Beiträge von Deichgräfin

    Die Autorin Inge Löhnig schreibt schöne interessante Krimis. Ich habe schon einige gerne gelesen.

    Der neue Krimi „Unbarmherzig“ ist der 2. Band der Gina Angelucci Reihe ist besonders eindrucksvoll. Sie ist Spezialistin bei der Münchner Kripo, die alte Fälle aufarbeitet.

    Bei einem Neubauvorhaben werden alte menschliche Knochen gefunden. Gina und ihr Kollege versuchen diesen Personen Namen zu geben. Sie stammen von 1942 und so bekommen wir viel von den damaligen Geschehnissen kennen. Nebenbei sind noch die familiären Verhältnisse ein plus. Ginas Mann ist gerade in Elternzeit, damit Fina arbeiten kann. Die kleine Tochter Chiara ist nicht so wie andere Kinder, sie leidet an Mongolismus. Gina hat eine Feindin, die ihrem Kind etwas antun.

    Die ganze Zeit basiert der Roman auf psychologische Spannung.


    Inge Löhnig hat mich mit ihrer Kunst zu schreiben wieder überzeugt. Man stürzt von einem Spannungsbogen zum nächsten. Von Anfang bis zum Ende bleibt es fesselnd.

    Der Krimi ist zu empfehlen.

    Auf der Insel


    Claudia Thesenfitz schreibt schöne Liebesromane.


    Mit James auf Sylt“ ist eine schöne Urlaubsgeschichte und ein Hunderoman.

    Jana soll für zwei Monate den Neufundländer ihrer Schwester hüten, die gerade ein Kind bekommt. Dafür darf sie das Ferienhaus auf Sylt bewohnen. Jana ist 43 Jahre alt, arbeitslos und der Freund hat sich auch getrennt. Mit Hunden hat sie eigentlich nichts am Hut. Ihr erster Spaziergang mit James ist ein Chaos. Ich sehe sie bildhaft an der Hundeleine hinter James her hetzen.

    Auf Sylt geht es ziemlich witzig weiter. Durch James lernt sie einige nette Leute kennen. Der große Hund versteht es Janas Herz zu erobern.


    Die Autorin versteht es gut Stimmungen aufzufangen. Man fühlt sich angesprochen und kann in die Geschichte eintauchen.

    Ein guter Roman zum entspannen und um gute Laune bekommen.

    John Ironmonger hat mit dem Roman „Der Wal und das Ende der Welt“ ein schönes berührendes Märchen geschrieben.


    Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in Cornwall. In einem Fischerdorf wird ein junger Mann angespült, die Einwohner schleppen ihn zum Arzt. Er heißt Joe und ab jetzt wird das Geschehen von ihm erzählt, immer in der Art Es war einmal. Ein großer Wal strandet und Joe und das ganze Dorf schaffen ihn wieder ins Wasser. Der Wal hatte Joe das Leben gerettet. Dann gibt es eine Bedrohung im ganzen Land. Es gibt eine Epidemie und viele werden krank , es gibt kein Licht und und immer weniger Essen und Wasser. Wasser. Joe macht sich Sorgen was aus seinem Vater und seiner Schwester geworden ist.


    Der Autor hat einen tollen Stil, die Geschichte fesselt. Er macht Mut, das es noch Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft geben kann. Dieser Roman ist beeindruckend warmherzig.

    Es ist eine bemerkenswerte empfehlenswerte Lektüre.

    Bonner Regierungsnähe

    Von Brigitte Glaser habe ich schon Bühlerhöhe gerne gelesen. Da musste ich den neuen Roman „Rheinblick“ unbedingt lesen. Der Stil ist wieder realistisch und fesselnd.


    In diesem Roman geht es um ein paar Tage ab 18. November 1972 in Bonn. Der Rheinblick ist ein Lokal im Regierungsviertel. Die Wirtin ist Hilde Kessel, sie wird von einem dubiosen Regierungsangestellten ausgefragt, da sie Schulden hat, ist sie ein leichtes Opfer.


    Dann ist da die Logopädin Sonja Engel, deren Patient Willy Brand ist. Der hat nach der Wahl seine Stimme verloren, der Krankenhausaufenthalt, von ihm ist belegt.


