Beiträge von Bodo

    Liebe Freunde!


    Ich habe es mir aus persönlichen Gründen – auf die ich hier nicht näher einzugehen gedenke! - seit einiger Zeit schon versagt, hier aktiv zu sein.

    Was die Zukunft angeht ist es noch zu früh, irgendwelche Voraussagen zu treffen, aber ich kann mich glaube ich darauf verlassen- und das ist mir wirklich sehr wichtig! - hier immer einen sicheren Heimathafen zu finden.


    Dafür, und für Eure Glückwünsche, vielen Dank an Euch alle.

    Da ich mich moralisch dazu verpflichtet fühle mich nach wie vor gegenüber meinem derzeitigen Arbeitgeber loyal zu verhalten muß ich mir eine ausführliche Antwort an dieser Stelle versagen.

    Ich gehe aber davon aus das Eure Vermutungen und Befürchtungen den unabhängigen Buchhandel betreffend zutreffend sind.....


    ...nicht, das ich in allen Punkten zustimmen würde, aber eine tiefergehende Debatte muß ich mir an dieser Stelle aus den oben angeführten Gründen versagen.


    Später vielleicht mehr dazu.......

    Was unsere Branche für mich vor allem auszeichnet ist die Tatsache, das, egal woher wir kommen oder was unsere Funktion sein mag, wir alle aus nur einem Grund das tun, was unsere Position innerhalb der Branche erfordert, und das ist das Buch, es ist die Literatur.

    Und aus diesem Grund sind ein Abende wie der vergangene immer ein Treffen mit Freunden, auch wenn man sich vorher noch nie begegnet ist.


    Ist es ein Zufall das es schon wieder ein Weinhaus ist? Natürlich ein anderes, es lädt ja auch ein anderer Verlag zum.... naja... Wein halt.

    Umfragen nach der Präferenz von Alkoholika innerhalb verschiedener Abteilungen in den einzelnen Verlagen scheiterte am Unwillen der Befragten, über ihren Alkoholkonsum Auskunft zu geben. Fast alle waren der Meinung das ihre Arbeit für sich spräche...


    Die einzigen als gesichert anerkannten Daten stammen von Seiten der Autoren, erhoben unter einigen repräsentativ ausgewählten Befragten: Charles Bukowski, Hunter S. Thompson und Harry Rowohlt....


    Da ich Benjamin Cors nicht den ganzen Abend im Blick hatte muß ich ihn leider (vorerst) aus der Statistik herausnehmen. Was er allerdings mit den oben Genannten gemeinsam hat ist die Tatsache, das er auch Bücher schreibt, und zwar wie man hört wirklich gute Kriminalromane. Immerhin wurde er für das beste Debüt mit einem Glauser geehrt, und den krieg man ja nicht einfach so – sonst hätte ich auch einen.

    Des weiteren ist er äußerst eloquent und charmant in seinem Vortrag... naja, sooo charmant nun auch wieder nicht, schließlich ist er nur ein Halbfranzose.

    Durch den Abend führte die vor allem mit ihrem „Nome de Guerre„ bekannte Dora Heldt mit der ihr eigenen Autorität, gepaart mit einem entwaffnenden Humor, der auch ihre Bücher auszeichnet.

    Wohlgemerkt: Es war keineswegs eine Werbeveranstaltung um uns einen Schreiberling schmackhaft zu machen – Cors ist wohl etabliert und aus einer Buchhandlung kaum wegzudenken.


    Es war schlichtweg ein schöner Abend mit guten Freunden.

    Wer Marvel Filme mag, aber von den DC Verfilmungen bisher eher enttäuscht war, sollte sich ruhig Aquaman ansehen. Ich hab's ja nicht so mit vollbärtigen, langhaarigen, tätowierten Männern, aber der Film hatte Action, Humor und eine tolle Optik! Und Mera ist eine Klassefrau, die für die nötige Ironie sorgt.

    Popcorn-Kino vom Feinsten!


