Beiträge von writingwoman

    Zitat

    Original von Nina
    Es schreiben ja bekanntlich Leute mit vier Kindern


    Genau ;-)


    Man muss sich die Zeit für das Schreiben NEHMEN, die kommt nicht von selbst angelaufen. Wenn es danach ginge, hätte ich immer etwas anderes / dringenderes zu tun. Aber ich habe Schreiben zum Beruf erkoren und nehme mir die Zeit.
    Mein nicht schreibender Bekanntenkreis ist seither größtenteils weg, aber darüber bin ich nicht traurig, denn die Reaktionen waren zum Teil schon ziemlich ekelhaft.
    Übrig blieben meine echten Freunde, hinzugekommen sind einige liebe Kollegen und andere Künstler. Und wir sind zum Glück alle vernünftig genug um zu wissen, dass es mal bei der einen und mal bei der anderen besser läuft. So ist das eben; Verlage handeln auch manchmal sehr irrational oder müssen erst schauen, wie beispielsweise eine Reihe läuft um zu entscheiden, ob sie ein gutes MS noch annehmen können. Manchmal baggert jemand 10 Jahre bei einem Verlag und bekommt dann plötzlich einen riesigen Auftrag. Da freu ich mich doch mit :-)


    Aber Missgunst ist menschlich und so wird jeder damit rechnen müssen, dass es auch Kollegen gibt, die einem einen tollen Vertrag nicht gönnen. Traurig aber wahr.


    Lieben Gruß
    Petra

    Hallo Batty,
    achso, wenn es dir nur darum geht ein Buch mit ISBN und Lieferbarkeit zu haben, dassn ist BoD natürlich völlig okay.
    Es gibt ja auch Kleinverlage, bei denen man ziemlich viel selbst werben muss und deren Vertrieb nicht flächendeckend ist.
    Aber generell wollte ich gerne ausschließen, dass meine Bücher niemand kauft, weil niemand sie kennt ;-)
    Und sich um den Vertrieb als One-Man-Show zu kümmern, so dass es sich auch lohnt, ist praktisch unmöglich.


    Aber andere mögen andere Prioritäten haben - für mich war Schreiben von Anfang an ein Beruf.
    BoD hab ich nur mal für ne Spaß-Anthologie genutzt, mehr als PR-Maßnahme für mich und ein paar befreundete Autoren, und das ist dann technisch auch noch in die Binsen gegangen ;-)


    Dir weiterhin viel Erfolg!


    Lieben Gruß
    writingwoman

    Gerade in den letzten Wochen ist das Ideen-Thema bei mir hoch im Kurs, da ich um insgesamt 5 Exposés gebeten wurde, die alle mehr oder weniger dringend sind.
    Während ich mein letztes Buchprojekt abschloss, habe ich grob an allen 5 Themen herumgedacht um eine Richtung zu haben. Für die beiden rechercheintensivsten Projekte habe ich mich mit Literatur eingedeckt.
    Exposé eins explodierte nach einem faulen Wochenende in mir, als ich in einem Biergarten saß und mit meinem Mann an allem möglichen herumfantasierte. Da stand mir der Plot in Großen und Ganzen plötzlich vor Augen und ich hab am nächsten Vormittag das Exposé geschrieben.
    Plot zwei ereilte mich nach einem Gartenwühlwochende, als ich in der Badewanne lag und eigentlich lesen wollte. Dazu kam ich nur nicht mehr, weil ich plötzlich wusste, wie ich das Buch strukturieren wollte. Stichworte gemacht und auch hier Exposé und Textprobe am nächsten Tag.
    Offenbar muss ich immer meinen Kopf ein wenig entleeren (üblicherweise schreibe ich jeden Tag), damit der zündende Gedanke kommt. Wenn der erstmal da ist, ist der Rest "nur noch" Disziplin. Sitzenbleiben und schreiben. Im besten Fall jagt eine Idee die nächste, im schlimmsten Fall mus ich mal die Gehirnquetsche ansetzen, aber die Grundidee muss ich immer mit ein wenig Faulheit locken ;-)


    Lieben Gruß
    Petra

    Hallo Batty,


    ich war doch auch mal neu und wurde direkt von "normalen" Verlagen genommen.


