Ich habe das E-Book bereits über NetGalley bekommen
Beiträge von Eliza08
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Es ist wieder sehr politisch geworden. Bei dem Tod des Erzbischofs hatte ich schon gedacht dass nun eine eventuelle Intrige gegen die Medic diese ins Wanken gebracht hätte. Es sind dabei sehr interessante Ränkespiele zu Tage getreten. Die Künstler sind in diesem Teil wieder etwas zu kurz gekommen auch wenn ich es gut finde das Fioretta nun versucht das beste aus ihrer Situation zu machen nachdem ihr klar ist, dass an der Seite von Giuliano keine Zukunft für sie möglich ist. Ich bin gespannt inwieweit Lorenzos Gesundheitszustand sich entwickeln wird. Es scheint ja eher schlimmer zu werden und ich wage die Prognose das eventuell noch eine dramatische Entwicklung bei den Medicis entstehen könnte.
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Ich lese auch die Abschnitte, in denen es um die Künstler und um die Malerei geht am liebsten.
Ich finde einfach das Leben und das Schaffen der Künstler in dieser Zeit super interessant. Wegen mir könnten es gerne in dem Buch noch mehr Szenen geben, die sich um die Künstler oder um die Werkstätten drehen.
Ja, geht mir auch so. Das war ja eigentlich klar, dass Lorenzo seine Bruder nicht ein einfaches Mädchen heiraten lässt, von dem die Familie Medici keinen Vorteil hat. Für Fioretta tut es mir sehr leid, allerdings denke ich auch, dass sie in Pisa zumindest wieder die Chance bekommt, sich um die Malerei und die Kunst zu kümmern
Lorenzo stehe ich hier etwas zwiegespalten gegenüber. Er hat es natürlich gar nicht leicht: er ist noch recht jung und muss alles daran setzten, damit die Macht der Medici weiter bestehen bleibt und er nicht von den andern Familien, insbesondere den Pazzi abgelöst wird. Und dann ist er auch noch mit seiner Krankheit geschlagen. Da tut er mir schon leid. Anscheinend ist die Gicht von seinem Vater vererbt worden. Und obwohl betont wird, dass er nur maßvoll essen und trinken würde hat er in so jungen Jahren schon schlimme Schmerzen, das ist wirklich nicht schön.
Andererseits ist er mir aber auch ein wenig zu kühl und berechnend. Bei seinem Gespräch am Ende des Abschnittes mit Fioretta hat er schon recht beleidigende Worte verwendet, das hätte er vielleicht auch anders sagen können. Für ihn zählt im Moment einfach nur die Politik, da lässt er wohl keine Gefühle zu.
Ja gerne noch mehr Szenen welche sich um die Künstler drehen. Das geht mir genauso. Ich finde das faszinierend mit den Farben mit welchen Produkten diese früher versucht haben die Farben auf die Gemälde zu bringen.
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Wie ich gehofft hatte war der Fokus wieder etwas mehr auf die Künstler als im vorherigen Abschnitt gewesen. Die kriegerische Auseinandersetzung in der härte hätte ich so erstmal nicht erwartet, war aber in dieser Zeit auch in der Brutalität in Form von Plünderungen und dem Töten von Unschuldigen leider durchaus üblich. Was ich sehr interessant fand war die Darstellung der "Liebesszene von Leonardo". Leonardo da Vinci ist ein Künstler welchen ich wirklich sehr faszinierend finde. Alleine seine Werke sprechen auch für Kunstbanausen für sich finde ich. Aber das Thema Homosexualität war ja in dieser Zeit ein ganz heißes Eisen und wurde dort totgeschwiegen bzw. brutal bestraft wenn man die Menschen bei Handlungen oder Gesten erwischt hatte. Ich bin gespannt ob dies Leonardo und seinem Schwarm Luca noch Probleme bereiten wird.