    Beide Protagonisten sind sympathisch


    Brigitte versteht es perfekt, bekannte Persönlichkeiten und erdachte Personen miteinander zu verknüpfen. Die politische Atmosphäre und die Intrigen sind gut mit zu erleben.

    Rheinblick ist ein interessanter Roman.

    Madame Piaf

    Die Autorin Michelle Marly ist ein Pseudonym von Micaela Jary, von der habe ich schon Romane gelesen.



    Der Roman „Madame Piaf und das Lied der Liebe“ zeigt das Leben der berühnten Edith Piad, dem Spatz von Paris. Die Autorin hat alles weitgehend authentisch beschrieben.


    Der Roman fängt 1944 in Paris, nach dem Abzug der Deutschen, an. Wir erfahren wie viele berühmte Sänger, der Kollaboration angeklagt werden. Edith Piaf hat auch in Deutschland gesungen. Sie und die anderen konnten sich verteidigen, das sie für die französischen Gefangenen gesungen haben, um mit dem Feld zu helfen.

    Edith Piaf war eine eigenwillige Frau, die sich schnell und viel verliebz. Das liegt wohl an ihrer Kindheit, als Tochter eines Straßenmusikers.

    Man erfährt von den Anfängen einiger bekannter Franzosen. Edith war die erste Liebe von Ives Montanf.


    Es ist der Autorin sehr gut gelungen den Werdegang, die Höhen und Tiefen, dieser weltbekannten Chansonsängerin zu beschreiben. Deren Gesang und ihre Lieder sind unvergessen. Es ist schön, sie wieder ins Gespräch zu bringen.

    Die Journalistin und Autorin Meredith May schreibt in ihrem Roman „Der Honigbus“ ihre eigene Kindheit.

    Nach der Scheidung zieht die Mutter mit Meredith und Matthias zu ihrer Mutter. Die Mutter ist nicht schlecht, aber unfähig.

    Der Großvater ist der einzige Halt für die beiden Kinder. Durch die Lebenslektionen seiner Bienen bringt er ihnen die Rettung. Er zeigt ihnen wie die Natur sich hilft und wie auch sie sich helfen können.

    Meredith hilft ihrem Großvater mit den Bienenkörben und dem Herstellen des Honigs. In seinem alten lHonigbus fährt er von Korb zu Korb sammelt den Honig und schleudert ihn und gibt in Gläser. Zusammen mit den Kindern werden sie ein Team.


    Die Autorin erfährt erst als sie mit dem Studium anfängt warum ihre Mutter so ist wie sie ist und auch deren Mutter leidet an einem Trauma. Man kann nur froh sein, das der Großvater so ein liebenswerter Mann war.

    Dieses Buch ist ein eindrucksvolles Werk. Ich war darin gefangen und habe Merediths Leben miterlebt.

    Ein starker Roman.

    Pariser Familienporträt

    Von dem französischen Autor Pierre Lemaitre hatte ich schon zwei Romane gelesen. „Die Farbe des Feuers“ ist wieder eine interessante Geschichte.

    Der Klappentext ist irreführend, da steht, es fängt am Vorabend des Krueges an. Der erste Teil des Romans spielt 1927 bis 1933. Am Beerdigungstag des Bankiers Marcel Pericourt springt sein Enkel Paul aus dem Fenster und ist seitdem gelähmt.

    Seine Mutter Madeleine, die in Sorgen um ihn ist, wird von ihrem Vermögensverwalter manipuliert und hereingelegt. Da sie eine reiche Erbn ist, gibt es viele Neider. Sie verlieren alles. Sie kämpft sich durch und nimmt Rache, zwar langsam, aber sicher.

    Der Autor lässt die Zeitgeschichte einfliessen. Er hat einen guten Familienpoträt aus der höheren Gesellschaftsschicht geschaffen.

    Die Farbe des Feuers ist ein interessanter Unterhaltungsroman mit kriminalistischen Einschlägen.

    Ein Familiendrama

    Die frankokanadische Schriftstellerin Jocelyn Saucier hat einen wunderbaren Schreibstil. Ihr neuer Roman „Niemals ohne sie“ ist eine berührende Geschichte.

