Beiträge von Minny

    Juliette und Adam sind vorerst in Sicherheit. In Omega Point ist Juliette unter ihresgleichen und kann mit ihrem Fluch ihrer Gabe umzugehen lernen. Doch die Feinde sind ihnen dicht auf den Fersen. Und ein bestimmter Feind geht dabei besonders hartnäckig vor – Warner.


    Der Krieg steht unmittelbar bevor und das Reestablishment zerstört alles, was sich gegen sie stellt. Bis die Ereignisse sich überschlagen und plötzlich Feind nicht mehr Feind ist und Freund nicht mehr Freund sein kann. Um zu überleben muss Juliette etwas tun, was sie für unmöglich gehalten hat und wovor sie sich am meisten fürchtet.


    „Rette mich vor dir“ von Tahereh Mafi bietet nicht nur ein grandioses Cover, sondern auch eine Geschichte, die es versteht auf voller Linie zu überzeugen und zu begeistern.


    „Ich fürchte mich nicht“ war eines meiner absoluten Highlight in 2012, denn es hat mich einfach komplett umgehauen. Daher habe ich auch der Fortsetzung „Rette mich vor dir“ entgegen gefiebert und was soll ich sagen, ich wurde von Frau Mafi nicht enttäuscht.


    Schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte und dieser wundervolle und poetische Schreibstil von Tahereh Mafi eingenommen. Es entsteht eine unglaubliche Sogkraft, deren sich der Leser absolut nicht entziehen kann. „Rette mich vor dir“ wartet mit viel Spannung, einer ordentlichen Portion Action, viel Gefühl und überkochenden Emotionen auf und verspricht zudem viele Überraschungen und Wendungen, die deutlich das Lesevergnügen steigern.


    Auch die Entwicklung, die Juliette und auch viele andere Figuren machen, ist der Autorin in meinen Augen authentisch gelungen. Und auch wenn ich zwischenzeitlich vielleicht nicht immer so ganz Juliettes Verhaltensweise nachvollziehen konnte, was einen bestimmten Punkt betrifft, den ich aus Spoilergründen nicht verraten werde, so verleiht dies der Geschichte einen ordentlichen Schuss Feuer.


    Überhaupt hat die Autorin so einige Wendungen eingebaut, die ich so nicht habe kommen sehen und die einiges an Potential für den dritten Band bieten. Mit den beiden Kurzgeschichten „Zerstöre mich“ und „Vernichte mich“ hat Frau Mafi zwei kleine Appetitanreger geliefert, die neue Einblicke in Warners und Adams Sicht bieten.


    „Rette mich vor dir“ endet mit einem Paukenschlag, der das Leserherz kurz stehen bleiben lässt. Um danach mit doppelter Geschwindigkeit rasen zu lassen. Der dritte und leider auch letzte Band „Ich brenne für dich“ wird daher sehnsüchtig erwartet. Ich bin mehr als gespannt zu erfahren, was Tahereh Mafi sich hat für ihre Leser einfallen lassen.


    Fazit
    „Rette mich vor dir“ von Tahereh Mafi steht seinem Vorgänger in absolut Nichts nach und begeistert auf voller Linie. Spannung, eine ordentliche Portion Action, überkochende Emotionen und zudem Überraschungen und Wendungen verleihen dem Buch das gewisse Etwas und garantieren puren Lesegenuss in höchstem Maße.


    10/10

    Julie sitzt mitten auf der Straße – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Die Wohnung, die sie im Internet angemietet hat, existiert nicht und dabei beginnt in wenigen Tagen schon das College. Glücklicherweise kommt sie vorübergehend bei einer alten Freundin ihrer Mutter aus Collegezeiten unter.


    Julie fühlt sich wohl, auch wenn die 13-jährige Celeste ein äußerst merkwürdiges Verhalten aufweist. Was nicht zuletzt an der Pappfigur liegt, die immer und überall dabei sein muss. Eine Pappfigur ihre Bruders Finn, der durch die Weltgeschichte reist und dabei Emails schickt, die Julie immer mehr zu Herzen gehen. Und bald ist die Pappfigur nicht mehr nur eine Pappfigur.


    „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ von Jessica Park wäre mir beinah durch den Radar geschlüpft, da mir der Titel natürlich sofort ins Auge gesprungen ist, mich aber nicht dazu bewogen hat die Kurzbeschreibung durchzulesen. Nun bin ich froh, dieses wundervolle Buch gelesen zu haben, denn hinter diesem kuriosen Titel verbirgt sich eine Geschichte, die mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick erschienen mag.


    Jessica Park erzählt auf eine humorvolle Art und Weise die Geschichte einer Familie, deren Leben durch Julie vollkommen durcheinander gewirbelt wird. Sowohl Julie als auch Celeste, Matt und Finn erwecken nicht nur Sympathie, sondern sind durch ihre Eigenart lebhaft und äußerst unterhaltsam. Dadurch sprüht die Geschichte vor Witz und ganz besonderem Charme.


    Doch bei all dem Witz thematisiert die Autorin in „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ viel mehr, als es auf dem ersten Blick erscheinen mag. Die Geschichte besitzt Tiefgang, der vielleicht erst auf den letzten Seiten ersichtlich ist, aber den Leser nicht minder im Herzen berührt.


    Das Ende ist ein an sich abgeschlossenes und hinterlässt auch keinerlei offene Fragen. Im Gegenteil, die letzte Seite wird mit einem guten und zufriedenen Gefühl gelesen. Im Original gibt es noch eine Novelle, in der aus Matt's Sicht die Geschichte aus „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ erzählt. Sowie einen weiteren Band, in dem jedoch Celeste die Hauptfigur spielt. Ich hoffe, dass auch diese übersetzt und beim Verlag erscheinen werden.


