Beiträge von Lese-rina

    Liebe Querbeeteulen und Eulen,


    das Jahr nähert sich dem Ende und mit dem November die letzte Querbeetrunde 2022. Gelesen wird von Bernhardine Everisto, Mädchen, Frau etc.


    Bis jetzt lesen folgende Querbeeteulen mit:

    Regenfisch

    Clare

    baro

    Rouge

    Zwergin


    Natürlich können sich gerne weiter MitlerserInnen anschließen, wir freuen uns über jede/n MitleserIn!


    Erste Frage ist die nach dem Starttermin! Ich würde folgende Termine vorschlagen:


    2. November

    12. November

    22. November


    Bitte meldet euch, wann es euch am besten passt.


    Buchbeschreibung vom Klappentext bzw. Rückseite des Taschenbuches:


    In "Mädchen, Frau ect." verwebt Bernhardine Everisto die Geschichte schwarzer Frauen über ein Jahrhundert zu einem einzigartigen und vielstimmigen Panorama unserer Zeit. Ein beeindruckender Roman über Herkunft und Identität, der daran erinnert, was uns zusammenhält.


    Der gefeierte Roman von Bernharine Everisto. Ausgezeichnet mit dem Booker Prize. Eine vielstimmige Geschichte über den Wunsch, einen Platz in dieser Welt zu finden.


    ASIN/ISBN: 3442771870

    Wenn ich jetzt keinen PCR-Test mache, dann erfährt das Gesundheitsamt auch nicht, dass ich Corona habe, oder meldet das meine Hausärztin aufgrund meines Anrufes heute weiter dorthin?

    Das kann ich mir nicht vorstellen, es zählen doch nur die positiven PCR-Tests. Was schlägt deine Hausärztin den vor, wo du dich testen lassen sollst? Zu den Teststationen soll man mit Symptomen doch auch nicht ...


    Gute Besserung! Heute habe ich erfahren, dass sich in der Arbeit das ganze Eck, an dem ich in den Pausen normalerweise auch sitze, angesteckt hat. Bin ich froh, dass ich an den kritischen Tagen zufällig nicht da war! :)

    Ich habe mir jetzt eine kurze Hörsendung vom WDR über Therese angehört und ein paar Dinge nachgeschlagen. Die Sendung kann ich empfehlen. Sie befasst sich viel mit ihrer Jugend und das ist für die Geschichte hier gar nicht so schlecht, wenn man das weiß.

    hier gehts zur Hörsendung vom WDR

    Vielen, vielen herzlichen Dank für den Link, den werde ich mir auf alle Fälle anhören! :thumbup:

    Stimmt, Veronika ist aus heutiger Sicht wirklich total altmodisch, was ihre Ansichten zum Frauenstudium und so weiter angehen! Ich wollte Therese da einfach auch ein Gegengewicht geben, zumal sich solche Einstellungen ja wirklich gruselig lang gehalten haben.

    Ich finde es sehr gut, dass nicht nur die für ihre Zeit sehr moderne und fortschrittliche Therese vorkommt, sondern auch die Ansichten einer "ganz normalen" Frau und Mutter, die sicher sehr viel mehr in die Zeit passen als Thereses Fortschrittgedanken. In der Literatur tauchen ja ganz oft die taffen, fortschrittlichen Damen auf und das kann das Geschichtsbild auch verzerren. Von daher: alles richtig gemacht (zumindest für mich). :grin


    Die Gruppe ist ja richtig gut vorbereitet, ...

    Gut vorbereitet, ja, was die Ausrüstung angeht, aber zum Teil war ich wirklich erstaunt über die Naivität, ohne einheimischen Führer in den Dschungel zu gehen. Kito wurde ihnen ja mehr oder weniger aufgedrängt. Wahrscheinlich bin ich ja viel zu viel Angsthase, aber allein die Vorstellung, was ihnen da ohne kundige Begleitung alles passieren hätte können ..... für mich unvorstellbar!