    Der Roman wurde von Sonja Finck übersetzt.


    Es geht um das Porträt der Großfamilie Cardinal, sie haben 21 Kinder.

    1995 gibt es nach 30 Jahren ein Familientreffen. Da kommt die ganze Familie mal wieder zusammen und wir erfahren die Erinnerungen einiger Kinder. Wie es üblich ist, gibt es verschiedene Ansichten des Erlebten.

    Es beginnt mit dem jüngsten Kind, Matz, der vieles von den Älteren nicht weiß. Dann ist da die älteste Tochter, die sich, seit sie 6 Jahre alt ist, viel um die kleineren Geschwister kümmern musste. Tommie ist eine der Zwillinge, eine waschechte Cardinal, die sich wie die Brüder durchgekämpft hat.

    Dann erfahren wir von weiteren Eindrücken, von Tragödien und Alpträumen.

    Besonders eindrucksvoll war die Mutter. Die meiste Zeit war sie schwanger und musste die Mahlzeiten zubereiten. Nachts wandert sie durch die Schlafzimmer um ihre Kinder einzeln heimlich zu betrachten.

    Die Autorin hat diese Familie aufregend und spannend dargestellt. Durch die Stimmen der verschiedenen Personen wird die Geschichte besonders interessant. Für mich ein Highlight.

    Leichte Romanze

    Die schottische Autorin Julie Shackman schreibt romantische Liebesromane.

    Das neue Buch ist „Das kleine Cafe im Gutshaus“, das sich wie ein Märchen liest.

    Lara McDonald lernt in einem Café, in dem sie arbeitet, Lord Hugo kennen. Als der kurz darauf stirbt, erbt Lara einen Raum des Guts für ein Café. Das Gutshaus ist ziemlich marode und sie, der Sohn und der grantige Enkelsohn, müssen sehen das Geld zum Erhalt.


    Das ist ein Roman, bei dem am Ende immer alles gut wird. Ziemlich schnell ist es eine Liebesgeschichte. Also ist es ein Buch zum träumen. Der Schreibstil ist leicht und locker und es ist eine schöne Geschichte für zwischendurch. Es wird besonders viel gebacken, da bekommt man ordentlich Appetit. Und das alles in einer anheimelnden schottischen Landschaft.


    Es ist ein Roman zum Entspannen.

    Simons erster Fall

    Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reiseautorin.

    Lago Mortale ist ihr erster Roman

    Der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser aus Frankfurt lebt seit ein paar Jahren am Lago d`Orta. Er hat einen deutschen Vater und eine italienische Mutter. Die Autorin lebt da jetzt auch.

    Simon entdeckt eine führerlose Yacht, auf dem er einen Toten findet. Die Polzei ermittelt, Simon darf die Kommissarin als Dolmetscher begleiten. Danach versucht er selber etwas heraus zu finden. Dabei kommt er auch mal in große Bedrängnis. Irgendwie stellt er sich dumm an.


    Die Autorin lässt Simon von der Landschaft genau erzählen. Die Wetterverhältnisse bekommen wir auch genau mit. Der Roman ist eineine anschauliche deutsch-italienische Lebensgeschichte mit Krimiplott.

    Da bekommt man Lust zu einer Reise an den Ort.

    Mich konnte der Krimi gut unterhalten.

    Der südkoreanische bekannteste Dichter Jeong Hi-seung zeigt uns seinen neuen Roman „Liebende“ eine poetische Liebesgeschichte.

    Die Illustrationen von Gisela Goppel veredeln das dünne Büchlein.


    Blauperlenauge ist ein Karpfen in einem Windspiel in einem Klostereingang. Er liebt Schwarzperlenauge.

    Dem seine Aufmerksamkeit wird langsam weniger, wie es bei uns Menschen auch ist. Erst wenn der Partner geht, wird er wieder interessant.

    Blauperlenauge fliegt in die Welt um die richtige Liebe zu finden. Aber er findet sie nicht, bis er es versteht. Immer wieder erlebt er neue Abenteuer, die wir Leser miterleben.