    Fazit
    „Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte“ von Jessica Park bietet nicht nur einen kuriosen Titel, sondern auch eine Geschichte voller Witz und Charme und mehr Tiefgang, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Absolut lesenswert!


    8/10

    Inhalt
    Es gibt Geschichten, in denen das Mädchen seinen Prinzen findet, und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. So eine Geschichte ist das hier nicht. Jenna Lords Leben verlief bisher nicht gerade wie im Märchen. Ihr Vater ist ein kontrollbesessener Neurotiker und ihre Mutter Alkoholikerin. Früher war ihr älterer Bruder ihr einziger Halt, doch jetzt ist er im Irak stationiert. Und vor einigen Jahren wäre Jenna beinah bei einem Hausbrand ums Leben gekommen. Es gibt Geschichten, in denen das Monster das Mädchen umbringt und alle um das unschuldige Opfer trauern. So eine Geschichte ist das hier auch nicht. Mitch Anderson hat viele Qualitäten: Er ist ein engagierter Lehrer und Lauftrainer. Ein liebevoller Ehemann. Ein Mann mit einer ziemlichen … Anziehungskraft. Und dann gibt es noch die Geschichten, bei denen man schwer sagen kann, wer der Prinz und wer das Monster ist, wer das Opfer und wer es verdient, bis an sein Lebensende glücklich und zufrieden zu leben. Diese Geschichten sind die besten.


    Meine Meinung:
    Ich werde bewusst auf eine Zusammenfassung des Inhaltes verzichten und wiederhole nur einen bestimmten Satz der Kurzbeschreibung, weil er meiner Meinung nach am Besten wiedergibt, was es über dieses Buch zu sagen gibt: „Diese Geschichten sind die besten.“


    „Atemnot“ von Ilsa J. Bick gehört zu den Büchern, bei denen du schon nach wenigen Seiten weißt, dass es unglaublich sein wird. Und nach dem Lesen der letzten Seite kann gesagt werden, es war mehr als nur unglaublich.


    „Atemnot“ wird aus der Sicht von Jenna erzählt, sozusagen als Tagebucheintrag, der die Geschehnisse Revue passieren lässt. Schon bereits auf den ersten Seiten entsteht ein Sog, dessen sich der Leser nicht entziehen kann. Der Schreibstil von Ilsa J. Bick ist direkt. Sie verschönert nichts und lässt den Leser dabei so manches Mal hart schlucken.


    Die Geschichte um Jenna strahlt Düsternis, Melancholie und viel Schmerz aus. Es ist keine leichte Kost und mit Sicherheit auch nicht für jedes Gemüt etwas. Aber es ist auch eine wahre Perle unter den Jugendbüchern. „Atemnot“ versteht es zu bewegen, zum Nachdenken anzuregen und vieles zu hinterfragen. Es ist nicht immer alles schwarz und weiß. Im Leben gibt es viele Grautöne und auf diesen bewegt sich „Atemnot“.


    Jenna und auch alle anderen Charaktere sind nicht so einfach in eine Schublade zu stecken. Auch hier spielt die Autorin viel mit den versteckten Farben, sodass dem Leser viele Überraschungen und Wendungen geboten werden. Es ist nie sicher, wie die Wahrheit nun wirklich aussieht. Diese Ungewissheit und das Mysteriöse verleihen „Atemnot“ dieses gewisse Etwas und machen das Buch zu einem Leseerlebnis der ganz besonderen Art.


    Das Ende lässt den Leser sprachlos und in einer leichten Schockstarre zurück. Auch wenn für viele dieses Ende sehr abrupt erscheinen mag, so ist es meiner Meinung nach verdammt gut gewählt worden von Frau Bick. Es passt zum Rest der Geschichte und katapultiert „Atemnot“ zu meinen bisherigen Highlights in 2014.


    Fazit
    „Atemnot“ von Ilsa J. Bick ist eines dieser Bücher, die nicht nur von der ersten Seite an fesseln, sondern den Leser bewegen und zum Nachdenken anregen. Melancholie, Düsternis, falsche Wahrheiten und eine Geschichte, die sich auf den Grautönen des Lebens bewegt. Ein wahrer Pageturner, der unbedingt gelesen werden sollte. Absolute Leseempfehlung!


    10/10

    Endlich erscheint auch der vierte Band der Tiger-Reihe :heisseliebe


    Wird sich das Schicksal der Tigerprinzen erfüllen?


    Dreimal haben die neunzehnjährige Kelsey und ihre beiden Tigerprinzen Ren und Kishan sich bereits in lebensgefährliche Abenteuer gestürzt, um die Aufgaben zu lösen, die ihnen die Göttin Durga gestellt hat. Denn nur wenn Kelsey alle magischen Schätze Durgas zusammenträgt, kann die Göttin den Fluch, der auf Ren und Kishan liegt, aufheben. Ihre letzte Prüfung soll Kelsey in den Golf von Bengalen führen, um dort das letzte und wertvollste Kleinod zu bergen. Die Reise dorthin ist gefährlich, und noch bevor sie ihr Ziel erreicht, wird Kelsey von dem dunklen Magier Lokesh entführt. Gelingt es ihr nicht, Lokeshs Klauen zu entkommen, sind all ihre bisherigen Abenteuer vergebens und die Tigerprinzen für immer in ihrem grausamen Schicksal gefangen. Die größte Prüfung aber ist Kelseys eigenes Herz – noch immer weiß sie nicht, ob Ren oder Kishan für sie bestimmt ist. Nur eines ist klar: Wenn sie sich entscheidet, dann ist es eine Liebe für die Ewigkeit …

    Inhalt:
    Als ihr Freund sie betrügt, indem er als Quarterback beim Erzrivalen anheuert, sieht die Football- Spielerin Ashtyn rot. Wenn sie die Meisterschaft nicht gewinnt, kann sie sich ihr Sportstipendium abschminken und wird in diesem elenden Nest in Illinois verschimmeln! Eine Idee muss her, um diese Schmach für das Team auszubügeln. Schnell hat Ashtyn einen genialen Plan ... Einziger Nachteil: Sie müsste diesen Bad Boy Derek einweihen. Einen Typen, der Ärger magisch anzieht. Sie weiß, es ist ein Spiel mit dem Feuer. Aber hat sie eine andere Wahl?