    :partytime

    Ich habe keinerlei Background in Comics, ich kenne die diversen Figuren nur aus den Filmen! Ich habe mich – wie ich in einem anderen Thread bereits geschildert habe – auf das Marvel-Universe eingelassen und muß sagen, das es mich insgesamt doch eher enttäuscht hat – von einigen, wenigen Highlights einmal abgesehen.

    Nachdem ich nun die Konkurrenz - „Justice League“ - ausprobiert habe muß ich wohl feststellen, das ich mich im Comic-Universum geirrt habe.


    Shit happens!


    Also danke für den Tip!

    Es ist vor allem meinem – ich möchte sagen – journalistisch angehauchten Forscherdrang in Sachen Popkultur geschuldet, das ich weder Kosten noch Mühen gescheut habe mir a) diese Aktion schönzureden und b) dann doch noch mal....

    Nur noch einen.....


    Der letzte „Thor-Film“ macht nun nicht einmal mehr den Versuch aus dieser Figur und ihrem Umfeld einen ernsthaften Film zu stricken und liefert statt dessen eine seichte, und doch zu Weilen recht vergnügliche, alberne Komödie.


    „Spiderman“ - noch einer.... schon wieder....


    …. erfüllt – in positiver Hinsicht(!) - die Erwartungen.

    (Hier scheint es sinnvoll zu sein folgenden Einschub einzuschieben: Ich habe keinerlei Kenntnis über die dargestellten Figuren außerhalb der Filmversionen. Ich habe niemals auch nur einen Comic der Marvellanten gelesen und kann somit nur die Filme an sich, nicht aber ihre Umsetzung in Beziehung zum Ausgangsmaterial beurteilen.)


    Mein Favorit in dieser Rolle ist allerdings Andrew Garfield....


    but thats just me.....


    „Avengers – Infinitisimini....achwassolls.....“ , überschwänglich in verschiedenen Medien hoch gelobt, teils – und das fand ich im Vorfeld schon bezeichnend – ob seiner Übersichtlichkeit! Ein wichtiger Aspekt,handelt es sich doch bei diesem Film um eine lange andauernde Daueractionszene, in der hin und wieder jemand kurz mal was sagt.


    Ein Blick auf kommende Filmprojekte führt auch das Ende des Films langfristig ad absurdum – mehr aus Spoilervermeidungsgründen zu einem anderen Zeitpunkt. Den vierten Avengers-Aufguss werde ich mir vermutlich sogar im Kino ansehen – als Abschluss meiner Beschäftigung mit diesem Thema.


    Gugge mer mal.....

    Also Spanier wird nix dieses Jahr, und auch beim Samstag würde ich gerne ein mögliches, überraschendes Auftauchen so gegen 22 Uhr anmelden. So für ein- zwei Biere....


    ….nach deren Genuss ich vermutlich auf einem Stuhl eine vorläufige Ruhestätte finden werde....


    ….und sollte morgens eine Angestellte nach dem schlafenden Typ auf dem Stuhl fragen so bitte ich – Voltaire hat das schon mal wundervoll erledigt – meine Zugehörigkeit zu den Eulen zu bestätigen.


    So das es nicht läuft wie damals, als es alle furchtbar witzig fanden meine Bekanntschaft zu leugnen, ich darob wegen grober Schlaflässigkeit verhaftet und im isernhagener Knast gelandet bin.


    Drei Tage hat es gedauert die Gitter durchzunagen – nur um dann am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen das der Diensthabende entlassen wurde, weil er es versäumt hatte meine Zelle abzuschließen.....

    Mensch....


    da is man mal kurz wech, ein sauberes Hemd raussuchen.......


    und schon wird hier wild herumgratuliert!


    Ich danke Euch!


    Es war halt ein Montag.... mit all seinen Versprechungen und Möglichkeiten.....


    ...und schlag High Noon war ich ein Jahr älter!



    ….und ganz früh morgens sehe ich auch so aus!



    Das gibt sich (noch) im Laufe des Tages.......




    „...and it's there that I read

    on a hillside gravestone...


