Beiträge von Flieder

    Zitat:
    Original von Flieder
    Zitat:
    Original von buchratte
    oh man die wurden signiert? Wow die von vorablesen.de sind es nicht Cry


    Das habe ich auch gedacht unglücklich (Warum habe ich nur zugegeben, dass ich das Buch von vorablesen.de bekomme? Augenzwinkern )



    EDIT
    :blume:knuddel1 :blume:knuddel1 :blume:knuddel1 :blume:knuddel1 :blume:knuddel1 :blume
    "Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden." [SIZE=7] (Mark Twain)[/SIZE]

    In dem Roman „Dreizehn Stunden“ beschreibt der Autor einen ereignisreichen Arbeitstag vom Inspector Benny Griessel und seinen Kollegen. An diesem Tag passieren in Kapstadt zwei Morde, und Bennie als Mentor von einer Gruppe jungen schwarzen Polizisten, muss bei den beiden Ermittlungen mithelfen. Außerdem wird die Freundin des ermordeten Mädchens von einer Gruppe junger Männer durch die Stadt gehetzt, sie bangt um ihr Leben und hat Angst sich an die Polizei zu wenden.


    Auf den ersten Seiten des Buches erzählt der Autor über die parallel laufenden Ermittlungen in beiden Morden, über die Arbeit der Polizisten, über der Jagd nach dem Mädchen. Der Leser wird mit Fakten, Namen, Bezeichnungen und sogar afrikaanssprachigen Wörtern und Begriffen überschüttet. Manche Begriffe werden im Glossar am Ende des Buches erläutert, leider nicht alle.


    In diesem Teil der Geschichte sorgen vor allem die Szenen mit der durch die Stadt gejagten Rachel für Aufregung. Ungefähr in der Mitte der Geschichte steigt die Spannung rapide an und die Ereignisse überschlagen sich. Bis zur letzten Seite des Buches wird an den Nerven des Lesers kräftig gezerrt.


    In dem Roman erfährt man auch einiges über die Geschichte des Südafrikas und über die Konflikte, die dort immer noch herrschen. Zu den größten Problemen des Landes gehört die Gewaltkriminalität und darüber spricht hier der Autor. Volle Sympathie der Leser gewinnt der Inspektor Bennie Griessel, die Hauptfigur dieses Thrillers. Man wünscht sich alles über sein weiteres Leben erfahren zu können.


    Es ist auf jeden Fall ein interessanter Roman, den man als lesenswert empfehlen kann.

    In dem letzten Teil geht es rasant weiter. Der pflichtbewusste Vusi bewährt kühlen Kopf und verfolgt Oerson. Es gelingt ihm Bennie zu erreichen und er eilt zu Hilfe.
    Die "kitschige Szene" war für mich einfach wunderschön und mir kullerten die Tränen über die Wangen. Rachel erklärt, warum sie und Erin gejagt wurden, und diese Aufklärung ist wirklich außergewöhnlich und kommt unerwartet. Endlich erfahren wir auch, wie die beiden Fälle zusammenhängen.
    Und auch die persönlichen Angelegenheiten der drei Ermittler werden angesprochen. Ich hoffe auch, dass wir von einigen Protagonisten hören werden.

    Zitat

    Original von Fritzi
    Ich lese immer ein Kapitel zuende... auch wenns manchmal wehtut .... (müde bin z.B.) :grin


    Wenn ich am nächsten Tag das Buch wieder in die Hand nehme, lese ich eigentlich immer die letzten drei Sätze vom Vortag nochmal nach... Komme dann besser wieder rein.


    Ich mache es genauso. Aber ich lese auch im Bett. Ich rede mir ein, dass ich dann schneller müde werde und besser einschlafen kann.

    :wow Dieser Teil ist besonders aufregend und blutig. Zuerst der Überfall bei Piet van der Lingen - obwohl es eigentlich klar war, dass sowas passieren muss, war es doch schockierend. Dann die tapfere Kaleni - auch wenn sie schon angeschossen wurde, versuchte sie noch Hinweise auf den Täter zu hinterlassen. Und letztendlich Rachel, die bis zum Schluss sich zu wehren und kämpfen versucht.
    Dass Jeremy Oersen einer von den Drahtziehern ist, wurde schon im letzten Teil verraten. Jetzt erfahren wir wer die junge Männer sind und woher die beiden Mädchen sie gekannt haben. Auch wonach die Männer suchen ist jetzt bekannt.


