Beiträge von Deichgräfin

    Koblenz 1379


    Ich freue mich, das es wieder einen neuen historischen Roman von der Schriftstellerin Petra Schier lesen durfte.

    Bis jetzt habe ich alle Bücher genossen.


    Das Kreuz des Pilgers“ ist der erste Band einer Trilogie. In diesem Roman beginnen verschiedene Ereignisse, deren Auflösungen offen bleiben. Das hat mir in Petra Schiers früheren Romanen besser gefallen, da war eine Geschichte immer abgeschlossen.

    In diesem Roman begegnet mir viel bekanntes. Das magische Kreuz erlebte ich schon in Die Eifelgräfin.

    Immer wieder erkannte ich bekannte Persönlichkeiten. Besonders hat mir gefallen das mir Adelina aus der Adelina Reihe als Kind begegnete.


    Die Geschichte spielt in Koblenz. Die Grafentochter Reinhild ist eine Protagonistin, die sich als Frau behauptet.


    Es ist es schade das man für die Fortsetzung 1 Jahr und für den 3. Teil 2 Jahre warten muss.

    Allerdings habe ich die früheren Romane schon vor etlichen Jahren gelesen und erkannte die Personen wieder.


    Petra Schier schreibt über das Leben der Personen einfühlsam und direkt.

    Da kann ich mich auf die Fortsetzungen gerne freuen.

    Das 4. Reich

    „Heimatsterben“ ist der Debütroman von

    Sarah Höflich. Dieser Roman beschreibt meine Ängste, seit es Parteien gibt, die gegen Exilanten wettern.



    Tildi ist 1945 aus Schlesien geflüchtet. Auf der Flucht wird ihr Sohn Geboren. Sie verliert ihre Mutter und Schwester, nur sie und ihr Kind überleben und stranden an der Weser.

    Jetzt ist sie fast 93 Jahre alt. Sie denkt über den Tod nach, aber eigentlich ist sie noch rüstig. Dann stürzt sie auf der Treppe und nach ein paar Tagen stirbt spe.


    Ihre 3 Kinder sind sehr verschieden.

    Die Autorin hat die Charaktere besonders gut gestaltet.


    Tildis Enkeltochter Trixi hat den Adligen Felix geheiratet. Der wird von seiner nationalen Verein zum Bundeskanzler gewählt. Unter seinen Mitregierenden gibt

    es einen radikalen Gruppe.


    Man erlebt so richtig die einzelnen Figuren und ihre Ansichten.


    Ich hoffe so eine Regierung wird es nicht schaffen. Dieser politischen und Familienroman ist lesenswert.

    Das Leben ordnen


    Von der Schriftstellerin Daniela Krien habe ich schon zwei Bücher verschlungen.

    Der neue Roman „Der Brand“ ist ein Beziehungsroman.

    Peter und Rahel sind in den Fünfzigern. Sie lieben sich noch, aber es zeigen sich verschiedene Ansichten.

    Peter ist Professor an der Uni, er hat den Umschwung ins Moderne nicht verkraftet und wird etwas depressiv.


    Rahel ist Psychologin, die selber einige seltsame Ansichten hat. Das sie so Unterschiede zwischen ihren Kindern macht kann ich überhaupt nicht verstehen.

    Rahel ist die Bestimmerin in der Familie. Wegen der Pandemie wollte sie mit Peter eine geruhsame Zeit auf einer Berghütte verbringen, aber die brennt kurz vorher ab. Als sie dann von Bekannten um Hilfe gebeten werden, deren Hof für 3 Wochen zu bewohnen, ist das ein Glück.

    Aber da entwickelt sich ein Brand der Gefühle. Es ist mal Zeit über alles gut nachzudenken.


    Die Autorin hat das sehr lebendig und realistisch erzählt. Der Roman ist lesenswert.

    Frauen aus 3 Generationen


    „Zwischen uns ein ganzes Leben“ ist das Erstlingswerk der Schriftstellerin Melanie Levensohn. In der Familie ihres Mannes erfährt sie von einer tragischen Liebesgeschichte. Davon wird sie inspiriert für diesen Roman.

