Beiträge von Lese-rina

    Was ich mir in dieser Zeit wünsche ...


    Ich wünsche mir in dieser so schwierigen Zeit genaues Hinsehen. Genaues Hinsehen auf die Nöte anderer Menschen. Empathie mit anderen. Auch wenn sie gerade nicht so drauf sind wie ich! Jeder Mensch ist anders - die eine braucht ihren Urlaub, die andere nicht. Die eine braucht ein Treffen mit anderen Menschen, die andere nicht. Die eine braucht ihren Sport, die andere nicht .... (Liste beliebig fortsetzen). Jede(r) ist anders! Wenn uns Vielfalt wirklich wichtig ist - dann muss es auch und gerade jetzt gelten! Dazu gehört auch, andere Bedürfnisse anzuerkennen und nicht meine Meinung über alle anderen zu stellen. Es gibt geltende Regeln und die sind einzuhalten. Alles andere ist doch eine eigene Entscheidung.


    Ich wünsche mir in dieser so schwierigen Zeit, dass Erkenntnisse aus den letzten dreitausend Jahren nicht einfach mal so in die Tonne getreten werden. Da geht es um Grundrechte, da geht es um Demokratie. Es geht aber auch ganz viel um Psychologie, um Pädagogik, um Soziologie. Um Eigenfürsorge. Um Wirtschaft auch, klar. Gesundheitsschutz ist wichtig, gar keine Frage. Aber anderes ist es auch.


    Ich wünsche mir in dieser so schwierigen Zeit, dass Regeln aufgestellt, überprüft, und ggf. auch korrigiert werden. (Das Einhalten setze ich voraus). Regeln werden nur akzeptiert, wenn sie nachvollziehbar und sinnvoll sind. Warum steigen die Zahlen? Liegt es an den Regeln, muss ich die Regeln ändern. Liegt es an der mangelnden Beachtung der Regeln, muss ich schauen, wie ich die Akzeptanz erhöhe. Bringt es da was, immer mehr und neue Regeln einzführen - sei es als Staat oder als Privatperson?


    Ich wünsche mir in dieser so schwierigen Zeit Respekt, Toleranz und Freundlichkeit. Das Leben ist momentan schwierig genug. Müssen wir es uns wirklich durch gegenseitige Anfeindungen und Vorwürfe (nur weil ich anderer Meinung bin) noch schwieriger machen???


    Und zu guter Letzt wünsche ich Angie Voon einen schönen Urlaub am Meer und allen anderen Zuhause!

    Sehr geehrte Frau Lese-rina ,


    mit Interesse haben wir ihren Aufnahmeantrag erhalten. Es freut uns Ihnen mitzuteilen, dass Ihr Antrag vom 18.10.2020 positiv beschieden wurde. Sie sind mit sofortiger Wirkung ordentliches Mitglied der Querbeet-Lesegruppe mit allen Rechten und Pflichten, wozu wir Sie herzlich beglückwünschen.

    Juchuuu, juchuu, juchuu! :hop


    Vielen Dank für die nette Aufnahme. :knuddel1Wunderbare Leserunden mit euch werde ich sicher haben (die Frage ist nur, ob ihr mit mir auch 8))! Gleich mal eine Runde Einstandskekse in die Runde reiche. Und: :suppeln


    Wobei: Pflichten?!? Welche Pflichten??? :yikes Lieber mal das Kleingedruckte nochmal durchlese :lupe.

    Sehr geehrte Damen und Herren der Querbeetleserunde,


    nachdem nun das neue Lesejahr vorbreitet wird, halte ich es für einen guten Zeitpunkt, mein Anliegen vorzubringen. Nach etlichen vergnügten Leserunden und reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, mich offiziell für die Aufnahme in die erlesene Querbeetleserunde zu bewerben. Hiermit stelle ich einen Aufnahmeantrag.


    Sollten Sie noch weitere Unterlagen wie z. B. Qualifikationen, Rezensionen, Empfehlungen ... zur Prüfung meines Antrags brauchen oder Aufnahmerituale anstehen, so teilen Sie mir dies bitte bald mit.


    Ansonsten hoffe ich auf eine baldige, positive Prüfung meines Antrags.


    Hochachtungsvoll

    Lese-rina

    Mir hat dieser Krimi gut gefallen und ich wurde (wie meist bei Agatha Christie) sehr gut unterhalten. Die lange Einführung, die meine Vorschreiberinnen angesprochen haben, ist mir zwar auch aufgefallen, hat mich aber nicht gestört. Es ist ein eher geruhsamer Krimi vor archäologischen Hintergrund, wobei ich diese leicht orientalische Atmosphäre gemocht habe.


