Beiträge von chiclana

    chiclana Findet du`? Dabei meine ich das tatsächlich völlig wertungsfrei.

    Mir fehlen da einfach noch zu viele Informationen, damit es für mich ein rundes Bild wird. Aber wahrscheinlich bin ich da einfach nur skeptisch weil ich das Wort "priorisiert" schon in so vielen Abstufungen gehört und gelesen habe (die alle was anderes aussagten und bedeuteten), dass das für mich alles mögliche bedeuten kann.

    Und vermutlich bin ich auch zu ungeduldig, aber mir fehlt da einfach die Erklärung, was genau Priorisierung in diesem Zusammenhang bedeutet und welche Auswirkungen damit einhergehen.

    Klar, es fehlen noch viele Infos, aber egal wie die Priorisierung letztlich aussieht, halte ich das ganze für mehr als fragwürdig. Wenn man bei Bedarf keinen PCR mehr bekommt, braucht man sich nicht wundern, wenn keiner mehr testet. Und ein unzuverlässiger Schnelltest als Ersatz? Viel Spaß...

    So, letzten Abschnitt inhaliert...


    Leider bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits liest sich das Buch in einem Rutsch und bleibt spannend bis zum Schluss. Sehr interessant fand ich auch die vielen Informationen über die Entstehung und Behandlung psychischer Erkrankungen. Auf der anderen Seite waren es mir zu viele Geschichten auf einmal. Dr. Weiß oder Juliane hätten für meinen Geschmack völlig ausgereicht.

    Und der Showdown war mir zu viel Action, Verschlüsselung, Geißelnahme, ....


    Bernhards Tod fand ich traurig, aber ich hatte das auch schon so befürchtet. Eigentlich schade, da Friedrike ihn ja gar nicht loswerden wollte. Immerhin hat sich für Juliane eine erfreulichere Zukunft ergeben.


    Und wie schon recht zu Beginn vermutet, wird Friederike schwanger. Da fand ich die Großmutter ja drollig, die sofort mit den Neuigkeiten hausieren geht. Bernhard wäre sicher ein guter Vater geworden.

    Um noch mal auf das eigentliche Thema der Leserunde zurückzukommen - wie gefiel euch denn der letzte Abschnitt abgesehen von Bernhards Tod?

    Wie habt ihr Doktor Weiß erlebt und Viktor Brunner?

    Bei Dr. Weiß hätte mich noch interessiert, warum er von seinen Forschungen so besessen war bzw. wie er überhaupt auf sein Forschungsthema kam. Viktors Erzählung von dem Abend mit Dr. Weiß in der Kneipe fand ich gelungen und nachvollziehbar.


    Über Walter hätte ich zum Ende hin auch gern noch mehr gelesen.


    Und eine Frage habe ich noch: was hat es mit dem Namen von Aalen auf sich? Gibt es da einen besondern Hintergrund oder gefiel Dir einfach der Klang?

    240 Seiten


    Kurzbeschreibung

    Vegan durchs Jahr und das für die ganze Familie – bunt, kreativ, frech, international und köstlich. Das sind die Rezepte von Verena Frei, die durch Geschmack, Aroma und veganes Hintergrundwissen überzeugen. Das Kochbuch vegan bietet nicht nur Rezepte und Mahlzeiten für den Alltag als Familie, sondern auch Hintergrundwissen zu veganen Eisen-, Protein- und Calciumquellen. Darüber hinaus gibt es Ideen für Familienfeiern, Feiertage und den schönsten Kindergeburtstag.


    Von Apfel-Porridge bis Weihnachtsmenü, von leichten Sommerrollen bis herzhaftem Tofubraten, von Schweizer Apfelwähe bis zu amerikanischen Cinnamon-Rolls - die Favourites der Freis sind so abwechslungsreich, köstlich und bunt wie das Leben in einer Familie eben ist.

    Über die Autorin

    Verena Frei ist Food-, Reise- und Lifestyle-Bloggerin und teilt auf ihrem Blog Freistyle ihre Leidenschaft für gesundes veganes Essen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Zwillingsmädchen in der Nähe von Zürich. Ihre abwechslungsreichen veganen Rezepte zeigen, wie familienfreundlich, fantasievoll und einfach die pflanzliche Küche sein kann und das ohne Verzicht. Neben der Rezeptentwicklung arbeitet sie selbständig als Foodfotgrafin und -stylistin.


    Meine Meinung

    Die Food- und Reisebloggiern Verena Frei kannte ich nicht, aber das Buch wurde mir in der Bücherei empfohlen und so habe ich mal reinblättert und direkt ein paar Post-Its bei Rezepten verteilt.

    Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite mit ansprechendem Foto und genauer Schritt-für-Schritt-Anleitung präsentiert. Die Zutatenlisten sind in jedem Supermarkt erhältlich und bei den ein wenig ausgefalleneren Dingen, wie Kokosblätenzucker steht dabei, was man als Ersatz verwenden kann.