    Es wird in mehreren Zeitebenen mit intensivem Tiefgang erzählt.

    Es sind drei Frauen mit besonderen Charakteren gezeichnet, die die Autorin einfühlsam entwickelt hat. Der Schreibstil ist flüssig, man erlebt alle drei so richtig mit, sie werden lebendig.

    Judit ist Jüdin und lebt seit 1940 in Paris gefährlich.


    Über 50 Jahre später will Jacobina, das Versprechen, das sie ihrem Vater gab, erfüllen. Sie soll ihre Halbschwester suchen. Sie lebt in Washington und lernt Beatrice kennen, die ihr dabei hilft.


    Der Roman entwickelt sich außerordentlich spannend und ist sehr lesenswert.

    Jüdische Familiengeschichte


    Die niederländische Schriftstellerin Judith Fanto erzählt in ihrem Roman Viktor“ aus ihrer Familiengeschichte.


    Die Studentin Geertie van der Berg wohnt 1994 in Nimwegen. Sie weiß das sie Jüdin n ist, aber ihre Familie verschweigt viel. Es ist als wenn sie sich schämen überlebt zu haben. Ihre Großeltern waren und Urgroßeltern waren eine angesehene wohlhabende Wiener Familie.


    1914 ist Viktor Fanto ein aufgeweckter wilder Junge. Er entwickelt sich zu einem verwegenen Mann, der vieles anfängt, aber aus Sicht seines Vaters es zu nichts bringt.


    Der Roman wechselt stets von Geerties Suche nach den Verwandten und Viktors Leben. Teils ist es ziemlich bedrückend zu lesen, wie sich das Leben der Juden nachdem Einmarsch der Deutschen so grausam ändert.


    Die Autorin schreibt bewegend und humorvoll über die Familie Fanto.

    Ich war von der Geschichte gefesselt und möchte den Roman unbedingt empfehlen.

    Hommage an die Mutter


    Sturmvögel ist der neue Roman von der Schriftstellerin Manuela Golz.

    In den Roman lässt die Autorin viel von ihrer Mutter einfließen.


    Emmy ist 1995 bereits 87 Jahre alt. Wir erfahren viel aus ihrem Leben. Sie wurde auf einer Frieslandinsel geboren und lernen auch ihre Eltern und Großeltern kennen. Das waren ja ganz andere Zeiten. Eigentlich wurden Ehen nicht aus Liebe geschlossen. Bei ihren Eltern war das anders, aber die Mutter hatte es schwer und auch dem Vater war kein gutes Schicksal beschieden.


    Sie starben früh und Emmy war noch sehr jung, als sie als Haushaltshilfe nach Berlin vermittelt wurde.


    Die Autorin hat einen besonders guten Schreibstil, das der Leser sich in Emmys Lage hinein versetzen kann.


    Der Roman ist gute Unterhaltung und gut zu Empfehlen.

    Am Mond um 8


    „Helenes Versprechen“ von der Schriftstellerin Beate Rösler ist ein berührender und bewegender Roman.

    Das Hörbuch wird gesprochen von Chris Nonnast. Sie bringt die verschieden Personen, Situationen und Emotionen wunderbar ein.


    Das Buch zeigt eine Mutter Sohn Beziehung in extremen Fall.

    Die Protagonistin Helene stammt aus einer jüdischen Arztfamilie. Sie wird Kinderärztin. Sie heiratet und wird Mutter. Dann kommt die schreckliche Naziherrschaft. Helene rettet ihren Sohn, indem sie ihn mit einem Kindertransport nach England schickt. Ihr Abschiedswort lautet Am Mond um 8 Uhr.


    Helene gelingt es nicht zu flüchten.

    Fast 9 Jahre später findet sie ihren Sohn bei ihrer Schwester in New York wieder. .

    1947 übersiedelt sie nach New York, aber ihr Sohn ist ihr fremd geworden.