    Bei diesem Fall gibt es entgegen den ersten Anschein mehr als genügend Verdächtige und natürlich gelingt es Agatha Christie, mich auf falsche Fährten zu schicken. Das Miträtseln - vor allem gemeinsam in der Leserunde - hat wieder großen Spaß gemacht. Einziger Wehrmutstropfen war die auch für mich zu konstruierte Hintergrundgeschichte, trotzdem konnte mich die Auflösung des Verbrechens an sich durchaus überzeugen.


    Fazit: Ein gewohnt genüßlicher Agatha-Christie-Krimi. Von mir gibts 8 von 10 Eulenpunkten. :)

    Abgesehen von einigen physikalischen und biologischen Dingen, die fragwürdig sind, fand ich, dass AC den Krimi wunderbar konstruiert hat. Tausende kleine Details wie der hör- oder nicht hörbare Schrei, der Wachs an dem einen Gegenstand, die Zeitpunkte der Briefe und alle möglichen Befragungen. Zig Finten und falsche Fährten und es hat grundsätzlich alles wunderbar zusammengepasst.

    Das fand ich auch :write. Es gab an sich schon viele Hinweise, aus denen man Schlüsse hätte ziehen können. Und das haben ja auch einige getan und den Ehemann sehr früh verdächtigt. :anbetAber es gab eben auch so viele andere Verdächtige! Genau dieses Verwirrspiel fand ich hier sehr gut gemacht - vor lauter Verdächtigen weiß man gar nicht mehr ein noch aus. :brabbelIch war wirklich sehr überrascht, dass Leidner selbst hinter allem steckt, inkl. Briefe und Maske. Da hätte ich auf mehrere Übeltäter getippt - leider daneben. ;-)


    Kurz vor der Auflösung (aber wirklich erst dann) kam mir auch der Gedanke, er könnte es doch gewesen sein, was ich bis dahin nicht glaubte. Aber er war bei den ganzen Verdächtigen erstaunlich unverdächtig. Eifersucht als Motiv finde ich sehr überzeugend. Was mich - genausowenig wie euch - nicht überzeugt ist diese Exmann-Geschichte. Das hätte es doch auch gar nicht gebraucht! Mr Leidner lernt Noch-nicht-Mrs-Leidner kennen und heiratet sie, sie erzählt von den früheren Briefen (wer die geschrieben hat, ist völlig unwichtig). Leidner, der seine Frau mit in den Orient nehmen will (auch um sie zu überwachen da er unter starker Eifersucht leidet) nutzt die Gelegenheit und schreibt seinerseits bzw. verübt den Gasanschlag, um sie in den Irak "retten" zu können. Alles gut, bis Carey auf der Bildfläche auftaucht und die zwei ein Techtelmechtel beginnen, was wie bekannt endet. Wäre doch weitaus schlüssiger, als diese Konstrukt.


    Der Tathergang ist schon mit vielen Zufälligkeiten behaftet. Vor allem muss er den Stein sehr gezielt fallen lassen. Von daher ist es ein interessante Idee, aber um wirklich überzeugen zu können mit zuvielen "Wenn" belastet.


    Wie dem auch sei - Spaß gemacht hat die Rätselei und der Ausflug in den Orient trotzdem. :grin


    Genauso der falsche Pater und sein Gehilfe - da bekommt man die Erklärung vor den Latz geknallt und das war's dann. Ganz ehrlich, da hätte ma noch so aufmerksam lesen können und wäre doch nicht drauf gekommen, oder? :gruebel

    Über den Pater war ich am wenigsten überrascht. Es gab viele Hinweise, das mit ihm was nicht stimmt: die fehlende Sprachkompetenz, dieses eigentümliche Verhalten im Bezug auf den Einheimischen, das Licht im Antiquitätenzimmer, das Wachs an den Stücken ... Das passt für mich so ganz gut.

    Ich hoffe sehr, dass ich euch in Zukunft eine bessere Leserunden-Teilnehmerin bin. Ich konnte in den letzten Wochen einfach nicht lesen, ich war zu sehr mit dem echten Leben beschäftigt. Ich merke aber jetzt, wie wichtig es für mich, meinen Kopf und meine Seele ist, auch mal abzuschalten. Ich hoffe sehr, dass es mir gelingt, wenn der Alltag wieder zuschlägt.

