Beiträge von Lese-rina

    Es wird düster, sehr düster und geht dem Ende entgegen. Aenea schaut ja den Ankündigungen nach keinem guten Schicksal entgegen, ich bin sehr gespannt, wie es ausgeht! Dass sie ausgerechnet am Gründonnerstag in den Vatikan stoßen, hat mir mal wieder ein genervtes Augenrollen entlockt. Ich hoffe doch sehr, dass Aenea nicht einen Kreuzestod am Karfreitag stirbt/sterben soll - zuzutrauen ist Simmons in dieser Richtung alles :lache.


    Der Angriff der Biosphäre war schon sehr dramatisch und tragisch. Allerdings hat uns Simmons ja schon öfter vor "aussichtslose" Szenen vorgesetzt und am Ende war es dann doch nicht so schlimm, wie es ausgesehen hat. Von daher hoffe ich auf das Beste!


    Als Lhomo die Gruppe verlässt, hab ich mir mal wieder gedacht, es wäre sehr hilfreich, wenn Aenea nicht die große Einzelkämperin wäre, sondern ihre Freunde und Verbündete zumindest annähernd über ihre Ziele aufklären würde. Eine eigenständige Entscheidung kann nur getroffen werden, wenn man möglichst viele Fakten kennt. Das verhindert Aenea mit ihrer Geheimniskrämerei. Ich verstehe, wenn sie nicht über mögliche Zukunftsszenarien reden möchte, aber etwas, was sie unmittelbar geplant hat, könnte sie schon ihren Verbündeten mitteilen. Das riesengroße Vertrauen, das ihr entgegenschlägt, kann ich nach wie vor nicht wirklich nachvollziehen. Ich lese, dass es so ist und nehme es als gegeben hin, aber kann es nicht "erlesen" oder "spüren". Das finde ich (immer noch) sehr schade. Deswegen ist das Buch trotzdem gut, aber für mich bleibt einiges im Bezug auf Aenea nach wie vor ein Fragezeichen.


    Diese "Gabe", die Aenea vermittelt, kann auch ein ganz schöner Fluch sein. "Alles" zu wissen, so viele Emotionen und Erinnerungen unmittelbar zu erfahren - ich stelle mir das extrem belastend vor. Aenea sagt ja zu Raul, sie kann ihm helfen, diese "Stimmen" zurückzudrängen, aber was ist mit den Menschen, die diese Anleitung nicht haben und es von selber nicht schaffen? Ich weiß nicht, für mich klingt das nicht sehr verlockend. Genauso wie die Kruziform hat diese Gabe unerwünschte Nebenwirkungen - über die die Menschen vorher auch nicht aufgeklärt wurden. Da sind wir m. M. nach schnell an einem Punkt, wo sich Positives ins Gegenteilige dreht.

    Also ich wusste irgendwie sofort, wer ihr Ehemann gewesen sein könnte. Und ich habe tatsächlich am Ende recht behalten. Mehr schreibe ich dazu aber nicht. ;-)

    :/Das heißt also, wir kennen ihn schon :). Leider hab ich überhaupt keine Idee, wer es sonst noch sein könnte. Aber ich hab noch einen Abschnitt, da wird es sich sicher aufkären. :lache

    Wie treu Raul zu Aenea steht, und auch das er damit einigermaßen umgehen kann das sie ihn nicht einweiht, habe ich mir mit den 4 Jahren auf der alten Erde erklärt - da ist Aenea ja gereift, er konnte viel Zeit mit ihr verbringen.

    Es ist halt die ganz große Liebe :love: , wie wir gelesen haben, die größte Kraft im Universum. Da muss sich das halt bewahrheiten. :)

    Insgesamt ist mir da aber die Motivation Aeneas unklar, warum sie in den Tempel läuft, wp ihr wohl klar ist was dort passieren wird.

    Die Motivation Aeneas ist mir öfters unklar ... :rolleyes: Wobei das allerdings haargenau aufs Buch abgestimmt ist, schließlich wissen wir in Bezug auf Aenea genausoviel wie Raul. Und Raul weiß eben auch nicht, warum Aenea wann wie handelt. Von daher passt das :grin.

    Was der Core wann machen möchte, steht eh nochmal auf einem anderen Blatt. Aber so genau können sie die Farcaster wohl auch nicht überwachen, auf Raul sind sie ja auch eher zufällig gestoßen.

