Beiträge von Deichgräfin

    Grausame Wahrheit


    Christoph Wortbergs Thriller

    „Trauma – Kein Entkommen“ fängt schon ziemlich traumatisch an. Es ist der Anfang einer Trilogie.


    Ein kleines Kind wird von seinem Vater misshandelt. Das ist mir immer zu hart.


    Dann werden in München nacheinander zwei tote Männer gefunden und die Kommissarin Katja Sand und ihr Assistent Rudi Dorfmüller ermittelt.

    Bei der Obduktion wird festgestellt, das es Selbstmord war. Aber Katja glaubt es nicht und ermittelt weiter.


    Zwischendurch kommt das kleine Kind wieder ins Bild.


    Das Privatleben Katjas ist auch rätselhaft. Ich wartete die ganze Zeit auf die Auflösung ihres Traumas. Verdachtsmomente hatte ich, aber die konnten es nicht sein. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 15jährigen Tochter, um die sie sich auch viel sorgt.


    Der Autor hat die Spannung in dem Roman hoch gehalten. Ja, und weil ich mehr erfahren will, muss ich auf das nächst Buch warten.

    Spannend


    Die Schriftstellerin Petra Johann ist eine gute Krimischreiberin.


    Mit „Die Frau vom Strand“ ist ihr ein besonders spannend und fesselndes Werk gelungen. Es ist eine sorgfältig komponierte Geschichten die überzeugt.


    Rebeeca ist glücklich, sie lebt mit ihrem Baby Greta an der Ostsee. Ihre Frau Luca arbeitet in Hamburg.# als Unternehmerin.


    Am Strand trifft sie eine Frau, mit der sie sich anfreundet. Aber als sie sie zum Essen mit Luca und Freunden einlädt, verschwindet sie und ist nicht auffindbar.


    Plötzlich kommt es zu einer Tragödie.

    Luca ist die Klippen heruntergestürzt


    Die Kriminalpolizei ermittelt. Es wird ordentlich spannend. Kommissarin Edda Timm ist verbissrn bei der Arbeit. Sie hat auch noch eine eigenartige Angewohnheit.


    Petra Johann lässt uns ordentlich mitfiebern. Der Roman ist gute Unterhaltung und ich möchte es unbedingt empfehlen.

    Krasse Mutter Tochter Beziehung



    Nach dem Cover habe ich mir von dem Buch eigentlich nicht so viel versprochen.

    Darling Rose Gold von der britischen Schriftstellerin Stephanie Wrobel entwickelt sich aber zu einem spannenden Psychothriller.


    Der Roman wird abwechselnd von der Mutter Patty und ihrer Tochter Rose Gold erzählt.

    Rose ist die ersten 18 Jahre ihres Lebens schwer krank. Daran ist Patty schuld. Die kommt dafür 5 Jahre ins Gefängnis.

    Danach wird sie von Rose abgeholt und sie kann bei ihr wohnen.

    Patty fühlt sich nicht schuldig.


    Da hat mit immer Angst , was sie vorhat.

    Andererseits verstehe ich Rose Gold auch nicht richtig. Da bekommt man Angst um ihren Sohn Adam.

    Das Thema ist für mich oft ziemlich bedrückend.

    Lange Zeit bleibt die Frauen mir alles ein Rätsel.

    Der Roman ist gut gemacht. Er liest sich flüssig und ist spannend. Ein krasser Psychothriller.

    Vater und Sohn


    Der Roman „Die sieben guten Jahre“von dem israelischen Schriftsteller Etgar Kere ist schon von 2016 als Hartcover erhältlich, Jetzt gibt es ihn auch als das Taschenbuch.


    Der Autor beginnt den Roman mit der Geburt seines Sohnes und geht über die nächsten 7 Jahre. Er schreibt humorvoll, aber man bemerkt doch die Anspannung.

    Aber auch die Vergangenheit mit den Eltern und dem Bruder ist interessant.


    Als Schriftsteller muss er auch auf Lesereise gehen und erlebt die Spannung auch aus der Entfernung. Witzig fand ich seine Einstellung und Erfahrung beim Bücher signieren.


    Die Gespräche mit dem Sohn sind toll, die Reaktionen der Kinder sind immer lesenswert.

    Er ist ein typisches Einzelkind, der immer wieder verblüfft und den Vater zum Nachdenken bringt.


