Beiträge von Minny

    Inhalt
    Zutiefst verletzt hat Tessa ihre stürmische Beziehung zu Hardin beendet. Seit sie die Wahrheit über ihn erfahren hat, fühlt sie sich verraten und gedemütigt. Sie will ihr Leben zurück – ihr Leben vor Hardin. Doch da ist die Erinnerung an seine leidenschaftliche Liebe, seine Berührungen, die hungrigen Küsse. Ihr Verlangen nach dem unberechenbaren Mann mit den grünen Augen ist immer noch zu stark. Und sie weiß, dass er sie nicht einfach aufgeben wird. Aber kann er sich ändern? Können sie einander retten, oder wird der Sturm sie in die Tiefe reißen?


    Meine Meinung
    „After truth“ von Anna Todd ist im Vergleich zum Vorgänger „After passion“ in meinen Augen schwächer. Die Geschichte um Tessa und Hardin hat immer noch eine sehr große Sogkraft und ich habe das Buch erneut innerhalb weniger Stunden förmlich inhaliert. Aber dieses Mal war es stellenweise doch sehr in die Länge gezogen, besonders zum Ende hin.


    Natürlich ist die „After“-Reihe generell ein großes Hin und Her, aber irgendwie macht es auch diese fast schon perverse Faszination aus. Auch hier strotz die Geschichte nur so vor Klischees und auch wenn die Geschichte stellenweise ein wenig langatmig erscheint, es ist mir irgendwie vollkommen egal. Ich habe einfach das starke Bedürfnis die Geschichte um Tessa und Hardin zu lesen.


    Sobald man anfängt zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Wie unter Zwang liest man noch ein Kapitel und noch ein Kapitel und noch ein Kapitel. Stilistisch gesehen ist das Buch sehr einfach gehalten. Nicht nur der Schreibstil, sondern auch der Plot sind nichts außergewöhnliches oder besonderes. Wenn man es genau betrachtet, geschieht in „After truth“ in dem Sinne recht wenig, auch wenn natürlich viel passiert. Aber auch hier macht mir das irgendwie einfach nichts aus. Ich weiß im Grunde von der ersten Seite an, was mich erwartet und freue mich dennoch unglaublich drauf.


    Entweder liebt man diese Reihe oder man hasst. Wobei eine Hassliebe es wohl am besten beschreiben wird. Ich werde mit absoluter Sicherheit auch den dritten Band „After love“ verschlingen, der im Juni diesen Jahres erscheinen wird.


    Fazit
    „After truth“ von Anna Todd ist im direkten Vergleich schwächer als sein Vorgänger, übt aber immer noch eine immense Sogkraft aus. Meine Beziehung zu der „After“-Reihe lässt sich am besten mit einer Hassliebe vergleichen. Es macht einfach süchtig.


    8/10

    Inhalt
    Ich bin die Freundin von Drew Callahan, College-Football-Legende und Traumtyp. Er ist schön, lieb – und trägt noch mehr Geheimnisse mit sich herum als ich. Er hat mich zu einem Teil seines Lebens gemacht, in dem alles nur Schein ist und jeder mich irgendwie hasst. Und wie es aussieht, will ihn jede haben. Aber er hat nur eins im Kopf: mich. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll. Das Einzige, was ich weiß: Drew braucht mich. Und ich will für ihn da sein. Für immer.


    Meine Meinung
    „Together Forever - Total verliebt“ von Monica Murphy ist wirklich total zum verlieben. Die Geschichte hat mein Leserherz im Sturm erobert und ich habe jede Seite unheimlich gerne gelesen.


    Ich habe lange auf das Erscheinen dieses Buches gewartet, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Ich mag Figuren, die nicht der Norm entsprechen. Die eine gewisse Düsternis und Dunkelheit in sich haben und auch nach außen ausstrahlen. So wie Drew und Fable. Manche mögen „kaputte Charaktere“ dazu sagen, aber ich empfinde sie keinesfalls als kaputt. Sie sind etwas besonderes, sind authentisch und echt. Sie erstrahlen in einem für mich besonderen Licht. Sind mir sympathisch und ich kann mich gut in sie hineinversetzen.


    Zu diesen außergewöhnlichen Charakteren kommt noch der Schreibstil der Autorin, der der Geschichte nochmals einen gewissen Touch verliehen hat. „Together Forever - Total verliebt“ war wirklich innerhalb ein paar Stunden verschlungen. Gut, dass Buch an sich hat nicht so viele Seiten, aber es lag auch sehr daran, dass die Geschichte einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt hat.


    Ich musste einfach lesen und wollte auch gar nicht aufhören. Es war so bittersüß und herzerweichend schön. Stellenweise grausig und auch traurig. Dann wiederum witzig, spritzig und einfach nur zum Seufzen und Hachzen. Eine rundum gelungene und überzeugende Mischung, die Monica Murphy zu Stande gebracht hat.


    Am liebsten hätte ich nach dem Lesen der letzten Seite sofort zum zweiten Band „Together Forever - Zweite Chancen“ gegriffen und weiter gelesen. Leider erscheint dieser aber erst am 15. Juni. Bis dahin heißt es warten, aber ich bin mir sicher, dass sich das Warten lohnen wird.


