Beiträge von Lucy1987

    Ich war auch mal so pingelig - das hatte aber den Grund, dass ich die gekauften Bücher auch noch anständig bei Tauschticket oder Booklooker loswerden wollte. Und die Wertminderung hatte man da quasi selbst in der Hand.


    Mittlerweile behalte ich die Bücher ja immer, falls ich überhaupt noch welche selbst kaufe. Wenn es Bücher sind, die ich behalte, dann saue ich sie auch nicht vorsätzlich ein aber sie dürfen durchaus auch mal in der Badewanne gelesen werden oder auch mal aufgeschlagen hingelegt werden. Man darf meinen Büchern inzwischen ruhig ansehen können, dass sie gelesen wurden.


    Mit geliehenen Büchern bin ich aber oberpingelig. Achso, und Zigarettenqualm ist ein absolutes NoGo. Solche Bücher kaufe ich auch auf dem Trödel nicht.


    Ansonsten liegt der inzwischen lockerere Umgang sicherlich auch an der Tatsache, dass ich sehr viel in der Stadtbücherei ausleihe.

    Auch ich möchte mich für das Exemplar zur Leserunde bei Wolke und dem Verlag bedanken sowie die bereichernden Worte der Autorin während der Leserunde.


    Die Zuordnung in Liebesromane/Erotik/ChickLit dieser Rezension hat mich nun schon etwas irritiert, aber es stimmt, es hat eben viele Anteile. Das ist auch etwas, was ich an dem Buch sehr genießen konnte. Wir haben hier eben kein reines historisches Buch mit Abhandlungen zur Edelsteingewinnung und die Zeiten der Auswanderung nach Brasilien, sondern lernen liebenswerte Charaktere der heutigen und früheren Zeit kennen. Der Roman spielt somit in zwei Zeitebenen, wobei es einem die Autorin (oder der Verlag) durch verschiedene Schriftarten leicht macht diese im Lesefluss zu unterscheiden.


    Zu Beginn wirkten die Personen etwas flach/grau, dies ändert sich aber im Laufe des Buches zum Besten. Man kann also im Verlauf gut mitfühlen, lernt diverse Personen besser kennen und es baut sich ein gewisser Spannungsbogen auf. Durch die verschiedenen Zeitebenen wird es nie langweilig, es kommt eine gute Abwechslung zustande. Einen Punkt abziehen möchte ich persönlich, auch wenn es wahrscheinlich eher Verlagssache ist, aufgrund der Covergestaltung. Das Cover wird dem Buch 0 gerecht, man erwartet bei der Gestaltung des Deckblattes einen völlig flachen Frauenroman, was dieses Buch absolut nicht ist.


    Mir hat das Buch sehr schöne Lesestunden beschert, es wirkt kurzweilig und macht Lust auf mehr Bücher der Autorin.


    Ich vergebe 9 von 10 Punkten. :-)

    Josie und Rico.. dass sich da tatsächlich etwas anbahnt hatte ich irgendwie nicht mehr erwartet. Aber gut finde ich daher, dass Rico bis zum Schluss nicht durchschaubar wirkt. Es hätte beide Wendungen geben können, beides hätte man ihm zugetraut.


    Ansonsten klären sich in dem letzten Abschnitt noch viele Details, zudem kann man sagen, dass sich das Buch schnell zum Ende hinbewegt hat, ich habe kaum bemerkt, dass der letzte Abschnitt schon fast zu Ende ist, als ich die letzte Seite aufgeschlagen habe.


    Was das Gesamtbild angeht bin ich bei dem Buch sehr froh gewesen, dass die verschiedenen Erzählstränge in unterschiedlichen Schriftarten verfasst wurden. Sonst habe ich selbst nämlich immer große Schwierigkeiten mit Zeitsprüngen.. :lache


    Alles in allem hat mir dieses Buch super gut gefallen, wenn ich es zugegebenermaßen anhand des Covers nieeeemals gekauft hätte.. :lache

    Witzig, ich bin eigentlich total pingelig was Fehler in Büchern angehen, aber insbesondere in den letzten Abschnitten wäre mir das alles garnicht aufgefallen, weil ich es so unglaublich spannend fand, dass ich förmlich durch die Zeilen gerast bin.


    Ich hatte mir gestern vorgenommen, den vorletzten Abschnitt zu lesen, habe das Buch länger liegengelassen und muss sagen, dass ich Sophies Geschichte super spannend fand. Wirklich eine grausame Wendung..


    Dass Karl der Vater des Kindes ist hatte ich auch erst vermutet, dann aber habe ich es ihm irgendwie doch nicht zugetraut.

    Mich hat es auch sehr gefreut, dass die zwei Verliebten sich endlich wiedersehen, aber irgendwie ist die gesamte Atmosphäre nicht besonders friedlich. Alles wirkt noch recht geheimnisvoll. Erfreulich ist natürlich, dass das Chinin wirkt.


    Habe diesen Abschnitt so schnell durchgelesen, dass ich mich ansonsten besser hier zurückhalte.. :lache

    Booklooker
    Mit Naokos Lächeln wirst du einen guten Einstieg in seinen Stil finden. Ich finde ja, dass Murakami kein Autor ist von dem man ausnahmslos sagen kann ,,eins gut, alle gut''.. Kafka am Strand konnte mich im Gegensatz zu Naokos Lächeln garnicht begeistern (abgebrochen) aber Gefährliche Geliebte dagegen fand ich gut. Es ist ein Autor, der kein Blatt vor den Mund nimmt, das widerum muss man mögen.


