Beiträge von hollyhollunder

    Mich animiert das Buch ständig, dass ich auch die anderen Bücher lesen muss. Hier wird z.B. ein Roborter erwähnt, der den Menschen geholfen hat und irgendwann wieder kommen soll. Ich hab zufällig gestern Ich der Roborter" auf Kleinanzeigen gekauft. Ob der damit gemeint ist? Den Film hab ich ja vor 100 Jahren mal gesehen und kann mich an die Handlung nicht mehr wirklich erinnern. :gruebel Aber es wird so viel von der Erde und den ersten Jahrtausenden gemutmaßt, da kann man gar nicht anders, als sich nach dem Rest der Reihe umzuschauen. :grin Zum Teufel, mein SUB mird durch dieses Buch erst mal größer statt kleiner.


    Dors ist mir auch suspekt geworden. Die ist ja eher eine Soldatin. Von ihren Historiker-Fähigkeiten kommt kaum was durch.

    Warum Hari die Wahrsagerin nur SOOO wenig gefragt hat, hab ich nicht verstanden. Da wäre mir mehr lieber gewesen. Schade. Dafür wurde ewig über die gesellschaftlichen Strukturen auf Trantor und was sie speziell für Dahl bedeuten diskutiert. Da war ich verleitet quer zu lesen, weil ich schnell kapiert hab, was Asimov sagen will er seine beiden HeldINNen aber in ein sehr langes Gespräch schickt. Mir ist das manchmal schon zuviel. Als jemand, der sehr viel politische Sendungen anschaut und auch Weltspiegel etc. ist mir klar, die Welt ist kompliziert. Wie Trantor halt. Für mich dürfte es mehr Action und fortschreitende Handlung geben. Das soll nicht heißen, dass es mir nicht gefällt. Ich weiß ja, wie gute SF so abläuft. ;)

    "Die Modeschöpferin von Manhattan" von Joan Weng


    Über die Autorin:


    Joan Weng, geboren 1984, studierte Germanistik und Geschichte und promoviert über die Literatur der Weimarer Republik. Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Die rote Tänzerin“, „Amalientöchter“, „Das Café unter den Linden“, „Die Frauen vom Savignyplatz“ und „Die Damen vom Pariser Platz“ sowie die Kriminalromane „Feine Leute“ und „Noble Gesellschaft“ lieferbar. Mehr zur Autorin auf http://www.joanweng.de


    Kurzbeschreibung:

    August 1939: Die Welt steht am Abgrund, doch Manhattan tanzt – in von Valentina Schlee entworfenen Kleidern, den exquisitesten der Welt. Nur die mächtigsten, schönsten und interessantesten Frauen dürfen sich in die Entwürfe der geheimnisvollen Modeschöpferin hüllen: Eleanore Roosevelt, Marlene Dietrich, Katharine Hepburn und vor allem eine – die große Greta Garbo. Aber was verbindet Valentina und die Göttliche? Welches Geheimnis versuchen die beiden zu verbergen, und welche Rolle spielt Valentinas schweigsamer Gatte?




    Liebe Eulen,

    im August wird das Buches ein neues Buch von Joan Weng geben. "Die Modeschöpferin von Manhattan" . Da seit ihr doch sicher gerne wieder in einer Leserunde dabei. ;)


    Der Aufbau-Verlag wird uns dafür Freiexemplare zur Verfügung stellen (mit einem geheimnisvollen Goodie obendrauf:grin). Natürlich gelten die gleichen Regeln wie bei den anderen Verlosungen. Bedingung für die Teilnahme sind mindestens 100 buchrelevanten Beiträge und eure vorliegende Postadresse sowie eine aktive Beteiligung an der Leserunde, was natürlich auch eine abschließende und zeitnahe Rezension des Buches bei uns im Forum bedeutet. Mit der Anmeldung tut ihr aber kund, dass ihr euch auf jeden Fall beteiligen wollt. Auch wenn ihr euch das Exemplar selbst besorgen müsst.



    Wer Lust hat, sich an der Leserunde ab dem 20. September 2024 zu beteiligen, kann sich hier melden!

    Die Autorin Joan Weng freut sich schon sehr darauf, die Leserunde zu begleiten.



    Teilnehmer:

    hollyhollunder (Print)

    Rosenstolz (Print)



    ASIN/ISBN: 3746639522

    Was Seldon ja wirklich kann - außer Mathematik - ist reden. Wie er sich immer überall rausredet oder alle anderen rumkriegt. :anbet Und weder Tod noch Teufel schrecken ihn, wenn er denkt, es nützt seiner Sache. Ich frage mich ja, was ist seine Intention. Ist das nur das Forschergen? Oder auch der Wunsch nach Unsterblichkeit? Der Wunsch danach, recht zu haben? Ich habe das Gefühl, er würde fast über Leichen gehen, um ans Ziel zu gelangen. Und Dors ist sehr darauf fixiert, ihn zu beschützen. Sie ist ja mehr eine Leibwächterin als Historikerin. Mutet manchmal etwas seltsam an ihre Beziehung.

    Ich bin durch.


