roman ist ein Stück der Zeitgeschichte Anfang des 20. Jahrhunderts, der sehr unterhaltend ist.

    Sophias Kampf

    Corina Bomanann zweiter Roman der

    Die Farbe der Schönheit Trilogie geht weiter mit Sophias Träume.

    Es ist 1932 in New York.

    Sophia träumt immer noch davon selber Cremes und Puder herzustellen. Aber als sie bei Elizabeth Arden anfängt, soll sie Kunden bedienen.

    Dann träumt sie immer noch von ihrem Sohn, der vielleicht noch in Frankreich lebt.


    Elizabeth Arden wird ziemlich schwierig dargestellt. Mit ihr ist es nicht einfach. Zwar macht Sophia bei ihr Karriere, aber nicht in dem Bereich, in dem sie gerne arbeiten möchte.

    Ihre Mitarbeiter haben keine freie Entscheidungen zu treffen.


    Sophias Vater kommt auch noch mal ins Spiel.

    Sie hat es wirklich nicht leicht.


    Das Ende kommt plötzlich und ist offen, da braucht man noch den nächsten Teil.


    Corina Bomanns Schreibstil ist wie immer angenehm und gut lesbar.

    Emigrantenschicksale

    Die amerikanische Schriftstellerin Jeanine Cummins beschreibt in ihrem Roman „American Dirt“ Das Schicksal der Mutter Lydia und ihres achtjährigen Sohn Luca.

    Lydia ist Buchhändlerin in Accapulco , ihr Mann ist Journalist.

    Plötzlich wird ihre ganze Familie von einem Drogenkartell ausgemetzelt, nur Lydia und Luca überleben und sind in Gefahr. Eine gefährliche Flucht durch Mexiko nach den USA beginnt.


    Die Autorin lässt dieses Geschichte mit all ihrem Drama schockieren und berühren. Man zittert mit den Migranten und denkt an die vielen aktuellen Menschen, die auf der Flucht sind. Man hört ja immer wieder wie das Kartell in Mexiko wütet. Es werden immer wieder Massengräber gefunden.


    Dieser Roman hat mich gefesselt und gerührt.

    Die junge Martine

    Von dem Schriftsteller Gregoire Delacourt habe ich schon einen Roman gelesen, in dem mir seine gekonntes Frauenverstehung auffiel.

    Der Roman „Die Frau, die nicht alterte“ ist wieder gut geschrieben, aber so richtig konnte ich die Protagonistin Martine nicht verstehen.

    Gut sie sieht nicht älter wie 30, aber ein paar Alterserscheinungen gab es ja doch. Das Problem ihres Mannes damit war unlogisch., er soll sich doch freuen, das er eine junge Frau hat.

    Man kann oft das Alter nicht so richtig schätzen. Es gibt immer Personen die jünger oder älter aussehen.


    Der Autor hat sich ein interessantes Thema, einfallen lassen und gekonnt erzählt.

    Auch wenn ich nicht alles nach vollziehen kann, ist es eine tolle witzige Geschichte. Das Lesen des Romans macht Spaß.

    Eindrucksvoller Stil

    Der isländische Autor Ragnar Jónasson hat mit seinem Thriller einen Dunkel etwas ausgefallen gutes geschaffen.


    Die Protagonistin Hulda, ist eine 64jährige Kommissarin. Sie wurde als Frau bei den Aufstiegschancen übergangen. Jetzt meint der Chef noch, sie könnte eher in Rente gehen, weil ihr Büro gebraucht wird.

    Sie befasst sich aber mit einem alten Fall, um den Tod einer Emigrantin aus Russland.

    Hulda lässt uns an ihren Ermittlungen und Gedanken teilnehmen.


    Nebenbei gibt es noch eine junge alleinstehende Mutter, die Probleme mit Beruf und Kind hat.


    Der Autor lässt beide Geschichten abwechselnd spielen.

    Mit besonders eindrucksvollem Stil wird der Thriller immer spannender.


    Von dem Ende war ich total überrascht.

    Zwischen Italien und dem Allgäu


    Antonia Riepp ist das Pseudonym einer bekannten Krimiautorin.