    … you'll never leave Laatzen alive!“

    Ich dachte ich hätte es verloren! Es war eine eher nüchterne, nicht bedauernde Feststellung, ein sich abfinden mit dieser Tatsache – ich schrieb es schlichtweg meinem fortschreitenden Alter zu. Einen so intensiven Lesegenuß, ein so absolutes gefangensein in einer Geschichte – so dachte ich – hat man halt nur in seiner Jugend, das verwächst sich einfach. Man wird älter....


    Dann kam „Nevernight“.... und all diese Überlegungen galten nicht mehr - "es" war wieder da!



    ….und dann wurde Teil II angekündigt........



    ….und ich hatte plötzlich eine Scheißangst!


    Wie sollte es möglich sein an dieses Werk anzuknüpfen, ihm auch nur ansatzweise gerecht zu werden?

    Der Autor hatte – neben seinem unbestreitbaren großen Talent – einfach Glück gehabt, einen Moment der Gnade erlebt, einen Augenblick der totalen Inspiration erlebt...... sowas geschieht niemals zweimal....


    Ich sollte teilweise Recht behalten: Teil II war nicht so gut wie Teil I!


    Ich bin allerdings immer noch fassungslos ob der Tatsache, das der zweite Teil den herausragenden Ersten noch übertraf!

    Ich finde dafür absolut keine Erklärung!


    Für mich entzieht sich dieses Phänomen jeder vernünftigen Erklärung – vermutlich braucht es da jemanden der wesentlich schlauer ist als ich.

    Die Geschichte ist recht banal und passt in ihren Grundzügen auf einen Bierdeckel, ohne das man – je nach Layout – die Biermarke überschreiben müsste.


    Etwaige Mutmaßungen um „Das Geheimnis“ dieses Textes erspare ich uns allen, jeder Versuch in diese Richtung degradiert mich zu einem unbeholfenen, die ersten Schreibversuchen unternehmenden Kind, welches sich, recht bemüht um sinnvolle Formulierungen, an einen Text herantastet.

    Und da meine Lobeshymnen gerade in pathetische Höhen abdriften will ich es bei meiner absoluten Lese-Empfehlung für diese Serie belassen.




    ...allerdings hab ich jetzt eine Scheißangst vor Teil III!

    Terminator: Genisys vs. Daniel Kehlmann II The Return:


    Er erfindet die Serie nicht neu, er demaskiert sie und zeigt was diese Filme schon immer waren: Unterhaltung. Das auch in Unterhaltungsfilmen durchaus relevante Themen angesprochen werden können muß nicht extra betont werden, das passiert (zum Glück!) immer wieder. Doch einen kostengünstig gedrehten Actioner der 80er mythisch zu überhöhen hilft in einer Debatte um die Qualität von Filmen nicht wirklich weiter, sie macht es schwer bis unmöglich Abweichungen von der eigenen Erwartungshaltung zu akzeptieren.


    Manche Aussagen finde ich auch als Fan von nicht immer jugendgeeigneten Actionfilmen durchaus fragwürdug;


    Terminator: Genisys, den fünften Teil der Actionsaga, kann man jedenfalls getrost mit der ganzen Familie anschauen. Blut ist nie zu sehen, und die Zerstörung betrifft vor allem Immobilien: Haus um Haus wird zerlegt, auch zahllose Autos überschlagen sich, aber die Gebäude scheinen immer leer zu stehen, und die Insassen der vernichteten Vehikel sehen wir nie.“ (Daniel Kehlmann)


    Sorry, Dannyboy – aber da hätte schon die Altersfreigabe ein Hinweis sein können, „Blood and guts“ kriegste hier nicht zu sehen..... aber ich hätte da ein paar Tipps für Dich!



    Aber in dieser Sache bin ich voll bei Dir:




    Von jetzt an versuchen Kyle und Sarah, die in diesem Film wegen Zeitdruck und niedriger Altersfreigabe nicht wie einst miteinander intim werden dürfen, …. (Spoiler!)