    Meine Meinung:
    „Herz verspielt“ von Simone Elkeles bietet unterhaltsame Lesestunden mit interessanten Charakteren und lebhaftem Plot. Im Vergleich ist es aber einen Hauch schwächer, als andere Werke der Autorin.


    Seit ich „Du oder das ganze Leben“ von Frau Elkeles gelesen habe, kreische ich wie ein eingefleischtes Fangirl, wenn ich entdecke, dass weitere Bücher erscheinen. So auch bei „Herz verspielt“. Und innerhalb von wenigen Seiten konnte mich die Geschichte um Derek und Ashtyn für sich gewinnen.


    „Herz verspielt“ lebt von den humorvollen und schlagfertigen Wortgefechten zwischen Ashtyn und Derek. Es ist sehr erfrischend, frech, aber gleichzeitig auch einfach nur zum seufzen schön. Es macht Spaß die Beiden auf ihrem Weg zueinander zu begleiten. Ich musste dabei so manches Mal herzhaft lachen.


    Stilistisch bleibt sich Simone Elkeles treu. Wer den Schreibstil von ihr kennt, wird diesen auch in „Herz verspielt“ wiedererkennen. Die Kapitel werden ebenfalls abwechselnd aus der Sicht von Derek und Ashtyn erzählt. Für mich ein klarer Pluspunkt, da so der Leser wunderbare Einblicke in die Gedankenwelt beider Protagonisten erhält.


    Jedoch festigt sich im weiteren Verlauf das Gefühl, als ob die Geschichte nicht so richtig voran kommen mag. Es passiert zwar recht viel, aber ohne, dass wirklich etwas geschieht. Auch wenn ich „Herz verspielt“ sehr gerne gelesen habe und die Geschichte innerhalb eines Tages verschlungen habe, bleibt am Ende das Gefühl, dass etwas fehlt. Einen Hauch des typischen Elkeles-Charme.


    Das Ende ist ein abgeschlossenes und es bleiben auch keinerlei Fragen mehr offen. Ich bin dennoch froh, dass es zumindest einen weitere Band „Herz verloren“ geben wird, der im März 2015 erscheinen wird. Jedoch mit anderen Protagonisten, die aber schon aus „Herz verspielt“ bekannt sind. Ich bin sehr gespannt auf die Geschichte von Vic und Monica. Es wird mit großer Sicherheit toll werden!


    Fazit
    „Herz verspielt“ von Simone Elkeles bietet humorvolle und lebhafte Unterhaltung, perfekt geeignet als Sommerlektüre. Im Vergleich fehlt vielleicht ein Hauch des typischen Elkeles-Charme, dennoch ist die Geschichte unbedingt lesenswert.


    8/10

    Inhalt:
    Machen sie ihre Drohungen wahr, wird das zahllose unschuldige Menschen das Leben kosten. Und das könnten wir verhindern, indem wir ein einziges Leben aufs Spiel setzen. Day und June haben so viel geopfert für die Republik und füreinander. Nun scheint das Land endlich vor einem Neubeginn zu stehen. June arbeitet mit dem Elektor und führenden Politikern zusammen, während Day einen hohen Rang beim Militär bekleidet. Keiner der beiden hätte die Umstände vorhersehen können, unter denen sie wieder zusammenfinden. Gerade als ein Friedensabkommen unmittelbar bevorsteht, drohen Anschuldigungen einen erneuten Krieg heraufzubeschwören. Um das Leben tausender Menschen zu retten, soll June nun Day darum bitten, das zu opfern, was ihm am meisten bedeutet ... Das packende, actionreiche Finale der New-York-Times-Bestseller-Trilogie! Im Abschlussband der Dystopie treffen große Hoffnung und große Verzweiflung aufeinander und bis zuletzt bleibt völlig offen, ob ein Happy End für Day und June und ihre große Liebe möglich ist. „Berstende Sterne“ ist der letzte Band der Legend-Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten „Fallender Himmel“ und „Schwelender Sturm“. Mehr Infos rund ums Buch unter: www.LegendFans.de


    Meine Meinung:
    Acht Monate sind vergangen seit dem Day und June sich das letzte Mal gesehen oder gar miteinander gesprochen haben. Day lebt in San Francisco, June ist immer noch Princeps-Anwärterin. Als der Friedensvertrag zu platzen droht, kann nur einer helfen - Eden. Und ausgerechnet June soll Day davon überzeugen.


    Day muss schon bald die schwierigste Entscheidung seines Lebens treffen und dabei jeden Tag gegen seinen nahenden Tod kämpfen. Dabei musste er schon so viel aufgeben. Aber kann die Republik noch gerettet werden? Und zu welchem Preis?


    Mit „Legend – Berstende Sterne“ findet eine atemberaubende Trilogie, ihr grandioses Finale. Marie Lu ist ein fabelhafter Abschlussband gelungen, der mich von Anfang an in seinem Bann gezogen hat und mich zum Ende Tränen der Rührung vergießen hat lassen.


    Lange habe ich dem Erscheinen von „Legend – Berstende Sterne“ entgegen gefiebert. Teils voller Vorfreude, teils auch ein wenig ängstlich, da es eben der Abschlussband sein wird und es in letzter Zeit so eine Sache mit Abschlussbänden war.