    Die Autorin hat alle Emotionen wunderbar erzählt. Man kann sich gut in die Geschehnissen eindenken. Der Roman ist so emotional und spannend, das ich es nicht lassen konnte, es immer weiter zu hören. Beide Zeiten sind interessant und nahmen mich mit.


    ASIN/ISBN: B0922VWLJ3

    Lesenswert


    Die amerikanische Schriftstellerin Kimberly McCreight,ist Juristin. Deshalb kann sie in dem Roman „Eine perfekte Ehe“ ihre Erfahrungen einspielen lassen.


    Die Anwältin Lizzie Kitsakis arbeitet in einer Kanzlei in New York. Sie wird von einem Studienkollegen Zach.gebeten, ihn zu Vertreten. Er soll seine Frau Amanda umgebracht haben.

    Lizzie und Zach hatten seit 11 Jahren keinen Kontakt und sie hat auch keine Praxis mit Mordprozessen.


    Sie erzählt was und wie sie ermittelt. Nebenbei kommt auch ihre Ehe mit Sam ins Spiel.

    Auch Amandas Leben wird beleuchtet.


    Die Autorin lässt das Geschehen real erscheinen. Der Roman fängt langsam und bedächtig an. Dann lässt sie einige dramatische Dinge einfließen, mit denen man nicht gerechnet hat. . Das macht sie mit hervorragendem Erzählfluss.


    Der Roman konnte mich fesseln. Ich kann ihn mir gut als Film vorstellen und habe die Szenen direkt vor Augen.


    Ich gebe ihm 5 von 5 Sterne.

    Frauenpower


    Die Schriftstellerin Christine Drews kenne ich schon von ihrem letzten Roman . Darum interessierte mich „Freiflug“ auch sofort.

    In den siebziger Jahren war es für Frauen schwer in der Männerwelt Fuß zu fassen.


    Als Anwältin wird Katharina Berner in der Kanzlei nicht ernst genommen. Um richtig arbeiten zu können, machte sie sich selbstständig. Ihr Vater hatte Angst, das sie seinem Ansehen schaden könnt.


    Rita hat es geschafft Pilotin zu werden, aber sie wurde bei der Lufthansa nicht eingesetzt.

    Sie beauftragt Katharina zu klagen. So wird Rita auch noch ein Opfer der Presse.


    Die Autorin hat diese Zeit für Frauen genau eingefangen. Ich habe diese Zeit persönlich miterlebt und kann sagen, genau so ungerecht war es. Wenn man dann noch einen Minirock trug war das skandalös.


    Die Autorin versteht es gut, problematische Themen, zu beschreiben.


    Das Nachwort ist auch noch sehr informativ.

    Der Roman hat mich gut unterhalten.

    Grausame Wahrheit


    Christoph Wortbergs Thriller

    „Trauma – Kein Entkommen“ fängt schon ziemlich traumatisch an. Es ist der Anfang einer Trilogie.


    Ein kleines Kind wird von seinem Vater misshandelt. Das ist mir immer zu hart.


    Dann werden in München nacheinander zwei tote Männer gefunden und die Kommissarin Katja Sand und ihr Assistent Rudi Dorfmüller ermittelt.

    Bei der Obduktion wird festgestellt, das es Selbstmord war. Aber Katja glaubt es nicht und ermittelt weiter.


    Zwischendurch kommt das kleine Kind wieder ins Bild.


    Das Privatleben Katjas ist auch rätselhaft. Ich wartete die ganze Zeit auf die Auflösung ihres Traumas. Verdachtsmomente hatte ich, aber die konnten es nicht sein. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 15jährigen Tochter, um die sie sich auch viel sorgt.


    Der Autor hat die Spannung in dem Roman hoch gehalten. Ja, und weil ich mehr erfahren will, muss ich auf das nächst Buch warten.

    Spannend


    Die Schriftstellerin Petra Johann ist eine gute Krimischreiberin.