    Ja, ich habe wohl dich Macht des Core überschätzt. :lacheMir ist mittleweile auch noch eingefallen, dass Aenea ja alle aus der Gruppe der Alten Erde durch die Farcaster irgendwohin schickt, so dass sehr viele Farcaster im Einsatz waren. Das hat sicher für zusätzliche Verwirrung gesorgt. Und so macht auch Sinn, warum die Leute von der Alten Erde weg verschiedene Farcaster genutzt haben - das hat mich nämlich gewundert, warum sie nicht einfach den nächstgelegenen nehmen, vom Zielpunkt her ist es ja egal.

    In dem Abschnitt dreht sich das Buch ganz deutlich in eine neue Richtung. Von den doch begrenzten Welten des Pax geht es jetzt hinaus in die Weite des Universums, mit all seinen faszinierenden Geschöpfen. Ich hab schon die ganze Zeit gewartet, wann es denn zu den Ousters geht, aber das was uns Simmons hier präsentiert ist schon sehr beeindruckend. :anbetEine ganz anderes Universum!


    Sehr überrascht war ich, auf Oberst Kassad und Het Masteen mit seinem verschwundenen Baumschiff zu treffen, aber gerade über letzteren habe ich mich sehr gefreut. Seine Geschichte kam mir in Hyperion eindeutig zu kurz. :grin.


    Einige Sachen, die sich bereits angedeutet haben, werden in diesem Abschnitt aufgelöst z. B. wie Raul vom Gasplaneten wegkam oder die Fähigkeit Aeneas, sich auch ohne Farcaster im Raum beliebig zu bewegen. Das finde ich schön, wenn es neben soviel Überraschung auch etwas Bestätigung gibt :). Rauls Kampf mit Nemes, naja, ich steh nicht so sehr auf Kämpfe :lache. Aber wahrscheinlich brauchte Raul einfach seine Heldentat und es war spannend zu lesen, so habe ich es nägelkauend gelesen und dann abgehakt.


    Kämpfe werde ich wohl trotzdem im verbleibenden Rest des Buches noch erleben, denn es geht jetzt ganz eindeutig in Richtung "Entscheidungsschlacht". Ich lese also gespannt weiter. :lesend

    Endlich gibt es erste Antworten! Wir erfahren was es mit dem Core auf sich hat und auch, welche Aufgabe Aenea in dem großen Spiel zugeteilt ist. Das hat mir gut getan, endlich nach den ganzen Fragen und Unklarheiten mal Antworten zu bekommen - ich rätsel ja gerne, aber igendwann muss dann auch mal gut sein. Und auch meine große Frage aus dem letzten Abschnitt wird geklärt - Aenea bzw. der ganze Planet ist also ein Lockmittel für de Soya, worauf er glatt eingeht :(. Eins ist für mich aber immer noch ungeklärt - wieso konnte Aenea so unbehelligt über verschiedene Planeten ziehen - die Auswirkungen sind ja immens!


    Bei dieser ganzen Geschichte mit Aenea geht es mir wie Raul - das ist mir alles viel zu religiös angehaucht. Ihr Blut zu trinken ist da ja nur die Spitze des Eisbergs. Die Parallelen zu Jesus sind zwar in der Logik des Buches durchaus nachvollziehbar erklärt, trotzdem ist mir das alles "zu viel". Für mich schmälert das den Reiz des Buches.


    Aber mir gefällt, dass Raul diese Zweifel auch hat. Überhaupt ist er seine sehr, sehr treue Seele. Obwohl ihn Aenea so gut wie nie einweiht, steht er treu an ihrer Seite. Das finde ich schon fast wieder unheimlich. Als die Rede auf Aeneas Mann und noch dazu auf ihr Kind kam 8| war ich nicht nur erstaunt, sondern auch beunruhigt. Eine verkappte Liebesgeschichte passt ja gar nicht da rein. Zum Glück findet das Simmons anscheinend auch und hat es in eine andere Richtung entwickelt. Ich bin sehr gespannt, was da noch kommt - eine normale "Ehe" war das sicher nicht. Wahrscheinlich auch kein normaler "Ehemann". Doch wer oder was könnte es sein? Ich hab ja schon A. Bettik in Verdacht - vielleicht ist ein Kind mit menschlichen, cybriden und androiden Vorfahren die nächste Entwicklungsstufe?