    Und ich danke, danke, danke Marie Lu aus tiefstem Herzen für dieses wunder, wundervolle Finale, welches mich sprachlos, vollkommen begeistert und einfach nur überglücklich zurück lässt. Ich habe jede einzelne Seite von „Legend – Berstende Sterne“ genossen und geliebt. Die Charaktere, die bereits in den Vorgängern begeistert haben, beweisen erneut, dass ihre Geschichte unbedingt gelesen werden sollte.


    Schon bereits in „Legend –Schwelender Sturm“ hat sich Frau Lu zu dessen Vorgänger „Legend– Fallender Himmel“ gesteigert. Demnach waren die Erwartungen an „Legend – Berstende Sterne“ doch recht hoch. Die Bedenken waren jedoch vollkommen unnötig, da die Autorin eindrucksvoll bewiesen hat, dass ein Abschluss den Leser regelrecht umhauen kann.


    Die Mischung aus Action und Spannung, gepaart mit Dramatik und vielen Emotionen, die teilweise kaum zu ertragen waren, garantiert Lesestunden der Extraklasse und bietet von der ersten bis zur letzten Seite puren Lesegenuss. Dazu noch viele Überraschungen und Wendungen, die mich jede Seite mit Herzrasen haben inhalieren lassen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, obwohl ich nicht wollte, dass es vorbei ist.


    Selten habe ich eine Trilogie oder Reihe mit solcher Wehmut beendet und war dabei doch maßlos glücklich und zufrieden. Dieses Ende ist mit eines der Besten, welches ich bisher gelesen habe und wird sich wohl auf sehr lange Zeit in mein Gedächtnis brennen. Ich hoffe, dass wir schon bald ein weiteres Werk der Autorin lesen dürfen.


    Fazit
    Mit „Legend – Berstende Sterne“ übertrifft Marie Lu sich selber und liefert ein grandioses Ende, welches noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird. Sowohl Charaktere als auch der Plot sind im absoluten Einklang und bieten puren Lesegenuss auf höchstem Niveau. Spannung, Action, Dramatik und jede Menge Emotionen. Die „Legend"-Trilogie ist ein absoluter Must-Read und sollte im jeden Regal stehen!


    10/10

    „Weil ich Will liebe“ von Colleen Hoover hat mir erneut einige schöne Lesestunden beschert, auch wenn das Feeling anders war als bei „Weil ich Layken liebe“. Anders, aber nicht im negativen Sinne.


    In „Weil ich Will liebe“ wird die Geschichte aus der Sicht von Will erzählt. Ich war zu Anfang ein wenig erstaunt, aber im Nachhinein betrachtet finde ich dies von Frau Hoover sehr gut gewählt. So erhält der Leser einen guten Einblick in die Gedankenwelt von Will. Da Layken ja bereits bekannt ist, kann man sich sehr gut in Beide hinein versetzen.


    „Weil ich Will liebe“ knüpft ungefähr ein Jahr nach „Weil ich Layken liebe“ an. Demnach haben sich nicht nur die Charaktere weiterentwickelt, es hat sich auch generell einiges an der Situation von Layken und Will getan.


    Und vielleicht war der Verlauf der Geschichte und die Handlungsweise der Figuren nicht immer so ganz optimal gelungen, sondern ein bisschen holprig, aber mir persönlich hat dies nichts ausgemacht. Ich habe Will und Layken gerne auf ihren Höhen und Tiefen begleitet und gegen ein bisschen Drama habe ich auch nichts einzuwenden.


    Im Vergleich zu „Weil ich Layken liebe“ ist „Weil ich Will liebe“ nicht so schwer und düster, obwohl die vorherigen Geschehnisse immer einen wichtigen Teil einnehmen. Das Feeling beim Lesen ist dadurch lockerer und leichter, obwohl natürlich einiges passiert, was für Aufregung sorgt.


    Das Ende ist in meinen Augen rundum gelungen. Ich musste sogar ein kleines Tränchen verkneifen. Ich habe daran absolut nichts auszusetzen und konnte sehr glücklich und zufrieden die letzte Seite zuklappen. Es wird noch einen dritten Band um Layken und Will geben, jedoch wird in diesem Buch der erste Teil aus Wills Sicht nochmals erzählt.


    Abschließend sei noch gesagt, dass die Poetry Slams wieder einmal wundervoll sind. Alleine deswegen lohnt sich schon ein Blick auf die Bücher um Layken und Will.


    Fazit
    Mit „Weil ich Will liebe“ beschert Colleen Hoover erneut schöne Lesestunden und eine lockere und leichte Lektüre für zwischendurch. Die Poetry Slams sind natürlich wieder einfach nur wundervoll und sollten unbedingt gelesen werden.


    8/10

    Gin Blanco tötet Menschen, schließlich ist sie Auftragskillerin. Oder zumindest eine Auftragskillerin im Ruhestand. Doch den Ruhestand hat sie sich irgendwie anders und ruhiger vorgestellt. Als in ihrem Restaurant Schüsse fallen, sie jedoch nicht das Zielobjekt war, wird ihr Ruhestand kurzzeitig aufgehoben. Schlimm genug, wenn da nicht auch noch Detectiv Donovan Caine wäre, der auch noch ihr Liebesleben völlig ins Wanken bringt.


    Mit „Spinnentanz“ bietet Jennifer Estep eine gelungene Fortsetzung zu „Spinnenkuss“ und überzeugt mich endgültig von Gin Blanco. Ich erwarte nun voller Vorfreude die weiteren Bände der „Elemantal Assasin“-Reihe.