    Fazit
    „Together Forever - Total verliebt“ von Monica Murphy ist ein rundum gelungener und überzeugender Auftakt einer für mich schon jetzt besonderen Reihe. Toller Schreibstil, authentische und außergewöhnliche Charaktere, die mich vollkommen verzaubert haben. Ich möchte unbedingt mehr davon, Frau Murphy.


    10/10

    Inhalt
    Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein – aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde – und für Daemon – würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.



    Meine Meinung:
    Es dürfte ja mittlerweile bekannt sein, dass ich ein großer Fan von Jennifer L. Armentrout / J. Lynn bin. So habe ich natürlich schon fieberhaft dem Erscheinen von „Opal - Schattenglanz“ entgegen gefiebert. Und Frau Armentrout hat mich natürlich nicht im Stich gelassen. Im Gegenteil.


    Ich kann es gar nicht genau benennen, aber die Geschichte hat mich schon seit „Obsidian - Schattendunkel“ einfach in den Bann gezogen. Ich mag die Story, die Charaktere und einfach das Gefühl, dass ich beim Lesen der Bücher habe. Ich sitze wie ein kleines Kind an Weihnachten vor diesem Buch und freue mir einen Ast ab, es endlich lesen zu können. Bekomme Schnappatmung, wenn ich die Ankündigung zum nächsten Band in der Verlagsvorschau entdecke.


    Für mich ist „Opal - Schattenglanz“ bisher der beste Teil der Lux-Reihe. Von Anfang bis zum nervenaufreibenden Ende habe ich jede einzelne Seite genossen. In meinen Augen ist die Geschichte einfach stimmig, auch wenn zwischenzeitlich vielleicht nicht unbedingt viel passiert, so wird es mir beim Lesen nie langweilig. Weil das ganze Drumherum für mich einfach passend ist. Ich mag die Kleinigkeiten, die die Autorin einbaut. Insbesondere natürlich die Szenen zwischen Daemon und Katy. Sie verleihen der Geschichte so etwas herzerweichend schön.


    Generell mag ich die Figuren der Autorin. Sie sind so lebendig, haben Feuer und einen enorm hohen Unterhaltungsfaktor. Seien wir mal ehrlich, wer verfolgt nicht gebannt den Schlagabtausch zwischen Daemon und Katy? Und dabei sind sie auch noch so sympathisch. Es macht einfach nur Spaß ihre Geschichte zu lesen. Ich kann wunderbar abtauchen und die Welt um mich herum vergessen.


    Aber, oh dieses Ende! Frau Armentrout, wollen Sie mich ins Grab bringen? Sie können eine Geschichte doch nicht auf diese Weise enden lassen. Ich habe mich so dermaßen da reingesteigert, dass ich eine Tafel Schokolade essen musste um meine Nerven zu beruhigen. Gott, ist das ein fieser, böser, gemeiner und soo trauriger Cliffhanger. Das Ende bringt mich wirklich in einen Zwiespalt, ob ich nicht zum englischen Original greifen soll, weil „Origin - Schattenfunke“ erst im Dezember diesen Jahres erscheint. Ganz, ganz böse, Frau Armentrout!


    Fazit
    „Opal - Schattenglanz“ von Jennifer L. Armentrout konnte mich erneut voll und ganz überzeugen und ist in meinen Augen auch der beste Band der Reihe bisher. Lebhafte Charaktere, spannender Plot und einfach dieses gewisse Extra, machen das Buch zu einem wahren Pageturner und einem puren Lesegenuss.


    10/10

    Inhalt
    »Ich küsse ihn. Wir küssen uns! Ich versuche, mich nicht zu fragen, ob das nun richtig oder falsch ist. Mein Herz hämmert, und ich hoffe, dass sein Herz genauso wild klopft. Ich weiß, dass die Menschen einander seit tausend Ewigkeiten küssen, aber jetzt, in diesem Augenblick, fühlt es sich an, als wäre das Küssen ein Geheimnis, das nur Roman und ich kennen.«


    Wenn dein Herz sich anfühlt wie ein gähnendes schwarzes Loch, das alles verschlingt, welchen Sinn macht es dann noch, jeden Morgen aufzustehen? Aysel will nicht mehr leben – sie wartet nur noch auf den richtigen Zeitpunkt, sich für immer zu verabschieden. Als sie im Internet Roman kennenlernt, scheint er der perfekte Komplize für ihr Vorhaben zu sein. Und während die beiden ihren gemeinsamen Tod planen, spürt Aysel, wie sehr sich auf die Treffen mit Roman freut, wie hell und leicht ihr Herz sein kann. Und plötzlich ist der Gedanke, das alles könnte ein Ende haben, vollkommen unerträglich ... Aysel beginnt zu kämpfen. Um ihr Leben. Um sein Leben. Und um ihre gemeinsame Liebe.


    Eine Geschichte über zwei, die den Tod suchen – und die Liebe ihres Lebens finden


    Meine Meinung:
    „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ von Jasmine Warga ist definitiv keine leichte Kost. Die Thematik des Buches ist stellenweise wirklich sehr erdrückend, melancholisch und - zumindest für mich - auch nicht immer wirklich greifbar. Die Geschichte ist berührend, erschreckend und hoffnungsvoll.