    Die Rezepte sind für 4 Personen und es Angaben zu Kalorien und Nährwerten, sowie zusätzliche Tipps.


    Zu Beginn gibt es ein paar Seiten mit allgemeinen Infos zu Vorräten und veganer Ernährung. Die Rezepte sind sortiert nach Kinder-Favourites, Papas Favourites, Mamas Favourites und Familien-Favourites und das finde ich nicht wirklich gelungen, da finde ich Jahreszeiten, Mahlzeiten (Frühstück, Mittag, Abend) oder Hauptzutaten oder Länder hilfreicher.

    Außerdem ist die Aufteilung nach Mama und Papa leider sehr klischeebeladen. Papas erstes Rezept ist ein Burger, bei Mama beginnen die Rezepte mit Overnight Oats und Gemüsesäften. Schade.

    Zum Schluss folgen ein paar Seiten mit Menüvorschlägen für verschiedene Anlässe und ein umfangreiches Register.

    Zwischendurch gibt es Familien-Fotos von verschiedenen Reisen.


    Die Rezepte-Auswahl umfasst Früstücksideen, Säfte, Kuchen und Hauptspeisen aller Art.


    Bisher nachgekocht haben wir:

    Tomaten-Risotto

    Minestrone

    Knusprige Tofuecken

    Soba-Nudelsalat

    Pasta Alfredo

    Hirsotto mit Lauch, Fenchel und Erbsen


    War alles sehr lecker und alltagstauglich.


    Alles in allem ein gelungenes Kochbuch.


    ASIN/ISBN: 3833877855

    So langsam kommt ein wenig Licht ins Dunkle und ich habe gestern Abend noch den ganzen Abschnitt gelesen. Richtig aufgedröselt ist diese Explosion immer noch nicht, vermutlich wollte Dr. Weiß irgendwas vertuschen.

    An den Rückblenden fand ich schön, dass wir Bernhard und Walter kennengelernt haben, aber insgesamt waren mir diese Kapitel zu lang und haben mich nicht wirklich gefesselt.

    Auch dass Bernhard nur immer wieder erzählt, dass er irgendwas weiß, finde ich so langsam ein wenig zäh. Sorry.


    Dr. Weiß und sein Menschenbild sind gruselig, bin gespannt, was er da nun genau angezettelt hat. Damals und heute auf dem Gut.


    Juliane tut mir leid, was für ein übles Schicksal. Interessant, dass ihre Peiniger sie auf Gut Mohlenberg schicken, ist ihnen nicht bewusst, dass ihre Taten ans Licht kommen könnten? Oder interessiert sie das nicht weiter, weil sowieso keine Strafverfolgung droht und sie noch minderjährig ist.

    Interessant (und tröstlich) fand ich das Gespräch über mögliche Selbstmord-Absichten.

    Wolfgang hatte damals einen blonden Vollbart und ein unversehrtes Gesicht. Jetzt hat er seine Haare gefärbt, den Bart abrasiert - zumal der auf der verbrannten Gesichtshälfte ohnehin nicht mehr gewachsen wäre, und ist durch das halb verbrannte Gesichte furchtbar entstellt. Er sieht völlig anders aus.

    Mich wundert es ein wenig, dass niemand die hellen Bartschatten zu seinen dunkel gefärbten Haaren auffallen. Aber vielleicht schaut ihn auch kaum jemand richtig an wegen seiner verbrannten Gesichtshälfte.

    Vorab mal ein dickes Dankeschön an MelanieM für die vielen interessanten Zusatzinfos!

    Und Euch allen für den tollen Austausch!


    Der Abschnitt war fesselnd und die Seiten flogen nur so dahin.

    Die Behandlungsmethoden lesen sich wirklich fies... aber wie weiter vorn schon jemand schrieb, wer weiß, was die Leute in der Zukunft von unseren jetzt aktuellen Behandlungsmethoden (egal gegen was) halten.

    Bei den Ärzten hat sich vermutlich nur eins nicht geändert, manche haben Empathie, manche nicht. Die sehen nur das wissenschaftlich interessante Problem, aber was der Patient dabei fühlt, ist egal.


    Ich überlege die ganze Zeit, in welchem Buch ich schon mal über diese damaligen Behandlungsmethoden gelesen habe...


    Tante Vera finde ich toll! Die gefällt mir.


    Auf den Krimiteil mit den Morden könnte ich dagegen komplett verzichten.


    Fräulein Juliane taut ein wenig auf, ich hatte ja erst ein wenig Sorge als Friederike sie mit dem netten jungen Tischler alleine gelassen hat... aber der konnte ihr ja tatsächlich ein wenig helfen.


    habe ein bisschen die Befürchtung, das Bernhard irgendwas weiß.


    Ja, das fürchte ich auch, da er mehrfach gefragt hat, ob man ihm glauben würde. Hmm.

    Aber so ganz steig ich bei dieser Explosionsgeschichte noch nicht durch.


    Freue mich aufs Weiterlesen.