    Mach dir bloß keinen Stress, dnn haben wir sowieso genug! Aber wenn dir Lesen und Leserunden helfen, genau diesen Stress zu mininmieren, dann ist das doch ein gutes Ziel! Das empfinde ich auch oft so, Lesen entführt dann wirklich in fremde Welten. :)

    Das dachte ich auch erst. Aber jetzt am Ende des Buches finde ich die Reaktion schlüssig, denn ich interpretiere "Das Ende der Welt" auch als die Einöde oder Dauerschleife des Alltags, in dem sich jeder Mensch wiederfinden (kann), gefangen innerhalb der Mauern von Arbeit, den vermeindlichen Zwängen usw. Nur wenn man die Welt gestaltet, ergibt sie einen Sinn.

    Die Hauptfigur lebt ziemlich leidenschaftslos, fast beliebig. Einzig gutes Essen und die Zubereitung locken in ihm Leidenschaft hervor. Insofern finde ich seine Reaktion schlüssig. Erst am Ende zeigt er Gefühle. Das hat mich sehr gefreut, das Ende fand ich sehr stimmig.


    Das ist eine stimmige Interpretation von "Das Ende der Welt" und ja - da kannst du auf alle Fälle recht haben! So habe ich das bisher gar nicht gesehen. Und nur durch das eigene Mitfühlen (Seele) und das Schöne (Musik) wird Leben lebenswert. Eine - für mich - sehr schöne Botschaft. Dass man aus dem Hamsterrad des Alltags aussteigen kann, wenn man sich darum bemüht.

    Ich schon, aber ich habe es als friedlichen Prozess empfunden. Du beschreibst es so schön als ein Übergang in eine andere Welt. Das ist zumindest eine tröstliche Vorstellung.

    Je älter ich werde, um so unwichtiger finde ich es, was ich glaube, was nach dem Tod kommt. Denn es verhindert nur bewusst gelebtes Leben. Viel wichtiger ist mir das Hier und Jetzt. So verstehe ich auch die Message des Buches. Vielleicht will ich sie auch nur so verstehen.

    Das ist das vielleicht das Schönste an diesem Buch: man kann wahnsinng viel herauslesen. Natürlich auch das, was man selber herauslesen will. Aber gerde das macht doch ein gutes Buch aus: es

    gibt Anregungen und eigene Interpetationsmöglichkeiten. Ich finde, die Wichtigkeit bewusst gelebtes Leben, ist auf alle Fälle eine passende Interpretation, ich habe das auch so verstanden. Nicht unbedingt in Bezug auf den Tod, sondern mehr auf "Leben der Erwartungen anderer" bzw. Leben im Hamsterrad des Alltags ohne eigenes Nachdenken und Mittun.


    Verhindert Beschäftigung mit dem Tod bzw. dem möglichen Leben danach bewusstes Leben? Darüber denke ich jezt schon eine Weile nach. Was nach dem Tod kommt, wissen wir nicht und können es wohl auch nicht beeinflussen. Aber ist nicht die gedankliche Beschäftigung mit dem Tod eine Möglichkeit, das jetzige Leben bewusst wahrzunehmen, zu genießen, zu gestalten? Sich der Endlichkeit bewusst zu werden? Oder meinst du, wenn man sich zu sehr mit dem möglichen Leben nach dem Tod beschäftigt, dass man das Leben vor dem Tod aus den Augen verliert? Ist das heutzutage noch ein gelebtes Modell?

    Sorry ich habe es total übersehen (und wundere mich auch noch, warum es hier so ruhig ist :bonk).


    Passend zur neuen Woch ein neues Rätsel:


    Diese Buchreihe bringt uns mit Körpereinsatz eine kalendarische Reihenfolge nahe.

    Ich glaube, der Ex-Ehemann war doch ein deutscher Spion? Deshalb könnte er sich als verkappter ehemaliger Ehemann einen deutschen Namen gegeben haben. Das war zumindest meine Erklärung dazu.

    Danke für diese Erklärung! Das habe ich doch total verdrängt (ich gestehe, dass Vorleben der Mrs Leidner hat mich nur am Rande interessiert).


    Leidner als der Mörder? :gruebel Aber wieso hat er dann die Krankenschwester engagiert? Als Ablenkunsmanöver?

    Genau das gleiche habe ich mich auch schon gefragt. Es stellt natürlich Leidner als treusorgenden Ehemann hin, der sehr besorgt um seine instabile Frau ist.