    „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ ist ein Buch, welches noch lange nach dem Lesen nachhallt. Es hat mich auf eine sehr interessante Art und Weise bewegt und zum Nachdenken angeregt. Denn für mich sind die Gedankengänge von Aysel und Roman zwar in dem Sinne schon nachvollziehbar durch ihre Worte und Handlungen im weiteren Verlauf der Geschichte, aber es ist eine Thematik die ich in meinem Leben und für mich selber niemals in Betracht ziehen würde. Daher ist es stellenweise schwer - ich sage jetzt mal als Außenstehender, der nicht von Depressionen und ähnlichem betroffen ist - nachzuvollziehen, warum die Beiden so denken, wie sie denken und warum sie nur das Dunkle sehen und nicht das Licht, welches um sie herum erstrahlt.


    Jasmine Warga hat es dennoch geschafft ihrer düsteren und dunklen Geschichte, Leichtigkeit und Leben einzuhauchen. Auch wenn die Thematik so düster erscheint, so ist ihr Schreibstil locker und sehr flüssig. „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ kann man kaum aus der Hand legen. Die Geschichte von Aysel und Roman lässt sich nur schwer in Worte fassen. Denn sie macht traurig, glücklich, hoffnungsvoll und nachdenklich und dies alles zur gleichen Zeit. Auch wenn Manches für mich nicht nachvollziehbar war, so war es doch stets immer authentisch, echt. So schwer und traurig es stellenweise auch war.


    Das Ende ist in meinen Augen der Geschichte angemessen. Und ich bin ganz ehrlich, ich bin wirklich sehr froh, dass Frau Warga es hat so enden lassen. Für mich wäre ein anderer Schluss nicht nur sehr schwer zu verdauen gewesen, sondern hätte dem ganzen Buch das Besondere, was ich in „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ gesehen habe, genommen.


    Fazit
    „Mein Herz und andere schwarze Löcher“ von Jasmine Warga ist definitiv keine leichte Kost. Es ist melancholisch, düster und stellenweise fast erdrückend. Dabei jedoch stets authentisch, echt und doch voller Hoffnung. Ein Buch der besonderen Art.


    8/10

    Inhalt:
    Sie sind beide Außenseiter, aber grundverschieden: Die pummelige Eleanor und der gut aussehende, aber zurückhaltende Park. Als er ihr im Schulbus den Platz neben sich frei macht, halten sie wenig voneinander. Park liest demonstrativ und Eleanor ist froh, ignoriert zu werden. In der Schule ist sie das Opfer übler Mobbing-Attacken und zu Hause hat sie mit vier Geschwistern und einem tyrannischen Stiefvater nur Ärger. Doch als sie beginnt, Parks Comics mitzulesen, entwickelt sich ein Dialog zwischen den beiden. Zögerlich tauschen sie Kassetten, Meinungen und Vorlieben aus. Dass sie sich ineinander verlieben, scheint unmöglich. Doch ihre Annäherung gehört zum Intensivsten, was man über die erste Liebe lesen kann.


    Meine Meinung:
    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eines dieser Bücher, bei denen es schwer fällt die Besonderheit des Buches in Worte zu fassen. Es ist eine unglaublich toll und zu Herzen gehende Geschichte. Aber den Zauber der Geschichte kann man erst verstehen, wenn man „Eleanor & Park“ wirklich gelesen hat.


    Rainbow Rowell erzählte die Geschichte von „Eleanor & Park“ ohne jede Hast. Die Geschichte entfaltet sich von Seite zu Seite immer mehr und am Ende bleibt eine wunderschöne und raue Perle, die dennoch im Glanz erstrahlt. Die Autorin hat Licht geschaffen, wo nur Dunkelheit herrscht. Und dieses Licht ist die Liebe, die zwischen zwei so unterschiedlichen Persönlichkeiten entsteht. Berührend, unterhaltsam und auf ganz spezielle Art und Weise besonders.


    Sowohl Eleanor als auch Park sind zwei außergewöhnliche Charaktere und Beide haben mein Leserherz im Sturm erobert. Ihre (Liebes)-Geschichte ist authentisch, lebhaft und endet wie sie begonnen hat - bittersüß. Die Autorin hat die Annäherung der Beiden glaubhaft für den Leser dargestellt. Mit Konflikten gespickt, voller Zweifel und Bangen und leiser Hoffnung. Als Leser ist man mittendrin in der Geschichte und leidet und liebt mit den Beiden mit.


    Ich hätte mir kein besseres Ende für „Eleanor & Park“ wünschen können. Es ist so, wie die komplette Geschichte, auf ganz besondere Art. Es ist kein Ende, sondern ein Schluss und gleichzeitig ein Anfang. Und es hätte nicht passender sein können. Die Geschichte endet wie sie begonnen hat - bittersüß und absolut bewegend.


    Ich für meinen Teil werde mit Sicherheit in Zukunft noch einige Bücher der Autorin lesen.


    Fazit:
    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eines dieser ganz besonderen Bücher, welches im keinem Regal fehlen sollte. Bittersüß, authentisch und einfach nur zu Herzen gehend. Eine außergewöhnliche Geschichte, die mein Leserherz im Sturm erobert hat. Unbedingt und absolut empfehlenswert!


    10/10

    Ich habe die "One-Pot-Pasta mit Tomaten und Spargel" auf Seite 76 ausprobiert.