    Dieser Roman ist sehr ausdrucksstark, er schwingt zwischen humorvoll und Ernsthaftigkeit.

    Eine gute Familiengeschichte mit Leseempfehlung..

    Wo ist der goldene Käfer


    Die britische Schriftstellerin Rachel Joyce beschreibt in ihren Romanen immer ziemlich skurrile Personen. Ich habe schon einige ihrer Bücher gerne gelesen.


    Miss Bensons Reise“ zeigt die Freundschaft zwischen zwei Frauen.

    Margery Benson wird von ihrem Vater zum Käfer beobachten gebracht.


    Dann stirbt er früh und ihre Brüder überleben den Krieg nicht. Die Mutter zieht mit ihr nach London zu ihren Tanten.

    Sie ist schon über 40 Jahre alt, als sie sich zu einer Expedition nach Neukaledonien, dort soll es einen goldenen Käfer geben.


    Sie engagiert Enid Pretty, die ein Geheimnis hat. Es dauert , Margery und Enid sich richtig verstehen. Der Altersunterschied und die Lebensart sind weit auseinander.

    Die Schicksale der beiden Frauen berührt.


    Die Autorin lässt uns gekonnt an der Reise teilnehmen. Auf Neukaledonien können wir am Klima und den Beschwerlichkeiten mitleiden.

    Der Roman ist interessant und hat auch einige humoristische Einlagen.

    Es war wieder ein gutes Leseerlebnis.

    Interessant


    Von dem Schriftsteller Tom Liehr habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, Durch Zufall bekam ich den Roman „Die Wahrheit über Metting“ in die Hände. Es werden viele interessante Themen behandelt.


    Den Protagonisten Tom begleiten wir ab seinem 13. Lebensjahr. Seine Eltern betreiben ein Altersheim in der Kleinstadt Metting und leben dort auch. Tom ist Legastheniker und in den 197ßer Jahren ist wird das noch nicht gefördert.


    Seine Schulzeit ist deshalb schwierig und sein Freund wird als Zigeuner betitelt. Das die beiden Außenseiter sind ist schon schlimm, aber die Lehrer sind grenzwertig.


    Mit 18 Jahren verlässt er das Elternhaus und es geht 30 Jahre später weiter. Jetzt ist meine Sympathie gesunken. Es ist gemein, sich so lange nicht mehr bei seinen Eltern zu melden. Er wusste da ja nicht einmal ob sie noch leben.


    Tom Liehr ist ein guter Erzähler, der bei jeder Situation den richtigen Ton trifft.

    Die Geschichte hat mich gut unterhalten und der Autor hat einen neuen Leser gefunden.

    Nebel im Kopf


    Die Schriftstellerin Julia Woolf schreibt angenehm.

    Ihr Roman „Marigolds Töchter“ zeigt für mich ein aktuelles Thema.


    Marigold ist eine Frau, die alles für ihre Familie macht. Sie nimmt ihre Mutter auf und die jüngste Tochter Suze lebt auch noch bei ihnen. Nebenbei besitzt sie noch einen Laden mit Postagentur.

    Sie und ihr Mann sind ein glückliches Paar.

    Plötzlich bemerkt sie, das sie vieles vergisst und Leute nicht erkennt. Sie ist entsetzt und hat Angst.

    Erst als die älteste Tochter Daisyn nach 6 Jahren in Italien, nach Hause kommt, nimmt die Familie das zur Kenntnis.

    Marigold wird immer ängstlicher, denn es wird immer schlimmer, mit dem Nebel im Kopf. Manchmal fühlt sie sich besser, dann wieder schlechter. Ihr Mann Dennis ist ihr Halt.

    Die Töchter erleben die Liebe und sind prima Charaktere.

    Die Autorin beschreibt diese Dinge besonders detailliert. Auch Marigolds Empfindungen hat sie gut eingefangen.

    Lucs vierter Fall

    Baskische Tragödie Luc Verlains vierter Fall aus der Luc Verlain ermittelt Serie.

    Der Autor Alexander Oetker lässt sich da einiges einfallen.

    Es fängt erschreckend an, als ein Junge am Strand einen Beutel findet, er glaubt es ist Puderzucker und probiert davon. Das ist lebensgefährlich.


    Luc Verlain ermittelt und die Spur führt ihn in den Süden des Baskenlandes. Plötzlich ist er verdächtig. Er spürt wie es auf der anderen Seite ist. Er wird dann auch noch erpresst. Man weiß lange nicht, wie er da wieder raus kommen soll.