    Man sollte doch die Flinte nicht ins Korn werfen, bevor man den ersten Schuss abgegeben hat ;-)


    Lieben Gruß
    Petra

    Moin zusammen,


    bei mir ist das mit den Ideen inzwischen anders: Natürlich fällt mir auch gelegentlich unter der Dusche etwas ein. Aber ich hole mir meine Ideen mittlerweile bei den Recherchen zu einem bestimmten Buchthema, da ich so enge Deadlines habe, dass ich nicht mehr auf göttliche Eingebungen warten kann. D.h. wenn es ein Kinderkrimi werden soll, habe ich eine grobe Idee (beispielsweise wo es spielt). Daraus ergibt sich eine Anzahl vom Möglichkeiten. Mit denen spiele ich herum, und daraus ergibt sich der Plot.


    Ideen, die mir "einfach so" kommen, und die ich nicht im aktuellen Projekt verwenden kann, speichere ich in einem "Buchideen" genannten Ordner ab oder notiere sie in einer Kladde.


    Mit langfristigen Projekten (also bei denen ich weiß, dass der Abgabetermin erst in einem Jahr ist) verfahre ich so, dass ich Einfälle zu Figuren, zum Plot, zur Athmosphäre, etc. in ensprechenden Dokumenten im Projektordner speichere. So habe ich schnellen Zugriff.


    Schönen Sonntag noch!


    Lieben Gruß
    Petra


    Hallo Susanne,
    ich hab es gerade erst bemerkt. Schön, die Textinen sind doch überall :-)
    Gruß auch an MaryRead, leider bin ich völlig ahnungslos, welche Textine sich dahinter verbergen mag...


    Lieben Gruß von Petra, soeben im Endspurt des nächsten deutsch-englischen Mädchenromans (noch 30 Seiten...)

    Mein Rekord waren 18 Seiten. Heute vormittag habe ich zehn Seiten geschafft, zweisprachig. Aber nur, weil ich die Finger von meinem Browser gelassen habe. Ich bin ja immer online, sobald der Rechner an ist, und es kostet mich enorme Willenskraft, nicht erstmal meine Mails zu checken. Aber sobald ich auch nur eine lese, geht es weiter und weiter, und dann ist der kinderfreie Vormittag rum. Heute ist es bedonders doof gelaufen, weil ich das erste Kind schon um halb zwölf einsammeln musste, und es lief doch gerade so super. Andererseits konnte ich die Kleene ja wohl schlecht buchstäblich im Regen stehenlassen...
    Ich setze mich gerade einfach mal selbst unter Druck, weil ich bis März insg. 3 umfangreiche Projekte fertigmachen muss. Ich habe mir noch 14 Tage für knapp 80 Seiten genehmigt, aber das krieg ich hin, denke ich.


    Judith :


    Hast du mal überlegt, nur Exposés mit Textproben zu verschicken, jeweils angepasst an die Verlagsprogramme (z.B. für Reihen)? Dann kannst du in der Konzeption direkt schon schreiben, wo es hineinpasst.
    Ich habe auf diese Weise gerade wieder einen neuen Jugendbuchverlag aufgetan. Ich hab das Exposé genau an diesen einen Verlag geschickt, für ein Buch, das ich für eine Reihe maßgeschneidert habe. Genau vier Wochen ist es her gewesen, dass ich das der zuständigen Lektorin geschickt hatte (und im Sommer vorab schon meine bereits veröffentlichten Bücher).
    Heute Morgen rief sie an: Sie möchte das Buch gerne haben, wartet nur noch auf das Okay von ihren Kollegen, aber das wird vermutlich kommen. Und wenn es abgenickt ist, DANN schreibe ich das passende Buch ;-)


    Was ich damit sagen will: Wenn du das Programm kennst, und vorher mit den Lektoren telefonierst, erhöhst du unter Umständen tatsächlich die Chancen auf eine Veröffentlichung. Bei MSen, die in keine Reihe passen, ist es sicher nicht ganz so einfach (zumal gerade die KiJuBu-Vverlage momentan sehr auf Reihen stehen), aber auch da hilft es enorm, das Verlagsprogramm genau zu kennen und vielleicht bei Lektoren auch mal einen "Wünsch dir was"-Anruf zu tätigen ;-)


    Ich drücke auf jeden Fall die Daumen!!!