    Ich wollte schon länger One-Pot-Pasta ausprobieren und bin wirklich begeistert. Werde diese (und in abgewandelter Form) mit Sicherheit noch öfters machen!


    Zubereitung:
    Die Zubereitung nach Rezept ist wirklich easy-peasy. Die meiste Arbeit macht wirklich das Schneider der Tomaten und des Spargels, sowie der Zwiebel und des Knoblauchs. Alles wird in den Topf geschmissen und alles andere erledigt sich quasi von selbst. Man muss nur noch ein bisschen rühren. Zu Anfang hatte ich befürchtet, dass es mehr Pasta-Suppe wird, aber die Spagetti haben die Soße aufgenommen.
    Beim nächsten Mal werde ich wohl noch ein wenig mehr Salz verwenden. Mussten am Ende ein wenig nachsalzen.


    Geschmack:
    Super lecker! Den Spargel schmeckt man sehr schön heraus. Der Geschmack ist im allgemeinen sehr weich gewesen.


    Fazit:
    Die One-Pot-Pasta wird es bei uns mit Sicherheit nochmals geben. Super schnelle und einfache Zubereitung und der Geschmack ist ebenfalls sehr lecker!


    Inhalt
    WAS IST, WENN DU DER LIEBE DEINES LEBENS FOLGST UND SIE DICH ZERSTÖRT? Als die Studentin Caroline Piasecki mit ihrem Freund Schluss macht, rächt dieser sich, indem er intime Fotos von ihr im Internet postet. Über Nacht scheint Caros Leben und ihre Zukunft als Anwältin zerstört. Ihr geheimnisvoller Nachbar ist da so ziemlich der Letzte, dessen Nähe sie jetzt suchen sollte. West Leavitt ist unverschämt attraktiv, ein Draufgänger. Über seine Vergangenheit spricht er nie, und es heißt, dass er mit Drogen dealt. Doch ausgerechnet bei ihm hat Caro das Gefühl, dass sie sich nicht verstellen muss. Obwohl die beiden wissen, dass zwischen ihnen nicht mehr als Freundschaft sein darf, kommen sie sich bald sehr nahe. Und plötzlich sieht Caro sich nicht nur mit den Problemen ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert …


    Meine Meinung:
    „Caroline & West - Überall bist du“ von Ruthie Knox ist definitiv anders als die meisten New Adult Bücher. Es ist direkter, ungeschönter und dabei doch gleichzeitig auf eine sehr intensive Art und Weise poetisch. Eine Mischung, die mich innerhalb weniger Seiten für sich gewonnen hat.


    Ruthie Knox verschönert nichts. Nicht nur die Geschichte an sich zeigt das Leben von ihrer hässlichen Seiten, sondern auch ihr Schreibstil ist direkt, auf den Punkt genau und fast zur Grenze zum vulgären. Selbst für einen New Adult-Roman nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Sie ist ehrlich und befasst sich mit einem Thema „Revenge Porn“, in welches jedes junge Mädchen - oder auch Junge - hinein rutschen könnte. Und sie geht dabei schonungslos vor. Und genau dies macht sie mir unheimlich sympathisch.


    Die Autorin ist sich und den Figuren durch das ganze Buch hindurch treu geblieben. Kitsch wird hier vergebens gesucht. Hier ist Nichts rosarot und voller Blümchen. Die Charaktere sind menschlich, mit unschönen und hässlichen Fehlern. Aber sind auch authentisch und sehr realitätsnah. Sie sind echt und ich fühle mich ihnen verbunden.


    Caroline und West sind nicht die typischen Sympathieträger und entsprechen auch überhaupt nicht dem typischen New Adult-Schema, auch wenn es hier eine Überschneidung mit Bad-Boy und Good-Girl gibt. Sie sind anders. Und sie sind gut anders. Sie sind besonders anders und stechen damit aus der Masse der New Adult Romane heraus. Hier gibt es kein naives Mädchen, welches vom Bad Boy bekehrt wird. „Caroline & West“ sind stark, Kämpfer und ihre Liebe ist auf eine harte Art und Weise wunderschön. Sie berührt viel tiefer und auf eine nachhaltiger Art.


    Frau Knox hat ihrer Geschichte etwas Besondere und dieses ganz gewisse Etwas verschafft. Sie hat es geschafft der Geschichte etwas tiefgründiges und poetisches zu verleihen. Mit harten und direkten Worten, die wie ein Schlag den Leser treffen und auch noch einige Zeit nachhallen. „Caroline & West“ hat viel mehr zu bieten, als es auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag.


    Ich jeden Falls freue mich schon auf den zweiten Band „Caroline & West - Lass mich nie mehr los“ und werde mir die weiteren Bücher der Autorin ebenfalls mal näher anschauen.


    FAZIT
    „Caroline & West - Überall bist du“ von Ruthie Knox ist anders und sticht aus der Masse der New Adult Romane definitiv heraus. Es ist ungeschönt, stellenweise dreckig und doch gleichzeitig tiefgründig und auf wundervoll harte Art poetisch. Eine wahre Perle unter den NA-Romanen und erhält eine absolute Leseempfehlung von mir. Bitte, bitte lest unbedingt dieses Buch!


    10/10

    „Selection - Der Erwählte“ von Kiera Cass wurde schon sehnsüchtig von mir erwartet. Und auch wenn die Geschichte an sich sehr einfach gestrickt ist, so hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen und bin einfach ein Fan der Reihe.