    Es gibt eine frühere Zeitzone, in dem er sich den Drogenboss zum Feind gemacht hat. Jetzt will er sich rächen,


    Alexander Oetker versteht es, Spannung auf zu bauen. Er lässt die Gegend und gutes Essen einfließen.

    Dieser Regionalkrimi ist gute Unterhaltung.

    Der fünfte Fall ist schon angekündigt.

    Wenn ich dich hole“ ist der Krimidbüt der Schriftstellerin Anja Goerz.

    Der ist ihr echt spannend gelungen.


    Der neunjährige Lewe ist in dem Haus seiner Großmutter allein, nur sein Hund ist bei ihm.

    Seine Mutter und die Großmutter wollten nur einkaufen fahren. Sie sind schon lange weg und er kann die Mutter am Handy nicht erreichen. Da ruft er seinen Vater an, der sitzt auf dem Flughafen Heathrow fest. Wegen schlechtem Wetter fliegt nichts mehr.


    Die Autorin hat seine Empfindungen und Ängste gut eingefangen.


    Auch bei Lewe in der Nähe von Niebüll schneit und stürmt es stark, es ist eisig kalt, wie lange nicht.

    Dann hört Lewe Geräusche, er glaubt das jemand im Haus ist.


    Der Roman hat mich ungemein gefesselt. Die Gefahr in der alle stecken waren emotionsvoll. Die Angst um Lewe war groß.


    Der Thriller ist gut geschrieben und ist sehr zu empfehlen.


    ASIN/ISBN: 3423261471

    Klappentext

    Mit 24 Jahren heiratet Edda Victor. Als die Ehe zerbricht, entschließt sie sich zu einer Reise nach Norwegen, um in der Einsamkeit zu sich zu finden. Lappland mit seinen ruhigen Rhythmen verzaubert sie allmählich, bis sie auf einem steilen Schneefeld abrutscht und verletzt liegen bleibt. Eine seltsame Person findet sie und versorgt ihre Wunden. „Such Deine Ahnen“, sagt die Regenpfeiferfrau. „Von ihnen hast Du Deine Lebenskraft und deine Aufgabe bekommen.“ Fortan wird alles, was ihr begegnet, zu einer Fährte, die sie immer tiefer in ihre verdrängte Kindheit hineinführt.


    Meine Meinung

    Such deine Ahnen


    Fluchtträume ist ein wunderbarer Roman von

    Olga Maria Eggart.

    Nach einer missglückten Ehe bricht Edda zu einer mystischen Reise in den Norden Norwegens auf.

    In der Einsamkeit und in der Natur versucht sie sich von dem Gefühl des Makels und ihres Unwertes zu lösen. Sie kann sich nur ab ihrem 6. Lebensjahr erinnern, an das Kinderheim und ihre Ziehmutter.

    Im Kinderheim wurde sie als dumm hingestellt.

    Dadurch fühlte sie sich immer wertlos und ihr Mann nutzte das auch aus.


    Auf ihrer Reise lebt s und beobachtet die Tiere. Nach einem Unfall wird ihr von einer seltsamen Frau geholfen. Die sagt „Suche deine Ahnen“, das soll ihr bei ihrem Genesen helfen.


    Die Autorin schreibt intensiv und mit Gefühl. Man wird in diese Geschichte eingesogen und ist mit auf der Reise.

    Der Roman führt uns das Leben von Kindern, die norwegische Mütter hatten und von deutschen Soldaten abstammten, vor Augen.

    Das Buch ist informativ und unterhaltend. Ich habe es gerne gelesen.




    ASIN/ISBN: 3868588361

    Lesenswert

    Der isländische Schriftsteller Hallgrimur Helgason schreibt über die isländische Mentalität und die Wetterbedingungen. Seine Figuren sind immer etwas bizzar.


    60 Kilo Sonnenschein führt uns in die Armut Islands. Es ist die Geschichte Gesturs, der als Kleinkind seine Eltern verlor, das ist ergreifend. Aber der Autor zeigt auch andere Figuren, deren Leben er mit besonderer Sprache erklärt. Da wird es auch manchmal etwas witzig.

    Nebenbei bekommt man Einblick in den Haifang und was man von ihnen braucht. Der arme Fischerort entwickelt sich .