    Gin Blanco ist alles andere als eine typische Sympathieträgerin. Eher das komplette Gegenteil, schließlich ist sie Auftragskillerin. Dennoch schafft es Jennifer Estep, sie mit ihrem Charme und Witz und gleichzeitig ihrer Härte, eben doch zu einer zu machen. Nach dem Lesen von „Spinnentanz“ habe ich Gin Blanco ins Herz geschlossen und freue mich auf weitere spannende und sehr actionreiche Lesestunden.


    Aber auch viele interessante Nebenfiguren machen „Spinnentanz“ zu einem gelungenen Lesevergnügen. Ich bin gespannt, wie es bei einigen von Ihnen weiter verlaufen wird und was sich Jennifer Estep noch so alles hat einfallen lassen.


    Die Autorin versteht es sehr geschickt den Spannungsbogen so zu gestalten, dass ein Aufhören gar nicht in Frage kommt. Schon nach wenigen Seiten war ich in der Welt von Gin Blanco gefangen und wollte dort auch gar nicht weg. Gin ist für so manchen Lacher gut und versteht es ihren Witz gekonnt einzusetzen.


    Die Mischung aus Crime gepaart mit Fantasy-Elementen und einer guten und wohlproportionierten Dosis Liebe und Erotik runden das Lesevergnügen ab und machen „Spinnentanz“ zu einem Pageturner. Dazu hat sich Frau Estep so manche Überraschungen und Wendungen eingebaut, die nochmals deutlich zur Spannung beigetragen haben.


    Das Ende hat eine Wendung, bei der ich noch nicht so ganz sicher bin, wie ich diese Entwicklung finden soll. Da bin ich sehr auf den Folgeband „Spinnenjagd“ gespannt, der leider erst im November diesen Jahres erscheinen wird. Dennoch blicke ich voller Vorfreude auf die weiteren Bände um und mit Gin Blanco entgegen.


    Fazit
    „Spinnentanz“ von Jennifer Estep steht seinem Vorgänger in Nichts nach und etabliert sich so langsam zu einer Lieblingsreihe. Gin Blanco sticht aus der Masse der Protagonisten heraus und beschert dem Leser spannungs- und actiongeladene Lesestunden und mutiert zu einem Pageturner.


    9/10

    Inhalt:
    Kayden ist wieder an seinen dunklen Ort zurückgekehrt. Niemand wird ihm glauben, wenn er die Wahrheit sagt. Callie spürt, wie er sich von ihr entfernt. Sie weiß, dass sie ihm nur helfen kann, wenn sie sich ihrer größten Angst stellt und ihr Geheimnis offenbart. Der Gedanke, das Schweigen zu brechen, qäult sie - doch nicht so sehr wie die Vorstellung, Kayden für immer zu verlieren. Callie weiß, dass die Zeit reif ist für einen Neubeginn ohne den Ballast der Vergangenheit. Aber kann sie auch Kayden davon überzeugen?


    Meine Meinung:
    Zwei Seelen, die schon zu viel ertragen mussten und es doch geschafft haben, nicht ganz zu zerbrechen. Zwei Seelen, die sich gegenseitig wieder ein Stück heil machen. Bis ein Ereignis beide zu zerstören droht. Nun muss Callie beweisen, dass sie stärker ist als die Schatten der Vergangen. Für sich selber und für Kayden, der sie nun dringender braucht als jemals zuvor.


    Mit „Die Liebe von Callie & Kayden“ konnte mich Jessica Sorensen erneut verzaubern. Wie bereits schon mehrfach erwähnt, bin ich einfach ein sehr großer Fan von ihr und ihrem Schreibstil. Und sie beweist mit jedem weiteren Werk, dass es auch zu Recht ist.


    Nach dem bösen und gemeinen Ende von „Die Sache mit Callie & Kayden“ habe ich dem Erscheinen von „Die Liebe von Callie & Kayden“ entgegen gefiebert. Und Jessica Sorensen hat mich nicht enttäuscht, sondern mir erneut wundervolle und bewegende Lesestunden beschert.


    Die Geschichten von Frau Sorensen sind etwas ganz Besonderes. Bewegend, düster, emotional aufwühlend und dabei gleichzeitig so lebhaft und freudestrahlend. Ich habe „Die Liebe von Callie & Kayden“ von der ersten Seite an genossen und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Keine versteht es so gekonnt, wie Jessica Sorensen, Melancholie und pure Lebensfreude zu vereinen und es zu einem Lesevergnügen der Extraklasse zu machen.


    Sowohl Callie als auch Kayden sind zwei bemerkenswerte Figuren, die mich mitten ins Herz treffen. Sie mussten schon vieles in ihrem Leben ertragen und sind doch nicht daran zerbrochen, auch wenn dies oft sehr schwer war. Den Kampf, den Beide für sich und gemeinsam austragen müssen, ist sehr ergreifend.


    Die vielen verschiedenen und ebenfalls sehr interessanten Nebenfiguren runden die Geschichte ab und verleihen „Die Liebe von Callie & Kayden“ das gewisse Etwas. Ich bin froh, dass auch Luke seine eigenen Story mit „Für einanderbestimmt – Violet und Luke“ erhält, die im September diesen Jahres erscheint. Er hat seine eigene Story mehr als verdient und bin mir verdammt sicher, dass sie großartig wird.


    Das Ende ist emotional sehr ergreifend und lässt den Leser dennoch glücklich und ein wenig wehmütig die letzte Seite zuschlagen. Auch wenn dieser Abschluss als abgeschlossen betrachtet werden könnte, so wird es dennoch – und glücklicherweise – noch weitere Bände um und mit Callie & Kayden geben.


    Im Original gibt es noch zwei Teile mit Luke & Violet als Hauptfiguren und zu meiner sehr, sehr großen Freude auch noch einen Band um Callie & Kayden. Auch Seth & Greyson werden ihre eigene Geschichte erhalten.


