Beiträge von Tilia Salix

    Tante Li Das habe ich mich auch gefragt. Ich hätte auch gern mehr über die Reise gelesen. Die letzten Kapitel kamen mir sehr überstürzt vor. Natürlich überschlagen sich die Ereignisse auch, aber ich hätte gern mehr gelesen, irgendwie fehlt da doch eine ganze Menge. Das Ende der Bruderschaft und Oris und Bassaris Tod haben mich sehr mitgenommen, das fand ich ganz schrecklich. Und um die Pfeilfalken tut es mir auch leid :cry

    Efas hat sich also tatsächlich geirrt, das war nicht überraschend, aber ich hätte doch gern gelesen, wie er mit dieser Erkenntnis zurecht gekommen ist.

    Tatsächlich aber haben für mich beide Gruppen verloren; Garia (Magora find ich passender - der Margor prägte die Welt schließlich sehr und war Teil des Gleichgewichts) war wahrhaftig ein Paradies, das verloren ging.

    Dass die Ahnen nicht offen darüber gesprochen haben, dass es überlebenswichtig ist, versteckt zu bleiben, kann ich nicht nachvollziehen. Jeder weiß doch eigentlich, dass Regeln viel besser zu befolgen sind, wenn man ihren Sinn versteht…


    Ich bin noch unschlüssig, wie mir das Buch gefällt, vielleicht, weil auch ich ein Stück Paradies verloren habe. Ich habe sehr gern über diese Welt und ihrem so ganz fremden Alltag gelesen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es einfach weiter vor sich hin plätschern können … Diese heile Welt war schon sehr verlockend. Schade, dass es kein Happy End gab …

    Die Geschichte um Krummur und Dschonn ist ganz wunderbar erzählt <3 Sehr berührt hat mich Kasuls Vater und sein Weg in den Freitod - und ich teile seinen Stolz auf Kasul: sie ist tatsächlich zu einer reifen Person geworden.

    Irritiert war ich, dass ich Efas, den ich zunächst für einen religiösen Spinner gehalten habe, plötzlich als durchaus vernünftig empfinde. Seine Argumentation, dass die restlichen Ahnen den Plan von Ema und Willian abgelehnt haben, weil sie einen besseren hatten, fand ich tatsächlich nachvollziehbar. Allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass dieser Plan Pfeilfalken als Schutzschilde vorsieht. Gegen ein Schiff mögen die Vögel eine Chance haben, aber gegen eine ganze Armada wohl eher nicht … Ich jedenfalls glaube nicht, dass alles gut ist. Das käme mir irgendwie auch zu naiv vor: große Vögel besiegen einen übertechnisierten und unmenschlichen Feind, damit die harmonisch-naiven Flügelmenschen weiter in ihrer vorindustriellen Idylle leben können. Das kann es doch irgendwie nicht gewesen sein.

    Obwohl mit dem Kapitel Meoris wieder ganz zum Anfang zurückgesprungen wird und ihre Lebensgeschichte in aller Ausführlichkeit erzählt wird, finde ich diese Charakterzeichnung richtig gut.


    Hargon ist auch interessant - obwohl er nicht sympathischer wird mit seiner Verantwortungs- und Skrupellosigkeit.

    Das kann ich nur :write Generell gefallen mir die Figuren, weil sie wirklich gut gestaltet sind. Und Hargon ist ein Lump.

    Offenbar ist die Schwerkraft auch niedriger, deswegen konnte der erste Gefangene so hoch springen!
    Ich habe mir den Margor irgendwie gasförmig vorgestellt.


    Mit Dschonn haben sie jetzt jemanden, der weiß, wie das Imperium arbeitet. Bin gespannt, wie es weiter geht!

    Also, die geflügelten Menschen sind deutlich kleiner als ich gedacht hätte, soviel ist hier deutlich geworden. Die Sprache des Gefangenen wirkt grob und rudimentär, aber vielleicht liegt das daran, dass wir sie hier mit den Ohren der Geflügelten hören - nach 1000 Jahren muss es Unterschiede in der Sprache geben. Wobei ich mich allerdings frage, ob diesen 1000 Jahren nicht doch deutlich weniger irdische Jahre entsprechen.


    Spannend fand ich die Erklärung zur Steuerung der weiblichen Fruchtbarkeit, was ja auch gleich die Frage beantwortet, wie Ifnigris und Garwen das regeln, und den Einblick in die Theaterwelt. Es gibt also auch Literatur - aber sie wirkt ein wenig wie mittelalterliche Mysterienspiele, die Geschichten der Bibel unter die Leute brachte.


    Der Gefangene irritiert mich auch, aber vielleicht war das ein Gefangenentransport, der zufällig das Signal der Heimstatt empfing und die Gelegenheit nutzen wollte, um eine Welt zu erkunden. Wir wissen ja, dass die Entdeckung unberührter Welten Reichtümer bringt.

    Warum Worleik bei Mattifas im Boot bleibt erschließt sich mir nicht. Worleik wird doch als Abenteurer und Draufgänger dargestellt! Und dann lässt er die Jugendlichen (auch seine Tochter!) allein in die Eiswüste wandern?

    Warum muss das Boot überhaupt bewacht werden?