    Ach ja und ich glaube zu ahnen, wie sich Raul irgendwann aus seinem lebensgefährlichen Raumschiff-Gefängnis befreien kann. ;)

    :gutebesserung  Faraday ! In dem Fall hilft wohl wirklich nur - so hart es auch ist - Tür zu und um sich selber kümmern. Der Papa schafft das schon und deiner Tochter schadet es nicht, wenn sie mehr Bezug zum Papa kriegt. Du tust dir und deiner Familie keinen Gefallen, wenn du zu früh wieder aufstehst. Alles, alles Gute!




    Wie beim letzten Abschnitt gehofft, wird natürlich erklärt, wie Raul vom Gasriesen weggekommen ist. Wie konnte ich nur an Simmons zweifeln :lache

    Ich will deine Euphorie ja nicht bremsen, aber so wirklich klar ist ja immer noch nicht, wie Raul jetzt weitergekommen ist. :grin Nur dass ihn der Lufttintenfisch wohl durch den Farcaster geschmissen hat - nur warum? Hat diese "Stimme", die Raul wahrgenommen hat, damit zu tun? Wahrscheinlich ist das die Kommunikationsart dieser Wesen und sie wollten - genauso wie das Volk auf dem vorherigen Planeten - Raul und Aenea helfen. Zumindest wäre das für mich eine stimmige Erklärung.


    Ansonsten bleiben nach diesem Abschnitte sowieso viele, viele Fragen. In erster Linie würde mich interessieren, warum Aenea und Raul nicht direkt angegriffen worden sind, sondern die drei "Sonderkrieger" solange zögern. Klar, Kardinal Mustafa hält sie zurück, da er Angst vor dem Shrike hat (warum beschützt dieser überhaupt Aenea?), aber sie hätten ja auch schon vorher angreifen können. Und warum konnte Aenea so lange völlig ungestört durch etliche Welten reisen??? Der Core hat doch sicher die Erschütterungen der Farcaster gespürt und hätte seine Krieger losschicken können. Wahrscheinlich ist es aber wieder mal am besten, ich nehme das einfach so hin, irgendwann wird es sich schon aufklären (oder auch nicht ;)).


    In diesem Abschnitt hatte ich das erste Mal nach über 2000 Seiten das Gefühl, hier hätte man ein paar sparen können. Diese ganze Aufzählerei der Berge hat mich überfordert und da hab ich nur noch quergelesen. Hier hätte Simmons etwas kürzer sagen können, dass nehezu sämtliche "alten" Weltreligionen außer dem Christentum auf T'ien Shan zu finden sind. Und die Geschichte der KI war zwar interessant, aber auch langatmig. Vielleicht bin ich es aber einfach auch nicht mehr gewohnt, nachdem uns Simmons bislang in "Endymion" sehr viel Handlung präsentiert hat. :-] Bewundernswert finde ich es auf alle Fälle, wie mühelos hier zwischen Geographie und Technikgeschichte auf buddhistische Philosphie umgeschwenkt wird, ohne dass es einen Bruch gibt. Das schafft wohl nur dieser Autor :anbet.


    Raul und Aenea sind ein Paar. Das war nach den ganzen Andeutungen ja nicht überraschend, mir gefällts. Und Raul ist glücklich :).

    Ich finde die Idee mit einem Videotreffen sehr gut, das wäre mal ganz was Besonderes :thumbup:. Es sollte nur kein „muss“ werden, vor allem nicht für die AutorInnen. Mag vielleicht auch nicht jede/jeder und ist auch ein Zeitaufwand.


    Außerdem fände ich eine online-Plattform, wo man weder etwas installieren noch sich anmelden muss, wesentlich besser. Gute Erfahrungen habe ich beruflich mit meetzi gemacht, da muss sich nicht mal der Einladende anmelden. Alle anderen kriegen dann einen Link, das ginge auch per PN.

    Tja, für den Wechselunterricht gibt es ein Konzept an unserer Schule, beim Distanz unterricht weiss ich es nicht. Ich kann mir vorstellen, dass in der Schule gerade wieder die Post abgeht und nach Lösungen für das Ganze gesucht wird. Die kommen nämlich nicht aus München....

    Sicher gibt es Konzepte, nur werden die dauernd über den Haufen geworfen. Das ist schon frustrierend ...


    Die Aufregung um die 15-km-Grenze verstehe ich dafür wenig. Sie gilt ja eh "nur" in Hot-Spots und da sollte es eigentlich selbstverständlich sein, zuhause zu bleiben und nicht in der Gegend rumzufahren. Arbeit, Schule, Hilfeleistungen, Einkäufe, die vor Ort nicht zu machen sind ... sind ja eh Ausnahmegründe.