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Das habe ich ganz anders empfunden, klar wird Giuliamo von Lorenzo bei dieser Kardinalsgeschichte vor vollendete Tatsachen gestellt und nicht nach seiner Meinung gefragt, aber er ringt doch sehr mit sich, ob er sich wehren soll oder nicht und am Ende siegt die Pflicht gegenüber der Familie, das empfinde ich nicht als Schwäche gegenüber seinem Bruder.
Interessanter Ansatz ist echt spannend wie die Figuren unterschiedlich auf einen als Leser wirken. Ich werde mal schauen inwieweit sich mein Eindruck verfestigt oder ob ich noch einen andere Auffassung von Guiliano bekommen werde.
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Das finde ich total spannend, wie Giuliano bei dir ankommt!
Ich habe ihn eher so gesehen, dass er immer im Konflikt steht, zwischen dem, was die Familie will und braucht, und dem, was er selbst will.
Ok da scheint Giuliano tatsächlich bei mir anders anzukommen. Ich werde aber jetzt mal schauen wie er sich im Laufe der Geschichte bei mir darstellt. Vielleicht revidiere ich meine Meinung später noch ich lasse mich gerne überraschen.
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Vielen herzlichen Dank für eure lieben Glückwünsche!
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Ich empfand das dieser Abschnitt mehr im Zeichen der Politik stand. Es bahnt sich ein Konflikt an und die politischen Ränkespiele nehmen zu. Giuliano wirkt für mich trotz seines körperlichen Darbietung nach dem Besuch der Taverne sehr schwächlich gegenüber Lorenzo. Er zeigt ihm fast überhaupt keine Gegenwehr und muss auf den "Kommissar" Zufall hoffen damit seine eigentlichen Wünsche (kein Kardinal z.B.) erfüllt werden. Auch spielt er gegenüber Fioretta meiner Meinung ein falsches Spiel. Ich bin sehr neugierig was der Familie Pazzi noch so alles einfällt um die Medici weiter zu schwächen. Auch auf die Rollen der Künstler Leonardo da Vinci sowie Sandro Botticelli welche hier in diesem Abschnitt nicht so präsent wie im ersten Teil waren bin ich weiterhin sehr gespannt.
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Ich bin direkt sehr gut in die Story hineingekommen. Gerade die Gegensätze und der drohende Konflikt zwischen den Medici und der Familie Pazzi hat mich direkt in den Bann gezogen und ich bin gespannt was da noch auf mich zukommt. Die Nebengeschichten mit der berühmten Werkstatt von Verrocchios und seinen angestellten "Künstlern" Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli find ich sehr interessant und spannend. Da ich ein Anhänger der Kunst von da Vinci bin interessiert mich dieser Charakter ganz besonders. Er ist mit seiner ruhigen besonnenen Art ein guter Gegensatz zu dem "Lebemann" Botticelli. Ich bin sehr gespannt in wieweit diese Künstler noch Einfluss auf die Geschichte nehmen werden,
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Hanka geht also in den Westen und muss feststellen, dass man dort viele Freiheiten hat, aber man sich auch vieles hart erarbeiten muss. Ich fand es gut, dass ihre Tante mit ihr so offen gesprochen hat und ihr die Situation erklärt hat. Aber Hanka ist sehr fleißig und lässt sich nicht unterkriegen und so hat sie es geschafft sich ein eigenes Leben aufzubauen.
Der Besuch ihrer Eltern war sehr emotional, was man absolut nachvollziehen kann. Ich fand es schön, dass sie ihre Eltern so verwöhnt hat.
Annekathrin geht ebenfalls ihren Weg, sie gibt nicht auf und sucht neue Wege. Die Beziehung zu ihrem Mann ist ein wenig schwierig, da er nicht offen und ehrlich zu ihr ist, dies hat mir leid getan. Aber am Ende ist sie zum zweiten Mal schwanger und ich wünsche ihr, dass es besser wird und sie als Familie mehr zusammen rücken. Klar ist es für Armin nicht einfach keine Klasse zu haben und weniger im Rampenlicht zu stehen als seine Frau, allerdings halte ich ihn für so klug, dass er sein Ego für seine Kinder hinten anstellt.
