Beiträge von Lucy1987

    Ich hab mir nun überlegt ganz unbeeinflusst etwas zum letzten Abschnitt zu schreiben. Es waren spannende letzte Kapitel und mir haben die Wendungen gut gefallen. Insgesamt ist es für mich ein Jugendbuch mit kleinen Mängeln, was mir aber durchaus schöne kurzweilige Lesestunden beschert hat.


    Es war für mich in der LR zeitweise schwierig, das Buch trotzdem gut zu finden. Frei nach dem Motto, wenn es 14 jährige gut finden, könne man es verstehen. Aber nee, ich lese durchaus auch andere Bücher und fand dieses mal sehr erfrischend. Für mich war es spannend, die Autorin hatte nette Ideen und einzig und allein die Charaktere waren ausbaufähig.


    Ich werde als nächstes mal nach Erebos schauen..

    Ich kann mich diesmal einigen Worten anschließen - vieles wirkt unglaubwürdig und Dorian zeigt sich mehr als naiv. Was mich zeitweise aufregte war die Tatsache, dass er trotz Gefahren immer wieder die Brille aufsetzte. Wie schnell er trotz der vergangenen Erfahrungen anderen traut ist auch nicht ganz stimmig..


    Das Ende des Abschnittes fand ich aber auch gelungen..


    Weiter gehts..

    Ich muss sagen, dass ich anfänglich ja schwer begeistert von dem Buch war, es in diesem Kapitel ein klein wenig nachlässt aber nichts desto trotz gefällt mir das Buch dennoch. Natürlich merkt man an diversen Stellen, dass es ein Jugendbuch ist. Ein bisschen besser hätte die Autorin auch an den Protagonisten feilen können, aber für mich ist es dennoch ein Buch, was mich mal wieder gut abschalten lässt und wieder Spaß am Lesen zurückfinden lässt. Ich gebe aber zu, dass ich es seeehr zügig lese (für meine Verhältnisse) und garnicht allzu kritisch an die Sache herangehe. Das mache ich aber bei Thrillern/Krimis oftmals auch nicht, denn da gehts mir um den reinen ,,Unterhaltungswert" und komischerweise weniger um Details, die stören könnten. Und bei einem Jugendbuch drückt man sowieso immer mal ein Auge zu, hier vor allem bei der Naivität des Protagonisten.. aus Erwachsenensicht geht das ja auf keine Kuhhaut.. :lache


    Und schnell weglesen lässt sich das Buch absolut. Hatte heute einen Arzttermin, wo ich genau eine Stunde warten musste und mir graute es schon vor der doofen Wartezeit (Ausschluss von Schwangerschaftsdiabetes), aber das Buch hat mir die Zeit echt sehr kurzweilig vorkommen lassen. Und das Buch in Umgebung von den Herztönen meines Babys beim CTG erzeugt auch nochmal eine gewisse Spannung und eine ganz spezielle Hintergrundmusik.. :lache


    Umso erfreuter bin ich aber, dass mich von der Autorin offensichtlich noch deutlich bessere Bücher erwarten.. :grin

    Die Sache wird ja wirklich immer kurioser, das Buch ist echt absolut spannend, man kann es kaum an die Seiten legen. Im ersten Abschnitt schrieb schon jemand, dass das Buch nicht so gut geeignet ist für eine Leserunde und ich muss es bestätigen - man will es einfach nur schnell lesen. :lache


    Etwas verrückt finde ich ja die Tatsache, dass diese Chefs dieser kuriosen Geschichte überhaupt welche für eine Übergabe dieses Gegenstandes nutzen. Irgendwie müssen die doch mit entsprechenden Reaktionen und Konsequenzen rechnen, insbesondere mit Neugierde, was in dem Päckchen steckt.


    So ganz schlüssig ist es für mich alles noch nicht, es wirkt bisher alles sehr verzwickt und man kommt aus dem Nachdenken garnicht mehr heraus. Bisher ein wirklich richtig tolles Buch! (Für mich das Erste dieser Autorin)

    Auch ich kam heute nun endlich in den Genuss des Buches, DHL hatte sich echt Zeit gelassen..


    Aber umso besser, dass ich super zügig in das Buch reinkam. Man merkt aber tatsächlich, dass es ein Jugendbuch ist, aber nach meiner enormen Leseflaute ist das Buch sowohl vom Inhalt als auch vom Stil her genau das Richtige.


    Insgesamt lässt dieser Abschnitt ja sehr viel offen für Spekulationen. Mir kommt diese ,,Villa" mehr als kurios vor. Und nach der ,,Schnüffelaktion" im anderen Gebäude von Dorian und der Begegnung mit den zwei Leuten tippe ich auch auf irgendwelche Forschungsdinge oder was auch immer man an den jungen Menschen beobachten möchte. Hatte zwischendurch an irgendwelche illegalen psychologischen Tests gedacht, vor allem bei der Tatsache, sich den Situationen zu stellen und sich trotzdem von so komischen Kommentaren nicht provozieren oder verunsichern zu lassen. Aber irgendwie wäre das bei dem Aufriss und dem finanziellen Aufwand, den man betreibt schon fast zu harmlos. Mit dem Mord hat Dorian selbst ja ganz sicher nichts zu tun, aber irgendwie haben sie ja auch etwas davon, ihn im Glauben daran zu lassen und Situationen zu erschaffen, um ihn zu verunsichern und ihm Angst zu machen. Denkbar wäre ja auch irgendeine Pharmaforschung.