    Das finde ich Klasse, dass auch in Deutschland spannendes zu erfahren ist. Das ist wirklich gut gemacht. Oft hadere ich ja bei Büchern, die in zwei unterschiedlichen Zeitebenen sind, mit einer der beiden, weil sie oft nicht so interessant anmuten. Das ist hier gar nicht so. :)

    Ich habe mir auch gedacht, dass hier beide Zeitebenen sehr gut ausgewogen nebeneinanderstehen. Was eine umso größere Kunst ist, da es ja am Amazonas weitaus mehr Interessantes gibt als im beschaulichen Lindau. Dennoch finde ich auch diese Passagen ganz wunderbar und - wie hollyhollunder schreibt - es gibt immer was Neues zu lesen. :anbet Sehr überraschend, aber wirklich gut!

    Dass sie kein junges Mädel mehr ist, finde ich auch interessant. Aber eigentlich ist das auch rauslesbar, denn sie ist sehr klug, weiß, wie sie erreicht, was sie möchte und die Menschen haben einen gewissen Respekt vor ihr. Sonst würde sie so eine Reise wohl auch nicht machen können. Das hätte ihr keiner erlaubt, denke ich.

    Wobei der Respekt sicher auch von ihrer Stellung als Prinzessin kommt, das würde ich nicht unbedingt auf das Alter zurückführen. Wenn man von frühester Kindheit an als "Hoheit" gesehen und bezeichnet wird, hat man sicher auch in jungen Jahren ein ganz anderes Auftreten als wir "Normalos". Beim anderen stimme ich dir zu - da ist schon erkenntlich, dass sie zumindest nicht mehr ganz jung ist. :alter

    Bei der aktuellen Eat.Read.Sleep-Folge ist direkt mal wieder ein Buch auf meiner Wunschliste gelandet.

    Ich bin momentan auch nicht aktuell, aber das wird schon wieder :-].


    Heute konnte ich doch in der „Mittagspause“ zumindest ein Kapitel lesen. Dann hab ich mich recht lange aufgerafft, um was zu arbeiten, leider hab ich zwar einiges aufgearbeitet, nicht aber das, was ich eigentlich machen wollte. ;) Aber zumindest ist der neue Drucker an Ort und Stelle und installiert :).


    Jetzt werd ich früh zu Bett gehen und hoffentlich da noch ein bisschen weiterkommen.

    Ich war jetzt seit Mittwoch bei meinem Vater und hatte keine Zeit, eine einzige Zeile zu lesen. Schon seltsam, wie einen ein einziger Mensch beschäftigen kann mit Nichtigkeiten.

    Vielleicht war er aber einfach auch nur froh, dass du da warst und hat (aus seiner Sicht) die Zeit mit dir bestmögliches ausgenutzt? Nämlich damit, dich immer um sich zu wissen? Abgesehen davon haben gerade alte Menschen andere Prioritäten und wollen vielleicht noch manches erledigt wissen, was für Jüngere nicht unbedingt nachvollziehbar ist.


    Von daher freue dich, dass du ihm helfen konntest und mehr noch über die Ruhe und freie Zeiteinteilung jetzt zuhause. :knuddel1

    Noch zu den Zeitebenen: Ich habe mich dafür entschieden, die Reisekapitel in der Gegenwart zu schreiben, damit man erstens "unmittelbar" dabei ist, mit Therese wirklich alles entdeckt. Ich hatte den Eindruck, dass die Gegenwartsform dabei hilft. Und auch einfach, weil ich die beiden Ebenen stärker voneinander abheben wollte. Aber klar, ich verstehe auch das Stolpern, das dadurch dann entstehen kann...

    Dass mit dem "mehr dabeisein" habe ich mir auch schon überlegt und das stimmt natürlich. Da fühlt man sich (vor allem auch in Verbindung mit der Ich-Erzählerin Therese) ganz anders mitgenommen. Mein Kopf sträubt sich nur ein bisschen, weil die Reisen ja zeitlich vor der Zeit in Lindau spielen, aber da wird er sich schon noch dran gewöhnen ;).


    Was mich ja immer wieder nervt ist die unglaubliche Borniertheit der Europäer den Einheimischen gegenüber.

