@ Wolke & Viola Alvarez
Vielen Dank für die Info. ![]()
@ Wolke & Viola Alvarez
Vielen Dank für die Info. ![]()
Handelt es sich hier um ein Fantasy oder um einen Historischen Roman? ![]()
Irgendwie werde ich aus der Beschreibung und dem Cover nicht schlau...
Die vielen Bibliotheken sind wirklich toll. ![]()
Mich hat etwas verwundert, dass Mel ihre " Großmutter" so schnell vergisst.
Die Frau hat ihre Mutter umgebracht, ihre Kindheit zerstört und sie wollte auch sie umbringen!
Ich hätte erwartet, dass Mel, sobald sie befreit wurde, nur noch an Rache denkt.
Immerhin ist sie auch noch relativ jung und junge Menschen sind doch sehr impulsiv.
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Armand ist zum Dahinschmelzen. ![]()
Ich frage mich, ob der Scwarze Prinz aus Mels Kindheit auch Armand war? ![]()
@ JASS
Dostojewksi? ![]()
Ich habe gelesen, dass russische Aristokraten teilweise sehr schlecht russisch sprachen. Russisch war die Sprache des Volkes, der Ungebildeten.
Die Sprache der Aristokratie war Französisch, auch in der Familie. Ihre Kinder wurden von Franzosen, Deutschen und Engländern erzogen.
Herr Wurst kommt in Kap. 7 vor.
milla
In Russland ist es normal, dass ein Mensch verschieden gerufen wird.
Z. B. werden Kinder mit einem oder mehreren Namenskürzel gerufen. Meine Bekannte ruft ihre Tochter Maria mal Marie mal Mascha mal Marja und wenn sie mit ihr schimpft - Maria Aleksandrovna.
ZitatOriginal von beowulf
Mich hätte jetzt erstmal etwas zu den unterschiedlichen Ausgaben gewusst- in meiner Übersetzung heist der Herr nur Wronski ohne j. Habt ihr Fußnoten oder Anmerkungen zu den französischen oder Lateinischen Abschnitten oder zu den Namen wie Herrn Wurst?
Ich habe tatsächlich einen umfangreichen Anhang.
Wurst, Knaust, Pripasow und Keyes sind frei erfundene Namen. Die sind als Parodie gedacht. Die Diskussion bezieht sich auf die damal modische Frage -
Gibt es eine Grenze zwischen den psychischen und den physischen Erscheinungen des menschlichen Handelns und wo liegt sie?...
ZitatOriginal von SweetMouse
nun aber auch mal was positives, das ich definitiv an einem buchladen um die ecke mag ist das wiedererkennen. ich komme durch die tür, die verkäuferin oder der besitzer lächelt mich an. es werden ein paar worte getauscht, ich hole mein buch ab oder stöbere eine runde und gehe dann mit einem zufriedenen gefühl nachhause weil es einfach eine paar nette minuten waren.
Das finde ich an unserem Dorflädle auch so schön. ![]()
Was auch sehr nett war: Als ich für einen Geburtstag ein bestimmtes Malbuch von Ravensburger brachte wurde es mir auch bestellt obwohl das Ding nur 2, 50 kostete und im Spielzeugladen mir erklärt wurde, ich solle doch reinschauen, wenn die neue Lieferung haben - vielleicht ist es dann auch dabei. ![]()
IIch bin mit dem Abschnitt noch nicht ganz fertig, muss aber sagen, dass es sich leichter lesen lässt als ich erwartet habe. Die Ansichten von Stiwa finde ich herrlich. Zum Beispiel dieser Satz: " Und das fürchterlichste ist, dass ich alles allein verschuldet habe - ja, ich bin schuld - und doch bin ich unschuldig!"
Nach dem Motto - ich, armer Mann, was kann ich den dafür, dass es so viele schöne Mädchen gibt. So eine alte verbrauchte Frau wie meine sollte doch Verständnis für mich haben. Die Angehörigen des Haushalts scheinen da ähnlich zu denken, denn sie stehen alle hinter Stiwa.
Zum Alter:
ich hatte mal eine Interpretation zu Puschkin gelesen und da stand, dass damals eine Frau mit 36 Jahren als alt galt. Wenn man bedenkt, wie früh die heirateten, waren die mit 36 auch schon Großmütter. Die Männer galten ja eher als reif als alt, aber mit 34 ist Stiwa nach damaliger Vorstellung sicher kein junger Mann mehr. In Kap. 3 wird auch von " reifen Jahren" gesprochen.
In der Interpretation stand auch, dass die Menschen damals mit 36 Jahren oft keine Zähne mehr hatten und auch sonst vom Leben ziemlich "verbraucht" waren.