    Fazit
    „Die Liebe von Callie & Kayden“ von Jessica Sorensen steht seinem Vorgänger in Nichts nach. Im Gegenteil, das Buch beweist eher, dass es schon fast garantiert ist, dass die Autorin es jedes Mal schafft, den Leser mit ihrem einmaligen und ergreifenden Schreibstil zu verzaubern. Chapeau, Frau Sorensen!


    10/10

    Teresa Hamilton ist die kleine Schwester von Cam und schwärmt schon lange, für dessen besten Freund Jase. Ein Kuss verändert jedoch alles zwischen ihnen. Ein Kuss, nach dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie Jase am College wieder trifft, sind die Gefühle von damals schlagartig wieder da, doch Jase versucht mit aller Macht sich von Tess fernzuhalten. Doch können Gefühle einfach abgeschaltet werden..


    Bereits mit „Wait for you“ hat J. Lynn mir einige schlaflose Nächte bereitet, da ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und auch „Be with me“ konnte mich erneut vollkommen und absolut begeistern.


    Innerhalb weniger Seiten schafft es die Autorin mich in ihre Welt zu ziehen. Es macht einfach nur Spaß ihre Geschichten zu lesen. Alles an „Be with me“ strahlt eine Leichtigkeit aus, die den Leser gefangen nimmt und erst auf der letzten Seite wieder frei lässt. Es ist ein purer Lesegenus.


    Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genossen und geliebt. Sobald die erste Seite gelesen war, konnte ich nicht mehr aufhören und habe das Buch, wie in einem Rausch, in einem Rutsch gelesen. Und genau solche Bücher machen das Hobby Lesen zu etwas ganz Besonderem.


    Tess und Jase sind bereits aus „Wait for you“ bekannt, aber ich bin dennoch sehr froh, dass sie eine eigene Story bekommen haben. Die Chemie zwischen diesen beiden Protagonisten stimmt einfach von vorne bis hinten. Es sind Figuren, die viele Ecken und Kanten haben, aber dennoch ungemein sympathisch und authentisch sind. Sie sind lebhaft und haben mich auf höchste unterhalten. Ich musste so manches Mal herzhaft lachen oder schmunzeln bei ihren spritzigen Dialogen.


    Der Vorgänger „Wait for you“ wird definitiv zu meinen Jahreshighlights 2014 gehören, doch mit „Be with me“ katapultiert sich J. Lynn zu meinen momentanen Lieblingsautorinnen für das Genre New Adult.


    Das Ende ist ein abgeschlossenes und lässt absolut keine Fragen mehr offen. Höchsten die, wann ein weiteres Werk aus der „Wait-for-you“-Serie erscheinen wird. Es war ein Lesevergnügen der Extraklasse für mich, welches ich ab der ersten Seite einfach nur genossen habe.


    Bereits in wenigen Tagen erscheint „Trust in Me“, in diesem Band wird „Wait for you“ aus der Sicht von Cam erzählt. Im März 2015 geht es dann weiter mit dem vierten Band „Stay with me“ welchen ich schon jetzt sehnsüchtig erwarte.


    Fazit
    Mit „Be with me“ konnte mich J. Lynn erneut vollkommen und absolut begeistern. Die Geschichte um Tess und Jase war von der ersten bis zur letzten Seite ein wahrer Lesegenuss. Die Autorin hat sich mit diesem Buch zu meinen Lieblingsautorinnen im New Adult Genre katapultiert. Ich will mehr von ihr und dies am liebsten sofort. Absolut empfehlenswert!


    10/10

    Gwen Castle ist mit Leib und Seele ein Inselmädchen. Auf der Insel Seashell bleibt einem aber auch gar nichts anderes übrig. Deshalb ist sie alles andere als begeistert, als sie davon erfährt, wer dieses Jahr der Gartenboy sein wird - Cassidy Somers.


    Cass, dem sie mit aller Macht aus dem Weg zu gehen versucht, nach dem Ereignis im Frühling. Doch eine Insel ist klein und Gefühle lassen sich nur schwer beeinflussen. Bald muss Gwen feststellen, dass sie nicht entfliehen kann und sich Cass und ihrem Leben stellen muss.


    „Es duftet nach Sommer“ von Huntley Fitzpatrick ist leichte Lektüre für zwischendurch und somit auch ein perfektes Sommerbuch. Im Vergleich zum Vorgänger „Mein Sommernebenan“ ist die Geschichte um Cass und Gwen jedoch ein wenig schwächer.


    Durch den lockeren und leichten Schreibstil von Huntley Fitzpatrick wird man praktisch in das Geschehen hinein geworfen. Nach den ersten kurzen Einstiegs- bzw. Orientierungsschwierigkeiten nimmt "Es duftet nach Sommer" recht schnell an Fahrt auf. Andeutung auf die Vergangenheit und die damit verbundenen Konsequenzen in der Gegenwart lassen die Neugierde von Seite zu Seite steigen.


    Jedoch kommt es im Mittelteil vermehrt zu längeren Passagen, die der Geschichte ein wenig die Leichtigkeit nehmen. Das Gefühl, dass die Geschichte nicht vorankommt schmälert dabei das Lesevergnügen. Auch der Zugang zu den Charakteren ist nicht immer leicht. Es fehlt beim Lesen etwas.


    Gwen ist ein schwieriger Charakter. Nicht immer einfach, besonders ihre Handlungsweise, die sie sogar selber nicht immer ganz versteht. Das macht es dem Leser nicht unbedingt leichter. Cass dagegen ist ein typischer Junge, der zwar eine kleine rebellische Seite hat, diese aber kaum nennenswert erscheint.