    Jeong Hi-seung schrieb diese Geschichte in einer Fabel, man kann sie gut unter den Menschen übertragen.


    Das Büchlein, mit seinem wunderschönen Cover ist ein besonderer Lesegenuss.

    Bridget Collins Roman „Die verborgenn Stimmen der Bücher“ wurde von Ulrike Seeberger ins deutsche übersetzt.

    Dieser Roman ist anders, als erwartet, aber ich konnte mich immer mehr mit ihm anfreunden. Er ist nicht unbedingt realistisch, hat jedoch einen schönen Stil. Die Geschichte spielt in einer Zeit, als Bücher verpönt waren.

    Emmett Farmer arbeitet in der Landwirtschaft. Er wird krank, er hat das Buchbinderfieber. Danach kommt er bei einer Buchbinderin in die Lehre.

    Die Buchbinder haben die Gabe, Menschen die Erinnerungen zu nehmen und die werden in Büchern aufgehoben.

    Memmetts Lebensweg wird nicht einfach.

    Nach einer Zeit erfahren wir von seiner Freundschaft zu Lucian.

    Der Roman wird da spannend und hat mich überrascht. Die Autorin hat diese Idee gut umgesetzt. Das Buch ist ein etwas ungewöhnliche Roman, der sich gut lesen läßt.

    Familienehre

    Fatima Farheen Mirza hat in ihrem Roman „Worauf wir hoffen“ ein wunderbares Porträt einer muslimischen Familie in Amerika geschrieben. Den Roman hat Sabine Hübner übersetzt.



    Es beginnt mit der Hochzeit der ältesten Tochter Hadia, die ihren Bruder Amar eingeladen hat. Der hat vor Jahren nach einem Streit mit dem Vater, die Familie verlassen. So erfahren wir von den Anfängen der Eltern, der Geburt der drei Kinder und den Hoffnungen und Ängsten. Der Vater ist oft aufbrausend und streng, aber er liebt seine Familie.

    Wir erfahren von Eifersüchteleien der Geschwister. Amar ist der Jüngste und einzige Sohn und fühlt sich oft über, so wie es bei drei Geschwistern oft ist. Söhne wurden oft von den Vätern strenger erzogen, sie sollten richtige Männer werden. Die Mutter will das ausgleichen


    Besonders ist der letzte Teil, als der Vater nach einer Operation, viel an seinen Sohn denkt. Es ist wie ein Brief an ihn erzählt. Keiner weiss, wo Amar abgeblieben ist, man hofft, das er wieder kommt.


    Die Autorin hat die Geschichte sehr echt geschrieben. So kann das Leben spielen. Die Emotionen der Personen wurden gut aufgefangen.

    Dieses ist der Debütroman von Fatima Farheen Mirza und er ist ihr bestens gut gelungen, da hoffe ich mehr aus ihrer Feder.

    Guter Krimi


    Von Jonas Moström gibt es schon Romane mit der Protagonistin der Psychiaterin Natalie Svensson. Für mich war der Krimi „Mitternachtsmädchen“ das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Es wurde von Dagmar Mißfeld ins Deutsche Übersetzt.


    Der Schauplatz ist Uppsala. Blonde Studentinnen sind in Gefahr. Ein junger Mann würgt sie und nimmt dann den linken Schuh mit. Jetzt ist die erste Frau erwürgt worden, das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin Natalies. Die Polizei hat 3 Männer in Verdacht. Natalie kennt 2 von ihnen, sie waren schon mal bei ihrin Behandlung. Alle sind total engagiert.

    Nebenbei gibt es bei den Ermittlern noch private Probleme. Natalie kämpft um das Sorgerecht ihrer Kinder.


    Der Autor lässt uns an der Ermittlung teilnehmen, das ist äußerst spannend. Sein Schreibstil ist beeindruckend, gleichmäßig fesselnd bis ans Ende.

    Das ist ein Krimi der mir total gefallen hat und ich kann ihn empfehlen.

    Von Beate Sauer habe ich schon einiges gern gelesen. Der Roma „Der Hunger der Lebenden“ ist der zweite Fall mit der Polizeiassistentin der weiblichen Kriminalpolizei Friederike Matthée. Ich habe den ersten Fall nicht gelesen, aber das stört nicht, man kommt problemlos in die Geschichte hinein.


