Ich tropfe endlich nicht mehr, ich habe einen neuen Job und alles geht nach langer Zeit bergauf - ob das wohl so bleiben wird?
Selim Özdogan - Zwischen zwei Träumen
Ich tropfe endlich nicht mehr, ich habe einen neuen Job und alles geht nach langer Zeit bergauf - ob das wohl so bleiben wird?
ZitatOriginal von nessie
Möchtest du als Referenz die Doc-Datei, Steena? Ich könnte dir sogar das englische Original schicken.
Das ist ja ein nettes Angebot!
Ja, da würde ich gerne drauf zurückkommen!
Ich habe mein Buch zurzeit verliehen
und das kommt so schnell auch nicht wieder. Vielleicht schaue ich ab und an rein und schreibe auch ein bisschen mit, aber bis tief ins Detail komme ich ohne das Buch nicht mehr.
Aus den hier bereits mehrfach genannten Gründen schau' ich da nie rein. Bei dem Schuhbuch und "Rückflug zu verschenken" mache ich sicher mit. Endlich mal wieder keine Krimis und Thriller.
Hat noch niemand die Rundmail von gestern erwähnt? ![]()
Dort werden einige der kommenden Titel namentlich erwähnt:
Camilla Läckberg - Die Totgesagten
Gaby Hauptmann - Rückflug zu verschenken
Vincent Delecroix - Der Schuh auf dem Dach
Das mit dem Schuh gefällt mir von der Kurzbeschreibung spontan gut!
Auf einer Träumerei und ich frage mich, ob die Träumerin wohl Kinder hat und einen Freund, denn das, was sie träumt, kann sie auf keinen Fall nur erfunden haben.
Ich weiß nicht genau, wo wir sind, aber ich stehe meinem Großvater gegenüber, der schon vor 60 Jahren gestorben ist.
ZitatOriginal von Timo
Wer zu diesem Typus gehoert, dem lege ich den witzigen kleinen Ratgeber von Bayard ans Herz. Also: im Notfall lieber nicht lesen, sondern so tun als ob.
Das ist ein ganz köstlicher Tipp!
Dann könnte ich bei Harry Potter und den Bis(s)-Büchern auch mitmischen, was? Aber das will ich ja gar nicht ... das Buch landet trotzdem mal auf meiner Liste im Hinterkopf - die für Bücher, die noch nützlich sein könnten.
ZitatOriginal von Babyjane
Wovon sprichst du jetzt? Gute Aussichten für morgen oder Kap der Finsternis?
Von dem Sachbuch ![]()
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Goldmann (November 2008)
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Aftermath
Kurzbeschreibung
Marjorie Davenport gibt bei dem Künstler Harry ein ungewöhnliches Porträt in Auftrag: Es soll ihre Tochter Lindsay zeigen, Studentin am Bostoner Konservatorium, und ihren Sohn Michael - der vor einem Jahr ums Leben kam. Anfangs ist Lindsay nur widerwillig bereit, Harry Modell zu sitzen. Doch während Strich für Strich das Porträt entsteht, gelingen dem Maler und dem Mädchen eine vorsichtige Annäherung, und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der wahren Geschichte hinter Michaels Tod. Ein Wagnis, das nicht nur das mühsam aufrechterhaltene Gleichgewicht in Lindsays Familie zum Einsturz bringt, sondern auch Harrys Leben für immer verändern wird ...
Zum Autor
Im Winter ein Jahr" ist der zweite Roman des Amerikaners Scott Campbell, der bereits für seinen Debütroman "Touched" von der Presse hoch gelobt wurde. Der Autor lebt in Boston und arbeitet als Director of Communications an der MIT School of Architectur and Planning.