    Lieben Gruß
    Petra

    Zitat

    Original von Leserättin
    Meist sprechen Autor und Illustrator sich schon ab, bzw. ich frage immer, ob der Autor bereits Bildmotive im Kopf hat und wie er sich wen so vorstellt, wenn ich was illustriere. Die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren ist also meist gegeben. Zumal der Autor meist auch sehr neugierig auf die Bilder ist :-)


    Bislang hatte sich bei meinen Büchern noch keine Absprache im Vorfeld ergeben. Umso glücklicher bin ich, dass die Illustratoren bei allen Büchern genau meinen Nerv getroffen haben. Wie oft habe ich gesagt: Genau so hatte ich das Bild im Kopf! Zum Teil wurden die Erwartungen sogar übertroffen.
    Ich bin mir aber dessen bewusst, dass ich da mit den Illustratoren offenbar Glück hatte, denn ich habe von Kollegen schon gegenteilige Erfahrungen gehört.


    Grüßlis
    Petra

    Hallo Judith,


    bei Kinderkurzgeschichten fallen mir noch die diversen Kinderzeitschriften ein, z.B. BABY, was immer in der Apotheke ausliegt, oder die kostenlosen anderen Magazine, die man in Arztpraxen findet.


    Probier doch dort mal dein Glück.


    Lieben Gruß
    Petra

    Liebe Imke,


    ich bin leicht hyperaktiv - erklärt das, wieso ich mit vier Kindern nicht wirklich ausgelastet bin? :-]
    Und dass ich so viel auf die Beine gestellt habe... Vergiss nicht, ich schreibe ja auch schon eine Weile. Professionell seit Ende 1999, erste Buchveröffentlichungen 2004. Und da ich ein Ziel habe, arbeite ich gezielt darauf hin.


    Schön, dass du dich offenbar an meiner HP festgelesen hast :grin :grin


    Zitat

    Original von Knisterschuh
    Falls du mal wieder eine Illustratorin brauchst.......darfst du dich gerne melden.


    Das habe ich leider nicht zu entscheiden. Es ist nämlich so, dass die Verlage sich generell ihre eigenen Illustratoren für die Buchprojekte aussuchen. Im Grunde muss man sich als Illustrator genauso bewerben, wie als Autor. Und wenn der Verlag dann der Meinung ist, jaa, diese Illustratorin könnten wir uns prima für Projekt XY vorstellen, dann könnte es klappen. Es ist super selten, dass Autoren selber illustrieren dürfen, bzw. ihren Lieblingsillustrator für ein Projekt selbst bestimmen dürfen. Mir fallen grad nur Promis ein (Wolfgang Joop und seine Tochter, Katja Riemann und ihre Schwester).


    Aber du kriegst das sicher hin, nur Mut!


    Lieben Gruß
    Petra

    Zitat

    Original von Judith
    Wo bekommt man Glossen unter? In unserer Tageszeitung gibt es sowas nicht. :-(


    Hallo Judith,


    ja, es ist schon blöd, da ist das Glossen Schreiben die Königsdisziplin des Schreibens, und dann gibt es so wenig Plätze dafür...
    Es scheint wirklich von Zeitung zu Zeitung unterschiedlich zu sein. Ich habe da auch keinen Tipp außer: Suchen, dann mit aussagekräftigen Texten bewerben.


    Ich hab mich übrigens am Anfang auch darüber gewundert, wie man für einen Wörterbuchverlag schreiben kann, aber es geht sehr gut ;-)


    Lieben Gruß
    Petra (deren Antwortbenachrichtigungen dauernd im Spamordner landen, grr)

