Beiträge von Schubi

    Hier passiert jetzt so einiges.


    Also den Fritz mag ich ja auch total gerne. Der ist voll talentiert in allem was Holz betrifft. Die Idee für Josef dieses Gestell, also Art Rollator, zu bauen, und Alexander die Krücken zu geben, finde ich riesig. So kann Alexander sich wenigstens besser bewegen.


    Die Fahrt nach Stuttgart ist für alle aufregend, nicht nur für Alexander, sondern auch für Anton und Christel, die ja wirklich sehr hübsch sein muss. Ich bin gespannt, ob sich ihre Einstellung durch den Besuch dort und das Lichtspielkino, doch noch ändert. Ich meine, vielleicht will sie ja nun doch vielleicht in die weite Welt.


    Stuttgart ist für die Jugendlichen aus Laichingen ja eine total andere, neue Welt. Ich hoffe, Alexander hat genug Selbstwertgefühl sich allem zu stellen. Aber wenn er schon mal so weit gegangen ist, muss es einfach klappen. Strohschuhe, Steine lutschen. Die Armut in Laichingen ist unfassbar. Was ist aber, wenn es wirklich klappen sollte bei Alexander? Was dann? Er würde zwar versorgt sein, aber was ist mit seiner Familie?


    Und der Hannes/Johann ... ich habe immer mehr das Gefühl, dass das mit Mimi und ihm nichts wird. Er hält sich ja irgendwie beide warm, Mimi und Eveline. Mit Mimi will er zum Fest, aber wenn Eveline gesagt hätte, dass er bleiben soll, wäre er geblieben? Sehr undurchsichtig. Jedenfalls, was die Frauen betrifft, im Gegensatz zur seinen gewerkschaftlichen Arbeiten, da ist er ja mit Feuer und Flamme dabei. Soviele Gedanken schwirren in meinem Kopf. Jetzt muss ich erstmal wissen, wie die Prüfung ausgeht. Mimi denkt ja sogar schon ans Heiraten, da ist Hannes ja weit von entfernt.


    Soviele Gedanken schwirren in meinem Kopf. Soviele Ideen, so viele: was wäre wenn ... also gleich noch ein paar Seiten lesen.

    Was für ein Abschnitt. Hier passiert ja so einiges.


    Alexander und Anton. Erst einmal überhaupt auf so eine Idee zu kommen. Und dann tut es Anton doch selbst. Wie verzweifelt muss er sein, um es als einzigen Weg zu sehen, sich ins Bein zu hacken, um nach Stuttgart zu fahren. Wäre trotzdem fast schief gegangen, hätte Mimi sich nicht noch einmal an ihre Mutter gewandt, damit er die Prüfung nachholen kann. Mensch Jungs, ihr macht Sachen.


    Klaus Schubert. Noch einmal hat er Eveline und den Kindern einen positivenTag gemacht und sich dann anschließend umgebracht. Und das, wo Eveline dadurch gerade wieder zu hoffen schien. Ich hätte eigentlich schon viel früher damit gerechnet. So depressiv wie er war. Und zum Schluss haben ihn noch nicht mal mehr die Kinder und seine Frau aus seinem Loch holen können. Jetzt fällt der Ernährer weg. Was bedeutet das für Anton? Muss er jetzt wirklich den Lehrvertrag unterschreiben? Ist sein Opfer umsonst gewesen? Gehringer will ihn ja trotz Verletzung haben, weil er das Talent erkannt hat. Denn die 5 Mark sind ja nun wirklich ein Witz. Eigentlich bleibt Eveline nichts anderes übrig, als dass sie Anton überreden müsste, den Vertrag zu unterschreiben. Wo soll sonst Geld zum Überleben herkommen?


    Wenigsten Mimi hat mehr Glück. Der Sonntag, der ihr nun gestrichen worden ist, hat ihr viel eingebracht und auch Spaß gemacht.