Meine Meinung
Die Story allein klang für mich sehr interessant und beim Lesen wurde ich keinesfalls enttäuscht. Die Idee an sich ist gut! Eine Familie hat den Tod ihres Sohnes und Bruders nie wirklich verarbeitet und erst der Maler, der einen Blick von außen auf diese Familie werfen muss, kann ihnen helfen, sich zumindest dieser Tatsache bewusst zu werden. Scott Campbell setzt das mit sehr ruhigen, gut gewählten Worten um. Bei den Figuren stechen besonders Lindsay, die Tochter, und Harry, der Maler, hervor. Gerne hätte ich noch viel mehr über die Beziehung dieser beiden gelesen. Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und doch finden sich – nach einiger Zeit – eine gemeinsame Basis.
Insgesamt ähnelt »Im Winter ein Jahr« mehr einer Erzählung, für das Format eines Romans hätte der Stoff noch mehr Spielraum gegeben, den der Autor aber nicht ganz ausreizt. Das ist vielleicht der einzige Knackpunkt des Ganzen, der mir aufgefallen ist. Denn sonst bin ich relativ begeistert und habe das Buch förmlich eingeatmet, weil die Geschichte mich sofort angesprochen hat und ich sie dann gar nicht mehr zur Seite legen konnte.
Fazit
Eine schön erzählte Geschichte, die noch um einiges länger hätte sein können – nicht nur, was mein Gefühl anbelangt, sondern auch vom Stoff her.
Bewertung
8/10 Punkten
ZitatOriginal von Zimööönchen
... Egal, ich lass den Rest trotzdem mal stehn.
Bei dem Thema sind Thriller und Sachbuch wohl nah beieinander
Bei dem Sachbuch bin ich sehr skeptisch. Ich wüsste gar nicht, wie ich es bewerten sollte. Na gut, ob der Text ansprechend war, das werde ich wohl noch merken ... aber wenn ich von der Thematik wenig Ahnung habe, kann der Herr mir ja wer weiß was erzählen.
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Cbj (Februar 2009)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Böhmen zur Zeit der Renaissance. Sechs Monate hat die 12-jährige Petra ihren Vater nicht mehr gesehen. Damals ging er aus dem kleinen Dorf in die Hauptstadt Prag, um im Auftrag des Prinzen eine Uhr herzustellen. Mit Metall erwies er sich über viele Jahre hinweg als sehr begabt, neben den üblichen Tätigkeiten entwickelte er allerhand nützliche Erfindungen – teilweise mit der Unterstützung von Magie –, unter anderem auch die Zinntiere, kleine Metallwesen, die sich ähnlich wie echte Tiere verhalten und für die Meister Kronos bekannt wurde. Seiner Tochter Petra vermachte er vor einigen Jahren die Spinne Astrophil, die seitdem ihr treuer und wissbegieriger Begleiter geworden ist. Nun kehrt der Vater heim, doch das Wiedersehen ist nicht halb so erfreulich, wie Petra es sich vorstellte. Nach Beendigung seiner Arbeit verlor Meister Kronos sein Augenlicht, welches ihm vom Prinzen geraubt wurde. Unter diesen Umständen wird er nie wieder in seinem ursprünglichen Beruf arbeiten können. Petra beschließt, zusammen mit Astrophil ihr Möglichstes zu tun, um ihrem Vater zu helfen, und begibt sich heimlich auf eine abenteuerliche Reise nach Prag.
Zur Autorin
Marie Rutkoski wuchs als ältestes von vier Geschwistern in Bolingbrook, Illinois, in der Nähe von Chicago auf. Sie studierte Englische und Amerikanische Literaturgeschichte und verbrachte nach ihrem Abschluss ein Jahr in Moskau und Prag. Heute lebt sie mit ihrem Mann in New York und arbeitet als Dozentin für Literatur und Geschichte an der Brooklyn University.
Meine Meinung
Dieses Buch erhebt, obwohl die Geschichte innerhalb der Vergangenheit angelegt ist, keinesfalls den Anspruch eines historisch belegbaren Werkes. Die Autorin betont selbst, dass sie sich Ereignisse und Legenden der Zeit ausgesucht hat und diese passend zu ihrem Stoff abgeändert hat. Zurück bleibt ein wunderbares Buch für Jugendliche, das mit all diesen Elementen eine perfekte Mischung liefert. Die zwölfjährige Heldin zieht allein nach Prag, lässt ihren besten Freund Tomik im Dorf zurück und lernt in der Stadt den Roma Jungen Neel kennen. Immer an ihrer Seite ist die Zinnspinne Astrophil, die sich von Rapsöl ernährt, niemals schläft und ihre acht Beine am liebsten zwischen die Seiten eines Buches steckt. Diese Zusammenstellung der Figuren erweist sich für den Roman förderlich.