    Das hatte man früher, hat man aber auch noch heute. Mittlerweile denke ich, viele sind sich ihrer selbst unsicher und müssen sich und ihre Lebensweise deswegen durch eine bewusste Abgrenzung selber bestätigen. Leider ist damit oft auch eine Abwertung des/der anderen verbunden. Das hat aber mehr mit ihnen selbst, als mit anderen zu tun. Und wenn dann auch noch mehrere zusammenkommen, die sich gegenseitig bestätigen, dass die eigene Lebensweise ja doch die allerbeste ist, hat irgendwas anderes überhaupt keine Chance.


    Leider. Weil es natürlich Quatsch ist. Und weil es nicht eine "richtige" Lebensweise gibt (auch nicht für den Einzelnen), sondern ganz viele "richtige". Was für den einen passt, muss für die andere nicht passen und was heute passt, kann morgen schon ganz anders aussehen. Durch diese eingeschränkte Einstellung verstellen sich die Leute aber selber den Blick auf andere Möglichkeiten und verpassen damit nicht nur die Chance, ihren Horizont zu erweitern, sondern auch, für sich selber andere Lebensweisen kennen - und vielleicht lieben - zu lernen.

    Seishi Yokomizo; Die rätselhaften Honjin-Morde; 2,0
    Kirsten Boie; Heul doch nicht, du lebst ja noch; 1,8; Monatshighlight
    T. J. Klune; Das unglaubliche Leben des Wallace Price; 2,2


    Ein schöner Lesemonat mit drei guten Büchern, die alle nah beieinanderliegen. Empfehlen würde ich am allermeisten - nicht nur wegen dem wichtigen Thema - das Jugendbuch von Kirsten Boie. So war dann die Frage nach dem Monatshighlight entschieden.


    ASIN/ISBN: 3751201637

    1. Hessen: Mainheim (fiktiv) - Unser kostbares Leben von Katharina Fuchs, gelesen im Januar

    2. Rheinland-Pfalz: unterwegs an der Mosel zwischen Koblenz und Trier - Die Moselreise von Hanns-Josef Ortheil, gelesen im Februar

    3. Baden-Würtemberg: Freiburg und Umgebung - Kaiserstuhl von Brigitte Glaser, gelesen im März

    4. Berlin: überwiegend Ostberlin - Das zweite Geheimnis von Titus Müller, gelesen im Mai

    5. Nordrhein-Westfalen: Beifang (Selm) im Ruhrgebiet - Beifang von Martin Simons, gelesen im Juli
    teilweise in Düsseldorf - Die rote Tänzerin von Joan Weng, gelesen im August

    6. Hamburg: Heul doch nicht, du lebst ja noch von Kirsten Boie, gelesen im September


    Kann zwei neue Bücher hinzufügen und damit zumindest ein neues Bundesland.


    Direkt in Hamburg spielt Heul doch nicht, du lebst ja noch von Kirsten Boie, allerdings zu einer Zeit, in der niemand ans Verreisen auch nur dachte. In der unmittelbaren Nachkriegszeit kämpften die Jugendlichen, um die es im Buch geht, mit ganz anderen Problemen. Ein schönes und wichtiges Buch.


    ASIN/ISBN: 3751201637


    Die rote Tänzerin von Joan Weng spielt zwar auch in Berlin und in anderen deutschen Städten, ein großer Teil aber in Düsseldorf zu der Zeit, als Anita Berber von Otto Dix gemalt wurde. Um 1925 war es auch nicht einfach, aber gereist wird sehr oft im Buch und so wäre ich auch gern dabeigewesen, als diese beiden großen Künstler aufeinandergetroffen sind.


    ASIN/ISBN: 3746638321

    Gestern auf den Spieletagen war es sehr schön und sehr spät (haben jede Minute ausgenutzt und gespielt, bis wir nach über zwei Stunden nach dem offiziellen Schluss die letzten waren ;)) und so habe ich heute Vormittag erstmal lange ausgeschlafen und hänge seitdem so rum.


    Jetzt muss ich aber langsam mal in die Gänge kommen, schließlich steht auf dem Programm, den Feiertag für liegengebliebene berufliche Arbeit zu nutzen. Im Home-Office, ganz ohne Stress (hoffentlich!). Außerdem Nachmittags Chauffeur für den Nachwuchs machen und kurz bei meiner Mama vorbeischauen. Lesen wird heute leider wohl wenig gehen, allemal so zwischendurch.