    Belmonte ist ihr erster Familienroman.

    Es ist eine Deutsch Italienische Familiengeschichte über mehrere Generationen.


    Belmonte ist ein Dorf in den italienischen Marken. Das liegt an der Wade des Stiefels, wie die Gastarbeiterin Franca, ihre Heimat, den Deutschen erklärt.

    Sie hat ihr Leben im Allgäu eingerichtet.

    Ihre Enkelin Simona erbt von ihr den Familienhof in Belmonte.

    Jetzt erfahren wir das Schicksal von Francas Mutter Teresa, von Franca, von deren Tochter Marina und deren Tochter Simona.


    Die Autorin hat einen charmanten Erzählstil. Sie hat die die Erlebnisse der Gastarbeiter gut aufgegriffen. Die Atmosphäre in Italien kann ,an so richtig miterleben.

    Ihre Familiengeschichte hat sie erlesen komponiert. Ich war begeistert.

    Kirchenbau

    Von der Autorin Astrid Fritz habe ich schon vieles gelesen. Sie ist eine routinierte Schreiberin historischer Romane.

    In dem Roman „Der Turm aus Licht“ sind die Schauplätze Straßburg und Freiburg, Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts. Die geschichtlichen Hintergründe sind detailliert getroffen.

    Es ist faszinierend wie die Autorin Ihre Personen ins Bild bringt. Sie schafft es den Leser in der Geschichte alles mit erleben zu lassen..

    In Freiburg soll eine besondere Kirche geschaffen werden, die besonders protzig, mit dem höchsten Turm der Welt, werden soll. Die Steinmetze arbeiten an dem Werk und die Grafen, verprassen das Geld in Kriegen und Intrigen.

    Es ist oft erschütternd, wie viel Leid hinter den Türen stattfindet.


    Astrid Fritz erzählt den Roman bewegend und wunderbar. Sie konnte mich wieder fesseln.
    Dieser Roman war wieder ein Highlight.

    Reporter und Autobosse

    Crash Tag – Autonom. Fahren. Tödlich von

    Martin Brückner ist ein Thriller, in dem es um alte teure Autos, Porsche, Masarati usw., geht.


    Der Protagonist ist der Journalist Fritz Graber. Ein einsamer Mann, der mit Antonio McQuinn spricht. Der Schauplatz ist Frankfurt.

    Als erstes verunglückt ein Mann mit seinem Porsche und dann geschehen noch mehr Edelkarossen.


    Witzigerweise fahren Fritz und seine Kollegin Maria mit dem Fahrrad. Sie forschen nach neuen Kenntnissen und geraten in Gefahr.


    Dann gibt es noch mehrere unschöne grausame Morde. Autohändler leben auch gefährlich.


    Das Cover ist schön bunt und auffällig.

    Der Autor schreibt spritzig mit gutem modernen Stil. Es ist ein Thriller, der glaube ich mehr für Männer ist.

    Sensibel und menschlich


    Dankbarkeiten“ heißt der neue Roman von der französischen Schriftstellerin Delphine de Vigan. Es ist wieder ein wunderbarer einfühlsames Buch.


    In diesem Roman geht es um eine alte Dame namens Michka. Sie kann nicht mehr alleine wohnen. Sie hat keine Angehörigen. Marie wurde als Kind oft allein gelassen, da hatte sich Michka um sie gekümmert. Die würde zu ihr ziehen, aber sie will ihr nicht zur Last werden und so zieht sie in ein Heim.


    Michka leidet an schlimmen Alpträumen.

    Man erfährt nach und nach ihre Vorgeschichte. Ihr Logopäde entwickelt auch ein einfühlsames Verhältnis mit ihr.


    Delphine de Vigan beschreibt ihre Protagonistin mit Gefühl , sensibel und menschlich. Sie ist eine große Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese.

    Sehr zu empfehlen.

