Beiträge von Schubi

    Oh man, die Szene kannte ich doch. Ich mag Onno, den Großvater, grins. Der ist neben Franzi mein Lieblingscharakter. Ich bin gespannt, wie Franzi den knacken könnte. Schön, dass sie da mitspielt und sich um alles kümmert. Ob der olle Sturkopp nu will oder nich. So genial, wie Franzi im Krankenhaus gar nicht dazu kommt, zu erklären, dass er gar nicht der Großvater ist. Das wissen die da alle ganz genau, sind aber froh, jemanden gefunden zu haben, dem sie das alles aufs Auge drücken können :lache.


    Tja, Sönke bleibt mir unsympathisch, egal wie toll er aussieht. Mit dem stimmt eindeutig was nicht. Sabine kann sich da nicht irren. Denn zu den anderen ist sie ja äußerst zuvorkommend. Bin echt gespannt, ob ich da auf der richtigen Spur bin.


    Und da Franzi zu sehr auf Sönke fixiert ist, bekommt sie leider nicht mit, wie toll Joost ist. Menno :cry.


    Also ich nehme dann Jorindes Haus und Grundstück. Da würde ich mich mehr als wohl fühlen. Ich habe da oben in der Ecke, in Neßmersiel mal Urlaub gemacht und weiß, wie schön das ist.


    Mensch, Franzi tut mir echt leid. Da legt ihr jemand aber viel Steine, ähm, Farbe, in den Weg. Und dieser olle Reporter muss ja von irgendwoher einen Wink bekommen haben. Sonst wäre der unter Garantie nicht so schnell zur Stelle. Widerlicher Typ.


    Hach, das Buch ist einfach toll.

    Was für ein aufregender Abschnitt. Und so toll geschrieben. Ich liebe dieses Buch.


    Franzi hat nun ein paar Freunde mehr. Rieke und ihren Bruder. Die beiden sind knuffig und packen ordentlich mit an, auch wenn Joost etwas schweigsam ist. Die fleißigen Polen sind auch sehr sympathisch und haben gleich ohne lange zu fackeln losgelegt. Und bei Janis Küken hat der Polen-Tierarzt auch super geholfen.


    Und wenn Sönke noch so toll aussieht und sehr nett zu sein scheint, nein, er ist mir nicht geheuer. Ich bin immer noch der Meinung, er schleimt sich bei Franzi ein, um irgendwie doch noch an das Haus zu kommen. Wer weiß, vielleicht lenkt er sie ja ab, damit andere, von ihm angeheuerte, die Schandtaten begehen können. An die direkten Nachbarn, die Hinrichsen, glaube ich da nämlich nicht. Das mit der Bank und den Blumen fand ich echt voll gemein, menno.


    Jan ist mehr der Kumpeltyp. Der Joost, der könnte was für Franzi sein. Vielleicht wird er ja noch etwas lockerer.


    Wenn auch brummelig gefällt mir auch Onno. Ich glaube, der war bestimmt heimlich in die Tante verliebt oder auch nicht heimlich. Der könnte zu den Blumen und dem Ring passen. Bei der Szene, wo Sönke Angst vor den Eseln hatte, musste ich herzhaft lachen. Ich mag ihn nicht und hab ihm so was echt gegönnt.


    Und ... hier stimme ich allen zu: Ich liebe den Namen „Müller-Murschelknautz“. Einfach nur herrlich, wie das ganze Buch.


    So, nun aber noch ein paar Seiten lesen. Leider habe ich unter der Woche kaum Zeit und so bibbere ich immer dem Wochenende entgegen.

    Weiter geht es hiermit, ich mag die Sprecherin ja echt gerne:


    Virginia Ironside - Nein! Ich möchte keine Kaffeefahrt

    Sprecher: Hannelore Hoger


    Sie ist mittlerweile fast 65 und hat vor etwa einem Jahr wieder angefangen, Tagebuch zu führen. Ihre Jugendliebe Archie ist inzwischen an Alzheimer erkrankt und lebt in einem Heim. Dazu kommt, dass Maries Sohn Jack mit seiner Familie in die Staaten gezogen ist – und so beschließt sie, nach New York zu reisen. Im Flugzeug lernt sie Louis kennen, einen gut 20 Jahre jüngeren Journalisten, der sich Hals über Kopf in Marie verliebt – nicht ahnend, wie alt sie wirklich ist. Denn Marie hat sich einem Facelifting unterzogen ...


