Beiträge von Betty

    Ich hab bisher nur Pflaume-Vanille probiert..war leider nicht so meins

    Wenn man mal andere Sorten kaufen will, lohnt es sich, auch mal woanders zu kaufen, bzw die Augen offen zu halten ;-)

    Ich kaufe zb auch gern die Probierpakete bei Nibelungentee.de

    Hab sogar auch mal welchen beim Ikea gekauft...

    oder in online Apotheken

    Danke für den Tipp mit Nibelungentee.de! Da schaue ich mich mal um. So ein Probierpaket wäre sicher was für mich. :)

    :gruebel Ich sehe bei kleinen Mengen bezüglich der Streu kein Problem. Aber wir sind ja jeden Tag mindestens 10-12 Stunden außer Haus. Da möchte ich nicht all die Ansammlungen im Klo entsorgen. Und in Etappen ist das dann ein unheimlicher Wasserverbrauch.


    Biotonne :gruebel

    Nee, das kann ich mir echt nicht vorstellen.

    Schmeißt ihr das dann lose da rein oder in Papier oder wie macht ihr das?

    Also bei uns ist das auch schon mal eine ganze Kehrschaufel gut voll auf einmal geht das noch gut weg bei uns...

    Keine Plastikverpackung zu wollen kommt mir immer öfter wie ein Kampf gegen Windmühlen vor.

    So fühle ich mich auch oft!

    Da bin ich gespannt, was du berichtest.


    Ich suche noch eine Lösung fürs Katzenstreu. Wir nutzen Cats Best Smart Pellets. Angeblich kann man das in der Toilette entsorgen, aber wir trauen uns nicht, weil wir Angst haben, dass doch die Rohre verstopfen. Wir wohnen halt nicht in nem Neubau.

    Ich kaufe also immer kleine Mülltüten und entsorge es dann damit.

    Das ist hier das gleiche. In die Toilette schütten trau ich mich auch nicht. Also ab in den Müll. Wir hatten mal diesen Katzenstreumülleimer. Aber so doll war der auch nicht. Leider.

    Wir suchen daher auch noch nach einer guten Lösung.

    Wir nutzen Cat's Best Original Katzenstreu und entsorgen sie seit einigen Monaten über die Toilette. Wir haben uns das auch jahrelang nicht getraut und uns vor Verstopfungen gefürchtet, aber dann wurde bei uns die Restmüllabfuhr reduziert und wir mussten uns umstellen. Wir haben es dann einfach probiert und es genau beobchtet. Bislang konnten wir keine Probleme feststellen. Allerdings spüle ich dann immer mit der großen Wassermenge nach...

    Ich kann nur persönliche Erfahrungswerte beisteuern. Meine extrem trockene und empfindliche Haut brauche ich nach dem Duschen mit Seife nicht mehr eincremen. Bodylotion ist überflüssig geworden.

    Ich benutze dazu derzeit Seifen mit Sheabutter, reine Schafsmilchseife oder sog. Duschbutter. Letztere hat eine höhere Überfettung und tut meiner Haut sehr gut.

    Interessant! Wo bekommst Du die her?

    Wer trockene Haut hat, kann sich ganz leicht ein Duschpeeling selber machen. Einfach in ein Schraubglas (braunen) Zucker geben und mit Traubenkernöl aufgießen, bis der Zucker bedeckt ist. Für Duft kann noch ein Päckchen Vanillezucker oder ein paar Tropfen ätherisches Öl (da aber vorsichtig sein) hinzugefügt werden.

    Ich habe das schon verschenkt und meine Freundin war begeistert!

    Guter Tipp! Muss ich probieren!

    Nach Euren Berichten habe ich auch noch mal einen Rundgang gemacht und alles geprüft, aber bei uns läuft alles relativ normal. Ich finde nur, dass alles mit der Herbstfärbung und dem Blätterabwurf spät dran ist, oder? Die Wälder werden gerade jetzt erst langsam richig bunt hier im Rheintal.


    Ja, ein heftiger Wintereinbruch soll ja angeblich nach Bauernregeln im Januar kommen... Mal abwarten...


    Bei uns wird heute die letzte Runde Rasen gemäht, dann wir der Rasenrobbi eingemottet.


    Viel zu trocken ist es hier auch noch, der Rhein fällt schon wieder drastisch weiter...