    Meine Bewertung

    Hilfe für Frauen

    Die Autorin Laetitia Colombani hatte schon mit ihrem Roman Der Zopf große Erfolge. Nach der Lektüre dieses Romans hatte ich jetzt große Erwartungen an dem neuen Roman „Das Haus der Frauen“, und ich wurde nicht enttäuscht.


    In Paris steht der Palast, das ist ein Haus, in dem Frauen Zuflucht nehmen können. Die Anwältin Solene fängt nach einer Lebenskrise als Schreiberin dort an, um den Frauen zu helfen. Nach einem holperigen Anfang, geht sie in ihrer Aufgabe auf.


    Abwechselnd werden Selenes Erlebnisse, und über Blanche Peyron, die dieses Haus gründete, erzählt. Sie ist eine besonders engagierte Frau, die sich nicht schont.

    Als junges Mädchen tritt sie der Hilfsarmee bei. Es ist beeindruckend sie bei ihrer Aufgabe zu begleiten.


    Laetitia Colombani gelingt es großartig die beiden Frauen mit Charakter und Charme zu versehen. Dieser Roman ist auf jeden Fall lesenswert und ich freue mich auf weitere Romane dieser Autorin.

    Ein gutes Debüt

    Die Galerie am Potsdamer Platz“ ist der Debütroman der Autorin Alexandra Cedrino.

    Der Roman beginnt in Berlin im Jahr 1930 und sie hat die Stimmung besonders gut und stimmungsvoll erfasst.


    Alice will nach dem Tod ihrer Mutter, von deren Mutter wissen, warum sie ihre Tochter verstoßen hat. Sie kommt von Wien nach Berlin, die Brüder ihrer Mutter freuen sich sie kennen zu lernen. Dann lernt sie Johann kennen und lieben, aber daneben gibt es noch Erich, der ein Auge auf sie geworfen hat.


    Die beiden Männer gehören verschiedenen Parteien an. Die Autorin hat die verschiedenen Ansichten reell berichtet. Man erlebt den Aufstieg der NSDAP und die Überlegungen, ob man für die Vorteile mitschwimmen will.

    Die Familie besitzt eine Galerie und will sie wieder öffnen. Alice wird mit einbezogen.


    Die Autorin schreibt detailreich und flüssig. Ihre Figuren hat sie verschieden und nachvollziehbar dargestellt.

    Die Geschichte gefällt mir sehr gut.

    Es ist ein empfehlenswertes Buch.

    Meine Meinung

    Die Autorin Milena Agus hat sardische Eltern und ist wie eine Protagonistin in Genua geboren. Ihr neuer Roman „Eine fast perfekte Welt“ ist ein interessantes Thema. Sie beschreibt die Hoffnungen, Sehnsüchte und Ängste ihrer Figuren und wie sie sich begnügen müssen.

    Es beginnt mit dem einfachen Leben in einem sardischen Dorf, in dem Ester lebt.

    Ihre Tochter Felicita, träumt von der Liebe und will nicht nur wegen des Kindes heiraten.

    Ihre Geschichte berührt mich am Meisten.

    Sie zieht in ein Hafenviertel von Cagliari und meistert ihr Leben.

    Das Buch umfasst auf 208 Seiten drei Generationen.

    In diesem Roman haben es die Personen schwer richtig glücklich zu sein. Das versteht die Autorin fantasievoll und poetisch dem Leser nahe zu bringen.

    Hebammen die Zweite


    Jahre der Veränderung“ ist der zweite Band der Hebammen Saga von Linda Winterberg.

    Sie beschreibt intensiv die Lebensumstände der Berliner Frauen in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.


    Margot, Edith und Louise sind immer noch befreundet. Ihr Privatleben hat ihre Tücken. Mit ihrer Vermieterin Auguste sind sie wie eine Familie, die zusammen halten.

    Die Autorin zeigt das Leben vieler armer Frauen, die in den Zeiten unendlich schwierig schwer ist. und zu kämpfen haben. Dann kommt auch noch die Weltwirtschaftskrise. Und der Antisemitische nimmt zu.


    Es gibt aber auch immer mal wieder schöne Lichtblicke, und Veränderungen stehen an.


    Jetzt warte ich auf den dritten Band der Saga.