Beiträge von Novemberkind

    Meine Lieblingsmärchen (denn ich liebe viele)
    Frau Holle
    Allerleihrauh
    Schneeweißchen und Rosenrot
    Hänsel und Gretel
    Rapunzel (oder soll ich "Feldsalat" sagen :lache)
    Das Waldhaus
    etc. etc

    Dann sind wir mal OT.
    Das ist wahr das "musicals" immer kritisch ist, aber deswegen ist sie für mich auch gut. Ich finde es wichtig kritisch mit Stücken umzugehen. Sie ist aber nicht so, das man meint, es is nur ne Fachzeitung, sie ist auch für die "normalsterblichen" eigentlich immer gut zu lesen.
    Das sie als Einzelheft teuer ist, stimmt, aber als Abo geht es eigentlich.

    Elisabeth war ja auch nie für ein Leben am Hof erzogen worden. Vor ihrer Hochzeit ist irh alles im Eilverfahren eingetrichtert worden, was noch ging. Und sie war das Kind eines Privatmannes. Wie sollte sie sich auch sicher bewegen. Ich meien sie war ein Kind, was weis man mit 15/16? Und ich glaube das war auch der Grund weswegen sie einfach unsicher war, ein Mensch der grade erst versucht sein Selbstbewusstsein zu entwickeln und der dann immer auf schritt und tritt beobachtet wird. "Gute GEsellschaft" bedeutete in dieser Zeit nicht Bildung und wohlinformiert sein sondern nur Rang, Namen/Titel und Stammbaum. Wie gebildet man war, war egal. Ich glaube das das Elisabeth auch nicht passte, denn sie kam aus einem liberalen, gebildeten Elternhaus. Und Elsiabeth wurde sehr früh mit den republikanischen Ideen vertraut gemacht. Und die Monarchie im neoabsolutistischen Sinne von Franz Joseph war vonn vornherein zum scheitern verurteilt. Und auch seine Konservativen Ansichten haben nicht viel dazu beigetragen, das es sich irgendwie noch halten kann.

    Charitatives hätte man damals auch schon tun können. Armenhäuser und Irrenhäuse hat sie besucht. Sie hatte damals am ANfang auch den Mut nicht sich gegen Sophie durchzusetzen, denn als junges Mädchen hatte sie ja auch alle eigenschaften einer guten Landesmutter. ABer man lies sie nicht

    Na ja in der Bigrafie waren schon mehrere Kandiatinnen für den Kaiser. Die Hohenzollern, das Königshaus in Sachsen, aber es gab einige Komplikationen. Sophie hat erst danach eine Verbindung mit dem Wittelbacher Haus ins Auge gefasst (sie hat ja eigentlich mehr oder weniger Franz Joseph verheiratet).


    Ich bin auch mehr durch das Musical auf Elisabeth gekommen. Mir gefiel diese Liebesgeschichte mit dem Tod und diese melancholische Stimmung.
    Was mir mit dme Musical auch bewusst wurde ist, das sie eigentolich wirklich keinen Lebensinhalt hatte. Sie war mit ihrer Selbstbehauptung beschäftigt und alles andere hat sie einfach nicht interessiert. Deswegen kann ich sich nicht so einfach als Egoistin sehen. Ich habe mehr so das gefühl ihr hat eine "Aufgabe" gefehlt: die kinder wurden ihr weggenommen, als sie Marie Valerie erzogen hat, und diese verheiratet war, hatte si egar keinen mehr, ihr Mann war ihr zu unähnlich... Ihr fehlte so etwas, was ihr Leben ausfüllen konnte. Sie wollte ja keine Kaiserin sein, dagegen hat sie sich gewehrt und es vorgezogen eine gelangweilte, unbeschäftigte Exzentrikerin zu sein.

    Zitat

    Original von Bouquineur
    In Köln in davon nichts bekannt.
    Im Musical-Dome läuft bis zum Sommer Monty Pythons Spamalot, das hat jetzt erst Premiere.


    Das Bahnreisen-Programm habe ich auch gesehen. Das ist zwischenzeitlich aber offenbar überholt.


    Gut zu wissen, ich muss dann wohl was verpasst haben

    Es gibt mehrere Musical-Zeitschriften Goldbeere:


    musicals


    Da Capo


    Thats Musical


    Blickpunkt Musical (die ercheint momentan aber nicht)
    etc. etc.