    Die „Selection“-Reihe hat einen sehr hohen Suchtfaktor. Genauso wie bei den Vorgängern, habe ich auch „Selection - Der Erwählte“ innerhalb weniger Stunden inhaliert. Die Geschichte geht nahlos weiter. Ich hatte die Geschehnisse aus „Selection - Die Elite“ noch sehr präsent im Kopf, sodass es kein Problem war in die Geschichte hinein zu finden. Es war eher wie bei einem schönen Sonntagsnachmittagsfilm. Es sich gemütlich machen, zurück lehnen und einfach nur genießen.


    Die Charaktere haben vom ersten Band „Selection“ bis zum dritten Band „Selection - Der Erwählte“ eine wirklich authentische und nachvollziehbare Entwicklung gemacht. Kiera Cass ist es meiner Meinung hat sehr gut gelungenen die Figuren in Einklang zu bringen. Ohne dabei Figuren zu etwas zu machen, was sie absolut nicht sind.


    Wenn man es genau betrachtet, ist nicht nur der Schreibstil, sondern auch die Geschichte im Allgemeinen sehr einfach gestrickt. Allerdings bin ich der Meinung, dass es zum Charme der „Selection“-Reihe passt. Ich habe die Geschichte um America, Maxon und Aspen unheimlich gerne gelesen und bin ich froh, diese Reihe im Regal stehen zu haben. Und dies nicht nur aufgrund dieser wundervollen Cover.


    Der Showdown am Ende hat die Spannung nochmals gesteigert. Für mich war es passender Schluss, der mich überzeugen konnte. An sich könnte die Geschichte als abgeschlossen betrachtet werden. Dennoch bin ich froh, dass es noch zwei weitere Bände der „Selection“-Reihe geben wird. Der vierte Band „Selection - Die Kronprinzessin“ erscheint bereits im Juli diesen Jahres.


    FAZIT
    „Selection - Der Erwählte“ von Kiera Cass ist ein gelungener dritter Band einer tollen Reihe, die für mich einen gewissen Suchtfaktor aufweist. Die Autorin schafft es die Figuren in Einklang zu bringen und beschert Fans der Reihe einen tollen und lebhaften "Abschluss".


    10/10

    Ich liebe die Bücher von J. Lynn. Aus dem einfach Grund, weil ich das Gefühl, welches ich beim Lesen ihrer Bücher habe, liebe. Sobald ich ein Buch der Autorin in die Hand nehme - und bei dieser Reihe ist es besonders stark - dann überkommt mich pure Freude beim Lesen. Es ist ein Gefühl, dass sich nur schwer in Worte fassen lässt. Und dieses Gefühl zieht sich von der ersten bis zur letzten Seite. Und klingt auch noch lange nach dem ich das Buch beendet habe nach. Es ist ein Gefühl, dass absolut süchtig macht. Daher fiebere ich schon jetzt dem nächsten Band der Autorin entgegen.


    J. Lynn hat einen wundervollen Schreibstil, der es bisher jedes Mal geschafft hat, mich in den Bann zu ziehen. Er ist flüssig und leicht, überaus humorvoll und an den richtigen Stellen ernst. Ich musste so manches Mal herzhaft lachen und verdammt oft seufzen. Eine lebhafte Mischung, die einfach von vorne bis hinten stimmig ist. „Stay with Me“ steht seinen Vorgängern in absolut Nichts nach und hat mir erneut amüsante und einfach nur sehr schöne Lesestunden beschert.


    Calla und Jax. Zwei Protagonisten, die mich beide überzeugen konnte. Sie sind authentisch, ohne perfekt zu sein. Haben Fehler und kämpfen ebenfalls mit Dämonen der Vergangenheit. Beide sind Sympathieträger und haben mich eigentlich direkt von sich überzeugt. Ich habe die Geschichte der Beiden unheimlich gerne gelesen, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen inhaliert habe.


    Der Plot hat dieses Mal einen etwas raueren Touch. Insbesondere zum Ende hin. Für mich war dies aber nicht schlimm, da es meiner Meinung nach einfach zum Rest der Geschichte passt. Am Ende war ich einfach nur absolut begeistert über ein weiteres Werk der Autorin, welches mich so wundervoll unterhalten hat. Und auch ein wenig wehmütig, dass es so schnell wieder vorbei war. Zum Glück müssen wir bis „Fall with Me“ nur noch bis Mai warten. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten.


    Fazit:
    „Stay with Me“ von J. Lynn steht seinen Vorgängern in absolut Nichts nach und hat mir erneut ein paar wundervolle Lesestunden beschert, die leider viel zu schnell verflogen sind. Die Autorin festigt immer mehr ihren Platz als Lieblingsautorin mit ihren Geschichten, die mich beim Lesen absolut glücklich machen. Wer noch kein Buch der Autorin gelesen hast: Lest ihre Bücher!


    10/10

    „Sternschnuppenstunden“ von Rachel McIntyre ist ein sehr realistisches und authentisches Buch. Die Autorin versteht es wirklich sehr gut und überzeugend aus der Sicht eines sechzehnjährigem Mädchen zu schreiben. Da das Buch in Form von Tagebucheinträgen geschrieben wurde, erhält der Leser klare Einblicke in die Gedankenwelt von Lara. Dennoch gab es ein paar Kleinigkeiten, die mich persönlich nicht zu hundert Prozent überzeugt haben.