    Die Mischung zwischen den Beiden war teilweise schwierig, teilweise wiederum hat genau dieses Schwierige so zusammen gepasst. Und die Dialoge der Beiden waren auch sehr amüsant und haben mich so manches Mal zum Lachen gebracht.


    Für mich war aber die Nebengeschichte teilweise spannender und unterhaltsamer. Dies ist auch der Grund, weshalb die Wertung dann doch positiver ausfällt.


    Das Ende wiederum bietet nochmals ein wenig Spannung, wobei die große Überraschung von mir schon einige Zeit vermutet wurde. Dennoch war ein schönes Ende, vielleicht ein mit einem kleinen Tropfen Wehmut, aber es bleiben keinerlei Fragen mehr offen. Ein Wohlfühlende, wie es sich für ein leichtes Sommerbuch gehört.


    Fazit
    „Es duftet nach Sommer“ von Huntley Fitzpatrick ist ein typisches Sommerbuch, dass jedoch einigen Längen aufweist und somit ein wenig von der Leichtigkeit verloren geht. Zudem fällt es stellenweise recht schwer Zugang zu den Figuren zu bekommen. Dennoch ist die Geschichte um Gwen und Cass unterhaltsam und hat Charme.


    7/10

    Sommer, Sonne, Meer – und die erste große Liebe


    Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

    Gwen Frost hat schon so manches Verrücktes und weniger Verrücktes auf der Mythos-Academy erlebt. Dass sie jedoch verhaftet wird und ihr der Tod droht, ist selbst für sie neu. Ihr größter Widersacher ist niemand geringeres als Logans Vater. Gwen muss das Protektorat von ihrer Unschuld überzeugen und dabei versuchen Schnitter und Loki aufzuhalten. Kein Problem für Gwen Frost, oder?


    Auch der vierte Band „Frostglut“ von Jennifer Estep aus der „Mysthos Academy“-Reihe konnte mich begeistern und hat mir spannende und unterhaltsame Lesestunden beschert.


    Schon seit dem ersten Band „Frostkuss“ hat die Reihe um Gwen Frost für mich das gewisse Etwas. Es erstaunt mich immer wieder, wie einfallsreich die Autorin die Geschichte gestaltet, sodass es beim Lesen nie an Spannung oder Unterhaltung mangelt. Es ist jedes Mal eine kleine Abenteuerreise über Gwens Kämpfe gegen die Schnitter des Chaos zu lesen und ihre Entwicklung zu verfolgen.


    Gwens Entwicklung, und die der Geschichte im Allgemeinen, ist nachvollziehbar und authentisch gestaltet. Dabei geht jedoch die Leichtigkeit des Buches nicht verloren. Es macht einfach nur Spaß zu lesen und in die Welt der "Mythos-Academy" einzutauchen. Die Mischung aus Spannung, Romantik, jede Menge Witz und Humor ist fast unschlagbar und garantiert tolle Lesestunden.


    Auch die vielen verschiedenen Charaktere sind in meinen Augen Frau Estep sehr gelungen. Insbesondere Gwen, die ich von Band zu Band immer mehr ins Herz schließe. Sie ist witzig, charmant, macht Fehler und ist einfach eine Figur, die sofort Sympathie ausstrahlt. Ich bin immer noch ein großer Fan von ihr und fiebere jedem Band entgegen.


    Der Showdown am Ende ist, wie schon in den Vorgängern, Action und Spannungsgeladen und leider auch viel zu schnell vorbei. Der Leser erhält wieder eine kurze Verschnaufspause bis es im nächsten und fünften Band „Frostnacht“ weiter geht. Ich fiebere einem weiteren Abenteuer mit Gwen entgegen und freue mich schon, da Jennifer Estep mich sicherlich nicht enttäuschen wird.


    Fazit
    „Frostglut“ von Jennifer Estep steht seinen Vorgängern in Nichts nach und beschert dem Leser erneut spannende und unterhaltsame Lesestunden, die leider wieder einmal viel zu schnell vorbei sind. Wer die Reihe um Gwen und der „Mythos-Academy“ noch nicht kennt, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Absolut empfehlenswert!


    9/10

    Sie haben Lugh befreit und doch ist Nichts mehr so wie es mal war. Saba versucht mit ihren Taten fertig zu werden und driftet immer mehr ab, bis sie Dinge sieht und nicht mehr weiß, was Realität und was ihre Fantasie ist. Und dann ist da noch Jack. Er hat versprochen sie zu finden und doch kommt kein Lebenszeichen von ihm. Bis sie eine Entdeckung macht, die alles verändern wird. Jack ist einer von ihnen geworden – Ein Tonton.


    „Dustlands – Der Herzstein“ von Moira Young wurde sehnsüchtig von mir erwartet, da ich von dem ersten Band „Dustlands – Die Entführung“ absolut begeistert war. Leider mussten wir sehr lange auf diese Fortsetzung warten, dementsprechend viel mir der Einstieg in die Geschichte nicht so ganz leicht. Ein Re-Read vom ersten Band empfiehlt sich demnach sehr.


    Nach dem die leichten Einstiegsschwierigkeiten überwunden wurden, hat Frau Young es dennoch geschafft mich erneut in ihren Bann zu ziehen, obwohl im Vergleich „Dustland – Der Herzstein“ ein wenig schwächer erscheint.


    Im ersten Band „Dustlands – DieEntführung“ war der Schreibstil sehr befremdlich und es hat eine lange Zeit gedauert sich an diesen zu gewöhnen, da keinerlei Satzzeichen vorhanden waren. Dies wurde erfreulicherweise in „Dustlands – Der Herzstein“ jedoch geändert. Der fesselnde Schreibstil im Allgemeinen von Moira Young ist aber geblieben und hat mir erneut spannende und äußerst unterhaltsame Lesestunden beschwert.