    Hannes/Johann, so gut aussehend wie er auch ist, richtig warm werde ich nicht mit ihm. Außer in seiner Arbeit als Gewerkschafter, in der er richtig aufgeht, scheint er zwischenmenschlich ziemlich oberflächlich zu sein. Mimi empfindet weit aus mehr für ihn, als er für sie, genauso wieEveline. Zwei Frauen, total unterschiedlich, die sich jetzt anfreunden. Was passiert, wenn beide rausbekommen, dass sie beide den selben Mann lieben? Und Johann? Hat er überhaupt ein ernsthaftes Interesse an einer von beiden? Will er sich evtl. beide warmhalten? Hier bleibt es wirklich spannend.


    Das Buch hat mich voll in den Bann geschlagen. Ich will jetzt noch ein paar Seiten lesen. So spannend, wieder einmal so toll geschrieben.

    Und jetzt mal wieder was Historisches:


    Tanja Kinkel - Säulen der Ewigkeit

    Sprecher: Franziska Bronnen


    England 1805. Für die junge Gesellschafterin Sarah geht ein Traum in Erfüllung, als sie den italienischen Jahrmarktkünstler Giovanni Battista Belzoni heiratet. Zusammen reisen sie nach Ägypten, wo Belzoni über Nacht zum gefeierten Pyramiden-Forscher wird. Doch mit seinem Ruhm entfremdet sich ihr ehrgeiziger Mann zunehmend von Sarah. Als ein anderer eindrucksvoller Mann in ihr Leben tritt, muss sie sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: Die Stütze eines sich immer mehr verändernden Egomanen zu sein – oder dem Begehren seines größten Feindes nachzugeben …


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    Seit Montag lese ich jetzt auch:


    Petra Durst-Benning - Die Fotografin - Die Zeit der Entscheidung


    Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch den Weg zur Liebe …

    Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen.


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    chiclana

    Jetzt wo es wärmer wird, denke ich, dass der Onkel noch etwas durchhält. Aber ich glaube kaum, dass er das Jahr überleben wird. Und wenn es ihm irgendwann noch schlechter geht, dann wird das Mimi wahrscheinlich allein nicht mehr schaffen, vor allem, weil sie ja noch nebenbei mit dem Fotografieren beschäftigt ist. Und sie kann ja nicht rund um die Uhr bei ihm sein. Dass die Mutter noch mal anreist glaube ich nicht, die hat sich bis jetzt rausgehalten und wird es weiter tun.

    Ohne Probleme bin ich in das Buch reingekommen. Ich habe sofort alles wieder vor Augen gehabt und ich hatte auch keine Probleme mit den Protagonisten. Alles war mir noch so vertraut. Da sieht man mal, wie nachhaltig mich das erste Buch beeindruckt hat, was natürlich auch am Treffen und der Lesung mit Petra in Konstanz liegt.


    Mimi ist total verliebt und sie trifft sich tatsächlich mit Hannes. Auch er scheint Gefühle für sie zu haben. Wobei ich finde, das Mimi weitaus euphorischer ist als Hannes/Johannes. Der ist noch sehr zögerlich. Will das Ganze geheim halten. Wozu? Hat er Angst, dass die Leute im Dorf über ihn reden, weil er mit Mimi zusammen sein könnte. Schließlich ist er ein Einheimischer im Gegensatz zu Mimi, obwohl diese im Dorf ja auch immer mehr Anschluss findet. Das er nur wegen Mimi zurückgekommen ist, glaube ich nicht, dann könnte er ja offen zu ihr stehen.


    Schön finde ich, wie ihr die Nachbarin tatkräftig hilft, so wie mit den Setzlingen. Aus Mimi könnte doch noch eine Hausfrau werden. Das wäre ja sehr gut für den Onkel, dem es immer schlechter geht.


    Tja, die Eveline. Sie ist immer noch total verliebt in Johannes. Und er scheint ihr gegenüber auch nicht so abgeneigt. Aber wahrscheinlich nur aus alter Verbundenheit und Freundschaft. Oder?


    Die Idee von Johannes als Weber zu arbeiten, um sich das Umfeld und die Arbeitsbedingungen anzuschauen ist eine gute Idee. Ich hoffe, er kann etwas erreichen. Aber er muss natürlich erstmal vertrauen finden und ob die Leute mitmachen würden, steht in den Sternen. Schließlich ist es ihr Arbeitsplatz und sie brauchen das Geld dringend.