    Mit „Die Frau vom Strand“ ist ihr ein besonders spannend und fesselndes Werk gelungen. Es ist eine sorgfältig komponierte Geschichten die überzeugt.


    Rebeeca ist glücklich, sie lebt mit ihrem Baby Greta an der Ostsee. Ihre Frau Luca arbeitet in Hamburg.# als Unternehmerin.


    Am Strand trifft sie eine Frau, mit der sie sich anfreundet. Aber als sie sie zum Essen mit Luca und Freunden einlädt, verschwindet sie und ist nicht auffindbar.


    Plötzlich kommt es zu einer Tragödie.

    Luca ist die Klippen heruntergestürzt


    Die Kriminalpolizei ermittelt. Es wird ordentlich spannend. Kommissarin Edda Timm ist verbissrn bei der Arbeit. Sie hat auch noch eine eigenartige Angewohnheit.


    Petra Johann lässt uns ordentlich mitfiebern. Der Roman ist gute Unterhaltung und ich möchte es unbedingt empfehlen.

    Krasse Mutter Tochter Beziehung



    Nach dem Cover habe ich mir von dem Buch eigentlich nicht so viel versprochen.

    Darling Rose Gold von der britischen Schriftstellerin Stephanie Wrobel entwickelt sich aber zu einem spannenden Psychothriller.


    Der Roman wird abwechselnd von der Mutter Patty und ihrer Tochter Rose Gold erzählt.

    Rose ist die ersten 18 Jahre ihres Lebens schwer krank. Daran ist Patty schuld. Die kommt dafür 5 Jahre ins Gefängnis.

    Danach wird sie von Rose abgeholt und sie kann bei ihr wohnen.

    Patty fühlt sich nicht schuldig.


    Da hat mit immer Angst , was sie vorhat.

    Andererseits verstehe ich Rose Gold auch nicht richtig. Da bekommt man Angst um ihren Sohn Adam.

    Das Thema ist für mich oft ziemlich bedrückend.

    Lange Zeit bleibt die Frauen mir alles ein Rätsel.

    Der Roman ist gut gemacht. Er liest sich flüssig und ist spannend. Ein krasser Psychothriller.

    Vater und Sohn


    Der Roman „Die sieben guten Jahre“von dem israelischen Schriftsteller Etgar Kere ist schon von 2016 als Hartcover erhältlich, Jetzt gibt es ihn auch als das Taschenbuch.


    Der Autor beginnt den Roman mit der Geburt seines Sohnes und geht über die nächsten 7 Jahre. Er schreibt humorvoll, aber man bemerkt doch die Anspannung.

    Aber auch die Vergangenheit mit den Eltern und dem Bruder ist interessant.


    Als Schriftsteller muss er auch auf Lesereise gehen und erlebt die Spannung auch aus der Entfernung. Witzig fand ich seine Einstellung und Erfahrung beim Bücher signieren.


    Die Gespräche mit dem Sohn sind toll, die Reaktionen der Kinder sind immer lesenswert.

    Er ist ein typisches Einzelkind, der immer wieder verblüfft und den Vater zum Nachdenken bringt.


    Dieser Roman ist sehr ausdrucksstark, er schwingt zwischen humorvoll und Ernsthaftigkeit.

    Eine gute Familiengeschichte mit Leseempfehlung..

    Wo ist der goldene Käfer


    Die britische Schriftstellerin Rachel Joyce beschreibt in ihren Romanen immer ziemlich skurrile Personen. Ich habe schon einige ihrer Bücher gerne gelesen.


    Miss Bensons Reise“ zeigt die Freundschaft zwischen zwei Frauen.

    Margery Benson wird von ihrem Vater zum Käfer beobachten gebracht.


    Dann stirbt er früh und ihre Brüder überleben den Krieg nicht. Die Mutter zieht mit ihr nach London zu ihren Tanten.

    Sie ist schon über 40 Jahre alt, als sie sich zu einer Expedition nach Neukaledonien, dort soll es einen goldenen Käfer geben.