    Der Krieg ist noch nicht lange vorbei und er wirkt grausam nach.

    Es ist im heissen Juni 1947 als eine Frau bestialisch ermordet wird. Als Mörderin wird eine Obdachlose Frau mit einer kriminellen Vergangenheit aus der Kriegszeit verhaftet. Friederike hat Zweifel. Dann wird sie von Richard Davies von der Royal Miliräry Police noch zu einem anderen Fall angefordert. Friederikes Einsatz fordert viel Kraft, aber sie lässt nicht locker.


    In diesem Krimi wird die Nachkriegszeit wunderbar authentisch beschrieben. Die große Hungersnot der Bevölkerung ist real mitzuerleben. Friederike und ihre Mutter leben in einer Nissenhütte, in einem Schrebergarten. In Trümmergrundstücken hausen Kinder, die ihre Eltern verloren haben.


    Dann kommen noch ein fürchterlicher Verdacht.


    Die Autorin bringt uns zum Nachdenken und miträtseln, sie macht es uns nicht einfach. Ich erfuhr von viele Tatsachen, die ich so noch nicht gelesen hatte. Der Krimi war spannend und hat mich ungemein gefesselt.

    Psychopathen


    Der Roman, Der Verfolger, ist der Nachfolger des Thrillers Der Patient, von dem Autor John Katzenbach. Der Patient wurde so hochgejubelt, das ich den zweiten Teil lesen wollte.

    Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, deshalb kam ich in den Nachfolger schlecht hinein. Also sollte man den ersten Thriller zuerst lesen.

    Erst nach der Hälfte ergab mir die Geschichte erst irgendwie einen Sinn. Das Durchhalten hat sich dann doch gelohnt, es wurde richtig spannend.

    Im ersten Teil sollte sich der Psychiater Dr. Friederich (Ricky) Starks aus Miami sich umbringen. 5 Jahre lang hat er es geschafft dem Killer zu entgehen. Jetzt ist der wieder in Aktion. Es wird gefährlich für ihn und auch Unschuldige müssen leiden. Es geht noch kräftig los.


    Der Epilog hat mich dann auch nicht ganz überzeugt. Leider kann ich nur 3 Sterne geben.

    Taschenbuch: 352 Seiten

    • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1. (7. Dezember 2018)

    • Sprache: Deutsch

    • ISBN-10: 3746634431

    • ISBN-13: 978-3746634432

    • Originaltitel: Sea of Memories




    Fiona Valpy – Die Sommer meines Lebens



    Klappentext

    Edinburgh, 2014: Kendras autistischer Sohn hat Probleme, sich in der Welt zurechtzufinden, und darüber gerät ihre Ehe in die Krise. Dann bittet ihre Großmutter Ella, deren Erinnerungen allmählich verloren gehen, sie darum, diese für sie niederzuschreiben. Schon bald fragt sich Kendra, ob der Grund für ihre schwierige Familiengeschichte in Ellas Vergangenheit liegt.


    Frankreich, 1937: Ella verbringt den Sommer an der französischen Atlantikküste. Sie lernt den Franzosen Christophe kennen und will mit ihm leben. Doch dann bricht der Krieg aus, und zurück in Schottland erreichen sie Neuigkeiten von Christophe, die ihre Pläne zunichtemachen. Lange Zeit später erhält sie dann einen Brief, der alles in Frage stellt, was Ella sich inzwischen aufgebaut hat Eine mutige Frau vor der Frage, welches Opfer sie für ihre große Liebe zu bringen bereit ist.


    Meine Meinung

    Fiona Valpy wohnte in Frankreich und lebt jetzt in Schottland und da hat sie ihren Roman „Die Sommer meines Lebens“ angelegt.



    Alle typischen Merkmale der Zeit werden eingesetzt.

    Der Roman wird in 2 Ebenen erzählt.

    2014 in Edinburgh, da lebt Ella in einem Altersheim. Sie bittet ihre Enkelin Kendra ihr Leben aufzuschreiben, damit ihre Tochter, mit der Funkstille besteht, alles versteht.