    Hallo ihr Lieben,


    ob man vom Bücherschreiben leben kann, ist ab einem gewissen Zeitpunkt eine Frage des Anspruchs bzw. des Lebensstandards. Bis man aber überhaupt darüber nachdenkt, seinen Job hinzuschmeißen, sollte man (nach intensivem Blick auf die EInnahmen- und Ausgabenübersicht) zwischen fünf und zehn Jahren als regelmäßig veröffentlichender Autor veranschlagen.
    Humpenflug, diese Regelmäßigkeit bei den Veröffentlichungen ist überhaupt das Zauberwort. Und da du ja, wie mir scheint, bisher noch keines deiner Projekte zu Ende geschrieben hast, solltest du vielleicht damit beginnen, und nicht den dreißigsten Schritt vor dem ersten tun.
    Es ist nämlich ein Trugschluss zu glauben, dass man mit mehr Zeit automatisch auch mit dem Schreiben mehr voran kommt. Diese wenn-dann-Wunschträume sind in kreativen Berufen geradezu gefährlich. Möglicherweise hast du es schon gemerkt, aber egal, wie sehr man das Schreiben liebt (unabhängig davon, ob man es als Hobby oder als Beruf betreibt), irgendwann kommt der Punkt, da möchte man sich gern mal davor drücken. Sei es, dass man gerade an einer ungeliebten Stelle angekommen ist, oder weil das Wetter so schön ist, man sich lieber in Foren herumtreibt, oder weil gerade Montag ist ;-)
    Bücher Schreiben ist eine Tätigkeit die unglaublich viel Disziplin und Durchhaltevermögen erfordert. Ob du das hast, kannst du am besten testen, in dem du in deiner WENIGEN Zeit REGELMÄSSIG schreibst.
    John Grisham hat "DIE JURY" immer morgens vor der Arbeit geschrieben. Jeden Tag. Und irgendein sehr schlauer Kopf, dessen Name mir gerade nicht einfällt, hat gesagt: Auch wenn man an jedem Tag nur ein einziges Wort schreibt, so hat man irgendwann doch einen ganzen Roman. Also versuch es erstmal damit, bevor du irgendwann verhungerst ;-)
    Und wenn du gut schreibst (jahrelanges Training...) und dann noch das Glück hast, dass es jemand erkennt, hast du vielleicht auch mal deine erste Veröffentlichung.


    Good Luck
    wünscht
    Petra

    Hallo Doc,


    wir haben das Kinderkriegen mitnichten von irgendwelchen finanziellen Überlegungen und staatlichen Leistungen abhängig gemacht. Ich wollte immer Kinder haben, das habe ich schon gewusst, seit ich zwölf war.
    Nun bekomme ich aber, wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis so umsehe, immer mehr den Eindruck, als seien wir eine aussterbende Spezies. Rundherum achten alle VOR der Familienplanung darauf, ob sie sich Kinder denn leisten können, und wenn ja, wieviele.


    Gut, wir waren schon immer unvernünftiger als andere Leute, vielleicht auch naiver, aber ich habe meine vier Kinder gerne bekommen.


    Zitat

    Original von Doc als Gast
    Wenn jemand wirklich(!!) Kinder großziehen möchte, dann ist es denjenigen auch egal, ob sie anschliessend auch mit allen möglichen finanziellen oder arbeitsrechtlichen Absicherungen bedacht werden.


    Ganz so ist es auch nicht. Das üble Erwachen kam bei uns nämlich später: Es ist mir nicht wirklich egal, dass wir immer am Null-Level rumkrepeln, obwohl mein Mann relativ gut verdient.
    Hätte ich gewusst,
    a) wieviel Theater es in der Schule immer gibt, heute, wo alle an den Kindern herumerziehen wollen in Situationen, wo früher gesagt wurde, ach, das lernt der schon
    und b) WIE wenig Geld übrigbleibt (wenn denn welches übrigbleibt), wenn die Kinder aus dem Babyalter heraus sind (weil ständig hier und da und dort ein paar Euronen weggehen, und die Märchensteuer wird ja auch mal sechs gezahlt),
    dann hätte ich vielleicht überlegt, die Kinderzahl zu reduzieren. Also vorher *g*


    Aber ich wusste es nicht, und wenn, weiß ich nicht, ob ich da was gegen meine damalige Babymacke hätte tun können. Aber so sind eben nur wenige Leute. Und die, die ungewollt kinderlos geblieben sind, wollten vielleicht auch nur ein oder zwei Kinder, nehme ich an.


    Zitat

    Original von Doc als Gast
    Da ist Kindergeld wahrlich nur ein Tropfen auf einem glühendheißen Stein, der nicht mal mehr ansatzweise ins Gewicht fällt.


    Nojo, ich bin schon froh, dass es wenigstens DAS gibt!
    Das Elterngeld soll ja auch wieder einkommenabhängig sein. Also sind wir wieder in den A.... gekniffen, wenn die Kinderzahl nicht berücksichtigt wird.