    Sie engagiert Enid Pretty, die ein Geheimnis hat. Es dauert , Margery und Enid sich richtig verstehen. Der Altersunterschied und die Lebensart sind weit auseinander.

    Die Schicksale der beiden Frauen berührt.


    Die Autorin lässt uns gekonnt an der Reise teilnehmen. Auf Neukaledonien können wir am Klima und den Beschwerlichkeiten mitleiden.

    Der Roman ist interessant und hat auch einige humoristische Einlagen.

    Es war wieder ein gutes Leseerlebnis.

    Interessant


    Von dem Schriftsteller Tom Liehr habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, Durch Zufall bekam ich den Roman „Die Wahrheit über Metting“ in die Hände. Es werden viele interessante Themen behandelt.


    Den Protagonisten Tom begleiten wir ab seinem 13. Lebensjahr. Seine Eltern betreiben ein Altersheim in der Kleinstadt Metting und leben dort auch. Tom ist Legastheniker und in den 197ßer Jahren ist wird das noch nicht gefördert.


    Seine Schulzeit ist deshalb schwierig und sein Freund wird als Zigeuner betitelt. Das die beiden Außenseiter sind ist schon schlimm, aber die Lehrer sind grenzwertig.


    Mit 18 Jahren verlässt er das Elternhaus und es geht 30 Jahre später weiter. Jetzt ist meine Sympathie gesunken. Es ist gemein, sich so lange nicht mehr bei seinen Eltern zu melden. Er wusste da ja nicht einmal ob sie noch leben.


    Tom Liehr ist ein guter Erzähler, der bei jeder Situation den richtigen Ton trifft.

    Die Geschichte hat mich gut unterhalten und der Autor hat einen neuen Leser gefunden.

    Nebel im Kopf


    Die Schriftstellerin Julia Woolf schreibt angenehm.

    Ihr Roman „Marigolds Töchter“ zeigt für mich ein aktuelles Thema.


    Marigold ist eine Frau, die alles für ihre Familie macht. Sie nimmt ihre Mutter auf und die jüngste Tochter Suze lebt auch noch bei ihnen. Nebenbei besitzt sie noch einen Laden mit Postagentur.

    Sie und ihr Mann sind ein glückliches Paar.

    Plötzlich bemerkt sie, das sie vieles vergisst und Leute nicht erkennt. Sie ist entsetzt und hat Angst.

    Erst als die älteste Tochter Daisyn nach 6 Jahren in Italien, nach Hause kommt, nimmt die Familie das zur Kenntnis.

    Marigold wird immer ängstlicher, denn es wird immer schlimmer, mit dem Nebel im Kopf. Manchmal fühlt sie sich besser, dann wieder schlechter. Ihr Mann Dennis ist ihr Halt.

    Die Töchter erleben die Liebe und sind prima Charaktere.

    Die Autorin beschreibt diese Dinge besonders detailliert. Auch Marigolds Empfindungen hat sie gut eingefangen.

    Lucs vierter Fall

    Baskische Tragödie Luc Verlains vierter Fall aus der Luc Verlain ermittelt Serie.

    Der Autor Alexander Oetker lässt sich da einiges einfallen.

    Es fängt erschreckend an, als ein Junge am Strand einen Beutel findet, er glaubt es ist Puderzucker und probiert davon. Das ist lebensgefährlich.


    Luc Verlain ermittelt und die Spur führt ihn in den Süden des Baskenlandes. Plötzlich ist er verdächtig. Er spürt wie es auf der anderen Seite ist. Er wird dann auch noch erpresst. Man weiß lange nicht, wie er da wieder raus kommen soll.

    Es gibt eine frühere Zeitzone, in dem er sich den Drogenboss zum Feind gemacht hat. Jetzt will er sich rächen,


    Alexander Oetker versteht es, Spannung auf zu bauen. Er lässt die Gegend und gutes Essen einfließen.

    Dieser Regionalkrimi ist gute Unterhaltung.

    Der fünfte Fall ist schon angekündigt.

    Wenn ich dich hole“ ist der Krimidbüt der Schriftstellerin Anja Goerz.