    Am besten is allerdings "musicals". Ich lese sie sehr gerne, weil sie informativ ist, seriös und nicht nur den deutschsprachigen Raum umfasst, sondern auch den Broadway und die West End Produktionen, es gibt immer ein Interview mit Dastellern und auch Infos zu theatern und karten verkauf. Du kannst auch eine kostenlose Schnupper-Ausgabe anfordern, dann kriegst du eine etwa 1/2 Jahre alte AUsgabe und kannst dich davon überzeugen.

    außerdem wird Elisabeth ja erst interessant nach den Sissi Filmen den die spielen ja in der Zeit wo die Ehe noch irgendwie funktioniert hat. Die Sissi der Ernst-Marischka-Filme ist ja viel mehr das "heile Welt" bedürfnis des Nachkrieglebens in den 50ern. Und mal im Ernst wer mag die Heile Kitschstory mit der hübschen jungen Romy Schneider und dem "Märchenkaiser" Karl-Heinz Böhm nicht?


    Elisabeth war eindeutig eine "Rebellin" in ihrer Zeit. Ich glaube, wenn man die Biografie liest wäre es am besten Gewesen, wenn sie nie geheiratet hätte, denn die Ehe ist in meinen AUgen nach der Ungarischen Reform doch irgendwie gescheitert und hat eigentlich zeitlebend nur aufm Papier existiert. DIe Annährungen waren immer nur Phase, zumindest auf der Seite von Elisabeth. Ihr Mann war ja immer in sie verliebt, sien ganzes leben. Seine "Engels-Sisi"... er kann einem schon leid tun. Elisabeth hasste die Rolle die man ihr zugedachte, denn dumm war sie ja nicht, und dieses bild der "Kaiserin" wollte sie nicht sein, aber sie hat es genutzt und das sehr effektiv.

    Kurzbeschreibung


    New York 1910: Der 18-jährige Adrian erreicht auf einem Auswandererschiff das Gelobte Land. Allein und der Sprache nicht mächtig, musser sich in der fremden Großstadt durchschlagen. Dabei entdeckt er nicht nur eine faszinierend neue Welt, sondern auch eine unerwartete Liebe: Die Liebe zu Jack, seinem besten Freund.


    Autorin:


    zu Aline Sax is nicht unbedingt viel vermerkt. Sie ist Jahrgang 1984, und schreibt erfolgreich Jugendbücher.


    Eigene Meinung:


    Ja, ich habe das Buch ihm Rahmen eines Schulthemas "American Dream" entdeckt, als ich dafür was zusammen suchte und hab es mir dann gekauft. Es handelt von einer belgischen Bauernfamilie die, wie so viele um die Jahrhundertwende, die Aufbruchstimmung spürten und in das "gelobte Land" auswanderten. Im Zentrum des Romans steht der 18jährige Adrian, aus dessen Sicht das ganze Buch verfasst ist.


    Der Autorin gelingt es auf sensible Weise die Aufbruchstimmung der Zeit um die Jahrhundertwende nachzuzeichnen, all die Hoffnungen, die an das Leben in der neuen Welt geknüpft wurden, überdie Probleme der Auswanderungswilligen mit Behörden und Gaunern diesseits und jenseits des Atlantiks, die die Leute gerne über den tisch zogen.
    Am Ende kommt nur Adrian in Amerika an und muss nun, völlig auf sich allein gestellt, ums Überleben kämpfen. Ohne die geringsten Englischkenntnisse schlägt er sich irgendwie durch und lernt im Melting Pot der Lower East Side zu überleben.


    In Jack, einem Hotelportier, findet Adrian schließlich einen Freund, der ihm hilft, sich in der Neuen Welt zurechtzufinden. Damit hebt das zweite große Thema dieses Buches an: Im Zusammensein und Zusammenleben mit Jack entdeckt Adrian seine Homosexualität. Für Adrian öffnet sich hier nochmals eine völlig neue Welt, "eine Welt dazwischen", denn im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts ist Homosexualität eine Schande und wird in Kellerbars und geheimen Hinterhöfen ausgelebt.


    Als schließlich Adrians Zwillingsbruder Alexander im zweiten Anlauf doch noch nach Amerika gelangt, muss er sich entscheiden: für seine Liebe, für Jack, für seine sexuelle Identität, für New York oder für seinen Kindheitstraum, die Farm im Westen, für Alexander.


    Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Das Ende ist offen - doch bekommt der aufmerksame Leser eine Ahnung (vielleicht ist es sogar eine Hoffnung...?), wofür der Protagonist sich entscheiden wird. Was das Buch neben der schonungslosen Entmythifizierung des bedingungslosen Auswandererglücks (von jetzt auf gleich vom Tellwäscher zum Millionär!).


    Fazit:
    ein exzellentes Lesevergnügen, das für Stunden oder Tage zu einem spannenden Aufenthalt in der Vergangenheit einlädt, mit liebevoll-sympathischen Charakteren.