Beiträge von Lese-rina

    Liebe Clare ,

    Ich wünsche dir weiterhin eine rasche Genesung! :knuddel1 Und unsere Runden hier gehen uns ja nicht verloren. Jetzt sind du und dein Wohlbefinden erst Mal an der Reihe! :gutebesserung


    Saiya & Ellemir , ihr macht das richtig! Nehmt euch die Zeit und dann werden unsere gemeinsamen Runden umso schöner werden! :knuddel1

    :writeKann ich so nur unterschreiben! Allen angeschlagenen Eulen alles Gute - die gemeinsame Lesezeit kommt wieder, wenn es passt!


    Clare Ist ja nicht so, dass wir bis dahin nichts zu lesen und auszusuchen hätten. :lache

    Kein Problem. Ich werde vielleicht auch erst ein paar Tage später anfangen. Ich würde gerne erst noch mein aktuelles Buch fertig lesen.

    Dieses (Luxus-)problem habe ich auch und ich werde sicher erst in einigen Tagen zu euch stoßen können. Aber mein jetziges Buch ist keins, das sich leicht unterbrechen lässt.



    Das Buch liest sich so schön :love:

    Na das klingt doch schon mal vielversprechend! :fingerhoch Ich freu mich!

    Sag das doch nicht. Jetzt hadere ich schon wieder, ob ich weiter lesen soll. *seufz*

    Es ist ein schwieriges Buch, obwohl es sich so flüssig lesen lässt und ich verstehe jede, die das Buch abbricht. Für mich kann ich aber sagen, dass ich sehr froh bin, das Buch gelesen zu haben - es war zwar mehr "Arbeit" als "Vergnügen", aber ohne genau sagen zu können warum, hat es sich für mich gelohnt. Es ist ein Buch jenseits aller gängiger Erwartungen und Kategorien und vielleicht gerade deshalb lesenswert.


    Aber es muss jede selber wissen. :wave


    Findus Schön, dass dich die Technik nicht mehr vom eulen abhält! :)

    ... heute in der Gegend ein seit zwei Tagen vermisstes Kind zwar unterkühlt, aber außer Lebensgefahr aufgefunden wurde. Sie hat beim Wandern ihre Familie verloren und sich in einem großen Waldgebiet verirrt. Es hat zwar nichts direkt mit mir zu tun, aber trotzdem denkt man automatisch immer wieder an das Mädchen alleine im Wald, wenn man raussieht und das grausige Herbstwetter bemerkt. Zum Glück ist es soweit einigermaßen gut ausgegangen. :)

    Eine wirkliche Auflösung hätte für meine Begriffe gar nicht zu diesem Buch gepasst.

    Für mich war das Ende so absolut passend ...

    :write Ich hätte nicht erwartet, einmal über ein Buchende zu schreiben, dass die fehlende Auflösung absolut passt. Aber hier ist es genau so! Gerade dieses extrem offene Ende, das überhaupt nichts erklärt, setzt nochmal einen ganz bewussten Schlusspunkt.


    Gefällt mir das Buch? Ich bin ähnlich unentschieden wie baro . Auf alle Fälle aber bin ich sehr froh, es gelesen zu haben! Und mind. genauso froh, es mit euch getan zu haben, denn alleine ... - ich weiß nicht, ob ich durchgehalten hätte. :knuddel1Es ist kein einfaches Buch. Sehr klischeehaft, ist es für mich ein wahres "Nobelpreisträgerbuch". Es fordert, es gibt aber auch viel. Es zeigt von ganz viel Können und von noch mehr Mut. Können, um mich so lange zu fesseln und bei der Stange zu halten, obwohl ich genauso wie Ryder planlos herumirre und keinen roten Faden erkennen konnte. Mut, da der Autor den Weg, die Leser selbst und eingenständig Denken und Interpretieren zu lassen, konsequent bis zum Ende geht und nicht der Versuchung erliegt, sein Werk zu kommentieren und zu erklären.


    Was will mir das Buch sagen?