    Der ist ihr echt spannend gelungen.


    Der neunjährige Lewe ist in dem Haus seiner Großmutter allein, nur sein Hund ist bei ihm.

    Seine Mutter und die Großmutter wollten nur einkaufen fahren. Sie sind schon lange weg und er kann die Mutter am Handy nicht erreichen. Da ruft er seinen Vater an, der sitzt auf dem Flughafen Heathrow fest. Wegen schlechtem Wetter fliegt nichts mehr.


    Die Autorin hat seine Empfindungen und Ängste gut eingefangen.


    Auch bei Lewe in der Nähe von Niebüll schneit und stürmt es stark, es ist eisig kalt, wie lange nicht.

    Dann hört Lewe Geräusche, er glaubt das jemand im Haus ist.


    Der Roman hat mich ungemein gefesselt. Die Gefahr in der alle stecken waren emotionsvoll. Die Angst um Lewe war groß.


    Der Thriller ist gut geschrieben und ist sehr zu empfehlen.


    ASIN/ISBN: 3423261471

    Klappentext

    Mit 24 Jahren heiratet Edda Victor. Als die Ehe zerbricht, entschließt sie sich zu einer Reise nach Norwegen, um in der Einsamkeit zu sich zu finden. Lappland mit seinen ruhigen Rhythmen verzaubert sie allmählich, bis sie auf einem steilen Schneefeld abrutscht und verletzt liegen bleibt. Eine seltsame Person findet sie und versorgt ihre Wunden. „Such Deine Ahnen“, sagt die Regenpfeiferfrau. „Von ihnen hast Du Deine Lebenskraft und deine Aufgabe bekommen.“ Fortan wird alles, was ihr begegnet, zu einer Fährte, die sie immer tiefer in ihre verdrängte Kindheit hineinführt.


    Meine Meinung

    Such deine Ahnen


    Fluchtträume ist ein wunderbarer Roman von

    Olga Maria Eggart.

    Nach einer missglückten Ehe bricht Edda zu einer mystischen Reise in den Norden Norwegens auf.

    In der Einsamkeit und in der Natur versucht sie sich von dem Gefühl des Makels und ihres Unwertes zu lösen. Sie kann sich nur ab ihrem 6. Lebensjahr erinnern, an das Kinderheim und ihre Ziehmutter.

    Im Kinderheim wurde sie als dumm hingestellt.

    Dadurch fühlte sie sich immer wertlos und ihr Mann nutzte das auch aus.


    Auf ihrer Reise lebt s und beobachtet die Tiere. Nach einem Unfall wird ihr von einer seltsamen Frau geholfen. Die sagt „Suche deine Ahnen“, das soll ihr bei ihrem Genesen helfen.


    Die Autorin schreibt intensiv und mit Gefühl. Man wird in diese Geschichte eingesogen und ist mit auf der Reise.

    Der Roman führt uns das Leben von Kindern, die norwegische Mütter hatten und von deutschen Soldaten abstammten, vor Augen.

    Das Buch ist informativ und unterhaltend. Ich habe es gerne gelesen.




    ASIN/ISBN: 3868588361

    Lesenswert

    Der isländische Schriftsteller Hallgrimur Helgason schreibt über die isländische Mentalität und die Wetterbedingungen. Seine Figuren sind immer etwas bizzar.


    60 Kilo Sonnenschein führt uns in die Armut Islands. Es ist die Geschichte Gesturs, der als Kleinkind seine Eltern verlor, das ist ergreifend. Aber der Autor zeigt auch andere Figuren, deren Leben er mit besonderer Sprache erklärt. Da wird es auch manchmal etwas witzig.

    Nebenbei bekommt man Einblick in den Haifang und was man von ihnen braucht. Der arme Fischerort entwickelt sich .


    Der Autor schreibt sehr literarisch, der Roman liest sich darum nicht ganz so leicht. Man muss dran bleiben. Aber es lohnt sich.

    Unbedingt lesenswert.