    So, jeztt haben wir den zweiten Mord. :(Ausgerechnet die sympathische Ms Johnson musste es treffen - und noch so grausam 8|. Aber es war nach ihrer Erkenntnis vom Vortag zu befürchten - warum sagt sie auch nicht sofort Hercule Poirot auf was sie gekommen ist??? Mich treibt dabei vor allem aber die Frage um, wer denn außer der Krankenschwester noch von ihrer Eingebung wusste. Das macht die Schwester natürlich wieder sehr verdächtig!


    Ich wüsste zu gern, was Mrs. Johnson auf dem Dach gesehen hat - doch irgendwas mit dem Fenster? Das liegt angesichts ihrer letzten Worte zumindest nahe.

    Was sie und später dann auch Poirot auf dem Dach entdeckt haben könnte, ist mir ein völliges Rätsel! Man kommt doch auch vom Dach nicht in die Zimmer, zumindest war davon nie die Rede. Und es ist doch wohl eine massive Decke, oder? Und was das mit den Fenstern zu tun haben soll???


    Die Sache mit dem gestoßenen Zeh fand ich auch sehr seltsam. Auf Seite 208 (meiner Ausgabe) wird nocheinmal erwähnt, das die Entfehrnung vom Zimmer Mrs Leidners zum Wohnzimmer, die gleiche ist wie von Pater Lavignys zum Esszimmer. Der Schrei aus dem Zimmer des Pater wurde gehört, der andere nicht. Das hat auf jedenfall etwas zu bedeuten.

    Danke für die Aufklärung mit den Entfernungen, das habe ich tatsächlich überlesen! Aber das ist ja nicht unwichtig - ich denke auch, dass das eine Rolle spielt. Ursprünglich dachte ich ja, der Schrei, den Ms Johnson gehört hat, käme woanders her. Aber mit diesem Vergleichsversuch gibt es wieder ganz andere Alternativen: vielleicht eine verborgene Kammer zwischen Mrs Leidner Zimmer und dem Wohnzimmer??? Aber hätte das nicht irgendjemand gemerkt?


    Ms Reilley ist anscheinend doch auch mehr in den Fall verwickelt als angenommen. Poirot wird schon einen Grund haben, warum sie dableiben soll - wobei, sollte sie die Mörderin sein, hätte sie das Haus sicher gemieden.

    Ich bin erst bei Kapitel 22, möchte aber kurz mal meine Begeisterung über den Buchverlauf ausdrücken. Aus: alle lieben Mrs Leidner (wobei sich schon anfangs abzeichnete, dass das nicht stimmt) wurde sehr schnell: keiner kann sie leiden. Ich glaube ja mittlerweile, dass mehrere Expeditionsteilnehmer ihr Streiche gespielt haben: Miss Johnson hat wohl die Briefe geschrieben und bei dem Maskengesicht am Fenster tippe ich auf Carl Reiter - das würde zu so einem Kindskopf passen. Und die "Ach alles so furchtbar und ich habe sie so sehr geliebt"-Frau Mercado hat ihr sicherlich auch etwas angetan. Aber Mord ist ja nochmal ein ganz anderes Kaliber.


    Ich hätte ja irgendwie doch auf Miss Johnson getippt (um Mr Leidner zu "befreien"), aber wenn sie die Briefe geschrieben hat, dann glaube ich nicht an sie als Mörderin. In meiner Theorie sind das verschiedene Täter. :/

    Oh Mann Xexos du bist aber schnell :huh:. Mal sehen, ob Poirot das auch so sieht. Es stimmt, meist sind die ganz nahen Angehörigen die Mörder - aber in dem Fall mag ich das gar nicht glauben. Es hat noch niemand was anderes gesagt, als dass er sie vergöttert. Und so eine raffinierte, langfristige Planung traue ich ihm auch nicht zu - der hat doch seinen Kopf ganz woanders, ein paar Jahrtausende früher.

    Ab und zu mal was unternehmen muss ich aber auch, um meinen eigenen Akku aufzuladen. Ständig nur die eigenen 4 Wände ist echt anstrengend.