    Ja, das fand ich auch schade – aber wenn man Emilia Clarke einmal nackich sehen will kann man immer noch „Games of Thrones „anschauen.


    Aber wird hier tatsächlich das Fehlen von Sex und Gewalt auf der Leinwand beklagt? Ist ein Actionfilm erst den Eintritt wert wenn man wirklich alles sieht, Blut, abgerissene Arme und Gedärme Nicht zu vergessen Titten und mehr, macht soetwas einen Actionfilm besser?

    Auch die hier als Vorbilder herangezogenen ersten beiden Teile sind nicht wegen der Brutalität sondern trotz der gezeigten Gewalt sehenswert. Es sind gute Filme, gar keine Frage. Doch das ist dieser Film auch, er unterläuft (enttäuscht) nur die Erwartungen die Fans des Franchises an ihn haben mögen.


    Nichts steht mir ferner als jemandem seine Meinung abzusprechen! Man darf diesen Film getrost scheiße finden, sei es aus Enttäuschung der unerfüllten Erwartungen wegen oder weil man Script und Darsteller nicht mag/schlecht findet/usw.


    Natürlich muß man seine Erwartungen erst einmal neu justieren, wenn der Film anfängt sich selbst und das gesamte Franchise immer und immer wieder auf die schippe zu nehmen. Ich selber war zu sehr mit lachen beschäftigt um mich darüber zu ärgern, das ich bei einem Terminatorfilm Spaß hatte.


    In einem Punkt hat Kehlmann allerdings recht, wenn er schreibt das „Die Gewagtheit“ und „Drastik“ der Vorgänger – vor allem des ersten Teils – heute im Mainstreamkino nicht mehr realisierbar sind. Nur war das damals nicht anders. Viele Filme, die heute teilweise zu Recht Kultstatus erlangt haben und als richtungsweisend angesehen werden, waren Low-Budget-Filme oder haben zumindest ihre Wurzeln dort, wie zB „Alien“, oder auch der Weiße Hai, dessen Plot in seinen Grundzügen schon lange im Billighorrorfilm verwurzelt war. Und auch die Idee hinter dem Terminator ist nicht neu, der Autor Harlan Ellison verklagte Cameron damals erfolgreich, weil er im Terminator Teile seiner eigenen Arbeit wiederfand....


    Ich lese in vielen negativen Kritiken immer wieder einfach die Enttäuschung heraus, das dieser Film im Vergleich mit den beiden Originalen stark abfällt, also quasi „das es nicht mehr ist ist wie früher!“

    Ich glaube aber tatsächlich da dieser Drops einfach gelutscht ist, und nu isser wech! Die Geschichte wurde mit Teil II abgerundet und beendet – und zwar mit einem positiven Ende, die Welt geht erstmal nicht unter, die Bösen sind gestoppt.... - und wurde aus rein kommerziellen Gründen immer und immer wiederbelebt.


    Schon im ersten Teil berichtet Kyle Reese das die Zeitmaschine nach seinem Hindurchgehen zerstört wurde, das also niemand mehr durchkommen könne. (Gut, mitgekriegt hat er das natürlich nicht....) Und trotzdem kommen da Terminatoren rausgeregnet als wärs hier tatsächlich schöner als in der Zukunft. Doch eine originelle Geschichte haben sie nicht mitgebracht.


    Ich halte diesen Film für die zweitbeste Möglichkeit im Umgang mit diesem Franchise. Die beste wäre tatsächlich aufzuhören Terminatorfilme zu drehen und sich mal etwas Originelles und Neues auszudenken. Das ist für mich im Augenblick der eklatanteste Mangel im Hollywood-Mainstream-Kino.