    :gruebel Vielleicht ist das nicht die beste Strategie. Es würde die Verunsicherten und Ungeduldigen wohl eher mit Euren Problemen mitfühlen lassen, wenn sie mitgeteilt werden würden. Diese schöne, über so viele Jahre gewachsene Gemeinschaft scheint mir überwiegend und ausreichend tragfähig zu sein, um auch mit längerfristigen Unzulänglichkeiten umgehen zu können. Das Forum funktioniert doch trotzdem.


    Ich verstehe sehr gut, dass Du Dich nicht ständig für Dinge rechtfertigen willst, die andere verbockt haben. Aber sich darüber auszuschweigen scheint keine gute Lösung zu sein. :gruebel


    Ich hoffe, Du kannst noch ein paar Nerven zusammenkratzen, um durchzuhalten, die wenigen Unzufriedenen zu ertragen und Dich wieder am Forumleben zu erfreuen. :knuddel

    Da schließe ich mich gerne an. Ich weiß lieber, wie der Stand ist, auch wenn es nicht so gut aussieht...

    Ganz wichtig ist, dass wir es so natürlich wie möglich halten möchten für die Insekten und Vögel usw.

    Sehr löblicher Ansatz! Das versuchen wir auch!


    Wir haben zur Zeit viel Freude an unseren Nasch-Himbeeren. Jeden Abend können wir einige reife supersüße abpflücken und genießen. <3

    Schon als ganz kleines Kind erkrankt die Farmerstochter Christina an einer seltsamen unerkannten fiebrigen Viruserkrankung und bleibt verkrüppelt zurück. Trotz ihrer Einschränkungen kämpft sie sich danke ihres Bruders Al, der sie immer ganz normal behandelt, in ein aktives vitales Leben zurück. Immer unterstützt von ihrer liebevollen Großmutter Mammey. Nach einer vergeblichen, schmerzhaften Behandlung eines unfähigen Arztes verweigert sie vehement alle weiteren Arztbesuche.


    Chancen auf eine Ausbildung oder eine Ehe zerschlagen sich. Christina muss trotz ihrer Gebrechen ein sehr hartes Leben auf der Farm bewältigen. Die ganze Hausarbeit bleibt an ihr hängen, auch wenn sie Probleme bei der Erledigung hat, oder dadurch Schmerzen erleidet. Das wird von der Autorin sehr nüchtern und sachlich beschrieben.


    Zufällig tritt der Maler Andrew Wyeth in ihr Leben und verbringt fortan regelmäßig viele Stunden im Haus, mit der Arbeit in einem der alten Gästezimmer, das er sich als Atelier eingerichtet hat. Durch ihn erlebt Christina Freundschaft und beginnt ihr Leben mit Abstand aus anderen Augen zu betrachten. Er ist für sie eine verwandte Seele und bringt Abwechslung in den eintönigen Alltag. Sie wird zu seiner Muse.


    Nach einigen Jahren muss sie erkennen, dass ihre Erkrankung immer schlimmer wird, aber auch Experten können ihr dann keine Hoffnung mehr machen. Trotz aller Schwierigkeiten muss sie noch den Weggang der Brüder erleben und die Pflege der Eltern übernehmen.


    Man versinkt in die Geschichte, kann mit Christina sehr gut mitfühlen, wie der Betrachter eines Bildes. Die Autorin beschreibt die harten, grausamen Umstände und Verhältnisse sehr nüchtern, sachlich und rein beobachtend. Dies erzeugt eine etwas traurige und hoffnungslose Stimmung. Es betrübt wie sehr Christina im Leben kämpfen muss, trotz ihrer Einschränkungen, aber das zeichnet sie natürlich wiederum aus. Ein sehr hartes Leben, an dem sie aber auch nicht wirklich etwas wandeln will. Sie hat ein Schicksal zu tragen, das sie aber auch nicht ändern mag oder kann. Lange Strecken ihres Lebens verbringt sie einsam und abgeschottet, aber auch frei und selbstbestimmt. Sie hat ihr Los gewählt. Die ganze Geschichte ist für mich wie eine Gemäldeinterpretation in buchlänge.


    Abschließend muss ich sagen, dass das Buch nicht ganz die Gefühle in mir geweckt hat, die von der Autorin laut Nachwort beabsichtigt waren. Mich hat die Geschichte etwas betrübt und desillusioniert zurück gelassen.


    7 von 10 Eulenpunkten


    Vielen Dank an Wolke und den Verlag!