    Ich bin ein Fan erster Stunde von Saba, auch wenn ihre Handlungsweise vielleicht nicht immer korrekt erscheint, so war sie dennoch stets authentisch. Leider muss ich gestehen, dass ich mit einer Entwicklung, die im Verlauf von „Dustlands – Der Herzstein“ geschieht, nicht wirklich zufrieden bin bzw. dies in meinen Augen nicht nachvollziehbar ist.


    Für mich ging es viel, viel zu schnell und hat somit die Glaubhaftigkeit verloren. Ich hatte im Gegenteil die ganze Zeit über ein dickes großes Fragezeichen im Gesicht. Gut, vielleicht schafft es die Autorin dies alles so zu drehen im nächsten Band, dass es dann auch für mich verständlich sein wird.


    Über Jack mag ich nicht zu viel verfahren, da ich sonst zu viel von dem Geschehen vorweg nehmen würde. Nur so viel sei gesagt, ich freue mich auch hier schon auf den dritten Band.


    Der Showdown am Ende ist Moira Young in meinen Augen auf spannende und sehr unterhaltsame Art und Weise gelungen. Dies hat mich mit dem holprigen Start und Sabas Verhalten versöhnlicher gestimmt und meine Vorfreude auf den dritten und finalen Band nochmals gesteigert. Ich hoffe nur ganz arg, dass wir nicht wieder so lange auf den nächsten Teil warten müssen, da dieser im Original in diesem Monat erschienen ist.


    Fazit
    „Dustland – Der Herzstein“ von Miora Young bietet nach ersten kleinen Einstiegsschwierigkeiten erneut spannende und unterhaltsame Lesestunden. Es bleibt zu hoffen, dass die Wartezeit bis zum dritten Band nicht wieder so lange ist und somit dem Lesevergnügen direkt von Anfang an nichts mehr im Wege steht.



    8/10

    Eine neue Reihe von Frau Angelini :-]


    Erscheinungstermin: 19. September 2014


    Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet. Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden - und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser »Crucible« ist Lillian - und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit, begegnet Lily sich selbst - und einer unerwarteten Liebe. Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten.

    Inhalt:
    »Kannst Du auf dem Heimweg Milch holen?« – Eine harmlos aussehende Textnachricht, doch für die 16-jährige Kari Andrews bedeutet dieser Satz nur eins: Nimm deinen Bruder und LAUF UM DEIN LEBEN! Denn Karis Eltern arbeiten als Agenten bei der CIA und haben jede Menge Feinde. Aus diesem Grund haben sie ihre Kinder für den Ernstfall gut vorbereitet. Mit ihrem kleinen Bruder Charlie taucht Kari unter, doch irgendetwas stimmt nicht. Ihre Eltern bleiben verschwunden. Und wieso macht plötzlich die CIA Jagd auf sie? Um die Wahrheit herauszufinden, ist Kari ausgerechnet auf die Hilfe des Footballspielers Luke angewiesen, für den sie heimlich Gefühle hegt. Kari und ihre Freunde begeben sich in ein Netz aus Lügen – und in größte Gefahr ...


    Meine Meinung:
    „Kannst du auf dem Heimweg Milch holen?“ - Eine einfache SMS, die dein bisheriges Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Denn für Kari bedeutet diese Nachricht, dass etwas verdammt schief gelaufen ist. Ihre Eltern sind Geheimagenten und plötzlich verschwunden. Freund wird Feind und Feind wird Freund. Wem kann Kari noch trauen?


    „Code Black“ von Kat Carlton hat mich wirklich positiv überrascht und mir einige spannende und lustige Lesestunden beschert.


    Obwohl ich kein wirklich Thriller-Leser bin, so hat mich „Code Black“ einfach angesprochen - Kein Wunder bei diesem Cover, aber auch der Inhalt hat einiges zu bieten. Auch wenn es stellenweise vielleicht ein wenig unlogisch erscheint und der Verlauf nicht immer so ganz nachvollziehbar ist bzw. unglaubwürdig vorkommt, so stört es nicht den Lesefluss.


    Ich hatte Spaß beim Lesen und auch die ein oder andere Wendung und Überraschung hat deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. Die Geschichte liest sich rasant und auch die Spannung steigt von Seite zu Seite. Auch die kleine Portion Romantik hat gut in die Geschichte hinein gepasst und „Code Black“ nochmals ein wenig Leichtigkeit gegeben.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und einem Jugendbuch angemessen, sodass die Geschichte auch innerhalb von wenigen Stunden gelesen ist. Der Humor kommt in der Geschichte ebenfalls nicht zu kurz und machte, zumindest für mich, den größten Teil der Geschichte aus.


    Kari und ihr Bruder Charlie – mein persönlicher kleiner Held der Geschichte – sind liebenswerte Charaktere, die in meinen Augen noch nicht ganz ausgereift sind. Daher bin ich auf die Entwicklung gespannt, die dann hoffentlich im zweiten Band erfolgen wird. In „Code Black“ haben sie mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht und ich freue mich zu erfahren, wie sie Beide den neuen Herausforderungen entgegen treten werden.


    Das Ende bringt eine große Überraschung, die auch für den weiteren Verlauf der Geschichte interessant ist. Ich habe dies in dieser Form nicht kommen sehen und wurde positiv überrascht, auch wenn auch hier vielleicht ein wenig zu viel des Guten war. Ich bin jedenfalls gespannt zu erfahren, was sich Kat Carlton noch so alles hat einfallen lassen.


    Fazit
    Der Auftakt „Code Black“ von Kat Carlton ist ein Jugendthriller, der es versteht, dem Leser ein paar spannende und amüsante Lesestunden zu bescheren. Wer getrost über einige Ungereimtheiten hinweg sehen kann, wird mit Kari & Co. Freude haben.


    8/10