    Es ist schon lange her, aber es gab einmal eine Zeit als es keine Fortsetzungen von erfolgreichen Filmen gab. Kein „Casablanca – die Rückkehr“ , kein „Vom Winde verweht II – Scarletts Rache“ oder ähnliches. Natürlich versuchte man schon damals aus zB erfolgreichen/beliebten Leinwandpaaren Kapital zu schlagen: Flynn und de Haviland sind ein gutes Beispiel, Bogey und Bacall wären noch zu erwähnen, oder man setzte Stars in einer bewährten Umgebung ein, wie zB James Stewart in einer Reihe von Western unter der Regie von Anthony Mann, auch Bogey, John Wayne, James Cagney – die Reihe ist endlos! - werden heute noch mit bestimmten Typen, die sie immer wieder verkörperten, in Verbindung gebracht.


    Nun ist natürlich die Einsatzmöglichkeit für einen Terminator recht.... begrenzt.... Auch wenn man eine solche Maschine für alle möglichen Zwecke umprogrammieren kann, wäre ein Film wie „Der Kindergarten-Terminator“ sicherlich für die ursprüngliche Zielgruppe dieser Filme inakzeptabel. Auch eine Zeitreise weiter zurück als 1973 würde nur Altbekanntes neu aufwärmen. Skynet könnte beschließen den Ur-ur-ur-Urgroßvater John Connors zu töten, der im Bürgerkrieg auf Seiten der Union bei Gettysburg kämpft – oder als Johann Konnor in einem kleinen Bergdorf in Böhmen zuhause ist. Und der Mensch, der als Beschützer zurückgesandt wurde wird als Hexer gejagt, weil er sich unbedachter Weise eine Kippe angezündet hat....


    So reizvoll die Franchise-Idee für Hollywood sein mag, man sollte den Moment erkennen an dem an aufhören sollte!






    ...war ganz einfach!



    Ich habe eine ganze Weile an diesem Text gearbeitet, nur um dann herauszufinden das er für die Eule zu lang ist - also mache ich es wie Tarantinnef.... Und teile ihn in zwei Teile.






    Wem das zu lang ist der kann hier aufhören zu lesen.....




    „Terminator“ von James Cameron entpuppte sich als Überraschungserfolg und als richtungsweisender Actionfilm der 80er Jahre. Die 1991 in den Kinos angelaufene Fortsetzung – der erste Film der mehrt als 100 Mio Dollar gekostet hat – setzte im Bereich Action und Tricktechnik neue Maßstäbe und bringt die Geschichte mehr oder weniger zum Abschluß. Da mit dem Franchise jede Menge Kohle verbunden war setzte man die Reihe fort.

    Der eher düstere dritte Teil schrie geradezu nach einer Fortsetzung, die prompt auch erschien, aber weder künstlerisch noch an den Kinokassen ein Erfolg war. Ursprünglich als Teil einer neuen Trilogie geplant beendeter er vorerst die Terminator-Serie.....


    … bis dann 2015 „Terminator: Genisys – wieder mit dem Originalterminator – eine neue Filmreihe um den zeitreisenden Cyborg und die ums Überleben der Menschheit kämpfenden Connors erschien.



    Der Film: Die Menschen haben den Krieg gegen die Maschinen gewonnen! Skynet ist gefallen/zerstört/besiegt (wie auch immer... wech vom Fenster, kaputt, im Arsch, oder auch terminiert) und nur die Zeitmaschine ist noch übrig, doch auch diese wird von den Menschen eingenommen. Nun ist aber blöderweise ein Terminator noch eben schnell ins Jahr 1984 durchgehuscht, um Sarah Connor, die Mutter vom Anführer der Menschen, zu töten, um so die Existenz eben dieses Johns zu verhindern und.. wir kennen das alles aus dem ersten Teil. Johnboy sucht nun einen Freiwilligen der hinter her reist um Mama zu retten, und er schickt Kyle Reese, seinen Papa, der allerdings ob der Verwandtschaftsverhältnisse mit seinem Helden, Vaterfigur und besten Freund nix ahnt. Johnny bereitet seinen Abgesandten darauf vor, das die Kleine die er schützen soll nichts mit der Heldenfigur und Heldenmutter gemein hat die er erwartet – sie sei eine Kellnerin, ein Begriff, den Kyle, der nach der Appokalüppse geboren wurde nicht versteht.