    Der Gesundheitszustand von Christina verschlechtert sich immer mehr. Sie ist aber zu stolz einen Rollstuhl zu benutzen, lieber robbt sie auf Ellenbogen zu ihrer Freundin Saddie.

    Schütteln hätte ich sie können, als sie Al und seine Freundin ( wäre sowieso nicht die Richtige gewesen) bei dem Familienfest ignoriert. Hier hat mir Al richtig leid getan. Er, der seit der Kindheit ihr immer zur Seite stand. Irgendwann wird ihr klar, was sie angerichtet hat. Verständlich ist auch, dass es Al alleine nicht schafft alles zu bewirtschaften zusätzlich zum Haus. Im Grunde ist er gefangen. Hilfe können sie sich finanziell nicht leisten, also wird nur das Notwendigste getan zum Überleben.


    Andy hat ihr einen Wunsch erfüllt, indem er sie zeigt wie sie sich selbst sieht - als Mädchen. Diese ganze Szene ist schön beschrieben.

    Sehr gut zusammane gfasst! Das hat mir sehr weh getan, als sie sich zu ihrer Freundin "robbt"... Aber es war ihr Wille und ihre Unbeugsamkeit/Sturheit. Aber es ist mir schwer gefallen, das so stehen zu lassen.

    Ihr Verhalten gegenüber Al´s Freundin ist zu verständlich und menschlich, aber auch unglaublich ungerecht. Plötzlich schlägt auch bei ihr einmal der Egoismus durch.

    Ob der Umstand, dass sie Andys Muse war, ein Trost war, wage ich zu bezweifeln. Aber die Freundschaft zu ihm war ihr ganz sicher ein Trost, denn er war ja für sie eine Art verwandte Seele und außerdem hat er etwas Abwechslung in ihren sonst doch eher eintönigen Alltag gebracht.


    LG, Bella

    Ja, so habe ich das auch empfunden. Er war irgendwie ein Ankerpunkt. An manch schwieriger Stelle, taucht er plötzlich ganz nach seinem Rhythmus wieder im Haus auf und arbeitet dort.

    Ich habe großen Respekt vor Christinas Mut, nach Boston zu fahren. Interessant, wie sich dort, inmitten von Annehmlichkeiten wie Strom, fließendem Wasser usw., die Ansicht in ihr erhärtet, dass das Leben in Boston mit seinen vielen Treppen, unebenen Wegen und seinem Lärm vielmehr voller Hindernisse für sie sei. Aber nicht nur mit Walton schließt sie hier in Boston noch einmal neu ab. Sie wagt den Schritt, sich untersuchen zu lassen, und muss schließlich erkennen, dass ihr Leben mit 25 Jahren an seinem Endpunkt angekommen ist: Die Chancen, die sie hatte, um aus ihrem Leben etwas Anderes, Eigenes zu machen, durfte sie nicht nutzen bzw. Walton hat sie feige verlassen. Hoffnung auf Besserung ihres Zustandes besteht nicht. Ab jetzt kann sie nur noch anderen Menschen dabei zusehen, wie diese ihr Leben leben; ihr selbst bleibt die Versorgung der Eltern und des Hauses, Muschelschale der Eltern, sowie der eigene fortschreitende körperliche Verfall.

    Ob es da ein Trost sein konnte, immerhin Andrew Wyeth's Muse gewesen zu sein? Egal, wie berühmt er war / ist, sie war ja auch da wieder nur ein Vehikel für die Selbstverwirklichung von jemandem anders. Ich bin gespannt und hoffe darauf, im letzten Teil des Romans noch etwas zu diesem Thema zu lesen.

    Das hast Du sehr gut zusammen gefaßt. Ich fand das auch ein sehr hartes, enttäuschendes Ergebnis, dass die Ärtze ihr so gar nicht helfen konnten und eine zunehmende Verschlechterung unausweichlich ist.

    Und auch Al muss wegen dieser Farm seinen Traum aufgeben. Christina und Al werden quasi an die Farm gefesselt, während die Geschwister eigene Wege gehen. Irgendwie ungerecht. Vater und Mutter treffen die Entscheidungen scheinbar allein, aber Al und Christina müssen sie tragen bzw. ausbaden.

    Das fand ich sehr traurig als Al für die Farm und Familie alles aufgegeben hat, da hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben!


    Der Vater ist als Figur schwer zu ertragen. Er ergeht sich in seine Pflegebedürftigkeit und verpelmpert zur Krönung noch alle kargen Ersparnisse an einem Wunderheiler...