    Naokos Lächeln bietet viel Gesprächsstoff für eine Leserunde, schade, dass ich Bücher grundsätzlich nicht zweimal lese.. :D

    Also, ich bin nach langem auch fertig mit dem Abschnitt und auch schon darüber hinaus etwas weitergekommen.


    Auch ich muss mich mal über das Cover auslassen - wie kann man einem solchen Buch ein solch kitschiges Cover verpassen. Es wird dem Buch absolut 0 gerecht, wirklich schade.


    Der Abschnitt selbst las sich für mich im Gegensetz zu vielen anderen geäußerten Meinungen eher recht zäh. Wobei auch ich es recht genial finde, dass man nun zu verschiedenen Zeiten in Brasilien sein darf. Für mich war es zeitweise etwas eintönig, gab kaum einen Spannungseffekt mehr.


    An Rico finde ich ganz gut, dass er bisher eben nicht in eine Schublade passt. Ich persönlich kann ihn nach wie vor nicht einschätzen, und solche Personen mag ich in Büchern immer gern.

    Für mich kam die Trennung auch nicht sonderlich überraschend, es war irgendwie schon recht vorhersehbar. Ich denke aber, dass sie da ne gute Entscheidung getroffen hat. Andererseits frage ich mich, ob sie es nicht auch bereut, wenn die Abenteuerlust mal vorüber ist und der ,,sichere Hafen" fehlt..


    Weiterhin liest sich das Buch sehr gut weg, ich teile es mir aber ehrlich gesagt gut ein, weil es mir eben gut gefällt und ich sonst immer so nachtrauere, dass es schon zu Ende ist.

    Zitat

    Original von Susannah
    Was für eine Enttäuschung.


    Ich habe den ersten Band "Die Stadt der träumenden Bücher" innig geliebt, genau wie viele andere Bücher von Walter Moers. Auch dieses Buch hier fängt eigentlich gut an - und stockt nach gut 100 Seiten. Die Geschichte bewegt sich keinen Zentimeter vorwärts, stattdessen bekommt der Leser eine über gut 70 Seiten gehende Zusammenfassung des ersten Bandes. Ich habe knapp zwei Drittel gelesen und habe immer noch das Gefühl, im Prolog zu stecken. Nachdem ich dann noch in den Rezensionen gelesen habe, dass es offenbar bis zum Ende so bleibt, habe ich die Waffen gestreckt.


    Schade drum, aber Hildegunst muss wohl ohne mich ins Labyrinth.


    Ohja, das Buch war für mich zur Zeit der Neuerscheinung auch eine herbe Enttäuschung. Selten kommt es vor, dass ich ein Buch für 25 Euro kaufe und dann so ein Reinfall. Das ganze Buch ist quasi ein (verdammt teurer) Prolog. :lache

    Endlich, nachdem mir ja ein paar Flöhe dazwischen gekommen sind, konnte ich mit dem Lesen des Buches fortfahren und bin nun auch vollends begeistert. Ich hatte ja ein paar Startschwierigkeiten, doch inzwischen finde auch ich das Buch richtig klasse, bin mittendrin. Sophie als Person finde ich sehr sympathisch.
    Ich muss auch sagen, dass mir die Geschichte von früher etwas mehr zusagt, aber das kann sich auch noch ändern.


    Für Leserunden muss ich mir endlich mal ne LED Klemmlampe anschaffen, damit ich lesen kann und das Licht nicht stört. So muss man Abends immer schon frühzeitig aufhören dabei ist im Bett lesen einfach herrlich. :grin

    Zitat

    Original von Sylvia Lott


    Oh je, gegen Flöhe :alarm ist ja der beste Spannungsbogen machtlos... Ich hoffe, Du hast sie alle erwischt! :peitsch


    Ich hoffe schon - ich habe jetzt mit kleinen Päuschen fast 10 Stunden geputzt und 5 Maschinen Wäsche gewaschen und hoffe, dass das Flohtaxi jetzt auch dank Spot On keine neuen mehr mitbringt. Die Herausforderung besteht ja nun noch, die nächste Generation zu erwischen.. :rolleyes


    Das sind wirklich die Tücken der Hundehaltung..
    Da gibt man dann auch Unmengen an Geld für aus, um sich die Plagegeister vom Leib zu halten. Habe für 60 Euro erstmal eine Hausapotheke zur Flohprophylaxe bestellt. :lache (Hätte ich vielleicht mal eher machen sollen)


    Dafür gönne ich mir heute Abend im Bett mit verbanntem Flohtaxi ein paar Lesestunden, wenn mir nicht direkt die Augen zufallen.

    Ich habe erst ca. die erste Hälfte des Abschnitts durch und muss mich etwas an den Schreibstil gewöhnen, habe zuvor nen Jugendroman gelesen und es ist schon etwas anders.. :lache


    Die Personen kommen mir bisher schon fast zu aalglatt vor, aber ich denke, das wird sich noch ändern. Und bei Edgar merkt man irgendwie schon fast, dass diese Liebe nicht von langer Dauer mehr sein wird. Kann mich natürlich auch komplett täuschen. :grin


    Bin erst bei Tante Ada angekommen und werde mich gleich wieder ans Lesen machen. :-)