    Er kommt nun - wie im ersten Teil bereits gezeigt – im Jahr 14984 an, klaut (wieder) einem Penner die Hose...

    …. doch er wird – Überraschung!!!! - bereits vom Flüssigmetall-Terminator aus Teil II erwartet! Er flieht und wird von zwei jungen Cops verhaftet, von denen einer allerdings dem Teil-II-Terminator zum Opfer fällt. Gerettet wird er im letzten Moment von einer knallharten Tussi, die sein rudimentäres Kellnerinnenbild komplett erschüttert: Sarah Connor! Die macht nicht nur am richtigen Ende diverser Handfeuerwaffen eine gute Figur, sie weiß auch über den ganzen Terminator-Skynet-Ende-der-Welt -Krams bescheid, und sie hat einen eigenen Terminator an ihrer Seite!


    Irgendwas ist hier echt total schiefgelaufen!


    Ich war mit dem Terminator eigentlich fertich! Die ersten beiden Teile hatte ich wohlwollend zur Kentniss genommen und hin und wieder angesehen, Teil III kannte ich bis vor kurzem garnicht und Teil IV war irgendwie nicht dazu gegeignet, mein Interesse nachhaltig zu fesseln. Den Inhalt hatte ich bereits kutze Zeit nach dem Abschauen bereits wieder vergessen, ich musste tatsächlich den Inhalt googeln, um festzustellen, ob ich ihn schon gesehen hatte oder nicht.....


    Auf „Terminator: Genisys“ wurde ich augfmerksam, als der von mir ob seiner geistreichen und ungemein unterhaltsamen Texte zur Literatur mehr denn als Romanautor bewunderten Daniel Kehlmann diesen Film für die „Zeit „rezensiert" und verrissen hatte. Ich fand es cool das ein Literat von seinem Range einen Film wie diesen nicht nur besprach, sondern darüber hinaus eine profundene Kenntnis der ganzen Reihe offenbarte. Ich genoss seine Analyse, wie ich es bei seinen Analysen immer tue und erfreute mich an der ausserordentlich geistreichen Demontage des Films, ohne diesen gesehen zu haben.


    Ihr könnt euch mein Entsetzten nicht vorstellen, als ich nach den Genuß des Filmes feststellen mussste, das sich der von mir so verehrte Schriftsteller und Literat und geistreiche Enthüller literarischer Wahrheiten und Spitzfindigkeiten in seiner Analyse so vollkommen und total geirrt hatte! Das war nicht einer dieser Presse-Miesepeter, die Populärkultur als Ganzes ablehnen und nur bei dänischen Arthouse-Filmen Spaß haben – das war mein Kumpel im Geiste, der olle Danny, der sich hier in der Schlange der Spielverderber anstellte. Mein geistreicher immaginärer Freund, der alle facetten der Weltliteratur auf eine Art beschreiben konnte, das man einfach Freude darin fand es zu lesen, sogar wenn es um die Familie Mann geht.


    Und Er hatte sich geirtt!

    Er lag ja sowas von falsch!


    Und ich werde es beweisen!

    Ich werde ihn hier öffentlich demontieren und widerlegen!


    Nimm das, Danny!


    Oder:


    Sehr geehrter Herr Kehlmann,


    mit allergrößtem Bedauern kann ich nicht umhin Ihrer so brillanten Analyse des Films „Termi... und hier wird der Schmerz unerträglich! ;-)


    Relevant für die Bewertung dieses Films sind vor allem die Teile I und II, die beiden übrigen Filme kann man getrost ignorieren. Auch im dritten Aufguß ist wieder ein Terminator hinter John Connor her, und die Tatsache das es sich hierbei um ein weibliches Exemplar handelt ändert an der Bedeutungslosigkeit des Films kein Bisschen. Der nächste Teil sollte eine neue Ära einläuten, erstickte aber an seiner eigenen Bedeutungslosigkeit.