    51NElq-DTXL._SY422_BO1,204,203,200_.jpg


    „Allmächd“ ... jetzt muss ich die ganze Zeit beim Lesen an die Frankeneulen denken, speziell an meine Beste, dem Schnuckerle. Da wir fast täglich telefonieren und ich fast täglich dieses Wort höre, kann ich einfach nicht anders.


    Was für ein tolles Buch. Sofort war ich mittendrin und gleich dabei. Ich will auch so ein Haus. Hach, das würde ich mir so schön herrichten, hätte das alles bildlich schon vor mir.


    Neben einer tolle Protagonistin, bin ich total verliebt in die Enten und den Kater. Allein bei der Erklärung der Namen hab ich mich weggeschmissen. Oh ja, die Sache mit dem Wind an der Küste. Für eine Fränkin bestimmt unverständlich, dass man da ohne Schirm rausgeht. Wie oft habe ich es schon erlebt, dass dort der Regen nicht senkrecht, sondern waagerecht kam. So ist es halt da oben ... an der Küste. Tja und die Nachbarn scheinen auch interessant zu sein und zu werden. Von den sehr netten sympatischen, wie die Bäckersfrau und dem Friseur, zu den eher unsympathischen. Sie gehören alle dazu und werden bestimmt noch für viel Aufregung und Schmunzlerei sorgen.


    Wie gerne hätte ich Gerline kennengelernt. Aber diese scheint ein tolles Leben geführt zu haben. Schön, wenn man am Ende so darauf zurückblicken kann.


    Nun bin ich gespannt, wie Franzi weitermacht. Vielleicht, bis das Häuschen und der Laden fertig sind, noch nebenbei etwas als Physio arbeiten? Oder widmet sie sich jetzt gleich komplett der Renovierung? Das erste Date steht an. Aber etwas suspekt ist mir der Typ schon, auch wenn er gut aussieht. Der will Franzi bestimmt weiterbelabbern, dass sie das Haus verkauft.


    Einfach herrlich liebe Steffi. „You made my day“ mit diesem Buch. Endlich mal wieder was Schönes zum Lachen und rundherum Wohlfühlen.

    Nachdem ich von den letzten zwei Hörbüchern nicht so begeistert war, geht es hiermit weiter. Von der Autorin habe ich schon mehrere Hörbücher gehört, die mir bis jetzt gut gefallen haben:


    Judith Lennox - Das Haus der Malerin

    Sprecher: Cathlen Gawlich


    Surrey, 1970: Rose Martineau führt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Walton-on-Thames ein beschauliches Leben. Doch die Idylle wird durch zwei unerwartete Ereignisse jäh bedroht. Zum einen erbt sie ein Haus in den dichten Wäldern von Sussex, das ursprünglich ihrer bislang vollkommen unbekannten Großtante Sadie gehört hatte – einer Künstlerin, die eines Tages spurlos verschwand. Wer war diese Frau, und warum wurde nie von ihr erzählt? Zum anderen bringt ein Medienskandal Roses Bilderbuchehe ins Wanken. Sie stürzt sich in Nachforschungen über Sadie und geht nach und nach einem düsteren Familiengeheimnis auf den Grund. Beflügelt durch die Erkenntnisse um die starke Persönlichkeit ihrer Großtante, wagt auch sie schließlich einen Neuanfang …


    61OaFqn-PBL._SY498_BO1,204,203,200_.jpg


    Heute angefangen mit dem Buch zur neuen Leserunde:


    Steffi Hochfellner - Komme, was Wolle


    Gehören Sie zu den Menschen, die in ihrer Freizeit am liebsten lesen oder handarbeiten, handwerken und basteln? Lieben Sie DIY und schöne handgemachte Dinge? Dann ist der Kreativ-Roman der Autorin Steffi Hochfellner genau das richtige für Sie.

    Denn Sie können nicht nur in die liebevoll-turbulente Geschichte von Franzi und dem Kurzwarenladen in Ostfriesland eintauchen, sondern die beigefügten 15 Kreativ-Ideen zum Selbermachen nachbasteln, nachhäkeln, nachstricken.