    Weil es jederzeit von einem Sturm oder sonst was beschädigt oder weggespült werden könnte? Und es die einzige bekannte Möglichkeit zur Heimkehr darstellt?


    Und warum gehen sie nicht mit - ich denke, dass hat etwas damit zu tun, dass es als ungehörig gilt, was Oris vor hat.


    Der Cliffhanger ist fies! Am liebsten hätte ich gleich weitergelesen, aber gestern abend war es eigentlich eh zu spät, von daher: gut, dass es eine Leserinde ist und ich erst einen Eintrag machen musste. Ich hätte sonst vielleicht die Nacht durchgelesen :lache:sleep


    Was mich tatsächlich eher wundert, ist, dass nach 1000 Jahren die Sprache noch so gleich geblieben ist, dass alles verständlich für Oris und seine Freunde ist, sieht man mal von den unbekannten technischen Ausdrücken ab. Also, ich würde einen Menschen von 1021 nicht verstehen, selbst wenn er „deutsch“ spräche.

    Und ich frage mich, wie viel kleiner die geflügelten Menschen denn sind, dass die Ahnen als so viel größer bezeichnet werden :/

    :wow Kann mal jemand bitte die Zeit anhalten? Ich hab gerade festgestellt, dass ich die letzten Postkarten hier noch gar nicht kundgetan habe, und die sind echt schon Wochen her =O Sorry!:bluemchen Ich werde demnächst auch mal wieder schreiben, neue Karten habe ich ja schon. Tut mir leid, dass ich im Augenblick so nachlässig bin, aber das ist wirklich keine böse Absicht. Ich freue mich immer wie Bolle über jede Karte!

    Booklooker Für die Biotonne wär es besser, sie würden es lassen. War natürlich auch alles schön zugeknotet, so dass man nichts ausschütten konnte. Und eine von diesen Bioplastiktüten, die aber laut unserem TBZ auch auf gar keinen Fall in den Biomüll dürfen, weil sie sich nicht schnell genug zersetzen. Steht auch alles im Flyer. Letztes Jahr sind unsere Tonnen mehrere Wochen nicht geleert worden - wegen des Plastiks. Musste dann kostenpflichtig sondergeleert werden, natürlich zu Lasten aller Mieter. Ich hab echt so einen Hals! Dann sollen sie doch bitte ihren Scheiß einfach in den Restmüll schmeißen, da stört es nicht!

    :bonk Ich habe gerade den Biomüll weggebracht und sage und schreibe 4(!) Plastiktüten aus der Tonne gefischt. :cursing: Auf dem Deckel steht drauf, dass da kein Plastik rein soll, die Hausverwaltung hat Briefe geschrieben und Flyer verteilt - und den lieben Mitmenschen geht das ganze anscheinend echt am Arsch vorbei. Was ist denn so schwer daran, die Plastiktüte auszuleeren und dann in den Restmüll zu werfen???

    Ein kurzer Abschnitt, so kam es mir beim Lesen jedenfalls vor. Luchwen ist mir sehr sympathisch und ich habe große Hochachtung vor ihm: anstatt sein Fehlverhalten irgendwie zu vertuschen, gesteht er beide - die unterschlagene Briefseite und das ausgeplauderte Vorhaben - ohne großes Herumgedruckse sofort ein. Und ich habe nicht den Eindruck, dass die Tatsache, dass sein erstes Vergehen sich im Nachhinein als Segen erwies, da einen großen Unterschied gemacht hat. Dass auch das zweite Mal ganz im Sinne Oris war, ist glücklich, aber ich glaube, Luchwen ist einfach eine durch und durch ehrliche Haut. Die Menschen selbst scheinen ebenfalls eher bereits zu sein zu verzeihen, vielleicht auch eine Auswirkung der Lebensumstände. Ich weiß nicht, ob ich in gleicher Situation Kalsul ebenso einfach ihren Anteil am Unglück Owens hätte verzeihen können wie Oris und seine Schwester.


    Die Bruderschaft finde ich durch und durch unsymphathisch, mit Ausnahme von Kleipor. Der sieht das schon ganz richtig, finde ich: da wird nach vorn Wasser gepredigt, und hinten Wein getrunken. Hargon ist ein durch und durch ekelhafter Typ, wie Kalsul jemals auf den hat reinfallen können. Bäh!


    Dass Oris einen Weg durch die Margor-Landstriche finden wird und darauf auch der Fluchtplan der Freunde basieren dürfte, ist ziemlich offensichtlich. Viel spannender finde ich die Frage, was genau sich Oris eigentlich erhofft hatte? Gut, er wollte die Bruderschaft aus der Deckung locken, die Gefangennahme war aber offensichtlich nicht ganz das, was er erwartet hatte. Also was genau hatte er eigentlich geplant?


    Ifnigris sitzt nun allerdings an der Quelle, die Beteiligung der Bruderschaft an Owens Tod belegen zu können, denn auch dazu muss es Berichte geben, die im Archiv verwahrt werden.



    Ganz was anderes: Bei dieser ganzen Schifffahrerei ist mir noch aufgefallen, dass der verhängte Himmel natürlich auch die Navigation der Menschen und damit sehr effektiv die Seefahrt übers Meer verhindert. Was, wenn dieser Schleier vor den Sternen von den Ahnen bewusst erzeugt wurde, um die Menschen auf diesen einen Kontinent zu halten?