    Die Thematik des Buches wiegt sehr schwer und befasst sich eigentlich mit mehreren überaus wichtigen Themen. Das Thema Mobbing ist wohl der größte Punkt und ich es ist wirklich erschreckend, wie realitätsnah die Autorin es in „Sternschnuppenstunden“ dargestellt hat. Ich habe unheimlich mit Lara mitgelitten, sodass es mir sogar stellenweise auch zu viel wurde, da ich einfach nicht eingreifen konnte.


    Es ist ein unglaubliches wichtiges Thema über das unbedingt viel mehr gesprochen werden muss! Mobbing kann einen Menschen drastisch verändern und es können lebenslange Schäden davon zurück bleiben. Hier in diesem Fall hat es die Autorin authentisch und nachvollziehbar gelöst, wenn auch mit einem Schrecken. Aber wie sagt man so schön: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.


    Der andere Punkt bezieht sich auf das Schüler-Lehrer-Verhältnis. Ebenfalls ein sehr wichtiges Thema, was aber in meinen Augen der Autorin nicht ganz gelungen ist. Ich persönlich konnte diese Liebe, die zwischen Lara und Ben entstanden ist, nicht nachvollziehen. Beziehungsweise hat es Frau McIntyre es in diesem Punkt nicht geschafft die Gefühle zu transportieren. Ich muss sogar soweit gehen und sagen, dass es mir stellenweise sogar ein wenig unrealistisch erschienen ist. Insbesondere die Figur Ben ist irgendwie nichts Halbes aber auch nichts Ganzes.


    Das Ende ist ein logisches Ende, welches ebenfalls sehr realitätsnah gehalten wurde. Aber auch hier hatte ich ein paar Schwierigkeiten, insbesondere wie das Verhältnis der Beiden angeht. Da mir aber der komplette Handlungsstrang nicht so recht gefallen hat, war dies nicht ganz überraschend.


    Fazit:
    „Sternschnuppenstunden“ von Rachel McIntyre ist eine sehr authentische Geschichte, die zum einen sehr aufwühlend ist und definitiv zum Nachdenken anregt. Ein Buch, das eine klare Leseempfehlung verdient!


    8/10

    Inhalt:
    Eine tödliche Vergangenheit und eine verbotene Liebe


    Der 17-jährige Vane erinnert sich an nichts. Nur an die Angst und den Todeswirbel. Und an sie, die ihn seither in seinen Träumen verfolgt ... Audra dagegen erinnert sich genau an die Sturmkrieger und ihre zerstörerische Macht. Denn Audra ist die Hüterin des Windes – und wacht über Vanes Leben. Als ihnen die Tyrannen der Lüfte erneut auf der Spur sind, bleibt Audra nichts anderes übrig, als Vanes Erinnerung zu aktivieren. Doch die größte Gefahr geht nicht von den Kriegern aus – sondern von der zarten Liebe zwischen Vane und Audra ...


    Meine Meinung:
    „Der Kuss des Windes - Sturmkrieger“ von Shannon Messenger weist zwar einige kleinere Schwächen auf, ist jedoch im Großen und Ganzen ein interessanter Auftakt mit viel Potenzial für den nächsten Band.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Vane und Audra erzählt. Shannon Messenger hat einen sehr leichten und einfach gehaltenen Schreibstil. Dadurch lässt sich die Geschichte trotz der über fünfhundert Seiten sehr schnell lesen. Die Fantasyelemente haben bei mir deutlich zum Lesevergnügen beigetragen, da ich es so in dieser Form bisher noch nirgendwo anderes gelesen habe.


    Ein paar Kritikpunkte gab es dennoch. Zum einen hatte ich das Gefühl, dass zumindest Vane noch nicht ganz herausgearbeitet wurde. Sein Verhalten empfand ich als Sprunghaft und stellenweise - auch für einen Siebzehnjährigen - nicht ganz glaubwürdig. Die Balance zwischen Teenager und einem angehenden Krieger der Slythen ist Frau Messenger nicht ganz optimal gelungen. Allerdings bietet dies einiges an Potenzial für die weitere Entwicklung.


    Vielleicht war aber auch der direkte Vergleich zu Audra für ihn einfach nicht gerecht. Durch die abwechselnden Kapitel bekommt der Leser Einblicke in die Gedankenwelt der Beiden und ist Beiden somit recht nah. Dadurch wurde der Unterschied einfach sehr deutlich und ist - zumindest für mich - zugunsten von Audra ausgefallen.


    Der andere Punkt ist der Plot an sich. Es war interessant und unterhaltsam zu verfolgen, wie die Geschichte ihren Lauf nimmt. Jedoch hatte ich eher das Gefühl, dass es zu gut neunzig Prozent nur um die Vorbereitung zum Showdown geht und dieser an sich innerhalb weniger Seiten schon vorbei war. Dies hatte zur Folge, dass das Ende gefühlt zu kurz gekommen ist und die Erwartungen, die im Verlauf immer weiter geschürt wurden, nicht erfühlt wurden.