Zu dem Besitz von Mr. Bennet steht in meinem Buch folgendes:
Es handelt sich um einen "entail": Er darf vom jeweiligen Besitzer nicht nach Belieben veräußert oder vererbt werden, sondern muß nach den individuell festgelegten Bedingungen weitergegeben werden. Longbourn kann nur in mänlicher Linie vererbt werden. Da Mr. Bennet keine Söhne hat, gehen die Rechte auf den nächsten mänlichen Verwandten, seinen Neffen, über, der nach der Mode der Zeit als "cousin" angeredet wird( auch Balzacs "Vetter Pons" ist ja eigentlich ein Onkel).
Für mich klingt es so, als wäre das Anwesen der Bennet einfach anderen Erbbestimmungen unterworfen als das Anwesen der Lady Catherine.
Mrs. Bennet kann ich eigentlich ganz gut verstehen - ihr Mann ist sicher nicht mehr der Jüngste - nach 23 Jahren Ehe und der damaligen Lebenserwartung.
Sie hat bestimmt Panik mit 5 Töchtern plötzlich kein dach über dem Kopf zu haben. Die Mädchen werden dann auch noch schwerer zu vermitteln sein. Dass sie in ihrem Alter noch selbst für ihren Unterhalt sorgen könnte, kann ich mir nicht vorstellen.
Was ich von Darcy's wirren Antrag halten soll, weiß ich nicht so genau.
Ein Mann der so viel von sich hält, sollte doch imstande sein, sich erst zu entscheiden, was er nun möchte um dann sein Ziel zu verfolgen. ![]()
Intressant, dass trotz der Zurückweisung, im Lizzis Meinung so wichtig ist, dass er sich die Mühe macht, sich vor ihr zu erklären.
Ich habe diesen Monat eine "übersehen" ![]()
Aber bei so vielen intressanten LR lässt sich das kaum vermeiden...
Sollte ich das Buch an einem Tag lesen - kann ich nichts dazu schreiben. ![]()
Also versuche ich es zu genießen. ![]()
Ich lese die Reclam-Ausgabe, die praktischerweise im Anhang viele Erklärungen hat. ![]()
Der Schreibstiel gefällt mir sehr gut, die Übersetzung finde ich gut verständlich.
" Lady Lucas war eine gutmütige Frau, und ihre Klugheit hielt sich so in Maßen,
dass sie für Mrs. Bennet eine unentbehrliche Nachbarin war." - solche Sätze wie diesen fand ich einfach herrlich. ![]()
Mein Liebling ist eindeutig Mr. Bennet. Er bildet einen krassen Gegensatz zu seiner affektierten geschwätzigen Frau.
Wobei Mrs. Bennet und Mr. Collins die Geschichte erst interessant machen.
ZitatOriginal von MagnaMater
- handlung... ist darob mässig und wenig ereignisreich und... äääh hat da vorhin wer belanglos gesagt?...
:keine plötzlich auftauchenden feuerspeienden Drachen, plündernde Orks, feindliche Ufos...
aber kopfhoch:
es ist sicher spannender als handelsrecht und einen handfesten skandal gibt es auch noch, wenn man sich den gesellschaftlichen dünkel der damaligen zeit vorhält...
(so sprach ein alterndes death-metal-groupie, das trotz allem die hohle nuss Lydia für die modernste frau im buch hält... :schnellweg)
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Ich bin mit dem ersten Abschnitt zwar fertig, möchte mir aber erst die "alten" Kommentare durchlesen bevor ich schreibe. Da MagnaMater mitgelesen hat, sind die bestimmt unterhaltsam. ![]()
Danke fürs Eintragen ![]()
Mir wäre sowohl der 23.10 wie der 24.10 recht.
Irgendwo um den dreh fängt doch das Wintersemester an, oder? ![]()
Diese LR taucht aber nicht in der Liste auf - was bedeutet es denn? ![]()
Hier gibt es eine Leserunde zu dem Buch. ![]()
Morgaine
Super, dass du den Thread eröffnet hast. ![]()
Ich habe das Buch auch und würde gerne mitlesen. ![]()
Terminlich seher ich es ähnlich wie Dany. ![]()
Ich habe das Buch als WB erhalten und fand es gar nicht so schlecht.
Das Buch liest sich flüssig, die technischen Aspekte fand ich leicht verständlich.
Allerdings hätte ich vom teuflischen Genie eher einen durchtrieben kleinen Teufel erwartet und nicht ein armes fehlgeleitetes Würstchen, dass doch " nur ein normaler Junge" sein möchte.