    Und nun „Genisys“. Wer nun eine weitere düstere Zukunftsvision erwartete musste natürlich enttäuscht sein. Den was wir bekamen war:“ Best of Terminator/Der Familienspaßfilm.

    Dieser Film dreht so ziemlich alles, was die ersten Filme etabliert hatten durch den Fleischwolf und macht sich gekonnt darüber lustig.

    • und liefert gelichzeitig einen turbulenten und spannenden Action- Unterhaltungsfilm.


    Ende von Teil I :frieden

    Der Autor: Der 1976 geborene Jordan Harper war als Musikjournalist tätig, bevor er als Drehbuchautor bei „The Mentalist“ und kürzlich „Gotham“ arbeitete. Auch für die Serienversion von James Ellroys „L.A. Confidential“ wird er verantwortlich sein.

    Außerdem arbeitet er am Drehbuch für den vorliegenden Roman.....



    Das Buch: Das wichtigste, das Polly McClusky über ihren Vater weiß ist: Er ist ein böser Mann! Und trotzdem geht sie mit ihm, steigt in sein Auto ein, als er plötzlich vor ihr steht.


    Nate hatte geglaubt, das ihn keiner dabei beobachtet hat, wie der den Wichser der „White Supremacy“ abgestochen hat.


    Das war ein Irrtum!


    Der Boss der „Aryan Steel“ verhängt ein Todesurteil über Nate und seine Familie. Seine Frau kann Nate nicht mehr retten, doch der Teufel soll ihn holen wenn er es zulässt das sich jemand an seine Tochter vergreift! Er wird alles tun um sie zu schützen!


    Wirklich alles!


    Meine Rezension: …..was wirklich gut ist, denn schreiben kann der Mann! Immer wieder stößt man in dem Buch auf Sätze, auf Ausdrücke, die es wert sind sie zu notieren und sich – bei passender Gelegenheit – ihrer zu erinnern.


    Die Geschichte wird rasant erzählt, und es macht wirklich Spaß sich ihr voll und ganz hinzugeben, wenn man bereit ist für den Debütanten über einige „Anfängerfehler“ hinwegzusehen. So muss man auch die Entwicklung des 11-jährigen Mädchens einfach so akzeptieren, wie sie hier geschildert wird – sonst kann man schnell die Freude an dem wirklich gut erzählten Buch verlieren.


    Da auch erfahrene und routinierte Erzähler daran oft scheitern scheint es – mir fehlt da die Erfahrung – recht schwer zu sein ein Buch mit einem Höhepunkt abzuschließen, der nicht übertrieben wirkt. Harper gelingt dieses nur bedingt, er ist hier ganz auf das Wohlwollen seiner Leser angewiesen. Meinereiner macht hier Mildernde Umstände für Romandebutanten gelten, bei denen man bei einem mehr als positiven Gesamteindruck schon mal ein Auge zudrückt!


    Ich habe diesen rasanten Thriller wirklich genossen, und wenn wir annehmen das sich ein Autor (erstmal) von Roman zu Roman steigert, dann haben wir hier den Beginn einer wirklich vielversprechenden Karriere vor uns, und von dem Autor noch so einiges zu erwarten!


    Und diese Buchverfilmung werde ich mir garantiert ansehen!

    Gemalt oder getanzt würde auch gehen. :S


    Mach mich nicht schwach, wenn es keine Verlinkung mehr zu amazon gibt, werde ich Liste zum Unwort des Jahres erklären ...

    :dagegen

    Was das „Listentitelertanzen“ angeht stelle ich mich als ehemaliger Waldorfschüler gerne zur Verfügung. Ist mal was anderes als immer nur den eigenen Namen zu tanzen! :monster

    PS.: Eins fällt mir gerade noch ein – eines der schönsten Bücher, die ich kenne! (Und ich habs nicht so mit literarischer Romantik!)


    "In dieser ganz besonderen Nacht" von Nicole Vosseler. Lass Dich nicht davon abschrecken, das es als Jugendbuch geführt wird, es ist auch für Erwachsene wirklich lesenswert!