    Die 34-jährige Franzi ist begeistert, als sie das Haus ihrer Großtante Gerlinde erbt, nebst dazugehörigem Kurzwarenladen und einem vorlauten Entenpaar. Mit Sack und Pack zieht sie von Nürnberg nach Ostfriesland – und stellt fest, dass erstmal gründlich saniert werden muss. Zum Glück kann sie auf die Hilfe einer patenten Rentner-Truppe und ihrer neuen Freunde Rieke und Joost zählen. Schnell rückt der Termin zur Neueröffnung der „Wunderkiste“ näher, doch immer wieder kommt es zu gemeinen Sabotageakten. Missgönnt jemand Franzi ihren Traum? Eins ist jedoch klar: Aufgeben gilt nicht!


    51j7QyFXZ1L._SX327_BO1,204,203,200_.jpg



    Und jetzt mal ein Alpenkrimi:


    Nicola Förg - Tod auf der Piste

    Sprecher: Julia Fischer


    Diesen Sonntag hat sich die Garmischer Kommissarin Irmi Mangold eigentlich anders vorgestellt. Sie ist gerade im Wald beim Holzfällen, als sie ein dringender Anruf erreicht – auf der Kandahar-Piste ist ein Toter gefunden worden. Besonders skurril ist die Kleidung des Mannes, ein Skianzug mit einer WM-Startnummer von 1978. Bald steht seine Identität fest: Ernst Buchwieser war Sportlehrer am Klosterinternat Ettal und eckte mit seinen unkonventionellen Ansichten fast überall an. Als Gegner des Pistenausbaus für die bevorstehende Ski-WM 2011 war er für viele ein rotes Tuch. Sollte er deshalb zum Schweigen gebracht werden? Und was hat es mit der seltsamen Montur auf sich? Die patente Irmi Mangold und ihre junge Kollegin Kathi Reindl legen sich bei ihren Ermittlungen mit so manchen Garmischer Honoratioren an und müssen feststellen, dass hinter der Postkartenidylle jede Menge Mordmotive lauern …


    51-x4dT9EEL._SY498_BO1,204,203,200_.jpg


    Liebe Sophie, es war mir wie immer ein Vergnügen :knuddel1:kissund wenn alles klappt, sehen wir uns im September wieder in Hannover.


    Übrigens: Ich habe gerade meine Rezi erstellt, weiß aber nicht, wie man hier den Link in die Leserunde einfügt. Kann da evtl. jemand helfen?

    Titel: Provenzalischer Rosenkrieg

    Autor: Sophie Bonnet

    Verlag: Blanvalet Verlag

    Erschienen: 13. Mai 2019

    Seitenzahl: 336

    ISBN-10: 3764506938

    ISBN-13: 978-3764506933

    Preis: 15,00 Euro


    Das sagt der Klappentext:


    Farbenprächtige Rosenfelder, ein geheimes Archiv der Düfte, mysteriöse Todesfälle …


    Es ist Mitte Mai in der Provence. Pierre Durand genießt das Zusammenleben mit Charlotte, doch als deren Jugendfreundin Anouk auftaucht, ist es mit der Idylle vorbei. Die Rosenzüchterin steht unter Mordverdacht – ihr Nachbar wurde tot in seinem »Archiv der Düfte« aufgefunden, wertvolle Dokumente fehlen. Charlotte ist von der Unschuld ihrer Freundin überzeugt. Die Beweislage ist alles andere als eindeutig, und so macht Pierre sich auf die Suche nach der Wahrheit. Seine Ermittlungen führen ihn über Grasse bis ans Mittelmeer, wo drei Wochen zuvor bereits ein Parfümeur unter verdächtigen Umständen ums Leben kam …



    Meine Meinung:


    Auch mit ihrem sechsten Fall hat mich Sophie Bonnet wieder einmal überzeugt und begeistert.


    Erneut ist es Frühling in der Provence. Alles blüht und durch die wunderbare bildliche Beschreibung kann man die Landschaft und Gegend nicht nur bildlich vor Augen sehen, sondern auch die Düfte riechen, aber nicht nur die Düfte der Blumen, sondern auch die Düfte der Parfüme. Denn hier im sechsten Band geht es um das Thema der Parfümherstellung, um Rosen und natürlich um Grasse.