    Lumos schrieb:

    Zitat

    Bin mal gespannt, wie der Unsympathling Mouton in diesen Mordfall verwickelt ist - wahrscheinlich garnicht, es wäre wohl zu offensichtlich Grübeln ! Man erhält recht umfangreiche Einblicke in die südafrikanische Musikszene! Hat Meyer eine besondere Beziehung zu dieser Branche, oder für dieses Buch umfangreich recherchiert?


    War Mouton nicht der Mann, mit dem Adam Barnard zuletzt telefoniert hat? Sein Schuh wurde ca. 300m von der Firma entfernt gefunden. Haben die besagten Einblicke in die Musikszene und die Methoden der Abrechnung mit den Stars doch eine besondere Bedeutung? Die Verfolger suchen nach einem Video und wir wissen nicht, was darauf ist. :gruebel


    Jetzt hoffe ich nur, dass Vusi (der hätte wirklich eine Auszeichnung verdient) und Bennie rechtzeitig im Lagerhaus erscheinen.

    Als Rachel die Zeit bei Piet van der Lingen genossen hat, habe ich auch gedacht: hoffentlich hat er die Tür hinter ihr abgeschlossen.
    Ich bin auch gespannt, wer ist der Mann, der die Waffen für die sechs jungen Männer besorgt hat und das Kommando übernommen hat, ist. Er ist ein grauhaariger Mann mit kurzgeschnittenem grauen Bart - ich habe das Gefühl, dass es jemand ist, den wir schon kennen. Der korrupte Mann bei der Polizei wurde schon genannt: es ist Jeremy Oerson, der nach dem Rucksack des ermordeten Mädchens suchen sollte.


    Toebi schrieb:

    Zitat

    Vielleicht hat Rachel ja eine Kamera in ihrem Rucksack. Sie und Erin müssen doch auf so eine Reise eine Kamera mitgenommen haben, oder? Vielleicht haben sie ja auch etwas fotografiert und im Hintergrund, ungewollt, ist irgendwer mit auf das Foto geraten.


    Diese Theorie gefällt mir. Die Sache mit den Drogen wäre vielleicht zu einfach.

    Zitat

    Original von dyke
    Nicht ganz verständlich ist mir, dass Ermittler Vorhaben einfach aufgeben und sich etwas anderem zuwenden - wie: Vusi verlässt die Bar, bevor die Nachtschicht ankommt, Kaleni wird von der Suche nach dem Mädchen abgezogen, soll die Detektei befragen. Aber sie scheint nach der Befragung wieder die Suche nach dem Mädchen aufnehmen zu wollen.


    Die Ermittlungsmethoden und das Verhalten von der Polizei kamen mir schon in vorherigen Teil suspekt vor. Irgendwie finde ich vor allem die Polizisten komisch. Ich fand auch in diesem Teil Beispiele dafür: Auf der Seite 252 beschreibt Kaleni ihre Kollegen unter anderem

    Zitat

    wie Jungs, die nocht nicht erwachsen geworden waren

    .
    Ihre Gedanken beschreiben ganz genau wie sich die Polizisten tagtäglich benehmen, wie sie ihre Arbeit verrichten. :rolleyes
    Unverständlich war es auch für mich, dass Dekker, der im Fall Adam Barnad ermittelt, den wichtigen Zeugen, der unbedingt eine Aussage machen will, einfach abwimmelt. :gruebel (Seite 270)


    Ich sage hier nochmal: diese Polizei wirkt auf mich irgendwie unseriös.

    Zitat

    Original von JaneDoe
    Ich kann an der Polizeiarbeit nichts Unseriöses entdecken. Kann mir sehr gut vorstellen, dass Meyers Schilderungen des Polizeialltags realistisch sind. Südafrikaner haben halt eine komplett andere Mentalität. Und wenn die Metro-Polizei auch als Parkscheinautomat fungiert, warum nicht?


    Diesen Druck der dreizehn Stunden gibt es doch nur auf dem Klappentext. Im Buch ist bisher auf keiner Seite die Sprache davon.


    Und ich denke, dass das gerade mein Problem ist. Ich vermisse hier diesen gewissen Druck. Die ganze Geschichte sollte innerhalb dreizehn Stunden abgewickelt sein und bisher habe ich nichts davon bemerkt. Wären die Kapiteln nicht nach Stunden aufgeteilt, hätten ganz bestimmt viele Leser den Eindruck gehabt, dass bisher schon einige Tage vergangen sind.
    Unseriös benehmen sich meines Erachtens einige Polizisten. Zum Beispiel Dick und Doof, auch die beiden Polizisten, die mit Kaleni nach Rachel gesucht haben. Das sind jetzt Beispiele, die mir spontan einfallen. Aber diesen Eindruck habe ich beim Lesen dieses Buches öfters. Mag sein, dass dies wirklich nur an den anderen Mentalität der Südafrikaner liegt. Mich macht das stutzig, aber vielleicht war das gerade die Absicht des Autors? Das Buch ist ganz bestimmt nicht nur für die Leute aus Südafrika gedacht.