Im Mittelpunkt stehen klassische Themen wie Freundschaft, Vertrauen aber auch der Kampf gegen das Böse, hier besonders in Form des Prinzen, der sich der Kräfte von Petras Vater bedienen will, um die mysteriöse Uhr zu seinen Zwecken zu nutzen. Dieses Problem wird mit Ende des vorliegenden Bandes nicht abschließend gelöst, so dass man neugierig bleibt auf die folgenden Titel.
Was man diesem Jugendbuch durchaus vorwerfen kann, ist die oberflächliche Behandlung von aufkommenden Konflikten, besonders das Ende, der Höhepunkt überhaupt, geht relativ rasch über die Bühne. Ein liebenswertes Konzept hingegen stellen die Zinntiere dar, die ihresgleichen in der aktuellen Literatur noch suchen. Ganz ähnlich wie wirklich lebendige Tiere werden sie beschrieben. Petras Vater ist es sogar gelungen, Welpen herzustellen, die mit der Zeit noch wachsen.
Fazit
Ein nettes, aber nicht überragendes Abenteuer-Buch in historischem Kontext, das einige gute Ideen bereithält, gleichermaßen aber Schwächen aufweist.
Bewertung
7/10 Punkten
Und eure Meinungen sind zurzeit noch nicht auf der Seite vertreten?
Da werden sicher noch einige kommen, an der Aktion haben ja weitaus mehr als 20 Leute teilgenommen.
Ich habe den Link bereits innerhalb der Leserunde gepostet, die Meinungen der Testleserinnen gibt es jetzt bei den Fischer-Verlagen zu lesen.
Die Lesermeinungen gibt es jetzt hier zu lesen:
http://www.fischerverlage.de/page/aktuelles
Angekommen ist die Mail auf jeden Fall ... peinlicher ging's kaum mehr.
Ich habe eine Entscheidung getroffen und das Bild, welches ich mit viel Mühe gemalt habe, komplett umgestaltet.
Für alle, die kein Aldi Nord haben, sind vielleicht die aktuellen buecher.de Angebote interessant. Ganz so billig wie bei Aldi sind die nicht, aber das ein oder andere klingt preistechnisch verlockend und interessant.
ZitatOriginal von grottenolm
Inwieweit kommt denn das Steampunk-Motiv durch? Spielt das irgendeine Rolle oder ist die Welt an sich vollkommen austauschbar?
Du stellst Fragen
Doch, das merkt man. Die Welt ist keinesfalls austauschbar, besonders die "technischen" Gegenstände bekommen ihre nötige Aufmerksamkeit, aber es wird eben nicht - wie bei vielen anderen Titeln - völlig überzogen und in aller Breite beschrieben. Der Verlag wirbt mit einer Mischung aus Jules Verne und Philip Pullman und da muss ich ausnahmsweise zustimmen. Ganz so fantastisch wie Pullman ist dieser Roman nicht (Ja, ich gebe zu, er ist mein Lieblingsautor und ich halte von ihm eine Menge!), aber diese Vergleiche sind dennoch sehr treffend.
ZitatOriginal von Babyjane
Es ist gar kein neues Buch angekündigt worden
Ist mir auch schon aufgefallen, nur deswegen war ich auf der Seite. Sollte nicht dieses Sachbuch dort erscheinen?
Ich glaube, die nächsten zwei Wochen sollte ich aussetzen
Die Bücher sind nicht unbedingt meine Richtung und selbst wenn ich sie gewinnen sollte, stürtzt mich das nur in Staus. Aber neugierig bin ich ...