    Inzwischen fühle ich mich in Sainte-Valerie zuhause und hab alle Protagonisten und Dorfbewohner gleich wieder vor Augen gehabt, die „alten“ liebgewonnen Charaktere mit ihren Fehlern und Macken. Aber auch gibt es wieder „neue“ Charaktere, sehr sympathische wie Penelope, die neue Assistentin von Pierre, oder eher unsympathische wie der neue Bürgermeister. Wieder einmal sehr gelungen, die neue Auswahl, die uns bestimmt auch in den nächsten Bänden begleiten werden.


    Zum Fall: Zwei tote Parfümhersteller. Verdächtigt wird Anouk, eine Freundin von Charlotte, Pierres Freundin. Was bleibt ihm da anderes übrig, auf Bitten von Charlotte, sich um diesen Fall zu kümmern.


    Gekonnt und mit ständigem steigenden Spannungsbogen führt uns Sophie in die Welt der Parfümherstellung, der Pafümindustrie und dem ganzen Drumherum, was uns auf viele verschiedene Fährten und somit zu vielen Verdächtigen führt. Bis zum Schluss, der wie immer schlüssig ist, bin ich am rätseln gewesen, warum die Morde geschahen und wer der Täter hätte sein können. Gekonnt und geschickt sind die Fährten gelegt. Chapeau.


    Auch hier hat die Autorin wieder sehr gut recherchiert und uns das Thema über die Parfümherstellung anschaulich, verständlich und nicht zu überladen rübergebracht. Für mich ein sehr interessantes Thema, dass mich erstaunt, aber auch sehr traurig gemacht hat. Desgleichen über die Rosenzüchterei.


    Abgerundet wird das Ganze wieder einmal mit der herrlichen französischen Küche. Beim Lesen des Romanes und der Rezepte am Ende des Buches läuft einem das Wasser nur so im Munde zusammen und man bekommt Hunger und möchte am liebsten gleich alles nachkochen. Das machen Sophies Bücher aus: Es sind wahre Gourmet-Krimis.


    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Zu keinem Zeitpunkt langweilig. Pierre Durand, ein Mann mit Fehlern und Kanten und doch unglaublich liebenswert und pfiffig, der mich auch zum Schmunzeln bringt. Ein spannender Fall, ein interessantes Thema. Von mir eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl.

    So und bevor die nächste Leserunde beginnt, erstmal weiter mit der Valerie Lane-Reihe, Band 3:


    Manuela Insua - Der zauberhafte Trödelladen


    Willkommen zurück in der Valerie Lane – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Ruby verkauft in ihrem kleinen Antiquitätenladen Trödel aus aller Welt, den sie mit liebevoller Sorgfalt restauriert. Auch wenn sie insgeheim von einem Buchladen träumt, liebt sie die Arbeit in Ruby's Antiques, das sie von ihrer Mutter übernommen hat, und verliert sich oft in der Vergangenheit der Stücke. Und ein Leben ohne ihre Freundinnen aus der Valerie Lane kann sie sich sowieso nicht mehr vorstellen! Diese sind in diesem Frühling noch stärker für Ruby da, denn nicht nur das mit der Liebe gestaltet sich schwieriger als gedacht, sondern auch Rubys eigene Vergangenheit holt sie ein – und wird die eine oder andere Überraschung bereithalten ...


    51omMqqwfjL._SX314_BO1,204,203,200_.jpg




    Chapeau liebe Sophie. Da hast du mich aber auf ganz falsche Fährten gelockt. Zwischendurch hatte ich Carole Aubert zwar mal kurzfristig in Verdacht, aber zum Schluss waren die Spuren zu den anderen dann doch zu übermachtig. Ganz großes Kino. Im letzten Abschnitt ist die Spannung echt noch mal enorm gestiegen.


    Das Buch hat mir richtig richtig gut gefallen. Wie schon gesagt, ich finde das Thema rund um die Herstellung der Düfte und Parfüms total interessant. Aber auch die Probleme der Rosenbauern, da musste ich gleich wieder an die Probleme der Lavendelbauern denken. Das hast du super recherchiert und rübergebracht. Nicht zu intensiv und dazu noch verständlich und nachvollziehbar.


    Nach dem Duft, der sich unter Wasser verändert hätte ich auch gefragt. Ob das wirklich so ist. Immerhin war es eine Idee. Eine Idee die mir sehr gefallen hat. Deine Erklärung hierzu fand ich sehr interessant. Vielen Dank dafür. Und „Oud“ muss ich nicht riechen <X. Da gefällt mir ein Rosendurft wesentlich besser, oder ein Duft nach Meer. Die „Hommage de bleu“. Der würde mich persönlich mehr reizen.