    1938 kommt die 17jährige Ella nach Ile de Rè in Frankreich, für 6 Wochen bei der Freundin ihrer Mutter. Mit deren gleichaltrigen Zwillingen erlebt sie unglaubliche Ferien. Sie verliebt sich in den Jungen Christopher. Das ist ihre 1. große Liebe, aber dann kommt der Krieg.

    Ella heiratet in Edinburgh Angus und bekommt 2 Kinder. Es gibt einige hoffnungslose Verwirrungen.

    Fiona Valpy hat einen ausdrucksstarken emotionell bewegenden Schreibstil. Die Geschichte ist geschickt konstruiert und spannend.


    Der Roman ist fesselnd und interessant. Empfehlenswert.

    Den neuen Roman von Sina Beerwald habe ich einfach bestellt, weil ich schon lange nichts von ihr gelesen habe. Ich war ziemlich überrascht,“Hauptsache der Baum brennt“ ist ein toller humorvoller Weihnachtsroman.


    Die Protagonistin Sarah Christkind trifft den Weihnachtsmann, er hat ein Problem, er meint sie ist ein Christkind. Sie glaubt er hat sein Gedächtnis verloren und ist verwirrt, da will ihm helfen. Er sagt er sei der echte Weihnachtsmann, aber Sarah glaubt ihm nicht.


    Die Autorin lässt die beiden viele verwirrende Situationen erleben. Ich musste immer wieder lächeln. Sarah kommt mit dem Weihnachtsmann oft in peinliche Situationen.


    Ein wunderschöner Roman mit Magie, zum Eintauchen.

    Am Ende des Buches gibt es finnische Rezepte, die der Weihnachtsmann in dem Roman kocht. Wunderbar.

    Eine schöne unterhaltsame Geschichte zum Schmunzeln.

    Ein schönes Märchen, gut für die Vorweihnachtszeit.

    Empfehlenswert.

    Meine Meinung

    Den Schriftsteller S.B. Caves kannte ich bis jetzt nicht.

    Sein Thriller „Ich weiß, wo sie ist“ ist ganz schön spannend, da braucht man gute Nerven.

    10 Jahre nachdem Francines kleine Tochter Autumn verschwunden ist, bekommt sie einen Zettel auf dem steht Ich weiß wo sie ist. Francine ist alarmiert, sie findet auch die Schreiberin. Was sie da erfährt, erschreckt sie, gibt ihr Hoffnung und sie will ihre Tochter retten. Von ihrem geschiedenen Mann wird sie als Simulantin abgetan.


    Eine gefährliche und aufregende Suche beginnt.

    Daneben erfährt man wie es Autumn und noch vielen anderen Mädchen geht und was sie aushalten müssen.

    Grausam und erschreckend.

    Das Ende ist irgendwie offen.


    S.B. Caves ist ein beeindruckender Debütroman gelungen.

    Der Stil ist sehr gut. Es ist ein spannender aufrührender Thriller.

    Gefühlvoll

    Joanna Martins Roman „Deine Stimme in meinen Träumen“ ist eine nette anheimelnde kleine Geschichte.

    Gut das eine Oma ihre Enkelin bittet ihre Liebesbriefe zu einer großen Liebe Wilhelm zu bringen, ist etwas versponnen. Ist aber eine schöne Idee.

    Christine zieht in ihren Heimatort, weil sie sich in Stefan verliebt hat und sie ihre Großmutter öfter besuchen kann. Sie kam mir da etwas verpeilt vor. Die Großmutter stirbt noch vor ihrem ersten Besuch. Von Stefans Eltern bekommt sie ein Jobangebot und sie nimmt es an, aber erst einmal muss sie Omas Bitte erfüllen.

    Dafür fliegt sie nach Montreal, wo sie Wilhelms Enkel Robert trifft. Christine entwickelt sichin der Zeit in Kanada zu ihrem Vorteil.


    Der Roman ist etwas vorhersehbar, aber mit netter Sprache.

    Besonders toll sind die Einlagen über die Landschaft Kanadas.

    Eine schöne interessante gut gemachte Geschichte fürs Herz.