    Das nächste Buch ist dann Das Foundation-Projekt, das zweite Prequel? Ab Anfang Juli hätte ich dafür Zeit, vorher wird das schwer mit der Forenbeteiligung. Wie passt es dir?

    Ja, Foundation-Projekt ist das nächste. Ich komme leider nicht so schnell voran wie du. Erstens, Privatleben, zweitens Zweitbuch hat mich total in Beschlag, drittens Foundation nicht ganz so sogartig, sehr dialoglastig (und das mir, die Dialoge ja sehr mag ;)). Ich hoffe, ich schaffe das Buch die nächsten 3 Tage. Dann habe ich allerdings erst eine andere Leserunde und dann bin ich 10 Tage in Urlaub, da nehme ich mir eine Auszeit von Runden. Dann steht schon wieder die nächste Eulenrunde an. Bei mir geht es erst Ende Juli. Wenn das für dich auch okay ist, dann gerne ab dem 20.7.?

    War gestern am Fan-Fest in München auf der Theresienwiese.


    Wurde ja u.a. von Philip Lahm mitorganisiert und stand unter dem Motto Fußball-EM- aber hatte wenig mit Fußball zu tun. Also außer, dass Lahm und eine ehemalige Fußballerin (Name ist mir entfallen) kurz auf der Bühne waren, Mark Foster mit uns die "Chöre" zur Vorfreude intonierte und Ed Sheeran ein Trikot seines Lieblingsfußballers anhatte, war wenig Fußball drin in dem Fest.

    Immerhin, wir hatten alle großen Spaß, das Wetter war weiß-blau und trocken und Mark super und Ed der absolute Knaller.


    (Achja Nelly Furtado sang u.a. Forza aber die war so fürchterlich falsch übersteuert, dass deren Auftritt eher unter die Rublik Trommelfellverletzung fiel.)


    Ganz andere Frage - bist du auch so misstrauisch, was die Motivation des Journalisten angeht, ihn zu unterstützen? Ich weiß nicht, was wirklich hinter dieser Person steckt und wem seine Loyalität gilt. Und seine Möglichkeiten und Verbindungen erscheinen mir auch suspekt.

    So richtig misstrauisch bin ich noch nicht. Also ganz selbstlos - so was gibt es ja gar nicht (nicht mal Gandhi war total selbstlos :grin) Aber wenn er seiner Karriere durch eine gute Story zu Einfluss verhelfen will, hmm, ja damit könnte ich leben. Er hat Hari ja wirklich den Arsch gerettet - wie man so schön sagt und ohne seine Verbindungen wären sie nicht hier gelandet und er könnte nicht weiter nachforschen. Hari hat ja was davon. Und noch sehe ich keine Bedrohung in ihm. Ich denke, Hari wird sich im Laufe der Zeit auch noch wandeln. Findest du, er ist in der Serie nur der Gute?

    Welche Szene mich völlig irritiert hat, ist die, als die Frauen die Kleidung gebracht und Dors gegeben haben. Ich fand es unmöglich von Hari, darauf zu bestehen, dass die Frau ihn direkt anspricht - und seine Erklärung hinterher hat es eigentlich nur noch schlimmer gemacht - es ist ihm egal, welchen Grenzen und Regeln die Frauen unterworfen sind, wichtig ist für ihn nur, dass sie mit ihm spricht, damit er seine Ziele weiter verfolgen kann. Und das als Gast in deren Revier, sozusagen.


    Ja, Unterdrückung auf der Basis des Geschlechts ist unmöglich, aber das, was er da gemacht hat, war respektlos. Und es ging ihm ja nicht einmal darum, dass das System falsch ist, nur, dass es für seine Ziele unpraktisch ist.

    Ja und nein. Erst fand ich das auch blöd. Aber mal ehrlich. Hari ist Mathematiker. Und er findet das alles total falsch. Ihm leuchtet gar nicht ein, warum man so ein bescheuertes System noch befeuern soll. Und seine Begründung funktioniert ja nach einer Weile auch. Nämlich die, dass er ja es einer von auswärts ist und der ist einfach seltsam und hat eine Sonderstellung. Im Nachhinein denke ich, er hat das schon richtig gemacht, denn nach und nach hat die Frau sich ja mehr als geöffnet. Und sie war ja ganz ersichtlich die stärkere von den beiden.

    Hari konnte meiner Meinung nach nicht gut rüber bringen, um was es ihm eigentlich ging. Er hätte es netter machen können. Stimmt natürlich, dass er respektlos war. Aber manchmal finde ich, muss man das auch sein. Sie haben ja eh schon soviel Respekt bewiesen. Diese doofen Mützen und die Klamotten. Und Essen kochen etc. p.p. Und vor allem - es war kein einheimischer Mann dabei. Nur die beiden Frauen. Also keine Blöße und auch keine Gefahr auf Strafe.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass vielleicht nicht so richtig gut übersetzt wurde - oder noch wahrscheinlicher, dass das Buch halt schon ziemlich alt ist und Asimov einen alten Erzählstil drauf hat. Vor Me-Too, Gendern etc.p.p.