    Was ich auch sehr interessant fand, war die Geschichte von Grasse. Mein Traum ist ja immer noch, nächstes Jahr in die Provence zu fahren. Aber, ob ich dann nach Grasse fahren würde? Nach deinen Beschreibungen her wohl eher nicht.


    Nun aber noch mal zum Fall. Carole war ihrem Mann so sehr verfallen, hat ihn so sehr geliebt, dass sie den Mord an Anouk begehen wollte, um ihn zu schützen. Eifersucht war vielleicht auch etwas dabei. Nur, dass Anouk die Pralinen verschenkte, konnte sie ja nicht wissen. Tja und Lucien hat sich im Prinzip sein Grab selbst gegraben.


    Pierres Geniestreich: Den Anwalt als Zeugen zu nehmen. Gut, dass der mitgespielt hat.


    Und Pierre selber? Tja, mächtig Ärger mit dem Bürgermeister und die Suspendierung erfolgte umgehend. Soll er erstmal die Ruhe etwas genießen. Ich bin gespannt, was du dir für ihn im nächsten Band ausgedacht hast? Kehrt er zurück? Wird er privat ermitteln? Hach, das verspricht schon wieder so einiges, vor allem, weil du ja schon wieder Ideen hast. Auf jeden Fall wird er in Saint-Valerie bleiben. Davon bin ich überzeugt.


    Sehr gut auch das Nachwort und natürlich die Rezepte. Vielen Dank dafür. Auch für die tolle Begleitung der Leserunden und die vielen ausführlichen Erläuterungen und Erklärungen hier.


    Für mich wieder einmal die verdiente volle Punktzahl.

    Das Thema Parfümherstellung fasziniert mich weiterhin, erschreckt aber auch. Hätte nie gedacht, was da so alles hintersteckt. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass so viele natürliche Stoffe durch künstliche ersetzt werden. Das „weshalb und warum“ habe ich verstanden, aber es ist trotzdem sehr traurig.


    Außer Anouk, die ich weiterhin für unschuldig halte, habe ich immer noch keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Das ist mir selten passiert, so kurz vor Schluss. Meist hatte ich zumindest ein oder zwei Ideen, aber diesmal ... Chapeau liebe Sophie. Du führst uns gekonnt auf viele verschiedene Fährten und mögliche Täter. Okay, Madame Gregoire schließe ich auch aus. Ihre Begründung fand ich sehr plausibel. Traurig aber wahr.


    Aber es sind noch genug Verdächtige übrig. Ich hoffe, Pierre bleibt am Ball, auch wenn er sich tierischen Ärger mit dem Bürgermeister einhandeln wird. Aber Pierre wäre nicht Pierre, wenn er sich von dem aufhalten lassen würde.


    Mehr mag ich jetzt hier nicht schreiben. Ich will das Buch heute endlich beenden. Die Spannung ist ins Unerträgliche gestiegen und ich will jetzt endlich wissen, wer es war.

    Oh je, es werden immer mehr Tatverdächtige. Aber super gemacht. Alle könnten ein Motiv haben. Anouk halte ich weiter für unschuldig, aber sie verschweigt etwas. Und was ist mit Estelle? Wie hängt sie damit drin? Wieder eine Tatverdächte mehr.


    Frau Aubert erscheint mir jetzt auch etwas sonderbar, genauso wieder Anwalt.


    Ja das ganze Drumherum. Ich bin auch schwer begeistert.


    Wie gesagt, vor allem das Thema über die Parfümherstellung. Es ist traurig, das Düfte immer mehr künstlich hergestellt werden und somit die ganzen Felder mit den Blumen für die Düfte immer weniger wird. So viele gehen daran kaputt. Fasziniert hat mich aber, dass es nicht möglich ist den Rosenduft künstlich herzustellen und wie kompliziert es ist, diesen herzustellen.


    Ich selber benutze wenig Parfüm, aber ich habe auf der Arbeit in den Fahrstühlen z. B. schon so oft erlebt, wie immer noch ein schwerer Duft in ihm hing, obwohl keiner mehr drin war.


    Es ist total spannend und ich habe immer noch keine Ahnung, wer der Mörder oder die Mörder von beiden sein könnte.