    Klaus Schubert macht mir Sorgen. Jedes Mal wieder muss ich schmunzeln. Klaus Schubert, so ist doch auch der Name meines Bruders. Er ist so depressiv und schwermütig. Und Eveline und die Kinder müssen darunter leiden.


    Alexander und Anton. Beide habe ich ja ins Herz geschlossen. Alexander mehr, Anton ist mir manchmal zu impulsiv. Was hecken die beiden aus? Das kann nichts gutes sein.


    Wundervoll geschrieben, durch unglaublich gute Recherche, die Aufnahmen und Arbeitsschritte zur Entwicklung der Fotos. Das ist so toll beschrieben, dass ich alles bildlich vor Augen hatte. Das finde ich total interessant und ich muss getehen, ich habe mir die Fotos am Ende des Buches schon angeschaut.


    Endlich Urlaub und ich werde ab morgen viel Zeit zum Lesen haben.

    Ich höre jetzt - im Auto - :


    Gabriella Engelmann - Wildrosensommer

    Sprecher: Uta Kienemann


    Ein Hausboot in einem Bildband weckt in Aurelia die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause, denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt sich die 42-jährige allein erziehende Mutter einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Molly und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen...


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    Catrine

    Ich höre immer parallel zwei Hörbücher. Eins im Auto auf dem Weg zur Arbeit über USB-Stick und eins beim Putzen über MP3-Player. Das macht das Putzen viel erträglicher. Viele haben ja Probleme beim Autofahren Hörbücher zu hören, ich jedoch nicht.

    Für mich war es mein erster Roman von Teresa Simon. Und ich bin ganz ehrlich, es war für mich auch hauptsächlich das Cover, das mich angesprochen hat und der Klappentext. Was mich dann erwartet hat, war anders als vorgestellt.


    Trotzdem habe ich es nicht bereut dieses Buch gelesen zu haben, im Gegenteil. Ein Roman, der noch lange lange bei mir nachwirkt. Selten hatte ich beim Lesen eines Buches so oft Tränen in den Augen. Tief berührt, sehr emotional, sehr intensiv.


    Zwei Geschichten mit historischem Hintergrund. Zwei Frauen in zwei verschiedenen Zeiten und Welten und doch den gleichen Orten. Zwei so verschiedene Frauen, die man nach und nach immer besser kennenlernt. Durch den stetigen Wechsel von Luzie zu Paulina steigt die Spannung auf mehr, mehr von beiden zu erfahren. Gekonnt beendet die Autorin manche Abschnitte/Wechsel mit einem Cliffhanger, so steigt die Spannung ins Unermessliche. Und doch braucht man die Wechsel. Um durchzuatmen.


    Der Roman ist für mich ein Zeitzeugnis. Sehr gut recherchiert erfahren wir hier sehr viel über die Zeit der Judenverfolgung nicht nur in Berlin, sondern auch in Wien. Hier lernen wir Luzie kennen, eine so bemerkenswerte Frau, die sich trotz aller Schicksalsschläge nicht unterkriegen lassen hat. So viel Leid, so viel Trauer und Schmerz und doch auch so viel Liebe, so viel Hoffnung in ihr. Eine starke Frau, die zu keiner Zeit aufgibt, sich nicht unterkriegen lässt. Wir treffen Menschen, die sie lieben und die sie hassen. Menschen, die sie vernichten wollen, Menschen, die ihr helfen, egal ob der Gefahr, in der sie sich selber begeben.


    Und in der Gegenwart ist da Paulina, am Anfang noch etwas ängstlich, entwickelt sie sich. Beim Lesen des Tagebuches von Luzie entdeckt sie Wien, findet Freunde, erfährt so vieles von der Zeit, sieht die historischen Orte von damals und fühlt sich so Luzie immer näher.


    Beide Frauen sind sehr realistisch und menschlich dargestellt, mit kleinen Ecken und Kanten und doch so sympathisch, das man mit ihnen mitfiebert, leidet, weint, lacht und liebt.