Der Roman hat mir ganz gut gefallen, was mir allerdings jetzt im letzten Leseabschnitt nicht so gut gefallen hat, war wieder der große Zeitsprung, wo Hanka dann auf einmal in Westdeutschland ist. Ich hätte gerne detailliert von ihrer Ausreise und der Verabschiedung von der Familie gelesen. Ich hatte so ein wenig das Gefühl, nicht Teil der Geschichte zu sein, so als würde mit etwas vorenthalten worden. Ich mag es tendenziell lieber etwas direkt mitzuerleben, als aus der Rückblende erzählt zu bekommen. Aber sonst fand ich die Geschichte rund um die beiden Schwestern sehr interessant und unterhaltsam.
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Hanka hat es geschafft sich absolut in die Schusslinie zu begeben. Sie macht damit nicht nur sich, dass Leben schwer, sondern legt auch ihrer Familie Steine in den Weg. Ich habe irgendwie die Befürchtung, dass dies noch nicht alles war. Zudem habe ich bei der Ausreise Bauschmerzen, denn alle werden nicht gehen können / wollen und für die, die dableiben wird es noch schwerer
Annekathrin bekommt das Verhalten ihrer Schwester zu spüren und auch ihr Mann, damit ist der Aufwärtstrend erstmal gestoppt. Ich hatte mich so für sie gefreut, dass sie in der eigenen Wohnung besser zurecht kommen, als in den Kinderzimmer.
Hartmut ist für mich der Anti-Person des Romans, ich hoffe er merkt noch, dass er nicht auf Dauer mit dieser Methode durchkommt.
Ich bin gespannt wie es weitergeht
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Auch der zweite Abschnitt hat sich wieder gut und zügig lesen lassen.
Beide Schwestern gehen ihren Weg. Die Beziehung zwischen Hanka und Hartmut ist eine Abhängigkeits-Beziehung und basiert nicht auf Liebe. Ich persönlich sehe so etwas immer kritisch. Aber es ist zumindest gut, dass Hartmuts Frau Hanka die Augen geöffnet hat.
Annekathrin setzt sich auch durch, indem sie mit Kind studieren will. Klar hat sie recht, wenn sie sagt, dass einem Kind eine fröhliche und zufriedene Mutter mehr nützt, als eine traurige Mutter. Allerdings sehr ich die Gefahr, dass sie es irgendwann bereut, wenn sie vielleicht wichtige Momente nicht mit ihrem Kind teilen kann, zum anderen wenn ihr Einfluss auf das Kind schwindet, weil es im Hort nach den Vorstellungen der DDR erzogen wird.
Ich bin nun gespannt wie es weitergeht und werde später direkt weiterlesen.
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Liebe Ines Thorn, alles Liebe und Gute für Dich und Deine Familie. Nimm Dir bitte die Zeit, die Du brauchst und stresse Dich nicht mit dieser Leserunde. Bitte nur so viel, wie es gut für Dich anfühlt.
Auch ich bin gut in das Buch gestartet. Die Figuren sind sehr sympathisch und es macht Spaß sie zu begleiten. die kleine Anekdoten aus der DDR lese ich immer sehr gerne. Als Kind der 80er kann ich mich an nicht so viel erinnern
Fotografie finde ich sehr spannend, die Modewelt ist jetzt nicht so meins, GNTM habe ich noch nie geschaut und auch sonst ist diese Welt mir nicht authentisch genug (Meine Meinung).
Das einzige was mir aktuell noch nicht ganz so gefällt sind die Zeitsprünge. In den ersten 8 Kapiteln sind 5 Jahre "untergebracht", ich bin aktuell eher ein Fan von dichten Erzählungen. Es ist jetzt nicht sonderlich störend, sodass ich das Gefühl habe etwas verpasst zu haben, aber ich wollte dies doch hier schon anmerken.