    Aber auch hier gibt es noch Platz nach oben, sodass ich mich schon auf den zweiten Band freue. Denn die Autorin hat am Ende noch einige Wendungen eingebaut, die zwar nicht gänzlich überraschend kamen, dennoch in solch einer Form nicht erwartet wurden. Auch hier gab es noch einiges an Potenzial, was die Autorin nicht genutzt hat, was mich aber wieder auf den zweiten Band hoffen lässt.


    Fazit
    „Der Kuss des Windes - Sturmkrieger“ von Shannon Messenger biete einige unterhaltsame Lesestunden und noch viel Potenzial für die Folgebände. Daher sieht man gerne über die wenigen Kritikpunkte hinweg und erwartet nun gespannt, wie es mit Vane und Audra weitergehen wird.


    8/10

    „Die Nacht der gestohlenen Küsse“ von Kasie West ist das perfekte Buch für einen sonnigen Sonntagnachmittag, welches ich unheimlich genossen habe und leider viel zu schnell vorbei war.


    Ich habe bereits „Blaubeertage“ von der Autorin gelesen und habe mich sehr auf „Die Nacht der gestohlenen Küsse“ gefreut. Kasie West hat es auch dieses Mal geschafft mich eigentlich augenblicklich in die Geschichte hineinzuziehen. Wie aus dem Nichts entsteht eine ganze Welt, bei der ich mich sofort heimisch und geborgen fühlte. Es ist fast so, als ob ich schon immer ein Teil von Charlie und ihren Brüdern war.


    Kasie West hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Er ist locker und leicht, bietet dabei auch jede Menge ganz besonderen Charme und eine gute Portion Humor. Ihre Bücher sind absolute Wohlfühlbücher. Ich hatte sehr viel Spaß und Freude beim Lesen von „Die Nacht der gestohlenen Küsse“. Die Geschichte strahlt eine Wärme aus, die sich auf den Leser überträgt.


    Die vielen verschiedenen Charaktere haben deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. Charlie ist eine unheimliche Sympathieträgerin, wie eigentlich ihre ganze komplette Familie. Ich habe mich direkt mit ihr verbunden gefühlt, auch wenn sich unser Wesen eigentlich komplett unterscheidet. Sie macht es dem Leser sehr leicht ihre unkomplizierte und authentische Art zu mögen.


    Man wäre sehr gerne ein Teil der Reynolds-Familie. Besonders bei so tollen Brüdern, die jeder für sich einen großen Teil zum Gelingen der Geschichte beitragen haben. Auch die Liebesgeschichte zwischen Charlie und Braden war sehr süß und überhaupt nicht aufdringlich. Genau wie der Schreibstil der Autorin war diese locker und leicht und hat viel Spaß gemacht.


    Neben all dem Sommer, Sonne und Sonnenschein haben die Geschichten von Kasie West auch jedes Mal eine tiefere Bedeutung. Im Verlauf erhält der Leser immer mehr einen Einblick hinter die Fassade. Die Auflösung dieser kam am Ende nicht unbedingt überraschend und da liegt auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Ich fand die Auflösung all dessen zu wenig flott. Ich hätte mir da ein wenig „Mehr“ gewünscht, wobei ich auch nicht genau sagen kann, wie dieses Mehr genau aussieht. Für mich hat Charlie die Wahrheit zu schnell hingenommen bzw. kam mir das Ende im Allgemeinen sehr schnell vor. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden quasi inhaliert habe.


    Zudem habe ich mich sehr gefreut, dass Xander und Caymen einen kurzen Auftritt hatten. Das war ein schönes und unerwartetes Wiedersehen.


    Fazit
    „Die Nacht der gestohlenen Küsse“ von Kasie West bietet erneut ein sommerlich leichtes Lesevergnügen, welches ich unheimlich gerne gelesen habe. Authentische Charaktere, ein lockerer Plot und jede Menge Witz und Charme garantieren einige unterhaltsame und lebhafte Lesestunden. Ich freue mich schon jetzt auf ein weiteres Werk der Autorin!


    9/10

    „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira ist ein wirklich besonderes Buch. Die Geschichte lässt sich nur schwer in Worte fassen. Sie ist tiefgründig, dabei gleichzeitig ein wenig verspielt. Bearbeitet mehrere schwerwiegende Themen, die auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind und ist dabei bittersüß.


    Laurel ist eine Figur, die der Leser einfach ins Herz schließen muss. Die Schicksalsschläge, die sie erleben musste, haben sie und vieles um sie herum verändert. Auf unwiderrufliche Art und Weise. Sie versucht mit all dem zu leben, schafft dies aber nicht wirklich. Erst mit den Briefen und der Wahrheit, die erst nach und nach ans Licht kommt, schafft sie in ihr Leben zurück zu finden.


    Dieser Weg ist der Autorin nachvollziehbar gelungen. Nur zwischenzeitlich hat der Geschichte ein wenig hier und da etwas gefehlt, sodass es stellenweise zu kurzzeitiger Langatmigkeit kam. Dennoch strahlt „Love Letters to the Dead“ etwas ganz besonderes aus. Es ist eine wunderschöne und bittersüße Geschichte, die ans Leserherz geht. Nicht so sehr, dass man vor lauter Tränensturzbächen die Seiten nicht mehr sieht. Die Geschichte geht tiefer, aber auf eine ruhige aber nicht minder intensiven Art und Weise.