    Wien, so wunderbar dargestellt, ich konnte diese Stadt bildlich vor Augen sehen. Das Wien von damals und das Wien von heute.

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    Der Schreibstil hat mich von Anfang an eintauchen lassen, abtauchen lassen. Teresa Simon beherrscht wunderbar die bildliche Beschreibung von den Orten, den Protagonisten und der Zeit. Ich bin sofort abgetaucht in beiden Zeiten und hatte teilweise das Gefühl dabei zu sein, an der Seite von Luzie und auch an der Seite von Paulina.


    Ein Roman gegen das Vergessen. Eine spannende Familiengeschichte. Ein ganz ganz wundervoller berührender, emotionaler und intensiver Roman.


    Gut gefallen haben mir auch die tollen Rezepte am Ende des Buches, von denen ich bestimmt das eine oder andere ausprobieren werde.

    Dieser Roman verdient die volle Punktzahl und ist eine klare Leseempfehlung.

    Für mich war es mein erster Roman von Teresa Simon/Ulrike Riebe. Und ich bin ganz ehrlich, es war für mich auch hauptsächlich das Cover, das mich angesprochen hat und der Klappentext. Was mich dann erwartet hat, war anders als vorgestellt. So wie du schreibst, hätte ich es gewußt, hätte ich vielleicht nicht danach gegriffen.


    Trotzdem habe ich es nicht bereut, im Gegenteil. Ein Roman, der noch lange lange bei mir nachwirkt. Selten hatte ich beim Lesen eines Buches so oft Tränen in den Augen. Tief berührt, sehr emotional, sehr intensiv.


    Luzie, eine so bemerkenswerte Frau, die sich trotz aller Schicksalsschläge nicht unterkriegen lassen hat. So viel Leid, so viel Trauer und Schmerz und doch auch so viel Liebe, so viel Hoffnung in ihr. Eine starke Frau. Ich bin Peter dankbar, dass er das Tagebuch zu Ende geführt hat und noch einmal in kurzen Sätzen den Schrecken der Tage, die vielen Toten, aufgeführt hat. Alles so furchtbar. So etwas darf man einfach nicht verdrängen.


    Selbst beim Schreiben jetzt hier, hab ich noch Tränen in den Augen, wenn ich an den Großvater denke, an Richard, der garantiert wiedergekommen wäre, hätte er überlebt. An Luzie, die ihr Kind, Antonia, weggeben hat, damit es leben konnte. So stark war sie.


    Wien, so wunderbar dargestellt, ich konnte diese Stadt bildlich vor Augen sehen. Das Wien von damals und das Wien von heute ... und auch hier ist dir der Spagat gut gelungen. Nicht nur der von Wien sondern auch zum Teil um Paulina.


    Paulina, die ihr Glück doch noch gefunden hat, ihre wahre Herkunft erfahren hat. Auch wenn es nicht leicht für sie war, war dieser Teil dann der Ausgleich zu Luzie. Und Antonia hat nun auch noch ihre wahre Herkunft herausgefunden. Ich wäre wohl auch anfangs sauer gewesen, aber ich denke, die Zeit wird es richten und alles wird gut zwischen Paulina, ihrer Mutter und Antonia und dann ist ja auch noch Tamas da. Auch die Geschichte um Paulina, ihre Suche nach den Orten aus dem Tagebuch, der Film, ihre Ausstellung, hat mich sehr berührt.


    Ein ganz ganz wundervoller berührender, emotionaler und intensiver Roman.


    Vielen vielen Dank auch für die deine intensive Begleitung bei der Leserunde und die leckeren Rezepte am Ende des Buches. Die Rezi folgt morgen.