    Gibt es eine Botschaft für den Leser

    Wenn es ein Buch schafft, jeder/m etwas anderes zu sagen, dann ist ein Buch genial. :anbet Und das ist bei dem Buch wohl der Fall - sieht man ja schon an den unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten, die hier zusammenkommen.


    Für mich ist das Buch eine Metapher auf das Leben als Ganzes. Wir haben - wie Ryder - zwar ein Ziel vor Augen, verlieren uns aber immer wieder in anderen Aufgaben, die an uns herangetragen werden. Manches davon wichtig, manches davon nichtig - doch ist es sehr schwierig, das immer einordnen zu können. Manchmal kommen wir gar nicht weiter, weil eine Mauer den Weg versperrt, wir treffen aber auch immer wieder hilfreiche Menschen, die uns auf unseren Weg zurückführen oder uns anderweitig helfen und aufrichten.


    Für mich stellt sich dabei aber die Frage, ob das gesetzte Ziel wirklich das Ziel ist (Ryder verpasst ja am Ende seinen großen Auftritt und es stört eigentlich keinen) oder ob nicht die ganzen Umwege und "Ablenkungen" das wirkliche Ziel sind. Wir kennen Ryders "wahren" Zeitplan nicht - vielleicht war es ja tatsächlich genau so und nicht anders geplant. Es bleibt für mich die Botschaft, das eigene Leben zu leben. Wie auch immer.


    Zuckelliese schrieb:

    Ich fühle mich am Ende wie benommen und bleibe ungetröstet.

    Ungetröstet bleiben auch die meisten Protagonisten in dem Buch. Und das finde ich eine sehr, sehr traurige Botschaft. Bei allen Mühen von Ryder kann er den allermeisten nicht weiterhelfen. Muss das jede*r vielleicht selbst tun? Den meisten Schmerz fügen sich die Charaktere gegenseitig selbst zu. Ich habe den Eindruck, alle warten auf irgendetwas, auf bestimmte Reaktionen des Gegenübers, auf Anerkennung, Aufmerksamkeit oder Liebe. Aber niemand ist in der Lage, das der/dem anderen zu geben. Bei dem Gedanken fühle ich mich auch "ungetröstet".


    Die einzige Person, die gestärkt aus diesen Tagen herausgeht, ist für mich Stephan. Er hat erkannt, dass er sich um sich selbst kümmern muss, dass er ein anderes Umfeld braucht, um wachsen zu können. Dazu passt für mich auch gut die Interpretation von Clare , die mir auch sehr gut gefällt:


    Und der Gedanke, dass einer, der immer allen alles recht machen will, beflissen, immer hilfsbereit und höflich bis zur Selbstverleugnung ist, langsam an Kontur verliert und schließlich sich selbst.

    Findus hat an anderer Stelle geschrieben, es ist oft interessant, was der/die Autor/in zum eigenen Werk sagt. Grundsätzlich stimme ich dem zu, nur in diesem Fall hier will ich das - glaube ich zumindest - gar nicht wissen. Wie oben schon geschrieben finde ich es sehr mutig, das Ishiguro das Buch für sich selbst sprechen lässt - egal was jede/r hineininterpretiert. Was ander Leser*innen dazu sagen, das interessiert mich allerdings auch und so werde ich mir sicher in den nächsten Tagen die angesprochenen Rezensionen und sicher noch ein paar weitere durchlesen.


    Ansprechen möchte ich gerne noch Hoffman. Der macht ja am Ende ein enorme Kehrtwende zum Super-Bösewicht, der eigentlich überall seine Finger im Spiel hat - und das nicht zum Guten. Über seine Beweggründe, Ziele und Motive lässt sich wohl auch lange spekulieren - aber ich höre jetzt lieber auf, denn mein Post ist mehr als lange genug. ;) Das Buch bleibt ganz bestimmt noch länger in meinem Kopf und bestimmt fällt mir sowieso noch das ein oder andere dazu ein.


    Mittlerweile habe ich die Idee, dass Boris vielleicht eine Projektion von Ryders Kindheit ist. Das alles irgendwie ein Traum ist, darüber haben wir ja in Abschnitt 2 schon geschrieben. Dazu passt auch, dass Ryder Miss Collins und Herrn Brodsky gedanklich begleiten könnte, während er gleichzeitig in ihrem Haus blieb. Und das er immer mehr Leute aus der Jugend trifft.

