okay, ich liebe märchen und märchentanten auch, aber da man das nicht bei allen voraussetzen kann, würde ich den sachlicheren begriff einer märchenerzählerin in einer kritik in einem öffentlichen forum jederzeit dem der märchentante ohne weitere erläuterungen bei weitem vorziehen.
es fällt mir schwer, meine empfindungen, die zu der einschätzung, anne moll mir eher als märchenvorleserin vorstellen zu können, zu beschreiben.
ehrlich. es ist einfach so. vielleicht, weil sie, wenn sie keine wörtliche rede am vorlesen ist, sondern freien text liest, bestimmte dinge betont, die ich eben beim vorlesen von märchen für kinder betonen würde. wie gesagt, vielleicht ist es das. ich weiss es nicht. sorry, wenn ich das nicht anders rüber bringen kann.
nochmal: die geschichte als solche gefällt mir sehr gut. ein beispiel: gesindel lauert dem wagenzug an einer brücke auf. die rittersgattin gibt die anweisung, auszuweichen und man dreht um. es bleibt aber bei keinem einfachen umdrehen, sondern man erhält dazu gleich eine derart bildliche beschreibung, dass man die schwer beweglichen wagen, die hart arbeitenden männer, den aufgeweichten weg... alles vor sich sieht.