    Heute morgen im Bett konnte ich den ersten Abschnitt des Leserundenbuches fertiglesen - ich liebe Tage, an denen ich vor dem Aufstehen Zeit zum Lesen habe :).


    Dafür wirds den Rest des Tages wohl nichts mehr werden mit Lesen - es geht zu den Landauer Spieletagen, um dort meiner anderen Leidenschaft zu frönen. Ich freu mich sehr darauf und vermisse da auch gar nicht die fehlende Lesezeit. ;)

    Ich lese das Nachwort grundsätzlich erst immer danach, damit ich mich nicht spoilere. Sollte da alles erklärt sein, entschuldige meine Nachfragen. ;)

    Dazu Frage an Katharina_Innig Kann man das Nachwort ohne große Spoilergefahr lesen? Ich war auch schon ein paarmal nahe dran nachzulesen, ich will ja so gern wissen, was real und was fiktiv ist.


    Ansonsten kann ich mich hollyhollunder wirklich anschließen: ein sehr schönes Buch, gerade jetzt in der grauen Herbstzeit! Ich war überrascht und auch etwas erleichtert, mit der gealterten Therese zu beginnen. Überrascht, weil ich damit nicht gerechnet habe und erleichtert, weil ich erwartete, chronologisch erstmal mit den Jugendjahren von Therese zu beginnen und erst irgendwann nach Brasilien zu dürfen. So gefiel mir der Einstig sehr gut und ich hoffe, in den Rückblicken trotzdem zu erfahren, wie Theresa so reiselustig wurde und welche Widerstände sie überwunden hat, um nach Brasilien zu dürfen.


    Irritiert hat mich nur die Verwendung der Gegenwartsform während der Reise und der Vergangenheitsform in den Lindauer Kapiteln. Da bin ich bei den Kapitelanfängen immer etwas ins Schleudern gekommen, nach ein paar Sätzen war ich dann schon wieder drin. Gabs da eine Überlegung dazu?


    Beipflichten kann ich hollyhollunder auch, was das nachschlagen angeht. Da kommt man fast gar nicht mehr mit dem Buch voran, so viel Interessantes gäbe es zu entdecken und nachzulesen :). Olga hab ich noch nicht gegoogelt - sie ist sicher auch eine sehr interessante Person! Bei Therese selber bin ich vorsichtig, aber ihr Alter im Handlungszeitraum hat mich interessiert. Geboren 1850 ist sie immerhin schon 38 auf ihrer Brasilienreise, also doch schon eine "reife" Frau.

    Dann ist das wirklich ganz was anderes, da wäre ich auch seeeehr aufgeregt. :)


    Ich hab eine Freundin, die ist ebenfalls Kunsthistorikerin und bin immer wieder beeindruckt von ihrem Wissen. Da sieht man vieles ganz anders, wenn man es entsprechend einordnen kann. Vor der Familiengründung sind wir öfter gemeinsam in den Urlaub gefahren und haben etliche Städte unsicher gemacht. Für mich sehr komfortabel, immer eine kompetente Fremdenführerin dabei zu haben, ich habe sehr viel davon gelernt. Leider vergesse ich die Details immer viel zu schnell.

    Jeans und einen kuscheligen, knallpinken Kaputzenpulli, der meine Pubertätstochter (Lieblingsklamottenfarbe: schwarz) in den Wahnsinn treibt. Damit darf ich mit ihr nicht auf die Straße - aber zum Glück bin ich heute später mit Sohn unterwegs, dem es herzlich egal ist, was ich anhabe :grin.


    Einmal Schmuckbeschreibung, das reicht dann für die nächsten x Beiträg :lache: zwei silberne Ringe (einer davon mein Ehering, der andere selbstgefertigt) und kleine silbere Ohrringe.


    Wenn ich dann außer Haus gehe, noch blaue Turnschuhe und eine grüne Übergangsjacke.


    Tante Li Ich nominiere dich für das kreativste Outfit der Woche und hätte dich gerne gesehen :-].