    Das ist eine sehr interessante Idee :/. Und ohne spoilern zu wollen: im nächsten Abschnitt deutet durchaus noch mehr darauf hin. Nur müsste Ryder dann nicht viel mehr Empathie mit Boris haben und sich um ihn kümmern, anstatt ihn (auch) zu ignorieren? Oder spiegelt er das wieder, was er selbst erlebt hat?

    Madeline Miller; Ich bin Circe; 1,3; Leserunde; MONATSHIGHLIGHT
    Mary Ann Shaffer; Deine Juliet; 1,7
    Elizabeth von Arnim; Elizabeth auf Rügen; 1,4
    Anna Rosendahl; Acht Zimmer, Küche, Meer; 2,0
    Charles Dickens; Große Erwartungen; 1,9


    Ein ausgezeichneter Lesemonat, sowohl quantitativ wie auch qualitativ. Da hätten es mind. drei Bücher verdient, "Monatshighlight" zu werden. :)

    Ich finde es ja schrecklich, dass Ryder bei Boris genauso anfängt wie Gustav bei Sophie. Also nicht mit ihm reden und in die Zeitung vertiefen. Ich hoffe, das legt sich wieder.

    Boris tut mir wirklich sehr leid. Der einzige, der ihn wohl wirklich ernstnimmt und guttut ist sein Großvater, wobei er auch durch ihn in eine gerade für ein Kind ganz schwierige Vermittlerrolle zwischen seinem Großvater und Sophie gedrängt wird. Ryder hat zwar bemüht angefangen, aber wie man jetzt sieht, auch ganz stark nachgelassen und Sophie hat viel zu sehr mit sich zu tun, als dass sie auf Boris Bedürfnisse eingehen könnte. X(

    Bei jedem anderen Roman würde ich jetzt schreibe, dass man in diesem Abschnitt mehr über Brodsky und Miss Collins erfährt, über die Gemeinschaft der Hoteldiener der Stadt, über Direktor Hoffman und auch über das mysteriöse Sattler-Haus, vor dem sich Ryder fotografieren ließ und damit Kontroversen auslöste. Bei jedem anderen Roman, ja.

    Eigentlich weiß ich nach wie vor nichts.:lache

    Das hast du sehr schön zusammengefasst :grin. Ja man weiß (etwas) mehr - andererseits bleibt das Buch so verwirrend wie eh und jeh. Ich bin auch gespannt, ob es am Ende zu einer Auflösung kommt oder ob wir so entlassen werden.


    Ein paar Dinge sind mir in diesem Abschnitt aufgefallen, die mir noch unerklärlicher erscheinen als der ganze Rest. Neben der mysteriösen, nur ganz kurz auftauchenden Kim, die ich schon in meinem letzten Post erwähnt habe, frage ich mich auch, warum Hoffman, der die Mauer doch kennen muss, Ryder genau dort ohne Vorwarnung hinschickt und ihm auch noch versichert, es sei nur ein kurzer Fußweg :/. Und warum erwähnt Ryder zwischendurch, er habe beim Frühstück gründlich darüber nachgedacht, ob er sich vor dem Sattler-Haus fotografieren lassen soll - das stimmt doch so gar nicht!? Immer mehr Seltsamkeiten.


    Ich dachte schon die ganze Zeit: was ist das denn für ein seltsamer Pianist, der überhaupt nie Klavier spielt?

    Mir kam in dem Zusammenhang der Gedanke, Ryder sei vielleicht überhaupt kein Pianist, sondern eine Art Psychologe, der was auch immer in der Stadt "heilen" soll. Zumindest macht es ja diesen Anschein. Genauso mit den ganzen Fragen - soll er beim Konzertabend jetzt Klavier spielen oder Fragen beantworten? Jetzt ist wenigstens geklärt, dass er spielen kann und für Brodsky hat mich das Begräbnis gefreut.


    Momentan stellt sich mir aber sowieso die Frage, ob es Ryder zum Konzertabend überhaupt schafft - oder ob er nicht stattdessen verpennt!