    Bayrisch gehts weiter. Aber der Anfang ist gewöhnungsbedürftig:


    Jörg Maurer - Föhnlage

    Sprecher: Jörg Maurer


    Sterben, wo andere Urlaub machen

    Bei einem Konzert im schönen Garmisch-Partenkirchen stürzt ein Mann von der Saalempore ins Publikum – tot. Und der Zuhörer, auf den er fiel, auch. Kommissar Jennerwein nimmt die Ermittlungen auf: War es ein Unfall, Selbstmord, Mord? Während er sich mit widersprüchlichen Zeugenaussagen herumschlägt, spekulieren die Einheimischen genussvoll bei Föhn und Bier. Warum ist der hoch


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    Reihe mich auch bei den Eberhofer-Krimis ein, jetzt mit dem dritten Teil:


    Rita Falk - Schweinskopf al dente

    Sprecher: Christian Tramitz


    Was für eine Sauerei! Als Richter Moratschek zu Bett gehen will, findet er dort statt seiner Schlafmütze einen blutigen Schweinskopf. Schnell steht fest: Der 'Don Corleone' von Niederkaltenkirchen kann nur Dr. Küstner sein, der von Moratschek wegen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde und sich nun rächen will. Kommissar Franz Eberhofer würde lieber Omas Schweinebraten genießen, muss sich aber auf die Spur des gefährlichen 'Paten' begeben, die ihn bis nach Italien führt.

    Der dritte Fall für den Eberhofer Franzl – Regionalkrimi-Kult gelesen von Star-Sprecher Christian Tramitz.


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    Was leichtes, schönes, bevor die nächste Leserunde losgeht:


    Manuela Insua - Der kleine Teeladen zum Glück


    Willkommen in der Valerie Lane – der romantischsten Straße der Welt!

    Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …


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    Ich hab das Buch jetzt durch. Bevor ich hier drauf eingehe, muss ich es erst mal sacken lassen. Es hat mich sehr ergriffen und ich bin noch sehr durcheinander, habe viele Tränen in den Augen gehabt. Jetzt muss ich mich erstmal sammeln und schreibe morgen dazu.

    Was für ein Abschnitt, ich habe viele Tränen in den Augen gehabt. Und doch ist es wichtig, dass man dies alles nicht vergisst. Ich weiß, aber es tut weh. Es tut weh, weil es real war. Und so etwas sollte nie nie wieder passieren.


    Trotz allem was passiert in diesem Abschnitt, Luzie verliert niemals ganz den Mut, kämpft, hofft. Und das, obwohl so viele Menschen sterben, auch die Menschen, die ihr besonders nah stehen, wie ihre Großmutter. Aber auch hier geht jemand weiter seinen Weg, der Großvater, obwohl allein und verzweifelt, hilft er weiter, lässt sich nicht unterkriegen. Es geht mir sehr nah, berührt mich, schmerzt. Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde. Ganz ehrlich. Ich war niemals in so einer Situation und habe leider auch keinen mehr aus meiner Familie, den ich fragen könnte.


    Trotz allem, was ich lese, ist dir die Balance geglückt. Es gibt so viele Menschen, die Mut machen, die helfen und dabei an ihre Grenzen gehen, siehe Bruder Franz, Leo, Marie Bruder Franz mag ich wirklich sehr. Und es gibt Momente, in denen sogar Luzie glücklich ist, z. B. das Wiedersehen mit Richard.


    Der Strang um Simone, Heike und Lille ist sehr interessant. Auch ich bin inzwischen fast überzeugt, dass Lille, Antonias Tochter ist und somit Paulina Tonis echte Enkelin. Es tut mir so leid um Lille, die sich niemals mehr mit ihrer Mutter aussöhnen konnte. Und somit würde sich auch ein Kreis schließen, nämlich das Luzie Paulinas Urgroßmutter wäre.


    Auch bei Paulina tut sich einiges. Sie wird freier, offener, sie verliebt sich in Tamas. Nicht einfach das Ganze, weil da ja auch noch Moritz ist, der sich scheinbar auch sehr in sie verguckt hat.


    Ich bin jetzt sehr sehr gespannt auf den letzten Abschnitt. Wie wird es mit Luzie und Richard weitergehen, was ist mit dem Opa? Wenn meine Vermutungen stimmen, wie wird Paulina auf ihre wahre Herkunft reagieren. Wird sie ihr Glück finden? Wie wird es mit dem Filmprojekt, den Spuren.