    Der Autor schreibt sehr literarisch, der Roman liest sich darum nicht ganz so leicht. Man muss dran bleiben. Aber es lohnt sich.

    Unbedingt lesenswert.

    Anne Beaumanoir


    Die Schriftstellerin Anne Weber schreibt den Roman Annette, ein Heldenepos“ .
    Das Leben der
    Anne Beaumanoir wird als Annette erzählt.

    Sie wird 1923 geboren und kommt schon früh in die Résistance. Sie sieht so jung aus, das sie nicht so leicht auffällt.

    Annette ist schon jung in die kommunistische Partei eingetreten.

    Nach dem Krieg kümmert sie sich um die Politik in Algerien. Da wird sie sogar zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt.


    So richtig warm konnte ich mit der Person Annette nicht werden.


    Aber der Schreibstil Anne Webers ist brillant.

    Dadurch blieb ich an der Geschichte dran.

    Für Interessierte zu empfehlen.



    ASIN/ISBN: 3957578450

    Ergreifend

    Die amerikanische Schriftstellerin Mary Beth Keane schreibt spannend und unterhaltsam.


    Wenn du mich heute wieder fragen würdest“ ist besonders interessant. Es ist eine eine tiefgründige Geschichte.

    Wir erleben das Leben von Kate und Peter von Geburt an. Die Väter sind Polizisten.

    Die Familien Gleesons und Stanhopes wohnen nebeneinander, aber Peters Mutter ist etwas seltsam und will keinen Kontakt.

    Aber Kate und Peter sind so viel wie möglich zusammen. Kates und Peters Geschichte berührt.

    Es passiert viel dramatisches und erschreckendes. Und das Leben hat noch einiges mit allen vor.


    Die Autorin hat die Personen so dargestellt, das man sie gut kennen lernt. Es ist eine Geschichte voller großer Gefühle.

    Der Roman liest sich wunderbar.


    Anleitung zum Weiterleben


    Joachim Hassel will mit seinem Roman

    Sofia Wochentochter“ erreichen, das weniger Jugendliche Selbstmord begehen.


    Johann macht alleine Urlaub und fährt mit seinem Wohnmobil los.

    Gleich am ersten Tag sieht er ein junges Mädchen auf einer Brücke. Im letzten Augenblick kann er sie vom Geländer reißen.


    Er spricht mit der 14jährigen Sofia über ihre Probleme. Er macht ihr Mut und und spricht mit ihr über ihr Trauma und das sie es vielleicht zu schwierig sieht.

    Es ist wichtig das Jugendliche den Mut haben, mit Erwachsenen über alles zu reden. Es ist nicht immer so ausweglos, wie sie denken.


    Joachim Hassel schreibt einfühlsam, mit viel Gefühl. Er hat als Jugendlicher erlebt, das eine Mitschülerin sich das Leben nahm und will mit diesem Buch etwas für die Jugendlichen tun.



    ASIN/ISBN: 1795631457

    Ein Außenseiter

    Der Schweizer Schriftsteller Joachim B. Schmidt lebt seit einigen Jahren aus Island.

    Er meint die Schweiz und Island sind sich ähnlich.


    Der Roman Kalmann ist außergewöhnlich angelegt. Kalmann ist ein Protagonist mit einigen Defiziten. Er ist fast 34 Jahre alt und er schildert seine Geschichte. Er legt Haiköder aus und mach daraus Gammelhai. So etwas wird wirklich in Island gegessen. Der Autor hat es auch schon probiert. Kalman hat schon als Kind seinem Großvater bei der Arbeit geholfen. Kalman erzählt mit einer Naivität, die diesen Roman etwas besonderes gibt. Seine Sichten über die anderen Personen sind auf seine Psyche ausgelegt. Er schildert seine Kindheit als Außenseiter, der zum Held wird.


    Der Autor macht das gekonnt.

    Gutes Debüt

    American Spy ist ein toller Agenten Thriller von der amerikanischen Autorin Lauren Wilkinson.

    Aber nicht nur ein Thriller sondern auch eine Familiengeschichte.


    Die FBI Agentin Marie Mitchell fühlt sich in Gefahr. Gerade ist sie einem Mordversuch entkommen. Da fängt sie an, ihre Lebensgeschichte für ihre Zwillingssöhne und uns Leser auf zu schreiben.


