Beiträge von Salonlöwin

    Gestern Abend entdeckt: Merian Reise

    Bislang reisen die Sprecher nur durch Deutschland und es gibt erst wenige Beitäge. Ich verfolge die Reihe in nächster Zeit.

    Bin ich aufgebraust? Dann tut es mir Leid:knuddel1, bin insgesamt momentan ziemlich dünnhäutig.

    Ich hätte ein Glas Weißwein anzubieten, Frau Salonlöwin:engel


    Sie hat am Mittwoch Geburtstag. Ich mag echt Geschenke nicht, die mit unbestimmten Datum eingelöst werden. Sie soll das Geschenk gegenständlich am Tag selber in def Hand halten.

    Alles gut.

    Sind bei Euch Gärtnereien geöffnet? Vielleicht ein schöner Blumenstrauß oder eine Rose im Topf? Oder Wein? Oder Gin? Ich habe heute von einem Spreewaldgurkengin gelesen. Der würde mich reizen.

    Das LW schnappt sich ein Glas Weißwein.

    Im Moment reise ich recht zwanglos durch japanisches Argentinien, in einer etwas längeren Kurzgeschichte von Banana Yoshimoto.

    Die namenlose junge Protagonistin befindet sich in Buenos Aires, erkundet einen monumentalen Friedhof und erinnert sich an ihre Familie. Begleitet wird sie von ihrem Vater, der Gitarrenliebhaber ist. Der Grundton der Geschichte stimmt melancholisch, eine Leichtigkeit vermittelt der lässige Vater.

    Der Titel lässt sich mit "Eine kleine Dunkelheit" übersetzen. Ob die Geschichte ins Deutsche übertragen wurde, weiß ich nicht. Wer sich Japan literarisch nähern und nicht auf Haruki Murakami zurückgreifen möchte, dem empfehle ich eines der im Diogenes Verlag erschienenen Bücher von Banana Yoshimoto.

    Nachdem ich "Risiko" gut fand und "Propaganda" grandios, muss ich das haben.


    So tolle Neuerscheinungen... *seufz*

    Steffen Kopetzky kann auch wunderbar lesen und erzählen, allerdings so umfangreich und detailliert, dass ich damals keinen Lesungsbericht zustande bekommen habe.

    Seine Schilderungen über die Recherche zu "Propaganda" waren recht informativ, auch wenn mich amerikanische Geschichte weniger als Hemingways Arbeit als Kriegsberichterstatter begeistert hat.

    Einen Lesungsbesuch kann ich auf jeden Fall empfehlen.

    Ich muss auch wieder auftauen. Die große Deichrunde war zwar schön aber man musste schon zügig laufen, sonst wären die Beine eingefroren.

    Der GöGa lädt uns heute zum Essen ein ( anlässlich unseres 22 Hochzeitstages gestern), dass LW berät mich bei meiner Wahl ob Baguette oder Pizza.

    Das LW gratuliert :blume und ist begeistert vom Pragmatismus. Wir haben demnächst auch etwas zu feiern und werden wohl ein Spaghettieis-Rendevous haben. Wenigstens Italiener haben begriffen, dass Norddeutsche auch bei Minusgraden Eis essen.

    Kein Roman, sondern ein Epos hat den Deutschen Buchpreis im letzten Jahr gewonnen. Standen bislang Helden im Mittelpunkt dieser umfassenden Erzählform in Versmaß, in der es Bewährungsproben zu bestehen gilt, so macht der Titel bereits klar, dass auch Frauen große Taten vollbringen können.

    "Annette, ein Heldinnenepos" erzählt vom Leben Anne Beaumanoirs', einer in der Bretagne im Jahr 1923 geborenen Französin, die sich in der Résistance engagiert, zwei Juden das Leben rettet, später ein Medizinstudium aufnimmt und als Ärztin arbeitet. In der bürgerlichen Gesellschaft angekommen und offenbar rastlos, geht sie in den Maghreb, um sich in der Unabhängigkeitsbewegung für ein freies Algerien einzusetzen.

    Anne Weber hat sich der Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen Französin in einer ebenso ungewöhnlichen Form angenommen.

    Was sich der Rundfunk allerdings dabei gedacht hat, in einer vierteiligen Serie mit starken Kürzungen das Hörbuch zu veröffentlichen, bleibt für mich unergründlich.