    Und heute hiermit angefangen:


    Peter Prange - Himmelsdiebe

    Sprecher: Marlen Diekhoff, Nina Petri, Peter Franke


    Als Laura Paddington das erste Mal Harry Winter begegnet, glaubt sie, dem "großen Zauberer" gegenüberzustehen - jenem Mann, von dem sie seit Kindertagen träumt. Es ist der Beginn einer großen Leidenschaft zwischen der kaum zwanzigjährigen Malerin und dem großen Außenseiter der Kunst. Gegen den Willen ihrer Eltern folgt Laura Harry ins Paris der dreißiger Jahre und später in ein idyllisches Dorf in den Pyrenäen. Doch die Zeiten sind dunkel. Sie müssen fliehen und begeben sich auf eine Odyssee, die sie quer durch Europa führt. Jetzt muss sich zeigen, was stärker ist: die Wirklichkeit oder die Phantasie. Die Barbarei oder die Liebe.


    51q74RGAXuL._SY460_BO1,204,203,200_.jpg


    Und gerade den zweiten Teil der Alyss-Reihe beendet. Schade, dass es die restlichendrei nicht als Hörbuch gibt.


    Andrea Schacht - Nehmt Herrin diesen Kranz

    Sprecher: Ulrike Hübschmann


    Während Köln sich für die Erntedankfeiern schmückt, hängt im Hauswesen derer van Doorne der Segen schief. Ausgerechnet zur bevorstehenden Weinlese erfährt Alyss, dass ihr Gatte Arndt den geliebten Weingarten verkauft hat, um Geld für seine undurchsichtigen Geschäfte in den Beutel zu bekommen. Alyss’ Zorn entzieht er sich, indem er eilends auf Handelsfahrt geht. Nach seiner Abreise nimmt Alyss vorübergehend den sechsjährigen Kilian auf. Doch der goldlockige Sohn eines befreundeten Kürschners sorgt gleichermaßen für Unruhe: ein veritabler Satansbraten, der nur Unfug im Sinn hat.

    Dann wird Kilian entführt. Und mit ihm zusammen verschwindet Alyss’ Brautkrone, der wertvollste Bestandteil ihrer Mitgift. Wer steckt dahinter – und warum?

    Hartnäckig und gewitzt lässt Alyss nicht locker, bis sie den Fall gelöst hat.


    51KAR2%2BrIjL._SX342_.jpg


    So, nun kommt auch der Tote aus dem Prolog ins Spiel. Obwohl Pierre nicht hunderprozentig von der Unschuld von Anouk überzeugt ist, kümmert er sich – Charlotte zuliebe – trotzdem um den Fall und gerät auf viele viele Möglichkeiten. Herrlich. Ich meine diese ganzen Ideen, was dahinter stecken könnte. Total interessant. Aubert, hmm, war er auch nur ein Zufallsopfer? Allerdings handelt es sich bei beiden Toten um Parfümeure. Das seine Frau etwas damit zu tun hat, glaube ich nicht, die war ja – nachweislich – wirklich k.o. gesetzt.


    Tja und Pierre hat es nun erwischt. Die Rettung seines Freundes beschert ihm die Vorbereitung des Kinderboule-Tourniers. Der neue Bürgermeister ist echt ne harte Nuss. Mir ist er nicht gerade sehr sympathisch. Und der hat natürlich alles mitbekommen mit dem Käseverkauf. Da hat sich Pierre echt ein Eigentor geschossen. Dafür ist mir Penelope umso sympathischer. Die passt super rein und bringt frischen Wind. Nun hat Pierre erst mal nur einen Tag Zeit.


    Ich finde das Thema rund um die Parfümherstellung einfach toll. Es ist so toll beschrieben, dass ich das Gefühl habe, die ganzen Düfte real in der Nase zu haben. Niemals hätte ich gedacht, dass das so kompliziert ist. Super recherchiert und rüber gebracht.


    Total gut gefallen hat mir die Rosenernte und wie Anouk an die Felder gekommen ist. Auch hier habe ich alles bildlich vor mir gesehen. Total schön, da wäre ich gerne mal dabei, allein der betörende Duft. Der Rosenbauer ist mir sehr sympathisch. Anouk als Mörderin schließe ich immer mehr aus.


    Insgesamt bis jetzt: Keine Ahnung wieso, weshalb, warum und wer ... Sophie du machst es wirklich sehr sehr spannend.