    Interessant sind ihre Kindheitserinnerungen mit ihrer Schwester Helene, die dann zum Militär ging. Sie wohnen bei ihrem Vater in Queens. Die Mutter hatte sie früh verlassen und wohnt auf Martinique.


    Maries Arbeit als Spionin führt sie auch nach

    Burkina Faso, wo sie den Präsidenten Thomas Sankara kennen lernt, der1983 bis 1987 die Macht inne hatte.


    Maries Emotionen wurden von der Autorin sehr gut getroffen. Der Roman konnte mich fesseln. Ein brillantes Debüt.

    Interessant

    Die Französische Schriftstellerin Karine Tuil besticht mit ihrem guten Stil.

    In dem Roman „Menschliche Dinge“ geht es um eine prominente einflussreiche Familie.


    Jean Farel ist ein Fernsehjournalist. Seine Frau Claire ist bekannt für ihr feministisches Engagement . Ihr Sohn Alexandre, kommt vor Gericht.

    Die Autorin beschreibt die Stimmung vor Gericht. Sie brilliert mit den Emotionen Claires und Jeans.


    Ich konnte mit den Protagonisten nicht richtig warm werden.

    Sonnst las es sich ganz interessant.

    Auftakt ins Wirtschaftswunder

    Die Schriftstellerin Stephanie Schuster wohnt in einer Kleinstadt in der Nähe von Starnberg.


    Dort hat sie auch ihre Wunderfrauen Trilogie angesiedelt. Der Auftakt ist!“Die Wunderfrauen – Alles was das Herz begehrt“.

    Es beginnt 1953, zu Beginn der Wirtschaftswunderjahre. Es geht um vier Frauen, Luise, Helga, Marie und Annabel.

    Luise Dahlmann eröffnet einen Lebensmittelladen. Helga Knaup ist Lernschwester, Marie Wagner ist eine Vertriebene aus Schlesien und Annabel von Thaler ist die Ehefrau eines Arztes.

    Ihrer aller Dasein ist irgendwie verknüpft.

    Diese Wunderjahre verlangen viel Kraft und Arbeit.


    Die Autorin schreibt schwungvoll und fesselnd diese Zeit sehr authentisch. Sie lässt ihre Protagonistin abwechselnd deren verschiedene Sichtweisen erzählen.


    Der Roman ist spannend. Das Ende ist die turbulente Fußballweltmeisterschaftsfeier

    Es gibt dann noch eine kleine Leseprobe des zweiten Teil, den ich jetzt nicht verpassen darf.

    Schicksalhaft


    Alte Sorten ist ein Roman von Ewald Arenz, der von zwei Frauen , Sally und Liss erzählt.


    Als Liss mit ihrem Trecker festsitzt, kommt die verdrießliche, mit der Welt und Allen erzürnt des Weges. Sie hilft Liss, dafür bietet die ihr an, die Nacht auf ihrem Hof zu verbringen.

    Der Roman wird von beiden Sichten erzählt.

    Liss hat eine schwere Vergangenheit und ist sehr ruhig.

    Sally ist noch Schülerin mit vielen Problemen.

    Sie hilft Liss. Die baut Wein an, hat Bienen und einen Wald. Für eine Person ist die Arbeit etwas viel. Für Sally ist alles neu.

    Der Autor schildert diese Geschichte leise und einfühlsam.

    Die Schicksale der Beiden sind verschieden, aber gerade dadurch stimmt es bei ihnen.

    Mir gefällt der Roman gut.




    Kindheitserinnerungen

    Erri de Luca ist ein italienischer Schriftsteller, den ich schon einige Male gerne gelesen habe.


    Der Roman „Das Licht der frühen Jahre“ ist eine starke Geschichte, poetisch und warmherzig erzählt. Dieses kure Buch ist einfach und komplex zugleich.


    Ein Mann erinnert sich beim Betrachten von Fotos, an seine Kindheit. Seine Eltern hatten durch den Krieg alles verloren und lebten in einer ärmeren Gegend.

    Der Mann war als Junge ein Stotterer, dadurch hatte er es in der Schule schwer.


    In seinen Erinnerungen geht er mit seinen Eltern ins Gericht. Als kleiner Junge hat er nicht verstanden, das die Eltern auch Probleme haben.


    Die Geschichte ist wunderbar geschrieben, man kann die Situation gut verstehen.

    Es ist eine berührender Roman.