    Wie man es dreht und wendet: Es ist derzeit schwierig, irgendwo einen positiven Ansatz zu sehen, der auch umsetzbar ist. Ob das jetzt Familienpolitik, Bildung, Renten, oder was auch immer betrifft. Und ich denke auch nciht, dass eine andere Regierung das schneller hinkriegen könnte.


    Liebe Grüße von Petra & Rasselbande :wave

    Hallo zusammen,


    schwierig, schwierig. Ich habe in meiner weiteren Umgebung (3 bis 7 km), wartet mal, *zähl* sechs Buchhandlungen, davon zwei, die der Thalia-Kette angehören. Ich gehe in diese Buchhandlungen, wenn ich sowieso unterwegs bin, bzw. wenn ich von jetzt auf sofort ein Geburtstagsgeschenk brauche. Ich stöbere mich gerne durch den ganzen Laden, stelle aber immer öfter fest, dass sich das Angebot fast nur noch auf sehr bekannte Autoren beschränkt. Überall stehen dieselben Bücher in den Regalen. Das bedeutet im Umkehrschluss für mich: Wenn ich einer Buchempfehlung folge, dann fahre ich nicht in den Laden *ewig Parkplatz such*, bestelle das Buch (weil sie es garantiert eh nicht haben) und hole es dann am nächsten Tag ab *wieder ewig Parkplatz such*. Sondern ich mache Klick bei amazon und bekomme es am nächsten oder übernächsten Tag vom freundlichen Paket-Man übereicht. Inzwischen gehen auch diverse Buchhandlungen dazu über, dass sie telefonische Bestellungen annehmen (oder per Mail oder Fax), das mache ich dann aber auch nur, wenn ich weiß, dass ich mich ohnehin demnächst in der Gegend ebendieses Buchladens aufhalte. Oder wenn es sich um Schulbücher handelt.


    Ich bin da selber im Zwiespalt, denn die richtig tollen Buchläden, in denen man stundenlang schmökern kann, wo man vielleicht sogar ein Tässchen Tee bekommt und jenseits des Mainstreams echte Perlen findet, die gibt es immer seltener. Manchmal überkommt es mich, und ich geh zu Hugendubel oder Dussmann, aber das ist rd. 20km weg in Mitte und das verbinde ich dann gleich mit einem Familienausflug ;-) Parkplätze gibts da noch weniger :cry
    Aber das ist nicht dasselbe wie ein kleiner feiner Laden.


    Ein weiteres Problem, egal ob amazon oder real-life-Buchladen ist derzeit bei mir dieses: Ich habe tonnenweise Bücher, die bei mir zum Gelesenwerden anstehen.... Der Stapel wird im selben Tempo größer, wie mein Zeitkontingent schrumpft....


    Irgendwas mache ich falsch :cry ;-)


    Liebe Grüße
    Petra

    Hallo Iris,


    ich könnte mir selbst auch nicht vorstellen, für jedes Genre ein anderes Pseudonym zu haben. Im anderen Forum wurde zwar gesagt, dass Verlagen diese Möglichkeit manchmal lieber ist, aber ich frage mich auch, wozu man sich abstruggelt, damit der Name bekannt wird, und dann soll man ihn wieder einmotten und mit dem nächsten Namen wieder bei Null anfangen?! Das kann doch weder im Sinne der Autoren noch der Verlage sein.


    Ja, und die Frage wie man dann bei den Lesungen auftreten soll, ist auch interessant. Viellecht mit verschiedenen Masken :lache


    Wie ich im letzten Posting schon sagte, das war ja auch nur ein Eindruck aus dem, was im Montségur-Forum dazu an Überlegungen aufkam.
    Ich selbst finde es auch blöd, wenn die Leser für so dösig gehalten werden, dass sie nicht selbst entscheiden können, was sie von einem Schriftsteller lesen. Mankell z.B. schreibt ja neben den Wallander-Romanen auch Kinderbücher und Bücher, die in Afrika spielen. Das kann man auch so gut genug unterscheiden.
    Auch hier gilt vermutlich wieder, dass es Geschmackssache ist, wie Autor oder Verlag es handhaben.


    Sonntagsgrüße von Petra :wave