    Außerdem wirken auf mich viele Abschnitte dieses Buches - vor allem, die wo die Ermittler und ihre Vorgesetzten Telefonate führen - wie Berichte. Knapp, trocken, abgehackt.


    Sehr gut hat mir aber unter anderem das Gespräch von Bennie mit Alexa gefallen. Dort ist der Schreibstil ganz anders: flüssig und angenehm zu lesen.

    Ich bin mit diesem Teil des Buches fertig geworden und, ehrlich gesagt, es gefällt mir nicht so sehr. Ich habe hier doch mehr erwartet: mehr Handlung, mehr Spannung, mehr Dramatik.
    Im Klappentext steht es:
    "Zwei Morde beginnen die Polizei von Kapstadt in Atem zu halten." ?( Davon merke ich hier nichts. Es wird zwar in beiden Morden ermittelt, aber die schwer beschäftigten Polizisten kann ich nirgedwo entdecken. Es wird hier nur überall telefoniert, geredet (sehr oft über private Probleme), getuschelt, die Polizistinnen werden von den männlichen Kollegen belächelt.
    Übrigens, Mbali Kalini gefällt mir auch sehr. Endlich jemand, der weiß was zu tun ist.
    Die Polizisten werden auch von der Bevölkerung nicht ernst genommen, ihre Anordnungen werden widerstrebend oder überhaupt nicht ausgeführt.
    Auf mich wirkt diese ganze Polizei irgendwie unseriös.

    Vor 25 Jahren hat Libby Day ihre ganze Familie verloren. In einer kalten Januarnacht wurden ihre geliebte Mutter und zwei Schwestern auf bestialische Weise zu Hause umgebracht. Libby, damals sieben Jahre alt, konnte dem Mörder entgehen. Gut versteckt hat sie die Schreie ihrer Mutter und ihrer Schwester Debby gehört, aber auch die Stimme ihres Bruders Ben konnte sie erkennen. Es gelang ihr aus dem Haus zu fliehen und sich im Schilf am nahe liegenden Teich zu verstecken.


    Ihre Zeugenaussage hat Ben schwer belastet und er wurde zur lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Libby wurde zuerst in der bei weiteren Verwandten untergebracht, später lebte sie auf Kosten der Leute, die Mitleid mit ihr und ihrer ermordeten Familie hatten. Nun aber wurde das ganze Spendengeld aufgebracht und Libby Day muss selber für ihren Unterhalt und ihre Zukunft sorgen. Und das bereitet ihr große Probleme, weil sie immer noch nicht mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen hat. Sie denkt sehr oft über die plötzlichen Todesfälle nach, ihre Tagträume über Selbstmord nennt sie ihr Hobby, verspottet in Gedanken ihre Wohltäter, bezeichnet sich selbst als fies, mürrisch und labil.


    Aber eines Tages meldet sich bei ihr Lyle, ein Mitglied des Killer Clubs und bittet ihr einen gut bezahlten Job: Libby muss sich ihrer Vergangenheit stellen und die Ereignisse der schrecklichen Nacht von damals aufklären.


    „Finstere Orte“ ist ein sehr interessantes Buch über dramatischen Ereignisse, die das Leben eines Mädchens für immer gekennzeichnet haben. Aber auch das Leben der anderen Protagonisten der Geschichte ist in der verhängnisvollen Nacht vollkommen aus der Bahn geraten. Einfühlsam und verständnisvoll beschreibt die Autorin das damals Geschehene und die jetzigen Ereignisse. Der Schreibstill ist flüssig und verständlich, die Geschichte selbst außergewöhnlich und bewegend, für meinen Geschmack jedoch ein bisschen zu langatmig und zu ausführlich. Ich hätte mir von einem Thriller mehr Spannung und Gänsehautgefühl gewünscht.
    Lesenswert ist das Buch auf jeden Fall.

    Zitat

    Original von Clare
    Ich habe übrigens mal bei YouTube den Namen der Sängerin Lize Beekman eingegeben und mir die Dame angehört, über die Bella und Bennie geredet haben, als sie sich näher kamen. Nicht schlecht...


    Ich war auch neugierig, es gefällt mir auch sehr. :wave