    Natürlich muss und sollte man ab und zu was unternehmen! Und es ist ja toll, was wieder geht - unter Beachtung der Coronaregeln! Da sind viele Leute sehr kreativ und mühen sich ab, um viele Dinge (wieder) möglich zu machen! :thumbup:


    Umso ärgerlicher ist es dann, wenn diese Bemühungen von manchen anderen wieder zunichte gemacht werden, indem sie sich überhaupt nicht um die Regelungen kümmern. Angie Voon hat das an ihrem ganz eigenen Beispielen wunderbar aufgezeigt: die Kirche müht sich ab, um eine Corona-Auflagen-gerechte Konfirmation und im Restauraunt interessieren die Hygienekonzepte niemanden und der schöne Tag war durch ein ungutes Gefühl sicherlich beeinflusst. Irgendwann traut man sich nirgendwo mehr hingehen, weil man ja vorneweg nicht weiß, wie die einzelnen Veranstalter eingestellt sind. :(

    Nach dem letzten Kapitel musste ich breit grinsen :-]. Ms Reilly zeichnet ja ein ganz anderes Bild als die Krankenschwester. Hercule Poirot hat es nicht einfach mit den Damen. :lache Wobei ich diese andere Sichtweise sehr interssant finde - natürlich ist sie subjektiv gefärbt, aber etwas ist an diesen Beobachtungen sicher dran.


    Bei Poirots "Massenbefragung" habe ich zunächst gestutzt - sollte er nicht lieber alle einzeln befragen, um Ungereimtheiten viel schneller entlarven zu können? Aber es ist natürlich eine gute Taktik, erstmal alle ihre Aussage in der Öffentlichkeit machen zu lassen - da kann keiner hinterher mehr was anderes behaupten oder dem anderen unterstellen. Eindeutig ein besserer Ermittler als ich ;).

    Der ominöse Brief nach Paris kam nicht mehr zur Sprache, dafür die Ähnlichkeit der Handschriften. Vielleicht war Mrs Leidner gar nicht die, für die sie alle hielten?

    Wahrscheinlich hat der Brief nach Paris gar keine weitere Bewandnis, sondern sollte nur der Aufhänger sein, damit die Krankenschwester sich Mrs Leidners Handschrift genauer ansieht.


    Deine Theorie, Mrs Leidner könnte eine ganz andere als vermutet sein, ist natürlich auch interessant! Aber dann fehlt ja trotzdem ein Täter und ein Mordmotiv - hätte nicht ein Mitwisser sie eher bloßgestellt?


    An den Exmann oder seinen Umkreis als Mörder glaube ich auch nicht - das wäre schon weit hergeholt. Eher vermute ich, jemand kennt diese Geschichte und will Mrs Leidner einen gehörigen Schreck einjagen. Das würde auch die Ähnlichkeit der Handschrift erklären, wie belladonna im ersten Abschnitt schon vermutet hat.


    Nein, den Mönch kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen - das wäre für einen Christie eine zu einfache Lösung des Rätsels

    Der Mönch ist mir auch "zu" verdächtig. Ich glaube eher, er hat anderen Dreck am Stecken. Nach meiner Vermutung gibt es da außer dem Mord noch andere "Unregelmäßigkeiten" im Rahmen der Ausgrabung. Was wohl Mrs Mercado zu verbergen hat? Sie verhält sich ja auch sehr seltsam. Ob sie trinkt oder Drogen nimmt?


    Bei der Theorie mit der knieenden Haltung könnte man ja wieder auf den Pater kommen, dass sie vor ihm gekniet hat, damit er sie segnet und dann hat er ihr sein Kreuz über die Rübe gezogen - oder so ähnlich? :kreuz

    Modern an einen Blow Job denken möchte ich jetzt mal nicht...

    Belladonna! :yikes Doch nicht in einen Agatha-Christie-Roman!


    Wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, dass sie knieend ermordet wurde, schließlich würde das den Kreis der Verdächtigen durchaus erweitern. Aber das hilft bei der Suche nach dem Mörder nicht weiter! Heutzutage wäre es einfach: Genanalyse des Waschwassers - da sind bestimmt Hautschüppchen u. ä. vom Mörder drin.


    Noch zwei Details am Rande, die ich mir notiert habe, aber wahrscheinlich helfen die auch nicht: Coleman ist anscheinend unfreiwillig bei den Ausgrabungen dabei, Begeisterung klingt definitv anders. Und warum ist Carl Reiter verdächtig, weil er einen deutschen Namen hat?

    xexos und Rouge Ich denke es liegt weder am Englisch noch am langsamen Lesen, dass ihr diesen Abschnitt wenig spannend fandet, sondern hier fehlt noch die Spannung. Für mich ist es eine sehr langgezogene Einleitung, denn erstmal erzählt ja die Krankenschwester, wie sie in den Irak und zur Ausgrabungsstätte kommt - das hat aber an sich mit der Handlung nichts zu tun. Oder etwas doch? Und die ersten Tage dort sind ja auch etwas belanglos, wobei ich mir sicher bin, dass die geschilderten Beobachtungen schon auch Hinweise sind.