Freue mich aufs weiterlesen
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Über das Buch
Im Puzzlezimmer der luxuriösen Seniorenresidenz Coopers Chase stapeln sich die Akten ungelöster Mordfälle. Und weil Joyce nun einmal ein Faible für Celebritys hat, ermittelt der Donnerstagsmordclub jetzt in dem Fall Bethany Waites. Die junge Journalistin nämlich war die Kollegin des attraktiven Anchormans der Lokalnachrichten und wurde vor fast zehn Jahren ermordet, weil sie den Strippenziehern eines riesigen Steuerbetrugs zu nahegekommen ist. Schneller als den Beteiligten lieb sein kann, wird aus dem cold case ein sehr heißer. Dann verschwindet auch noch Elizabeth und wird vor eine grausame Wahl gestellt: Töten oder getötet werden. Nicht, dass sie als ehemalige Geheimagentin keine Erfahrungen darin hätte, aber der Donnerstagsmordclub wäre nicht der Donnerstagsmordclub, wenn er keinen eleganteren Weg aus dieser Zwickmühle finden würde und ganz nebenbei die Bedrohung für seine Zwecke zu nutzen wüsste. (Quelle: www.ullstein.de)
Über den Autor
RICHARD OSMAN ist Autor, Fernsehmoderator und Produzent. Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel ist sein dritter Roman, der in große Fußstapfen zu treten hat, nachdem die ersten beiden Bände der Serie internationale Bestseller gewesen sind. Doch in diesem Sinne ist er wie seine Helden. Er nimmt die Herausforderung begierig an. (Quelle: www.ullstein.de)
Meine Meinung
Auch der dritte Band um die schrulligen und skurrilen vier Seniorenermittler sorgt mit viel britischem Humor erneut für ein kurzweiliges Lesevergnügen.
In der Romanhandlung geht es erneut um die vier Seniorenermittler Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim welche sich jeden Donnerstag in ihrer Senioren-residenz Coopers Chase im Puzzlezimmer treffen, um sich mit ungelösten Mordfälle zu beschäftigen. Es geht wieder um einen Fall welcher bereits fast 10 Jahre zurückliegt. Eine junge Journalistin wurde ermordet, doch ihre Leiche wurde nie gefunden. Dabei stoßen die Senioren auf ein interessantes Konstrukt aus Betrug und Schmuggelei. Plötzlich wird die Bedrohung durch die Entführung von Elizabeth sehr real. Werden die vier wackeren Senioren es erneut schaffen diesen schwierigen Fall zu lösen?
Der Krimi lebt erneut von seinen vielseitigen und interessanten Charakteren. Elizabeth, eine ehemalige Agentin des britischen Geheimdienstes hat auch in diesem Fall eine Schlüsselrolle. Dabei ist sie durch ihre pragmatische manchmal sarkastische Art mein absoluter Lieblingscharakter in der Geschichte. Sie kann ihre Vergangenheit nie so ganz abstreiten und trotz ihres hohen Alters beweist sie immer wieder was doch noch in ihr steckt. Auch ihre beste Freundin Joyce weiß die Leser in ihren Bann zu ziehen. Gerade ihre Gedankengänge, welche durch den Autor geschickt aus ihrer Sicht erzählt werden, sorgen für eine interessante Abwechslung beim Lesen.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und wird nicht durch Zeitsprünge unterbrochen. Gerade der Humor des Autors eingebettet in das britische Flair sorgt für großes Lesevergnügen. Auch die manchmal sehr skurrilen Dialoge zwischen Tätern und Opfern haben für größere Erheiterung beim Lesen gesorgt. Der Schreibstil des Autors ist persönlich, direkt, dialogorientiert und humorvoll. Der Autor wechselt dabei erneut zwischen Erzählungen aus der Sicht der einzelnen Darsteller, sowie der Forterzählung der Geschichte. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Das Fazit ist sehr positiv. Äußerst humorvoll mit einer noch größeren Portion Spannung versehen führt der Autor die Krimi-Reihe fort. Wer bis jetzt noch nicht die vier Senioren des Mordclubs in sein Herz geschlossen hat, sollte dieses bald nachholen.
8,5 / 10 Punkten
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Hier wäre ich auch gerne dabei und würde mich über ein Ebook freuen
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