    Aber all das macht es eben so schön spannend, sodass ich gleich direkt weiterlesen möchte. Und das hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Buch.. :-]

    Ich habe nun mal hiermit angefangen, nachdem ich mich ewig nicht entscheiden konnte und Die Blechtrommel mich fürchterlich gelangweilt hat.


    Jenin im Blumenmonat April: Frühmorgens, bevor die Welt um sie herum erwacht, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor. Es sind Momente des Friedens und der Hoffnung, die Amal ihr Leben lang im Herzen trägt; ein Leben, das im Flüchtlingslager beginnt, nach Amerika führt und dennoch stets geprägt ist vom scheinbar ausweglosen Konflikt zwischen Israel und Palästina. Über vier Generationen erzählt Susan Abulhawa die bittere Geschichte Palästinas im Verlauf des 20. Jahrhunderts; eine Geschichte über den Verlust der Heimat, eine zerrissene Familie und die immerwährende Hoffnung auf Versöhnung.

    Witzig, was für komische Wendungen eine Ausgangsfrage so einnehmen kann.


    Zitat

    Wieso werden eigentlich historische Romane vielerorts immer noch als Schund bezeichnet, verspottet...?


    Die Frage ist doch eher.. Wer macht das? Wahrscheinlich eben jene, die auch John Irving = Schund , Günther Grass = Schund , Fantasy = Schund und Science Fiction = Schund sagen würden.. :lache Ich halte von solchem pauschalen Schubladendenken rein garnichts, leider gibt es solche Aussagen nicht nur in Bezug auf Literatur sondern auch in Bezug auf z.B. die momentane Flüchtlingspolitik.


    Das ist ja bei Rezensionen oft genauso, es fällt manchen oft verdammt schwer (ich sehe das aber eigentlich nur bei Amazon Rezensionen), differenziert zu benennen, warum man ein Buch schlecht findet. Es fallen Worte wie ,,das ist echt nur noch was für die Tonne" oder ,,überbewertet", ,,Schund".. Für einen interessierten Leser der Rezension ist dies ja eigentlich nur ein Zeichen von ,,nutzlose Rezension" bzw. derjenige ist nicht in der Lage zu benennen, was ihm konkret nicht an dem Buch gefallen hat.


    Zitat

    Ich schreibe auch zu jedem Buch welches ich gelesen meine Meinung auf und stelle sie hier ins Forum. Wobei ich diese Rezis eher auch für mich schreibe, quasi zur Selbstreflektion. Naja - und wenn ich sie geschrieben habe, dann schadet es ja auch nicht sie hier reinzustellen. Ob sie dann jemand liest oder nicht, ist für nicht unbedingt so wichtig.


    Ich handhabe das genauso. Witzigerweise habe ich schon öfters nachgesehen, ob ich dieses oder jenes Buch schon gelesen habe und wie ich es überhaupt fand. Für mich war das Forum dann recht hilfreich, denn manche Bücher sind recht unscheinbar und verweilen nicht lange im Gedächtnis. Wenn dazu noch jemand anderes ebenso einen Nutzen daraus ziehen kann, umso besser, aber ich sehe mich nicht darauf angewiesen oder schreibe es nur unter der Bedingung. Ich selbst bin auch immer froh, Eulenrezis zu einem Buch zu finden, weil Amazon für mich eher eine grobe Sortierung ist und es oft schwer ist, wirklich hilfreiche Rezensionen zu finden. Insbesondere bei in der Allgemeinheit sehr geschätzten Büchern, gepusht durch die Bestsellerlisten oder ähnliches.


    Rechtfertigungen, warum man eine Rezi schreibt oder nicht, finde ich auch nicht notwendig, außer man hat ein Buch für eine Leserunde gewonnen. Leider gibt es dazu auch einen gewissen Anteil von Personen, die dem nicht nachkommen. Das widerum finde ich dann äußerst enttäuschend.

    Ich habe etwas länger an dem Buch gelesen, weil es nicht unbedingt ein Buch ist, was man schnell durchlesen ,,muss", im Sinne von ,,wie gehts denn jetzt weiter..". Zeitweise war es ein Geplätscher von Ideen für die nächste Lüge, mich hat das zwischendurch äußerst genervt, weil es keine, wie der Klappentext versprach, genialen durchdachten Ideen sondern ein, wie hier schon jemand anderes schrieb, Davonlaufen vor seinen Problemen. Der Protagonist wird einem nicht sympathisch, weil man beeindruckt von seinen Talenten ist, sondern wir erleben hier eine Person, die sich von einem Problem ins nächste katapultiert. Das ganze bestückt mit Kokainverherrlichung und Medikamentencocktails.


    Da ich das Buch aber nicht grundlegend schlecht bewerten möchte, kann man durchaus noch erwähnen, dass hin und wieder auch die Ursache seines Handelns beleuchtet wird. Das widerum macht vieles etwas verständlicher, man kann ansatzweise nachvollziehen, warum er wie reagiert. Zwischendurch hätte ich mir die ein oder andere positive Wendung für ihn gewünscht, aber das ist ja auch eher eine Frage des Lesers, wie man soetwas bewertet.


    Den Schreibstil des Autors ist im übrigen äußerst positiv zu erwähnen, da er zum Protagonisten absolut passend gewählt ist.