    Ich habe gerade Kapitel 23 gelesen und dass das Buch viele Fragezeichen bei mir erzeugt, bin ich mittlerweile gewöhnt. Aber wer um alles in der Welt ist die mysteriöse "Kim", die bei der Diskussion zwischen Sophie und Ryder eine Rolle spielt. Ist die schon mal aufgetaucht???

    Für einen Musiker ist es oft entscheidend, wie dieses oder jenes Musikstück gespielt werden soll. Von daher kann ich die Diskussionen darüber gut verstehen. Unser Chorleiter gibt den Stücken die wir singen auch eine ganz eigene Ausdrucksart, als ich es damals mit meinen Frauen gemacht habe. Und ja, es ist oft hilfreich zu wissen, was sich der Komponist dabei gedacht hat, so wie es für Leser eines Buches, gerade wie bei diesem hier, wichtig ist, was sich der Autor dabei gedacht hat.

    Da hast du natürlich recht. Mich stört aber hier diese klare Unterscheidung richtig/falsch und wenn es jemand "falsch" versteht, ist er gleich völlig unten durch. Das extreme halt. Es hat ja auch viel mit Interpretation zu tun. Natürlich spielt da der/die Komponist/in eine große Rolle, aber wenn jemand es anders interpretiert und dann anders spielt oder singt - ist das dann gleich falsch? Selbst Ryder lobt ja die so noch nicht gehörte Interpretation Stephans bei dessen Vorspiel und auch Lieder werden zahlreichst gecovert.


    Bei Büchern noch "schlimmer", das kann ja jede/r anders lesen. :lache Klar, vielleicht dann nicht im Sinne der/des Erfinderin/s, aber doch deswegen noch lange nicht "falsch".

    Die Figuren gehen schon sehr höflich miteinander um. Das hat mir auch gefallen. Allerdings fand ich es nicht so höflich, dass keiner auf Mr. Ryder wirklich Rücksicht nimmt und jeder ihn nur für seine Bedürfnisse einspannen möchte. Keiner frägt Mr. Ryder, was er eigentlich möchte. Alle halten es für selbstverständlich, dass er sich um jeden und alles sofort kümmert.

    Das hast du sehr gut beschrieben! :writeWahrscheinlich ist es gerade wenn man so höflich um etwas gebeten wird noch schwieriger, nein zu sagen. Die Verpackung macht da viel aus. Es wird Ryder ja auch dauernd Honig um den Mund geschmiert und wenn einem so geschmeichelt wird ... Diese extreme Höflichkeit lässt uns aber wahrscheinlich auch an Wien/Österreich denken, denn zumindest in meiner Vorstellung sind die Österreicher so (wahrscheinlich aber auch nur ein Klischee! :wow)

    Vom Leser wird sowieso allerhand erwartet. Sich in diesem Dschungel aus Figuren, Begebenheiten und Zeitsprüngen auszukennen und sich nicht zu verlaufen.

    Das stimmt und ich finde das durchaus fordernd beim Lesen. Es verlangt Mitdenken. Bei Fiona bin ich auch der Meinung, sie taucht in der Straßenbahn das erste Mal auf. Es wird ja auch erwähnt, dass sie eine alte Kindheitsfreundin ist - überhaupt tauchen ja immer wieder Begleiter aus der Kinder- und Jugendzeit Ryders auf. Auch das deutet auf eine Art Traum hin, da begegnen mir auch immer wieder unterschiedlichste Leute, mit denen ich irgendwann mal zu tun hatte.


    Und auch die Komponisten und Stücke, die erwähnt werden habe ich noch nie vorher gehört.

    Ohne nachzurecherchieren bin ich auch zu dem Eindruck gelangt, es ist wohl alles erfunden. Ja, das passt genau zur Geschichte. Wobei ich den Ernst, mit dem die Personen diese Fragen erörtern, nicht nachvollziehen kann. Ist doch nicht so lebenstwichtig bzw. oft sowieso Interpreationssache, was diese(r) oder jene(r) Komponist(in) mit den gequetschten Kadenzen sagen will oder nicht.