    All die toten Persönlichkeiten, an die Laurel ihre Briefe schreibt waren mir zwar ein Begriff, jedoch befasst man sich unweigerlich tiefer mit diesen und ihren Leben. So habe ich anschließend noch einiges über diese berühmten Menschen recherchiert und war teilweise wirklich erstaunt. Für mich ein weiterer Pluspunkt von „Love Letters to the Dead“.


    Fazit:
    „Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira geht auf eine ruhige, aber nicht minder intensiven Art und Weise mitten ins Herz. Es ist eine besondere Geschichte, was nicht zuletzt an den interessanten toten Persönlichkeiten liegt, die in den Genuss der Briefe kommen. Lesenswert ist dieses Buch aber mit großer Sicherheit.


    8/10

    Inhalt
    Wird sich das Schicksal der Tigerprinzen erfüllen?


    Dreimal haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin Durga gestellt hat. Denn nur wenn Kelsey alle magischen Schätze Durgas zusammenträgt, kann die Göttin den Fluch, der auf Ren und Kishan liegt, aufheben. Ihre letzte Prüfung soll Kelsey in den Golf von Bengalen führen, um dort das letzte und wertvollste Kleinod zu bergen. Die Reise dorthin ist gefährlich, und noch bevor sie ihr Ziel erreicht, wird Kelsey von dem dunklen Magier Lokesh entführt. Gelingt es ihr nicht, Lokeshs Klauen zu entkommen, sind all ihre bisherigen Abenteuer vergebens und die Tigerprinzen für immer in ihrem grausamen Schicksal gefangen. Die größte Prüfung aber ist Kelseys eigenes Herz – noch immer weiß sie nicht, ob Ren oder Kishan für sie bestimmt ist. Nur eines ist klar: Wenn sie sich entscheidet, dann ist es eine Liebe für die Ewigkeit …


    Meine Meinung
    „Schwur des Tigers“ von Colleen Houck wurde schon sehnsüchtig von mir erwartet und ich bin wirklich froh, dass der Verlag den Band doch noch veröffentlich hat. Denn die Reihe sieht einfach nur großartig im Regal aus. Und auch wenn es hier und da einige kleine Punkte gab, die für mich nicht so ganz optimal gelungen waren, so hatte ich dennoch erneut einige wundervolle und abenteuerliche Lesestunden mit Kelsey, Ren und Kishan.


    Vielleicht lag es daran, dass ich den dritten Band schon vor geraumer Zeit gelesen haben. Die meisten Punkte waren mir zwar immer noch sehr gut im Gedächtnis geblieben, dennoch hatte ich leichte Startschwierigkeiten. Diese haben sich aber zum Glück nicht lange gehalten. Schnell hatte mich die Autorin wieder gepackt und ich konnte abtauchen in eine fantasievolle und lebhafte Geschichte, die für mich einen ganz besonderen Zauber und Charme hat.


    Colleen Houck versteht es wahrlich meisterhaft und bildgewaltig eine Welt entstehen zu lassen, die mich als Leser vollkommen fasziniert hat. Die Hintergrundkulisse hat mich erneut so manches Mal staunen lassen. Die Autorin hat eine äußerst blühende Fantasie, die sie dem Leser schmackhaft präsentiert. Genau wie in den Vorgängern entsteht eine Sogkraft, die schnell auf den Leser übergeht. Man muss einfach weiter lesen und kann gar nicht aufhören.


    Es gab nur eine Sache mit der ich bis gut 3/4 der Geschichte ein wenig zu kämpfen hatte - Kelsey. Ich bin ein Fan erster Stunde von ihr und sie ist eine unheimlich sympathische Figur, die sich im Verlauf der Reihe authentisch weiter entwickelt hat. Aber! Ich hätte sie bei ihrem Verhalten stellenweise einfach nur schütteln können. Auch wenn es zum Teil irgendwie doch nachvollziehbar war, warum sie Dinge tut, die sie eben tut, ging es mir doch ein wenig auf den Keks. Nicht so sehr, dass es der Geschichte ihren Reiz genommen hätte, aber doch schon so, dass es einen leicht faden Beigeschmack hatte.


    Das Ende hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen. Bereits relativ zu Beginn von „Schwur des Tigers“ musste ich schon mit dem Tränen kämpfen, da die Geschichte anders verlief als ich gedacht und auch gehofft hatte. Doch auch zum Schluss sind bei mir einige Tränen geflossen. Es war ein bittersüßes Ende. Ein nachvollziehbares Ende. Und doch blutete dabei mein Leserherz.


    Im Original wird es einen fünften Band geben. Ich bin jedoch der Meinung, dass der vierte Band vollkommen als endgültiges Ende ausreicht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Geschichte weiter gehen soll und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein weiterer Teil mit dem weiteren Verlauf der Geschichte nicht mehr authentisch sein wird. Ein Spin-Off jedoch würde mich sehr freuen und diesen würde ich nur allzu gerne verschlingen.


    Fazit
    „Schwur des Tigers“ von Colleen Houck ist zwar nicht der letzte Band der „Tiger Saga“ für mich jedoch ein gelungener Abschluss einer wundervollen und lebhaften Reihe, die mich von dem ersten Band verzaubert und fasziniert hat. Eine Reihe, die unbedingt gelesen werden sollte. Ein wahrer und ganz besonderer Lesegenuss!


    8/10