    Einblicke in die familiäre Situation der mittlerweile zum zweiten Mal verheirateten Neurophysiologin und ihrer Arbeit bleiben ebenso verwehrt wie ihre Gründe, sich im Maghreb zu engagieren und von ihrer Familie getrennt zu werden.

    Valery Tscheplanova liest souverän und versucht französisch einzustimmen, letztlich bleiben jedoch Bedenken, ob das erzählerische Experiment "Epos" dem Lebenswerk Anne Beaumanoirs' ausreichend Rechnung trägt. Erzählenswert ist die Heldinnengeschichte jedoch allemal.

    Zunächst danke für den Tipp. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass Barbara Honigmann mit dem Buch vor nicht zu langer Zeit auf Lesetour war/ sein wollte, aber ich finde dazu nichts mehr.

    Nina Petri habe ich schon live als deutsche Lesestimme gehört und ich halte sie für eine ausgezeichnete Lesestimme.

    Hier schneit es gerade das erste Mal in diesem Winter so richtig. Das LW hofft auf trockeneres Wetter morgen früh. Ich muss quer durch die Stadt zu meiner Diabetologin, und nasskalt, windig und glatte Wege sind auf dem Fahrrad nicht so schön.


    "Lieber losrennen und sich verirren. Lieber verglühen, lieber tausend Mal Angst haben, als sterben müssen nach einem aufgeräumten, lauwarmen Leben"

    Andreas Altmann

    Das LW betrachtet den obigen Beitrag und die Signatur und stellt fest, dass das Leben ein Abenteuer bleibt ;).

    Ich hatte den Adventskalender von Goldmännchen geschenkt bekommen und dadurch die Gelegenheit, sehr viele Sorten zu probieren. Früchtetees haben mir durchwegs wirklich alle geschmeckt, bei Kräutertees habe ich zwar auch alle getrunken, aber manche unter dem Gesichtspunkt "man muß am Tag viel trinken", d.h. ok, man kann sie trinken, aber eine ganze Packung würde ich davon jetzt nicht kaufen. Ansonsten mag ich natürlich Sonnentor und einzelne Sorten von Meßmer milford ......


    Früchtetees mag ich im großen und ganzen viele, nur Apfel ist mir im Geschmack meist zu lasch. Bei Kräutertees gibt es ein paar Zutaten, die ich nicht mag - z.B. Hanf und Lavendel, da lasse ich gleich die Finger weg.

    Das ist die Krux bei den Früchtetees. Möchte man Geschmack, müssen Aromastoffe hinzugefügt werden, möchte man naturbelassen trinken, geht es auf Kosten des Geschmacks.

    Der Apfeltee von Goldmännchen ist ziemlich lasch, kann ich nur bestätigen.

    Das LW weiß, dass ich auch gern Brötchen nach Rumpelstilzchen s Rezept backen würde! :-)


    Hier verzweifeln wir gerade an der Internet-Seite des Impfportals und dem Versuch, einen Impftermin für die Schwiegermutter zu vereinbaren.


    LG, Bella

    Das LW kann von der Erfahrung eines Freundes mit Impfterminvereinbarung berichten.

    Er hat am Tag der Freischaltung kurz vor 8 Uhr vor zwei Rechnern gesessen, um 7.59 Uhr ging noch nichts, um 8 Uhr nichts mehr und kurz nach 8 Uhr hat er einen der spätest möglichen Termine ausgewählt und die Bestätigung für seinen Vater bekommen. Gestern vereinbart, am Sonntag ist der erste Termin, Anfang Februar erfolgt die zweite Impfung.

    Das LW denkt nicht darüber nach, wie hilfsbedürftige Menschen ohne Umfeld und über 80 Jahre sich in unserem Gesundheitsdschungel zurechtfinden müssen.

    Ich trinke da zur Zeit die Sorten Christmas und Glück (oder so), die gehen. Passen aber nicht zu Batcat s fruchtig-frisch Wunsch.


    Pukka fand ich auch gut, bin aber davon abgekommen als der Aufschrei durch die Presse ging, als die von Unilever gekauft wurden.

    Das war mir noch nicht bewusst.