    Ryder verändert sich, finde ich. Er passt sich nicht mehr immer seinem Gegenüber an, sondern interveniert selber, wird wütend, mischt sich ein, gibt Ratschläge.

    Mittlerweile bin ich fertig mit dem Abschnitt und diese angesprochene Veränderung Ryders finde ich auch sehr auffällig. Anfangs war er extrem geduldig und hat sich jede Geschichte von jedem/r angehört, mittlerweile hört er zwar schon noch oft zu, reagiert aber oft impulsiv und sehr emotional. Auch hier wieder zum Teil sehr extrem. Ich kann ja verstehen, dass ihn Sophia mit ihrer ständigen Andeutererei nervt, aber er reagiert auf sie ja schon fast agressiv und auch bei Mr. Christoph hatte er großes Vergnügen, ihn total zu demontieren und fast lächerlich zu machen. Da bin ich wirklich gespannt, wo das im nächsten Abschnitt hinführt.


    MIr kam auch der Gedanke, dass es vielleicht gar nicht seine eigenen Emotionen sind, sondern die, die er in dem Moment glaubt, empfinden zu sollen/müssen. Genauso wie mit den Gedanken, wie hier schon beschrieben wurde: er geht in die Wohnung und überlegt, ob er sich auskennen soll. Und schwupps kennt er sich aus. Also keine Erinnerung aus ihm selbst heraus, sondern aus der Erwartungshaltung anderer. Ist das vielleicht auch mit den Gefühlen so? Er hat z. B. den Eindruck, er müsse genervt sein von Sophia (das spiegelt sie ihm ja dauernd) und dann ist er es auch. Ryer kommt mir da immer mehr wie eine Marionette vor. Konnte ich mich einigermaßen verständlich ausdrücken?


    Kurz habe ich am Ende des Abschnittes überlegt, auch zu einem "Zwischenbuch" zu greifen, diese Idee aber schnell wieder verworfen, da mir mein immer noch halbgelesenes Leserundenbuch "Otherland" eingefallen ist. Da ging es mir genauso: ich habe es ganz gern gelesen, aber keinen blassen Schimmer, wo es hinführen soll. Und wollte nur mal kurz zwischendurch was anderes lesen - bloß dann komm ein Buch zum nächsten ... und ich war komplett raus. Von daher: lieber durchziehen. :lache

    Ja genau, es kommt einem so vor, als wäre man im Theater und bei spielendem Orchester und leichter Abdunklung, in diesem Fall zum Beispiel eine fahrende Bahn oder ein Gang durch einen Korridor, werden die Kulissen verschoben,

    Das finde ich einen interessanten und guten Vergleich! Und irgendwie erinnert das Buch ja auch an ein Theaterstück, in dem alle ihre Rollen kennen, nur Ryder wurstelt sich irgendwie durch, als hätte er sein Textbuch nicht gelesen und will möglichst wenig auffallen.

    Und nachdem ich ihn mit einer gewissen Distanz lesen, stellt sich bei mir auch kein bedrückendes oder genervtes Gefühl ein.

    Die Distanz habe ich mittlerweile auch (auch wenn ich mit dem Abschnitt noch nicht fertig bin), und darüber bin ich sehr froh, erleichtert es das Lesen doch sehr. Bei mir ist das Lesegefühl irgendwo in der Mitte: es nervt mich nicht und ich bin weitaus besser drin als am Anfang, aber zum "gefallen" bräuchte ich doch einen roten Faden oder eine Erkenntnis (die ich momentan überhaupt nicht habe). Ich lese halt, damit ich lese :grin und hoffe auf eine stimmige Aufklärung. Es ist ja sehr gut geschrieben, so dass sich Ryders Irrungen leicht lesen lassen.


    Nur mit den Personen, von denen schon mal erzählt wurde und die jetzt wieder auftauchen, habe ich zum Teil meine Probleme. Da merke ich, dass ich die ganzen Geschichten doch recht schnell lese und die Details nicht immer präsent habe. Bei Mr Christoff ging es mir zum Beispiel so. Ich wusste, er war der vorherige "Star" der Stadt, aber darüber hinaus?